Die starke
Position ausnützen
Gemäss Emmi-Chef Walter Huber sollte die Milchbranche mehr übers klassische Molkereiregal
hinaus schauen. Wachstumschancen liegen bei Impulsartikeln im Ausserhauskonsum und
bei Functional Food. Und beim Käse sollen die Verantwortlichkeiten in der Branche
klarer geregelt werden.
Kompliziert,
aber unausweichlich!
Vom Krebs
bis zum Cake
Auch in der Lebensmittelbranche gilt: wer konkurrenzfähig bleiben will, muss sich
weiterentwickeln. Forschungsstationen auf der ganzen Welt liefern Grundlagen für
erfolgreiche Innovationen.
Fial will
sich klareres Gesicht geben
Die Föderation schweizerischer Nahrungs-mittelindustrien, bekannt unter der Abkürzung
Fial, vereinigt 17 Branchen. Sie repräsentiert nicht weniger als 202 Unternehmen
mit 30 000 Beschäftigten.
Wie die
Botschaft ihren Weg findet
Langfristiges und effizientes Sponsoring kann den Bekanntheitsgrad einer Marke etablieren.
Die Möglichkeiten reichen dabei von Breitensportanlässen bis zum persönlichkeitskongruenten
Musikstar-Sponsoring. Noch erfolgreicher im Vordergrund als die Lebensmittelbranche
steht bislang allerdings die Getränkebranche.
Position
der Dorfkäserei und die Perspektiven ab dem Jahr 2007
Nach Jahrzehnten der Stabilität haben sich die Rahmenbedingungen für die Käsereien
mit dem Start der Reformen in der Landwirtschaft im Jahre 1999 massiv verändert.
Nach fünf Jahren Erfahrung mit der zunehmenden Marktliberalisierung stellt sich
die Frage der Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt.
Die Trinkwasserqualität
ist das A und O für die Getränkeindustrie
Wasser in Trinkqualität ist die Basis aller natürlichen und damit auch menschlichen
Lebensvorgänge. Der noch lange nachwirkende Jahrhundertsommer 2003 hat auch in der
Schweiz die Grenzen der Versorgungsgewissheit aufgezeigt. Die Getränkehersteller
stellen zudem spezielle Anforderungen an Menge und Qualität.
Die Konsumenten
haben das Wahlrecht
Die auflagenstarke Coop-Zeitung stiess einige Personen der Schweizerischen Milchwirtschaft
mit einem ganzseitigen Inserat des holländischen «Leerdammer»-Grosslochkäses vor
den Kopf. Daraufhin meldeten sich auch Milchtechnologen im 3. Lehrjahr mit einem
Schreiben beim CEO des Grossverteilers persönlich zu Wort.
Modernste
Technik an der FBK
Vom 23.27.1.2005 trifft sich die Bäckerei-Konditorei-Confiserie-Branche an der Fachmesse
FBK in Bern. Vom Meister im gewerblichen Handwerksbetrieb bis zum Management industrieller
Bäckereien, vom Hersteller von Tortenverpackungen bis zum Anbieter vollautomatischer
Verarbeitungsanlagen ? für alle ist die FBK ein Muss.
Brot und
Spiele am Alimenta-Stand
Die Fromage ist Plattform für die Lancierung der neuen Fachzeitschrift für Lebensmittelwirtschaft,
Alimenta, in die vielfältige Welt der Nahrungsmittelbranche.
Highlights
für Bäcker und Confiseure
Am Sonntag, 23. Januar 2005, öffnet die FBK ihre Tore in Bern. Alle führenden Anbieter
und Partner haben sich angemeldet.
Eine neue
mesophile Kultur für die Herstellung von Halbhartkäse
ALP bietet ein vielfältiges Sortiment von thermophilen Milchsäurebakterien-Kulturen
an. Um das Sortiment in Richtung mesophile Kulturen zu erweitern, wurden einige
Stämme von mesophilen Milchsäurebakterien für die Fabrikation von Raclette-Käse
getestet.
Jeder trägt
zum Ergebnis bei
Viele Köpfe und Hände sind am Entstehen einer Zeitschrift beteiligt. Als eigentliches
Herzstück von «Alimenta» kann man aber die Redaktion und Inserateabteilung bezeichnen.
La confiance
dans les aliments
Multifunktionelle
Gruyère-Presse
Südhalbkugel
gewinnt Marktanteile
Auf den Lebensmittelmärkten der ganzen Welt gewinnen die Exportnationen der Südhalbkugel
Marktanteile. In Ozeanien steht die Milchproduktion vor einer weiteren starken Expansion.
Vertrauen
in Lebensmittel?
«Vertrauen heisst verstehen.» Mit diesem Statement eröffnete Brigit Gerber (bgberatung)
die vom Fachverband Svial getragene Veranstaltung vom 13. Januar.
Heimische
Proteine für saftige Schnitzel
Für die Schweine- und Geflügelmast werden eiweissreiche Futtermittel benötigt. In
Europa herrscht jedoch grosser Mangel an solchen Futtermitteln, welche deshalb importiert
werden. Eine Lösung wäre der vermehrte umweltfreundliche Anbau von Erbsen und Bohnen.
Ein Stück
Motivation für die Käser
Die traditionelle Hauptversammlung des Käservereins Seeland-Bucheggberg von letzter
Woche wurde umrahmt durch musikalische Einlagen sowie einem Selbstporträt des zweifachen
Paralympics-Goldmedaillensiegers Urs Kolly.
Gruyère
verkauft sich immer besser
Die Hauptversammlung des Freiburgischen Käservereins in St. Ursen bot Zeit für Organisatoren
und geladene Referenten, um die aktuelle Lage der gewerblichen Käserei darzulegen.
Ein edler,
ungefährlicher Tropfen wird 50
«Dienen kommt vor Verdienen.» Dieser Leitsatz charakterisiert die Haltung der Persönlichkeiten
Emil und Robert Rahm, die aus einer bescheidenen Weinkellerei im schaffhausischen
Hallau ein florierendes Unternehmen aufgebaut haben, das vorletzten Mittwoch fünfzig
Lenze feiern konnte.
Laufsteg
der Schweizer Milchwirtschaft
Die 2. Fachmesse für Käse und Molkereiprodukte schloss am Donnerstag in den BEA-Hallen
ihre Tore. An der Ausstellung Fromage erregen interessante konsumentenfreundliche
Angebote die Aufmerksamkeit des Handels.
Unabhängigkeit
wird von allen getragen
In der «Milchgenossenschaft PMO Ostschweiz» mit Sitz in Benken SG sollen dereinst
bis zu 50 Mio. kg Milch - hauptsächlich zu Emmentaler Käse - verarbeitet werden.
Überschattet wird diese Absicht davon, einen Grossteil der Milch durch die Käserei
von Karl Wick fliessen zu lassen.
Kooperation
und Eigenständigkeit
Wie viele Berufsleute aus der Bäckerei-Konditorei-Confiserie-Branche haben neben
dem traditionellen Besuch «ihrer FBK» auch den Weg in die Fromage-Hallen gefunden?
Die enge Zusammenarbeit der Gewerbebetriebe ist auf jeden Fall gerade in ländlichen
Gebieten schon heute gelebte Realität. Zur Erhaltung kleinerer und mittlerer Milchverarbeiter
können auch die gewerblichen Bäckereibetriebe entscheidend beitragen.
Ein frisches
Aussehen bei einer langen Haltbarkeit
Anbieter von konsumfertigem Käse sind bemüht, ihren Kunden jeweils mitzuteilen,
wie Käse gelagert werden soll und wie lange das Produkt haltbar ist. Die Haltbarkeit
von Käse ohne Zusatzstoffe ist gegeben, kann aber durch eine spezielle Verpackung
verlängert werden.
Vom hässlichen
Entlein zum Star
Gesundheitliche Argumente für die Verwendung des Omega-3-haltigen Rapsöls zeigen
erste Wirkungen am Markt. Mehr als die Hälfte der Rapsernte wird allerdings nicht
in Flaschen abgefüllt.
Auch Inspektoren
und Berater müssen sich dem Strukturwandel stellen
An der Tagung der Vereinigung milchwirtschaftlicher Inspektoren und Berater (VMIB)
kreiste alles um das Thema neue Milchqualitätsverordnung (MQV). Diese ist bei den
betroffenen Kreisen in der Anhörung und bringt konkrete Veränderungen im Arbeitsalltag
der Inspektoren und Berater.
Ausstieg
aus der Kontingentierung
Produzentenorganisationen tun ihr Mögliches, um grosse Angebotspools zu bilden,
während Verarbeiter zögern, sich im Milchmengenmanagement zu engagieren.
Über 10
000 t Milchpulver in den Export
Die Branchenorganisation Molkereimilch (BOM) fällte Entscheide zur Ausregulierung
des Milchmarkts. Die Finanzierung dieser Exporte erfolgt über die Schweizerischen
Milchproduzenten (SMP) und die Beiträge der Pulverhersteller.
Mit der
Nachfolgeregelung die Arbeitsplätze erhalten und sichern
In der Lebensmittelwirtschaft haben knapp zwei Drittel der über sechzigjährigen
Unternehmer die eigene Nachfolge noch nicht geregelt. So sind jährlich 20000 Arbeitsplätze
in Gefahr.
Holland
exportiert mit geeinten Kräften, aber ohne Subventionen
Nicht nur in ihrem gemeinsamen Kampf gegen die Gefahren des Wassers, sondern auch
in der Exportförderung traten die Niederländer geschlossen auf. Doch auch hier machen
sich immer mehr individuelle Lösungen breit. Die «Frau Antje», die Dachmarke der
Holländer, muss um ihren Job fürchten.
Vollständiger
Marktüberblick für investitionsfreudige Teilnehmer
Die weltweit grösste Messe für Packmittel, Verpackungs- und Süsswaren-Maschinen
Interpack öffnet in Düsseldorf zum 17. Male ihre Tore. Unternehmen ob nun Aussteller
oder Besucher scheinen vom Erfolg der Teilnahme überzeugt und investieren jeweils
viel Geld in dieses alle drei Jahre stattfindende Branchenereignis.
«Caffè Latte»
vor Heidi und Smoothie
Der vom Berufsverband «Swiss Marketing» organisierte Marketing-Tag 2005 bricht dieses
Jahr alle bisherigen Rekorde. Rund 450 Firmen hatten die Ausschreibungsunterlagen
zur Marketing Trophy angefordert.
Bessere
Milchleistung im Punjab
Seit dem Jahre 1961 wird über ein Werk des Schweizer Konzerns Nestlé im Punjab,
der Kornkammer Indiens, Milch verarbeitet. Mit einem Herden-Management-Projekt soll
derweil die Produktivität der Lieferanten in den Griff bekommen werden.
Wo ist der
Koch von morgen?
Die Ausgaben beim Lebensmittelkonsum ausser Haus steigen. Mit dem Engagement als
Gastrozulieferer begrüssen die Grossverteiler ihre Kundschaft an einer neuen Kasse:
Am «Gastro-POS» auch bekannt als Restaurant.
Auch das
Alpkäsen braucht Wissen
Alpkäse produzieren heisst Verarbeitung von Milch, die eine hohe Wertschöpfung erreicht:
Gewisse Sennereien realisieren einen Durchschnittspreis von bis zu 1.10 Fr. pro
kg Rohstoff! Eine konstante Qualität ist nicht immer einfach zu gewährleisten.
Das Emmental
lernt fliegen
Im Emmental findet ein grosser Event der Ballonfahrer und Ballonfreunde statt. 60
Ballonteams aus aller Welt treffen sich in Affoltern, um während einer ganzen Woche
die Schönheiten dieser Region aus der Luft zu erleben.
Mineralwasser
gesund für den Mensch und für die Umwelt ?
Die Umweltbelastung einer 0,5-Liter- Mineralwasser-Flasche kann mittels der neuen
Schweizer Ökoinventar-Datenbank ecoinvent abgeschätzt werden.
Europa regelt
die Milchhygiene neu
Die umfangreichen Änderungen im EU- Lebensmittelrecht setzt die Schweiz unter Nachvollzugs-Druck.
Angestrebt wird eine Gleichwertigkeit der Bestimmungen über alle Lebensmittel tierischer
Herkunft hinweg.
Bio muss
um Marktanteile kämpfen
Noch nie war das Bio-Angebot so gross wie heute. Um den kommenden Discounter entgegenhalten
zu können, dürfen die Vermarkter ihre Kommunikation nicht vernachlässigen.
Schutz von
Lebensmitteln und Agrarerzeugnissen
Im Mai findet in Hamburg ein europäischer Kongress zum EU-weiten Schutz von Lebensmitteln
und Agrarerzeugnissen statt.
Süsse Hand-made-Konfitüren
aus dem Luzerner Seetal
Schweizer Konfitüre, die nach Grossmutters Reinheitsgebot gekocht ist und die auch
kulinarische Schleckmäuler zu überzeugen vermag, kommt aus dem luzernischen Seetal
auf heimische Küchentische. Die Geschäftsleitung des 1969 gegründeten Unternehmens
ist in der Hand der 32-jährigen Katja Ottiger, die das Unternehmen vom Vater übernommen
hat.
Verpackung
schützt vor Markenklau
Die Entwicklung in der Verpackungswelt greift weit um sich. Immer mehr Teilaspekte
fliessen mit ein in die Funktion einer Verpackung.
Konsolidierungs-Weg
der Logistik ist geprägt vom Liberalisierungs-Druck
Die Anforderungen an die heutige Logistik werden in der Schweiz massgebend durch
den Druck der Marktöffnung und der LSVA-Steuer beeinflusst. Sie gelangten an einen
Punkt, bei dem Effizienz-Steigerung nur noch über eine erhöhte Flexibilitätsbereitschaft
des Personals möglich scheint.
Produktesicherheit
bei Mischfutter ist mit getrennten Linien gewährleistet
Arzneimittel sind nach wie vor notwendig, um kranke Tiere zu therapieren. Tierärzte
empfehlen, Arzneimittel dem Futtermittel beizugeben, ein effizienter Weg, allerdings
mit Tücken. Die Mischfutterwerke investieren Millionen in getrennte Produktionslinien,
um Kontaminationen zu verhindern. Denn Anti- biotikarückstände wären eine schlechte
Presse für die ganze Branche.
Zu wenig
Geld für das «Schoggigesetz»
Das «Schoggigesetz» und der aktive Veredelungsverkehr sind zwei Instrumente, die
ganz eng miteinander verbunden sind. Die Inkraftsetzung der Bilateralen II hätte
die Verteilkämpfe etwas dämpfen sollen. Doch da wurde mit dem Sparprogramm des Bundes
nicht gerechnet.
Gruyère
im Aufwind
AOC-Sesselrücken
Käse und
Geschnetzeltes vom Kamel
Ein Handbuch über die Produktion von Kamelmilch und -fleisch fasst die aktuellen
Erkenntnisse von Zakaria Farah zusammen. Der ETH-Wissenschafter und gebürtige Somali
ist einer der weltweit führenden Kamelforscher.
Käse aus
Solarstrom auf dem Rütli
In der Urschweiz half die Schweizer Berghilfe mit, ein Projekt eines innovativen
Käsers zu verwirklichen.
Weltweit
wächst der Wein- und Spirituosenmarkt kontinuierlich
Das weltweite Umsatz-Wachstum bei Wein beträgt zweieinhalb Mal so viel gegenüber
der konsumierten Menge. Zurückzuführen ist diese Steigerung auf den erhöhten Verkauf
von Weinflaschen mit einem Wert über 5 US-$.
Frankreichs
Gruyère AOC ist in Anhörung
Baustelle
Milch elektronisch erfasst
Der Einstieg ins Zeitalter des privatrechtlichen Milchmengenmanagements verlangt
nach neuartigen Koordinationsstrukturen, die auf nationaler Ebene funktionieren
müssen. Das ist die Forderung diverser Akteure der Milchwirtschaft, die eine zentrale
Datenbank fordern.
Ausländische
Biere überzeugen deutsche Tester
Bier-Qualität «Tested in Germany» nimmt im Ausland an Bedeutung zu. Das bestätigen
wachsende Teilnehmerzahlen ausländischer Brauereien am Internationalen DLG-Qualitätswettbewerb
für Bier und Biermischgetränke.
Die Europäische
Union gibt den Rhythmus, die Politik sucht die Mittel
Der Limonadenstreit
ist beendet
Mit dem revidierten und ab 1. Februar 2005 angewendeten Protokoll Nr. 2 (des Freihandelsabkommens
von 1972 mit der EG) werden die Preisausgleichsmechanismen gemäss «Schoggigesetz»
im Handel mit der EU reduziert. Für Zucker in verarbeiteten Produkten werden sie
ganz aufgehoben.
Alle machen
Druck auf die Stützungen
Auch die Verarbeiter müssen ihren Beitrag zur Entwicklung innerhalb des agrarpolitischen
Bereichs leisten. Dies wird sowohl vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) als auch
vom Schweizerischen Bauernverband (SBV) verlangt.
Samtig-fruchtige
Zürcher Traktorladung
Was den gestressten Schweizern noch fehlt fürs Glücklichsein ist ein «Smoothie».
Die Vitaminpakete in Flaschenform werden in England seit 1994 mit erstaunlichem
Erfolg angeboten. Zwei Jungunternehmer aus Zürich setzen sich zum Ziel, eine eigene
Marke dieser pürierten Fruchtsaftmischungen landesweit unters Volk zu bringen und
alles bio-zertifiziert.
Molkenverwertung
auf dem Vormarsch
Molke als vielseitiges Produkt rückt in letzter Zeit vermehrt (wieder) ins Rampenlicht.
Verbunden mit den nötigen Anstrengungen und einer überbetrieblichen Zusammenarbeit
könnte ihre Wertschöpfung um ein Vielfaches erhöht werden.
Der Markt
für Süsswaren-Produkte entwickelt sich langsam, aber stetig
Der Markt in Ländern der Europäischen Union (EU) und der USA begünstigte in den
vergangenen Jahren noch mehr Süsswarenimporte aus der Schweiz.
Swiss Food
Net Das Netzwerk der Ernährungswirtschaft
Networking ist in aller Munde und umschreibt in Neudeutsch die in der Schweiz traditionelle
berufliche Beziehungspflege. Was für Berufsleute auf der persönlichen Ebene gilt,
ist auch für Verbände, Berufsorganisationen sowie Bildungs- und Forschungsinstitute
wichtig.
Die Schweiz
als wunderbares Land für innovative Talente
Für das erste Mal sind in einem Jahrbuch die Portraits aller Gewinner von Innovations-
und Entrepreneurship-Preisen zusammengefasst zu finden.
Strategien
und eine grosse Prise Politik
Die Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP) luden Politiker und Unternehmensführer
zum Gedankenaustausch ein, wie die Agrarpoli-tik(en) 2011 auszugestalten seien.
Dabei vergassen sie nicht zu erwähnen, dass dem Milchsektor auch in Zukunft eine
Schlüsselrolle zufalle.
Wachstum
über dem Branchenschnitt
Die Finanzlage des weltgrössten Nahrungsmittelkonzerns ist komfortabel: Nestlés
Reingewinn stieg um 8,1% auf 6,71 Mrd. Franken.
Ein neues
Verfahren zum Nachweis der Herkunft
Produkte mit geschützter Herkunftsbezeichnung (AOC) erzielen auf dem Markt als traditionell
hergestellte Produkte mit geografisch definierter Herkunft einen Mehrwert. Es besteht
aber die Gefahr, dass bekannte AOC-Produkte kopiert werden. Mit einem neuen von
ALP entwickelten Verfahren kann die Herkunft von Schweizer Käse einfach anhand von
Kulturen nachgewiesen werden.
Schweizer
Foodmessen - es geht um mehr als um die Wurst !
Globalisierung
mit Bodenhaftung
Firmen und Organisationen aus 70 Ländern luden vom 24. bis 27. Februar zum Welttreff
der Biobranche nach Nürnberg. Der Messe-charakter wird jedes Jahr globaler. Obwohl
auch die Zahl der deutschen Aussteller wächst, reisen zwei Drittel aus den europäischen
Nachbarländern und der ganzen Welt an. Traditionell stark vertreten sind die Feinschmeckerländer
Italien, Spanien und Frankreich. Starke Auftritte zeigten auch die neuen EU-Länder
in Osteuropa.
Neu! Ein
Feuerraclette auf dem Floss!
Mit einer abenteuerlichen Flossfahrt wurde letzten September im Rahmen der Sichlete
der Flösserkäse lanciert. Durch das riesige Medienecho wurde dem Käser der Flösserkäse
buchstäblich aus den Händen gerissen. Einige süddeutsche Fachgeschäfte hatten schon
Flosse aus Papier gebastelt und warten nun auf die nächste Ladung von Käsekreationen
aus der Schweiz!
Kein Geld
mehr an VMI und BOM
Der Verband der Schweizerischen Mittelmolkereien (VSMM) ist nicht länger Mitglied
des Vereins der Schweizerischen Milchindustrie (VMI) und der Branchenorganisation
Milch (BOM). In Zukunft richten sich die an die Höhe der Mitgliederbeiträge gekoppelten
Verbandsaktivitäten nach Bedürfnissen ihrer Mitglieder innerhalb einer zunehmenden
Tendenz zu Regionalmarketing.
Hygiene-Wissenslücken
stopfen
Die Hygiene bedingt eingespielte Abläufe und Kontrollen auf allen Stufen: Vom Wareneingang
über die Lagerung und Verarbeitung bis zur Auslieferung. Auch das Verhalten aller
Mitarbeitenden ist entscheidend, aber hier hapert es oft in gewerblichen Betrieben.
Rekordjahr
für Zucker und Guetzli
Die Schweizer Zuckerwarenindustrie konnte dank guten Auslandgeschäften ihre Verkäufe
im Jahr 2004 um 1,5% auf 24'766 Tonnen steigern. Den Mehrumsatz in der Dauerbackwarenindustrie
ist dagegen auf den grösseren einheimischen Konsum zurückzuführen.
Süss-scharfes
aus der Sonnenstube
Das Familienunternehmen Sandro Vanini SA ist aus einer Luganeser Konditorei zu einem
hoch spezialisierten Hersteller von kandierten Früchten herangewachsen. Mit kandiert-würzigen
Fruchtpurées wollen die Tessiner nun den Durchbruch im Export schaffen.
Importkontingente
für Butter
Um die Konkurrenzfähigkeit der Import-, Verarbeitungs- und Handelsunternehmen zu
erhöhen, soll künftig die Verteilung der Zollkontingente für Butter und Kartoffeln
über eine Ausschreibung geschehen und nicht mehr wie bisher entsprechend den Inlandleistungen.
Preise für
Bioemmentaler unter Druck
Coop senkt zum 10-jährigen Jubiläum des'Bioemmentalers die Käsepreise: Die Preisdifferenz
zwischen konventionell und biologisch produziertem Emmentaler sei zu gross und daher
der Mengenumsatz rückläufig.
Von der
Fabrikation zur Innovation
Leistungsorientierte
Bildungspauschale
Mit dem neuen Berufsbildungsgesetz wird die bisherige am Aufwand orientierte Subventionierung
der Berufsbildung durch leistungsorientierte Pauschalen an die Kantone ersetzt.
Acht Mal
mehr Käse als noch vor 25 Jahren
Der Tête de Moine kann nicht nur auf ein erfolgreiches letztes Jahr zurückblicken;
er ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Schweizer Jura.
Stillstand
in der Tiefkühltruhe
Der einst grosse Hoffnungsträger der Grossverteiler verzeichnet nur noch in wenigen
Warengruppen steigende Umsätze, so etwa bei Pommes Frites und weiteren Kartoffelprodukten
und bei Fertiggerichten mit höherem Qualitätsanspruch. Beim Gemüse keine Veränderung:
Bohnen, Rosenkohl bleiben gefrostet, Erbsen und kleine Karotten eingedost.
Weniger
Absenzen im Unterricht
Die neue modulare Weiterbildung in der Milchwirtschaft verdient eine kurze Zwischenanalyse.
Der Umstellungsaufwand auf das neue System ist zwar gross, eine positive, nachhaltige
Wirkung auf das Lernresultat dennoch voraussehbar.
Ein breites
Wissen über die ganze Ernährung des Menschen
Das Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften der ETH Zürich führt
ab Oktober zum 15. Mal ein Nachdiplomstudium in Humanernährung durch.
Neue Märkte
und alte Tradition
Jahrhunderte vor der industriellen Revolution klapperten die Mühlen bereits am Bach.
Mit Wasserrädern betriebene Mühlenwerke verwandelten das Getreide schon mechanisch
zu Mehl, als ihre traditionellen Abnehmer, die Bäckereien, noch vollständig handwerklich
arbeiteten. Heute sind die Wasserräder verschwunden, die Nutzung erneuerbarer Energien
aber hochaktuell.
Wer Anteil
nimmt und helfen will, lässt es sich etwas kosten
Die Tsunami-Katastrophe ist noch sehr präsent. Am Spendentag der Glückskette Schweiz
vom 5. Januar wurden dabei Rekordbeiträge erzielt. Darunter befinden zum Teil hohe
Summen namhafter Firmen. Ein sicherlich werbewirksames Umfeld angesichts so viel
Öffentlichkeit, wobei Zweifel bestehen, ob die Anteilnahme auch wirklich echt ist.
Die Käserei
Wick versteigert einen Teil des Inventars
Karl Wicks Unternehmen benötigt dringend Geld. Gut möglich, dass einige Gläubiger
schon bald etwas davon sehen werden. Am kommenden 14. April findet in Lachen SZ
eine «grosse» Versteigerung statt.
Schokolade
stimmt die Leute von Emmi optimistisch
«Caffè Latte hat unser Unternehmen bewegt», stellte Emmi-CEO Walter Huber während
der Einführungsfeier der Schokolade-Version «Choco Latte» fest.
Emmentaler-Steuerung
mit Toleranzen
Die Arbeitsgruppe der Emmentaler Käsehersteller will Nägel mit Köpfen einschlagen.
Eine griffige Mengensteuerung wird realistischer.
Konservierte
mesophile ALP-Kultur zur Käseherstellung
Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP) hat es sich zum Ziel gesetzt, eine mesophile Flüssigkultur
zu konservieren. Die Fliessbetttrocknung und die Gefriertrocknung wurden als Verfahren
ausgewählt. In diesem Artikel soll speziell auf die Resultate der Gefriertrocknung
eingegangen werden.
Gleiche
Qualität zum tieferen Preis
Der Grossverteiler Coop erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz- und Margenrückgang.
Ausschlaggebend dafür waren unter anderem Investitionen in die preisliche Wettbewerbsfähigkeit.
Auch dürfte der Druck auf die Geschäftspartner zunehmen angesichts des höheren Warenaufwands
in Bezug auf den Nettoerlös.
Keine Milch
mehr aus Kaltbrunn
Die ehemaligen Geschäftspartner von Hansjörg Wick in Kaltbrunn wollen sich aus dieser
Beziehung so schnell wie möglich zurückziehen. Sie wagen einen Neustart mit dem
Milchkäufer Markus Liechti aus Ricken SG.
Frühlingsgefühle
von Hopfen, Malz und Holunderblüten
Auch in diesem Jahr sind die beiden beliebten Frühlingsbiere von Feldschlösschen
und Cardinal wieder erhältlich - pünktlich zum Frühlingsbeginn.
Überreglementierung
im Gewerbe
Vorschriften und Verordnungen, die das Gewerbe meistern muss und AOC-Chancen für
Emmentaler: Dies waren die Themen am bernischen Käsertag.
Vorerst
nur auf logistischer Ebene
Rund 35% der vom EHI-Euro-Handelsinstitut befragten Handelsfirmen halten mittelfristig
den Einsatz von Radio-Frequenz-Identifikation (Rfid) in ihren Unternehmen für umsetzbar.
Noch ist aber die Forschung in Zusammenarbeit mit Grossfirmen gefragt, um marktfähigere
Lösungen zu entwickeln.
Baer zieht
den Panada-Joker
Die grösste Weichkäserei der Schweiz hat im Bereich der panierten Weichkäse Investitionen
von rund 1 Mio. Franken getätigt. Baer ist das einzige Unternehmen in der Schweiz
und eines der ganz wenigen in Europa, das bis jetzt die schonungsvolle Weiterverarbeitung
zu paniertem Weichkäse beherrscht.
Würzig,
kauzig, enorm schmackhaft
Im ersten Zigerspruch-Wettbewerb der Geska AG hat ein Einsender den scharfen Würzigen
als Potenzmittel gepriesen, ein anderer die Eigenart des merkwürdigen Magerkäses
als «kauzig und wahnsinnig» mit nullfett bezeichnet. Die wenigsten wissen aber,
dass Schabziger als aromatischer Allrounder in der Küche verwendet werden kann.
Aromatisiertes
Bier für den Einsteiger und für die weiblichen Kunden
Biermischgetränke könnten Alcopops das Wasser abgraben. Doch am Biermarkt halten
sie bloss ein Prozent.
Ein Glacebecher
für den Kompost
Die nicht verwendbaren Komponenten der Lebensmittelindustrie schaffen grosse technische
und logistische Probleme - die Energiegewinnung könnte eine Lösung bringen. Umweltschutz
kann aber auch die Attraktivität der Produkte erhöhen.
Für den
Ausstieg
Die Bio-Knospe
spriesst weiter
Laut Bio Suisse dürfte die im Moment vorherrschende Tiefpreis-Kampagne im Detaillistenbereich
nicht allzu lange andauern. Abgelöst werde das Preisthema wiederum durch Qualitätsdiskussionen.
Einstand
in Pringy
Die grösste
Emmentaler-Produktion entsteht in Willisau
Am 17. März 2005 haben acht Käsereigenossenschaften (KG) in der Region Willisau
zur Genossenschaft Regio Chäsi Willisau fusioniert. Dies ist die grösste Fusion
dieser Art in der Schweiz, die je stattgefunden hat.
Immer mehr
weibliche Lehrlinge
Alle Jahre wieder versammeln sich die Ehemaligen des Milchwirtschaftlichen Bildungszentrums
Sursee an einem besonderen Ort und haben meistens Glück mit dem Wetter. Nach der
Versammlung in Hergiswil besuchte die verschworene Gemeinschaft die international
bekannte Glashütte.
Die Produktivität
im Zentrum der Aufmerksamkeit
«Wenn sich die Grenzen öffnen, müssen wir genauso leistungsfähig sein wie unsere
Nachbarn», sagen die Führungskräfte der Lebensmittelverarbeitung. Zu diesem Zweck
investieren sie in die Verbesserung der Produktivität.
Wichtige
Verbindung von der Zentrale zu den Märkten
Eine Integrations-Software soll bei der deutschen Edeka die Verbindung von der Zentrale
zu den einzelnen Märkten verbessern.
Ein «Labor»-Pilz
erobert die Schweiz
Seit 10 Jahren nun bereits befindet sich das Produkt Quorn in den Regalen der Migros.
Es ist seit den 60er-Jahren bekannt. Das aus dem Pilz fusarium venenatum gewonnene,
proteinreiche Vegi-Produkt stösst in vielen Ländern auf zunehmende Beliebtheit.
Das Geschäft
mit Life-Style-Trinkern
Schon in den 80er-Jahren kam Perrier auf die Idee, diese Arbeit dem Barman abzunehmen
und brachte ein Perrier mit Zitronengeschmack auf den Markt. Die Mineralquelle Valser
lancierte 1990 mit Limelite das erste Getränk dieser Art auf dem Schweizer Markt.
Die Getränkehersteller wittern aber erst jetzt Morgenluft mit den blumigen Wässerchen.
Neuen Produktdekorationen
sind keine Grenzen gesetzt
Die Firma PAGO präsentiert auf der Interpack-Messe ihre Produktepalette mit Neuheiten
aus der Welt des Etikettierens.
Eintauchen
in die «Welten des Wissens»
Mitten im Herzen von Zürich öffnen demnächst die «Welten des Wissens». Vom 22. April
bis zum 8. Mai findet im Platzspitzpark eine einzigartige Erlebnisausstellung statt.
Wissenschaftsnahe Unterhaltungsprogramme sorgen auf der Eventbühne im Innenhof des
Landesmuseums für Abwechslung. ETH-Professor/-innen diskutieren mit der Bevölkerung.
Auf diese Weise will die ETH Zürich zu ihrem Jubiläum die Begegnung mit der Bevölkerung
fördern.
Auf der
Suche nach dem verlorenen Geschmack
Das Technologie-Transfer-Zentrum (TTZ) Bremerhaven will sich künftig verstärkt mit
den qualitativen und sensorischen Eigenschaften von Lebensmitteln beschäftigen.
Mehr Normen,
mehr Sicherheit?
«Die zeitlichen und finanziellen Aufwände im Bereich Qualitätsmanagement müssen
sich für die Unternehmen letztlich auszahlen», so die ebenso schön formulierte,
wie schwer erreichbare Zielsetzung aus der QM-Lehre. Neben einer betriebsintern
gelebten QM-Kultur beeinflusst auch die Praxisnähe der QM-Systeme und die Professionalität
der Zertifizierungsstelle die Erfolgschancen.
Wenn die
Kuh auf der Strasse schläft
Die diesjährige Leserreise führte uns nach'Indien. Wir tauchten ab in eine Welt,
die kaum beschrieben werden kann, wenn man sie nicht selbst erlebt hat!
Seeland-Regioprodukte
für Coop
Eine im Berner Seeland altehrwürdige Molkerei hat letzten Herbst ihre Produktion
aus der Stadt Biel in die Region, in eine schliessungsgefährdetete Emmentalerkäserei
verlegt. Nun beliefert diese auch den Grossverteiler Coop.
Treibstoff
aus dem Joghurtbecher
«Wir fördern erneuerbare Energiequellen», verkünden längst die Regierungsprogramme
der Schweiz, der EU und weltweit. Können wir uns eine umweltverträgliche Energiepolitik
aber überhaupt leisten? Aus einem veränderten Blickwinkel ergeben sich gerade für
die Ernährungswirtschaft ganz neue Perspektiven für neue Wertschöpfungsketten.
Der Verpackungssektor
optimiert sich
Biokunststoffe bilden einen Zukunftsmarkt und liegen im Entwicklungstrend. Im Verpackungssektor
hat deren Markteinführung begonnen. Innerhalb der Logistikdienstleistungen stehen
Kosteneinsparpotenziale durch «Outsourcing» an. Dort stellen Innovationen wie Universal-Grossladungsträger
eine Verbesserung der Volumenreduzierung dar.
Innovations-Workshop
in Köln
Fromarte, die nationale Plattform der Schweizer Käsespezialisten, bietet einen viertägigen
Kurs an unter dem Titel «Innovationen für die gewerblichen Käsereien».
Discounterlust
verändert Wirtschaft
Im Zeitalter von «Billig» gilt der Preis als strategisches Instrument - niemand
mehr kommt daran vorbei! Gefragt ist eine klare Differenzierung in unterschiedlichen
Segmenten wie Preis-, Qualitäts- oder Dienstleistungsanbieter.
Geht der
Käsestreit in eine neue Runde?
Der St.Galler Kantonschemiker Hans Rudolf Hunziker hat entschieden: Der Krümmenswiler
Försterkäse ist keine Kopie des Vacherin Mont-d'Or. Ein Ende der Auseinandersetzung
ist allerdings kaum absehbar.
Orlait sagt
Ja
Zwei Versammlungen
Noch keine
Angst vor Arla Foods
In einer mehrheitlich positiven Stimmung warten die niederländischen Mitglieder
von Campina die verzögerte Fusion mit Arla ab.
Aargauer
Braut stellt sich der Milch-Ehe
Die Aargauer Zentralmolkerei (AZM) steht'am Scheideweg. Die Mengenbolzerei führte
das genossenschaftliche Unternehmen in eine schwierige finanzielle Lage. Über das
Schicksal der AZM entscheidet am 22. Juni 2005 die Generalversammlung.
Vom Sündenbock
zum Wohltäter
Wie Fastfood konsumieren und dabei schlank bleiben? Dank gesunder Kost im Sortiment
von McDonald's und seiner gründlichen Anleitung zu körperlichem Wohlbefinden! Solche
Bemühungen des Fastfood-Giganten sind gezwungenermassen ernst gemeint. Trotzdem
können Unverbesserliche an zahlreichen McDrive-Restaurants den «American Way of
Life» durchspielen und sich dort bequem ein Big-Mac-Menü bestellen.
Markem -
Von der Farm bis auf die Gabel
So oder ähnlich könnte der Slogan für das in der Produktkennzeichnung zurzeit dominierende
Thema lauten. Es geht dabei um die «lückenlose Rückverfolgbarkeit».
Kämpfen
für eine konstruktive Sache
Preisdruck auf Standardprodukte aus Milch und weitere sich abzeichnende zusätzliche
Produktionskosten, beeinflussen die Geschicke der verbleibenden, gewerblichen Schweizer
Käsereien. Noch härter wird für sie das Pflaster aber angesichts der sich für alle
Branchenakteure zwar ungünstig auswirkenden, aber unterschiedlichen politischen
Rahmenbedingungen.
Frisches
Gras und Bananen - Kein Olivenöl gleicht dem andern!
Am 7. April hat an der Hochschule Wädenswil (HSW) der «4th International Olive Congress
- Zurich 2005» stattgefunden. Im Mittelpunkt des Kongresses stand die Verleihungen
der begehrten Prämierungen «goldene Olive» und «silberne Olive». Die «Olive Awards»
stösst beim Handel im ganzen deutschsprachigen Raum als erstklassige Auszeichnung
zunehmend auf positive Resonanz.
Die Volg
ist ein seriöser Schaffer
Mit einem Umsatz von 947 Mio. Franken wird nicht einmal ein Vierzigstel des Schweizer
Lebensmittel-Detailhandels an den Volg-Ladenkassen realisiert. Dennoch ist Volg
nach wie vor der Leader im Bereich der kleinen Versorgungsstrukturen.
Wallonien
liegt'in Bulle
Für Käsespezialitäten
ein gutes Jahr
Erneut gibt es Erfreuliches aus den Reihen der geschäftigen Genossenschafter für
Halbhart- und Weichkäse zu berichten. Die in der SGWH vereinigten Mitglieder verarbeiteten
8,57% mehr Milch zu Käsespezialitäten als noch im Vorjahr. Mangels ertragreicher
Kontakte verzichtet die Vereinigung an einer Teilnahme an der Anuga.
Fromco feiert'den
Dreissigsten
Hochdorf
bleibt Meister der Anpassung
Mit strategisch bedeutsamen Projekten stellte die Hochdorf-Gruppe im 14 Monate dauernden
letztjährigen Geschäftsabschnitt wichtige Weichen für ihre Zukunft. Dabei ging die
Gruppe eine Partnerschaft mit der Hero ein.
Für die
täglich frische Qualität
Ein ehemaliges Bauerndorf am Rand von Zürich mit vielen kleinen Bauernhöfen - das
übliche Bild noch vor wenigen Jahrzehnten. Viele Betriebe sind Siedlungen, Strassen
und Einkaufszentren gewichen. Die Familie Forster ging einen anderen Weg: Von der
Landwirtschaft zum Garten-, Gemüse- und Obstanbau bis zum industriellen Verarbeitungsbetrieb
Gastro Star AG.
Ein Monolith
für Mehl und Strom
3000 Paletten mit Mühlenprodukten werden im markanten Swissmill-Hochregallager am
Sihlquai 306 in Zürich vollautomatisch disponiert. Die Gäste vernahmen anlässlich
der Einweihung des «Monolithen» am 13. April auch sonst viel Wissenswertes über
die führende Getreidemühle der Schweiz und ihren Neubau; unter anderem, dass die
Solaranlage auf dem Dach jährlich 21'000 Kilowatt Strom produziert.
Bioqualität
- von der Heu- zur Essgabel
Welche Qualitätsmerkmale zeichnen Biolebensmittel aus? Welche speziellen Verfahren
braucht es, um diese optimal zur Geltung zu bringen? Das Forschungsinstitut für
biologischen Landbau, FiBL, beschränkt sich längst nicht mehr auf die landwirtschaftliche
Forschung. Zeitgemässe Forschung schaut im wachsenden Biomarkt über Feld und Stall
hinaus und untersucht den Weg der Biolebensmittel von der Heu- zur Essgabel.
Biodelikatessen
aus Dinkel und Weizen
Biozertifizierte Schweizer Teigwaren kommen aus dem Sarganserland. Das farbenfrohe
Sortiment ist mit sechs Dutzend Nudelsorten enorm vielfältig. Die Bonettis halten
sowohl ethische wie auch geschmackliche Ansprüche hoch. Das italo-schweizerische
Familienunternehmen vertreibt zusätzlich italienische Saucen und Pasten - aus dem
Biolandbau.
Eine Kooperation
mit Modellcharakter
Hochdorf möchte selbständig bleiben, aber vor allem ihre Überlebensfähigkeit sichern.
Die Kooperation mit Hero im Sektor Babynahrung beschreibt CEO Damian Henzi in einem
Interview mit der Alimenta als interessanten Weg zur Wertschöpfungssteigerung.
Neue Grundstoffe
für Functional Food
Anbieter von Produkten, die Zivilisationskrankheiten oder sonstigen unerwünschten
Begleiterscheinungen des modernen Lebens positiv vorbeugen wollen, stellen demnächst
in Genf aus. Fachleute diskutieren über neueste Forschungsstudien, Anwendungsmöglichkeiten
und Zukunftsaussichten von Functional Food.
Gut gerüstet
für den Exportbereich
Die Baer AG stellt ihren Milchlieferanten den Antrag einer Milchpreisreduktion.
Diese soll insgesamt unter drei Rappen zu stehen kommen. Das Unternehmen reagiert
damit auf das verschärfte Wettbewerbsumfeld.
Hoher Verlust
durch unechte Produkte
Produkte aller Art führen oftmals ein Doppelleben, insbesondere margenträchtige?(Luxus-)Marken
- aber vermehrt auch Alltagsgüter. Ob nun gefälscht oder bloss als Discountermarke
getarnt: es befinden sich auch Lebensmittel auf dieser immer länger werdenden Liste.
Das Möckli
kurz vor der Passhöhe
Der Sbrinz ist noch nicht ganz über dem Berg, aber auf gutem Wege. Die Geschäftsstelle
der Sbrinz GmbH musste sich einer Rosskur unterziehen, um die finanzielle Schieflage
wieder in Ordnung zu bringen, was erstaunlich schnell gelang.
Effizient
kühlen und ökologisch heizen
Die moderne Lebensmittelindustrie wäre ohne ausgereifte Klima- und Kältetechnik
nicht mehr denkbar. Dennoch ist eine funktionierende Kältemaschine noch keine 150
Jahre alt. Am 50. Jahrestag schaut der Schweizerische Verein für Kältetechnik zurück
und in die Zukunft.
Kälte konserviert,
kostet aber auch
Die Temperatur in den Lagerräumen ist ein seit langem kontrolliertes Element. Geht
es dabei um Bereiche, wo Personen und Maschinen arbeiten, entwickelt sich die Problembehandlung
etwas delikater, sie wird aber dadurch nicht unwichtiger.
SMP: Geeinigt
mit weniger Mitteln
Die Produktionsmengen auf Landesebene koordinieren, das berufliche Angebot konzentrieren.
Diese Ziele sind für die Schweizer Milchproduzenten (SMP) an der Schwelle zum vorzeitigen
Kontingentsausstieg schwierig zu erreichen. Die Delegierten haben sich jedenfalls
fast einstimmig für Selbshilfemassnahmen ausgesprochen.
Aprilwetter
über der Zentralschweiz
Die Zentralschweizer Milchkäufer erfreuen sich einer finanziell guten Lage. Der
ZKMV möchte den Informationsfluss zu den Mitgliedern beschleunigen und das Dienstleistungsangebot
verbessern.
AOC und
Innovationen brauchen Vernetzung
Geschlossener
Auftritt ist vonnöten
Initianten innerhalb der Milchkäuferverbände sensibilisieren ihre verbleibenden
Mitglieder für politisches und wirtschaftliches Aktivwerden. Mehr denn je scheint
ein Geist des Zusammenhalts und der Einigung gefragt.
Biokonservierung
gegen Hefen und Schimmel im Fruchtjoghurt
Hefen und Schimmelpilze tauchen bei der Lagerung von Lebensmitteln als unerwünschte
Problemkeime auf. Am Beispiel von Joghurts mit unbehandelten Früchten haben wir
diese (Spiel)-Verderber erfolgreich bekämpft: Im ETH-Labor wurden gezielt Bakterien
aus Milch- und anderen Proben ausgelesen, von denen einige das Wachstum von Hefen
und Schimmel ersticken konnten. Eine dieser Schutzkulturen ist seit kurzem auf dem
internationalen Markt.
Hard-Discounter:
Die Herausforderung'für die Lebensmittelhersteller
Trotz Aldi und dem verschärften Druck im Detailhandel bestehen gute Chancen für
die Schweizer Lebensmittelhersteller. Grundlegendes Erfolgskriterium ist die richtige
Positionierung des Produktportfolios.
Vier Milliarden
Sardinenbüchsen aus einem kleinen Binnenland
Die Schweiz als tradtionelles Herstellerland von präziser Technik ist weltweit im
Export vertreten. Auf der Interpack, der international führenden Verpackungsmesse
in Düsseldorf, konnten einzelne Unternehmen auch Neuheiten präsentieren.
ILMAC -
Foodtechnik auf Pharmaniveau
Vom 24. bis 27. Mai 2005 findet in Basel die Fachmesse «ILMAC» statt. Über 450 Anbieter
von Geräten, Apparaten oder Anlagen in den Bereichen Labor, Analytik, Biotechnologie,
Umwelt- und Verfahrenstechnik richten sich an Fachleute aus Pharma, Chemie, Nahrungsmittel-,
Getränke- und Kosmetikindustrie.
«Schweiz
statt Geiz» für Europa
Die Emmi-Gruppe erhöhte 2004 ihren Jahresgewinn um 12,6% auf 47,3 Mio. Franken bei
einem Nettoumsatz von 1,926 Mrd. Franken. In einem schwierigen Marktumfeld hat der
grösste Schweizer Molkereikonzern seine Position konsolidieren können. Emmi bezirzt
europäische Konsumenten mit «Caffè Latte», der erfolgreichsten Innovation in der
Unternehmensgeschichte.
Apfelbiss
mit nötigem Grundwissen
Alte Apfelsorten gehören nicht ins Museum, sondern sollen ihren Platz im Leben bewahren.
Eine Philosophie, die von Pro Specia Rara oder hauptsächlich Privatpersonen getragen
wird. Über Schweizer Apfelsorten, deren Geschichte rund um Züchtung und Verwertung
gibt es jetzt ein ausführliches Buch.
Ein Kleinbasler
Bier findet den Weg über die Kantonsgrenze
Die Brauerei Fischerstube aus Basel füllt ein neues Spezialbier erstmals in Flaschen
ab.
Branchennah,
aber nicht betriebsblind
Die Ernährungswirtschaft wird immer komplexer. Bei der Neuorganisation von Arbeitsteams,
Abteilungen, ja ganzer Produktionsstätten und Firmen stehen in der Regel wirtschaftliche
und unternehmenspolitische Beweggründe im Vordergrund. Oft ist deshalb die Begleitung
solcher Veränderungsprozesse durch externe Fachleute sinnvoll. Auch Know-how, das
in den neuen Teams fehlt, wird häufig gezielt von beratenden SpezialistInnen beigezogen.
Vernetzte
Analysen und kantonale Inspektion
Ein Amerikaner
unter Schweizer Bauern
«George Page - der Milchpionier» beschreibt die Lebensgeschichte eines Industriepioniers,
dem die Wagemut und die Mobilität in die Wiege gelegt worden ist. Page gründete
1866 in Cham das erste Kondensmilch-Unternehmen Europas.
Hopfen und
Malz, Gott erhalt
Bier als Heilmittel gegen Arterienverkalkung und Krebs? Die medizinische Wissenschaft
hat den Gerstensaft als interessantes Forschungsobjekt entdeckt. Die Bierbrauer
nehmen die Ergebnisse bereitwillig auf und versuchen damit die aktuelle Präventionspolitik,
die auf Steuern setzt, zu kontern.
Ostschweizer
Milchverarbeiter müssen nun ihre Lieferanten überzeugen
Die Molkerei Biedermann AG und die Frischkäse Züger AG hegen gemeinsam die Absicht,
mit ihren Produzenten frühzeitig durch eine Produzenten-Milchverwerter-Organisation
(PMO) aus der Milchkontingentierung auszusteigen. In der Ostschweiz ist derweil
so manch ein Bauer unsicher, welches für ihn - wenn überhaupt - die beste Ausstiegsoption
darstellt.
