Metalldetektor mit ruhigem Lauf

Tunnel-Metalldetektoren müssen konstant und zuverlässig arbeiten. Eine vereinfachte Bandführung erlaubt es, sie ruhiger und gleichzeitig verschleissärmer einsetzen zu können.

Kunden der deutschen Firma Geppert Band sowie der S+S Separation and Sorting Techno­logy GmbH verlangten für einen geschlosse­nen Tunnel-Metalldetektor nach einer besseren Integration des Förderbandes. Besonders, weil das Gesamtsystem in sensiblen Produk­tionsbereichen der Nahrungsmittelbranche zum Dauereinsatz kommt.

Der Tunnel-Metalldetektor mit digitaler Auswertelektronik und geschlossener, recht­eckiger Durchlassöffnung wird zur Unter­suchung von aufgeschüttetem Material oder von Stückgut auf einem Förderband eingesetzt. Der Detektor in Edelstahlausführung erkennt alle, auch im Produkt enthaltenen, magnetischen und nichtmagnetischen Metallverunreinigungen wie Stahl, Edelstahl und selbst Aluminium. Die geschlossene Bauweise hat den Vorteil, dass im gesamten Tunnelbereich eine sehr hohe Metallsensibilität gewährleistet ist. Er kommt daher hauptsächlich bei hochpräzisen Detektionsaufgaben zum Einsatz. Wird ein Metall innerhalb eines Produk­tes erkannt, wird ein Signal an die Prozesssteuerung übergeben oder eine Separiervorrichtung angesteuert.
In der Vergangenheit wurde der Gurt des Förderbandes dieses Geräts im Rücklauf unter­halb des Metalldetektors geführt. Durch die vielen Umlenkrollen war ein optimaler Gurtlauf über einen längeren Zeitraum mehr schlecht als recht gewährleistet. Eine neue Gurtführung sollte dort Abhilfe schaffen und ein Höchstmass an Laufruhe garantieren.
Geppert-Band, unter anderem als Produzentin von Spezialförderbändern aus Standard­komponenten für die Pharma- und Foodindustrie bekannt, entwickelte eine Alternative. Innerhalb von nur acht Tagen entstand das passende Edelstahlförderband mit metallfreier Zone innerhalb des Detektors.

Verschleissarme Konstruktion
Aufgrund der Laufruhe finden sowohl Vor- als auch Rücklauf des metallfreien Gurtes durch den Metalldetektor hindurch statt. Zur Überbrückung innerhalb des Detektors verbaute das Unternehmen gefräste Teile aus dem technischen Kunststoff POM mit sehr guten Eigenschaften bezüglich Festigkeit, Härte, Steifigkeit und darüber hinaus auch Lebensmitteltauglichkeit. Die Detektion im gesamten Tunnelbereich ist so gewährleistet. Weil die Geppert-Anlage im Vergleich zu übrigen Anlagen einfacher konstruiert ist, beispielsweise gibt es weniger Umlenkrollen, ist sie verschleissärmer.
Laut dem Fördersysteme-Hersteller können die meisten Transportprobleme erfah­rungs­gemäss einfach gelöst werden. So werden keine speziellen Systeme, sondern nur Standardförderbänder mit einigen Sonderkom­ponenten angeboten. Für Kunden entstehen damit keinerlei Entwicklungskosten.
Durch über 200 verschiedene Spulengrössen im Standardprogramm kann S+S Tunnel-Metalldetektoren liefern, die an kundenspezifische Anforderungen angepasst sind. pd
Weitere Informationen: www.foerdern-heben.com und www.geppert-band.de


www.geppert-band.de

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