Neueste
Convenience fürs Poulet
Die Bell AG setzt mit dem jüngst abgeschlossenen Erweiterungsbau in der modernen
Geflügelverarbeitung Massstäbe. Die neuesten, seit letzten August in Betrieb genommenen
Anlagen zur Erzeugung von Convenience-Produkten erfüllen höchste Erwartungen an
Hygiene und Organisation. Der IFS-Standard wurde bei der Bauplanung berücksichtigt.
Preis und
Menge für einmal im Einklang
Gleichzeitig zur Einführung der Normen des AOC-Pflichtenhefts auf privatrechtlicher
Basis ist es der Branche gelungen, einen allgemein verbindlichen Käsekaufvertrag
für Emmentalerkäse zu verabschieden. Die Branche befindet sich auf einem Stabilisierungskurs.
Kann auf
einen Gärraumaufenthalt verzichtet werden?
Laboruntersuchungen am ALP hatten gezeigt, dass Propionsäurebakterien auch bei tiefen
Temperaturen (14°C) relativ gut wachsen können. Dies konnte nicht nur für die beiden
Kulturen Prop 01 und Prop 96 nachgewiesen werden, sondern für viele andere Stämme
auch. Es scheint sogar sehr wahrscheinlich, dass sämtliche Propionsäurebakterien
diese Fähigkeit besitzen.
Kühlregal
macht Theke Konkurrenz
Im Detailhandel geht der Trend weg von der Bedienung hin zu Convenience-Produkten
und vorportionierten Verpackungen. Entsprechend schliessen die Grossverteiler ihre
Bedienungsmetzgereien zu Gunsten von Selbstbedienungs-Regalen und sparen Personalkosten.
Schon im
jungen Stadium vorgehen
Unternehmen mit bekannten Eigenmarken versuchen den Brandherd der Produktfälschungen
bereits in einem sehr jungen Stadium im Keim zu ersticken. Neuregelungen innerhalb
internationaler Rahmenbedingungen bieten hierzu grösstenteils ihre Hand.
Im Gebiet
produzieren und konsumieren - ein weiteres Puzzleteil kommt dazu
Regionalität entspricht einem Kundenbedürfnis. Dem entgegen reagieren seit einiger
Zeit Schweizer Detaillisten mit entsprechender Kennzeichnung ihres Angebots. Für
regionale Bauern- und Verarbeitungsbetriebe kann dieser sichere Mehrmengenabsatz
zu stabilen Preisen zudem eine wesentliche Steigerung der Wertschöpfung bedeuten.
Das Brot
der Vorväter im Trend
Dinkelprodukte erfreuen sich einer zunehmenden Nachfrage bei gesundheitsbewussten
Konsumenten. Die Dinkelproduzenten eröffneten im Freilichtmuseum Ballenberg anlässlich
ihres zehnjährigen Jubiläums eine Sonderausstellung über die Eigenheiten der uralten
Getreidesorte.
Mehr als
genug
Wenig Bestrahlung
in der Schweiz
Bestrahlte Lebensmittel sind in den letzten Jahren aus den Schlagzeilen verschwunden.
BSE, Gentechnologie und Rückstände aller Art traten in den Vordergrund. Welche Rolle
spielt die Lebensmittelbestrahlung heute? Welche Ziele werden mit dieser Technologie
überhaupt verfolgt? Welche Risiken sind damit verbunden? Wie können die Konsumenten
sicher sein, dass sie nicht wider Willen bestrahlte Lebensmittel zu sich nehmen?
Von der
absolut besten Anlage
Die neue Seite in der Alimenta bietet Ratschläge für den Investor. Sie gibt dem
Leser Anregung und Unterstützung bei der Beurteilung von Anlagen.
Lovely gibt
sich gut geschmückt
Am 28. Mai werden junge Milchproduzentinnen und -produzenten mittels Dialog einmal
mehr versuchen, den Konsumenten die Vorzüge dieser weissen Flüssigkeit vor Augen
zu führen. Die Organisatoren richten dabei ihren Fokus gleichzeitig auf das im letzten
Jahr gegründete Label «Suisse Garantie».
Vom Datensalat
profitieren
Frische Lebensmittel sind häufig strenger datiert als nötig. Werden die Produkte
aus dem Verkauf gezogen, sind dennoch viele davon noch konsumierbar. Dies machen
sich einige Hilfswerke zu Nutzen.
6. Auflage
in Bulle
Eine fälschungssichere
Markierung
Der Emmentaler Käse gehört zu den ältesten Käsesorten überhaupt. Kein Wunder also,
versucht man ihn oft zu kopieren. Mit einer Markierung des Originals sollen die
Rückverfolgbarkeit und die Echtheit garantiert werden.
Praktisches
Convenience-Produkt für Küche und Esstisch
Um jüngere Konsumenten für den Schabziger zu begeistern, ist von der Geska AG aus
Glarus seit März ein neues Schabziger-Produkt im Handel: Gerieben und im Streuer.
Können AOC-
und IGP-Produkte neben Billigstwaren bestehen?
AOC steht für Appellation d'origine contrôlée oder Geschützte Ursprungsbezeichnung.
Die AOC/IGP-Verordnung des Bundes ist seit 1997 in Kraft. Die Schweiz fährt hier
keinen Sonderzug: Die Verordnung lehnt sich eng an die Bestimmungen in der EU an.
Das grosse
Buch der hundert Gewürze und Kräuter
Der im vergangenen Jahr publizierte Bildband «Das grosse Buch der hundert Gewürze
und Kräuter» liefert auf 224 Seiten über 170 Farbfotos, davon 50 ganzseitige Portraits.
Simon wird
Raclette-Suisse-Präsident
Die unter der Marke Raclette Suisse vereinigte Produzentenvereinigung nahm an ihrer
Jahresversammlung zur Kenntnis, dass sich der Privatverbrauch an Raclette in der
Schweiz auf hohem Niveau stabilisiert, die Exporte hingegen zunehmen.
Ein Fest
der Sinne im Toggenburg
Die Toggenburger verstehen sich aufs Feiern. Dieses Mal haben sie sich auf ihre
landwirtschaftlichen Ursprünge zurückbesonnen und hoben die ersten «Käsetage Toggenburg»
aus der Taufe. Während vier Tagen präsentierten 40 gewerbliche Käsereien aus der
Schweiz ihre Spezialitäten in der Tennishalle Unterwasser.
Totgesagte
leben länger - wie lange?
Die Vereinigung Milchwirtschaftlicher Inspektoren und Berater (Vmib) steht bereit
für neue Herausforderungen. Massgebend sind Einflüsse der kommenden Hygiene-Neuverordnung
und der aktuelle Strukturwandel bei Käse- und Molkereien.
Von Tunnels,
die keine Lösung sind
Der Ausstieg aus der Milchkontingentierung führt zu erheblichen Belieferungsproblemen
bei grösseren Käsereiunternehmen. Während die Milchverbände ihre Schäfchen bei der
Stange halten wollen, wehren sich die Käsereien, ihre angestammte Praxis beibehalten
zu können.
Starke Marke
für die Bündner Lesa
Die höchstgelegene Molkerei Europas, Lateria Engiadinaisa (Lesa) in Bever GR, und
der Verein Marke «graubünden» machen gemeinsame Sache. Sie wollen den Markt beleben
mit ihren Produkten «graubündenMilch», «graubündenRahm» und «graubündenJoghurt».
Der Weg
der Gewürze führt gewöhnlich über die Verarbeitung
Die Primärproduktion von Alltagsgewürzen wie Pfeffer und Muskatnuss geschieht meist
in fernen Ländern. Auch in der Schweiz wachsen etliche Gewürzsorten. Doch die eigentlichen
Standardsorten erfahren ihren Einstand hierzulande meist erst auf Stufe Weiterverarbeitung
und Veredelung.
Le bilan
d'un lustre d'activités
Alors que l'Association des produits du terroir du Pays de Fribourg redéfinit ses
priorités, une Fédération Pays romand - pays gourmand assurera la promotion commune
des organisations romandes.
Weltstandards
für funkende Etiketten
Japan und Korea erlaubten kürzlich den Betrieb von Rfid-Anwendungen im EPCglobal-konformen
Frequenzbereich um 900 MHz. Noch könnte es 10'15 Jahre dauern, bis dereinst «intelligente»
Einkaufswagen herum geschoben werden können.
Westschweizer
Regionalprodukte
Die Teiglinge,
die aus der Kälte kommen
Der Trend zu «frischen» Backwaren ist ungebrochen, der Konsument entscheidet sich
am Brotregal für das noch ofenwarme Brot. Ein Grossverteiler hat die Zeichen der
Zeit schon vor vier Jahren erkannt und fokussierte sich auf die Frischproduktion
in eigenen Bäckereien. In Dagmersellen ist nun die modernste Bäckerei Europas gebaut
worden.
Wer hat
Angst vor dem bösen Aldi?
Müssen sich die hiesigen Detailhändler vor dem Angriff von Lidl und Aldi in die
Schweiz fürchten und ist die Rückbesinnung auf eigene Stärken das richtige Rezept
vor den Harddiscountern? Mit solchen und ähnlichen Fragen befasste sich der von
der Universität St. Gallen durchgeführte und gut besuchte «Discounttag».
Einjährig,
einmalig, höhlengereift und aus Kaltbach
Emmi betont die Herkunft seiner Produkte und gibt ihren höhlengereiften Käsen einen
neuen Namen: KALTBACH Die Höhlengereiften.
Regionales
für anspruchsvolle Köche
Damit aus
der Glacé kein Frappé wird
Die Kühlkette darf bekanntlich bei Lebensmitteln nicht unterbrochen werden. Diese
gesetzliche Anforderung ist seit längerem in Kraft und stellt an die gesamte Lebensmittelbranche,
aber vor allem an die Logistiker, erhöhte Ansprüche. Weiter sind diverse Label-
und Zertifikatsvorschriften vom Handel vorgegeben, die auch im Transport eingehalten
werden müssen, in Kraft.
Den Überschuss
und Mangel regeln
Schokolade enthält je nach Rezeptur bis zu 25% Vollmilchpulver. Auch in den meisten
Biskuits, Saucen, Suppen und vielen weiteren Convenience-Produkten wird Milchpulver
eingesetzt. Die privatrechtliche Ausregulierung des Milchmarktes leistet einen wesentlichen
Beitrag zur Marktstabilisierung und zur Lieferbereitschaft in den Monaten mit geringer
Milcheinlieferung.
EU-konkurrenzfähig
Der Königsweg
der Getränkeabfüllung
Stille Getränke bewegen sich auf Grund der fehlenden Kohlensäure im schwachsauren
pH-Bereich und zeigen sich deshalb anfällig für den mikrobiologischen Verderb. Konsequenz
ist die notwendige Abtötung bzw. Vermeidung von Keimen bei der Abfüllung.
Qualität
durch Impfvorkristallisation
Der Produktionsprozess von Schokolade ist praktisch seit Jahrhunderten gleich, ausser
dass dieser heute fast vollständig automatisch abläuft. Hingegen sind im Giessverfahren
oder im Aromabereich diverse Neuerungen entwickelt worden.
Hiestands
ambitiöse Wachstumsziele
Tiefkühlbackwaren sind im Trend. Davon profitiert Hiestand. Das Unternehmen will
in den nächsten Jahren kontinuierlich wachsen.
Zu den Getränken
gesellen sich'auch die flüssigen Nahrungsmittel
Im weltweiten Getränkemarkt herrschen Trends vor, bei denen neue Geschmackserlebnisse
und Produkte mit einem Zusatznutzen eine wichtige Stellung einnehmen. Dabei werden
auch immer häufiger branchenübergreifende Techniken eingesetzt.
Feuer frei
für die Grillsaison
An der Jahresmedienkonferenz der Schweizer Fleischwirtschaft vom 1. Juni fiel gleichzeitig
auch der Startschuss für die Grillsaison 2005 am ersten Juniwochenende. Voraussetzung
für erfolgreiche Grillanlässe ist das Vertrauen auf gutes Wetter. Auch für die Branchenzukunft
erwarten die Metzgermeister genügend Sonne, auch wenn einige wirtschaftliche Gewitterwolken
die Zuversicht trüben.
Bio - Regio:
die natürliche Kombination
«Bio aus der Region», die Schweizer Plattform für Bioverarbeitungs- und Handelsunternehmen,
bionetz.ch, stellte das aktuelle Thema ins Zentrum der GV vom 23. Mai. Rund 25 an
der regionalen Biovermarktung Interessierte aus Verarbeitung, Handel, Landwirtschaft,
Forschung sowie Beratungs- und Zertifizierungsfachleute fanden den Weg ans Forschungsinstitut
für Biolandbau (FiBL) im aargauischen Frick.
Medizinale
Chemie und Bioanalyse bereichern die Ilmac
An der diesjährigen Ilmac besuchten 15 346 Fachleute die Industriemesse für Forschung
und Entwicklung (F&E), Umwelt- und Verfahrenstechnik.
Melken,
soviel die Nachfrage hergibt
Die SMP möchten beim vorzeitigen Ausstieg aus der Milchkontingentierung geordnete
Marktverhältnisse. In der Ostschweiz ist ein gebündelter Ausstiegsverlauf über eine
einzige PO kaum absehbar.
Die KOS
zieht in den Käsekrieg
Von 1999'2004 stieg der Inland-Privatkonsum von Schweizer Käse um 3015 t oder 3,6%.
Zu verzeichnen war ausserdem eine Exportzunahme gegenüber 2003 um 3764 t oder 7,3%.
Hierzu schloss die KOS die interne Reorganisation ab und betreibt fortan eine reine
Plattform für die Meinungsbildung der Branche.
Konsolidierung
als Überbegriff
Herstellung
reiner Caseinfraktionen
Durch den Einsatz einer Keramikmembran mit 100 nm kann Milchprotein in Casein und
Molkenprotein aufgetrennt werden. Kombiniert mit zusätzlichen Dialyseschritten wird
die Reinheit der Caseinfraktion im Konzentrat deutlich verbessert. Eine Vorkonzentration
der Mikrofiltrationskonzentrate und eine nachfolgende Diafiltration sind zu empfehlen,
um die gesamte Mikrofiltrationsanlage kostengünstig zu betreiben.
Mangelernährung
trotz Überfluss
Auch dieses Jahr hat die Nestlé Schweiz AG die Ernährungspreise in einer Gesamthöhe
von 30 000 Franken für Forschungsarbeiten vergeben, die von allgemeinem Interesse
sind.
Wer kontrolliert
dann, wenn die Selbstkontrolle nicht greift?
Die Selbstkontroll-Dokumentation eines Lebensmittelbetriebs verlangt viel Disziplin.
Zur Gewährleistung dieser Praxis werden Unternehmen jährlich unangemeldet durch
Lebensmittelkontrolleure inspiziert. Einige der Gesamtbewertungen der kantonalen
Labors weisen auf ein unterschiedliches, aber nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial
der jeweils kontrollierten Betriebe für die Konsumenten hin.
Neue Messe
in neuen Hallen
An einer einzigen Ausstellung in Köln soll das komplexe Thema der Packmittelherstellung
und -veredelung angegangen werden. Die im kommenden Jahr 2006 stattfindende Pacovent
möchte das Angebot sowohl material- als auch branchenübergreifend erfassen.
Schweissen
mit Argon und Wolfram
Anlagen, auf denen Lebensmittel, Getränke und pharmazeutische Produkte fabriziert
werden, müssen unter strengsten hygienischen Bedingungen produzieren. Natürlich
muss auch der Anlagehersteller die Komponenten der Maschinen so bauen, damit später
ein einwandfrei hygienischer Betrieb möglich ist.
Käsen im
Land der aufgehenden Sonne
In Japans Kühlregalen wird die Palette der Milchprodukte immer breiter. Neben den
omnipräsenten Milch-Kaffee-Mischgetränken gibt es nun auch einheimischen Naturkäse,
Joghurt und Speiseeis zu haben, allerdings sind die Produkte noch selten und teuer.
Auch die Kyodogakusha-Farm in Shintoku sieht sich einem grossen Marktpotenzial gegenüber.
Traditionsbewusst
in die Zukunft
Von wo kommen die Läckerli? Eine wohl für die meisten sehr einfache Quizfrage. Die
Begriffe «Basel» und «Läckerli» gehören wie selbstverständlich zusammen. Dahinter
stehen eine ebenso innovative wie traditionsreiche Firma und Verarbeitungsabläufe,
bei denen sich Handwerk und industrielle Abläufe die Hand geben.
Die Bakery
China 2005 hat sich weiter vergrössert
Mit einem Besucherzuwachs von 48 000 auf 55 000 ging die Bakery China nach zweieinhalbtägiger
Dauer am 19. Mai 2005 zu Ende.
Hand in
Hand mit dem Tourismus
Über 300 000 Gäste besuchten letztes Jahr die Emmentaler Schaukäserei (ESK) AG in
Affoltern im Emmental BE. Dieses erfreuliche Geschäftsergebnis kam auch dank intensivierter
touristischer Aktivitäten zustande.
Das Schoggigesetz
erhält noch einmal eine Gnadenfrist
Dank der 10 Mio. Franken, die vom Parlament als zusätzlicher Kredit gesprochen wurden,
kann der Veredelungsverkehr für Butter dieses Jahr vermieden werden.
Bundesrat
lehnt Begehren der Tilsiter Switzerland ab
Der Bundesrat hat das Begehren der Tilsiter GmbH nach Ausdehnung der Selbsthilfemassnahmen
abgelehnt.
Neuer Lohnausweis
mit Geburtswehen
Die definitive Einführung des neuen Lohnausweises (NLA) ist nochmals auf 2007 hinausgeschoben
worden. Für die Steuerperioden 2005 und 2006 können entweder noch die bisherigen
Lohnausweisformulare oder freiwillig bereits die neuen Formulare verwendet werden.
Bis 2007 gelten aber weiterhin die Erläuterungen zum bisherigen Lohnausweis.
Ein Tag
der Ehre in Sursee
Am Milchwirtschaftlichen Bildungszentrum (MBZ) in Sursee wurden Diplome an 42 Absolventen/-innen
der Fachschulen I und II verliehen.
Geschmacksexplosion
der Schokolade
Eine neue Dimension in der Schokoladeproduktion könnte ein neues Verfahren, entwickelt
durch das Fraunhofer-Institut, Oberhausen, eröffnen. Flüssige Schokolade kann mit
einem Aroma versetzt werden und die Masse wird pulverisiert. Mit dem «aromatisierten»
Schokopulver können aus dem «Frustfutter» völlig neue Produkte gemacht werden. In
der Hochburg für Schokolade, der Schweiz, will aber niemand so recht etwas mit dem
neuen Verfahren anfangen können.
Das Schweizer
Lebensmittelrecht hält Kurs Richtung EU-Binnenmarkt
«Schweizer Lebensmittelrecht: Tiefgreifende Änderungen unter EU-Druck», so der Titel
der breit abgestützten Tagung vom 14. Juni in Bern. Stehen wir kurz vor dem EU-Beitritt?
Die Verantwortlichen der aktuellen Lebensmittelrecht-Revision sahen sich gemüssigt,
immer wieder festzuhalten, dass es lediglich um den bereits gewohnten autonomen
Nachvollzug geht. Die Bundesstellen arbeiten dabei immer enger zusammen. Der Nachvollzug
wirft auch Fragen auf für die föderalistische Schweizer Vollzugslandschaft.
Überzeugte
Detaillisten bleiben am Ball
Erneut ist die Mitgliederzahl des traditionsreichen schweizerischen Dachverbands
des Milch-, Käse- und Butterhandels (SMBK) geschrumpft. Mit der Wahl des Berners
Markus Wüthrich in den Geschäftsleitungs-Ausschuss wird eine jüngere Generation
in die Verantwortung einbezogen.
Mehr als
200 Auszubildende im Bereich der Lebensmitteltechnologie
Erster Durchgang
wurde gut bewältigt
Auch am Landwirtschaftlichen Institut in Grangeneuve FR (IAG) beendeten die ersten
Teilnehmer ihre modulare Ausbildung der neuen Fachschule I. Positiv an der Materie
der Basismodule war die Möglichkeit, diesen Unterrichtsstoff assimiliert in die
praxisbezogenen Produktmodule einzubinden.
Einzige
kotierte Schweizer Mühle
Die Groupe Minoteries SA ist spezialisiert auf die Verarbeitung von Brotgetreide.
Weitere Domänen sind die Belieferung der Industrie mit Mehlen auf Getreidebasis
und die Herstellung von Hunde- und Katzennahrung.
Im Inland
handeln
Die zweijährige
Grundbildung ist in der Vernehmlassung
Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat die Verordnung und den
Bildungsplan für die zweijährige Grundbildung für Milchpraktiker und Milchpraktikerinnen
in die Vernehmlassung geschickt.
Gemeinsamen
Nenner gefunden
Im Kongresszentrum (KKL) Luzern orientierte die Sortenorganisation Emmentaler Switzerland
(ES) über das Geschäftsjahr 2004.
Stolz auf
das Wachstum um 7,3%
Das Beste
erreichen
Eine neue
Geschmackskombination
Werden gewisse Regeln eingehalten, dann passt Schokolade zu Wein hervorragend. Im
Einklang zum Slow-Food-Trend experimentieren damit einige Weinliebhaber und lassen
verblüffen.
Teamgeist
trotzt dem Aldi-Sturm
Für den diesjährigen Lieferantentag konnte der Geschäftsführer des Affinage- und
Handelsunternehmen Lustenberger & Dürst AG, Richard Gander, Prof. Thomas Rudolph,
Lehrstuhlinhaber für Handelsmanagement an der Uni St. Gallen, als Referenten gewinnen.
Zofinger
Genuss und Lebensfreude
Für Fachleute ist die grösste Schweizer Biomesse, der Bio Marché in Zofingen, ein
jährlicher Fixpunkt zum Erfahrungsaustausch. Dazu dient auch die zu Messebeginn
durchgeführte Lizenznehmertagung von Bio Suisse und Demeter-Verband. Preis-Positionierungsfragen
standen dieses Jahr auch hier im Zentrum.
Der eiskalte
Erfolg der Migros
Zartschmelzende Eiscreme und heisse Sommertage gehören einfach zusammen. Gerade
diese zwei Faktoren machen aber Eiscreme zu einem technisch aufwändigen und logistisch
schwierig zu behandelnden Produkt. Seit 1949 stellt es die Migros erfolgreich in
Eigenproduktion her.
Molkereifachmann
und Börsenastrologe
Mit seinen astrologischen Kenntnissen verdiente der Molkereifachmann Rudolf Mayr
aus Münchenbuchsee BE viel Geld an der Börse. Der Alimenta gibt er Auskunft über
seine Erfahrungen.
Ein Wachstumsmarkt
dank einer zunehmenden Sensibilisierung
Die Direkt- und Folgekosten von Absenzen durch bei der Arbeit hervorgerufene Verletzung,
Krankheit und Todesfälle betragen gemäss der Internationalen Arbeitsorganisation
(ILO) jährlich 4% des globalen Bruttosozialprodukts oder 1,251 Billionen US-$. Angesichts
dieser eindrücklichen Zahl rückt (Unfall-)Prävention zunehmend ins Bewusstsein der
Unternehmen und somit auf politischer und sozialer Ebene auch ins Rampenlicht gesamtgesellschaftlicher
Aufgaben.
Billig-Food
kontra Schweizer Bio
Noch nie waren Lebensmittel so billig wie heute - und trotzdem wächst der Preisdruck.
Der 5. Biogipfel in Zofingen forderte gerechte Preise auch für Importe.
Auch die
preissensiblen Schweizer frönen gerne der Fleischeslust
Das Geschäftsjahr 2004 war für die Schweizer Fleischwirtschaft geprägt durch eine
anziehende Nachfrage nach inländischen Fleischerzeugnissen. An der Proviande-Generalversammlung
im Maienfelder Schloss Brandis strahlte die Fleischbranche Zuversicht aus.
sun21 präsentiert
Energiezukunft
Vom 17. bis 22. Juni fand in und um Basel das 8. Internationale Energieforum sun21
statt. Dieses bietet zahlreiche interessante Veranstaltungen, die über Energieeffizienz
und erneuerbare Energien informieren. Für die Ernährungswirtschaft besonders interessant:
Am ersten Schweizer Biomassegipfel und am Publikumsevent wurden neben Holz auch
Grünabfälle und weitere organische Nebenprodukte aus verschiedenen Quellen als Energieträger
der Zukunft präsentiert.
Auch Fix
und Fertig kann gesund sein
Die Grossverteiler verkaufen «Gesund» und sogar ein wenig «Vegi». Was vor etwas
mehr als einem Jahr mit der von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE)
und vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) lancierten Programm «Suisse Balance» eingeführt
wurde, wird nun offenbar auch auf der Ebene der Fertigprodukte weiterverfolgt.
Denn das
schnelle Essen ist heute keine Grundsatzfrage mehr
Gegessen wird zunehmend überall und in Situationen, die früher für das Essen nicht
vorgesehen waren: Nicht nur die Verpflegung auf der Gasse und an der warmen Theke
im Supermarkt ist voll im Trend, auch das Essen am Arbeitsplatz gewinnen rasant
an Bedeutung. Eine neu aufgelegte Studie der Uni St. Gallen bringt harte Facts zu
Tage.
Verpackungsbranche
trimmt sich fit
Die Umsätze der schweizerischen Verpackungsindustrie gingen im vergangenen Jahr
zurück. Es scheint nun an der Zeit, die Lage zu überdenken und die Netze neu auszuwerfen.
In Luzern verabreichte das Schweizerische Verpackungsinstitut (SVI) am «Tag der
Verpackung» den Anwesenden ein massgeschneidertes Fitness-Programm.
Bäckerhandwerk
hat seine Chancen
In Deutschland wird die Bedeutung des Bäckerhandwerks auch in Zukunft weiter zunehmen.
Auch traditionelle Bäckereien mit nur einer Produktions- und Verkaufsstätte haben
gute Chancen, wirtschaftlich erfolgreich zu sein.
Projektwoche
ist eine gute Erfahrung
Im Modul «Praktische Durchführung technologischer Versuche» haben die SHL-Studenten
im sechsten Semester jeweils eine Technologiewoche zu absolvieren. In Zweiergruppen
entwickelten sie Produkte und präsentierten sie anschliessend für die Degustation.
Markenschutz
mit einigen Tücken
Eine Marke als Instrument des Privatrechts verschafft nicht Zugang zu denselben
Beistandsmassnahmen wie es der AOC-Schutz erlaubt. Deshalb könne die Tilsiter GmbH
- im Gegensatz zur Interprofession du Gruyère - nicht von der Ausdehnung der Selbsthilfemassnahmen
auf Nichtmitglieder profitieren, so das Bundesamt für Landwirtschaft.
Die TSM
Treuhand diversifiziert
Das Errichten einer nationalen Internet-Datenplattform der Treuhandfirma TSM schreitet
planmässig voran. Die Vernetzung aller relevanten Daten über die Milchflüsse in
der Schweiz soll ab Mai 2006 Realität werden.
Im Osten
liegt noch viel Wachstum
Die erfolgreiche Positionierung von Nahrungsmitteln und Getränken gelingt vermehrt
auch durch den Einsatz von Eigenmarkenprodukten. Angesichts gesättigter Inlandmärkte
richten Lebensmittelindustrien ihre Fühler auf das unabdingbar werdende Auslandgeschäft.
Der Schokolade
wird gesundheitsfördernde Wirkung attestiert
Der Genuss von dunkler Schokolade wirkt sich positiv auf den Blutdruck und bei Diabetes
aus und hat einen verjüngenden Effekt.
Die guten
«Manieren» eines Produkts
Eine Etikette bedeutete einst profundes Wissen im Umgang in speziellen Situationen
eines adeligen Umfelds. Auch heute hat sie von ihren Eigenschaften nichts eingebüsst
und zeigt die einzelnen Verkaufsprodukte im besten Licht.
Max-Havelaar-Stiftung:
Neue Leitung
Die Max-Havelaar-Stiftung (Schweiz) hält an ihrer Wachstumsstrategie fest und verstärkt
ihr Engagement im internationalen Verband Fairtrade Labelling Organizations International.
Erstes Buch
zu Schweizer AOC-Käse
Sicherer
Sprung in den Welthandel
Der Eintritt in den EU-Binnenmarkt ist kein Zukunftsprojekt, sondern seit langem
gelebte Realität. Die Marktintegration wird sich aber noch massiv verstärken, auch
durch den zunehmenden Eintritt der europäischen Detailhandelsketten, allen voran
Aldi und Lidl. Während im Schweizer Detailhandel die Vermarktungsstrukturen vorhanden
oder zumindest bekannt sind, müssen diese im europäischen Umfeld aufgebaut werden.
Die neue
Käserei von Grandcour
Gesundheitskosten
senken mit Milch
Ein neuer
Wanderbegleiter
Vom Nachschlagewerk «z'Bärg - Wege zum Alpkäse» gibt es jetzt auch einen 4. Band.
Niemand
will am Dicksein schuld sein - die Sicht der Lebensmittelindustrie
Übergewicht avanciert zum Gesundheitsthema Nr. 1, nachdem es lange das Rauchen war.
Dick sein, wird zunehmend als unerwünschter Zustand angesehen. Mit der Sensibilisierung
aufs Dicksein, ist auch ein neues Krankheitsbild im Entstehen. Die Lebensmittelindustrie,
aber auch die Systemgastronomie, greift die aktuelle Diskussion der Ernährungsfachleute
nun auf.
Zwischen
Geschäft und dem'Konsumentennutzen
Die Beschlüsse der Codex Alimentarius Commission (CAC) üben einen sehr hohen Einfluss
aus auf die nationale und internationale Gesetzgebung. Auch die Schweiz steht nicht
im Abseits und nimmt innerhalb dieser Kommission ihre guten Chancen wahr, um auf
internationaler Ebene ihren Einfluss geltend zu machen.
Der Kadernachwuchs
ist eine sehr empfindliche Pflanze
Während lebenslanges Lernen und ständige Arbeitsmarktfähigkeit bei den Mitarbeitern
an Bedeutung gewinnen, werden sich die Unternehmen immer mehr bewusst, dass sie
sich im - globalen - Wettbewerb auf einen Kern hochqualifizierter und hochmotivierter
Mitarbeiter verlassen müssen. Es lohnt sich deshalb, diese bei Laune zu halten und
über Anreize deren Verweildauer im Unternehmen zu erhöhen.
Rentable
Aktien und sichere Anleihen
Wer sein Erspartes langfristig gewinnbringend investieren will, überlegt sich den
Kauf geeigneter Wertschriften. Aktien versprechen eine höhere Wertsteigerung, Anleihen
(etwas) mehr Sicherheit.
Hohe Temperaturen
im Butterbereich
Die Emmi Butterzentrale AG (Ebzl) soll dereinst einen Platz finden in den Gebäuden
der noch bestehenden Aargauer Zentralmolkerei (AZM) in Suhr AG. Mit der neuen Gesellschaft
Molkerei Mittelland bildet sich in der östlichen Hemisphäre der Schweiz auch ein
neues Schwergewicht der industriellen Butterherstellung.
Der Entscheid
zwischen'Unabhängigkeit und Sicherheit
Rohmilchkäse
als Chance für die Gesundheit
Globaler
Blick über den Tellerrand
Unter «Ethno-Food» verstehen neugierige, reiseerfahrene Konsumenten und Konsumentinnen
exotische, meist gut gewürzte Speisen. In den Schweizer Städten ist die erstarkte
Präsenz von Restaurants mit türkischem, nah- und fernöstlichem Hintergrund unverkennbar.
Die kulinarische Globalisierung ist möglicherweise eine der wirksamsten friedensfördernden
Massnahmen.
Mit Glaubwürdigkeit
zum Erfolg
Rolf Zimmermann1, bekannt als einer der treibenden Kräfte des Schweizerischen Marketing-Clubs
mit langjähriger Management-Erfahrung in der Nahrungsmittel- und Getränkebranche,
verfasste einen Leitfaden zu mehr eigenständigem Stil und menschenorientiertem Handeln.
Das orange
M und die Schweizer Konsumenten
Das Buch «Migros-Kosmos»1 ist auf Anregung des Migros-Genossenschafts-Bundes entstanden
und soll unter anderem eine selbstkritische Reflexion zur Verflechtung des Unternehmens
in das politisch-gesellschaftliche Umfeld der Schweiz sein.
Wieviel
Gläschen dürfen's sein?
Wer 0,5? oder mehr Alkohol im Blut hat, gilt seit 1. Januar 2005 als fahrunfähig.
Der Schweizer Brauerei-Verband (SBV) lud 50 Teilnehmer zum wissenschaftlich kontrollierten
Promilletest ein. Auf Grund der Testresultate beurteilt der SBV die von der Beratungsstelle
für Unfallverhütung (BFU) empfohlene 1-Glas-Regel als bewusst irreführend.
Schnellere
Küche mit Fertigprodukten
Gute «Selfmade-Hobbyköche» wissen in der Regel nach einigen Jahren Praxis, wie ein
einfaches Gericht schmecken muss. Mit diesem Hintergrund werden an ein einfaches
Restaurantmenü mindestens gleichwertige, wenn nicht gar höhere Anforderungen gestellt.
Eine sichere Erfolgstendenz zahlreicher Gastrobetriebe beinhaltet die zunehmende
Ausrichtung auf die Verwendung von Fertigprodukten.
Gezielte
Antworten vom Informationsdienst Nutrinfo
Was ganz gemächlich begann, hat sich heute zu einem professionellen Informationsdienst
mit gut ausgebautem Netzwerk und umfangreicher Dokumentation entwickelt.
Vacherin
Mont-d'Or am Wendepunkt
Hygiene
weitgehend gewährleistet
Der Milchwirtschaftliche Inspektions- und Beratungsdienst (MIBD) ermittelt bei der
QS-Inspektion auch das gesamte Gefahrenpotenzial in den milchverarbeitenden Betrieben.
Die erste ganzjährige Auswertung aus dem Jahr 2004 stellt den Betrieben ein gutes
Zeugnis aus.
Vom Schattendasein
ins Rampenlicht
Die Schweizer Weinlandschaft will nicht länger ein Schattendasein fristen. Die vom
Schweizer Branchenverband Wein (SBW) ins Leben gerufene Marketingorganisation «Swiss
Wine Communication AG» (SWC) soll helfen, die Gewächse der sechs Weinregionen unseres
Landes im In- und Ausland besser zu verkaufen.
Rückverfolgbarkeit
in Getreidemühlen
Die Mühle Aeschlimann AG mit Sitz in Lotzwil ist ein traditionelles Familienunternehmen.
Im Jahr 1431 wurde die Mühle erstmals in der Geschichte erwähnt. Seit 1885 ist der
Betrieb in der Hand der Familie Aeschlimann. Heute wird er von der 5. Generation
geführt.
Scharfschützen
im Biosphärenreservat
Die strukturschwache Region will zu neuen Ufern aufbrechen. Das Entlebuch will als
erste «Biosphäre»-Region der Schweiz den sanften Tourismus ansprechen und die Wertschöpfung
aus der Milch langfristig in der Talschaft behalten. Das Klima des Misstrauens und
die Angst, ständig übervorteilt zu werden, führt dazu, dass die «Entlebucher Milch»
ins Stocken geraten ist.
Zum Einsatz
von laktosereduziertem Molkenkonzentrat in der Hühnermast
Fleisch von Nutztieren, die mit Milchprodukten gefüttert wurden, wird von Konsumenten
geschätzt. An Milchprodukten stehen prinzipiell Vollmilch, Magermilch und Molke
in flüssiger oder getrockneter Form zur Verfügung. Für den Einsatz in der Hühnermast
kommt aus ökonomischen Gründen nur Molke und aus tierernährungsphysiologischen Gründen
insbesondere laktosereduzierte Molke in Betracht.
Anpassung
an das europäische Lebensmittelrecht
Unsere Lebensmittel-Gesetzgebung muss sich dem europäischen Recht anpassen, um über
den 1. Januar 2006 Exporte in die EU reibungslos fortführen zu können.
Nicht alle
Eier in den gleichen Korb
Diversifikation senkt bei Geldanlagen nicht nur das Risiko. Eine optimale Diversifikation
ist auch bei Aktien preisgünstig zu haben.
Energiezertifikat
für die Käserei Stadelmann AG
Für die Käserei Stadelmann AG mit den Betrieben Nesslau und Schönenberg sowie dem
Naturgewölbekeller im Schönenberg ist die ökologisch sinnvollste Milchverwertung
ein grosses Anliegen. Ein weiterer Schritt, möglichst schonungsvoll mit den natürlichen
Ressourcen umzugehen, ist der Bezug von regional produziertem ZAB-Strom.
Wernli spielt
internationale Karte aus
Tradition und Innovation sind beim Biscuithersteller aus dem solothurnischen Trimbach
keine Widersprüche. Mit einer Prise «Swissness» gelingt es dem 100-jährigen Familienunternehmen,
mit neuen Delikatessen immer deutlicher auch den europäischen Detailhandel zu überzeugen.
Peter Bigler, Vorsitzender der Geschäftsleitung, weiss, wohin die Reise geht.
Das Gericht
im Sensebezirk hat das Urteil gefällt
Ein Käser aus dem Sensebezirk, der Gruyère herstellt, hatte in seinem Keller rund
hundert Laibe Gruyère ohne Kaseinmarke gelagert und solchen Käse einem Händler verkauft.
Beide wurden vor zehn Tagen verurteilt.
Offene Türen
in Liebefeld und Posieux
«Von der Weide auf den Teller» ist das Motto, welches die Arbeit von Agroscope Liebefeld-Posieux
(ALP), der Eidg. Forschungsanstalt für Nutztiere und Milchwirtschaft, bildlich beschreibt.
Vom 16. bis zum 18. September 2005 sind die Türen offen für jedermann.
Kein Affront
gegenüber Europa!
Bei der Abstimmung über die erweiterte Personenfreizügigkeit am 25. September geht
es um den Fortbestand der bilateralen Abkommen mit der EU. Ein Nein würde die auf
dem bilateralen Weg erreichten Integrationsschritte in den europäischen Wirtschaftsraum
in Frage stellen. Alle massgeblichen Dachverbände plädieren deshalb für ein Ja.
Vielseitige
Anwendungsmöglichkeiten
Eine zentrale Bedeutung in der Lebensmittelindustrie hat die Erhaltung der natürlichen
und technologisch erzeugten Eigenschaften der Nahrungsmittel.
Roggenbrot
in Fahrt
Lösungen
zur Dichtigkeitsprüfung von Schutzgasverpackungen
PBI-Dansensor's In-Line Dichtigkeitsprüfgeräte testen und dokumentieren sämtliche
Verpackungen Ihrer Produktionslinie auf Lecks, dadurch entstehen keine Rücksendungen
Ihrer Kunden.
Die Macht'der
Verpackung
Ferner Osten
in der Innerschweiz
Obschon die Reisverarbeitung in der Schweiz bis vor einigen Jahren Vorteile durch
Zollvergünstigungen genoss, sind hierzulande nur drei Reismühlen zu finden. Eine
davon ist an der logistisch perfekten Gotthardlinie in Brunnen SZ.
Die vorläufige
Macht des Konsumenten
Schweizer Konsumenten bleiben nach wie vor grösstenteils verschont vor Lebensmittelbestandteilen,
die genveränderte Organismen (GVO) enthalten. Der gesetzliche Schutz gegen die ungewollte
Einnahme von Produkten mit GVO-Elementen besteht aber nur bis zu einem bestimmten
Grad.
Gesund finanzierte
Molkereifirmen
Die drei Molkereiunternehmen Emmi, Cremo und Hochdorf sind gesund finanziert. Die
Unterschiede liegen in Details - und vor allem in der Grösse.
Die Lagerkapazitäten
sind ausgebaut
Die Käsereigenossenschaft Wängi schaut zuversichtlich in die Zukunft. Sie baute
ihre Käserei um und aus. Heute können in drei Chargen pro Tag 360 Laibe Appenzeller
Käse produziert werden.
Slow-Food-Schnecke
auf Überholspur
Die Slow-Food-Bewegung stammt aus Italien und ist heute global vernetzt. Bei der
Verteidigung des «Rechts auf Genuss» geht es um weit mehr als «langsam essen». Gemäss
Eigendarstellung stehen über die öno-gastronomische Geselligkeit hinaus zunehmend
öko-gastronomische Zielsetzungen im Zentrum. Slow Food gewinnt dadurch auch wirtschaftspolitisch
an Bedeutung.
Atempause
nach Fusionitis
Im Nordwesten Europas gehen die Milch-Strategen über die Bücher. Nachdem die Fusion
zwischen dem von Dänemark aus dominierten grössten Molkereikonzern Europas mit der
niederländischen Campina gescheitert ist, geht es darum, die eigenen Stärken und
Schwächen zu evaluieren.
Limonade
für Babys und'knorrige Männer aus der Fabelwelt
Die Psyche des Kunden bringt uns zum Ausgangspunkt aller markentechnischen Berechnungen.
Eine Voraussetzung zur Erlangung des Markenmythos ist, Vertrautheit in dessen Bestandteile
zu integrieren. Idealerweise gelingt es den Herstellern bereits bei Kleinkindern
im Vorschulalter, den Nährboden für eine jahrelange Markentreue zu erstellen. Dabei
ist viel Fingerspitzengefühl gefragt.
Wirbelschichttrocknung'für
die Milchsäurebakterien
Neben der Gefriertrocknung (Lyophilisation) versucht ALP auch mittels Wirbelschicht-
bzw. Fliessbetttrocknung Milchsäurebakterien zu konservieren. Im folgenden Artikel
werden Forschungsarbeiten mit einer mesophilen Flüssigkultur vorgestellt.
Das kleine
«Wonder» von Gontenbad
Von den über 20 Mineralwasserquellen der Schweiz ist die Mineralquelle Gontenbad
(Goba) die Kleinste. Das Familienunternehmen befindet sich jedoch seit der Betriebsübernahme
von Gabriela Manser im Jahre 1999 auf Erfolgskurs.
Forschung
beweist Bierdeckel-Theorie
Was sich in der Brauereibranche in den letzten Jahren abgespielt hat, lässt sich
durch «Wirtschaftsforschung» im Restaurant nachvollziehen. Zwischen einer Anzahl
gleich grosser Teller auf dem Tisch bleiben nicht viele Freiräume. Wenn aber einige
runde Servier-Tabletts die Teller verdrängen, bleibt wieder Platz für viele kleine
Bierdeckel.
Bio mit
Regio-Mehrwert vom Napf
Mit den «regionalen Bio-Spezialitäten» will der Schweizer Detailhändler Nr. 2 den
Trend zur Herkunft und die Vorteile aus dem Biolandbau unter einen Hut bringen.
Unter den begünstigten Lieferanten befindet sich auch die Regionalmolkerei Napfmilch
AG.
Gasanwendung
in der Getränkeindustrie
In der Getränkeindustrie gibt es viele Arten der Gasanwendung: z.B. das Karbonisieren,
das dem Getränk den erfrischenden und prickelnden Geschmack verleiht, das Entfernen
bzw. Verdrängen des Luft-Sauerstoffs, das das Produkt vor Verderb durch gewisse
Mikroorganismen und/oder Oxidation schützt aber auch das Erzeugen eines Behälter-Innendrucks
zur Stabilisierung desselben, und viele andere.
Sauberes
Trinkwasser für alle?
Derzeit ist der hohe Erdölpreis in aller Munde. Der Kampf um die Ausbeutung der
langsam aber sicher versiegenden Vorkommen ist in vollem Gang. Schon viel länger
beschäftigt die Menschheit der Kampf um die Wasserressourcen. Die Bedeutung von
Wasser zur Energiegewinnung wird in Zukunft zunehmen. Noch unmittelbarer und direkter
ist das Wasser jedoch neben der Luft das schlichtweg lebensnotwendigste Gut für
die meisten Lebewesen.
Einfach,
flexibel und kostengünstig
Der Schweizer Agro-Treuhänder-Verband (Satv) befindet sich auch im dritten Jahr
seines Bestehens in einem Strukturierungsprozess. Kernpunkt der diesjährigen Generalversammlung
war die Auswertung einer detaillierten Umfrage bei seinen Mitgliedern.
Ein Kampf
zwischen Handel und Sorte
Mit neuen
zylindrokonischen Gärtanks
Obschon sie in der Schweiz keine Mälzereien unterhalten oder Braugerste nur marginal
angebaut wird, geniessen regionale Brauereien grosse Sympathien beim Bierkonsumenten.
Auch die «kleinen Brauereien» sind am Puls neuester Technologie und investieren.
Tee ist
ein universelles Getränk
Börse konsolidiert
nach Sommerrally
Bereits hat ein grosser Teil der Unternehmen ihre Halbjahreszahlen vorgelegt. Trotz
vorwiegend guter Ergebnisse macht sich an der Börse eine gewisse Unlust breit.
Blühendes
Geschäft
Preis bremst
Absatz von Label-Fleisch
Ein gutes Dutzend Fleisch-Labels feilschen auf dem Markt um Kundschaft. Trotz Qualität
und Transparenz sind zahlungswillige Kunden rar. Möglich, dass Aldi und Lidl das
ändern.
Den Fisch
regional vermarkten
Ein Projekt in Wädenswil will mit Fischzucht die regionale Vermarktung in Bergregionen
ankurbeln. Doch der Wirtschaftlichkeit steht der Wunsch nach kleinen Portionen im
Weg.
Spielen
für die Champions League!
Letzten Freitag war es wieder soweit: Rund drei Absolventinnen und anderthalb Dutzend
Absolventen der Lehrabschlussprüfung zum Milchtechnologen sowie sieben angehende
Milchpraktiker feierten in Sursee ihren Übertritt ins Berufsleben.
Die Kulturen
überschreiten
Die Emmentaler Schaukäserei in Affoltern empfing frischgebackene Milchpraktiker
und Milchtechnologinnen zur Diplomübergabe. Kernpunkt der Veranstaltung war ein
eindrücklicher Blick hinter den Eisernen Vorhang.
Risikofaktor
Salzkonsum?!
Das Bundesamt für Gesundheit fordert auf, den täglichen Salzkonsum auf 6 g pro Person
herabzusetzen. Wem nützt eine solche Empfehlung und wie kann man sie persönlich
umsetzen?
Für mehr
Geschmack nach Italien
Die Veranstaltung «Cheese» wird in einem zweijährigen Turnus in der italienischen
Stadt Bra durchgeführt. In den vergangenen Ausgaben konnte diese Genuss-Messe jeweils
situationsgerecht auf den neuralgischen Punkt der Probleme der handwerklichen Erzeugung
von Lebensmitteln hinweisen.
Gastgeberin
Schweiz
Biomilch
aus Greyerz
So viel
wie nötig, so wenig wie möglich
Das Kaufverhalten der Kunden übt Macht aus über die Herstellungspraxis von Lebensmittel-Fertigprodukten.
Der Einsatz von? Zusatzstoffen ergibt aber eine hohe Qualitäts- und Konsumsicherheit.
Die Verzichts- oder Reduktionsabsicht des ZusatzstoffVerfahrens auf Industrie-Ebene
wäre zwar vorhanden, scheitert oft an marktwirt-schaftlichen Konstellationen.
Vom Grosskampftag
zum Monitoring
Lebensmittel sind Mittel zum Leben - nicht nur für die Menschen. Seit wir Lebensmittellager
anlegen, begleitet uns auch das Thema Lagerschutz, besonders beim Getreide als eines
der haltbarsten Lebensmittel und Notvorrat für knappe Zeiten. Heute zählen die QM-Verantwortlichen
der Lebensmittelindustrie auf die Dienstleistungen von Spezialfirmen, sowohl bei
der Einrichtung so genannter Monitoring-Systeme, wie auch bei den eigentlichen Bekämpfungsmassnahmen.
Fünfte Austragung
Zeitgemässe
Emmentaler-Produktion
Seit dem 1. Mai 2005 ist eine der grössten Emmentaler-Käsereien der Schweiz im luzernischen
Neudorf in Betrieb. Dank der Kooperation mit nachbarschaftlichen Genossenschaften
wird im Milchjahr 2005/06 ca. 9 Mio. kg Milch verarbeitet. Handelspartner Emmi kauft
eine Vertragsmenge von 730 t Emmentaler Käse ein.
Den Gebührenmarkt
durchforsten
Damit die Aktienrendite nicht einen Grossteil der Erträge auffrisst, ist ein Blick
auf die Gebühren vor der Depoteröffnung sinnvoll.
Keinen Parmino
mehr für 10 Monate
Das Hochwasser von Ende August hatte auch mehrere Käsereien in der Innerschweiz
und im Emmental betroffen. In Winikon (LU) und in Trub (BE) wurden Fabrikationsanlagen
beschädigt, in Alpnach erwischte es den Käse.
Sexy Swissness
auf Europas Märkten
Emmis Weg der Internationalisierung muss auf die besonderen Rahmenbedingungen der
Schweizer Milchwirtschaft Rücksicht nehmen, weiss daraus aber auch Nutzen zu ziehen:
Der europaweit höchste Milchpreis und der noch bestehende Zollschutz in der weissen
Linie. Der grösste Schweizer Milchkonzern hat gelernt, aus einer aussergewöhnlichen
Lage heraus Aussergewöhnliches zu leisten, um auf Europas Märkten vorzudringen.
Seit 100
Jahren in Familienhand
Letzten Freitag feierte die Firma Winkler aus Konolfingen ihr 100-jähriges Bestehen.
Der Anlass war der richtige Zeitpunkt, um wichtige Momente in der Geschichte des
Unternehmens aufleben zu lassen.
Beeren und
Spinat gegen Alzheimer
Letzten Mittwoch wurde zum 38. Mal der von den Schweizer Milchproduzenten (SMP)
gestiftete Internationale Preis für Moderne Ernährung vergeben. Der diesjährige
Preisträger heisst James A. Joseph, Ph.D., und ist leitender Forscher am Human Nutrition
Research Center on Agin der Tufts Universität in Boston.
Ein Discounter
weniger in der Schweiz
Denner wird zur drittstärksten Kraft im schweizerischen Detailhandel. Der Lebensmittel-Discounter
wird per 1. November 2005 dem deutschen Handelskonzern Rewe sämtliche 146 Pick-Pay-Filialen
sowie das Verteilzentrum im solothurnischen Egerkingen abkaufen.
Etliche
Probleme mit Neuinstallation
Das Käsereifungslager in Weinfelden für Emmentaler ist voll ausgelastet und blickt
mit Zuversicht auf seine Zukunft. Die im vergangenen Jahr installierte Behandlungsanlage
führte jedoch zu erheblichem Mehraufwand.
Hohe Internationalität
an der Anuga
In Köln werden vom 8.-12. Oktober wiederum 10 Fachmessen unter einem Dach vereint.
Die Food-&-Beverage-Messe Anuga 2005 ermöglicht nebst internationalen Marktführern
auch kleineren und mittelständischen Ausstellern eine angemessene Plattform.
Ernst Rothenbühler
prägte das MBZ
Nach dreissig Jahren als Direktor des MBZ Sursee ist Ernst Rothenbühler in den Ruhestand
getreten.
Detailhandel
sorgt sich ums Image
Die neu geschaffene Ausbildungsplattform BDS des schweizerischen Detailhandels hat
die Berufsbildung modernisiert. Neben der Fachkompetenz soll vermehrt Sozial- und
Methodenkompetenz gelehrt werden.
Elsa feiert
den 50. Geburtstag
Seit kurzem ist die Estavayer Lait SA, die aus der Conserves Estavayer SA (Cesa)
hervorging, alleinige Herstellerin von Milchfrischprodukten für die Migros-Gruppe.
Sie konnte in der zweiten Septemberwoche ihren 50. Geburtstag feiern.
Die Praxis
gibt die Vorgabe
Angewandte Forschung und Entwicklung findet ihren Einzug an der Schweizerischen
Hochschule für Landwirtschaft (SHL) in Zollikofen BE im Rahmen von Projekten. Im
Institut «SHLexpertise» werden Dienstleistungen angeboten und Weiterbildungen organisiert.
Kompetenzzentrum
für Life Sciences
Am 16. September 2005 konnte eine erste massgebende Erweiterung des Raumangebots
für die Hochschule Wädenswil (HSW) eingeweiht werden. Neben der Lebensmitteltechnologie
unterrichtet die Hochschule in Biotechnologie, Umwelt und natürliche Ressourcen
und Facility Management.
Luzerner
Hinterland huldigt dem Käse
Das 5. Cheese-Festival rund um den Napf befindet sich im Moment in seiner Halbzeit.
Wiederum motivierten sich zahlreiche Veranstalter aus dem Emmental und den Luzerner
Regionen Entlebuch und Willisau zum Mitmachen.
Frischer
Brotduft ohne Backstube
Noch ist es häufig so: Das Brot wird direkt aus der Backstube in den Laden gebracht.
Das sorgt auch für den Duft, der die Passanten ins Geschäft lockt. Die Molkerei
oder Käserei mit eigener Verkaufsstelle gibt es teilweise noch in ländlichen Gebieten.
Immer seltener werden dagegen eigentliche Dorfmetzgereien.
Räuchern
im Trend
Mediterranes
für Schweizer Haushalte
Die Veredelung von südländischem Gemüse für den boomenden «Häppchenmarkt» lässt
sich bis heute praktisch nur von Hand bewerkstelligen. Um die Verarbeitung von Tomaten,
Paprika oder Oliven halbmaschinell zu erledigen, braucht es schon Tüftler.
Zum Lernen
ist es nie zu spät
Motivation und Spass an der Sache sind zwei altersunabhängige Merkmale. Ein Motto,
das auch auf den Fahnen der Käserei Aarwangen BE geschrieben steht. In diesem Betrieb
absolviert die 1959 geborene Ursula Huser innerhalb von 12 Monaten ihre ersten zwei
Jahre der dreijährigen Milchtechnologen-Ausbildung.
Ewiggleiche
Fragen über Aktienfonds
Nach dem Kauf von aktiv gemanagten Fonds stellen enttäuschte Anleger immer wieder
die Frage nach der Performance. Denn vier von fünf Fonds entwickeln sich schlechter
als der Vergleichsindex.
Auf dem
Weg zur Praxisreife
Die klassische Labortechnik liefert standardisierte Ergebnisse mit grosser Analysenschärfe.
Ergänzend dazu besteht ein zunehmender Bedarf nach quantitativen Aussagen nicht
auf eine bestimmte Substanz bezogen, sondern für Qualitätsaussagen über das Lebensmittel
an sich.
Im Zeichen
der Kommunikation
Das Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP) hofft in diesem Jahr auf eine stabile Konsolidierung.
Die Forschungsanstalt richtet sich auf die kommenden Veränderungen im landwirtschaftlichen
Sektor hinsichtlich der Agrarpolitik (AP) 2011 aus. Dabei werden Synergien zwischen
Labors, Versuchsbetrieben und Infrastrukturen der beiden Standorte ausgeschöpft.
Hygienisch
sichere Verpackungen
Die Verpackungsbranche ist gefordert. Die Packmittelhersteller, die in die Lebensmittelkette
liefern, sehen sich neuen Forderungen des Gesetzgebers, aber auch «scharfen» Produktzertifizierungen
ihrer Kunden gegenüber gestellt. Zwar versuchen Verbände der Packmittelhersteller
auf der europäischen Ebene eine Norm zu formulieren und durchzusetzen. Doch steht
noch in den Sternen, wie die Grossverteiler, die im Bereich Lebensmittelsicherheit
vorangegangen sind, darauf reagieren werden.
Grosse Show
der Getränketechnik
Trinkwasser in Flaschen ist ein Absatzrenner, der Bierausstoss in Asien und Russland
verdoppelt sich stetig und neue Milchprodukte mit Frucht-, Soja- oder anderen Komponenten
verzeichnen einen starken Zuwachs. Der Getränkemarkt hat längst den Lebensmittelbereich
erreicht. Für die internationale Getränkezulieferindustrie paradiesische Zustände?
Käserei
Billens in Betrieb genommen
Fleischexport:
Reelle Chance oder Utopie?
Milchpreiszerfall
mit Fallschirm
Der durchschnittliche Milchpreis der im LTO-Preisvergleichspanel1 erscheinenden
europäischen Molkereien betrug letztes Jahr 29,23 Euro pro 100 kg, damit sank der
Auszahlungspreis gegenüber 2003 nochmals um 1,8%. Es überrascht, dass trotz der
Reduktion der Interventionspreise 2004 und dem restriktiven Marktordnungsmassnahmen
seitens der EU-Behörden der Rückgang der durchschnittlichen Auszahlungspreise eher
moderat ausgefallen ist.
Der Umbau
in Direktzahlungen
Letzte Woche hat das eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) das Vernehmlassungsverfahren
zu weiteren Reformschritten der Agrarpolitik eröffnet, die unter dem Kürzel AP 2011
bekannt sind. Die betroffenen Kreise können sich bis 16. Dezember äussern, die Beratungen
im Parlament werden zwischen September 2006 und März 2007 stattfinden. Die gesetzlichen
Anpassungen sollen am 1. Januar 2008 in Kraft treten.
Milcherhitzungsverfahren
nachweisen
An ALP wurden Milchproben aus dem Handel untersucht. Erhitzungsnachweise, so genannte
Heat-Load-Indikatoren, wie -Lactoglobulin, Lactulose und Furosin, zeigen auf, dass
sowohl direkt als auch indirekt erhitzte hochpasteurisierte und UHT-Milch auf dem
Markt angeboten wird.
Harte Zeiten
für die Weichmacher
Oliven, eingelegte Tomaten und Pesto-Saucen sind fast durchwegs zu stark mit Weichmachern
aus den Deckeldichtungen belastet. Ein Jahr vor Ablauf der vereinbarten Schonfrist
ist die Branche auf der Suche nach Alternativen.
Henniez
kann auf 100 Jahre Unabhängigkeit zurückblicken
Anlässlich des 100. Geburtstages der Henniez-Mineralquellen SA hat Alimenta mit
CEO Nicolas Rouge gesprochen. Hier ein Auszug aus dem Interview:
3 Stunden
und 28 Schritte bis zur PMO
Mit der Ende September aus der Taufe gehobenen PMO Biedermann-Züger wird in der
Ostschweiz erstmals ein privatrechtliches Milchmengenmanagement umgesetzt, das -
gestützt auf gegenseitigem Vertrauen - Produzenten wie Verarbeitern mehr Flexibilität
bringt.
«Erster
Schweizer Käsemarkt» in Huttwil
Im Rahmen des Cheese Festivals rund um den Napf entsteht ein neuer Treffpunkt für
die Freunde regionaler und hochwertiger Käsespezialitäten. Der Huttwiler Käsemarkt
wird ein Jahr darauf auch die von Fromarte organisierten Swiss Cheese Awards beherbergen.
Neues Recht
Erfolgsfaktor
Social Management
Unternehmen tragen gegenüber Mitarbeitenden und der Gesellschaft Verantwortung.
Dieser Teil der Unternehmenspolitik - als Social Management bezeichnet - ist ein
Spagat zwischen Eigennutz und Dienst an der Allgemeinheit. Mit einer klaren Strategie
kann dieser Spagat gelingen. Am Symposium «Social Management und Wettbewerbsfähigkeit»
vom 27.9. 2005 stellten an der Zürcher Hochschule Winterthur auch Unternehmen aus
der Ernährungswirtschaft ihre Nachhaltigkeitsstrategien vor. Das Symposium war der
zweite Anlass einer Tagungsreihe, die am 9. November ihren Abschluss findet.
Käse-Identifikation
als Herausforderung
Die SIG-Corpoplast
wird nicht verkauft
Nach dem Verkauf der Simonazzi aus dem SIG-Konzern heraus wurden Gerüchte laut,
die SIG Holding plane auch den Verkauf der SIG-Corpoplast. Alimenta sprach mit dem
CEO der SIG-Corpoplast, Dr. Norbert Bargelé.
Parmalat
hat seine Schulden in Aktien umgewandelt
Knapp zwei Jahre nach dem Zusammenbruch kehrte der italienische Milchkonzern Parmalat
am letzten Donnerstag wieder an die Börse zurück. Vor allem die Umwandlung von Schulden
in Aktien machte dies möglich.
Emmentaler
als Juristenfutter
Neue Etappe im internationalen Kampf um den grossen gelben Käse mit Löchern. Die
deutsche und französische Milchindustrie beantragten bei ihren nationalen Behörden,
«Emmentaler» als garantiert traditionelle Spezialität eintragen zu lassen. Damit
soll auch der EU-Kommission signalisiert werden, dass sie gegenüber der Schweiz
mit mehr Nachdruck darauf beharrt, dass Emmentaler eine Gattungsbezeichnung sei.
Der Umgang
mit neuen Anforderungen
Der Lebensmitteltransport in der Schweiz unterliegt grundsätzlich allgemeinen Bestimmungen
des Lebensmittelgesetzes und seinen Verordnungen. Mit dem Ziel eines praxisnahen
Hygienemanagements tritt seit Anfang September unter Anwendung der Haccp-Methode
auch die neue ISO-Norm 22'000 auf den Plan.
Mit Premium-Strategie
in den Export
Produkte aus Milch wie Käse, Joghurt oder Milchmischgetränke innerhalb des Premium-Segments
erhalten auch im Rahmen der Verhandlungen der Welthandelsorganisation (WTO) auf
dem zukünftigen Exportmarkt ihre Chancen. Davon ist Botschafter Luzius Wasescha
überzeugt. Er will sich dafür am Verhandlungstisch weiter für diese Linie einsetzen.
Der Generalplaner
legt selber Hand an?
Sieben Bauern konnten gemeinsam vom Kanton Bern die Alp Kiley kaufen. In einer bisher
von der Armee unterhaltenen Hütte richteten sie eine Käserei ein.
Gourmets
bevorzugen Zartbitter
Dunkle Schokolade wird von erwachsenen Feinschmeckern neu als Delikatesse entdeckt.
Die Schweizer Schokoladeindustrie - ihre weltweite Marktpräsenz vor Augen - ist
spät auf den Trend nach Dunklem und Edlem aufgesprungen. Das rechtzeitige Erfassen
neuer Trends: Weniger eine Frage der Technologie als des Marketings!
125 Jahre
für Handel um Milch
Der vergangene Samstag stand im Zeichen einer langen Tradition mit dem Handel von
Milch und Milchprodukten.
Die Zukunft
der Milchwirtschaft liegt in den Partnerschaften
Der IDF-World Dairy Summit stand unter dem Motto «Partnering - The Future of the
World Dairy Industry». Zu diesem Motto hat der Umstand geführt, dass die Milchwirtschaft
weltweit vor grossen Herausforderungen steht, welche sie nur gemeinsam bestehen
kann.
Hochdorf
macht sich fit
Die Liberalisierung der Landwirtschaft, die Öffnung der Grenzen, die steigende Bedeutung
der Lebensmittelsicherheit sind alles Trends, die ausgeprägte Auswirkungen auf die
Unternehmensstrukturen haben.
Die Kartoffel
ist eine geduldige Knolle
Von Mitte August bis Ende April produziert Frigemo, der grösste industrielle Schweizer
Kartoffelverarbeiter, Pommes frites, Kartoffelflocken, Rösti und andere Spezialitäten.
Die richtigen Sorten einzukaufen, Verluste bei der Lagerung klein zu halten, Prozesse
zu optimieren und die richtigen Produkte anzubieten, sind die Herausforderungen,
denen sich die Kartoffelverarbeiter stellen müssen.
Die Früchte
dieser Erde in Köln
Gigantisch in ihren Dimensionen schlug die grösste Lebensmittelmesse der Welt, die
Anuga in Köln, nochmals ihre eigenen Rekorde. Weltumspannend waren die Kontakte
und Geschäfte für die 6294 Anbieter (2003: 6038), die vom 8. bis 12. Oktober 2005
ausstellten. Die Schweizer überraschten mit diätetischen Nischenprodukten und im
Bereich Dairy mit ersten exportfähigen Resultaten im Bereich Frisch- und Streichkäsezubereitungen.
Des Schweizers
Käse in Deutschland
Einen besonderen Besuch an der Anuga stattete die Fromarte, der Dachverband der
Schweizer Käser, ab. Der erste Teil des von Fromarte organisierten Workshops «Innovationen
für gewerbliche Käsereien» fand in Seminarräumen der Kölner Messe statt.
Preisverhandlung
professionalisieren
Angesichts des Projektes AP 2011, des vorzeitigen Ausstiegs aus der Milchkontingentierung
und des Kampfes um die Milchpreise bilden die SMP eine Front. Die Herbstversammlung
hat die Neuorganisation unterstützt.
Hobbygeschäft
mit gutem Absatz
Der Schweizer Konsumbedarf an inländisch'produziertem Honig weist rund einen Drittel
auf, dies bei einem jährlichen Gesamtverbrauch von durchschnittlich 9200 t. Nach
wie vor fliesst ein hoher Anteil zum Endverbraucher über regionale Vertriebskanäle.
Der hierzulande industriell gefertigte Honig findet seinen Weg fast ausschliesslich
über den Importkanal.
Bringt die
Agrarpolitik 2011 Gerechtigkeit?
Bis 2009 werden die diversen Milchpreisstützungen in Kuhprämien umgewandelt. Für
die Milchkäufer stellt sich die Frage, ob zwischen den verschiedenen Verwendungszwecken
der Milch Gerechtigkeit herrscht.
Ab jetzt
in Langnau
Produktverkauf
via Meinungsmacher
Bilder, Assoziationen und Vorstellungen, die Regionen voneinander haben, sind recht
beständig. Auf Grund dieser Erkenntnis versucht Sopexa Suisse mit Fachdegustationen
gezielt, die so genannten «Opinion Leaders» im Schweizer Lebensmittelbereich auf
die Produkte ihrer französischen Kunden aufmerksam zu machen.
Die Hauptprobe
für die kommenden Cheese Awards ist geglückt
Der Verein «Pro Regio Huttwil» wurde von der Fromarte angefragt, im Oktober 2006
die «Swiss Cheese Awards» in Huttwil durchzuführen. In der Folge wurden die Fäden
für den ersten Schweizer Käsemarkt gezogen.
Nebelschwaden
am Börsenhimmel
Nach dem unerwartet freundlichen Sommer verdüsterten in den letzten Tagen Nebelschwaden
den Börsenhimmel. Ist es nur eine Atempause oder eine stärkere Korrektur?
Gewerbliche
verfeinern ihre Strategie
Die gewerbliche Milchverarbeitung in der Zentralschweiz dreht sich nach wie vor
um die Hauptsorten Emmentaler und Sbrinz. Deutlich wahrnehmbar ist die zunehmende
Verlagerungstendenz zu weiteren Nischensorten. Die Milchkäufer setzen sich für einen
hoch stehenden Beratungsdienst ein.
Filigranes
Design, edle Verpackungen
Mehrwerte und Wohlgefühl durch neue clevere Convenience-Lösungen schaffen: Diesen
Anspruch hat die Verpackungsindustrie. Die Verleihung des Swiss Stars ist die Gelegenheit,
die Lösungen zu präsentieren.
Die Bergkäse
zogen nach Verona
Nach einem Medaillensieg an der 4. Bergkäse-Olympiade in Verona dürfen wiederum
123 im Berggebiet produzierte Käse das Label von «Caseus Montanus» tragen. Auch
die Schweiz war am Medaillensegen mit einer Anteilmenge von rund 1/5 äusserst erfolgreich
vertreten.
Viele positive
Wirkungen der Milchbestandteile
Am World Dairy Summit der International Dairy Federation war sehr wenig von Milch,
umso mehr aber von Milchinhaltsstoffen die Rede. Welche Auswirkungen diese einzelnen
Bestandteile haben können, zeigt der zweite Teil des Berichtes vom Kongress in Kanada.
Die Beliebtheit
von Grosslochkäse
ALP führte an der Bergkäseolympiade einen Konsumententest mit 6 verschiedenen Grosslochkäsetypen
durch. Das jüngere Publikum bevorzugte eher weichere und mildere Käsesorten, während
ältere'Personen würzige, salzige Käse lieber mochten.
Dorfkäser
erhalten Segen der SMP
Eine optimale Qualitätssicherung bei der Produktion von Milchprodukten bleibt ein
gewichtiges Element, damit die Konsumenten Schweizer Produkten weiterhin ihr Vertrauen
schenken. Käse wird in den nächsten Jahren noch differenzierter in den beiden Verarbeitungsbereichen
Gewerblich und Industrie hergestellt.
Milchsterndeuter-Treffen
in Hochdorf
Das zum 7. Mal von der Hochdorf-Gruppe organisierte Symposium stand ganz im Zeichen
der Zukunftsdeutung, einer Disziplin, in der sich sechs Referenten, darunter eine
Astrologin, übten. Verschiedenste Akteure aus der ganzen Milch-Wertschöpfungskette
besuchten den gut besuchten Anlass.
Wettbewerb
und Markt
Freiwillige
Folsäure-Anreicherung
Ab diesem Jahr existiert noch ein Label für Produkte mit einem jeweils unabhängigen
Gehalt an Folsäure (FS). Eine Reihe Schweizer Lebensmittelhersteller führt bereits
seit Jahren Produkte mit einem höheren FS-Gehalt in ihrem Sortiment. Der Rohstoff
wird dabei synthetisch oder aus Weizenkeimen gewonnen.
Mengensteigerung
bei der Alpgold
Milchbranche
trifft sich in Neuenburg
Am diesjährigen Tag der Milchwirtschaft trifft sich die Branche am Neuenburgersee.
Erdbebenwarnungen
zum Emmentaler
Die von den Emmentaler-Käsern aufgegleiste Mengenbewirtschaftung gibt dem permanenten
Strukturwandel eine Verschnaufpause. Mehr ist es nicht, denn einige Affinageunternehmen
arbeiten an Differenzierungsstrategien für Grosslochkäse aus der Schweiz.
Weisser
Käse aus dem Kosovo
Mehr Hygiene und einen tieferen Milchpreis: Dies sind zwei der unabdingbaren Faktoren,
um die Herstellung von weissem Käse in den Betrieben Kosovos zu gewährleisten. Zu
diesem Schluss kommen die Diplomarbeiten zweier Studenten an der Schweizerischen
Hochschule für Landwirtschaft (SHL).
Hoteliers
und Architekten treffen sich
1965 wurde die Restaurantionsmesse Igeho zum ersten Mal durchgeführt. Seither wird
sie alle zwei Jahre veranstaltet. Im Laufe der Zeit gewann die Igeho zunehmend an
Bedeutung und baute ihr Angebot kontinuierlich aus.
Koexistenz
in Zeiten des Pollenflugs
An Kreativität herrscht im Abstimmungskampf um die Gentechfrei-Initiative kein Mangel.
Schweizer Imker treten mit Greenpeace-Aktivist/-innen auf. Die offensive Wertedebatte
der EVP-Spitze gefällt auch der CVP-Basis. Familienstreit auch bei der politischen
Mutter von Landwirtschaft und Gewerbe - der SVP. Gross ist das Meinungsspektrum
der Ernährungswirtschaft: Von klaren Pro/Contra-Voten bis zu demonstrativem Desinteresse.
Kommt nun
ein Jahresendrally?
Im Rückblick betrachtet, haben gerade'die zwei besten Börsenmonate des Jahres begonnen.
Nach dem starken Anstieg'der Aktienkurse im laufenden Jahr hoffen die Teilnehmer
auf einen starken Schlussabschnitt.
Wie ein
Rohmilchkäse zu deklarieren ist
Die Bezeichnung «Käse aus Rohmilch» lässt einigen das Wasser im Mund zusammenlaufen,
andere aber ihre Bedenken'äussern. Trotz dieser sich hierzulande sicherlich positiv
auswirkenden Zusatzbezeichnung ist es vonnöten, ihre Definition besser auszuformulieren.
Hormonfleisch
- erneut vor der WTO
«Es ist alles erlaubt, was nachweislich der Gesundheit nicht schadet.» Nach diesem
Motto versuchen die USA der übrigen Welt klar zu machen, wie die Leitplanken im
internationalen Warenverkehr bei Lebensmitteln ausgestaltet sein sollten. Der mindestens
ein Jahrzehnt alte Streitfall zum Hormonfleisch mit der EU wird in Genf neu aufgerollt
und hat auch Auswirkungen auf die Schweiz.
Neue Membranen
mit Druckgradient
Pilzzüchter
setzen auf Frische
Die Schweizer Zuchtpilze suchen verstärkt den Weg zu den Schweizer Konsumenten.
Die einheimischen Pilzproduzenten setzen auf ein einheitliches Erscheinungsbild
und auf Frische.
Wachstum
mit Technologiewandel
Im globalen Dorf im Handel mit gleichen Standards und in gleichen Logistiknetzwerken
zu arbeiten, ist der Anspruch des international sehr aktiv tätigen Lebensmitteleinzelhändlers.
Frisch halten
mit konsequenter Kühle
Frische gilt als unverzichtbares Element innerhalb der gesamten Zulieferkette bei
der Herstellung von Lebensmitteln und ihrer Distribution. Idealerweise integrieren
sich alle Faktoren des «from-stable-to-table»-Prozesses in eine Art «Black Box».
Darin wird der geniessbare Produktzustand bis zum eigentlichen Verzehr gewährleistet.
Meister
der Qualität
Dreiländertreffen
Tradition
mit Blick über die Berge
Im 75. Jahr behauptet sich die Morga AG trotz des Preiskrieges mit einer konsequenten'Qualitätsstrategie.
Traditioneller Absatzkanal ist der über ein eigenes Verteilsystem belieferte Reformhandel.
Längst sind Lebensmittel aus Morga-Herstellung auch in weiteren Kanälen des Detailhandels
präsent.
Frisch und
haltbar ist kein Gegensatz
Lebensmittel müssen heute länger haltbar und länger frisch sein. Dies stellt für
Produzenten wie auch für Logistiker eine grosse Herausforderung dar. An der Wädenswiler
Lebensmitteltagung vom 7. und 8. November 2005 stand das Thema Frische ganz im Zentrum.
Dass Frische und Haltbarkeit keinen Gegensatz darstellen, dokumentierten die Referentinnen
und Referenten aus dem In- und Ausland an der jährlich stattfindenden Tagung der
Hochschule Wädenswil (HSW).
Eine Aktienauswahl
für Investoren
Obschon Aktien wieder stattlich bewertet sind, geben wir künftig periodisch eine
Auswahl von Titeln bekannt, die kaufenswert erscheinen. Die Auswahl erfolgt nach
einer definierten Strategie.
Das Tagebuch
vom Stall ins Kühlregal
Die Möglichkeit einer lückenlosen Rückverfolgbarkeit jedes Fleischstückes ist technisch
gegeben. Die Spur führt entweder in den Bauernhof oder - was der Normalfall ist
- bis in die Tagescharge des Schlachtbetriebes zurück.
Convenience
- nichts für Einzelkämpfer
Die Individualisierung der Essgelegenheiten verlangt nach innovativen Angeboten
seitens der Lebensmittelwirtschaft, die sich um ihre Margen sorgt. Marktanalysen
und intelligente, neuartige Kooperationen sind Voraussetzung dafür, dass Convenience
zum Gold-esel wird.
Der Biolandbau
befindet sich im politischen Profilierungsfieber
100 Delegierte der Vereinigung Bio Suisse aus der ganzen Schweiz haben vergangenen
Mittwoch an ihrer Versammlung in Olten eine Resolution für die Gentechfrei-Initiative
verabschiedet. Einstimmig sprachen sie sich für ein Ja am 27. November aus. Probleme
und Risiken, welche dem Biolandbau durch die Freisetzung veränderter Pflanzen und
Tiere erwachsen, seien nach wie vor ungelöst, hiess es in der Resolution.
Eine gesunde
süsse Versuchung
Hustenbonbons enthalten bestimmte Inhaltsstoffe mit gesundheitsfördernden oder -erhaltenden
Wirkungen. In Laufen BL blickt ein Hersteller solcher Zuckerwaren mit echten Functional-Food-Anleihen
zurück auf eine 75-jährige Geschichte.
Prix Innovation
Agricole Suisse (Pias) hebt die Besten hervor
Nebst landwirtschaftlicher Rohstoff-Produktion bestehen für innovative Erzeugnisse
weitere Marktnischen.
Reichhaltiges
Erbe
Signalwirkung
für Emmentaler AOC
Im Streit um einen Raclette AOC erteilte das Bundesgericht den Beschwerden der Kantone
Bern, Freiburg und Graubünden sowie des französischen Verbands «Association de la
Transformation Laitière Française» (Atla) eine Abfuhr. Eine gewichtige Signalwirkung
hat dieser Entscheid aber auch bezüglich ausländischer Beschwerden gegen einen Emmentaler
AOC.
27 Unternehmen,
257 Einzelmitglieder
Die drei Hauptanliegen des Berufsverband der Molkereifachleute BVM - Ausbildung,
Statuten und Freundschaft - haben am Tag der Milchwirtschaft vom letzten Freitag
Platz gefunden.
Offener
Brief an Bundesrat Deiss
Die gewerblich orientierte Käsereiwirtschaft hat weniger Grund zu Klagen als auch
schon, denn die aktuelle Verfassung der Käsemärkte ist ganz erfreulich. Die Liberalisierung
der Milchwirtschaft seitens der Politik wird hingegen als einseitig und unausgewogen
beurteilt.
Aus der
Einheit entsteht die Kraft
Der Tag der Milchwirtschaft offerierte einer Branche, der in den letzten Jahren
hart zugesetzt wurde, die Gelegenheit zu einem Zusammentreffen. Auf dem Tagungsprogramm
standen zwei simultane Versammlungen sowie die Verleihung der Diplome.
Gemeinsam
stark
Molke wird
eindeutig zum Trend
Die 4. internationale Molkenkonferenz (4th International Whey Conference) fand vom
11. bis 14. September in Chicago statt. Sie hatte zum Ziel, die aktuellste Forschung
zu Molke in Gesundheit und Ernährung zu präsentieren und über den neuesten Stand
der Technik in der Molkenverarbeitung und Anwendung zu informieren.
Kleinmengen
nun problemlos möglich
Die Vorschriften der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LKV) erhöhten immer mehr
die Anforderungen an die Kennzeichnung von Joghurts. Eine speziell konzipierte,
von der Firma Winkler entwickelte Deckeldruckmaschine beherbergt praktische Lösungsansätze.
Alpenmilch
enthält mehr Omega-3
Milch gilt in der Ernährungsberatung als wertvoller Nährstofflieferant und wird
zudem für die Behandlung von Patienten mit Essstörungen eingesetzt. Für die Forschung
gilt es zudem, analytisch den positiven Einfluss von konjugierten Linolsäuren (CLA)
in Alpmilchprodukten auf die Ernährung weiter zu verfolgen. Viel zu tun bleibt ausserdem
im Entwicklungsbereich der Probiotika.
Züger bereitet
sich auf Europa vor
An den zwei Tagen der offenen Tür benutzten 3000 bis 3500 Personen die Möglichkeit,
sich über die Züger Frischkäse AG in Oberbüren SG informieren zu lassen. Bei dieser
Gelegenheit sprach Alimenta mit Christof Züger, der zusammen mit seinem Bruder Markus
das Unternehmen führt.
Wirkungen
spürbar
Lebendige
Dialogkultur ist gefragt
Welchen Nutzwert hat eine neue Technologie für die verschiedenen Zielgruppen? Was
sind die ökologischen und sozialen Auswirkungen? Je offener und ehrlicher sich die
Anbieter neuer Technologien frühzeitig solchen kritischen Fragen stellen, desto
grösser sind die Akzeptanzchancen. Bei der Nanotechnologie ist die Diskussion früh
genug in Gang gekommen.
Das Eintrittsticket
in den Gastrokanal
Qualitativ hohe Kundenkontakte schaffen, Zusammenarbeit mit anderen Branchen erproben
und damit auch noch gerade neue Vertriebsformen schaffen oder einfach nur Präsenz
markieren? Dies sind die unterschiedlichen Formen der Auftritte von Unternehmen
der Lebensmittelwirtschaft an der Igeho.
Wettbewerb
der Köstlichkeiten
Die prämierten Produkte des ersten Concours des produits du terroir wurden an der
Gastromesse Igeho dem Publikum vorgestellt und die Medaillen an die Preisträger
übergeben.
Annäherung
an eurokompatible Preise
Landeswerbung
unter Spardruck
Gemäss einem Seco-Bericht soll die Landeswerbung für die Schweiz im Ausland künftig
nur noch unter einem Dach stattfinden: Neben der Aussenhandelsplattform Osec wären
das Präsenz Schweiz, Schweiz Tourismus sowie die Agrarförderstellen Switzerland
Cheese Marketing, Swiss Wine Communication und Teile von Agro-Marketing Suisse (AMS).
Zu kleine
Bestände
Schon jetzt
an die Steuern denken
In freundlicher Stimmung marschieren die Aktienmärkte Richtung Jahresende. Jetzt
ist es auch an der Zeit, an mögliche Abzüge bei der Steuererklärung zu denken.
Das Hundertjährige
Richtung Zukunft lenken
Bei guter
Gesundheit
Ästhetische
Convenience-Lösungen
Schöne, einzigartige Verpackungen sind wieder im Trend. Denn Premium-Artikel sollen
den Mehrwert auch im Regal kommunizieren. Im Kampf um die Aufmerksamkeit der Konsumenten
scheuen gewiefte Lebensmittel-Unternehmer keine Mühen, Produkteinnovationen auch
schön zu präsentieren.
Milchprodukte
mit mehr Folsäure durch gezielte Fütterung?
In einigen Ländern wird dem Mehl für die Brotherstellung das Vitamin Folsäure beigemengt,
um die Wahrscheinlichkeit von Fehlbildungen bei Neugeborenen zu verringern. Viele
Verbraucher stehen allerdings einer solchen Beimengung kritisch gegenüber, nicht
zuletzt, weil es sich um «künstliche» Produkte handelt. Produkte mit natürlicherweise
erhöhtem Folsäuregehalt würden möglicherweise auf deutlich grössere Akzeptanz stossen.
Hilfe zum
Schritt in unbekannte Märkte
Der Schweizer Binnenmarkt kennt Grenzen. Oft ist es erst der Export, der den verschiedenen
Wirtschaftszweigen grössere Absatzvolumen generiert. Dies erlaubt eine rationellere
Produktion oder die Finanzierung unerlässlicher Aufwendungen für Forschung und Entwicklung.
Bildungsplan
mit Nebengeräuschen
Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) wird die Verordnung und den
Bildungsplan über die berufliche Grundbildung für Milchpraktiker und Milchpraktikerinnen
auf 1. Januar 2006 in Kraft setzen. Der Vorstand des SMV stimmte dem Projekt letztlich
mit Protest zu.
Dividendenstrategie
als klares Rezept
Oft sind einfache Rezepte erfolgreich. Das gilt auch bei der Kapitalanlage. Investitionen
in hoch rentierende Aktien sind jedenfalls eine beliebte Strategie zur Steigerung
des Anlageerfolges.
Marken-Relaunch
und neue Anlage
«Relaunch» einer Marke und eine gleichzeitige Neuinvestition: in Rothrist AG stehen
die Flaggen von Rivella trotz heftigem Gegenwind auf den hart umkämpften Märkten
nicht auf Halbmast. Stattdessen demonstriert das Unternehmen Willen, die stetigen
Herausforderungen anzunehmen und auf eine künftige Wachstumsstrategie zu setzen.
Nationale
Milchdatenbank ab 1. Mai 06
An einer Informationsveranstaltung der TSM Treuhand GmbH vom Freitag, den 1. Dezember
2005, wurde das Projekt Nationale Datenbank DBMilch.ch vorgestellt. Die Milchwirtschaft
bleibt in ihrer Struktur zwar heterogen. Dennoch soll eine nationale Datenbank die
Koordinationsleistung innerhalb der Branche erhöhen und den Akteuren ein Planungsinstrument
in die Hand geben.
Indischer
Joghurtdrink für die Schweiz
Seit wenigen Monaten ist das indische Joghurtgetränk Lassi bei Migros und Coop erhältlich.
Auch ein Bioprodukt der Traktor AG ist bereits auf dem Markt. Alle drei erfreuen
sich immer grösserer Beliebtheit.
Bachelor-Studium
fördert Mobilität
Am vergangenen 24. Oktober begann die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft
(SHL) mit dem neuen Bachelor-ofScience-Studiengang Lebensmitteltechnologie mit Major
in Milchwirtschaft.
Authentisch
und aus dem Berggebiet
Globalisierung
durch den Magen
Die heutigen Konsumenten/-innen kennen von ihren Reisen die Küchentraditionen der
Welt und wollen sie auch im Alltag zu Hause nicht missen. Und viele Immigranten/-innen
bleiben in der neuen Heimat gerne vertrauten Essgewohnheiten treu. Das multikulturelle
Angebot im Lebensmitteldetailhandel und der Gastronomie spiegelt auf kulinarischer
Ebene die globalen gesellschaftlichen Veränderungen wider.
Fromco wird
grösser und reorganisiert
Übersichtliches
Lebensmittelrecht
Der Bundesrat hat am 23. November 2005 die Revision des Lebensmittelrechts verabschiedet.
Damit erhält das Lebensmittelverordnungsrecht eine neue Struktur. Insgesamt sind
34 Verordnungen von den Anpassungen betroffen. Die Revision erleichtert den Handel
mit tierischen Lebensmitteln zwischen der Schweiz und der EU. Auf Grund des koordinierten
Vorgehens im gemischten Veterinärausschuss Schweiz-EU sollten dem Käseexport ab
1. Januar 2006 keine Stolpersteine mehr im Wege stehen.
Schöne,
neue Bachelor-Welt
Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) in Zürich hat in nur drei Jahren
sämtliche Diplom-Studiengänge aufs Bachelor-Master-System umgestellt. Alle Departemente
bieten ab Wintersemester 2004/05 Bachelor-Studiengänge an. Auf dem Papier eine zukunftsorientierte
Bildungspolitik, hinter den Kulissen entdeckt man auch Sparmotive.
AOC - Was
auf dem Spiel steht
Das Boot
ins Gleichgewicht bringen
An der Minister-Runde vom 13.-18. Dezember in Hongkong einigten sich die Verhandlungspartner
der 150 Länder der Welthandelsorganisation (WTO) auf einen Minimal-Kompromiss. Wegfallen
sollen unter anderem per 2013 alle Agrar-Exportsubventionen der reichen Länder.
Weitere Fortschritte wurden zudem beim Marktzutritt erzielt.
Käse aus
Silomilch
Die Biogastronomie
im Praxistest
Geschmackvolle Menüs mit regionalen, vorzugsweise biozertifizierten Lebensmitteln
und Ökowein - wenn Ambiance, Service und Preis stimmen, wissen auch die Gäste dies
zu schätzen. Welche Kriterien müssen für eine erfolgreiche Biogastronomie erfüllt
sein? Werden die bestehenden Label- und Zertifizierungsprogramme der komplexen Gastrowelt
gerecht? Diese Themen stehen im Zentrum der'bionetz.ch-Fachtagung vom 23. März 2006.
Geburtstage
und Neuorientierungen
Die WTO füllte oft Titelseiten, die Agrarpolitik (AP) 2011 sowie verschiedene Gesetzesrevisionen
auf nationaler Ebene lösten dagegen Arbeitsaufwand und Reaktionen aus. Eine Öffnung
erster Aldi-Filialen zeigte das Gesicht des Monsters.
Eine Zeitreise
mit Peter Hofer
Gefahrvolle Jugendjahre. Ein arbeitsreiches Leben. Die Jahre als Kind von Auslandschweizern
prägten seine offene Lebenseinstellung bis heute. Peter Hofer war in seinen Wirkungsjahren
sowohl für die Ausbildung als auch für die Kommunikation innerhalb der Milchwirtschaft
prägend. Alimenta führte anlässlich seines 80. Geburtstages ein Gespräch mit ihm.
Dem Käse-
und Joghurt-Export in die USA folgt nun die Produktion vor Ort
Emmi befindet sich im Ausbau ihrer US-Marktaktivitäten und will sich dort nebst
Weiterführung ihres erfolgreichen Käseexports kontinuierlich weiterentwickeln. Das
nächste Jahr steht im Zeichen der Produktion diverser Milchmarkenprodukte vor Ort.
Dazu ein Blick nach Übersee.
Edle Trinkschokolade
liegt im Trend
Dunkle, zartbittere Schokolade erlebt momentan einen Höhenflug - Ketten wie die
Merkur Confiserien richten ihr Sortiment entsprechend aus. Kleine Geschäfte setzen
auf die Verbindung von Gastronomie mit Verkauf.
Börsianer
in Champagnerlaune
Mit dem drittbesten Jahresergebnis seit seinem Bestehen schloss der SMI das Jahr
2005 ab. Beim Wein würden die Händler von einem Jahrhundertjahrgang sprechen.
Hindernisse
beseitigt
«Grösste
Schlemmermeile der Welt»
Unter den 50 an der 71. Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin teilnehmenden
Ländern befindet sich auch die Schweiz. Mit dabei ist in diesem Jahr der Gastkanton
Graubünden.
Nur wenig
Acrylamid in den tierischen Lebensmitteln
Seit der Aufdeckung der Bildung von Acrylamid in Lebensmitteln ist klar geworden,
dass die vom Konsumenten aufgenommene Menge von Acrylamid vorwiegend aus Pommes
frites, Kartoffelchips, Kaffee, Backwaren und (Toast-)Brot stammt. Die Aufnahme
von Acrylamid aus tierischen Lebensmitteln stellt nach heutigem Wissensstand kein
relevantes Risiko für den Menschen dar.
Zwei Messen
für eine süsse Branche
Ende Monat trifft sich die Süsswarenbranche in Köln. Erstmals findet - nebst der
36. Internationalen Süsswarenmesse (ISM) - die Pro'Sweets statt, welche für die
internationale Zulieferindustrie gedacht ist.
Salon du
Fromage
Crossover
für Food-Technologie
Über alle Rohstoff- und Technologiegrenzen hinweg will die Fachmesse Anuga Food
Tec in Köln in ihrer vierten Ausgabe für den gesamten Verarbeitungsprozess der Lebensmittel-
und Getränkeindustrie etwas bieten.
Einheitliche
Vollzugspraxis gefordert
Die Harmonisierung des Schweizer Lebensmittelrechts mit EU-Bestimmungen und internationalen
Regelungen vertieft sich zunehmend. Eine grosse Herausforderung für die Schweizer
Vollzugslandschaft: Noch gilt das föderalistische Prinzip «Das ist Sache der Kantone!».
Wie wirkt sich diese Situation auf die Verarbeitungs- und Handelsunternehmen aus?
Kältemittel
mit Einsparpotenzial
Die Qualitätsansprüche an Frisch(milch-)produkte sind hoch: Von der Verarbeitung
bis zur Lagerung der empfindlichen Produkte müssen schnelle und reibungslose Kühlketten
gewährleistet werden. Das kostet Energie. Da die Energiepreise jedoch steigen, suchen
die Betriebe nach Einsparpotenzialen.
Herausforderungen
im Bereich Obst
Es gibt wesentliche Erfolgsfaktoren, die für den Obstbau ausserhalb des Einflusses
von Produzenten und Genossenschaften liegen. Ihren massgebenden Anteil trägt eine
global ausgerichtete Landwirtschaftspolitik daran bei. Im Bereich Forschung fördern
Netzwerke die Anwendung neuester Erkenntnisse.
Der Fall
Raclette liegt in den Händen der Juristen
Die EVD-Rekurskommission und das Bundesgericht fällen wegen des gescheiterten Vermittlungsversuchs
voraussichtlich einen möglichen Entscheid bezüglich eines «Raclette du Valais AOC».
Gute Milchlaune
in Argentinien
Wie der traditionelle Tango dreht sich auch die argentinische Wirtschaft mit Höhen
und Tiefen um sich selbst. Die heimische Milchwirtschaft profitiert von der Erholung
der inländischen Wirtschaft. Der Milchproduktemarkt ist wegen der niedrigsten Produktionskosten
der Welt international sehr attraktiv.
Mit politischer
Unterstützung
An der 71. Ausgabe der grössten Verbraucherschau für Landwirtschaft nahmen Aussteller
aus 53 Nationen teil. Der Schweizer Auftritt an der Messe wurde durch die Agro-Marketing
Suisse (AMS) koordiniert. Bundesrat Joseph Deiss nutzte die Gelegenheit, um verschiedene
Kontakte zu pflegen.
Emmi stürzt
sich ins Glace-Geschäft
Emmi nutzt das in Ostermundigen seit langem vorhandene Speiseeis-Know-how für die
Lancierung eines Glace-Vollsortiments. Als kreatives Tüpfchen auf dem i entsteht
eine Erlebniswelt für das authentische Geschmackserlebnis, welche verspielt den
«Caffè Latte»-Dreh auf neue Aromen überträgt.
Blick auf
die Trans-Fettsäuren
Ein Börsenbeben
in Japan
Das Börsenbeben in Japan hat einzelne Übertreibungen sichtbar gemacht. Die Berichts-saison
wird zeigen, ob weitere Korrekturen an den Aktienmärkten folgen.
SHL-Diplomfeier
im Zentrum Paul Klee
An der erstmals im Zentrum Paul Klee durchgeführten Diplomfeier der Schweizerischen
Hochschule für Landwirtschaft (SHL) vom'19. Januar 2006 konnten 63 erfolgreiche
Absolventinnen und Absolventen ihr Fachhochschuldiplom in Empfang nehmen.
Seeländer
Käserverein - wie weiter?
Die Zeiten sind längst vorbei, als die Grössen der Käsebranche und selbst Nationalräte
die Hauptversammlungen des Käservereins auf der Agenda als ein Musstermin notierten.
Gesellig war's trotzdem - die einzig verbliebene Aufgabe des Vereins.
Vermarktung
von Nischenprodukten - Theorie und Praxis an der Anuga
Die spezifische Ausgangslage des deutschen Lebensmittelhandels sollte kein Hinderungsgrund
sein, Nischenprodukte und die ganze Bandbreite des Schweizer Käseschaffens im nördlichen
Nachbarland zu positionieren. Die letztjährige Anuga bot dazu nicht nur Theorie,
sondern auch praktischen Anschauungsunterricht.
Steigende
Nachfrage nach Schafmilch
Die Konsumenten suchen vermehrt nach Spezialitäten und auch Alternativen zu Kuhmilchprodukten.
Somit ist die Schafmilchverarbeitung ein innovativer Wachstumsmarkt. Auch Agroscope
Liebefeld-Posieux (ALP) will in diesen «neuen Sektor» vermehrt einsteigen und führte
eine Umfrage bei Schafmilchverarbeitern durch, um die Anliegen der Verarbeiter in
die Forschung einzubeziehen.
Die Cervelat
in all ihren Formen
BioFach
2006: Marktplatz der Biowelt
Gut 2000 Aussteller aus der ganzen Welt und über 33 000 Fachbesucher/-innen erwartet
die BioFach 2006 vom 16.-19. Februar im Messezentrum Nürnberg. Land des Jahres ist
diesmal das auch im Biomarkt aufstrebende neue EU-Mitglied Polen. Laut BioFach-Quellen
findet in Osteuropa eine eigentliche «ökologische Revolution» statt.
Neue Verpackungsmodelle
dank Tinte
Tinte erlaubt heutzutage eine Vielzahl an zusätzlichen Möglichkeiten als nur den
Transfer von Text und Bild auf Papier. Dank temperatursensibler Tinte ist es beispielsweise
möglich aufzuzeigen, ob ein Produkt ausreichend gekühlt wurde.
Aktien versus
Obligationen
In 80 Jahren kann der Investor bei einer Anlage von 100 Franken in Schweizer Aktien
55'000 Franken machen. Wenigstens in der Vergangenheit funktionierte das so.
Flexibel
sein und die Kröte schlucken
Der sich in zunehmender Öffnung befindende Lebensmittelhandel mit der Europäischen
Union (EU) verlangt nach einer Anpassung unserer neuen Lebensmittelgesetzgebung,
die grösstenteils bereits realisiert ist. Die Branche aber sieht sich unausweichlich
damit konfrontiert, die privatrechtlich verabreichte Kröte in Form von Gfsi-Standards
zu schlucken.
Der «Président»
regiert Europa
Lactalis kauft und wächst ununterbrochen. Landwirt André Besnier begann 1933 in'Laval
mit einer täglichen Produktion von'15 Camemberts. Durch zahlreiche Zukäufe und Erweiterungen
entwickelte sich aus der kleinen artisanalen Käserei der dreissiger Jahre ein industrielles
Grossunternehmen, das aber erstaunlicherweise immer in Familienhand blieb.
Emmentaler
als Krebsprävention
Der Emmentalische Käserverein tagte am 19. Januar 2006. Präsident Markus Leuenberger
begrüsste in Affoltern i.E. 70 Anwesende und im Besonderen das Chäserchörli.
Keine Einschränkungen
und höhere Käsepreise
Nur wenige Mitglieder besuchten die diesjährige Hauptversammlung des oberaargauischen
Käservereins.
Campina
will in Südostasien verstärkt aktiv werden
Das internationale genossenschaftliche Molkereiunternehmen Campina schliesst ein
50/50-Joint-Venture mit Thai Dairy Industries für die lokale Produktion von frischen
und haltbaren Molkereiprodukten in Thailand.
Alu besitzt
eine Vielzahl von Leben
Aluminium besitzt im Verpackungsmarkt eine ungebremste Wachstumstendenz. Der gesamte
Pro-Kopf-Einsatz von Aluminium in allen Formen bewegt sich in der Schweiz mit 21,6
kg im internationalen Vergleich im oberen Mittelfeld. Als unbedenklich gilt die
Anwendung dieses Verpackungsstoffs vor allem aber, wenn gesammelt und recycelt wird.
Denner überschreitet
die 2-Milliarden-Grenze
Amandine
und Mairac, Markenprodukte
Mit Ultraschall
zu Convenience
Mit der neuen Schneidetechnik, welche Emmi jetzt auch im Käsebereich einsetzt, könnten
ebenfalls Schwarzwäldertorten geschnitten werden. Die Vorverpackung der Emmi in
Kirchberg ist neu und bietet variantenreiche Lösungen an.
Der Break-even
ist entscheidend, ob umgestellt wird?
Nach seiner Berufslehre als Käser absolvierte Walter Aeschlimann die Meisterpüfung
und später zusätzlich eine Weiterbildung im NDU St. Gallen. Seit 1988 ist er bei
Emmi verantwortlich im Bereich Käseeinkauf und Konfek-tionierung. Walter Aeschlimann
antwortet in einem Interview auf die Fragen von Alimenta.
Marktteilnahme
mit kritischem Blick
Gewerbliche Käser kämpfen weiterhin um einen gerechten Abnahmepreis für ihre Produkte.
Die Wertschöpfung ihrer täglichen Arbeit könnte, ausgelöst durch den Markteintritt
der deutschen Hard-Discounter, noch tiefer unter Druck geraten.
Die Schokolade
exportiert sich gut
Die Schweizer Schokoladeindustrie erzielte im vergangenen Jahr einen mengen- und
wertmässigen Erfolg. Diese wurde vorwiegend durch Exporte erreicht.
Glutenfrei
- eine Marktnische wächst
Der Markt für diätetische Lebensmittel ist eine Nische mit respektablen Zuwachsraten.
Dies gilt vor allem bei garantiert glutenfreien Mehlen, Biscuits, Back- und Teigwaren.
Inzwischen haben auch die Grossverteiler das Segment entdeckt. In der Schweiz haben
aber immer noch die Reformhäuser die Nase vorn.
Jährliche'Versammlung
Weichkäse
mit einer neuen Kultur
Am 1. Februar 2005 hat ALP eine neu entwickelte mesophile Kultur «MMK 501» ins Versandsortiment
aufgenommen. Die neue Kultur wurde seit der Einführung auch für die Herstellung
von Weichkäse geprüft. Resultate aus verschiedenen Weichkäseversuchen, in denen
Camembert und Reblochon unter Praxisbedingungen produziert wurden, zeigen, dass
MMK 501 auch für die Herstellung von Weichkäse eingesetzt werden kann.
Ein Zehntel
der Proben beanstandet
Im Jahr 2005 haben die Lebensmittelinspektoren und -kontrolleure im Kanton Bern
etwa 10 000 Lebensmittelbetriebe besucht. Zudem wurden im Labor rund 12 000 Lebensmittel-
und Trinkwasserproben untersucht. Jede zehnte Probe musste beanstandet werden.
Hygiene
als Teil der Wertschöpfung
Eine dynamische Vorstellung von Hygiene soll zum «Top of Mind» in der Lebensmittelindustrie
werden. Die Unternehmen Univar - unter dem Brand «Fiske» - und Hypred organisieren
eine Fachtagung zum integralen HygieneManagement.
Arqham ersetzt
Sricl
Mit dem
Eis vom Klöntalersee
Felsenkeller hatten wegen ihrer geringen Temperaturschwankungen besondere Bedeutung
für die Brauereien. So gibt es heute Brauereien, die in aufwendiger Arbeit die historischen
Keller und Felsenhöhlen restaurieren.
Reinigen
mit Wasser, Salz und Strom
Desinfektions- und Reinigungsmassnahmen bilden einen zentralen Bestandteil aller
Arbeitsabläufe in der Lebensmittelindustrie. Wichtige Kriterien sind dabei gezielte
Wirksamkeit, sparsamer Einsatz sowie Umweltverträglichkeit. Die Angebote der Reinigungsmittelindustrie
sind für die spezifischen Bedürfnisse, z.B. in der Milchwirtschaft, sehr breit.
Dazu gehören auch ganze Gerätschaften, mit denen die benötigten Mittel gleich vor
Ort selber hergestellt werden können.
Dünn mit
Wasser - dick im Geschäft?
Der Schweizer Markt für Sirup wird zur Hauptsache dominiert von den Grossverteilern.
Einige der sich im untransparenten Nischenbereich befindenden zahlreichen Hersteller
versuchen, ihren Premium-Produkten eine zusätzliche Portion Lifestyle zu verleihen,
um dadurch das «Kinder»-Getränk auch für Erwachsene salonfähig zu machen.
Ginseng
Helveticae aus Luzern
Wiederum, nämlich zum 11. Mal, verlieh der Innerschweizer Milchverarbeiter Emmi
seinen Innovationspreis. Die Verleihung fand am Zentralschweizer Bauerntag in der
Stadthalle in Sursee LU statt.
Senf: Ein
jahrhundertealter Bestseller
Bereits bei den alten Chinesen und bei den Ägyptern war der Senf für seine Heil-
und Gewürzkraft bekannt. In der Bibel wird das Senfkorn im Matthäusevangelium'erwähnt.
Mit den Römern eroberte der Senf dann Deutschland. Das erste Senfrezept'jedoch stammt
aus dem vierten Jahrhundert nach Christus.
Es braucht
die Positivdeklaration
Billigfleischprodukte gefährden die artgerechte Tierhaltung. So die warnenden Worte
verschiedenster Fachleute an der Medienkonferenz, die vom Schweizer Tierschutz auf
dem Pouletsmastbetrieb der Familie Siedler in Hünenberg organisiert wurde.
Anreicherung
von konjugierten CLA
Die Nachfrage nach Lebensmitteln mit positiven Eigenschaften auf die Gesundheit
des Menschen nimmt zu. Milchfett enthält konjugierte Linolsäuren (CLA), welche ernährungsphysiologisch
positive Effekte aufweisen. In einer Diplomarbeit, die im Rahmen eines EU-Projektes
durchgeführt wurde, wurde daher ein Verfahren entwickelt, das ermöglicht, konjugierte
Linolsäure in Milchfett gezielt und schonend anzureichern.
Die Bank
trennt die Garderobe
Einer der wichtigsten Punkte im Hygienekonzept für Lebensmittelbetriebe sind die
Mitarbeiter und die Kleider, die sie tragen. Die Garderobe muss organisatorisch
nach dem Hygienekonzept eingerichtet sein und die Materialien entsprechende Eigenschaften
aufweisen.
Sensorikanalyse
ist ein geschätztes Werkzeug
Unilever
verkauft die Tiefkühlsparte
Der Umsatz und das operative Ergebnis von Unilever sind besser als im Vorjahr. Mit
dem Verkauf der Tiefkühlsparte und weiteren Einsparungen will der Konzern seine
Ertragskraft weiter steigern.
Die Fetthärtung
auf dem Prüfstand der Unternehmen
Mit verschiedenen Methoden will die Lebensmittelbranche die Entstehung von Trans-Fettsäuren
in verarbeiteten Pflanzen-ölen vermeiden.
Rekordumsatz
erneut übertroffen
Dank einer Exportsteigerung konnte die Schweizer Zuckerwarenindustrie im 2005 mit
einem Gesamtumsatz von 300 Mio. Franken den letztjährigen Rekord um 4,4% übertreffen.
Weg vom
«Dickmacher»-Image
Was die öffentliche Diskussion anheizt, geht auch die Unternehmen was an. Das gilt
gerade für das Thema «Übergewicht». An einer von Euroforum veranstalteten Tagung
wurden Aspekte des Marketings, der Öffentlichkeitsarbeit und des Rechts diskutiert,
um der Lebensmittelwirtschaft Handlungsoptionen in einem veränderten Umfeld aufzuzeigen.
Glutenspuren
meist unter Grenzwert
Zöliakie-Betroffene müssen auf Dauer vollständig auf glutenhaltige Lebensmittel
(Teigwaren, Backwaren, Frühstückscerealien) verzichten (Alimenta Nr. 3/06). Das
bedeutet aber auch, dass alle zusammengesetzte Lebensmittel zu vermeiden sind, wo
Weizenstärke (u.ä.) als Bindemittel eingesetzt wird.
Der Kupfergehalt
und die Qualität von Emmentaler Käse
Schweizer Emmentaler Käse wird ausschliesslich in Kupferfertigern hergestellt. Darum
gehen Spuren von Kupfer in den Käse über. Eine Erhebung hat gezeigt, dass diese
Kupfermengen keinen signifikanten Einfluss auf das Gärgeschehen im Käse während
der Reifung ausüben.
Wachstum
der gesunden Art
Rund 37'000 Fachbesucher/-innen (400 mehr als ein Jahr zuvor) und 2089 Ausstellerbetriebe
(2045) fanden vom 16.-19.2.2006 den Weg nach Nürnberg. Die BioFach 2006 baute ihre
Rolle als Welttreffpunkt der Biobranche aus. Der ausserdeutsche Besucheranteil betrug
dieses Jahr bereits 34%.
Den AOC-Bekanntheitsgrad
steigern
Die Vereinigung zur Förderung der AOC und IGP führte in St.Gallen ihre 6. Generalversammlung
durch. Heute sind 20 AOC und IGP-Produkte in der Schweiz offiziell anerkannt. Die
schweizerische Vereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, diese Zahl vor allem im deutschen
Bereich zu erhöhen.
Expandieren
mit Copy/Paste-Discount?
Per Ende dieses Jahres tritt voraussichtlich auch Lidl in der Schweiz in Erscheinung.
Trotz relativ kleinem Markt dürfte der Hard-Discounter auch hierzulande seine für
ihn typisch radikale, aggressive Preispolitik fortsetzen.
Praktische
Anwendung mit wissenschaftlicher Grundlage
An der höheren Fachschule für Lebensmitteltechnolgie in Grangeneuve beginnt diesen
Herbst der achte Jahrgang. Frédéric Cina, 33-jährig und Betriebsleiter bei Cristalp
(Henniez), ist mit den in dieser Schule erworbenen Grundlagen sehr zufrieden.
Fromalp
kommt zu Hochland
Die deutsche Hochland-Gruppe übernimmt am Berner Käsehandelsunternehmen Fromalp
AG eine Mehrheitsbeteiligung von über 90%. Hochland hat seinen Sitz in Heimenkirch
(Allgäu) und gehört zu den führenden Käseanbietern in Deutschland.
Inland federt
Exportrückgang ab
Die Schweizer Dauerbackwarenindustrie konnte ihre Inlandverkäufe im Jahr 2005 gegenüber
dem Vorjahr um 0,7% auf 31'315'Tonnen steigern. Der Export sank dagegen'um 8,5%
auf 14'295 Tonnen.
Vegetarisch,
gesund, dynamisch'und im Fläschchen-Format
Im Schweizer Markengedächtnis wird «Knorr» kaum mit frischem Gemüse und Früchten
in Zusammenhang gebracht, sondern mit Suppen und Saucen. Zwar wird Knorr jetzt nicht
Früchte- oder Gemüsehändler, bietet aber für den chronischen Ausserhauskonsum alltagsgestresster
Zeitgenossen eine moderne Komposition an Frucht- und Gemüsesaftkonzentraten an,
die wie gerufen kommt und die Marke Knorr zweifellos etwas verjüngt.
Nestlé steht
auf soliden Beinen
Der Nestlé-Konzern hat im 2005 seine Wachstumskraft bewiesen. Er ist organisch stark
gewachsen und hat besser verdient. Die Investorengemeinde hat das Ergebnis ungnädig
aufgenommen. Der Aktienkurs sank um rund 4%.
Professionnell
und trotzdem national
«Alp» und
«Berg» endlich definiert
Mit der Revision der landwirtschaftlichen Absatzförderungsverordnung, der Berg-
und Alpverordnung und der Verordnung über die Kennzeichnung «vom Bauernhof» möchte
der Bund das Image schweizerischer Landwirtschaftsprodukte im In- und Ausland stärken.
Wohl verpackter
Erfolg
Ganzheitliches Verpackungsdenken, Netzwerkplattform, neutrale Ausrichtung, Kommunikation,
Weiterbildung: mit diesen Schlagwörtern zog das Schweizerische Verpackungsinstitut
SVI an seinem Pressegespräch eine durchwegs erfreuliche Jahresbilanz, die vom Gastgeber
Wernli AG in Trimbach meisterhaft verpackt wurde.
Milchkuh-Prämie
ab 2007 und Anpassung der Kontingentierung
Der Bundesrat hat letzte Woche verschiedene Landwirtschaftsverordnungen angepasst.
BRC-Zertifizierung
einer Mittelmolkerei
Sichere Lebensmittel sind ein Ziel für jeden Lebensmittelhersteller und eine Erwartung
von jedem Konsumenten. Zudem bringt eine Zertifizierung der Lebensmittelsicherheit
Wettbewerbsvorteile als Lieferant für die Grossverteiler. Im Rahmen einer SHL-Diplomarbeit
ging es darum, in der Manser Molki AG in Mörschwil (SG) verschiedene Anpassungen
bezüglich Anforderungen der nationalen Lebensmittelgesetzgebung und im Hinblick
auf eine Zertifizierung nach einem internationalen Lebensmittelsicherheits-Standard
durchzuführen.
«Chancen
in einem grenzenlos werdenden Markt»
Fromalp AG ist kein anonymes Unternehmen. Dahinter stehen die beiden Einzelaktionäre,
Franz Hofer und Peter Gasser, die in der Schweizer Milchwirtschaft als traditionsbewusste
Käsehändler ein Gesicht haben.
Durstlöschen
mit einer Prise Frucht
Was früher selber gemacht wurde, steht heute im Regal zum Kauf bereit. Man goss
Apfelsaft ins Glas und füllte mit Mineralwasser auf. Je schöner das Wetter, desto
dünner die Mischung. Nun bieten die Getränkeanbieter für Hitzegeplagte im Hochsommer
seit einigen Jahren fixfertige Apfel- und neuerdings auch Fruchtschorlen mit «gesunden»
Zusätzen an.
Campina
optimiert Butteraktivitäten
Die niederländische Campina wird in Belgien und Holland die Butter- und Butteröl-Produktion
dank neuer Technologien verbessern und erweitern.
Bittergeschmack
von Käse
Eine leicht bittere Note gehört bei einigen Käsesorten, wie dem Vacherin fribourgeois,
zum typischen Geschmack. Bei den meisten anderen Käsen gilt bitterer Geschmack dagegen
als Käsefehler und ist entsprechend gefürchtet. Der Käser hat verschiedene Möglichkeiten
zur Bekämpfung von Bitterkeit.
Freundschaft
und Humor
Schweizer
Öl aus Raps und Sonnenblumen
Dort investieren,
wo es was bringt
Die komplexe Kombination verschiedener Verfahren zur längeren Haltbarmachung von
Trinkmilch birgt für Klein- und Mittelmolkereien die Hürde einer Mehrinvestition.
Im Mittelpunkt steht die betriebswirtschaftliche Frage nach dem Mehrerlös. Hingegen
reduzieren sich die Mitgliedschaftsbeiträge zur Vereinigung Schweizerischer Mittelmolkereien
(VSMM) stark.
Roboter
- die Diener aus Stahl
Roboter liegen im Trend. Das zeigte nicht nur die jüngst zu Ende gegangene Weltausstellung
im japanischen Aichi, auf der künstliche Empfangsdamen die Besucher begrüssten.
Die weltweite Nachfrage nach Industrierobotern boomt ungebrochen. An der Anuga FoodTec
vom 4. bis 7. April 2006 kann ein breites Anwendungsfeld für Robotertechnik in der
Lebensmittelindustrie bestaunt werden.
Wiedergeburt
in Ain
Rekordhoher
Teigwarenverbrauch
Im Jahr 2005 lag der Konsum von Teigwaren in der Schweiz erstmals über 75'000 Tonnen.
Die inländischen Teigwarenfabriken konnten ihren Marktanteil gegenüber den - vorwiegend
italienischen - Importen leicht steigern. Der Pro-Kopf-Konsum stieg auf über 10
kg.
Melissenjoghurt
aus dem Bündner Land
Im Rahmen des Bergmilchprojektes der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft
(SHL) sollen neue Ansätze für eine wettbewerbsfähige Milchwirtschaft im Berggebiet
evaluiert werden. An konkreten Fallbeispielen sollen mögliche Lösungen aufgezeigt
werden, die exemplarisch auch anderen Regionen dienen können. Eine an der SHL eingereichte
Diplomarbeit zeigt am Beispiel der Molkerei Lesa in Bever im Engadin eine mögliche
Stossrichtung auf.
Wenig Neues
beim Lebensmittelrecht
Am gut besuchten Forum zum neuen Lebensmittelrecht in Wädenswil versuchten Mitglieder
der Bundesämter, den Anwendern das neue Lebensmittelrecht näher zu bringen und offene
Fragen zu klären. Leitfaden der ganzen Tagung war die Äquivalenz zum EU-Lebensmittelrecht.
Lindt &
Sprüngli gewinnt Marktanteile
Lindt & Sprüngli erzielte 2005 ein Rekordergebnis und gewann überall Marktanteile.
Trotz höherer Rohstoffpreise stieg der Gewinn stärker als der Umsatz.
Der Esprit
im Hause Kambly
Die Marke Kambly gilt als die bekannteste und beliebteste Biscuit-Marke der Schweiz.
Auch in Frankreich ist Kambly im Segment «biscuits haut de gamme» führend. Das Unternehmen
erhielt anfangs März den «Esprix»-Award für Business Excellence - eine Auszeichnung
für unternehmerische Spitzenleistungen. Alimenta befragte Kambly-CEO Anton von Weissenfluh
über die Aspekte von Business Excellence und die «Philosophie des Hauses».
Ehemaligen-Vorstand
neu besetzt
Dieses Jahr versammelten sich die Ehemaligen des Milchwirtschaftlichen Bildungszentrums
Sursee in Aadorf im Thurgau. Zur Abrundung des Programms besichtigten die Mitglieder
einen Chemieproduzenten.
Coop kämpft
gegen Einkaufstourismus
Tieferer Gewinn und fünf Prozent weniger Mitarbeiter: Coop hat kein leichtes Jahr
hinter sich. Erfolg verheissen Prix Garantie und Weight Watchers.
Gutes Klima
für Lebensmittelbranche
Alle sind sich einig: Der globale CO2-Ausstoss muss gesenkt werden. Beim «Wie'»
gehen die Meinungen derzeit noch auseinander - auch in der laufenden Frühjahrssession
des Nationalrats. Der CO2-Lenkungsabgabe steht das Modell des so genannten Klimarappens
gegenüber. Was sind die Auswirkungen der Debatte für die Lebensmittelindustrie?
Den Gruyère
AOC unterstützen
Rechtskunde
zu Hygiene und Chemie
Am diesjährigen Bernischen Käsertag wurde einerseits zum total revidierten Lebensmittelrecht
orientiert, mit ergänzenden Hinweisen zur Auflösung des MIBD, sowie eine Einführung
ins neue Chemikalienrecht gegeben.
Widersprüchlicher
Weko-Entscheid zur Mittelland-Molkerei
Die Wettbewerbskommission (Weko) bewilligt den Kauf der AZM durch Emmi. Fünf Monate
nachdem der Fall Ende September der Weko vorgelegt wurde, ist die Entscheidung gefallen.
Franzosen
wollen ihren Gruyère schützen
Kulturen
für intensiveres Käsearoma
Mikroorganismen beeinflussen die Aromabildung während der Käsereifung. Bei Agroscope
Liebefeld-Posieux wird daran geforscht, aromabildende Kulturen auf Basis wissenschaftlicher
Erkenntnisse zu entwickeln.
Willkommene
Wasserspender
Hochdorf
geht an die lokale Börse
Die Hochdorf-Gruppe steigerte 2005 den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) gegenüber
dem Vorjahr von 2 auf 4,8 Mio. Franken. Unter Berücksichtigung eines bescheidenen
Umsatzwachstums von 8,1 Mio. Franken auf total 340,7 Mio. Franken hat sich die Gewinnmarge
des Unternehmens (Ebitda) von 3,5 auf 4,6% gesteigert. Ausserdem geht das Unternehmen
an die Börse Bernex, wo mittelständische Unternehmen kotiert sind.
Durch Kundennähe
zum Erfolg
Detaillisten haben in einem harten Geschäftsumfeld durchaus eine Chance. Innovation,
Einzigartigkeit und Kundennähe bringen den Erfolg. Dies wurde an der Kundentagung
der Molkerei Fuchs deutlich.
Besucherrekord
Grosses
Angebot schmälert die Kosten
Welche Kriterien müssen für eine erfolgreiche Biogastronomie erfüllt sein? Werden
die bestehenden Label- und Zerfizierungsprogramme der komplexen Gastrowelt gerecht?
Dies nur zwei von vielen Fragen einer Fachtagung vom 23. März 2006.
70% der
Rohstoffe aus der Schweiz
Auch im 30. Jahr seines Bestehens erwirtschaftete McDonald's Schweiz einen höheren
Jahresnettoumsatz. Angesichts der sich in einer schwierigen Lage befindenden Gastronomie
setzt das Unternehmen auf «Qualität statt Quantität». In einem Bericht will es seine
gesellschaftliche Verantwortung hervorheben.
IGP für
die Genfer Schweinswurst Longeole
Von A wie
Alpkäse bis Z wie Ziger
Es entsteht ein neues Schweizer Käselexikon. Niklaus Stadelmann, selber Käsermeister
und Käsesommelier, ist Verfasser eines neuen Kompendiums Schweizer Käsekunst. Eine
Gelegenheit für die Branche, sich von der besten Seite zu präsentieren.
Geniessen
statt schnell schlingen
Ende März lud das Gottlieb-Duttweiler-Institut (GDI) in Rüschlikon zu einer Vortragsreihe
unter dem Motto «from lifestyle to healthstyle» ein. Gemeint ist damit der neue
Trend, dass Gesundheit kein Zustand mehr ist, dem man einfach ausgeliefert ist.
Eigenverantwortung ist das Schlagwort, das Gesundheit machbar und konsumierbar macht.
Der Umgang mit der Gesundheit - ob richtig oder falsch - beeinflusst entscheidend
unseren Lebensstil (und unser Gewissen) und eröffnet neue Markt- und Dienstleistungsmöglichkeiten.
Auszeichnung
für Appenzeller-Werbung
Die Schweizer Werbebranche zeichnet alle drei Jahre Kampagnen mit dem Effie-Preis
in Gold, Silber und Bronze aus. Von den eingereichten 98 Kampagnen wurden dieses
Jahr drei Arbeiten mit Gold ausgezeichnet. Einmal Gold geht an Appenzeller.
Zuckersystem
bald auf Diät?
Kurzfristig muss der Schweizer Zucker die Preisgleichheit mit dem europäischen Zucker
wieder herstellen. Mittelfristig wird er sich an die EU-Reform anpassen müssen.
Das bedeutet eine Preissenkung von 36% und zugleich die Aufhebung der Stützung durch
die Eidgenossenschaft. Alle Szenarien sind möglich.
Solidarität
und'Diversifizierung
Kein grosses
Sparpotenzial mit Fusionen
Im Kanton Bern sind die Strukturen in der Käsereilandschaft gegenüber anderen Gebieten
wenig angetastet worden. Mit AOC habe die Dorfkäserei auch Zukunft, war an der Frühjahrs-Hauptversammlung
des BMKV zu hören.
Barry Callebaut
steigert sich
Der Kakao- und Schokoladekonzern Barry Callebaut ist in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs
05/06 profitabel gewachsen. Der Konzern steigerte den Gewinn trotz sinkender Verkaufsmenge
im Vorjahresvergleich um 11,3% auf 112,7 Mio. Franken. Der Umsatz stieg um 8,4%
auf 2,348 Mrd. Franken.
Volg wird
Umsatz-Milliardär
Detailhändler Volg überschreitet im Umsatz die Milliardengrenze. Das Handelsnetzwerk
betreibt nun auch 28 Tankstellen-Shops und hat mit «Familienpreis» ebenfalls eine
Billig-Linie lanciert.
SMP optimistisch,
aber ohne Übermut
Die SMP rechnen für das kommende Milchjahr mit einer Steigerung der Milchlieferungen
um mindestens 1,2% auf 3,241 Mio. kg. Bei Mehrmengenanträgen greifen in Zukunft
Instrumente und Massnahmen zur Erzielung einer marktkonformen Wertschöpfung.
Leistungsschau
der Lebensmitteltechnik
Mehr Besucher und Aussteller - die Anuga FoodTec war mit ihrem Konzept der branchen-
und anwendungsübergreifenden Technik auf guten Wegen. Es wurden Neuheiten präsentiert,
aber auch simple Nachahmerprodukte finden reissenden Absatz.
«Cailler»-Schokolade
in aller Munde
Mit der Präsentation der neuverpackten «Cailler of Switzerland» Ende Februar 2006
hat Nestlé Schweiz Konsumentenschutz, Detailhändlern und Medien ein beliebtes und
umstrittenes Thema geliefert. Die Verpackung, gestaltet von Jean Nouvel, soll eine
Anlehnung an die moderne Architektur mit ihren Glas- und Spiegelbauten sein.
«Milch und
Saft ist unser Geschäft»
Weltweit wird alle 2,7 Sekunden eine Packung von Tetra Pak geöffnet. Die im 2005
produzierten Kartonverpackungen würden, ausgelegt, 18 Mal die Strecke von der Erde
zum Mond oder 180 Mal um die Erde herum reichen. Der schwedische Verpackungskonzern
präsentierte an der FoodTec Neuheiten.
Noch ein
roter Bulle aus dem Osten
Was früher getrennt war, wächst immer mehr zusammen. Das sukzessive Zusammenführen
einst getrennter Vorgänge wie das Käse herstellen und affinieren (beides natürlich
in artisanaler Sorgfalt), auf Kundenwunsch konfektionieren, vermarkten und effektiv
verkaufen wird von der Bodensee Käse AG unter der Führung von Franz Meier erfolgreich
praktiziert.
Mehr Freiheit
- mehr Verantwortung
Für gut 50 Personen aus der Milchverarbeitung und der Lebensmittelkontrolle war
das InterLab-Seminar «Neues EU-Hygienerecht - Konsequenzen für die Untersuchung»
wichtig genug, um Anfang März nach Stuttgart-Hohenheim zu kommen. Die Teilnehmenden
waren aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Italien angereist.
Erhöhung
der Trockenmasse bei Milchpulverprodukten rechnet sich
Die Kernprozesse bei der Herstellung von sprühgetrockneten Milch- und Spezialpulvern
sind die Konzentration im Fallstromverdampfer oder der Ultrafiltrationsanlage und
die Sprühtrocknung im Sprühturm. Alle diese Verfahren sind energie- und zeitaufwändig.
Entsprechend hoch ist das Interesse, die Prozesse zu einer höheren Leistung hin
zu optimieren, ohne dabei die Produktqualität zu beeinträchtigen. In einer Diplomarbeit
an der SHL in Zusammenarbeit mit Nestlé Suisse SA wurden Möglichkeiten zur Verbesserung
der Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung von Milchpulvern untersucht.
Zertifizierungsmarkt
im Spannungsfeld
Liberalisierungs- und Globalisierungsschübe führen nicht zum Abbau der gesetzlichen
und privatrechtlichen Regeldichte. Logisch, denn bei zunehmender Marktvielfalt wollen
alle Zielgruppen klare Antworten auf die gleichen Grundfragen: «Wer garantiert mir,
dass da drin ist, was drauf steht und mir das auch noch gut tut'»
Akquisition
wird in Italien vorbereitet
Seit zehn Jahren produziert Emmi Lifestyle-und Gesundheitsprodukte. Mit Innovationen
will das Unternehmen auch künftig den Frischproduktemarkt erobern - je länger je
mehr im Ausland und mit einer gehörigen Portion Zuversicht.
Hügli erneut
mit Bestresultaten
Der Nahrungsmittelhersteller Hügli lief im Geschäftsjahr 2005 zu Bestform auf. Sowohl
Umsatz als auch Betriebsergebnis und Gewinn konnten überproportional gesteigert
werden und erreichten Rekordwerte.
Mit Brot
zum Idealgewicht
In einer Pressemitteilung macht die Schweizerische Brotinformation SBI mit dem Titel
«Mit Brot gesund zum Idealgewicht'» Schlagzeile. Sie reagiert damit auf den neusten
Ernährungsbericht des Bundesamtes für Gesundheit, der vor dem zunehmenden Übergewicht
der Schweizer Bevölkerung warnt.
Fastfood
in Designbehältern
An der Erfindermesse in Genf vom 5.- 9. April 2006 stellte die Technologische Universität
Mara in Malaysia viele Erfindungen vor. Einige basieren auf der in diesem Land einheimischen
Ölpalme, die offensichtlich nicht nur zum Produzieren von Palmöl verwendet werden
kann. Insbesondere beeindruckt hat das Design der biologisch abbaubaren Fastfood-Behälter.
Schweizer
Butter statt Palmfett
Der Trend zu mehr Regionalität und authentischen Produkten geht weiter. Der Luzerner
Guetzliproduzent Hug setzt neu Butter anstelle von Palmfett ein. Ursprünglich wahr
geplant, Napfbutter zu beziehen.
Vorläufig
herrscht noch Ruhe vor dem Sturm
Der Milchsektor ist trotz grosser Veränderungen im Moment stabil. Sind die Karten
angesichts der grossen Liberalisierung in drei Jahren schon ausgeteilt?
Zusammenarbeit
Keine Milchbüchleinrechnung
Die Emmi ist nicht gegen eine Mengenbewirtschaftung des Emmentalers. Sie ist jedoch
mit dem neuen Informationssystem MISS nicht einverstanden. Zusammen mit der Sortenorganisation
Emmentaler Switzerland soll ein anderes Instrument geschaffen werden. Am 8. Juni
muss ein Entscheid fallen.
Reifekeller
für 13 500 Käselaibe
Neubau Reifelager und Zuschauergalerie, Umbau Verkauf und Restauration sowie Neugestaltung
der Besucherinformation kosten die Schaukäserei 4,5 Mio. Franken und sind eine Investition
in die Zukunft.
Sbrinz ist
nicht nur Käse
Nach einer Talfahrt schaffte es die Sbrinz Käse GmbH erstmals seit Ende der Käseunion,
ihre Inland-Verkäufe um 8,5% erhöhen. Nebst dem Versuch, den andauernden Exportrückgang
zu stoppen, gilt es vorerst, diese Käsesorte in den Köpfen der Konsument/-innen
der Ost- und Westschweiz zu verankern.
KOS-Versammlung
im Flughafen Genf
«Als äusserst erfreulich» bezeichnete Matthias Kunz, Präsident der Käseorganisation
Schweiz (KOS), die Resultate des Jahres 2005. «Die Restrukturierung der letzten
zehn Jahre ist beendet und das Gleichgewicht zwischen Produktion und Markt erreicht.»
Rapsöl,
Olivenöl und Omega-3
Die Omega-3-Fettsäuren wurden in den letzten Jahren stark thematisiert. Sie spielen
bei der Prävention von Herz- und Gefässerkrankungen und dabei insbesondere von Herzrhythmusstörungen
und plötzlichem Herztod eine entscheidende Rolle. Da Omega-3-Fettsäuren mit der
täglichen Nahrung aufgenommen werden, haben sie eine grosse praktische Bedeutung
in der kardiovaskulären Prävention. Dieses Thema wurde am Ärzteseminar im Schweizer
Herz- und Gefässzentrum am Inselspital Bern behandelt.
Immer raffiniertere
Getränke in immer raffinierteren Verpackungen
Runde, ovale, sechs- und mehreckige Formen werden von den Herstellern von Getränkeverpackungen
angeboten. 1,22 Liter trinkt der Durchschnittsschweizer täglich aus verpackten Produkten,
ein Chinese nur 0,3 Liter. Eine Übersicht von Zahlen, Fakten und Trends aus der
Getränkewelt.
Heimliche
und meist unerwünschte Untermieter im Käsekeller
Von Käsemilben befallene Käse führen gelegentlich zu Beanstandungen durch Kunden
oder Lebensmittelkontrollbehörden im Ausland. Es gibt jedoch auch ausländische Käsesorten,
die absichtlich mit Milben infiziert werden, um eine besondere Geschmacksnote zu
erreichen.
Viele Abwesende
Minoteries
mit Gewinnrückgang
Die Mühlen-Gruppe Minoteries schloss das Geschäftsjahr 2005 mit leicht tieferem
Umsatz und Gewinn ab. Die Eigenmittelbasis konnte weiter verbessert werden, was
eine Dividendenerhöhung zulässt.
Neues, flexibles
Beutelabfüllsystem für Fruchtzubereitungen
Die Frutarom hat ihre Produktionsstätte mit einer neuen, aseptischen Beutelabfüllanlage
für Frucht- und Gemüsezubereitungen erweitert.
Gefahr bei
innerbetrieblichem Transport
In der Lebensmittelindustrie hat der innerbetriebliche Transport einen grossen Stellenwert.
Die verschiedensten Flurförderzeuge stehen im Einsatz. Gerade in der Produktionslogistik
bestehen oft erhebliche Lücken bei der Ausbildung der Mitarbeitenden im Umgang mit
Transportmitteln wie etwa Staplern.
Beispielhafte
Arbeitssicherheit
Für die Gesundheit und Unversehrtheit ihrer Mitarbeitenden engagiert sich die Pasta
Premium AG vorbildlich. Nach einer gründlichen Gefahrenermittlung und Risikobeurteilung
wurde eine massgeschneiderte Lösung für den Teigwarenhersteller entwickelt.
Die Fachmesse
Lefa fällt vorläufig ins Wasser
Die Igeho, das Basler Pendant zur Gastronomia, hat die noch nicht entzündete Fackel
einer Messe im Lebensmittelsektor übernommen. Das Projekt Lefa hat die Messe Schweiz
aber nicht ganz aufgegeben.
Zu Besuch
bei der Chocolat Frey
Über 110 Berufskollegen trafen sich an der Generalversammlung der Schweizerischen
Gesellschaft für Lebensmittel-Wissenschaft und -Technologie (Sglwt), was auch dem
Gastgeber Chocolat Frey AG und der zentralen Lage im aargauischen Buchs zu verdanken
ist. Die Sglwt-GV ist für deren Mitglieder ?Lebensmittelingenieure und -ingenieurinnen
- zudem ein beliebter Networking-Treffpunkt.
Nespresso-Produktion
rund um die Uhr
Bei Nestlé Nespresso palettieren drei Kuka-Roboter in Schachteln verpackte Kaffee-Kapseln.
Auf Grund ihrer langen Reichweite überwinden die Palettierprofis etwa drei Meter
Höhenunterschied zwischen der anliefernden Fördertechnik und den Zielplätzen. Zudem
erzeugen die «rund um die Uhr» eingesetzten Roboter mit ihren flexiblen Vakuum-Sauggreifern
ein von Lage zu Lage verschobenes Stapelbild und somit stabile Versandeinheiten.
Heimkehr
der erfolgreichen Käser
Was die Politprominenz und die Medien zu der erfolgreichen Käserschaft meint, zeigt
ein Überblick der Stimmen zum heimgekehrten Käseweltmeister Christian Wüthrich und
der erfolgreichen Schweizer Mannschaft.
Starker
Auftritt der Franzosen
«Nichts als Käse» - so lässt sich der Auftakt der Studienreise beschreiben, den
ein Besuch des «Salon du Fromage» in Paris bildete. Der Zufall wollte es, dass der
Beginn dieser Fachmesse mit der Anreise unserer Gruppe via Paris zusammenfiel. Hier
präsentierten sich vorwiegend französische Käsehersteller, darunter auch diejenigen
Unternehmen, die wir im Verlauf der Woche besuchen sollten, dem Fachpublikum.
Klinikkost
mit regionalen Produkten
Den Erlebnis- und Kulturraum Bodensee geniessen und fördern. Diesem Leitgedanken
ist das Projekt «Tafelfreuden Bodensee» verpflichtet, und zwar über die Ländergrenzen
hinweg.
Vitafoods
International in Genf
Interessierte Berufsleute aus aller Welt trafen sich an der Nutriceutical oder Gesundheitsprodukte-Messe
in Genf. Über 350 Firmen stellten ihre neusten Forschungsprodukte aus, einige davon
aus der Schweiz. Der Trend zu gesunder Ernährung, natürlichen Heilmitteln beziehungsweise
natürlicher Gesunderhaltung ist weiter am Wachsen. Übergewicht, Cholesterin, Fettsäuren,
Antioxidantien, kardiovaskuläre Risikofaktoren usw. wurden von verschiedensten Seiten
beleuchtet.
Die Vorteile
des Freihandels mit der Europäischen Union
Das Volkswirtschaftsdepartement und das Departement für auswärtige Angelegenheiten
prüfen die Durchführbarkeit eines Freihandelsabkommens für Nahrungsmittel mit Europa.
Der Bundesrat erwartet den Bericht der Verwaltung Anfang Juni.
Fitness-Wurst:
fettarm und lecker
Knackige Wiener, saftiger Bierschinken und herzhafte Lyoner sind sehr beliebt. Unter
der Pelle versteckt sich jedoch viel Fett. Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut
für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) in Freising haben gemeinsam mit einem
Metzgermeister ein neues Herstellungsverfahren für Wurstprodukte mit nur 2,5% Fett
entwickelt.
Roboter
handhaben Pralinen
«Die Nachfrage nach Robotersystemen hat in der Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie
stark zugenommen», benennt Joachim Rohwedder, Vorsitzender des Vorstandes des VDMA-Fachverbandes
Robotik + Automation einen der Wachstumsmärkte der Branche.
Von der
Schiene auf die Strasse
Die SBB Cargo spart. Ab Ende Mai werden nur noch rund die Hälfte der bisher 650
Zustellpunkte bedient. Bedeutet dies für die Lebensmittelindustrie mit Gleisanschlüssen
der Umstieg auf die Strasse? Kombinierte Schiene-Strasse-Lösungen werden schon benützt.
Eine neue
Joghurtkultur mit Bio-Knospe
Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP) hat eine neue Starterkultur für Joghurt entwickelt,
die seit Mitte Mai im ALP-Kulturensortiment mit Bio-Knospe-Label zum Verkauf angeboten
wird. Diese Joghurtkultur, J550, eignet sich ausgezeichnet zur Herstellung gerührter,
milder Joghurts.
Heimatlose
Unternehmen?
Der Heimatbegriff gewann im 19. Jahrhundert an Bedeutung, als diese in der Erfahrung
vieler Menschen verloren zu gehen drohte. «Der Proletarier hat keine Heimat», so
eine trotzige Feststellung aus der damaligen Arbeiterbewegung zu Zeiten grosser
Industrialisierungswellen. In der globalisierten Marktwelt scheinen heute eher die
Unternehmen heimatlos zu werden. Jenseits (hoffentlich) überwundener nationaler
Mythen suchen Menschen und Unternehmen vermehrt wieder nach einem sinnvollen und
verantwortungsvollen Heimatbegriff.
Vier Gemeinden
und ein Projekt
Gruppierung
diverser regionaler Spezialitäten
Als Gast der «Produits du Terroir» des Kantons Freiburg in Môtier, Vully, löste
die junge Genossenschaft «Pays Romand Pays Gourmand» eine offene und konstruktive
Diskussion aus.
100 Jahre
MerlotTrauben im Tessin
Kulinarisches
Erbe als Zukunftschance
Das gut vernetzte Team des «Vereins Kulinarisches Erbe der Schweiz» erforscht derzeit
die Traditionsprodukte der Schweizer Lebensmittelbranche. Aktive Unterstützung leistet
dabei auch die Slow Food-Bewegung. Welche konkreten Resultate sind aus dieser Forschungsarbeit
zu erwarten? Entsteht ein «Lebensmittel-Ballenberg» oder liefert die Erhebung konkret
nutzbare Grundlagen für die Zukunft der Schweizer Ernährungswirtschaft?
Inspektoren
vor unsicherer Zukunft
Die Vereinigung Milchwirtschaftlicher Inspektoren und Berater (VMIB) tagte dieses
Mal im thurgauischen Weinfelden. Anlass zu Besorgnis gab die Entflechtung der Qualitätskon-trolle
der Verkehrsmilch, der Milchinspektion und -beratung in neue Strukturen.
Rechtssichere
Marke für Export
«Bratkäse» unter dem Label von Raclette'Suisse erfuhr im vergangenen Geschäftsjahr
eine Ausdehnung der Inlandnachfrage von nahezu 3,5%. Im Export belief sich die Zuwachsrate
auf 18% bzw. 156 t. Eine erneute Gesprächsrunde zeigt den letzten Versuch um die
dringende Beilegung des Raclette-AOC-Streits.
Showtime
für Cappuccini & Espressi
Die Leitmesse der international orientierten Kaffeebranche, die «World of Coffee»,
fand vom 19. bis 21. Mai 2006 erstmals in der Schweiz statt. Neue Motivation und
Inspiration holten sich die Profis der Kaffeebranche bei vier Weltmeisterschaften
in der Kaffee-zubereitung und -degustierung und einem vielseitiges Konferenzprogramm,
die gleichzeitig zur Messe stattfanden.
Porträt:
Chäshütte Walther, Rüfenacht
Seit Herbst 1988 führen Monika und Fritz Walther die Chäshütte in Rüfenacht. Sie
werden unterstützt von ihren vier schulpflichtigen Kindern und drei Teilzeitangestellten.
In ihrem Quartierladen bieten sie neben einer grosszügigen Käsepalette, Milchprodukte,
Fleisch- und Wurstwaren, frisches Brot, Obst und Gemüse aus der Region und Wein
aus dem In- und Ausland an. Mit verschiedenen Events und der bereits legendären
Milchtour versuchen Walthers, Kunden zu erhalten und Neukunden zu gewinnen.
200 Mal
ein «Abklatsch» pro Woche
Immerzu Proben nehmen, heisst die Devise für eine lückenlose Hygiene. Um Kreuzkontaminationen
zu verhindern, werden Lebensmittel und vor allem gekochte Fleischerzeugnissse vermehrt
in Reinräumen abgepackt.
Der Mythos
der Coquilles St. Jacques
Zehn Studenten der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft sind dem Mythos
der Jakobsmuscheln bei Ocemar, in Bréville-sur-Mer, auf den Grund gegangen. Anlass
dazu war das zur Ausbildung gehörende Wochenmodul mit dem Thema: Lebensmittelproduktion
und -verarbeitung in Europa.
Hygienischer
ohne Ecken und Kanten
In den vergangenen Jahrzehnten wurden grosse Schritte bei der Optimierung der Produktionstechnik
gemacht. Heute steht vor allem das Thema Hygiene im Vordergrund.
Nervosität
an den Aktienmärkten
Weltweit haben in den letzten Wochen die Aktienmärkte korrigiert. Der Partylaune
ist Unsicherheit, Skepsis und Nervosität gewichen.
Zukunftsbranche
Gebäudereinigung
Professionelle Gebäudereiniger haben mit den zahlreichen Gebäuden und Anlagen der
öffentlichen Hand (Spitäler, Eisenbahnwaggons, Schulen) ein festes Auftragsvolumen.
Auch die Privatwirtschaft vergibt immer mehr Reinigungsaufträge an professionelle
Equipen.
Nicht-tarifäre
Handelshemmnisse'im Fokus von WTO und Codex
Nicht-tarifäre Handelshemmnisse sind für den Welthandel ebenso hinderlich wie Zölle.
Der Abbau der nicht-tarifären Schranken ist daher im Interesse der Wirtschaft. Allerdings
versuchen international tätige Konzerne traditionelle Produkte zu ihren Gunsten
zu globalisieren, wie das Beispiel Emmentaler zeigt.
Neuer Zerlegebetrieb
für Rindfleisch
Die schon seit langem angekündigte Schliessung des Schlachthofes in Bern ist letzten
Frühling Tatsache geworden. Im logistisch perfekten Deisswil BE, an der Autobahn
gelegen, hat die Lüthi & Portmann Gruppe in kurzer Zeit einen modernen Zerlegebetrieb
gebaut.
Fruchtiger
Durchzug im Getreideriegel
Die Schweiz ist zwar das Mutterland des Birchermüeslis, nicht aber des Getreideriegels.
Der Riegel hat im Zuge eines immer mobileren Lebensstils seinen Platz im täglichen
Ernährungsplan von Sportlern, Jugendlichen und Berufstätigen gefunden. Doch was
heute ein gesunder Riegel ist, wird schon morgen anders beurteilt.
Ein Schritt
Richtung Anpassung der Einfuhrzölle
Der Zuckerpreis ist für die Schweizer Lebensmittelindustrie deutlich teurer als
für die europäische Konkurrenz. Das hat einen negativen Einfluss auf die Konkurrenzfähigkeit.
Mit der Anpassung der Einfuhrzölle wird eine Lösung angestrebt.
Im Land
von Calvados und Cidre
Der Calvados von Christophe Dutois aus der Normandie wird von einem kleinen Kreis
von Kennern und Liebhabern geschätzt und auch an die gehobene Gastronomie geliefert.
Die Spitzenerzeugnisse, welche auf dem Landgut «Coeur de Lion» hergestellt werden,
erhielten seit 1971 über 400 Auszeichnungen und Medallien. Um solch hochwertige
und qualitativ hochstehende Produkte herstellen zu können, wird auf dem Betrieb
mitten im Pays d'Auge im Département Calvados auf jeder Stufe der Produktion auf
beste Qualität geachtet.
Milch -
Einfluss auf Zusammensetzung
Tierhaltung, -fütterung oder Produktionstechniken haben einen Einfluss auf die chemische
Zusammensetzung von Kuhmilch. Die Resultate einer Untersuchung an ALP ergeben wichtige
Informationen zur Zusammensetzung von Kuhmilch in Abhängigkeit des Tagesverlaufes,
der Fütterungsperiode und der Herden.
Exportverbot
für argentinisches Rind
Die argentinische Regierung hat den Export von Rindfleisch verboten, um die Inlandpreise
zu senken und Rindfleisch für arme Verbraucher bezahlbar zu halten.
Lebensmitteltechnologie
an der HSW
Jedes Jahr beginnen zwischen 50 und 60 junge Leute ihr Studium der Lebensmitteltechnologie
an der Hochschule in Wädenswil (HSW). Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufslehre
mit Berufsmaturität oder eine Maturität mit einem anschliessenden Jahr Praktikum.
Berufsbildung
in Frankreich
Saint-Lô Thère ist eine der sechs nationalen Molkereischulen (Ecoles Nationales
de l'Industrie Laitière ENIL) in Frankreich. Die öffentlichen ENIL unterstehen dem
Ministerium für Landwirtschaft und Fischerei und bilden das technische Personal
sowie die Kader in der Milch- und Lebensmittelindustrie aus.
Der Revolution
der Roboter
Triathlon
für junge Milchwirtschafter
Die Fachschulen I und II des MBZ Surseee feierten im Rathaus in Sursee den Abschluss.
Rückblicke auf Schulalltag wurden von Lehrern wie Schülern gegeben. Ausblicke auf
Milchwirtschaft auch von Polititk und Verbandsoberen.
Heiligenschein
für Gross und Klein
Das Zertifizierungsinstitut SQS organisierte zusammen mit der Föderation schweizerischer
Nahrungsmittelindustrien (Fial) eine Tagung zum komplett neu revidierten Lebensmittelrecht
und zu Fragen international eingeführter Food-Safety-Standards.
Positive
Schlussbilanz und viel Zuversicht
Doppelspitzen
- ein Zukunftsmodell?
Komplexere Anforderungen in der Unternehmensführung verlangen nach neuen Führungs-
und Arbeitsmodellen. Drei Absolventen der Fachschule II des Milchwirtschaftlichen
Bildungszentrums Sursee suchten in einer Projektarbeit nach Lösungsansätzen.
Danone wächst
auch ohne PepsiCo
Vor Jahresfrist kursierten Gerüchte um eine rasche Übernahme von Danone durch PepsiCo.
Danone hat seither gute Zahlen vorgelegt und ist an der Börse stattlich bewertet.
Schwarze
Zahlen, rote Zahlen
Zweimal konnte die Schaukäserei den Milchlieferanten eine Erhöhung der Milchpreise
auszahlen. Gestiegen ist die Produktion von Emmentaler, gesunken jene des Bio-Emmentalers.
Der Verlust beträgt 215'400 Franken.
Honigsüsse
Tradition aus dem Züribiet
Die Lust auf den dünnen Honigkuchen mit den schönen Bildmotiven war schon Ende des
Mittelalters verbreitet. Ein 166-jähriges Unternehmen oberhalb des linken Zürichseeufers
hält an der Tradition des «Tirggel-Flämmens» fest und entwickelt die Technologie
weiter.
Cremo kauft
eigene Aktien zurück
Der Kompromiss
zur Mengensteuerung
An der Delegiertenversammlung von Emmentaler Switzerland (ES) vom letzten Donnerstag
wurde ein Kompromiss ausgehandelt: Zusätzliche 1500 Tonnen können nun an Interessierte
vergeben werden, die in diesem Markt rosarot sehen. Ausserdem überträgt die ES die
Mengensteuerung für ein Jahr an die von Käsern gegründete einfache Gesellschaft.
Was isst
die Schweiz?
Welche Gesundheitsrisiken geht der Schweizer/die Schweizerin mit seiner täglichen
Fehlernährung ein? Was macht die Schweiz, um diese prekäre Situation zu verbessern?
Diese und andere Themen werden im fünften Schweizerischen Ernährungsbericht, der
vom BAG in Auftrag gegeben worden war, angesprochen.
Fleisch
- alles andere ist Beilage
Die letztes Jahr wieder positiveren Zahlen des Schweizer Fleischkonsums lassen einen
Trend nach oben erkennen. Es gibt aber Störfaktoren, welche der Fleischbranche Sorgen
bereiten.
Milch und
Fleisch praxisnah erforschen
Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP) ist 2004 aus der Fusion der früheren Forschungsanstalten
für Nutztiere in Posieux (RAP) und für Milchwirtschaft in Liebefeld (FAM) entstanden.
Die Stärken der FAM lagen bei praxisnaher Forschung, Wissenstransfer und Beratung.
Sie konnten durch die Fusion zu ALP auch auf die Fleischverarbeitung ausgedehnt
werden.
Vom Footballcrack
Ben Röthlisberger bis zur Berner Zungenwurst
Verkaufen sich Schweizer Produkte mit dem Aufdruck «Swiss» oder «of Switzerland»
im Ausland besser? Wie sieht das Ausland die Schweiz und ihre Produkte. Inwieweit
kann eine gemeinsame Marketingstrategie «Swissness» den Export unterstützen. Diesen
Fragen versuchten Experten und Interessierte an einer Tagung vom Schweizerischen
Verband für Agronomen (Svial) auf den Grund zu gehen.
Der SBV
will vorderhand warten
Frische
trotz Stromsparmassnahmen
Supermärkte benötigen viel Energie für die Kühlung von Lebensmitteln. Neue Systeme
senken den Stromverbrauch
Glace mit
Niedrigtemperatur herstellen
Die Glace-Produktion nach dem neuen innovativen Niedrigtemperatur-Verfahren bietet
viele Vorteile. Angefangen von neuen Produkten für Feinschmecker oder Gesundheitsbewusste
bis hin zu massiven Kosteneinsparungen. Bisher hat sich dieses Verfahren noch nicht
durchgesetzt, da keine kompletten Produktionslinien verfügbar waren
Weniger
Masse, dafür grössere Vielfalt
Zu sommerlichen Abendtemperaturen fanden um die 1000 von rund 3850 Aktionär/-innen
der Basler Regionalbrauerei «Unser Bier AG» am 7. Juni 2006 zur bereits 8. Generalversammlung
den Weg in die Kunsteisbahn. Die Zahlen der GV 2005 belegen, dass die durchschnittliche
vor und nach der GV bezogene Dividende 1,5 Liter betrug!
Wellnesswurst
und Käsesteak
Globale Gefahren wie die Vogelgrippe bedrohen stets auch Schweizer Fleischumsätze.
Qualitäts- und Labelprodukte sind gefragt, wenn der Mehrpreis im Verhältnis zum
Zusatznutzen steht. Aktuellen Einbrüchen beim Geflügelfleisch steht die Erholung
beim Rind- und Schweinefleischumsatz gegenüber. Nach jahrelangem Rückgang stabilisiert
sich der Fleischmarkt insgesamt, trotz stärkerem Fisch- und Vegiangebot.
Selber kneten
und Dreifrontenkampf
Gute Hefe, naturbelassene Mehle und Qualitätsgetreide, möglichst ohne «überflüssige
Labels», würden genügen, um gutes Brot herzustellen. Die Bäckerschaft sieht sich
aber mit gewerbefeindlichen Bestimmungen konfrontiert.
SB-Angebote
kurbeln Käseexport an
Switzerland Cheese Marketing (SCM) meldet erfreuliche Kennzahlen aus der Exportfront
der Schweizer Käsewirtschaft. Dies sei u.a. durch die erfolgreiche Distributionsausweitung
in die Selbstbedienungsregale (SB) zurückzuführen. CEO David Escher sieht sich in
der Strategie bestärkt, in der Kommunikation auf die europäischen Kernmärkte zu
fokussieren.
Hoch bewertete
Coca-Cola-Aktien
Weltweit ist Coca-Cola die bekannteste und wertvollste Marke. Auch die Aktien sind
hoch bewertet, obwohl deren Kurs seit fünf Jahren an Ort getreten ist.
Umbau der
Biersteuer ohne Einfluss auf den Preis einer Stange
Der Nationalrat hat einen Präventionsartikel in das Biersteuergesetz eingefügt.
Bier wird neu nach dem Alkoholgehalt besteuert.
Wenn der
Nachfolger im Laden fehlt
Gegenseitiger Ansporn, Aussprachen und gute Ideen sollen bei Zusammenkünften ausgetauscht
werden. Dies fordert Rudolf Scheidegger, Präsident des Schweizerischen Verbandes
des Milch-, Butter und Käsehandels.
Die Black
Box fährt im Kühlfahrzeug immer mit
Lückenlose Kontrolle der Temperaturen von gefrorenen und transportierten Lebensmitteln
sind heute möglich.
Gruyère
endlich AOC!
Hundert
Jahre Zuckerverarbeitung in Rupperswil
Der Zuckerhandel ist ein Termingeschäft. Die Zuckermühle Rupperswil ist den Marktgesetzen
ausgesetzt, aber ein neues Zuckerregime sollte sie nicht allzu sehr beeinflussen.
Die Medaillen
des Erich Hunkeler
Keine Messe
im Käse- und Milchland
Die Fromage wird verschoben. Mangelnde Ausstellerzahl, herbeigeführt durch nicht
optimale Hallenbelegungen, haben zu diesem Entscheid geführt. Die Schweiz steht
nun ohne Käsemesse, aber auch ohne Fleischmesse da.
Hin zur
Branchenverantwortung
Die Branchenorganisation Molkereimilch (BOM) ist die paritätisch ausgestaltete Branchenorganisation,
in welcher sowohl die Milchproduzenten als auch die Milchindustrie ihre gemeinsamen
Interessen, insbesondere dasjenige an einem geordneten und planbaren Milchmarkt,
wahrnehmen wollen. Gegenüber den bereits bestehenden, produktspezifisch ausgerichteten
Branchenorganisationen Butter (BOB) und Milchpulver (BSM) soll die BOM eine gesamtheitliche
Planung der Ausregulierung des Milchmarktes vornehmen.
Schockgefrorener
Mozzarella
Kühlen verlangsamt bekanntlich biologische und chemische Reaktionen. Mit ultraschneller
Kühlung kann das Herstellverfahren und die Qualität von Lebensmitteln optimiert
werden. Wichtige Faktoren in einem Markt, auf dem Convenience-Produkte in sind und
ausserdem Produkte exportiert werden wollen.
Intaktes
Umfeld für den Schweizer Käseexport
Die SCM schliesst 2005 bei einem Nettoerlös von 37,76 Mio. Fr. und Projektkosten
von 33,2 Mio. Fr. mit einem konsolidierten Betriebsergebnis von 310'100 Fr. ab.
SCM-Neumitglieder sind die Geska, Bodensee Käse und LATI.
Nanotechnologie
im Lebensmittel- und Verpackungsbereich?
Was wird unter dem Begriff Nantotechnologie verstanden? Was sind ihre Chancen wie
auch ihre Risiken, und welche Anforderungen werden an sie gestellt? Das Potenzial
der Nanotechnologie wurde kürzlich in einem Workshop in Deutschland vorgestellt.
Brot - die
Suche nach der Qualität
Seit Jahren sinkt der Schweizer Brotkonsum. Um die Kehrtwende einzuläuten, ist eine
aktuelle und umfassende Erfassung der Brotqualität von Nutzen. Die Abteilung Lebensmitteltechnologie
der Hochschule Wädenswil unter der Leitung von Michael Kleinert setzt einen Schwerpunkt
bei der Brot- und Backwarenforschung und der Suche nach einem System der Qualitätsbewertung.
Verpackungstrends
und Innovationen
Lebensmittelverpackungen müssen nicht nur funktionell sein, sie sollten auch den
ökologischen Ansprüchen entsprechen und Marke-tingaufgaben übernehmen. An einer
Tagung, organisiert vom Schweizerischen Verband für Ingenieur-Agronomen und Lebensmittelingenieure,
gaben verschiedene Fachkräfte Einblick in dieses komplexe Gebiet.
Potenzial
der unscheinbaren Branche
Die Verpackungswirtswirtschaft könnte eigentlich zufrieden sein. Das Bedürfnis nach
verpackten Produkten wuchs in den letzten Jahren kontinuierlich. Die weltweiten
Umsätze dieser Branche sind auch mit denjenigen der Pharmabranche vergleichbar.
Saucen zum
Dippen und Schlemmen
Markus und Silvia Hänni produzieren in Tägerwilen pro Jahr rund 100 Tonnen Haus-Saucen.
Wenn es um die geschmackliche Bereicherung von Gemüse, Fleisch und anderen Nahrungsmitteln
geht, so sind Markus und Silvia Hänni die richtige Adresse. Sie stellen ihre Haus-Saucen
mit viel Hingabe her.
Such die
Kunden, die dich schätzen!
«Premium» für eine angeblich höhere Qualität eines Produkts, das einen höheren Preis
rechtfertigen soll, wird zum inflationär gebrauchten Begriff. Nicht nur die Konsumenten
der hochkomplexen Warenwelt mögen da zuweilen verwirrt sein. Vertreter der im harten
Wettbewerb stehenden Konsumgüterindustrie liessen sich an einer «Euroforum»-Fachtagung
inspirieren, was mit der Fokussierung auf Erstklassigkeit geleistet werden könnte.
Für die
Flexibilität
St-Uguzon
zu Besuch bei L'Etivaz
Emmi verstärkt
Präsenz in Italien
Emmi übernimmt per 1. Juli 2006 die norditalienische Molkerei Trentinalatte S.p.A.
Das Familienunternehmen ist auf die Produktion von Joghurt und Joghurtdrinks spezialisiert.
Als neuer CEO Emmi Italien konnte zudem Gilberto Cappellin gewonnen werden.
Soja ohne
Urwaldschaden
Der Bedarf an Sojaschrot für Futtermittel nimmt stark zu. Um die sozialen und ökologischen
Folgen klein zu halten, kommt jetzt Soja nach den «Basler Kriterien» - mittelfristig
auch für Lebensmittel.
Bogenoffset
für Verpackungen
Beinahe alle Lebensmittel auf dem Markt sind zu ihrem Schutz verpackt. Diese Verpackung
identifiziert das Produkt, ist optisch ansprechend und enthält notwendige Informationen.
Viele Verpackungen sind aus Papier oder Karton und werden im Fachjargon Wickel,
Kissen, Etiketten, Faltschachtel usw. genannt.
Hochdorf
an Berner Börse kotiert
Unter den neu kotierten Firmen finden sich auch zwei aus dem Nahrungsmittel- und
Getränkesektor. Die Hochdorf-Gruppe und Thurella sind jetzt am Tableau der Berner
Börse.
«Nach dem
Spiel ist vor dem Spiel»
Die milchwirtschaftliche Berufsfachschule Sursee feierte erneut den erfolgreichen
Abschluss der Berufslehren junger Leute und den Übertritt in den «richtigen» Berufsalltag.
Der Entscheid
zur Raclettebezeichnung ist endlich gefällt
Der Entscheid der Rekurskommission fiel am 28. Juni. Raclette wird nicht als traditionelle
Käsebezeichnung betrachtet. Der Name Walliser Raclettekäse hingegen kann geschützt
werden.
Trutenfleisch
in aller Munde
Weihnachten, Thanksgiving - der Truthahn hat auf den Festtagsmenüs seinen festen
Platz. Aber auch Trutenschnitzel, Trutenschinken und andere Spezialitäten sind bekannnt
und beliebt und gelten als gesundes, fettarmes Fleisch.
Codex-alimentarius-Kommission
in Genf
Bald Phytosterole
in Milchdrinks?
Ein patentangemeldetes Rapsöl, welches cholesterinsenkende Phytosterole enthält,
gibt es durch ein neues Prozessverfahren bereits. Ungeahnte Möglichkeiten in diesem
Functional-Food-Bereich könnten künftig ausgenutzt werden.
Wenn dereinst
500 Franken für 1 dl Milch bezahlt werden
Alimenta führte mit Dr. Christoph Meili, CEO und Gründer von «Die Innovationsgesellschaft»
in St.Gallen, dem Schweizer Nanotechnologie-Beratungsunternehmen, ein Gespräch über
Möglichkeiten zur Herstellung von Nahrungsmitteln mittels Nanotechnologie (NT).
Die Lehrbriefe
sind verteilt
13 Milchtechnolog/-innen und elf Milchpraktiker/-innen erhielten ihre Lehrbriefe
und Atteste. Damit ging am Berufsbildungszentrum in Wil eine erste, wichtige Lehretappe
im Berufsleben zu Ende.
Staatliche
Subventionen für die europäische Fleischwirtschaft
Die Frage der Subventionen, welche die EU den lebensmittelverarbeitenden Betrieben
gewährt, wird immer wieder aufgeworfen. Die Migros hat die ETH damit beauftragt,
genaue Zahlen zu liefern.
Für jeden
Geschmack
Braucht
es laktosefreie Joghurts?
Bei laktoseintoleranten Personen können nach dem Verzehr von Milch verschiedene
Beschwerden auftreten, da diese Personen die in der Milch vorhandene Laktose nicht
vollständig verdauen können. Joghurt wird jedoch trotz der noch vorhandenen Laktose
von dieser Personengruppe recht gut vertragen.
Eine Taxifahrt
für 250 Gramm Käse
Chinas Küche basiert traditionellerweise auf Soja und pflanzlicher Ernährung. Doch
seit es im Reich der Mitte ökonomisch aufwärts geht, halten Eiscrème, H-Milch und
Milchpulver für Kindernährmittel und Aufbaupräparate Einzug in die Haushalte der
Besserverdienenden.
Gesund und
gut
Die Branche
der Teilzeitstellen, hohen Frauenquote und Lehrlinge
Diesen Mai veröffentlichte die BAK Basel Economics eine von Coop, Denner, Manor,
Migros, Valora und Charles Vögele in Auftrag gegebene Studie über die Bedeutung
des Detailhandels für die Schweizer Volkswirtschaft. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig
der Detailhandel für die Schweizer Wirtschaft wirklich ist.
Nischenplayer
in der Glacebranche
Gelati Gasparini in Basel behauptet sich seit einem halben Jahrhundert mit innovativen
Ideen auf dem Glacemarkt. Das Zollicornet und die unkonventionelle Verpackung machen
Gasparini einzigartig. Daneben setzt die Firma auf die Integration von sozial Schwächeren.
Die Armee
XXI verlässt sich beim Lebensmitteleinkauf auf den Markt
Die Schweizer Armee gibt pro Jahr über'61 Mio. Franken für den Einkauf von Lebensmitteln
aus. In der Beschaffung der Verpflegung verhält sich die Schweizer Armee wie ein
ganz «ziviler» Marktteilnehmer. Der freie, aber ökonomische Warenbezug wird gross
geschrieben, und althergebrachte Privilegien für Lieferanten gelten nicht mehr.
Alimenta
und was unsere Leser und Leserinnen davon halten
Nach einem Jahr Alimenta wollten wir die Ansicht unserer Leser kennen lernen. Hier
einige Meinungen aus der Umfrage.
Handel muss
Glückshormone streuen
«Overstored» sei die schweizerische Detailhandelslandschaft nach Meinung der Marketingexperten.
Während der Handel an Marktmacht gewinnt, sind Kooperationen zwischen Industrie
und Handel spärlich .
Thurella
will jährlich 10% wachsen
Der grösste Schweizer Apfelsaftproduzent ist neu an der Berner Börse kotiert. Thurella
will künftig vermehrt im Ausland Fuss fassen und strebt ein durchschnittliches Wachstum
von 10% pro Jahr an.
Délice de
Schönried, Ziegenmutschli, Reblochon und Schönriederli
Die Ausstrahlung von Tourismusgebieten auf dort heimische Produkte ist gegeben.
Die Molkerei Schönried sieht darin Chancen und hat letztes Jahr die Produktion ausgebaut.
Einige Käse haben Medaillen an der Bergkäseolympiade gewonnen.
UHT-Schaf-
und -Ziegenmilch?
UHT-Erhitzungsversuche von Schaf- und Ziegenmilch zeigten, dass nur Ziegenmilch,
die mit dem schonenden direkten Verfahren erhitzt und kühl gelagert wurde, während
6 Wochen ausreichend stabil blieb. Eine Herstellung von UHT-Schaf- oder -Ziegenmilch
ohne Stabilisatoren ist in der Praxis kaum realisierbar.
Dünne Luft
und gesunde Kräuter
Kühe auf der Alp mögen das Panorama geniessen, aber sie leiden auch etwas an Höhenkrankheit
und geben weniger, dafür gesündere Milch.
Wunderbeere
und Bauernpower
Schon mal etwas vom traditionellen Grundnahrungsmittel «Sassamanesch», «Ibimi» oder
«Atoqua» gehört? Wohl kaum. Dann ist es Zeit für eine kulinarische Fährtenlese zurück
in die Anfänge der modernen amerikanischen Geschichte, den vielfältigen Verwendungszwecken
einer wundersamen Beere und dem Vermarktungserfolg einer landwirtschaftlichen Genossenschaft,
der bis ins Getränkefach der Schweizer Kühlschränke hinein reicht.
Amselspitz
- mit Kusshand ergreifen
Mehrwerte schaffen mit äusserst schonender Joghurtherstellung unter grosszügigem
Einsatz von Früchten. Wer hier hinunterschlingt, versündigt sich am Qualitätsprodukt
mit Slow-food-Qualitäten. «Amselspitz» liegt in den Händen eines jungen Paars, das
die Linie mit Ehrgeiz weiterentwickeln will.
Der Geissenpeter
von Forel
Was macht
Ziegenmilch so besonders und bekömmlich?
Ziegenmilch wird von Fans als sehr bekömmlich, nicht allergieauslösend, leicht verdaulich,
ja sogar als Heilmittel gegen diverse Beschwerden oder als Verjüngungsmittel angepriesen.
Andere wiederum empfinden sie nur als bockig und unangenehm und können sich überhaupt
nicht mit ihr anfreunden.
Eine Nische
in der Landwirtschaft
Der Landwirt Alfred Bruni hat sich auf die Herstellung von Milchautomaten und einen
Milkshaker spezialisiert. Bis vor einem Jahr war Alfred Bruni aus Hefenhofen noch
Landwirt und Industrieunternehmer.
Frische
gegen Billigdiscount
Der Konsument ändert bekanntlich sein Verhalten zur Nahrungsaufnahme. Diesem Trend
folgen Lebensmittelproduktion, Handel und Gastronomie. Auch Messen passen sich an.
Die Ziege
springt weiter als die Kuh
Ziegenkäse ist «in». Noch sind die Ziegenkäse im Selbstbedienungsregal und in der
Theke eine Nische bezogen auf den Gesamtkäsemarkt. Die Nische ist aber vielfältig,
und sie wächst quasi ununterbrochen. Sowohl die spezialisierten Hersteller als auch
die Grossverteiler profitieren davon.
Laboratorien
stellen'sich dem Markt
WIN3-Business-Forum
in Zürich
«Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Nachhaltigkeit» - dafür steht das «WIN3-Business-Forum»,
welches erstmals im Rahmen der Umwelttechnikmesse «Umwelt 06» stattfindet. Der Kongress
steht unter dem Patronat des Seco sowie des Centre for Sustainability Management
der Universität Lüneburg.
Noch setzen
Spitalgastronomen auf Frische und Nähe
Die Gemeinschaftsverpflegung in grossen Spitälern ist komplex und wird meist als
Profitcenter innerhalb des Unternehmens Krankenhaus geführt. Der Bereich Gastronomie
im Inselspital Bern gilt als Trendsetter in Sachen Servicequalität an Unispitälern
und setzt auf möglichst viel Frische und Regionalität beim Lebensmitteleinkauf.
Der Traum
von einer Schokolade
Josef Zotters Traum ist es, einfach Schokolade zu machen. Letzteres funktioniert
mittlerweile nach sieben Jahren so gut, dass sein Betrieb im österreichischen Riegersburg
gegen 40 Beschäftigte zählt. In diesem Monat steht die vollständige Umstellung auf
Bio an.
Soya - fast
ein Alleskönner
Fleischersatzprodukte erfahren qualitative Verbesserungen und sprechen bereits eine
bessere Käuferschicht an. Die Palette ergänzt sich ständig. So gibt es etwa «Schnitzel-Bergkäse»
oder ein «Vegi-Kebab-Spiess. Bei den Milchersatzprodukten sind in erster Linie die
Sojadrinks zu nennen, die sich nun auch in die Regale der Grossverteiler vorkämpfen.
Firmen streben
wieder an die Börse
In Haussezeiten streben viele Firmen an die Börse, denn bei hohen Aktienkursen fliesst
den bisherigen Eigentümern entsprechend mehr Kapital zu. In der Schweiz stehen zwei
Börsenplätze zur Auswahl.
Absatzförderung
unter gemeinsamem Banner
Die neue Verordnung über die Absatzförderung wurde als Teil der AP 2011 im Juni
publiziert. Sie definiert, welche Projekte unter welchen Bedingungen mit einer finanziellen
Unterstützung des Bundes rechnen können.
Sphingolipide,
die gesunden Fette
Warum sind Sphingolipide im Interesse vieler Forscher? Wie beeinflussen sie unsere
Gesundheit? Sphingolipiden werden Krebs hemmende, antibakterielle und für die Gehirnfunktion
wichtige Eigenschaften zugeschrieben.
Käse-Reifungs
AG ist gesund
44'365 Laibe oder 4'606'914 kg Emmentaler, so viel wie noch nie, wurden im vergangenen
Geschäftsjahr bei der thurgauischen Käse-Reifungs AG angeliefert. Das bedeutet ein
Plus von 13,28%.
«Sniffen»
als Beruf
Qualität
aus dem Land der sieben Berge
Wo genau das Toggenburg liegt, wissen viele nicht. Schweizweit bekannt ist jedoch
das Kägi-fret, das aus diesem Tal stammt. In fast jeder Landbeiz ist ihm ein Stammplatz
im Knabberangebot sicher. Auch weltweit sind die Produkte der Kägi Söhne AG beliebt:
Die erste Exportlieferung erfolgte bereits vor rund 50 Jahren.
Kosovo buchstabiert
die Milchhygiene
Alles will gelernt sein: Auch der Umgang mit dem heiklen weissen Stoff. Ein Projektverantwortlicher
des von der Schweiz betreuten KSDP-Projekts berichtete an einer Lehrabschlussfeier
über seine Erfahrungen im Kosovo.
Filialleiterin
im dritten Lehrjahr
In Uster hat der Volg Detailhandel seinen ersten Lehrlingsladen eröffnet. Neun Lernende
übernehmen dort praktische Verantwortung im Verkaufsalltag.
Geld für
Kellerausbau gesucht
Unter dem Label «natürli» werden im Zürcher Oberland erfolgreich Milch- und Käsespezialitäten
vermarktet. Die neu gegründete Aktiengesellschaft Regionalzentrum PZB AG sucht jetzt
Geld für eine Lagerhalle in Saland.
Neuer Rekord
an Lernenden
Mit einem Rekord hat das aktuelle Schuljahr begonnen. Die Milchpraktiker werden
nach dem neuen Bildungsplan ausgebildet.
Kein Stillstand
beim Emmentaler
Die angeblich jetzt «nachhaltige Käsereistruktur» beim Emmentaler - nach harten
Jahren - bleibt dem Wandel unterworfen. Auch Effizienzsteigerungsmassnahmen innerhalb
der Branche tragen dazu bei.
Nestlé mit
viel Rückenwind
Mit guten Semesterzahlen hat Nestlé einmal mehr seine Leaderposition unterstrichen.
Trotz hohen Preisen für Rohstoffe und Energie konnten Umsatz, Betriebsgewinn und
Reingewinn markant gesteigert werden.
Im luzernischen
Marbach ist ein Käsereineubau geplant
Bund und Kantone unterstützen das Projekt im oberen Entlebuch finanziell mit über
50%.
Osteoporose
ist nicht nur Frauensache
Osteoporose bedingte Knochenbrüche verursachen allein in der Schweiz pro Jahr 700'000
Spitaltage. Um diese Krankheit in den Griff zu bekommen, braucht es mehr als ein
Glas Milch pro Tag.
Die Migros
will die Butterbranche zerstören
Der Antrag der Migros für die Veredelung von Butter im Ausland hat viel Lärm ausgelöst.
Der Grossverteiler hat versucht, die Medien aufzuhetzen. Die Reaktionen haben die
Erwartungen überschritten.
Grüntee
für den urbanen Lifestyle
Die Grünteewelle schwappt nun in die PET-Flasche über. Ein aus Asien zurückgekehrter
Jungunternehmer kombiniert den Wunsch der Konsumenten nach mehr Natürlichkeit und
weniger Süsse mit einer hohen Convenience.
Europa zieht
das Interesse auf sich
Eine liberale Agrarpolitik, die Übernahme des europäischen Lebensmittelrechts und
ein Agrarfreihandelsbkommen mit der EU wünscht sich Fial-Präsident Rolf Schweiger.
Die Exportunternehmen hegen dieselben Erwartungen.
Macht Siegel
für Nanopartikel Sinn?
«Je kleiner, desto gemeiner». Diese Aussage, bezogen auf nanoskalige Teile, treffe
nicht zwingendermassen zu. Dennoch wird in weiser Voraussicht bereits heute über
das Ob, das Wie und Warum der Deklaration von «nanohaltigen Nahrungsmitteln» diskutiert.
Die «Nanobranche» hat aus der Debatte um Gentech- Lebensmittel gelernt.
Herausforderungen
bei'fermentierten Milchprodukten
Am IDF-Symposium informierten sich Fachleute aus der Milchverarbeitung und Forschung
über die aktuelle Forschung im Bereich fermentierter Lebensmittel und über den neusten
Stand der Technik der Sauermilchproduktherstellung.
Brauerlatein
von Biersuppe bis Panaché
Die Ausstellung «Frauenbier & Männerbräu» zeigt unbekannte und überraschende Aspekte
des weltweit beliebtesten alkoholischen Getränks. Bier war zumindest in vielen Gegenden
Europas ein Alltagsgetränk von Männern, Frauen und Kindern!
Pasta und
Snacks aus einer Anlage
Flexibilität in der Anlagenplanung ist heute ein Muss - in Pakistan wurde eine Pasta-
Anlage so projektiert, dass man damit auch kaltextrudierte Snacks herstellen kann.
Die Firma Kolson in Pakistan betreibt die Doppelnutzung einer Pasta-Anlage
Die internationale
Käseforschung trifft sich in der Schweiz
2008 findet in der Schweiz nicht nur die Fussball Europameisterschaft statt, sondern
auch das 5. internationale Symposium über Käseforschung. Der wissenschaftliche Austausch
wird für die Schweiz auch beim Käse immer wichtiger. Mit Johann setzt ALP neue Massstäbe.
Rückkauf
der Cremo-Aktien
Dienstleistungscenter
mit Fischhalle
Der Fischkonsum in der Schweiz nimmt alljährlich leicht zu. Der Inlandanteil an
Fisch sinkt jedoch kontinuierlich. In Thun wurde der Schlachthof erneuert, zudem
konnte dort auch eine neue Fischhalle innert kürzester Zeit gebaut werden.
Nespresso
baut aus
«aha!»-Erlebnis
für Allergiker
Allergiker können aufatmen. Mit dem neuen aha!-Gütesiegel ausgelobte Lebensmittel
und Konsumgüter bringen eine Sicherheit ins Haus, die es bisher nicht gab.
Von der
Schwierigkeit, einen Geschmack zu benennen
Käseprämierungen
in Des-Dur
Am fünften Swiss Cheese Award steigen so viele Käse wie noch nie ins Rennen. Für
das wichtigste Treffen der Schweizer Käse wurde sogar ein eingängiger Werbesong
komponiert.
Unsicherheit
an den Aktienmärkten
Die Wirtschaftslage in den USA sendet unterschiedliche Signale. Noch sind die Unternehmensgewinne
hoch, doch der Häusermarkt scheint ins Wanken zu kommen, und die Meldungen über
einen konjunkturellen Abschwung mehren sich.
Integration
beim Glaceproduzenten
Gerade in traditionellen handwerklichen Berufen, wo das Tageswerk ersichtlich ist,
werden Menschen mit einer geistigen Behinderung beschäftigt. Ein Beispiel eines
Glaceproduk-tionsbetriebes, der diese Menschen sinnvoll beschäftigen will.
5 Mal am
Tag - ohne Swissness
Früchte und Gemüse in konzentrierter Form geniessen, ohne sich die Finger schmutzig
zu machen. Diese High Convenience ist der Renner der kommenden Jahre. Die Schweizer
Lebensmittelwirtschaft überlässt das Feld Anbietern aus dem EU-Raum.
Der Röstigraben
der Genusskulturen
Die «Woche der Genüsse» wird zum 6. Mal durchgeführt. Von 911 Anlässen finden 203
im Tessin und ganze 40 in der Deutschschweiz statt. Auch sonst ist die Begeisterung
für die Veranstaltung sehr unterschiedlich In der Westschweiz breit durch die Medien
gestreut, wird er in der Deutschschweiz eher im vertraulichen Rahmen durchgeführt.
Nein, diese
Suppe ess ich nicht !
Dass Suppenkaspar kein Einzelfall ist, wissen viele Eltern. Weshalb Kinder Essen
verweigern, dass dies normal ist und was man dagegen tun kann, darüber unterhielten
sich Fachleute an einem Kolloquium, organisiert von der Fachhochschule Wallis in
Sion.
Mineralsalze
anstelle von Kochsalz
In der Schweiz, aber auch in anderen westeuropäischen Ländern, beträgt die tägliche
Kochsalzzufuhr das Doppelte der empfohlenen Menge. Deshalb hat sich ALP zum Ziel
gesetzt, Wege zu finden, um den Salzgehalt im Käse zu reduzieren.
Damit sich
«Grün sein» auszahlt
Nachhaltige Unternehmensführung als Ziel verlangt nach Methodenkompetenz und ökonomischem
Handeln. Anlässlich der Zürcher Messe für Umwelttechnik «Umwelt 06» diskutierten
Fachleute Strategien, wie dem Grundsatz nachhaltigen Wirtschaftens nachgelebt werden
kann.
Der Kreislauf
des Kopfsalats
Grünabfälle können als Kompost und/oder'Biogas weiterverarbeitet werden. Dieser
natürliche Kreislauf interessiert Gemeinden und die grossen Gemüsevertreiber.
Zartes kommt
oftmals von der Weide
Viele Fleischproduzenten befürchten, dass Rinder aus Freilaufhaltung zähes Fleisch
liefern. Besser sei die Stallhaltung, wo die Tiere viel fressen und sich wenig bewegen.
Forscher aus dem Institut für Nutztierhaltung der ETH Zürich haben diese Meinung
widerlegt - zum Wohl der Rinder.
Finanzspritze
für innovative Heizungen
Öl oder Holz, so lautet immer wieder die Frage bei der Wahl von Heizsystemen. Häufig
können erneuerbare Energieträger noch nicht mit den fossilen Brennstoffen konkurrenzieren.
Fördertöpfe des Klimarappens erleichtern jetzt den Entscheid zugunsten einer nachhaltigen
Energieinvestition.
Weniger
Energie, effizientere Leistung
Energiekosten spielen eine zentrale Rolle in der Lebensmittelproduktion. Bei Druckluftanlagen
könnten mehr als 20 Prozent Energie gespart werden. Wie dieses Potenzial genutzt
werden kann, zeigen anwenderorientierte Praxis-Leitfäden von EnergieSchweiz.
Der Käse
steht im Mittelpunkt
In diesem Herbst finden in verschiedenen Regionen der Schweiz Feste, Märkte und
Veranstaltungen rund um den «Käse» statt.
10 kg Bananen
pro Kopf und Jahr
Neue Milchannahme
im Gemüseland
Umbauten und neue Anlagen in Käsereien müssen für kleinere Betriebe kostengünstig
sein und eine wesentliche Arbeitsentlastung bringen. Ein Beispiel einer Käserei
im Seeland.
Zu kleine
Kartoffelernte mit zu geringer Qualität
Der feuchte Frühling, gefolgt von einem sehr heissen Frühsommer, richtete in den
Kartoffelkulturen Schaden an. Für die Industrie bedeutet dies knappe Versorgung,
erschwerte Verarbeitung und Zugriff auf den Import.
Der AZM-Deal
belastet Emmi
Für das erste Halbjahr 2006 weist Emmi einen höheren Umsatz, aber schwächere Betriebs-
margen aus. Für das gesamte Jahr verbreitet das Zentralschweizer Unternehmen Optimismus
und will die anvisierten Ziele erreichen.
Hochpreisinsel
zum Erodieren bringen
Die «Grossen» des Detailhandels Schweiz haben in einer Studie Kosten und Preis bestimmende
Faktoren durch ein Forschungsinstitut rechnen lassen. Demzufolge belaufen sich die
Preisdifferenzen im Detailhandel zum umliegenden Ausland im Schnitt bei 15%, beim
Food bei 23%. Diese sollen angeglichen werden.
Nachwachsend
und neutral entsorgbar
Nachwachsende Rohstoffe sind pflanzlichen Ursprungs und folglich erneuerbar. Im
Gegensatz zu Kunststoffprodukten lassen sich Materialien aus erneuerbaren Rohstoffen
CO2-neutral entsorgen - durch Vergärung, Kompostierung oder Verbrennung in einer
KVA.
Optionen
für die Kunststoffverwertung
Die jährlich anfallenden Kunststoffmengen steigen auch in der Schweiz stark an.
Welche Verwertungsmöglichkeiten und konkrete Lösungsansätze gibt es? Wie sehen die
neuen Trends aus? Mit der Beantwortung dieser Fragen beschäftigten sich die Firmen
Redilo und Relog.
12??000
Tonnen Bonbons aus Laufen
Nach der Evaluation von verschiedenen Standorten, auch in Osteuropa, baute die Bonbonsfabrik
Ricola auf der grünen Wiese in Laufen BL ein neues Produktionswerk.
Gekühlte
Moderne - salzige Tradition
An der Intermeat präsentierten die europäischen Wurstwaren- und Schinkenhersteller
ihre Spezialitäten. Im Gegensatz zu traditionellen Konservierungsmethoden des Salzens
und Trocknens steht die an der Intercool präsentierte 30 Jahre junge Tiefkühltechnologie.
Schweizer
drängt es nach Düsseldorf
Die Intermopro - eine Messe kleinerer Anbieter mit der Ambition, bekannter und grösser
zu werden. Im Molkereibereich bieten kleinere Hersteller ihre speziellen Kompetenzen
dem Handel an. Die Schweiz markierte beim Käse Präsenz wie nie zuvor.
Ein Enzym
im Teig gegen Acrylamid
Acrylamid ist seit einigen Jahren ein Thema. Der gesundheitsschädigende Stoff, der
sich beim Erhitzen von stärkehaltigen Lebensmitteln bildet, könnte in Backwaren
durch ein Enzym reduziert werden. Auch die Wahl der Backpulver- und Zuckerart ist
für den Acryl-amidgehalt entscheidend.
Zuversicht
für die Zukunft
Seit 50 Jahren ist die Hardegger Käse erfolgreich im Käsebereich tätig. Im Jahre
1990 übernahm Josef Hardegger den Betrieb. Zum runden Geburtstag empfing der Unternehmer
viele Gäste.
«Wir leben
unseren Traum»
Vreni und Melchior Schoch führen seit 4,5 Jahren die Biokäserei und das Restaurant
Berghof in Ganterschwil. Alimenta sprach mit dem Unternehmerpaar.
Süsse Köstlichkeiten
- mit Liebe hergestellt
Jedem Früchtchen
seine Kälte
Die am meisten verbreitete Prozesskälte ist die Kühlung von Lebensmitteln zur Verlängerung
ihrer Haltbarkeit. Denn eigenartigerweise hat die Natur zur Erreichung des allgemeinen
Wohlbefindens Nahrungsmittel geschaffen, die bei den üblichen Raumtemperaturen von
rund 20° C schnell verderben.
Bald Schweizer
Brotsorten in Japan?
Die Fachtagung «Future of baking» an der Hochschule Wädenswil gab japanischen Brotspezialisten
einen Einblick in die Zukunft unserer Bäckereibranche. Eines der Ziele war auch
der interkulturelle Austausch.
Huttwil
als Nabel der Welt
Noch neun Tage bis zum fünften Swiss Cheese Award und dem Käsemarkt. Huttwil und
die Teilnehmer rüsten sich für den bevorstehenden Ansturm auf den Käse vom 26. Oktober.
Herbstgenüsse
aus Bulle
Waagen müssen
klimaunabhängig sein
Obwohl Waagen ein unentbehrliches Hilfsmittel in einem Lebensmittelbetrieb sind,
wird deren Bedeutung und Wichtigkeit gerne unterschätzt. Es ist zu beachten, dass
eine fehlerhafte Waage Schäden anrichten kann, die in die Tausende von Franken gehen.
Die Russen
kommen - ein Szenario
Die Käsemarktliberalisierung mit der EU steht kurz bevor. Chancen ergeben sich sowohl
für Schweizer Käse als auch für Erzeugnisse wie «Tisitskj syr» aus Drittländern
wie Russland. Seinen Weg in die Schweiz bahnt sich der Halbhartkäse über die Tschechische
Republik.
SMP verweigert
sich dem Preiskampf
Die SMP wollen die gute Marktlage auf der Angebots- und Nachfrageseite ausschöpfen,
ohne den Absatz insgesamt zu gefährden. Der von den Grossverteilern angekündigte
Preiskampf soll nicht unterstützt werden.
Automatisation
für Scheiblettenkäse
Der Schmelzkäsemarkt ist ein hart umkämpfter Markt. Die Emmi Fondue AG wird mittelfristig
die gesamte Produktion in Langnau konzentrieren. Der Gerber Scheiblettenkäse wird
schon seit 1950 in Langnau hergestellt. Auch die Automatisierung der Produktion
schreitet voran.
Hiestand
kauft in Deutschland zu
Mit dem Kauf der deutschen Fricopan-Gruppe gelingt dem Tiefkühlbackwarenhersteller
Hiestand ein starker Wachstumsschritt. Der Umsatz nimmt mit einem Schlag um 150
Millionen Franken zu.
Händeschütteln
und Degustieren
Grosser Publikumsaufmarsch an der noch bis nächsten Sonntag dauernden Olma. Der
erste Tag stellte traditionsgemäss den Tag der Milchwirtschaft dar. Wiedersehen
und Fachsimpeln beherrschten die Szene.
Strategische
Partner für den Proteinbereich
Ingredia und Cremo arbeiten seit 15 Jahren zusammen. Ein gegenseitiger Austausch
von 5% des Aktienkapitals soll diese Bindung verstärken.
Diplomfeier
Aromavielfalt
aus der Region
Honig ist ein Naturprodukt, das roh und unbehandelt vermarktet wird und funktionale
Eigenschaften aufweist. Jede Charge ist einzigartig und kann als Fingerabdruck einer
Region angesehen werden.
Wachstumspotenzial
unter Preisdruck
Der erhöhte Preisdruck im Lebensmittelmarkt erschwert das weitere Wachstum von Max-Havelaar-Produkten.
Dank der Vermarktung durch die Grossverteiler erreichten einzelne klassische Fair-Trade-Produkte
wie Bananen trotzdem hohe Marktanteile. Angesichts der steigenden Marktmacht des
Fair-Trade-Labels stellen sich auch kritische Fragen.
Qualität
von Schaf- und Ziegenmilch
Die Beliebtheit von Schaf- und Ziegenmilchprodukten ist in den letzten Jahren stark
gewachsen. Die Qualitätskontrolle steckt noch in den Kinderschuhen und die Käseproduktion
ist innovativ und unvereinheitlicht.
Mehr Kochsalz,
weniger Nachgärung?
Aus gesundheitlichen Gründen wäre es wünschenswert, den Kochsalzgehalt im Käse zu
senken. An ALP wird daran geforscht, wie viel Salz zur Verhinderung einer Nachgärung
überhaupt notwendig ist.
35 000 erwartet
«Appellation
Emmentaler Contrôlée»
Mit einem individualisierten Gütesiegel - in grafisch-inhaltlicher Ergänzung zur
Marke - geht die Sortenorganisation Emmentaler Switzerland eigene Wege der Vermarktung.
Vor neuen
Preisverhandlungen
Die Herbstversammlung der Zentralschweizer Milchkäufer (ZMKV) fand im Vorfeld der
im Herbst beginnenden Preisverhandlungen als auch von Veränderungen im agrarpolitischen
Umfeld statt.
Umstrukturierungsphase
bei Parmalat
Die krisengeschüttelte Parmalat erholt sich langsam wieder. Der Umsatz steigt, und
die Verschuldung kann reduziert werden. Bereits haben auch Vergleiche mit beklagten
Unternehmen 400 Mio. Euro in die Kassen gespült.
Schafmilch
in der Schweiz
Die Schafmilchproduktion in der Schweiz ist ein relativ neuer Betriebszweig. Die
Milch wird entweder direkt getrunken oder in Joghurt oder Käse veredelt.
«Einfach
mal machen» bis «Natürli»
Im hintersten Tösstal, wo sich die Schafe einander gut Nacht sagen, haben sich das
Ehepaar Franziska und Franz Koster für sich und ihre grosse Familie eine Existenz
aufgebaut.
Gesund und
aus dem Supermarkt!?
Gesunde Fertigmahlzeiten, klar deklarierte Zusatzstoffe, weniger Salz-, Fett- und
Zuckerzusatz gehören zu den Antworten der Lebensmittelindustrie auf das Problem
des wachsenden Übergewichts der Bevölkerung und der dadurch bedingten Krankheiten.
Deutscher
Prinz will Schweizer Milch
Der deutsche Süsswarenhersteller Griesson de Beukelaer, mit dem bekannten Schokodoppelkeks
Prinzenrolle, will nun auch mit Süssgebäck aus Schweizer Alpenmilchschokolade Europa
erobern.
Der Sial
zelebriert die Lebensmittel
Käserei
Istighofen wurde erweitert
Ein Emmentalerbetrieb im Thurgau wurde komplett erneuert. Das Publikum hatte am
Wochenende Gelegenheit, am Tag der offenen Tür beim Käsen zuzuschauen.
Weltmeister
im Getreideimport
Ackerfrüchte werden in der Schweiz vernachlässigt. Die Branchenorganisation'Swiss
Granum möchte, dass die Agrarpolitik auch über die steigenden Getreideimportmengen
spricht.
Strategieentwicklung
für kleine Milchverarbeitungsbetriebe
Das veränderliche Umfeld zwingt Käsereien dazu, eine klare Strategie zu entwickeln'und
konsequent umzusetzen. Die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft (SHL) hat
in den letzten drei Jahren neue Ansätze'der strategischen Planung entwickelt und
angewendet.
Marktstimmung
an der Käsestrasse
Zum zweiten Mal organisierte der Huttwiler Verkehrsverein Pro Regio den Schweizer
Käsemarkt im historischen Städtchen rund um den Brunnenplatz. Huttwil wird in Zukunft
an der ersten Schweizer Käsestrasse liegen.
Swiss Champion
für den Mont-Vully
Der erste Swiss Champion an der fünften Austragung der «Swiss Cheese Awards» ist
einem erfolgreichen Käse-Créateur verliehen worden, der an der Grenze zwischen West-
und Deutschschweiz mit seinem Mont-Vully erfolgreich ist. Das Fernsehen übertrug
den Anlass live.
Zerkleinern,
Mahlen, Schleudern
Traditionell wird Kernobst unter Druck entsaftet. Diese Systeme haben sich in der
Obstverarbeitung weltweit etabliert und sind in vielen verschiedenen Bauweisen und
Modellen zu finden. Andere Arten der Entsaftung, wie die Nutzung zentrifugaler Kräfte,
sind zwar seit Längerem bekannt und auch im Einsatz, wurden aber in der Schweiz
nur selten genutzt.
Leuenberger
präsidiert neu den BKV
Der Bernische Käserverein (BKV) führte die diesjährige Hauptversammlung wiederum
im Landgasthof Schönbühl durch. Ungefähr 12 Prozent der aktiven Käser aus dem Bernbiet
sind gekommen.
Bioplastik
- Packstoff der Zukunft
Wohin entwickelt sich die Verpackungswirtschaft? Die Synthese von Kunststoffen ist
ausgereizt. Im Trend sind die Kombination verschiedener Stoffe sowie die Entwicklung
von Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen.
Swiss Stars
für Foodverpackungen
Beim diesjährigen schweizerischen Wettbewerb sind acht Verpackungen, davon sechs
im Foodbereich, mit einem Swiss Star ausgezeichnet worden. Über E-Voting ermittelten
interessierte Konsumenten einen Trinkwasserstandbeutel zum Champion.
Verpackungsmesse
in der Schweiz
easyFairs organisiert ihre erste Verpackungsmesse in der Schweiz. Diese findet am
28. und 29. November in Luzern statt und richtet sich an Fachbesucher, die einen
direkten Kontakt zu den Ausstellern schätzen.
Taufe des
Vacherin fribourgeois AOC
Mit Beratung
Wissen sichern
Plantahof und Strickhof werden künftig für die Beratung von Milchproduzenten, Käsern,
Verarbeitern und Alpen zusammenspannen.
Innovationstagung
Swiss Food Net
«European Technology Platform on Food for Life: The vision for 2020 and beyond»
lautete der Titel des Forschungsdokuments, das für die «Innovationstagung Swiss
Food Net» als Diskussionsbasis diente.
Rechnen
mit Zimtstern-Einheiten
Kurz vor Weihnachten warnt das deutsche Bundesamt für Risikobewertung vor einer
zu hohen Cumarinbelastung in zimthaltigen Lebensmitteln. Diese Substanz kann zu
Leberentzündungen führen. Das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit sieht in Selbstgebackenem
keine Gefahr.
Leckereien
für verwöhnte Gaumen
Mehr Frische
dank MAP-Technologie
Weg von der Theke hin zum Selbstbedienungsregal heisst auch längere Haltbarkeiten
für Lebensmittel. Gleichzeitig müssen die Portionenpackungen das Produkt zeigen.
Für das nötige frische Aussehen kann die Atmosphäre modifiziert werden.
Barry Callebaut
auf solider Basis
Der Kakao- und Schokoladekonzern Barry Callebaut hat Umsatz und Gewinn im Ende?
August abgeschlossenen Geschäftsjahr 2005/2006 deutlich gesteigert. Der Konzern
will in den kommenden Jahren weiterwachsen und den Ertrag überproportional steigern.
Botterens-Meringuen
Kapsellösungen
für den «caffè lungo»
Die Kaffeekapsel-Systemanbieter wollen sich ein grosses Stück bei den helvetischen
Zubereitungsarten Milchkaffee, Cappuccino, Latte macchiato abschneiden.
Ärger mit
Investitionsbeihilfen
Die AP 2011 ist für die gewerblichen Milchverarbeiter eine Gelegenheit, die Investitionsbeihilfepolitik
des Bundes zu korrigieren. Unterstützt wird das Anliegen vom Schweizerischen Gewerbeverband.
Landwirtschaftsvertreter lassen den Griff auf ihre Töpfe nur ungern zu.
Qualität
und Proteingehalt
Mehl ist ein sehr komplexes Nahrungsmittel, das den Anforderungen der ganzen Produk-tionskette
entsprechen muss. Die Forschung arbeitet auf dem Niveau der Zusätze und der Sortenauswahl.
AOC und
IGP aus aller Welt
An der ausserordentlichen Generalversammlung des internationalen Netzwerkes OriGIn
sprachen Vertreter aus verschiedenen Ländern über ihre Erfahrungen mit Produkten
mit geschützter geografischer Herkunft.
In der Welt
der Konfitüren
Bakteriophagen
kontrollieren Listerien
Listerien sind weit verbreitet und können in Lebensmitteln gesundheitliche Probleme
verursachen. Bakteriophagen wären eine Möglichkeit, solche gefährlichen Bakterien
wirksam zu kontrollieren.
«And the
winner is...» ä Schweizer
An der zum 8. Mal im österreichischen Hopfgarten (Tirol) durchgeführten internationalen
Käsiade holten die Schweizer Wettbewerbsteilnehmer 7-mal Gold, 5-mal Silber und
6-mal Bronze. Die Top-Auszeichnung «Peak of Quality» geht an den Luzerner Jules
Stampfli von der Käserei Geiss.
Bamos AG
löst den MIBD ab
Auf Ende 2006 wird der Milchwirtschaftliche Inspektions- und Beratungsdienst (MIBD)
SG-Appenzell in Flawil aufgelöst. Die Beratung und Analytik übernimmt ab 1. Januar
2007 die neu gegründete Firma Bamos AG mit Sitz in Weinfelden. Als Geschäftsführer
von Bamos wurde Niklaus Seelhofer, Mogelsberg, bisheriger Leiter des MIBD SG-Appenzell,
gewählt.
Schweizer
Fleisch macht andere Lebensmittel zu Beilagen!
An der Fachtagung der Proviande sprachen Spezialisten aus dem In- und Ausland über
Fleisch und Fett. Als Antwort auf die Behauptung, Fett sei die Ursache allen Übels,
räumten sie mit alten Vorurteilen auf.
Im Zentrum
von Qualität und Innovation
An der Lebensmittelfachtagung in Wädenswil standen Kreativität, Mut zur Veränderung
im Mittelpunkt. Während 2 Tagen konnten die rund 100 interessierten Teilnehmer Theorie
und Praxis zu Produkteinnovationen kennen lernen und neue Ideen gewinnen.
Neue Analysemethoden
im Praxistest
Neue Analysemethoden müssen in der Lebensmittelbranche im Praxistest zeigen, ob
sie geeignet sind, bisherige Verfahren zu ersetzen oder zu ergänzen. Das Projekt
«Vollzugsunterstützung und Nationales Referenzlabor» vertieft diese Fragestellungen
unter der Leitung von Thomas Berger von der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux
(ALP).
Käselager
auf 2 Standorte konzentriert
Wenn ein reichhaltiges Käsesortiment mit starken Marken gut im Detailhandel verankert
ist, fällt es dem Käseproduzenten leichter zu investieren. Die Käserei in Sternenberg
hat ein neues Käsereifungslager gebaut und kann dadurch drei andere schliessen.
Gemeinsamer
Kampf gegen Alzheimer
Das Nestlé-Forschungszentrum oberhalb Lausanne und die Eidgenössische Technische
Hochschule von Lausanne unterzeichneten ein fünfjähriges Abkommen zur Erforschung
der Beziehung zwischen Ernährung und Gehirn. Es geht darum, Methoden zu entwickeln,
die den Abbau der Gehirnleistung im Alter verzögern.
Schweizer
Käsereien vor dem Elchtest
Die Käsebranche profitierte 2005'06 von der guten Konjunktur, bleibt aber in den
nächsten Jahren gefordert. Die bereits verfügbaren 06-Zahlen weisen ein Absinken
der Exporte sowie eine Steigerung der Importe aus, wie Präsident René Kolly die
Delegierten von Fromarte informierte.
Tiefere
Beiträge
Systemwechsel
in der Bioszene
Nach dem Fall des Zertifizierungsmonopols der bio inspecta dürfen ab 2008 alle Kontrollfirmen
die Knospe zertifzieren. Für Produzenten und lebensmittelverarbeitende Betriebe
könnte die Liberalisierung Vorteile bringen.
Unilever
macht Fortschritte
Mit seinem Ausweis über die ersten neun Monate hat der niederländisch-britische
Konsumgüterkonzern Unilever positiv überrascht. Umsatz und Betriebsmarge konnten
gesteigert werden.
Internationaleres
und noch grösseres Angebot
Leckeres
aus Löwenzahn
Bereits zum 14. Mal wurde vergangenen Mittwoch der durch die Emmental-Versicherung
organisierte Innovations-Wettbewerb «AgroPreis» durchgeführt.
Award für
den besten Absolventen
87 Prozent der Prüfungsabsolventen der höheren Fachprüfung in der Milchwirtschaft
haben bestanden. Fromarte ehrte den besten Prüfling mit einem Award.
Camille
Bloch feiert Millioneninvestition
Das Familienunternehmen Chocolats Camille Bloch setzt auch in Zukunft auf den Standort
Courtelary und ist in guter Verfassung: Im Jahr 2005 wurden mit 175 Mitarbeitenden
rund 57,5 Mio. Franken Umsatz erzielt, eine Steigerung von 23% gegenüber 2003! Für
die Einweihungsfeier der 10 Mio. Franken teuren neuen Produktionsanlage waren zahlreiche
Gäste aus Wirtschaft und Politik eingeladen.
Eichhof-Gruppe
erfreut die Aktionäre
Die Luzerner Eichhof Holding hat ihre Eigenkapitalbasis gestärkt und zahlt den Aktionären
eine deutlich höhere Dividende aus. Bis in vier Jahren will das Unternehmen um 50%
wachsen und die Betriebsgewinnmarge steigern.
Neue Kulturen'für
Gruyère AOC
Scharfe
Tüfeli vom Käsekonditor
Im Tösstal entsteht Süss-Scharfes aus Käse, um der Kundschaft in der Grossregion
Zürich auch etwas Aussergewöhnliches zu bieten. Das Know-how aus anderen Lebensmittelberufen
macht dies möglich. Zum «Natürli»-Erfolgsrezept gehört neben einer breiten Vielfalt
präzise Logistik und die kundennahe Kooperation mit kleinen Detailhändlern.
Was das
Gesetz schon lange vorgibt
Die Vermarkter von Früchten und Gemüse müssen sich bis Ende dieses Jahres für den
Produktionsstandard Swiss Gap angemeldet haben. Der neue Standard wird mittelfristig
für andere Lebensmittel angewendet werden. Mitte November wurde Swiss Gap von EurepGap
als gleichwertig anerkannt.
QualiCarte
für betriebliche Ausbildung
Qualitätssicherung bei der Ausbildung im Lehrbetrieb - eine weitere administrative
Belastung in Sicht? Unter dem Namen QualiCarte wurde ein Hilfsmittel entwickelt,
das für die Erfassung, Bewertung und Steigerung der Ausbildungsqualität in Lehrbetrieben
eingesetzt werden kann.
Berufsfeld
Lebensmitteltechnologen - Weiterentwicklung
Die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie ist mit der Entwicklung der im Jahr 2001
lancierten einheitlichen Grundbildung Lebensmitteltechnologe zufrieden.
Die Gemüsebauern
sind am falschen Platz
Mit dem landwirtschaftlichen Freihandelsabkommen öffnet sich der Markt gegen Eu-ropa.
Am Tag des Zwiebelmarktes bot Swisscofel den Zuhörern viele Denkanstösse.
Der Kanton
Aargau zu Gast in Berlin
Die Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin ist die grösste Messe der Land- und
Ernährungswirtschaft in Deutschland. Agro Marketing Suisse den Schweizer Auftritt.
Der Aargau tritt als Gastkanton auf.
Schnellkontakte
für Verpackungsmesse
Die Verpackungsbranche der Schweiz hat wieder eine Messe. In Luzern konnten die
Anbieter von Maschinen, Materialien und Know-how in konzentrierter Form ihre Leistungen
zeigen.
Starke Schwankungen
bei den Oktoberexporten
Im vergangenen Oktober stieg der Export von Schweizer Käse gegenüber Oktober 2005
um 12,4% an. Aus den ersten zehn Monaten dieses Jahres resultiert - verglichen mit
der entsprechenden Vorjahresperiode - ein kleines Minus.
Solidaritätsgedanke
überstrapaziert
Die Hauptversammlung des Bernischen Milchkäuferverbandes vom 28. November 2006 fand
in Schönbühl statt. Wichtig sei es, so Präsident Urs Glauser, sich für den AOC-Status
des Emmentalers auf europäischer Ebene einzusetzen.
Volle Kraft
voraus für den Standort Bern
Die nächste Fromage findet vom 31. Januar bis zum 3. Februar 2008 zum dritten Mal
in Bern statt. Der Termin der Fromage wurde letzten Sommer um ein Jahr verschoben.
Die Fachmesse wird an zwei Tagen auch für das Publikum geöffnet sein.
«Balanced
Score Card» im Visier
Die kleineren Akteure der Milchwirtschaft bedürfen der strategischen Planung, denn
die Herausforderungen in ihrem Umfeld sind grösser als noch vor Jahren angenommen.
Fromarte als Branchenverband führte zusammen mit der Schweizerischen Hochschule
für Landwirtschaft (SHL) einen Kurs zur strategischen Planung für Milchverarbeitungsbetriebe
durch.
Milch fährt
keinen Sonderzug mehr!
Alimenta sprach mit dem Berner Kantonschemiker Dr. Otmar Deflorin über das neue
EU-Hygienerecht, BRC- und ISO-Standards sowie über Probleme der kleingewerblichen
Betriebe.
Noch kein
Entscheid
Für Berufsinteressen
Convenience
für die Balance
Qualitativ hochwertige Fertiggerichte ohne Zusatzstoffe für gut verdienende Junge
haben die Nase vorn. Dies eines der Erkenntnisse an den zum 5. Mal durchgeführten
Trendtagen Convenience in Rüschlikon. Und: Der Handel in Europa entdeckt die Frequenzintensität
der Bahnhöfe als Tummelfeld für neue Angebote.
Proteinangereicherter
Joghurt
In den Bereichen Sport, Gewichtskontrolle und Immungesundheit könnte ein mit nativem
Molkenprotein angereicherter Joghurt von Interesse sein. Bei Versuchen von ALP führte
die Zugabe von Molkenprotein zu Produkten mit angenehmem Mundgefühl.
Die süsse
Braune aus der Wüste
Bis die Dattel bei uns im Einkaufskorb liegt, beschert sie den Dattelbauern eine
Menge Arbeit. In der Schweiz ist das vielseitige Produkt vor allem um die Weihnachtszeit
kaum wegzudenken.
1000 gesunde
Dinge im Sortiment
Mit Morga-Geschäftsführer Ruedi Lieberherr wird erstmals ein Lebensmittel-Unternehmen
mit dem «Entrepreneur of the Year» ausgezeichnet. Der Titel wurde von einer Fachjury
des Beratungsunternehmens Ernst & Young verliehen. Die in Ebnat-Kappel domizilierte
Morga wurde vor 76 Jahren von Lieberherrs Grossvater Ernst gegründet, der - zurückgekehrt
aus Indien - die gesunde, vegetarische Ernährung zur Firmenphilosophie machte.
Eine Erfolgsgeschichte
nimmt ihr Ende
Die regionalen und kantonalen Milchwirtschaftlichen Inspektions- und Beratungsdienste
(MIBD) werden Ende dieses Jahres aufgelöst und ihre drei Kernaufgaben Qualitätskontrolle,
Inspektion und Beratung an neue oder bestehende Institutionen übertragen.
Im Winter
legt das Dunkle zu
Wird's draussen kalt, sinkt auch die Lust auf Bier. Mit dunklem, hochprozentigem
und veredeltem Bräu versucht die Branche, dem Bier sein Billigimage zu nehmen und
in der Gastronomie zu punkten.
Nestlé stärkt
medizinische Ernährung
Was seit längerem vermutet wurde, ist eingetroffen. Nestlé übernimmt vom Pharmakonzern
Novartis die Sparte Medical Nutrition und lässt sich das gut drei Milliarden Franken
kosten.
Geld für
den Tschad
Die Waadtländer
Beratung läuft
Swiss Food
Net will Zukunft anpacken
Ein Frühwarnsystem für die schweizerische Lebensmittelbranche, Nanotechnologie in
der Verpackung, Normen zum Validieren der Reinigung oder aber die Beurteilung von
funktionellen Eigenschaften von Lebensmitteln sind Themen, welche die Branche beschäftigen
und von Swiss Food Net bearbeitet werden.
Zug und
Zollikofen überwachen Milch
Die Qualitätskontrolle der Verkehrsmilch bleibt eine hoheitliche Aufgabe. Nun übernehmen
diese Aufgabe zwei Laborunternehmen, die in Zug und Zollikofen domiziliert sind.
Emmentaler
Switzerland - Logo oder Gütesiegel?
Seit September ist Emmentaler die neunte geschützte Ursprungsbezeichnung für Schweizer
Käse. Die Frage tauchte immer wieder auf, ob das Käseschwergewicht sich der AOC-Vereinigung
und dessen Logo anschliessen wird oder nicht.
50 Jahre
Engagement für die Branche
Eine Berufslaufbahn von 50 Jahren in der Milchwirtschaft ist eine Seltenheit. Alfred
Hofer tat dies mit einer beeindruckenden Nachhaltigkeit. Ende dieses Jahres richtet
er sich auf eine neue Zukunft aus.
Verkäsungszulage
bleibt bei 15 Rp.
Der Ständerat ist in Weihnachtsstimmung und stockt den Agrarkredit gegen den Willen
von Bundesrätin Leuthard um 150 Mio. Franken auf.
Milchtechnologen
eröffnen Laden
22 hochmotivierte Milchtechnologinnen und Milchtechnologen besuchten im November
in Affoltern das Vertiefungsmodul «Verkaufsschulung». Die Teilnehmer erarbeiteten
die wichtigsten Schritte für die erfolgreiche Führung eines Käsereiladens.
Süsslupinenmehl
statt Soja
Das alte, neu entdeckte Lebensmittel Lupine wird als Ersatz für Soja gehandelt.
Als Futtermittel seit langem bekannt, findet es in der Lebensmittelindustrie seinen
Platz.
Salze aus
der ganzen Welt
Der neue Salzladen der Rheinsalinen besticht durch das schweizweit grösste Angebot
an Salzprodukten. Der Bogen reicht von farbigen Haliten über Sal Ahumada bis hin
zu Bade- und Industriesalzen.
Wernli will
primär im Ausland wachsen
Gesättigte Märkte in der Schweiz zwingen den Biscuithersteller Wernli das Glück
vermehrt im Ausland zu suchen. Im Inland soll die Marke Wernli noch deutlicher gegen
den Handel abgegrenzt werden.
Zürcher
Gipfelilärm im Licht der Gesetze
Bei Lärmklagen steht der Strassenverkehr zuoberst auf der Missetäterliste. Doch
auch Gewerbetreibende können wegen Lärmemissionen ins Visier der Justiz geraten.
Läckerli
verbindet Basel und Zürich
Miriam Blocher heisst die neue Geschäftsleiterin und Besitzerin der traditionellen
Nordwestschweizer Dalasta Holding AG. Als Lebensmittelingenieurin ETH verfügt die
Jungunternehmerin über einschlägige Berufserfahrung. Alimenta befragte die Bundesratstochter
zu ihrer Motivation und zu ihren unternehmerischen und branchenpolitischen Zielsetzungen.
Jetzt gibts
Platz für 25 000 Käse mehr
Gold aus
dem Wallis
Zwei zuckersüsse
Messen in Köln
Die Kölner wollen der gesamten Süsswarenbranche eine Kommunikations- und Geschäftsplattform
bieten. Die ProSweets wird so während dreier Tage die ISM (Internationale Süsswarenmesse)
versüssen.
Bäcker-
und Konditoreimesse in Bern
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Was sonst noch zur Backwarenwirtschaft gehört,
wird demonstriert, wenn die Back- und Confiseriebranche ihr Stelldichein an der
FBK (Fachmesse für Bäckerei- und Konditoreibedarf) gibt. Vom 21. bis 25. Januar
zeigen 250 Aussteller in Bern ihre Leistungen.
Die Produktestabilität
von Backwaren verbessern
Das Unternehmen Univar, Inhaberin der Marke Fiske, hat mehrere Lieferanten von Zusatzstoffen
für die Backwarenhersteller zu einer Tagung zusammengerufen.
Von der
Backstube zur Brötchenanlage
Schon seit ein paar Jahren kann der Konsument im Laden backfrisches Brot kaufen.
Für die gewerblichen Bäckereien bedeutet dies auch weniger Margen. Ausserdem geht
ein grosses Stück Handwerkskunst verloren.
Mehrwertsteuerabrechnung
in'gewerblichen Käsereibetrieben
Die Mehrwertsteuerkontrolle bringt es an den Tag, ob der Käser respektive sein Buchhalter
oder Treuhänder das Metier beherrschen. Dies ist alles andere als selbstverständlich,
ist doch der Milchkauf aus steuerlicher Sicht einer der komplexesten Geschäftsfälle,
die es zu administrieren gilt.
Briefwaagengenaue
Rezepturstrasse
Wenn die Rezeptur des Fondues früher nicht auf das Gramm genau abgewogen wurde,
konnte das der Konsument gar nicht merken. Mit neuen computergesteuerten Rezeptierungsanlagen
stimmen die Zusammensetzungen haargenau.
Das Kochen
als Fest
Neues zur
Lebensmittelsicherheit
Am IDF-Kongress in Shanghai trafen sich Milchfachleute zum Austausch. Eine dreiteilige
Serie soll einen Überblick über die breit gestreuten Themen geben.
Alimenta
erscheint neu auf weisserem Papier
Eine Zeitung ist lebendig und passt sich ihrem Umfeld an. Nach zwei Jahren verschönert
Alimenta ihr Erscheinungsbild.
Den Sommer
im Winter geniessen
Biologische Produkte sind seit Jahrzehnten ein Anliegen von Vreni Hengartner aus
Waldkirch. Einen speziellen Platz nehmen dabei ihre Essige mit Tomaten, Himbeeren,
Brombeeren und mehr ein.
Das Geheimnis
der rasierten Mönche
Der Tête de Moine katapultierte sich in der Exportstatistik typischer Schweizer
Käse bereits auf Platz 4 hinter Emmentaler, Gruyère und Appenzeller. Olivier Isler,
Geschäftsführer der Interprofession Tête de Moine und Erfinder des Schabgeräts Pirouette,
erklärt die Gründe, weshalb auch in Zukunft die rasierten Mönchsköpfen den Kopf
hochhalten.
Köstlichkeiten
entlang der Aare
Eigentlich bietet die einheimische Ernährungswirtschaft für die von grauen Wintertagen
geprüften Aarebewohner fast alles zum Schlemmen: Konfitüren, Liköre, Schaumweine,
Wurst und Käse, kaltgepresste Öle, Dörrfrüchte, Tee. Das kleine, aber feine Sortiment
vertreibt die Vermarktungsorganisation der Solothurner Landwirte unter dem Label
«So natürlich». Die Confiseure der Ambassadorenstadt steuern das Süsse bei.
Die SMP
beginnen ihr Jubiläumsjahr
Ein hundertster Geburtstag will gebührend gefeiert werden. Die Organisation der
Schweizer Milchproduzenten SMP begann ihr diesjähriges Fest in der Westschweiz,
wo sie an der Swiss Expo in Lausanne vom 11. bis zum 14. Januar in eindrücklicher
Weise auf sich aufmerksam machte.
Backmitteltrend
«Clean Label»
Im Backmittelmarkt sind Angebote ohne chemisch-synthetische Zusatzstoffe gefragt.
Die Branche antwortet damit auf das Konsumentenbedürfnis nach naturbelassenen Lebensmitteln
und schonenden Herstellungsverfahren. Selbstverständlich ist diese Entwicklung keineswegs,
denn gleichzeitig steigen die technischen Herausforderungen.
Die Schweizer
Butter im Rampenlicht
Mit der Lancierung einer weniger teuren Butter und einer Preisbaisse für Floralp
und «die Butter» verbucht Coop gegenüber der Migros einen Sieg nach Punkten.
Auch beim
Alpenbitter bleibt's geheim
Das Ende
für Chirat nach 150 Jahren
Ende März schliesst nach 150 Jahren die Fabrikation der bekannten Chirat-Essiggemüse
in Carouge, Genf. Die von Délifrais hergestellten Produkte werden künftig im Ausland
produziert. Damit bleibt Reitzel der einzige Abnehmer der Schweizer Essiggurkenproduktion.
Die sanfte
Kälte aus dem Ofen
Energie spielt in der Lebensmittelbranche auch in gewerblichen Betrieben eine tragende
Rolle. Wenn diese «sauber» produziert worden ist, schmecken, am Beispiel einer Bäckerei-Confiserie,
die Back- und Süsswaren doppelt gut.
Jetzt ist
die Weko gefordert
Um sich gegen die deutschen Harddiscounter zu wappnen, will Migros 70% der Denner-Aktien
übernehmen. Jetzt ist die Wettbewerbskommission gefordert. Sie wird wohl den Deal
einer vertieften Prüfung unterziehen, aber letztlich durchwinken.
Pfeffer
- vielfältig und weltbewegend
Pfeffer ist seit über 300 Jahren bekannt. Er existiert in verschiedenen Farben und
Formen und wird weltweit als Gewürz und Heilmittel geschätzt.
Einseitiges
Cassis-de-Dijon-Prinzip diskriminiert Schweiz
Das Cassis-de-Dijon-Prinzip wird als Instrument, ja Wundermittel, gegen die «Hochpreisinsel
Schweiz» nun heiss diskutiert.
Quick-Ei,
Fladen- und Wurzelbrot
Bis am Donnerstagabend ist die Bäckermesse für Lebensmittelfachleute in Produktion
und Handel noch geöffnet. Der Trend zu Produkten, die nicht nur für den Konsumenten,
sondern vor allem für den Weiterverarbeiter Convenience bedeuten, ist unübersehbar.
Milchwissenschaft
und Technologie
Am IDF-Kongress in Shanghai trafen sich Milchfachleute zum Austausch. In einer dreiteiligen
Serie geben wir einen Überblick über die weit gestreuten Themen.
Die Veränderung
sticht nicht gleich ins Auge
BioFach
im Messezentrum Nürnberg
Die internationale Biobranche und Biointeressierte treffen sich an der BioFach 2007
in Nürnberg. Land des Jahres ist Italien. Aber auch China ist mit 50 Ausstellern
vertreten.
Alarmierend
hohe Transfettsäurewerte
ETH-Forscher haben in einer Studie 120 Schweizer Lebensmittel auf ihren Gehalt an
Transfettsäure untersucht. Dabei haben sie bei einzelnen Produkten so hohe Werte
festgestellt, dass deren Verkauf in Ländern mit einem gesetzlichen Grenzwert verboten
wäre.
Stabswechsel
bei den SMP
Samuel Lüthi (62), gelernter Landwirt, studierter Agronom ETH und Jurist, leitete
fast 20 Jahre lang als Direktor den Verband der Schweizer Milchproduzenten (SMP).
Nachfolger Albert Rösti wird die Arbeit in einem stark veränderten Umfeld nicht
ausgehen.
Über Weide-
und Wiesengold
An der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft (SHL) nahmen vorletzten Donnerstag
14 Frauen und 49 Männer ihre Diplome entgegen. Unter den 63 Diplomierten haben 25
in Agrarwirtschaft, 17 im Bereich Pflanzenproduktion, 12 in der Tierproduktion und'9
in der Forstwirtschaft abgeschlossen.
Agrarplattform
zeigt Zielkonflikt auf
Die politische Arbeitsgruppe «Plattform Agrarzukunft Schweiz» hat in mühsamer Kleinarbeit
den Zahlenfluss und die Zahlungsempfänger der Agrarsubventionen evaluiert. Ein Zielkonflikt
zwischen Marktausrichtung und Ökologie wird aufgedeckt!
Liberalisierung
bringt Spezifizierung mit sich
Das 2-jährige Lager der Züger Frischkäse AG wird zu klein, trotzdem erwarten die
beiden Firmenleiter weniger Wachstum im Jahr 2007.
Die Ölpipeline
für die Schlagcreme
Das Auge isst bekanntlich mit. So ist Formkonstanz eine wichtige Eigenschaft für
haltbare Lebensmittel. Viele Halbfabrikate dazu sind industriell aus pflanzlichen
Fetten hergestellt.
Jahr der
politischen Preisentscheide
Die Migros hat das laufende Jahr zum Jahr der Entscheide hochstilisiert. An der
Detailhandelstagung im Rahmen der FBK in Bern diskutierten Fachleute über die Themen
Hochpreisinsel und die Sorge über leere Innenstädte.
Mit modernster
Technologie
Nicht nur in die von den Medien reichlich behandelte Butterproduktion, sondern auch
in andere Technik investierten die zwei Butterbuben, wie sie vom Boulevard betitelt
wurden. Die Züger Frischkäse AG will sich mit ausgeklügelter Technik dem liberalisierten
Markt stellen.
Lekkerland
Schweiz wieder erfolgreich
Lekkerland hat dank seiner straffen Logistik und der europaweiten Vernetzung gute
Karten, in der Schweiz noch verstärkt die Frischekompetenz in den Convenience-Kanälen
auszuspielen.
Der Detaillist
sollte Convenience als Chance sehen
Andreas Jimenez, seit August 2005'Geschäftsführer der Lekkerland Schweiz AG, will
sowohl Produktinnovationen zum Durchbruch verhelfen als auch dem traditionellen
Detailhandel sinnvolle Zusatzangebote machen.
Die erste
echte Berglinie der Schweiz
Mit Pro Montagna lanciert Coop die Swissness aus den Bergen. Produktion, Verarbeitung
und Veredelung werden in den Bergregionen durchgeführt. Rund 2,5% des Umsatzes gehen
direkt an die Coop-Patenschaft für Berggebiete.
Guter Lärmschutz
ist nicht gratis
Ein einmal eingetretener Hörschaden ist nicht reparabel. Das Gehör vor Lärmeinwirkungen
immer und wirkungsvoll zu schützen, bleibt deshalb dringliche Aufgabe der Arbeitssicherheit
vor allem im industriellen Sektor.
Ständig
ein paar Rappen abgezogen
Die Hauptversammlung des Freiburgischen Käservereins stand im Zeichen vom Buttermarkt
und der immer schlechteren Margen-situation der Käser. Es wurde auch ein neuer Präsident
gewählt.
Wasser wird
zur kostbaren Ressource
Altria spaltet
Kraft Foods ab
Der US-Tabakkonzern Altria trennt sich endgültig von seinem Mehrheitsanteil an Kraft
Foods. Ende März soll die Transaktion abgeschlossen sein. Altria konzentriert sich
künftig auf das Tabakgeschäft.
Genuss ohne
Reue an der ISM
Die Schweizer Süsswarenbranche steigert von Jahr zu Jahr ihren Exportanteil. Letztes
Jahr betrug der Zuwachs 16%. «Geiz ist geil» sei bei Schokolade vorbei. Grund genug,
sich international zu präsentieren.
75 Jahre
Präsenz
Gesundheit
mit Milchprodukten
Am IDF-Kongress in Shanghai trafen sich Milchfachleute zum Austausch. Eine dreiteilige
Serie gibt einen Überblick über die breit gestreuten Themen.
Zuerst vom
Roboter sortiert und dann gewaschen aufs Feld zurück
Es gibt sie in unterschiedlichen Grössen, sie sind praktisch und gehören zu den
alltäglichen Gegenständen. Wahrnehmen tut man sie allerdings kaum, obwohl man beim
wöchentlichen Einkauf das Gemüse daraus nimmt. Die Mehrwegklappkisten werden automatisch
gereinigt und sortiert.
Mr. Food
Safety erhält den Werder-Preis
Professor Dr. Michiel van Schothorst wurde Anfang Februar der Werder-Preis und die
Werder-Medaille verliehen. Der Stiftungsrat der Prof.-Johann-Werder-Stiftung verdankt
ihm seine hervorragende Leistung im Dienste der Lebensmittelmikrobiologie und -sicherheit.
Weniger
Administration für KMU
Ab 1. Februar 2007 gilt die revidierte Richtlinie über den Beizug von Arbeitsärzten
und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit (kurz: ASA-Richtlinie). Die Revision
bringt administrative Erleichterungen für die Betriebe und unterstützt sie bei der
effizienten Umsetzung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes.
Logistik
macht konkurrenzfähig
Die Zukunft
der Okras in der Schweiz
Biogemüse
im Freihandel mit der EU
An der Jahrestagung der Biogemüseproduzenten wurde die brisante Frage des EU-Agrarfreihandels
aufgeworfen. Befürworter und Gegner verteidigten ihre Argumente.
Politik
setzte auf Milchwirtschaft
Die SMP-Jubiläumsschrift «Milch für alle» berichtet über ein Jahrhundert bewegter
Branchengeschichte. Die Autoren ziehen den Schluss, dass das Ziel staatlicher Eingriffe
in die weisse Branche, die Stützung einer stabilen Nachfrage nach Milchprodukten
war. Die Milchbranche als Ganzes - nicht etwa eine einzelne Berufsgruppe - wurde
deshalb geschützt.
Nicht alle
in einen Topf werfen
Bestimmte Transfettsäuren wirken sich negativ auf die Gesundheit aus. Für andere
jedoch, die natürlicherweise in tierischen Produkten vorkommen, gilt das nicht.
Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP informierte über ihre Versuche.
Unilever
erfüllt Erwartungen noch nicht
Mit seinem Ausweis für das Jahr 2006 liegt Unilever bezüglich Umsatz- und Margenentwicklung
weiterhin hinter den wichtigsten Konkurrenten zurück. Verbessert hat der Konzern
das operative Ergebnis.
Labor- und
Servicecenter in Sursee
LaBeCo ist das Nachfolgeunternehmen des MIBD-Käsereilabors in Sursee. Über zehn
Kantone profitieren heute schon vom Dienstleistungsangebot. Sowohl Milchverarbeitungsbetrieben
als auch Fleischverarbeitern, Bäckereien und der Gastronomie steht das breite Angebot
offen.
330 Bahnwagons
voller Fasnachtschüechli
Die Migros-Fasnachtschüechli, hergestellt in der Midor im zürcherischen Meilen,
gelangen grösstenteils via SBB Cargo zu den zehn verschiedenen Genossenschaften.
Studie zu
Nanofood ausgeschrieben
Derzeit kommt die Nanotechnologie bei Lebensmitteln noch kaum zum Einsatz, ist aber
in der Grundlagenforschung von Bedeutung.
Schweizer
Schoggi punktet in Belgien
Franz Schmid, Geschäftsführer des Branchenverbandes Chocosuisse, ist überzeugt von
der Innovationskraft der Schweizer Schokoladeindustrie. Er verweist auf den Exporterfolg
in ganz Europa, selbst im Schokoladeland Belgien. Auch bei den Halbfabrikaten erzielt
die Branche respektables Wachstum.
Kein Wachstum
im Export
Im Jahr 2006 wurden total 56 068 Tonnen Käse exportiert; 364 Tonnen oder 0,6% weniger
als im Vorjahr. Damit konsolidierten die Exporte nach dem starken Anstieg in den'Vorjahren
2006 auf hohem Niveau. Die Importe stiegen um 1434 Tonnen (4,5%) auf 33 346 Tonnen.
Echt amerikanischer
Gruyère - Swiss Premium-US-Joghurt
Einmal ist es «Swiss Premium»-Joghurt aus dem Staat New York, dann «Grand Cru Gruyère»
aus Wisconsin. Die amerikanischen Gesetze sind in Sachen Ursprung recht lasch. Emmi
ist es recht so.
Randgruppe
Nuss aus dem Regenwald
Nussprodukte für die Schokoladebranche können auch von Südamerika anstelle der alles
kontrollierenden Türkei importiert werden. Überdies hat beispielsweise die Paranuss
den sympathischen Nebeneffekt, dass sie nur biologisch angebaut und als Fair-Trade-Produkt
bezogen werden kann. Momentan bleibt die Nuss in der Schweiz aber eine Randerscheinung.
Gruyère
aus der Milch der Ajoie
Detailhandel
lässt die Preise purzeln
Migros, Coop & Co buhlen mit dauerhaften Preisabschlägen um Kundschaft. Wie ist
die plötzliche Grosszügigkeit der Lebensmittler möglich? Jedenfalls sind Bauern
und Zulieferer zunehmend unter Druck.
«Erst bei
Druck wird über Optimierung nachgedacht»
Erst in Zeiten wachsenden Konkurrenzdrucks wird deutlich, wie viel Sparpotenzial
sich im Detailhandel verbergen, meint Karsten Hadwich, Wissenschaftlicher Mitarbeiter
am Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum der Uni Basel.
Danone Switzerland
AG prämiert
Vorzüglicher
Emmentaler mit alternativen Stämmen
Um eine Alternative zum bekannten Streptokokkenggemisch «abf» zu entwickeln, wurden
einige Milchsäurebakterienstämme aus der ALP-Sammlung reaktiviert und für die Fabrikation
von Emmentaler Käse getestet. Aus den Versuchen ist die neue thermophile Mischkultur
«MK 174» hervorgegangen.
Nestlé präsentiert
ein Glanzresultat
Der weltgrösste Nahrungsmittelhersteller erzielte 2006 Rekordwerte bei Umsatz und
Gewinn. Die Aktionäre erhalten eine höhere Dividende. Im laufenden Jahr wird der
Konzern beim Umsatz erstmals 100 Milliarden Franken übersteigen.
Schweizer
Bonbons beliebt im Ausland
Die Schweizer Bonbonhersteller übertrafen 2006 mengen- und wertmässig die Ergebnisse
des Vorjahres. Zur Umsatzsteigerung haben sowohl die Exportmärkte als auch die Inlandverkäufe
beigetragen.
Gratwanderung
über die Butterkrete
Die verarbeitende Industrie überlegt sich, wegen der gestiegenen Industriebutterpreise
auf pflanzliche Fette umzusteigen. In einem Markt, wo Rappen entscheidend sind,
wird die Butter einen schweren Stand haben.
Je länger,
desto besser gilt nicht mehr
Dunkle Schokolade mit einem sehr hohen Kakaoanteil kann nun durch ein verbessertes
Verfahren conchiert werden. Um gute Schokolade herzustellen, ist der Energieeintrag
entscheidend und nicht die Conchierdauer.
SHL bietet
neuen Studiengang an
Mit dem reformierten «Food Science & Management»-Studiengang setzt die Schweizerische
Hochschule für Landwirtschaft (SHL) verstärkt auf Betriebswirtschaft, Marketing
und Konsumforschung. Alimenta sprach mit Projektleiter Daniel Reumiller über die
Wahrnehmung der Studienreform bei zukünftigen Studierenden wie auch bei der Lebensmittelwirtschaft.
Geschmack'des
Jahres 2007
Wo Anna's
Best kocht und forscht
Die Migros hat seit über einem Jahrzehnt die Nase vorn in der Frische-Convenience.
Hinter der Marke «Anna's Best» steckt ein komplexes Know-how aus Technologie und
Marketing, das die Migros-Tochter Bischofszell Nahrungsmittel AG (Bina) wie ein
Augapfel hütet. Alimenta sprach mit Produktgruppenmanager Rolf Jenny über die Gründe
des Erfolgs.
Investitionsbeihilfen
auf der Wartebank
Das vom Gewerbeverband getragene Anliegen der Gleichbehandlung von Gewerbebetrieben
mit bäuerlichen Betrieben bei Investitionskrediten ist bei der vorberatenden Kommission
des Nationalrats zwar gescheitert. Mit einer Neuformulierung im Nationalrat ist
es vielleicht doch noch zu schaffen.
Bäcker und
Confiseure bald vereint
Die Zubereitung von Biobroten, Schokolade und Snacks gehört heute zur Ausbildung
von Bäckern. Das Hauptaugenmerk der Ausbildung liegt jedoch auf den traditionellen
Grundfertigkeiten.
Jäger und
Sammler von begehrtem und teurem Metall
Die Igora veranstaltete eine Besichtigungstour zu Aluverpackungsmaterialherstellern,
Abfüllern und Verpackern der Nahrungsmittelindustrie und einer Firma, die schliesslich
die Sortierung und das Recycling dieses wertvollen Metalls vornimmt.
Guetzli
egalisieren Vorjahresergebnis
Die Schweizer Dauerbackwarenindustrie konnte ihre Gesamtverkäufe wert- und mengenmässig
auf Vorjahresniveau stabilisieren. Importierte Biskuits legten um 5,9% zu. Demgegenüber
wurde das Exportgeschäft mit 1,3% leicht gesteigert. Saudi-Arabien kaufte über 80%
mehr Backwaren aus der Schweiz.
Baer gewinnt
Esprix-Qualitätspreis
Am Forum für Excellence überreichte Bundesrätin Doris Leuthard den Preis für speziell
gute Leistungen in den Bereichen Lernfähigkeit und Innovation an Stephan Baer, den
Geschäftsführer und Mehrheitsaktionär der Firma Baer AG.
Ein Verein
sucht einen neuen Namen
Die diesjährige milchwirtschaftliche Tagung der VMIB stand unter dem Zeichen gesundheitlicher
Aspekte von Milch und Milchprodukten. Lebhaft diskutierten die Vereinsmitglieder
über einen neuen Namen.
Aromaprofil
von Brötchen aus dem PATT®-Gärsteuerungsverfahren
Mit der zunehmenden Filialisierung werden häufig zentral Brötchenteiglinge hergestellt
und dezentral am Verkaufspunkt gebacken. Für deren Herstellung stehen verschiedene
Gärsteuerungsverfahren zur Verfügung. In'einer Diplomarbeit an der HSW untersuchte
Edith Wüthrich unter der Leitung von Michael Kleinert das Aromaprofil von Brötchen
aus dem PATT-Gärsteuerungsverfahren.
Platz für
5000 Laibe Käse
Zehn Millionen Kilogramm Milch verarbeitet die Käserei Wüthrich AG in Steinebrunn
pro Jahr zu Käse. Die Vermarktung erfolgt über die Alibona AG, welche nun 5000 Plätze
für die Käsereifung zu Verfügung hat.
Süsses von
Lindt & Sprüngli
Der Schokoladehersteller übertrifft Jahr für Jahr seine eigenen Prognosen und wächst
schneller als die Konkurrenz. Auch für 2006 weist der Konzern ein Umsatzwachstum
von 15% und ein Gewinnwachstum von 21% aus.
Auf der
Suche nach dem eidgenössischen Gleichgewicht
Für ihre neunte Generalversammlung wählte die Vereinigung der AOC-IGP den Tag des
Frühlingsanfangs. Ihre Produkte legte sie'in die kundigen Hände von Küchenchefin
Irma Dütsch.
Die Bekanntheit
der AOC nimmt zu
Kleiner
Umfang - grosse Wirkung
Lebensmittelfirmen setzen vermehrt auf mikroverkapselte Produkte, um die angestrebte
Produktdifferenzierung und Wertverbesserung zu erreichen. Ob Fischöl, Enzyme oder
Antioxidantien, die kleinen Kapseln schützen, maskieren, stabilisieren oder setzen
Stoffe je nach Bedarf am gewünschten Ort frei.
Höhere Dividende
dank gutem Ergebnis
Die Käsertreuhand KT, Bern, hat erneut ein gutes Geschäftsergebnis vorgelegt. Die
seit nun sechs Jahren in der Treuhandgesellschaft Gastroconsult AG integrierte spezialisierte
Treuhandfirma will die Dividendenausschüttung auf 6% erhöhen.
Eine Prise
Swissness im Tiefkühlregal
In der Schweiz indes scheint sich der Glacemarkt kaum mehr auszudehnen. Dennoch
schneiden sich neue Anbieter ansehnliche Kuchenstücke im Glacegeschäft ab. Das Rezept
heisst Swissness, sanfte technologische Weiterentwicklung und Markenkraft.
Wer will
Nano-Inside-Food?
Die bisherige Nanotechnologie-Diskussion konzentrierte sich im Lebensmittelbereich
auf die Werkstoffe, vor allem auf die so genannt «intelligenten» Verpackungen. Global
operierende Foodkonzerne, namentlich die Kraft-Gruppe, künden nun neuerdings «programmierbares
Essen» an. Was ist technisch überhaupt machbar bzw. in der Forschungspipeline?
Native Olivenöle
sensorisch bewertet
Am 22. März 2007 fand an der Hochschule Wädenswil (HSW) der 6. Internationale Olivenölkongress
statt. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Verleihung des «International Olive Award
- Zurich 2007».
Der Berner
Sennen Mühe mit der Reife
Darf ein Berner Alpkäse AOC auf der Alp schon unter fünf Monaten als «Alpkäse» verkauft
werden? Ein uneinig wirkender Vorstand löste eine Lawine von Vorschlägen aus. Alimenta
sprach mit dem Casalp-Präsidenten.
Vollständige
Anpassung macht Sinn
Am 2. Forum zum Lebensmittelrecht, organisiert von der Hochschule Wädenswil in Zusammenarbeit
mit dem Europa Institut der Universität Zürich, sprachen Behördenmitglieder und
Praktiker, Juristen und Wirtschaftsfachleute über das Spannungsfeld Lebensmittelrecht.
Milchtransport
geniesst Sonderstatus
Die Milchsammeltransporteure sind auch im schweizerischen Nutzfahrzeugverband'ASTAG,
zusammengeschlossen. Der Milchsammeltransport ist eine besondere Dienstleistung,
sieht sich aber in den nächsten Jahren auch durch die LSVA penalisiert.
Hochdorf
will im 2010 eine halbe Milliarde Umsatz erreichen
Die Hochdorf-Gruppe hat vergangene Woche ihre Bilanz präsentiert. Letztes Jahr erwirtschaftete
das Unternehmen einen Bruttoumsatz von 319,5 Mio. Franken.
Marketing
entdeckt die Hirnforschung
In einer Welt des Überflusses und der Reiz-überflutung müssen Marken strategisch
geführt werden. Sie müssen so positioniert werden, dass sie dem emotionalen Profil
der angestrebten Zielgruppe am besten entsprechen. Durch harmonisierte Ton-, Form-,
Farb-, Geruchs- und Bildeindrücken das limbische System im Gehirn reizen!
Ein neuer
Präsident für den Freiburger Milchverband
Die Milchverbände Freiburg (FSFL) und der Laiteries Réunies Genf (LRG) haben am
21. und 22. März ihre Versammlungen abgehalten.
Fromarte
hat politisch gut geschäftet
Fromarte liess an ihrer Versammlung die Agrarpolitik 2011 Revue passieren, die der
Käsewirtschaft angesichts offener Märkte den Rücken stärkt. Das Qualitätsmanagement-Handbuch
für Käsereien ist auf guten Wegen und wird frühestens im Oktober 2007 allgemeine
Richtlinie für die Branche.
Danone hat
mit Frischprodukten Erfolg
Der französische Nahrungsmittelhersteller Danone setzt voll auf die Karte Frischprodukte
und profitiert weiterhin von der Welle der gesunden Ernährung. Für 2006 wies'der
Konzern ein deutlich verbessertes Ergebnis aus.
Unbekannte
Berner Alp- und Hobelkäse
Auf den Berner Alpen werden jährlich 1000 t Alp- und Hobelkäse produziert. Trotzdem
gab es bisher nur wenig Referenzdaten zur Zusammensetzung. Forscher von ALP haben
prämierte Käse untersucht und dabei Bemerkenswertes festgestellt.
Offene Tür
in Ursy
Unglaubliche
Emmentaler-Scharmützel
Im Vorfeld der Verhandlungen zur gegenseitigen Anerkennung von Ursprungsbezeichnungen
zwischen der Schweiz und der EU wetzen die Juristen die Messer. Der deutsche Milchindustrie-Verband
erwartet von der EU-Kommission, dass sie sich eindeutig gegenüber der Schweiz positioniert.
Freihandel
schafft Probleme
Einsatz
für nachhaltige Landwirtschaft
Neues von
Aromen und Duftstoffen
Die Lebensmittelindustrie greift vermehrt zu künstlichen oder natürlichen Aromastoffen,
um den Geschmack ihrer Produkte hervorzuheben oder zu verstärken. Was aber steckt
eigentlich hinter der Deklaration «Aroma»?
Farben für
Lebensmittelpackungen auf dem Prüfstand
An der vom SVI organisierten Tagung «Bedruckte Lebensmittelverpackungen - die Industrie
muss umlernen», wurde die neue Chemikalien-Gesetzregelung Reach zum Mittelpunkt.
Tritt diese in Kraft, müssen rund 30'000 Stoffe registriert, evaluiert und zugelassen
werden.
Coops Spagat
zwischen billig und edel
Coop gewinnt 2006 im Food wie Non-Food Marktanteile zurück. Coop-Chef Hansueli Loosli
betonte an der Bilanzmedienkonferenz, dass trotz einer Minusteuerung von 1,8% über
das ganze Sortiment der Handelsumsatz um 4,6% auf 14,7 Mrd. Franken gesteigert wurde.
Nischen
zwischen den Elefanten
Nischen für innovative Molkereiartikel entstehen, wenn die Grossen grösser werden.
Die Molkerei Lanz AG nimmt einen'Neubau in Angriff.
Rechtliche
Beurteilung von Nahrungsergänzungsmitteln
Nahrungsergänzungsmittel gehören rechtlich gesehen zur Kategorie Speziallebensmittel,
genauso wie zum Beispiel Mikroalgen oder glutenfreie Lebensmittel. Wie aber sieht
es mit der Beurteilung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit oder den Health Claims
dieser Substanzen aus?
Erfreuliches
aus Kirgisien und Cham
16 ehemalige Absolventen der Fachschule 1 konnten an der GV der Ehemaligen Sursee
in Cham den eidgenössischen Fachausweis in Empfang nehmen. Informationen über die
Berufsbildung, aber auch Erlebnisberichte aus fernen Ländern, werden von den Ehemaligen
Sursee immer gerne aufgenommen.
Notwendige
Öffnung für einen kleinen Markt
Unser kleiner Lebensmittelmarkt muss sich der Globalisierung stellen. Heisst dies,
dass er gleichzeitig seine Eigenheiten verlieren muss? Schweizer Verarbeiter plädieren
zwar für die Marktöffnung, fordern aber auch Gleichbehandlung bei Subventionen und
anderen Förderinstrumenten - wie in der EU - ein.
Würdig gefeiert
Chancen
für die Biolandwirtschaft
90 Millionen «Lohas»-Anhänger, so genannt «Kulturell Kreative», soll es in der EU
geben. Sie könnten der biologischen Landwirtschaft neuen Aufwind geben. Dies zeigte
ein Workshop im Rahmen des Natur-Kongresses.
Es gibt
keine europäische Grösse
Alimenta führte mit dem Verwaltungsratspräsidenten der Emmi, Fritz Wyss, im Berghaus
Wispile in Gstaad ein Gespräch.
Zu wertvoll,
um entsorgt zu werden
Thomy-Senf gelang vor 75 Jahren mit Hilfe der Alutube der Durchbruch. Die Produktion
von Primäraluminium ist energieaufwendig. Das Metall hat aber den einzigartigen
Vorteil, bei Wiederverwertung in reinster Qualität zu Verfügung zu stehen.
Branchenimage
nützt in der Politik
Auch dieses Jahr fand der traditionelle Käsertag des bernischen Käservereins (BKV)
in der Freizeitanlage Münchenbuchsee statt. Neues gab es zum Stand der Berufsbildung
und zu den Investitionskrediten zu berichten.
Zwischen
Not und Wegwerfgesellschaft
Täglich sammeln die Schweizer Tafeln überschüssige, aber einwandfreie Lebensmittel,
die nicht mehr verkauft werden dürfen und liefern sie an soziale Einrichtungen weiter.
Die Philosophie ist einfach: Kampf gegen die Wegwerfgesellschaft, Gaben und Freiwilligenarbeit.
Kühlkette
früher und heute
Die lückenlose Kühlung hat grossen Einfluss auf die Qualität und die Sicherheit
von Lebensmitteln. Auch in der Kühllogistik sind die Anforderungen von EU-Verordnungen
ein wichtiges Thema.
Sensorische
Analytik in einem'Industriebetrieb - Vision oder Realität?
Um den strengen Qualitätskriterien der Lebensmittelindustrie und des Handels sowie
den Ansprüchen der Konsumentenschaft gerecht werden zu können, unterhält die Firma
Wander AG in Neuenegg BE ein objektives Sensorikpanel. Für dieses entwickelte Andreas
Steffen in seiner Diplomarbeit an der Hochschule Wädenswil unter der Leitung von
Annette Bongartz ein neues Konzept.
40-jähriges
Bestehen gefeiert
Fleischpasteten
nach Waadtländer Art
Neuer Betrieb
für gefragte Inlandeier
Der Schweizer Eiermarkt ist, wie vieles in der Lebensmittelproduktion, stark monopolisiert.
In Sursee hat ein Eierhandelsbetrieb zusammen mit einem Transportunternehmer auf
4000 m2 ein Lager und eine Abpackerei mit modernsten Produktionsstrassen realisiert.
Die eigene
Identität bekanntmachen
Der zweite Wettbewerb der Regionalprodukte wird dieses Jahr wieder in DelémontCourtemelon
stattfinden. Mit einem Wettbewerb sollen Spezialitäten aus der Anonymität heraustreten
und so den Konsumenten für sich gewinnen.
Mit Nupro
& Co. auf Kurs
Milchpulverunternehmen leiden, wenn der Käsemarkt gut läuft. Hochdorf machte vor
allem wegen des fehlenden Rohstoffs weniger Umsatz, erhöhte aber auch dank Technik
den Gewinn.
Die erste
Schweizer Käsestrasse
Das hügelige und grüne Emmental ist immer noch Wenigen als Erholungsraum bekannt.
Die Anregung, den Konsumenten aus aller Welt die Ursprungsregion des berühmten Schweizer
Käses mit den Löchern näher zu bringen, kam aus der Käsebranche.
Jodzusatz
wird deklarationspflichtig
Vor über 80 Jahren führte die Schweiz als Pionier die Jodisierung des Kochsalzes
ein. Eine Selbsthilfegruppe «Krank durch Jod» kämpft gegen eine Überjodisierung
und Zwangsmedikation an. Das Bundesamt für Gesundheit reagiert und will ab 2008
klare Regelungen für die Deklaration einführen.
Hiestand
mit kräftigem Wachstum
Der Backwarenhersteller Hiestand steigerte im Geschäftsjahr 2006 Umsatz und Gewinn
um knapp 15%. Im ersten Quartal des laufenden Jahres stieg der Umsatz weiterhin
markant.
Instrument
für Milchmenge gefordert
Im Hinblick auf den 1. Mai 2009, der Aufhebung der Milchkontingentierung, soll zusammen
mit den Milchverarbeitern die Milchmenge gesteuert werden. Zudem soll die'Einkommenssituation
der 30'000 Milchproduzenten verbessert werden.
Milchpulver
für halb Europa
Damian Henzi, CEO der Hochdorf-Gruppe, äussert sich in einem Gespräch mit Alimenta
zu den hohen Preisen im Milchpulver-Agrarfreihandelsabkommen, Akquisitionen und
den Rahmenbedingungen in der Milchwirtschaft.
Showtime
für Sbrinz in der Romandie
Auch in der Warengruppe Käse heisst der Trend Convenience. Sbrinz kann hier mit
den Möckli und Hobelrollen in Schalen auftrumpfen, was sich auch in den guten Verkaufszahlen
widerspiegelt.
Neue Werbekampagne
für den Gruyère AOC
Nach Marktumfragen ist der Gruyère ein beliebter und bekannter Käse. Trotzdem ist
eine gezielte Werbung nicht einfach.
Die Hamburger
werden grüner
Auch im dreissigsten Jahr des Bestehens'geschäftet McDonald's Schweiz erfolgreich.
Mit einem Jahresnettoumsatz von 556,4 Mio. Franken übertrafen McDonald's und seine'Lizenznehmer
das Rekordergebnis des Vorjahres um 4,4%.
Die Genossenschaft
des L'Etivaz AOC setzt auf den Export
Mit der Vergrösserung ihrer Keller möchte die Genossenschaft den Ansprüchen ihrer
Mitglieder und der Konsumenten gerecht werden.
Externe
Begutachtung bezeugt gute Projektarbeit
Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP veröffentlicht ihren neuen
Jahresbericht. Die Informationen über die Forschungs-, Kontroll- und Beratungstätigkeit
im Jahre 2006 sowie die entsprechenden Kennzahlen sind auch im Internet verfügbar.
Lebensmittel
unter die Lupe genommen
In seinem Bericht für das Jahr 2006 gibt das kantonale Laboratorium Bern Einblick
in seine Überwachungstätigkeit in den Bereichen Lebensmittel, Landwirtschaft und
Umweltschutz. Die Beanstandungsrate war bei einigen Lebensmittelgruppen erschreckend
hoch.
Die Schaukäsi
in neuem Glanz
Hell, freundlich, informativ und mit viel mehr Platz präsentiert sich die Appenzeller
Schaukäserei in Stein nach dem Um- und Neubau. An der Generalversammlung wurde für
das abgelaufene Geschäftsjahr ein kleiner Gewinn bekannt gegeben.
Breites
Analyseangebot in Weinfelden
Das neu gegründete Labor- und Beratungsunternehmen Bamos in der Ostschweiz wird
von Milchkäuferverbänden, den neu gegründeten Milchproduzentenpools, Sortenorganisationen
und privaten Käsereien getragen.
Emmis Fläschchendrinks
bald in Mexiko
2006 war ein gutes Jahr für den Schweizer Molkereikonzern Emmi. Der Nettoumsatz
stieg um 15,2% auf 2,335 Mrd. Franken, der Reingewinn von 51,4 auf 54 Mio. Franken.
Es gilt, in der Schweiz die Wettbewerbsfähigkeit mittels Synergien zu stärken und
im Ausland weiter zu expandieren.
Künstliches
Polarlicht für edle Säfte
Premium heisst bei Säften möglichst unveränderte Frische. Ein Frischprodukt ist
normalerweise nicht lange haltbar. Henniez füllt seit einem Jahr, für Eckes-Granini-Schweiz,
Säfte in beschichtete PET-Flaschen ab. Der Vitamin- C-Gehalt kann so lange hochgehalten
werden.
Neue Mengensteuerung
beschlossen
Emmentaler Switzerland einigte sich an ihrer 9. Delegiertenversammlung, im Jahre
2007 rund 32 000 Tonnen Emmentaler Switzerland zu produzieren. Um diese Menge im
Griff zu halten, beschlossen die Delegierten, dies über ein Reglement zu tun.
Das asiatische
Lädeli um die Ecke
Ist die
Normenvielfalt ein QM-Risiko?
Die Zielsetzung «Global Food Safety» brachte eine Vielfalt an QM-Normen hervor,
deren Einführung und Anpassung für die Lebensmittel-industrie bereits zum eigenständigen
QM-Problem wird. Welche Verbesserungen haben die QM-Neuerungen der letzten Jahre
effektiv bewirkt? Was steckt hinter dem Systemstreit der verschiedenen Normen? Alimenta
befragte Fachleute zum Stand der Entwicklungen.
Die saure
Einphasenreinigung - ein Erfolgskonzept
Das Konzept der Halag Chemie AG für die Milchtankfahrzeugreinigung wird in der Schweiz
seit vielen Jahren in namhaften Milchverarbeitungsbetrieben mit Erfolg praktiziert.
Neuer Milchverarbeiter
vor Vollendung
Nun steht sie kurz vor der Vollendung, die neue Molkerei der Nordwestschweiz. Die
Diskussionen über das Wie und Wo der Regio Milch haben lange gedauert. Der Bau für
die hochmoderne Molkerei ging aber innert kürzester Zeit vor sich.
Nach Übergangsjahr
zuversichtlich
Das von Hügli angekündigte Zwischenjahr hat einen höheren Umsatz und einen tieferen
Gewinn gebracht. Für 2007 erwartet der Konzern eine deutliche Steigerung des Ergebnisses.
Reibereien
um Milchkaufverträge beim BMKV
Mitte April trafen sich die Mitglieder des BMKV zur Hauptversammlung.
Fusion UFAF'UVNAL
dieses Jahr in Sicht
Grangeneuve
- Schule zwischen Tradition und Moderne
Monika Lüscher Bertocco (40) wird kommenden 1. Juli die Direktion des milch- und
lebensmittelwirtschaftlichen Bildungszentrums (BZML) in Grangeneuve übernehmen.
Alimenta sprach mit der designierten Chefin des zweisprachigen Bildungsinstituts.
Immer noch
nicht tarifäre Handelshemmnisse im Juni
An der KOS-Mitgliederversammlung kamen auch die Verhandlungen über die Liberalisierung
des Käsehandels Schweiz'EU zur Sprache. Nicht tarifäre Handelshemmnisse werden die
Liberalisierung auch ab Juni weiter behindern.
Harte Haltung
der Bundesbehörden
Matthias Kunz, KOS-Präsident, glaubt, dass Schweizer Käse nicht von steigenden Preisen
der sogenannten Commodities wie Magermilchpulver beeinflusst ist. Deshalb sind'Preiserhöhungen
nicht gerechtfertigt.
Für Sie
an der Erfindermesse entdeckt
Auch wenn dieses Jahr das CERN Ehrengast der Erfindermesse in Genf war, waren auch
einige Neuheiten rund um Lebensmittel und Verpackungen zu sehen.
Kontaktsuche
beim grossen Bruder
SGWH wird Mitglied der SCM. Die Genossenschaft will mit ihrem Käseangebot in den
deutschen Biofachhandel kommen.
TFS: ein
Sturm im Wasserglas
Unter diesem Titel lud die Schweizerische Gesellschaft für Lebensmittel- und Umweltchemie
am Freitag, den 27. April, zu einer Tagung ein. Die Voten waren klar. Was vor zehn
Jahren aktuell gewesen wäre, hat die Lebensmitteltechnologie heute bereits gelöst.
Marktanteilsverlust
bei Lebensmitteln
Trotzdem, dass die Migros im hart umkämpften Lebensmittelmarkt verlor, steigerte
sich der Gewinn der Migros-Gruppe um 8 Prozent auf 755 Mio Franken.
Einfluss
diverser Extraktionsprozesse auf den Ertrag von Stärke aus der Yamswurzel
Die grüne
Fee will das AOP-Label
GV der Uvnal
Wie McDonald's
seine Einkäufe tätigt
McDonald's Schweiz ist mit 128 Mio. Franken als führendes Systemgastronomieunternehmen
einer der grössten Lebensmitteleinkäufer. Über 70% der benötigten landwirtschaftlichen
Rohstoffe stammen aus der Schweiz. Alimenta sprach mit Stefan Bürki, Supply Chain
Director bei McDonald's Schweiz.
Innovationspreis
für Wädenswiler Hefe
Die Wädenswiler Hefe Fructoferm W3® gewinnt unter 70 Bewerbungen aus sechs Nationen
den Innovationspreis 2007 in der Kategorie Kellerwirtschaft an der international
bedeutendsten Messe für Wein, Obst und Fruchtsaft, der Intervitis Interfructa.
Die andere
Hälfte des Produkts
Schutz, Marketing und Logistik, oder die ökologischen, ökonomischen und analytischen
Eigenheiten einer Verpackung sind die Schlagwörter, die an der Generalversammlung
der Schweizerischen Gesellschaft für Lebensmittel-Wissenschaft und -Technologie
(SGLWT) zu hören waren.
Minoteries
stagniert und will zukaufen
Der Geschäftsgang der Mühlengruppe Minoteries verlief 2006 harzig. Bei einem leicht
rückläufigen Umsatz blieb der Gewinn nahezu konstant. Die finanzielle Basis erlaubt
künftig ein Wachstum durch Übernahmen.
Moderne
Käsereifung im Appenzell
Die Berg-Käserei Gais ist der grösste Milchverarbeitungsbetrieb im Appenzellerland.
Die neueste Errungenschaft ist ein hochmodernes Käsereifungscenter.
Umweltverträgliche
Kältemittel
Die milchverarbeitende Industrie setzt weltweit auf zukunftsweisende Lösungen mit
Ammoniak und Kohlendioxid.
Schweizer
Säuglingskost für den Osten
Während der Inlandmarkt für Säuglingsnahrung stagniert und stark umkämpft ist, setzen
Schweizer Babyfoodhersteller auf den Export. Neue kaufkräftige Schichten in Russland,
Rumänien, der Türkei und China leisten sich nur das Beste für ihre Kleinen. Dabei
hilft die «Swissness» als Vertrauensvorschuss.
Vital, vielfältig
und farbenfroh
Über 400 Aussteller aus der ganzen Welt priesen an der zehnten Vitafoods in Genf
ihre Produkte an. Von Algenextrakten bis zu Produkten zur Gewichtskontrolle war
alles zu finden.
Migros-Industrie
wird im Export stärker
Die knallharten Margenvorgaben im Detailhandel müssen entlang der ganzen Wertschöpfungskette
umgesetzt werden. Die Industriebetriebe der Migros sind im rauen Umfeld stärker
und auch exportfähiger geworden.
Bessere
Förderpolitik in der EU
Die Schweizer Milchindustrie steht einem Agrarfreihandelsabkommen mit der EU positiv
gegenüber, fordert aber gleich lange Spiesse.
Prozesswärme
mit Sonne und Holz
Alternativenergien wie Sonne, Geothermie und Holz für gewerblich-industrielle Prozesse?
Im Unterschied zu Österreich gibt es in der Schweiz keine direkten Förderinstrumente,
aber indirekte Belohnungen. Nachholbedarf gäbe es genug!
Mozzarella
als Prügelknabe des Käsefreihandels
Migros und Coop haben bereits die Preise von Importkäse gesenkt. Die Konsequenzen
des Agrarabkommens 1999 werden jetzt spürbar.
Kleine,
aber feine Toggenburger Show
Käse in allen Formen und Arten, das Ambiente drum herum und vieles mehr kam an den
2. Käsetagen Toggenburg bestens zur Geltung. Die kleine, aber feine Show vermochte
einmal mehr zu begeistern.
Weniger
Kalzium - besseres Schmelzen
In Untersuchungen von ALP hatte sich herausgestellt, dass der Kalziumgehalt eine
Rolle für die Schmelzeigenschaften von Raclette spielt. Ein tieferer Gehalt bewirkte
bessere Schmelzeigenschaften, bei zu viel gebundenem Kalzium wurden die Käse gummig.
Sorte und
Erntezeitpunkt'beeinflussen die Erdbeerqualität
Für den Konsumenten ist die Qualität der Erdbeeren beim Verkauf entscheidend. Bereits
geringe Qualitätsänderungen sind chemisch-analytisch erfassbar. Besonders die Sorte
und der Erntezeitpunkt sind für die Qualität entscheidend.
Baer spürt
erhöhten Wettbewerb
Nach einem erfolgreichen Jahr 2005 litt das Ergebnis der Privatkäserei Baer AG 2006
unter Absatzverlust und erhöhten Fabrikationskosten. Bereits ein Monat vor dem «magischen»
Juni 2007 - dem Datum des Käsefreihandels mit der EU - hat sich der Preisdruck nochmals
verschärft.
Gutes Investitionsklima
in Bäckereien
Das Backwarengeschäft verschiebt sich allmählich von kleinen zu grossen Herstellern,
trotzdem sind gewerbliche Bäckereien nach Jahren der Zurückhaltung wieder investitionsfreudig.
Gefragt sind Teigkältetechnologien, Ladenbacköfen und rationelle Produktionsanlagen.
Transparenz
vom Feld bis auf den Tisch
Ubiquitous Computing ist ein neuer Anglizismus für die Prozesstechnik und elektronische
Rückverfolgbarkeit: Aktuelle Projekte der angewandten Forschung entwickeln Lösungen
für die Prozessüberwachung auf der Basis der Radiofrequenztechnik RFID.
Functional
Food nur mit Nährwertprofil
Im Dezember 2006 wurde die Europäische Verordnung über Nährwert- und gesundheitsbezogene
Angaben über Lebensmittel 1924/2006 angenommen. Sie tritt am 1. Juli 2007 in Kraft.
Eigentliche Änderungen jedoch werden erst in zwei bis drei Jahren erwartet.
Kompetenzaufbau
in der Schweiz
In einem anspruchsvollen 11-tägigen Training Anfang Mai 2007 in der Schweiz erwarben
sich 17 kosovarische Molkeristen und eine Molkeristin wichtige Kompetenzen in der
Analyse von Rohmilch und Molkereiprodukten, Anwendung von Hygienekonzepten, Durchführung
von Sensoriktrainings sowie Einsatz von Technologien und Marketinginstrumenten.
Engpässe
bei Milchpulver und Butter?
Die weltweite Verknappung des Angebots an Milcheiweiss mit entsprechenden Preiserhöhungen
spitzt sich weiter zu. Dies ist insbesondere auf Produktionsprobleme in verschiedenen
Weltregionen und den inzwischen vollständig erfolgten Lagerabbau in der EU und den
USA zurückzuführen.
Grosser
Einsatz für eine Schule in Peru
Edwin Züger aus dem sankt-gallischen Niederuzwil startet ein Projekt für Peru und
sucht aussortierte Geräte für die Käseherstellung. Ein fünfwöchiger Einsatz für
«Swisscontact» in Arequipa war der Auslöser dafür.
Einmalig
auf ihre Art
Henniez
trotzt dem rauen Umfeld
Das Mineralwasserunternehmen Henniez hat im letzten Jahr den Ertrag dank Kostensenkungen
markant gesteigert. Der Umsatz da-gegen ging leicht zurück.
Probiotika
und Synbiotika - wie weiter?
Als Nestlé 1994 mit LC1 den Zusatznutzen von Probiotika auf den Markt brachte, löste
sie eine kleine Revolution aus. In der Zwischenzeit wissen fast alle Konsumenten,
dass Probiotika oder Bifidobakterium und Gesundheitsförderung das Gleiche sind.
Wirken aber Probiotika wirklich und wie sieht es nach 2009 mit den Claims aus?
Was ist
neu an der Fromage?
Die dritte Fachmesse für Käse, Molkereiprodukte und Lebensmittelindustrie findet
vom'31.1.-3.2.2008 auf dem Gelände'der BEA bern expo AG statt.
Weiter ungeschützt
«AOC ist
Massenware»
Alimenta führte am Lieferantentag der Lustenberger & Dürst mit dem Referenten Renato
Isella, Leiter Einkaufspool Frischprodukte von Coop, ein Gespräch. Isella betont,
dass Coop zu Schweizer Produkten steht.
Emmentalermenge
wird wieder gekürzt
Volle Lager, die Mengenbewirtschaftung, Käse, die noch nicht voll gereift sind,
und der Preisaufschlag im Januar haben die Situation beim Emmentaler wieder einmal
verschärft.
Wie wirkt
die Zitronensäure?
Gute Schmelzeigenschaften sind auch bei kurz gereiftem Raclettekäse wichtig. Vor
allem gebundenes Kalzium lässt die Käse aber gummig werden. Lässt sich das technologisch
verhindern?
Terroir-Trend
auch beim Kaffee
Herkunftsreine Kaffees sind ein trendiges und erfolgsversprechendes Konzept gegen
den stagnierenden Kaffeekonsum. Für den Erfolg braucht es einen exklusiven Terroir-Geschmack,
Raritäten und ein «Story Telling».
Stutenmilch,
altbekannt und zukunftsträchtig
Incarom
- ein Produkt mit Geschichte
Als grösster Schweizer Markenartikelher-steller im Foodbereich verfügt das Unternehmen
über traditionelle Marken, die aus Schweizer Haushalten nicht wegzudenken sind.
Dazu gehört seit 50 Jahren Incarom.
Kaffee aus
Zichorie und Malz waren einst Alltag
Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden rund 50% des gesamten Konsums an «Kaffee» durch
Ersatzprodukte wie Zichorien- oder Malzkaffee gedeckt. Heute sind sie nur noch in
Nischen zu finden. Alimenta sprach mit Historiker Roman Rossfeld.
Weichkäse-Knowhow
aus Frankreich
Der Europäische Verband der Milchwirtschafter organisierte im Frühling in Poligny
einen Kurs für Weichkäsetechnologie.-16 Teilnehmer aus neun Ländern begaben sich
in den französischen Jura.
Leistungsstark
und einsatzwillig
Im Rathaus Sursee versammelten sich am ersten Junitag die Absolventen der Fachschulen
1 und 2 zur Schlussfeier des Milchwirtschaftlichen Bildungszentrums Sursee (MBZ).
Berufsbildungsfonds
schafft Solidarität
Beim Schweizerischen Milchwirtschaftlichen Verein (SMV) sowie seinen zwei Mitgliedorganisationen
Fromarte und Berufsverband Molkereifachleute (BVM) wird die Schaffung eines Berufsbildungsfonds
diskutiert.
Projekttage
der Berufsfachschule Emmental im Berner Jura
In der letzten Schulwoche vor den Frühlingsferien waren die Milchtechnologen und
Milchtechnologinnen 1. Lehrjahr der bfe in ihren Projekttagen im Berner Jura.
Auf Mikrobenjagd
mit dem Inspektor
Zu Besuch bei einer Inspektion einer Kleinmolkerei im Zürcher Oberland. Der Vertreter
des kantonalen Labors Zürich stellt der Molkereibranche ein gutes Zeugnis aus. Nebst
häufig wechselnden Vorschriften schrauben die Grossverteiler die Anforderungen an
die Lebensmittelhygiene ständig höher.
Seit zehn
Jahren stetig aufwärts
Die Interprofession Gruyère kann auf zehn Jahre ihres Bestehens zurückblicken. Am'1.
Juni, am Tag der Liberalisierung, trafen sich die Delegierten im Schloss Gruyère.
Diese lassen dem Vorstand freie Hand bei der Mengensteuerung.
Investitionskredite
nur fürs Berggebiet
Der Ständerat beschloss am Dienstag letzter Woche mit 24 zu 19 Stimmen, die Investitionskredite
für Verarbeitungsbetriebe auf das Berggebiet zu beschränken.
Grenzöffnung'und
Annäherung
Kooperation
zwischen vier'Schweizer Fachhochschulen
Ab Herbst 2008 sollen vier Masterstudiengänge in Life Sciences (je einer pro Fachhochschule)
angeboten werden. Sie basieren allesamt auf der Bachelor-Stufe.
Coke soll
nicht dick machen
Coca-Cola ist wieder auf Erfolgskurs, dank «Zero». Die Nettoumsätze als auch der
Reingewinn des weltgrössten Getränkekonzerns stiegen um rund 4,25% auf 24,1 Mrd.
(im Vorjahr 23,1 Mrd.) $ bzw. auf 5,1 Mrd. $ (4,9 Mrd.).
Entwicklungs-
und Konsolidierungskurs
Sinkende
Frischfleischpreise und Cervelats ohne Haut
Migros senkt gemäss einer Medienmitteilung die Preise für Frischfleisch. Dem Cervelat
droht der Schweinedarm. Die Fleischbranche im Fokus der Medien.
Bell wird
Proviande-Mitglied
Grenzöffnung, Exportvisionen und der Eintritt des zweitgrössten Fleischverarbeiters
in die Branchenorganisation sind momentan zentrale Themen für die Akteure. Die Generalversammlung
der Proviande hat letzten Freitag in Arlesheim BL stattgefunden.
Rationalisierte
Strukturen ermöglichen günstige Preise
Alimenta führte mit dem Direktor der Proviande, Jürg Schletti, anlässlich der'Generalversammlung
der Proviande ein kurzes Gespräch.
Von «ProBikini»
bis «Irish Cream»
Letzten Freitag präsentierten Studierende der Lebensmitteltechnologie im 6. Semester
(SHL Zollikofen) die Resultate aus ihrer Projektwoche. Diese sieht die praktische
Durchführung technologischer Versuche vor.
Medizinal-
und Heilkräuter für Ricola
Flüssigkulturen
werden nicht exportiert
Die Kulturen von ALP leisten einen wesentlichen Beitrag an die Qualitätsführerschaft
und die Differenzierung der traditionellen Schweizer Hart- und Halbhartkäse aus
roher und thermisierter Milch. Zusammen mit Branchenvertretern wurde nun entschieden,
dass ALP auch in Zukunft keine Flüssigkulturen und keine AOC-Kulturen exportieren
wird.
Die Wahl
des richtigen Freezers
Hausglace erlaubt eine gute Marge - die Investition in eine Glacemaschine lohnt
sich. Immer mehr Konditoreien und sogar Bauernhöfe steigen ein. Welche Vorteile
bieten neue Maschinentypen mit intelligenter Regelung?
Wenn die
Schweiz allen gehört
Welcher Teil des Wertschöpfungsprozesses geschieht in der Schweiz und kann als «schweizerisch»
ausgelobt werden? An einer Marketingfachtagung zum Thema Swissness in Zürich gab
es unterschiedliche Ansichten darüber zu hören, was den Konsumenten als «Schweiz»
zugemutet werden darf.
Fehlaromen
von Wein rechtzeitig voraussagen
Neue wissenschaftliche Methoden erlauben es, Unregelmässigkeiten bei der Gärung
von Wein vorherzusagen, damit rechtzeitig eingegriffen werden kann.
Nützliche
Helfer auf dem globalisierten Markt
Nestlé und
Unilever - Kings on Ice!
Die beiden Foodkonzerne haben die wertvollsten Marken im Glacegeschäft in ihre Schatulle
gebracht und verfügen beide über einen Weltmarktanteil von 13 bis 14%. Dabei wird's
in nächster Zeit bleiben.
Verpackung
nicht länger Sündenbock
Wenn die Handelskette der Superlative, Walmart, nur 5% weniger Verpackung einsetzen
würde, könnten 250 Mio. Liter Diesel eingespart werden. Die Verpackung trägt aber
nicht mehr die Hauptlast an der Umweltbeanspruchung, sondern mehr und mehr die Distribution.
Die Konzepte,
um das Verpackungsmaterial zu reduzieren
Die Verpackungsindustrie ist gefordert. Es laufen seit Jahren Bestrebungen, um den
Verpackungsanteil von Lebensmitteln, Getränken und ganz allgemeinen Konsumgütern
zu minimieren. Welche Lösungen hat die verpackende Branche anzubieten?
Biobrot
- die Qualität ist entscheidend
Brotspezialitäten jeglicher Art werden von vielen regionalen Bäckern gebacken und
sind in unserem Land sehr geschätzt. 16,5% des 2006 in der Schweiz verkauften Brotes
ist'biologischen Ursprungs, wobei der Anteil an Schweizer Biogetreide unbekannt
ist.
Der Milchfachhandel
im Wandel
Der Schweizerische Verband des Milch-, Butter- und Käsehandels (SMBK) feierte sein
Hundertjähriges und liess seinen frischen Expräsidenten hochleben.
Das eiskalte
Geschäft mit Swissmilk
Die Glaceproduktion von Emmi in Ostermundigen zählt zu den drei grössten der Schweiz.
Für die eigene Linie Emmi Ice Cream stellt das Unternehmen authentische Produkte
her und setzt dabei voll auf den Rohstoff Schweizer Milch.
Doha-Runde
wieder auf Eis gelegt
Letzte Woche scheiterten Verhandlungen der vier Grossen des Welthandels. Ein Abschluss
der laufenden WTO-Verhandlungen ist damit unwahrscheinlich.
Promarca
gegen Hochpreisimage
Der Markenartikelverband hat den Beweis angetreten, dass Produkte wie Rivella, Gerber
Gala oder Ragusa nicht Schuld sind an der Hochpreisinsel Schweiz. Gleichzeitig fordert
er aber einen Abbau von Sondervorschriften.
Kommt Hunger
vor Food Safety?
Wenn in China noch 300 Mio. Kleinbauern Nahrungsmittel produzieren, oder in Afrika
zum Teil alte, nicht mehr gesetzeskonforme Düngemittel oder Pestizide zum Einsatz
kommen, macht sich die Lebensmittelindustrie Sorgen um die Sicherheit der immer
mehr global gehandelten Lebensmittel.
11 Millionen
Kilogramm Milch für Valait
Die Walliser Milchverband hat sich nicht nur eine Käserei geleistet, sondern auch
einen Vertrag mit Carrefour für 11 Millionen Kilogramm Milch abgeschlossen.
TFA nicht
deklarationspflichtig
In den nächsten Tagen wird dem Bundesrat ein Revisionspaket vorgelegt, in dem auch
das Thema «Transfettsäuren» (TFA) vorkommt. Damit schafft das BAG Klarheit bei einem
Thema, das in dem Medien Unsicherheit ausgelöst hat und von der Industrie bereits
seit einigen Jahren bearbeitet wird.
Kurzes Verschnaufen
für die SCM
Die Exportzahlen sind stabil, und die finanziellen Mittel, die der Organisation
zur Verfügung stehen, bewegen sich im gewohnten Rahmen. Bald schon könnte sich aber
einiges ändern.
sensorischen
Monitoring-Systems
Die Firma Buonvicini AG in Stabio führt regelmässig Konsumententests mit ihren Produkten
durch. Ein sinnvolles Panelmanagement, d.h. eine für die Bevölkerungsstruktur der
Schweiz repräsentative Konsumentenzusammenstellung, eine funktionierende Probenlogistik
sowie ein geeignetes Datenerfassungssystem sind dazu unabdingbar.
Verbesserung
des sensorischen Profils von gekochtem Schinken ohne Phosphatzugabe
Eistee-Nischenprodukte
herstellen
Heute wird Eistee weltweit konsumiert, aber Familie Schweizer hält fast den Rekord.
Nebst den internationalen Marken gibt es heute attraktive und originelle Nischenprodukte.
Eistee ist zudem ein Getränk, das auch gewerbliche Betriebe herstellen und abfüllen
können.
Den Eistee
selbst kreieren
Eistee profitiert vom Gesundimage von Schwarz- und Kräutertee, lässt sich auch im
Kleinmassstab herstellen und mit vielen weiteren Zutaten kombinieren. Einige Tipps
für Eigenkreationen vom Rezept über die Verpackung bis zum Abfüllen.
Neues vom
Bundesamt für Gesundheit
In einem Newsletter informiert das Bundesamt für Gesundheit zukünftig einmal im
Monat über das aktuelle Geschehen im Bereich Verbraucherschutz. Der Newsletter soll
als Bindeglied zwischen der spezifischen wissenschaftlichen Arbeit und der offiziellen
Information der breiten Öffentlichkeit dienen.
Mit allen
fünf Sinnen Kunden abholen
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz werden auch dieses Jahr die
Nachfragedynamik des Lebensmitteldetailhandels beflügeln. Doch hier sind besondere
Marketingkonzepte gefragt. Lebensmitteldetailhändler sollen vermehrt die Macht von
Multisensorik-Marketing einsetzen.
In mehrere
Standbeine investieren
Die Wertschöpfung in der Region behalten, Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen
und kurze Milcheinlieferungswege für die Produzenten gewährleisten. Wenn zudem mit
Investitionen in neue Produktionsanlagen eine noch grössere Produktevielfalt möglich
ist, kann der Betrieb erfolgreich auf mehrere Standbeine verteilt werden.
Claims engen
Getränkewirtschaft ein
Trink dich fit, gesund oder sogar schlank mit Lifestyle- und Wellnessgetränken.
Das sind Versprechen, die den Konsumenten anziehen, den Getränkeherstellern jedoch
aufgrund der unklaren Claimsverordnung einiges Kopfzerbrechen bereiten.
Verknappung
bedeutet Verteuerung
Unstabile Wetterbedingungen und ein überhöhter Milchpulverpreis lassen Nervosität
auf dem Milchmarkt aufkommen. In den Produzenten keimt die Hoffnung auf eine Erhöhung
des Milchpreises.
Durst löschen
alleine reicht nicht
Sie sind transportabel, sie machen fit und vor allem: Sie sind gesund. Die Getränke
der neuen Generation sind Alleskönner - oder Wasser.
Keine Freude
über die SMP-Strategie
Das Angebot bündeln und mehr produzieren - zwei Punkte, wie die Milchbauern trotz
sinkender Preise künftig mehr verdienen wollen.
Weiterer
Schritt auf der Karriereleiter
Trotz anderslautender Spekulationen: Eine grosse Erfahrung im Exportgeschäft machte
den Emmi-Chef zum Wunschkandidaten der Migros.
Nahe bei
200 Mio. Franken Umsatz
Die Thurella-Gruppe, aktiv in der Herstellung und im Vertrieb von Frucht- und Gemüsesaftgetränken,
Halbfabrikaten und Grundstoffen, hat 2006 ihren Gewinn im Vergleich zum Vorjahr
um 35% auf knapp 3,6 Mio. Franken gesteigert.
Keine Richtpreise
für den Weizen
Emmentaler-Standard
verabschiedet
Die Codex-Alimentarius-Kommission (CAC) hat in Rom einen neuen Emmentaler-Standard
beschlossen. Doch hat die Europäische Union damit einen Sieg errungen?
Internationaler
DLG-Wettbewerb 2007:
24.07.2007 - DLG-Test erfolgreich etabliert Wachsende Differenzierung des Bio-Segments
Neue Produktgruppen im Test Anmeldeschluss 23. Oktober 2007.(DLG).
Revision
Mehrwertsteuer: Ja zur Reform
25.7.07 - Nein zu Experimenten mit den Steuersätzen Die Interessengemeinschaft Detailhandel
Schweiz (IG DHS) plädiert dafür, den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Lebensmittel,
Zeitungen und Bücher nicht zu erhöhen.
Busse für
Emmi rechtskräftig
26.7.07 - Der Milchverarbeiter Emmi muss 20000 Franken bezahlen, weil er den Luzerner
Wasserturm illegal als Werbefläche für ein neues Produkt missbraucht hatte.
Stress macht
Starterkulturen resistenter
Verschiedene Stressbehandlungen während der Fermentation erhöhen die Überlebensrate
von Bakterien bei der anschliessenden Gefriertrocknung und vereinfachen so die Produktion
von konservierten Starterkulturen. Dies konnte anhand eines Lactobacillus-Stammes
aus der Stammsammlung der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP gezeigt
werden.
Trends bei
der Teigwarenherstellung
Teigwaren können roh, blanchiert, gedämpft, getrocknet oder tiefgekühlt sein. Welches
sind Herstelltrends und Produktneuheiten, und wie unterscheiden sich handwerkliche
von industriellen Pasta?
Massgeschneiderte
Industrieausrüstungen
Die Produktion
kommt wieder nach Sierre
Kraftakt
zwischen Gag und Tradition
Was für einen Käser früher alltägliche Arbeit war, wird heute zu einem sportlichen
Kräftemessen. Am 24. und 25. August 2007 findet die erste Käseroll-Meisterschaft
statt. Der Anlass soll auch zu einem Swissness-Gipfeltreffen mit den Produkten Uhren,
Schokolade und natürlich Käse werden.
Anstatt
Kekse nun Babynahrung
Danone-Chef Franck Ribouds Veräusserung des Keksgeschäfts an die amerikanische Kraft
Foods und der eine Woche später angekündigte Kauf der im Babyfood tätigen niederländischen
Numico wird von den Analysten als strategisch richtig, aber teuer angesehen.
Schweizer
Fleischprodukte ohne E 128
Der von der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit am 5. Juli als kanzerogen
eingestufte Farbstoff Rot 2G ist in der Schweiz auf der offiziellen Zusatzstoffliste,
wird aber von der Industrie nicht eingesetzt.
Potenzial
für mundgerechte Häppchen
Handarbeit in der Lebensmittelbranche wird mehr und mehr von Maschinen abgelöst.
Auf der anderen Seite verlangt der Markt nach mehr und vor allem raffinierteren
und mundgerechten Convenienceprodukten. Ein Spagat für die Lebensmittelbranche?
SMP-Strategie
im Gegenwind
Geringere Produktionskosten, eine grössere Milchmenge und vor allem die Bündelung
des Molkereimilchangebots in einem nationalen Pool, dies sind die Ziele, die die
Schweizer Milchproduzenten (SMP) in ihrer Strategie Anfang Juli präsentiert haben.
Dies stösst bei den Milchverarbeitern nicht nur auf Gegenliebe.
Konkurrenzkampf
auf europäischem Beschaffungsmarkt
Dem Gesuch zum aktiven Veredelungsverkehr wurde letzte Woche stattgegeben. Die Nutritec
kann nun mit dem ersten Gesuch 6000 t gesuchte Magermilch importieren. Das zweite
Gesuch des Milchverarbeiters ist noch hängig.
Mit CO2-Abgabe
wird kein Geld verheizt
Die energieintensive Lebensmittelwirtschaft hat gute Chancen, sich von der CO2-Abgabe
zu befreien. Ob die Branche als Ganzes als Musterknabe dasteht, steht zur Zeit noch
offen. Dass sich die fossilen Brennstoffe jüngst rasch verteuert haben, belohnt
diejenigen Unternehmen, die auf C02-neutrale Heizsysteme umgestellt haben.
Le Gruyère
AOC als Best Swiss Cheese ausgezeichnet
22.8.2007 - An der weltweit grössten Käseausstellung in Nantwich UK wurde dem KALTBACH
Le Gruyère AOC von Benoît und René Kolly in der Kategorie Best Swiss Cheese die
Goldmedaille verliehen.
Beschaffungsmarkt
ist entscheidend
Das Kerngeschäft stärken, einen optimalen Beschaffungsbereich und Auslandexpansionen
nur dort wo es sich lohnt. Rezepte und Meinungen von grossen Einzelhändlern.
Bel stärkt
Position in Osteuropa
Die französische Bel-Gruppe bezeichnet die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2007
als «exzellent». Das Unternehmen äussert sich zur finanziellen Performance im zweiten
Semester vorsichtig, da die Hausse bei den Rohstoffpreisen anhält.
Henniez
gehört jetzt auch zum Nestlé-Imperium
Am Morgen des 4. September wurde die Neuigkeit veröffentlicht: Nestlé kauft der
Familie Rouge das letzte Familienunternehmen auf dem Schweizer Mineralwassermarkt
ab, die Firma Henniez. Damit decken Nestlé Waters 25% dieses Marktes in der Schweiz
ab.
Konzentration
beim Mozzarella
Entscheidung
vertagt
Warum Tilsit
in Schildbürgen liegt
Die geografische Ursprungsbezeichnung scheint auch in der Ostschweiz salonfähig
zu werden. Dass damit der AOC-Gedanke ausgehöhlt wird, scheint nicht weiter zu stören.
Noch ist die Frage ungelöst, was mit der Marke «Tilsiter» geschieht.
Was essen
Kinder eigentlich?
An der nationalen Fachtagung über Ernährung informierten verschiedene Fachleute
über Kinderernährung, Übergewicht und Bewegung. Ein bekanntes Thema, das durch die
aufschlussreichen Resultate der Donald-Studie in Deutschland genauer eingekreist
werden kann, das aber auch eine beunruhigende Frage aufwirft: Können sich Kinder
mit Sozialhilfe überhaupt gesund ernähren?
Käseolympiade
in voller Vorbereitung
Wer macht den besten Käse im ganzen Alpenland? Vom 26. bis zum 28. Oktober wird
diese Frage in Oberstdorf beantwortet.
Mehr Verschwiegenheit
gefordert
Die Milchverarbeiter kritisierten an einer Tagung in Olten die Transparenz in den
Preisverhandlungen. Dass jeder Schritt gleich öffentlich werde, erschwere den Prozess.
Listerien
in der neuen Verordnung
Nach dem «Listerien-Skandal» in den Jahren 1984–1989 wurden Kontrollsysteme und
Grenzwerte für diesen pathogenen Keim entwickelt. Mit der neuen Hygieneverordnung
ist die Verantwortung ganz beim Hersteller. Es liegt bei ihm, ein seinem Betrieb
angepasstes Kontrollsystem zu entwickeln.
Milcharten
in der Ernährung
Ziegen- und Schafmilchprodukte erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. In einer
Umfrage wurden der Geschmack und das natürliche Image als Hauptgrund angegeben.
In der Literatur findet sich aber nur wenig dazu.
Ein Fest
für die Regionalprodukte
Kaffeesensorik
neu ausgedrückt
Kaffee ist eines der aromareichsten Getränke überhaupt. Die Beschreibung des Aromas
ist vielfältig und variantenreich. Zur exakteren Beschreibung der verschiedenen
Varietäten entwickelte die Hochschule Wädenswil im Auftrag von Nespresso ein Sensorikmodell.
Wie gut
sind zuckerfreie Süsswaren?
Zuckerfrei gesüsste Produkte legen stetig zu. Bei Bonbons kann die Qualität das
Original aus Zucker übertreffen, aber bei andern Produkten bestehen teilweise Unterschiede.
Herstellung und Produktentwicklung sind anspruchsvoll.
Gleich lange
Spiesse gefordert
Ob sich die Grenzen für Lebensmittel dereinst in allen Bereichen öffnen, ist noch
unklar. Klar ist, dass einige Verarbeiter angepasster an die europäischen Märkte
sind als andere.
Zusammenarbeit
von drei Kantonen in Sicht
Käseorganisation
geht in der SCM auf
Durch die Auflösung der Käseorganisation Schweiz sollen gegen 230 000 Franken jährlich
gespart werden – Geld, das nun effizienter für den Schweizer Käse eingesetzt werden
könnte.
Konserven
von heute sind in Karton verpackt
1795 wurde die Sterilisation entdeckt, und 1811 öffnete die erste Dosenfabrik. Seit
2005 existiert mit Tetra Recart eine Kartonverpackung, die es mit jedem Glas aufnimmt.
Sauber muss
nicht teuer sein
Eine CIP ist für jeden Produktionsprozess eine Herausforderung. Einerseits wegen
den möglichen Stillstandzeiten und andererseits wegen unnötige Kosten für Produktion
und CIP.
Havelaar
will in den Ausserhauskonsum
Die Fair-Trade-Stiftung empfiehlt sich bei der Gastronomie als Partner – zum Beispiel
für Spitzenqualität beim Kaffee. Der Wechsel zum internationalen Label soll zudem
Schweizer Markenartikler motivieren, auf Fair Trade zu setzen.
2000 Kilokalorien
gelten als Massstab
Seit 1. Juli 2007 gilt die europaweite Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene
Angaben (Claims) auf Lebensmitteln. Für die Verbraucher soll es dadurch mehr Transparenz
geben. Für Lebensmittelhersteller gilt, dass sie künftig nur nährwert- und gesundheitsbezogene
Angaben machen dürfen, die wissenschaftlich abgesichert sind.
Die Audits
sind schwierig
Qualitäts-
und Managementsystem für die gewerbliche Milchverarbeitung
Fromarte hat ihr Qualitätsmanagement-Handbuch für die Branche, das QM Fromarte,
vollständig überarbeitet. Die neue Dokumentation erscheint im Januar 2008.
Standardisierung
bedeutet Sicherheit
Paolo Colombani ist Ernährungsbiologe und arbeitet als Oberassistent am Departement
für Agrar- und Lebensmittelwissenschaften der ETH Zürich. Alimenta befragte ihn
zu seiner Arbeit als Projektleiter von Swiss Food Information Resource (SwissFIR)
und seiner Meinung zu den Nährwertangaben auf Lebensmitteln.
Bessere
Hygiene und mehr Vertrauen
Hygiene ist zwar ein komplexes Fachgebiet, aber ein Betriebsinhaber ohne die nötigen
Kenntnisse kann sich beraten lassen. Dies schafft auch beim Vollzug Vertrauen.
Soll man
Hygienesünder anprangern?
In jeder Branche gibt es schwarze Schafe, aber die Lebensmittelbranche ist besonders
betroffen, weil Lebensmittel eine starke emotionale Bedeutung besitzen. Daher neigen
Medien und Konsumenten zum Überreagieren. Tut dies auch der Zuger Gesundheitsdirektor,
der Hygienesünder öffentlich benennen will?
Nutrient
Profiling – eine grosse Herausforderung für die Milchbranche
Nutrient Profiling bewertet den Einfluss von Lebensmitteln auf die menschliche Gesundheit.
Nutrient Profiling kann sich sehr stark auf Milch und Milchprodukte auswirken, da
die meisten heute bekannten Systeme dazu führen, dass nur wenig Produkte als empfehlenswert
eingestuft werden.
Ist unser
Vollzug zu streng?
Lebensmittelinspektor Erich Sager hat an der Hygienefachtagung des Labors Veritas
und der Hotelfachschule Belvoirpark die Frage behandelt, ob der Schweizer Vollzug
zu streng sei. Viele betroffene Betriebe meinen Ja, Sager meint Nein und erklärt
seine Argumente in einem Interview.
Coop geht
mit Coopernic ins Baltikum
Die europäische Einkaufsallianz zieht nach 18 Monaten ihres Bestehens eine positive
Bilanz. Zudem gaben die Konzerne Colruyt (Belgien), Coop (Schweiz), Conad (Italien),
Leclerc (Frankreich) und Rewe (Deutschland) bekannt, eine baltische Detailhandelskette
zu kaufen.
Bewährungsprobe
für die SGWH
Fehlendes Bundesgeld und weniger Mitgliederbeiträge. Für die 90-jährige Organisation
wird das Weiterbestehen in ursprünglicher Form praktisch unmöglich.
Das Schlaraffenland
vor der Haustür
Die gute Wirtschaftslage verleiht dem Geschäft mit Delikatessen einen Höhenflug.
Grossverteiler und sogar Discounter surfen auf der guten Konsumstimmung, die auch
wieder mal kippen könnte.
Medaillen
bringen nicht immer den erhofften Erfolg
Zartes Fleisch
und rässer Käse für Gourmets und Schlemmer
Nur das Beste an Fleisch- und Käseprodukten vermarkten. Dies haben sich zwei Unternehmer
zum Ziel gesetzt. Beim Fleisch fängt «das Beste» schon bei der Fleischrasse an,
beim Käse bei Produkteinnovation und Pflege.
Weltmarktpreise
im steilen Sinkflug
Schneller als erwartet stellen die Ampeln von Grün direkt auf Rot. Wann der Landeanflug
beginnt und wie sanft er ausfällt, ist offen. Doch nur wer die Anzeichen des Marktes
ignoriert hat, reibt sich erstaunt die Augen.
Weihnachtsgebäck
ist Aromatherapie
Von Geruch werden wir bereits im Mutterleib geprägt, er zieht an oder stösst ab.
Der Geruch nach Mutters Weihnachtsgebäck lässt Wärme und ein wohliges Gefühl aufkommen.
Zimt, Anis und Co. spielen in unserem Leben eine wichtige Rolle.
Ein Dach
über dem Kopf für Unilever
Unilever verbessert die Rentabilität auch im dritten Quartal 2007. Trotzdem kommt
nach «Unilever One» ein weiteres Restrukturierungsprogramm ins Rollen, das nun auch
die Schweiz erreicht.
Bessere
Pralinés, rationeller gefüllt
Die Fülltechniken der Confiseriebranche sind heute viel moderner und rationeller
als vor zehn Jahren. Teilweise ist dank innovativen Verfahren sogar die Qualität
besser und vielseitiger geworden.
Unerwünschtes
Lysinoalanin
Lysinoalanin (LAL) ist in Lebensmitteln unerwünscht. In flüssigen Milchprodukten
kann LAL in geringen und in getrockneten Milchprodukten vereinzelt sogar in bedeutenden
Konzentrationen vorkommen. Mit einer an ALP entwickelten Methode kann LAL in Milchprodukten
quantitativ erfasst werden.
«Goûts et
Terroirs» macht Appetit
250 Aussteller präsentieren an der Herbstmesse in Bulle ihre regionalen Produkte.
Wurst und Bier, Käse und Brot, Honig und Schokolade: Vielfältig sind die neuen Kreationen,
die es zu degustieren gibt.
Blauschimmel
aus Frankreichs Jura
Es fehlt
an qualifizierten Mitarbeitern
In den Betrieben der Lebensmittelbranche spricht niemand von einer prekären Situation,
doch die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist angespannt: Es ist schwieriger geworden,
qualifizierte Mitarbeiter zu rekrutieren – am schwierigsten ist es in gewerblichen
Käsereien.
Die Genossenschaft
Alpgold sucht ihren Weg
Export nur
ins nahe Ausland
Gemeinsam
und mit vielen Ideen
Der waadtländer Metzgermeisterverband hat in Zusammenarbeit mit den Salzsalinen
von Bex eine Weissschimmel-Trockenwurst, den «Bâton du Mineur», und einen «Hamburger
du Mineur» entwickelt. Das war der Beginn des Kampfes um die Anerkennung als Spezialist
und das Überleben der gewerblichen Metzgereien.
Kein «Kinder»-Segen
für Ferrero
Der italienisch-luxemburgische Süsswarenkonzern Ferrero ist im 61. Jahr noch immer
ein familiengeführtes Unternehmen. Ferrero verfügt über verschiedene bekannte Markenartikel,
die von langer Hand geplant und entwickelt werden. Ebenso über Ausdauer verfügen
die Ferrero-Juristen bei Markenstreitigkeiten – wie bei «Kinder».
Die Ethik
wird ein Teil der Qualität
Qualität ist und bleibt ein zentrales Thema bei der Herstellung von Lebensmitteln.
Hierüber waren sich alle Vortragsredner bei den DLG-Lebensmitteltagen einig.
Kühlung
macht das Fleisch zart
Der Genusswert von Fleisch ist das Resultat der Interaktionen der wichtigsten sensorischen
Eigenschaften Zartheit, Saftigkeit und Aroma. Der Kühlungsprozess allein spielt
für die Zartheit des Endproduktes eine entscheidende Rolle.
Reichhaltiges
Vanille aus Madagaskar
Fleischbranche
rüstet zum Export
Export von Fleisch- und Wurstwaren ist wegen hohen hiesigen Rohstoffkosten und tiefen
Konsumentenpreisen im Ausland nahezu inexistent – abgesehen vom Bündnerfleisch.
Dies soll sich nun ändern.
Verdorbenem
Fleisch auf der Spur
ETH-Forscher haben ein neues Messverfahren entwickelt, mit dem auch Oberflächen
von Lebewesen schnell und unkompliziert untersucht werden können. Die Methode eröffnet
nicht nur in der Medizin, sondern auch bei der Kontrolle von Lebensmitteln interessante
neue Möglichkeiten.
Convenience
ist Frische und Ethno
Convenience-Produkte standen im Mittelpunkt der Igeho. Aussteller aus der Schweiz
und dem nahen Ausland stellten bereits bekannte und neue Produkte aus . Der Trend
geht Richtung Frische, Gesundheit und Ethno.
Erfolgreiche
Kombination mit Steigerungspotenzial
Die letzten Mittwoch zu Ende gegangene Mefa hinterlässt allgemein einen positiven
Eindruck. Die Fleischbranche bezweifelt aber, dass der zweijährliche Turnus eingehalten
werden kann.
Hart, mit
Kräutern, zuckerfrei
Zuckerwaren aus der Schweiz sind im Inland unter Druck, werden aber international
zum Renner. Die im Branchenverband Biscosuisse zusammengeschlossenen Firmen setzten
im vergangenen Jahr 70 Prozent ihrer Produktion ausserhalb der Schweiz ab.
Die Milchverarbeiter
stellen sich auf harte Verhandlungen ein
Geht es nach dem Willen der Produzenten, soll im nächsten Frühling die Milch erneut
teurer werden. Sowohl die Milchindustrie als auch die Käser stehen der Forderung
äusserst kritisch gegenüber.
Schneller
und besser essen legt zu
Schnell essen gewinnt an Bedeutung – seit langem klar, preiswert essen verliert
an Stellenwert – schon eher erstaunlich. Diese und andere Themen wurden an den Convenience-Trendtagen
in Basel diskutiert.
Die Preisbildung
von AOC-Käse in Frankreich
Die Preise der Cousins des Gruyère, Comté und Beaufort, sind marktbestimmt und werden
zwischen Käser und Verteiler festgelegt.
Preise wie
1999
Sanfte Verabschiedung
von der Quote
Das Ende der Quotenregelung in der EU ist trotz gegenteiligen Aussagen an Wahlveranstaltungen
eine beschlossene Sache. Sie wird bis ins Jahr 2015 durchgesetzt.
Führen –
sich besser kennen lernen
Werner Stadelmann unterrichtet seit vielen Jahren an Hoch- und Fachschulen – wie
am milchwirtschaftlichen Bildungszentrum Sursee – zum Thema Personalmanagement und
Führung. Gemäss Stadelmann machen die Schulabgänger nach der Diplomierung rasch
erste Erfahrungen in der Teamführung.
Die Foodbranche
reagiert rasch
«Partizipativ und motivierend führen» – die Vorstellungen aus den Personalabteilungen
der Firmen tönen ähnlich. Tun die Unternehmen genug, ihre jungen Kader bei ihren
ersten Führungserfahrungen zu begleiten? Junge Fachhochschulabsolventen berichten
aus der Praxis.
Bilden sich
Transfettsäuren beim Erhitzen von Fetten und Ölen?
Transfettsäuren entstehen hauptsächlich bei der industriellen Härtung von pflanzlichen
Ölen. Sie können jedoch auch bei der Hitzebehandlung von Ölen und Fetten gebildet
werden, was bei vielen Konsumenten zur Frage führte, ob dies auch in der eigenen
Küche beim Braten, Backen und Frittieren der Fall ist.
Kakao aus
Equador
Zweisprachigkeit
als Walliser Trumpf
Individuelle Betreuung und Zweisprachigkeit, davon profitieren alle Studenten der
Fachhochschule Wallis HES-SO. Die Dozenten Esther Schmitt und Wilfried Andlauer
erklären in einem Gespräch mit Alimenta, wie wichtig ihnen die kompetente Ausbildung
ist.
Edelkonfitüren
liegen im Trend
Konfitüren erleben eine Renaissance als Gourmetprodukt, und immer mehr gewerbliche
Betriebe steigen ein. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, aber die richtigen
Fliesseigenschaften stellen Ansprüche.
Kürzungen
in höherem Kostenumfeld
Wenn die Euphorie für höhere Milchpreise um sich greift, sollte dennoch der Käser
nicht mit dem Bade ausgeschüttet werden. Ab 2010 muss mit einer Kürzung der Verkäsungszulagen
gerechnet werden.
Management
nach Mass
Berufsbildungsfonds
und Milchpool
Mittelpunkt der Hauptversammlung des Berufsverbandes der Molkereifachleute der Schweiz
waren der Austritt der Nutritec aus dem Berufsverband und das Pro und Kontra zur
Bildung eines nationalen Milchpools.
Harsche
Kritik an Milchabfüllern
In diesen Tagen werden in der Schweiz die Preise für Molkereiprodukte erhöht. In
Deutschland hat der Einzelhandel diese schon seit zwei Monaten umgesetzt.
Igeho stärkt
sich als Fachmesse
Snacking, Take-away und Convenience-Shopping bilden die diesjährigen Schwerpunkte
der Igeho 07 in Basel.
«Ein Apfel
bleibt immer ein Apfel»
Mit gutem Marketing lässt sich alles verkaufen. Dr. David Bosshardt vom GDI (Gottlieb
Duttweiler Institut) über Phantasien, Träume und Wünsche als Verkaufsargument und
die Herausforderungen für Handel und Hersteller.
Billigerer
Food für mehr Wohlstand
Oft zahlen die Schweizer aber freiwillig mehr für Nahrungsmittel – und sie verdienen
mehr als ihre Vergleichspartner. Trotzdem reden alle von der «Hochpreisinsel Schweiz».
Heros 121-jährige
Treue zu Lenzburg
Hero – lange Zeit Synonym für Erbsen und Rösti in der Büchse als auch für Konfitüren
im Glas – bleibt Lenzburg treu. Hero prägte zu Anfang des 20. Jahrhunderts die Konsummuster
der Schweizer Bevölkerung. Die Wachstumsfelder von heute und morgen sind Babynahrung
für kaufkräftige Asiaten und glutenfreie Produkte für empfindliche Europäer.
Der Run
auf gekühlte Produkte
Die gute Konjunktur verhilft im Detailhandel vor allem den Lebensmitteln zu steigenden
Umsatzzahlen. Dort boomen besonders Convenience-Produkte. Chilled Food ist im Aufwind.
Bernische
Käser freuen sich über Erfolg
Sowohl national als auch international geniesst der Schweizer Käse wachsendes Ansehen.
Dies zeigt sich unter anderem an Wettbewerben.
Neuer Präsident
und kleinerer Vorstand
Der BMKV hat an seiner Hauptversammlung einen neuer Präsident gewählt. Der Vorstand
wurde um zwei Mitglieder verkleinert.
Begasen
oder vakuumlagern?
Vakuum- und Schutzgas-Verpackungen dienen bei Chilled Foods denselben Zielen mit
ähnlichen Methoden. Wie stark die Schutzbegasung im Vergleich zur Vakuumlagerung
die geschmackliche Frische und mikrobielle Stabilität verlängern kann, ist noch
nicht durch direkte Vergleiche geklärt.
Erfolgreich
in Bulle
Funktionalität
ist unsere Zukunft
Der Weg von der Grundlagenforschung über die klinischen Studien, die technologischen
Prozesse, gesetzlichen «Hindernisse» und die definitive Vermarktung eines Produktes
ist lang und steinig. Die Finanzierung, die Möglichkeit einer Versicherung sowie
und insbesondere die Akzeptanz beim Konsumenten spielen eine entscheidende Rolle.
Grossküchen
haben Konjunktur
Die Gemeinschaftsgastronomie expandiert dank guter Wirtschaftslage. Während die
SV-Group neue Kunden wie Hotels und System-gastronomie akquiriert, expandiert die
ZFV ausserhalb des Grossraums Zürich in Richtung Innerschweiz und Bern.
Ernährung
und Krebserkrankungen
Nach dem WHO-Bericht 2005 sind rund 25% der Todesfälle auf Krebserkrankungen zurückzuführen.
Epidemiologische Studien legen einen Einfluss der Ernährung auf das Krebsrisiko
nahe. Dieser Aussage versuchen Nestlé und die SMP auf die Spur zu kommen.
Mangelernährung
und Übergewicht gehören zusammen
Woher stammt die Aussage, 20% der Schweizer Bevölkerung sind übergewichtig? Wenn
Käse bioaktive Peptide enthält, die den Blutdruck senken, man aber nicht zuviel
Fett essen sollte, was ist dann gesund? An der Nutrinet-Herbst-tagung zeigte sich,
wie vielseitig und verzweigt die Lebensmittelforschung wirklich ist.
Zweiter
Messetermin
Die Verpackungsmesse easyFairs wird nach erfolgreicher Premiere im November 2006
ihren zweiten Auftritt wiederum in Luzern durchführen. Die Messe ist schon ausgebucht.
Schauen,
wie es die andern machen
Alle haben bestanden. Und dann? Den Besuchern der Lehrabschlussfeier in Affoltern
im Emmental wurde das Berufspraktikum im Ausland schmackhaft gemacht.
Die Problemlösung
ist vertagt
Wie es mit der PMO Ostschweiz weitergeht, bleibt auch nach der Orientierung der
Produzenten offen.
Bobst profitiert
von Weltkonjunktur
Die Lausanner Bobst-Gruppe will weltweit erster Anbieter für Anlagen in den Bereichen
Faltkartons, Wellkartons und flexible Materialien werden. Die sehr lebhafte Nachfrage
nach Ausrüstungsgütern auch aus China stützt das Semesterergebnis.
Gläschenanlage
für hochsensible Kost
Hinter dem boomenden Exportgeschäft im Babyfoodmarkt stehen moderne Anlagen. Gerade
für Nahrungsmittel der Kleinsten sind die hygienischen Anforderungen eminent wichtig.
Brückenschlag
zur Zukunft
An der 1. Käseroll-Meisterschaft, erhielt der Emmentaler AOC auch von offizieller
Seite das AOC-Zertifikat. An diesem «Swissness-Gipfel», betonte Jürg Simon, Präsident
SO Emmentaler AOC-als Brückenschlag von der Tradition zur Zukunft.
Gehoben,
geschoben, gewuchtet…
An der ersten Käserollmeisterschaft beteiligten sich Passanten des wichtigsten Verkehsrknotenpunktes
der Schweiz ebenso wie unzählige Touristen, Promis und selbstverständlich auch Fachleute
der Käsebranche.
Migros darf
– will aber nicht mehr
Der passive Veredelungsverkehr für Vollrahm-Butter wurde am 23. August bewilligt,
wird aber mit einem Einfuhrzoll belegt. Für den grössten Einzelhändler der Schweiz
ein unattraktives Geschäft.
Zuversicht
und Sorge
Absolventen
mit Zukunftsperspektiven
Ein guter Grund zum Feiern! Alle 29 Absolventen und Absolventinnen der Lehrabschlussprüfung
am Milchwirtschaftlichen Bildungszentrum Sursee (MBZ) haben die Prüfung bestanden.
Aktive Wellpappe,
Packstoff der Zukunft
Atmungsaktive, intelligente und multifunktionelle Lebensmittelverpackungen sind
immer gefragter. Aktiver Wellkarton kann die stoffliche Zusammensetzung von Verpackungskopfraum
und -umgebung regeln.
Ostschweizer
Milchkäufer fusionieren
Der St. Gallisch-Appenzellische und der Thurgauische Milchkäuferverband wollen fusionieren.
Aus den beiden Verbänden sollen die Ostschweizer Milchverarbeiter entstehen.
Die Lebensmittelverpackung
und EU-Gesetzgebung
Unter diesem Titel führte das Fraunhofer Institut IVV in Freising seine Jahrestagung
durch. Während für Lebensmittel genaue gesetzliche Regelungen bestehen, steckt diese
bei den Verpackungen noch in den Kinderschuhen. GMP ist, wie der Präzedenzfall ITX
zeigt, keine ausreichende Lösung.
Freiburger
Käsereischule in Brasilien
Nova Friburgo, eine multidisziplinäre Käsereischule in Brasilien, feierte diesen
Sommer ihr 20-jähriges Bestehen. 5000 Besucher erwiesen dem vom Landwirtschaftlichen
Institut in Grangeneuve geplanten Hilfswerk ihre Ehre.
Milchkühe
des Nordens
Verpackung
– Faktor für die Haltbarkeit
Die Barriereeigenschaften des Primär-Packmittels haben grossen Einfluss auf die
Haltbarkeit des Produktes. Trends gehen zu längerer Haltbarkeit mit weniger Materialeinsatz
und intelligenten Verpackungen, welche den Frischzustand anzeigen. Die Verpackungsbranche
ist sehr innovativ.
Wildfleisch
ist knapp und teuer
Dieses Jahr herrscht Beschaffungsnotstand bei Wildfleisch. Die Folge der Knappheit
sind massive Preiserhöhungen. Alternativen zu besonders teuren Edelstücken können
währschafte Stücke sein sowie das reichlich vorhandene, gute und günstige Afrikawild.
Der Milchschaum
im Trend
Cappuccino, Latte Macchiato und Co. sind im Trend. Schaum ist spielerisch, attraktiv
und wirkt leicht. Das Schäumungsverhalten von Milch wurde an der Forschungsanstalt
Agroscope Liebefeld-Posieux ALP untersucht.
Aromavielfalt
von geröstetem Kaffee – leider ein sehr vergängliches Gut
Um die Aromavielfalt von geröstetem Kaffee länger erhalten zu können, wurde an der
Hochschule Wädenswil (HWS), in Zusammenarbeit mit der Firma Mycom Intertec und der
Firma Illycafe, eine Diplomarbeit durchgeführt. Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein
in Europa neuartiges Kühlverfahren getestet.
Auflage
der Spezialitätenshow
Der Concours des produits du terroirs erlebte in seiner Zweitauflage am Markt im
jurassischen Courtemelon einen grossen Besucherandrang. Die Besucher waren begeistert
von soviel Variationen an Essen.
Pflanzenextrakte
in Lebensmitteln
Der Unterschied zwischen pflanzlicher Nahrungsergänzung und Arzneimittel ist unklar
und schwer definierbar. Gesund, ungesund, nützlich, schädlich oder reines Marketing
sind Schlagwörter, die an der Jahrestagung der Gesellschaft für Lebensmittel- und
Umweltchemie SGLUC oft fielen.
Abnützungskampf
fürs Original
Gegen Schutzrechtsverletzungen wird in jüngster Zeit wieder etwas unternommen, um
der Produktpiraterie den Kampf anzusagen. Nicht nur Lebensmittelhersteller, auch
besonders die Maschinenindustrie für die Nahrungsmittelbranche leidet unter den
Fälschern.
Abschlussfeier
Riedener
will Exporte vorantreiben
Urs Riedener ist seit dem Jahr 2000 verantwortlich für das Marketing der Migros.
Ab April 2008 wird er die Geschicke des Milchverarbeiters Emmi leiten. Dort will
er vor allem das Auslandgeschäft ankurbeln.
Groupe Minoteries
SA im Zugzwang
Der grösste Schweizer Anbieter von Weichweizenmehl weist per 30. Juni 2007 im Vergleich
zur entsprechenden Vorjahresperiode einen Rückgang des Reingewinns von etwa 3% aus.
Das Müllereiunternehmen will die massive Rohstoffpreiserhöhung den Mehlkäufern weiterreichen.
Auch Käse
soll mehr wert sein
Die Verarbeiter werden den Milchproduzenten bald 6 Rappen mehr pro Kilo bezahlen.
Um nicht ins Hintertreffen zu geraten, sollen nun die Käsepreise neu verhandelt
werden. Erste Versuche blieben vorerst ohne Erfolg.
Geschäft
mit Gesundheit nur für Grosse
Der Handel mit der Gesundheit boomt. Während den Zusatzstoffen der Kampf angesagt
wird, werden Lebensmittel mit Zusatzwirkung immer beliebter. Was steckt dahinter,
und ist es kleinen Betrieben überhaupt möglich, auf diesen Zug aufzuspringen?
Suisse Garantie
für Schweizer Fleisch
Suisse Garantie wird als Garantiemarke für Schweizer Produkte eingesetzt. 90 Firmen
aus der Fleischbranche und damit 80% des Fleischmarktes setzen bereits darauf.
Elsa baut
für die Zukunft
Frittiert,
fettreduziert und trotzdem gut?
Frittierte Produkte sind beliebt aber wegen des meistens hohen Fettgehaltes auch
verpönt. Seit einigen Jahren sind daher Fettreduktionsanlagen auf dem Vormarsch.
Nur wenige Verfahren haben sich durchgesetzt.
Suche nach
der idealen Garmethode
Vorgegarte Komponenten und Fertiggerichte werden industriell oft chargenweise produziert.
Dies ist ein Vorteil für die sensorische Qualität, aber eher nachteilig für Nährstoffe
und Produktionseffizienz.
Natürliche
Lebensmittelkonservierung?
Ein Screening der antimikrobiellen Eigenschaften von ätherischen Ölen aus vier
verschiedenen Eukalyptus-Arten belegt ihre Wirksamkeit gegen schädliche Mikroorganismen.
Vielleicht
doch Suisse Garantie für alle
Der Bund will das Erscheinungsbild für alle landwirtschaftlichen Produkte aus der
Schweiz regeln. Nach breiter Opposition könnte sich nun eine Lösung abzeichnen.
EU-Milchpreiszerfall
vorerst gestoppt
Die europäische Milchwirtschaft frohlockt wegen eines weltweit knapper werdenden
Angebots des weissen Saftes. Die Preisspirale nach oben funktioniert erstmals seit
1968 ohne Exporterstattungen und ohne Interven-tionsbestände. Der Markt macht’s
möglich – und genau deswegen ist Vorsicht angebracht!
Trend am
Markt durchsetzen
Mit einem Rekorddurchgang fünf Mio. Tonnen Emmentaler wartete die thurgauische Käsereifungs
AG an ihrer GV auf. Damit wurde aber auch die obere Grenze der Lagerkapazität erreicht.
Bernhard Näf wurde in den Verwaltungsrat gewählt.
Neue Perspektiven
für Unilever
Unilever verbessert die Gewinnmarge auf 13,7 Prozent. Sowohl der Umsatz als auch
der operative Nettogewinn legten im ersten Halbjahr 2007 zu. Doch Konzernchef Patrick
Cescau will mehr und verpasst dem Konzern eine happige Schlankheitskur.
Stiefelgeisspastete
oder «pâté botté»
Schafmilchkongress
in Sardinien
Rohmilchqualität und -inhaltsstoffe, Aroma-analytik, Ernährung, Sorten- und Ursprungsschutz
(AOC) sowie die Nachweisbarkeit von Verfälschung durch andere Milcharten sind international
wichtige Themen des Ziegen- und Schafmilchsektors. In Sardinien traf sich die internationale
Fachwelt zum Gespräch.
Anlageführer
– Relaunch eines Berufes
Automatisierungsgrad und die Komplexität der Prozesse in der Lebensmittelindustrie
steigen, dementsprechend auch die Anforderungen an den Maschinenbediener. Eine Ausbildung
und Zertifizierung soll den Bedürfnissen Rechnung tragen – zusätzlich wird der Beruf
attraktiver.
Wie gut
sind Lieferantenseminare?
Nicht nur Verbände, sondern auch einige Firmen führen heute ein öffentliches Kurscenter,
wo teilweise auch Nichtkunden willkommen sind. Firmenseminare können eine Win-Win-Situation
zwischen Lieferant und Kunde bedeuten, wenn sie nicht allzu werbelastig werden.
Das Fachwissen
à jour halten
Weiterbildung war nie ein Luxus, aber heute ist sie ein Muss. Der Grund: Fachwissen
veraltet immer schneller. An Kursen kann man nicht nur Fachkenntnisse erweitern.
Reich gedeckter
Tisch in Köln
Die grösste und wichtigste Food-&-Beverage-Messe der Welt wird diesen Herbst zirka
160??000 erwarteten Besuchern wieder ihre Pforten öffnen – das erste Mal auch in
den neuen Hallen.
Die Theke
erlebt eine Renaissance
Die Theke ist der Inbegriff für das Einkaufserlebnis. Mit der besseren Wirtschaftslage
erlebt sie in Deutschland eine Renaissance, die auch Schweizer Lebensmittelanbieter
nutzen wollen.
Verständliche
Nährwertprofile
In einer Befragung von 3000 Konsumenten in 5 Ländern versuchte die europäische Konsumentenorganisation
BEUC herauszufinden, wie und mit welchen Mitteln sich Konsumenten informieren.
Tante-Emma-Läden
kehren zurück
Nah, schnell, einfach: Bequemlichkeit beim Einkauf treibt Kunden am meisten an ?
Preise spielen eine immer geringere Rolle. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des
Beratungsbüros McKinsey.
Sinkender
Umsatz trotz Topqualität
Star der
Alpen, das gezüchtete Edelweiss
Sandwichmarkt
wächst weiter
Die Take-away-Verpflegung legt durch den zunehmend hektischen und mobilen Lebensstil
seit Jahren stetig zu. Sandwiches sind die meistverkauften Snacks und ideal für
den Konsum «on the run».
Auf wen
sich Konsumenten verlassen
Gammelfleisch, krebserregende Zusatzstoffe, exorbitante Managerlöhne, Medienmanipulationen
– die Bevölkerung hat genug. Nur knapp die Hälfte der Leute glaubt noch, man könne
«den meisten Menschen vertrauen». Dies belegt eine aktuelle Studie des renommierten
Gottlieb-Duttweiler-Instituts (GDI) in Rüschlikon.
Verarbeitete
Früchte werden knapp
Apfel, Stein- und Beerenobst für Säfte, Konfitüren, Glacés und Joghurts werden knapp.
Ein sehr grosser Teil der Rohware kommt aus Osteuropa, wo grosse Ernteverluste zu
beklagen sind. Deutsche Molkereien haben inzwischen für Frischprodukte beim Detailhandel
Preiserhöhungen durchsetzen können. In der Schweiz stellen sich die Akteure auf
harte Verhandlungen ein.
Barry Callebaut
fabriziert im Auftrag
Der in der Schweiz domizilierte Schokoladekonzern Barry Callebaut baut seine Aktivitäten
als Lohnhersteller für grosse Markenartikelhersteller wie Nestlé, Cadbury und die
amerikanische Hershey sukzessive aus.
Billig-Bio
lockt Schweizer Kundschaft
2,1 Milliarden Franken gaben Schweizer Einkaufstouristinnen und -touristen 2005
im nahen Ausland aus. Die heissen Preise galten bisher vor allem für konventionelle
Ware. Doch neu bewerben auch Bio-Supermärkte die Rappenspalter.
Kundenbedürfnisse
im Zentrum
Category Management als Marketingmittel ist für Coop eine besondere Form der Zusammenarbeit,
für Unilever hingegen ein Analysemittel, das noch nicht voll ausgeschöpft wird.
Vom Hormon,
das aus dem Fett kommt
Einem amerikanischer Forscher wurde der Ernährungspreis von Danone für seine Arbeiten
zum Hormon Leptin verliehen.
Deklarationen
als Handelsbarrieren?
An der halbjährlichen Arbeitssitzung des «Standing Committee on Nutrition and Health»
der «International Dairy Federation» in Amsterdam wurde über Krebs, Fette und Öle
sowie Nahrungsfasern und Nährstoffprofile diskutiert.
Surrogate
für HACCP-Pläne
Alle grossen und kleinen Betriebe, die Lebensmittel produzieren und in den Verkehr
bringen, sind gesetzlich verpflichtet, die Lebensmittelsicherheit zu garantieren.
Es wurden HACCP-Pläne erarbeitet und umgesetzt, wobei die Erfüllung der relativ
neuen Forderung nach einer Validierung des HACCP-Plans auf erhebliche praktische
Schwierigkeiten stösst.
Schweizer
überragten alle
Mit 40 Medaillen reiste das Schweizer Team von der Käseolympiade ab, die am letzten
Wochenende im deutschen Oberstdorf ausgetragen wurde. Drei Schweizer Teilnehmer
erreichten mit ihren Käsen die maximale Punktzahl.
Die Swiss
Stars sind vergeben
Aus 34 Einsendungen wurden letzte Woche acht Glanzleistungen von Verpackungslösungen
zu den begehrten Swiss Stars gekürt.
Auf zu neuen
Ufern
In der Schweizer Nahrungsmittelbranche herrscht Aufbruchstimmung. Der beschränkte
Heimmarkt bietet vielen zu wenig Möglichkeiten.
Consommation
de lait en hausse
Das Diplom
öffnet Türen
Vom Hochbauzeichner zum Milchtechnologen – und jetzt das Diplom. Für Stefan Schwarzenberger
ist ein Traum Wirklichkeit geworden.
Lorbeeren
sind nicht zum Ausruhen da
Johannes Schefer stellt sich immer wieder gerne neuen Herausforderungen. Eine hat
er hinter sich: Mit Erfolg hat er die höhere Fachprüfung für Milchtechnologen bestanden.
Packende
Packungen gefordert
Der Verbraucher kauft ein Produkt nicht wegen guter TV-Werbung wieder, sondern wegen
des optimalen Verpackungsdesigns. Innovative Verpackungskonzepte tragen zu einer
dauerhaft erfolgreichen Produkteinführung bei.
Der Trinkmilchkonsum
steigt und steigt und steigt …
Weltweit steigt der Konsum von Milch. UHT-Milch erlebte letztes Jahr die grösste
Steigerungsrate.
Nachdenken
über Schweizer Auftritt
Soll den Fachbesuchern der Anuga Schweizer Käse in «unmittelbarer Nähe» oder «abgeschirmt»
angeboten werden? Nach interner und externer Kritik am Stand der SCM wird nun offen
über einen anderen Auftritt von Schweizer Käse nachgedacht.
Trotz guter
Lage realitätsnah bleiben
Am 16. Oktober 2007 fand in Sursee die Herbstversammlung des Zentralschweizer Milchkäuferverbandes
(ZMKV) statt. Zu Gast war auch FDP-Nationalrat Otto Ineichen, der die Käser als
innovative Unternehmer lobte.
Höhere Käsepreise
– hart verhandelt
Derzeit bewegt sich viel in der Welt der Schweizer Käse. Wo die Preisempfehlungen
noch nicht nach oben angepasst wurden, wird in diesen Tagen hart verhandelt.
Mogelverpackungen
auf der Spur
Der deutsche Verbraucherschutz hat «zu luftige Verpackungen» bei Lebensmitteln
im Visier. Dabei lässt die Fokussierung auf die Füllhöhe von Verkaufsverpackungen
wichtige Aspekte wie Ökobilanz, einfache Handhabe und Produktschutz ausser Acht.
Milchpulvernachfrage
wird einbrechen
Am internationalen Milchwirtschaftsgipfel in Dublin gehörten die Entwicklungen des
globalen Milchmarktes zu den wichtigsten Themen. Eine Einschätzung aus Schweizer
Sicht.
Blutdrucksenkende
Peptide im Käse
Sauermilch mit den blutdrucksenkenden Peptiden Valin-Prolin-Prolin und Isoleucin-Prolin-Prolin
wird bereits im Handel angeboten. An der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux
ALP gelang es nun, nachzuweisen, dass diese Peptide auch in diversen Schweizer Käsesorten
zum Teil in hohen Konzentrationen vorkommen können.
IP Gruyère
feiert Geburtstag
Das Dilemma
mit der Süsse
Nicht künstliche Süssstoffe sind das Hauptproblem bei Süsswaren, sondern die Gewöhnung
an einen zu hohen Süssgrad und der Überkonsum. Zuckeralternativen können sinnvoll,
aber auch kontraproduktiv sein.
Bald auf
dem Sprung in die Schweiz?
Europas grösster Hersteller von tiefgekühlten und klassischen Gemüsekonserven mit
Sitz im französischen Lille festigt seine Marktposition in Deutschland und wächst
vor allem in Osteuropa rasch.
Wir sind
keine Discountmesse
Am 7. und 8. November wird auf der Luzerner Allmend die Verpackungsmesse easyFairs,
zum zweiten Mal ihre Tore öffnen. Der Projektleiter, Gunnar Küchler, Geschäftsführer
der easyFairs, sagt, warum die Messe so attraktiv ist.
Milchmarktreform
Während in der Schweiz über die Standardisierung des Milchfettgehaltes auf 3,5%
diskutiert wird, hat das europäische Parlament eine neue Milchmarktreform eingeläutet.
Gebühr beendet
Palettenkrieg
Im Palettenstreit wurde ein Konsens gefunden. Die Transporteure ziehen ihre Drohung,
den Ausstieg aus dem Palettentausch, zurück. Eine Gebühr soll ab 1. Januar 2008
auf Transporten separat aufgeschlagen werden.
Von der
Schule zur Glaceproduktion
Das Interesse an der Naturwissenschaft und die Liebe zum guten Essen haben Nicole
Nussbaumer dazu gebracht, nach mehreren Jahren als Primarlehrerin ein Studium zur
Lebensmittelingenieurin zu absolvieren.
Bund nimmt
Industrie in die Pflicht
Mitte Juni verabschiedete der Bundesrat das nationale Programm «Ernährung und Bewegung».
Beim Kampf gegen das grösste Gesundheitsproblem unserer Zeit, das Übergewicht, setzt
er auch auf die Lebensmittelindustrie.
Zwischen
Tradition und Moderne
Der Blauschimmelkäse aus Schafmilch ist weltberühmt. Tradition, moderne Schafzucht,
gute Milchqualität, viel Know-how, handwerkliche Affinage und modernes Marketing
machen den Roquefort zum Erfolgsprodukt.
Füllen mit
modernsten Techniken
Gefüllte Produkte sind im Trend. Mit Füllung ist mehr Innovation, Kombination und
Vielseitigkeit möglich. Auch die Verfahrenstechnik macht Fortschritte und erlaubt
die Verarbeitung heikler Füllungen.
Kryogenes
Coaten auch für KMU
Die «Ummantelung», das sogenannten Coating, wird bei Premium-Tiefkühlprodukten angewendet.
Dieses Hightech-Verfahren lohnt sich nicht nur für die Industrie. Auch kleinere
Unternehmen können davon profitieren.
Der Countdown
für Tigre & Co. läuft
Im Emmental steht ein neuer Käsereibetrieb kurz vor der Produktionsaufnahme. 16
Mio. Kilo Milch können dereinst zu Viereckkäse, Schmelzrohware, aber auch zu schweizweit
bekannten Spezialitäten verarbeitet werden.
Industrie
ist unzufrieden mit Umfrage
Bis zum 8. August sollen sich alle Milchproduzenten in einer konsultativen Abstimmung
darüber äussern, wie sie ihre Zukunft nach der Aufhebung der Kontingentierung sehen.
Die Milchindustrie setzt ihre Fragezeichen.
Kempter
will einen Käsepreis-Index
Die jüngsten Verhandlungen über höhere Käsepreise verlaufen emotional. Ein Käsepreis-Index
soll mithelfen, künftig innerhalb der Sortenorganisationen transparenter und zielgerichteter
über das Thema zu diskutieren.
Seniorengerechte
Verpackung<
In seiner Semesterarbeit, die zugleich auch Pilotprojekt war, ist ZHAW-Student Jonas
Leu einer Frage von hoher gesellschaftlicher Relevanz nachgegangen: Seniorengerechte
Verpackung.
80 Prozent
werden vor Weihnachten verkauft
30 junge
Leute haben bestanden
Zwei und drei Jahre haben sie sich in Lehre und Schule für ihren Beruf eingesetzt.
Als Lohn dafür durften die Milchtechnologen und Milchpraktiker in Wil SG ihre Lehrbriefe
in Empfang nehmen.
Aus Überzeugung
Ausbildnerin
Irene Muralt führt mit ihrem Mann eine Bäckerei und arbeitet daneben als Ausbildungsverantwortliche
Detailhandel in der Geschäftsleitung des Schweizerischen Bäcker- und Konditorenmeisterverbandes
SBKV.
Mehr Elektriker
als Käser
Stefan Haldner, 22, hatte nach der Berufslehre als Milchtechnologe gar nicht an
einen Auslandaufenthalt gedacht. Ein Freund verhalf ihm zu einer neuen Berufserfahrung
in Kanada, die er nicht mehr missen möchte.
Zuviel des
Guten vermeiden
Die Verpackung von Schokolade hat wie überall Schutzfunktion. Schokolade ist ein
Impuls- oder Luxusprodukt. Die Verpackung hat daher auch eine wichtige Marketingfunktion.
Was sind die Trends?
Zwischen
Umweltschutz und Lifestyle
Schweizer, Österreicher und Deutsche wissen die Vorteile moderner Lebensmittelverpackungen
zu schätzen. Bei Eigenschaften wie Stapelbarkeit und Transportfähigkeit sind sie
zu Kompromissen zugunsten der Umwelt bereit.
Innovationspotenziale
für die Verpackungsindustrie
Zurückhaltung
bei Bioplastics
Die Nahrungsmittelindustrie wolle keine Ökoverpackungen, sagen die Verpacker. Die
Lebensmittelbranche sagt, diese werde von der Packindustrie nicht angeboten.
Entscheid
wurde einmal mehr vertagt
Noch hat sich keine Sortenorganisation für eine Erhöhung des Käsepreises und damit
für einen höheren Milchpreis ausgesprochen. Auch nicht beim Appenzeller, wo Landwirte
drohen, ihre Lieferungen einzustellen.
Skandale
können Krisen auslösen
Die italienische Regierung hat den grössten Käseskandal aller Zeiten elegant vertuscht.
Fragt sich, wie die europäische, insbesondere die Schweizer Bevölkerung auf diese
Mitteilung reagiert.
«Wir rechnen
mit 80 Ausstellern»
Am 9. und 10. März 2009 findet die zweite Auflage der Easyfairs Shop in Zürich statt.
Christian Rudin, Geschäftsführer von Easyfairs Switzerland, gibt Auskunft über Neuerungen
und Ziele der Plattform für den Detailhandel.
Eine Eroberung
in kleinen Schritten
Emmi möchte mit Caffè Latte den amerikanischen Frischproduktemarkt erobern. Obwohl
das Getränk bei den Konsumenten gut ankommt, stimmt der Umsatz noch nicht. Jetzt
wird am Marketingmix gefeilt.
Keine Einigung
in Sicht
Dank Teilzeitpensum
weiter im Beruf
Bislang hat die Sensorikerin Barbara Friedli den Wechsel von ihrer Vollzeit- zu
einer Teilzeitstelle als weitgehend problemlos erlebt. Wichtig dafür sei die Flexibilität
aller Beteiligten, ist sie überzeugt.
Innovationen
zusammen kreieren
Am Tag der Verpackung wurde viel über Marketing geredet. Die Branche soll die ganze
Wertschöpfungskette in den Innovationsprozess einbeziehen. In der Praxis wird meistens
schon so gearbeitet.
Fischhändler
im Dilemma
Fische und Meeresfrüchte werden in der Schweiz und weltweit immer beliebter. Die
Folge sind überfischte Weltmeere und bedrohte Fischarten. Immerhin: Die Nachfrage
nach umweltverträglichen Produkten steigt.
Messmethoden
sind zu wenig aktuell
Synthetische Nanomaterialien finden in vielen Bereichen Einsatz. Wie aber sieht
es mit der Sicherheit bei Produktion und Entsorgung aus? Die bekannten Messmethoden
hinken der Technologie hinterher.
Warum ein
Code of Conduct Nanotechnologien?
Die Charaktertomate
als Trendsetter
Geschmack, Gesundheit, Sortenvielfalt und On-the-go heissen die neuen Anforderungen
an die Tomate. Dies wurde an der 5. Tomatenkonferenz des Saatgutherstellers Syngenta
Seeds-Vegetables in den Niederlanden deutlich.
Nanotech
wird mit Vorsicht genossen
Die Nanotechnologie soll das Leben im 21. Jahrhundert grundlegend verändern. Die
Forschung läuft auf Hochtouren. Die meisten Unternehmen halten sich indes zurück
mit der Anpreisung neuer Nanotech-Produkte.
Forderungen
kommen nicht gut an
Traditionelle
Käse im Blickpunkt
Bei der internationalen Vermarktung von Käse erfreuen sich regionale Spezialitäten
grosser Beliebtheit. Das IDF-Symposium bot die Möglichkeit, mehr über die Charakterisierung
regionaler und traditioneller Käse zu erfahren.
Adipositas
kommt von Junk-Food
Die europäische Bevölkerung legt weiter an Gewicht zu. Die Schuld wird oft der Lebensmittelindustrie
in die Schuhe geschoben, die mit «Junk-Food» billige und ungesunde Lebensmittel
auf den Markt bringt.
Konsument
kennt Preis nicht mehr
Die Schweizer Konsumenten kannten vor zehn Jahren den Preis eines Produktes viel
besser als heute. Der Kunde verliert durch Aktionitis, Multipackangebote und der
riesigen Produkteauswahl, das Gespür für den normalen Preis.
Das Dilemma
mit dem «Milchstreik»
Eigentlich müsste man ja jetzt über die Euro 08 schreiben, aber das tun schon so
viele andere, dass ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, das ersparen will.
Feier zweier
Abschlussklassen
Aus der ganzen Deutschschweiz waren die Absolventen der Fachschule 1 und 2 an das
Milchwirtschaftliche Bildungszentrum Sursee gekommen, um ihre Diplome entgegenzunehmen.
Mit Kreativität
zum Produktkonzept
Das Modul «Innovationsmanagement» ist für den Studiengang Lebensmitteltechnologie
an der SHL typisch: Die technologischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen
werden im ganzheitlichen Kontext angewendet.
Ein freundliches
Wort wärmt das Herz
Barbara Wüthrich leitet die Kirchgassmetzg mit Lebensmittelsortiment seit bald 15
Jahren. In einem Interview erzählt sie von den täglichen Herausforderungen mit einem
kleinen Geschäft.
Neuerungen
bei Cremo
Wo sind
sie geblieben?
Rund die Hälfte aller Absolventen von Ausbildungen im Bereich Lebensmittel sind
Frauen. Was machen diese nach ihrem Berufsabschluss? «Alimenta» lässt in den nächsten
Ausgaben Frauen zu Wort kommen.
Doha-Runde
könnte zum Abschluss kommen
Wunsch nach
einem einzigen Beitrag
Mit einer Fusion der Produzentenbeiträge für das Basismarketing soll die Kritik
an der Switzerland Cheese Marketing AG eingedämmt werden – dies schlägt ihr Präsident
vor. Die Milchproduzenten sind skeptisch.
Inulin als
Fettersatz in Joghurt?
Durch Zugabe von Inulin kann Magerjoghurt mit einer ähnlichen Konsistenz wie Vollfettjoghurt
hergestellt werden. Zudem verbessern sich durch diesen Zusatz die Bedingungen für
probiotische Bakterienkulturen im Joghurt.
Der Blick
durch die Kundenbrille als Erfolgsgarant
Moderne
Bioprodukte für Gourmets
Bioprodukte bieten nicht nur ökologische Vorteile, sondern sind heute auch sensorisch
attraktiv. Die Produzentenorganisation Bio Suisse plant derzeit die Lancierung eines
«Gourmet Bio»-Labels.
Die Schweiz
ist eine starke Marke
Das Bild der Schweiz wird am stärksten von schweizerischen Produkten geprägt. Neben
typischen Swissness-Branchen ortet eine Studie bei der Hotellerie und anderen Nahrungsmitteln
weiteres Potenzial mit der Marke Schweiz.
Der Käse
spiegelt die Futtervielfalt
In der Milch lassen sich verschiedene Indikatoren für die Fütterungsart messen,
wie neuere Forschungsarbeiten zeigen. Dazu gehören Fettsäuren, Carotinoide und gewisse
Vitamine.
Lactalis
setzt auf die Marke Baer
Der französische Käsehersteller Lactalis übernimmt die Weichkäserei Baer in Küssnacht
SZ. Der führende europäische Milchkonzern will mit der Marke Baer im Schweizer Markt
wachsen.
Trotz vollen
Lagern steigt der Preis
In der Nacht zum 3. Juni einigten sich Produzenten, Verarbeiter und Grossverteiler
darauf, den Milchpreis zu erhöhen. Dies, obwohl Butter in rauen Mengen lagert und
die letzte Preisrunde beim Käse noch nicht verdaut ist.
Deklarationen
bereiten Kopfschmerzen
Zwei Monate nach Einführung der Verordnung über Nährwert- und gesundheitsbezogene
Angaben tauschten Spezialisten aus Behörden und Industrie ihre ersten Erfahrungen
aus.
Diabetikerprodukte
sind überflüssig
Das Bundesinstitut für Risikobewertung in Deutschland empfiehlt statt speziellen
Lebensmitteln für Diabetiker eine einheitliche und erweiterte Nährwertkennzeichnung.
Berufsbildungsaustausch
mit Europa
Europa möchte den Wissenstransfer in der Berufsbildung fördern. Auch die Schweiz
macht beim EU-Bildungsförderungsprogramm «Leonardo» mit. Noch ist das Angebot wenig
bekannt und noch mehr Junge zieht es nach Übersee.
Mehr Transparenz
gefordert
Dienstleistungspartner
in Sursee
Neben der Ausbildung bietet das MBZ den milchwirtschaftlichen Betrieben fachliche
Unterstützung bei technologischen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen.
Diese werden durch die Schüler als Projekte bearbeitet.
Milchrekord
trotz Streik?
Die Molkereien betonen, trotz des Lieferstopps für Milch nicht viel weniger Milch
als sonst im Mai zu verarbeiten. Bis Redaktionsschluss lagen unterschiedliche Angaben
über Auswirkungen und Ausmasse vor.
Herkunftsbetonung
allein reicht nicht
Bei Getränken bestehen besonders viele erfolgreiche Marketing- konzepte, und einige
werden gleichzeitig verwendet. Dennoch sind Rezeptinnovationen nicht zu vernachlässigen.
Flüssigkeiten
mit Schweizer Pass
Ausländische Mineralwasser und Softdrinks gelten als chic, da die Werbung dies suggeriert.
Auch Schweizer Getränkehersteller setzen jetzt auf emotionale Werbung, besonders
Swissness und Regionalität.
Der rote
Stier erobert Frankreich
Mit der Zulassung durch die französischen Gesundheitsbehörden ist das Kultgetränk
Red Bull nun in fast ganz Europa zugelassen. Der Meinungsstreit der Experten über
die Wirkung gewisser Inhaltsstoffe geht allerdings weiter.
Stilles
Wasser mit Exportpotenzial
Pures Wasser aus Heilquellen oder zusammen mit innovativen, auch extravaganten Aromen
verhelfen dem Getränkemarkt nicht nur im Inland zu positiven Tendenzen. Ein Zentralschweizer
Unternehmen will den US-Markt ausloten.
Yoplait
ist wieder da
Das erste
Jahr gut überstanden
Am 1. Juni 2007 fielen offiziell auch noch die letzten Hürden im Käsehandel zwischen
der Schweiz und der EU. Die Bilanz nach einem Jahr fällt vorsichtig positiv aus.
Napfmilch
ist tot – es lebe Napfmilch
Die Hergiswiler Napfmilch war 10 Jahre lang das Paradebeispiel für bäuerliche Selbsthilfe.
Umtriebige Landwirte haben sich 1998 zusammengeschlossen, um mit Hilfe von altgedienten
Molkereimanagern und anderen Insidern die Milch aus mehreren Käsereigenossenschaften
zu innovativen Produkten zu veredeln.
Die richtige
Bilanzierung machts
Neben hochwertigen, einwandfreien Rohstoffen und einer technisch guten Glacemaschine
ist vor allem der richtige Mix, d.h. die richtige Bilanzierung der Zutaten, der
Erfolgsgarant, um optimale Glace herzustellen.
Weiterbildungskurse
in Sion
Die HES-SO Wallis bietet mit ihren praxisorientierten Bachelor-Studiengängen eine
wertvolle Alternative zum Universitätsstudium. Auch für die Weiterbildung der Lebensmitteltechnologen
ist das Institut zuständig.
Alain Berset
wird Präsident der AOC
Frische
Luft für die Forellen
Insgesamt sind 13 Kompressoren dafür verantwortlich, dass den Bio-Forellen von Le
Bouveret die Luft nicht ausgeht. Gleichzeitig hält die Luft das Wasser sauber.
Omega-3-Fettsäuren
genau betrachtet
Omega-3-Fettsäuren in Lebensmittel werden oft wegen ihren gesundheitsfördernden
Wirkungen angepriesen. Vielen Konsumenten ist nicht klar, dass es mehrere Omega-3-Fettsäuren
mit unterschiedlichen Wirkungen gibt.
160 000
Plätze unter Tag
Luft fördert
schnell und schonend
Pneumatische Fördersysteme sind aus der Industrie nicht mehr wegzudenken. Anhand
der Beispiele von Kartoffelstärke und Haferflocken zeigt sich, dass jedes Produkt
seine eigenen Anforderungen an die Fördertechnik hat.
Metzgereien
automatisieren vermehrt
In der Schweizer Fleischbranche geschehen nur wenige Prozesse vollautomatisch. Aber
für einzelne Schritte werden immer mehr programmierbare Maschinen angeboten. Welche
Chancen und Risiken bietet die Automatik?
Können Roboter
mehr als Automaten?
Die Automatisierung ist auf dem Vormarsch, vor allem in Hochlohnländern. Automaten
arbeiten oft schneller und qualitätskonstanter als der Mensch. In der Praxis stösst
die Automatisierung oft an Grenzen.
Marktgleichgewicht
mit Milchpool
Regionale
Joghurts modern produziert
In diesen Tagen wird die neue Molkerei in Obergerlafingen in Betrieb genommen. Damit
sind die Grundlagen gelegt, um effizienter zu produzieren, Kapazitätsreserven zu
schaffen und in der Joghurtkompetenz zuzulegen.
Milchpreis
würde 3 Rappen sinken
Der Milchpreisindex der Vereinigung der Schweizerischen Milchindustrie zeigt für
das erste Quartal des Jahres eine Preisreduktion um 3 Rappen pro Kilo Milch an.
Diese bedürfe aber einer Relativierung, heisst es.
Konstanz
beim Endprodukt erreichen
Prozessanalyse und -kontrolle sind das A und O eines Fertigungsprozesses. Abweichungen
von der Norm kosten viel Geld. Daher wurde am IDF Symposium on Cheese Ripening diesem
Thema eine eigene Session gewidmet.
Kinder und
Frauen stehen im Zentrum
Über 450 Aussteller zeigten in Genf an der Vitafoods-Messe ihre Neuheiten. Dieses
Jahr standen Kinder und die Probleme der Frau bei der Menopause im Mittelpunkt.
Kaffeekompetenz
auf Knopfdruck
Die M. Schaerer AG gehört weltweit zu den führenden Herstellern von vollautomatischen
Kaffeemaschinen für die Gastronomie. Spitzentechnologie und ein weltweites Distributionsnetz
ermöglichen ein anhaltend starkes Wachstum.
Rund um
Gipfeli und Pralinés
Das Bildungs- und Kompetenzzentrum Richemont gehört zu den wichtigsten Adressen
für Bäcker, Konditoren und Confiseure. Mit einer breiten Palette an Dienstleistungen
ist das Zentrum auch international bekannt.
Bessere
Absprachen unter «Kleinen»
Fleischfachleute, Bäcker, Cafetiers und der unabhängige Detailhandel wollen vermehrt
politisch mit einer Stimme sprechen. Damit erhoffen sie sich in der breiten Öffentlichkeit
und in der Gewerbepolitik mehr Gewicht.
AOC gehört
neu auf die Verpackung
Wo AOC draufsteht, ist AOC drin – und zwar überall. Um dies zu erreichen, ist eine
revidierte Verordnung in Kraft getreten, die vorschreibt, dass alle AOC- und IGP-Produkte
entsprechend ausgezeichnet sind.
Gewappnet
sein für das Referendum
Noch bevor die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit der EU für den Nahrungsmittel-
und Agrarbereich begonnen haben, formierten sich Befürworter zu einer Interessengemeinschaft.
Kalzium
schützt die Gesundheit
Der Einfluss von Kalzium auf die Knochendichte ist unbestritten. Zusätzlich schützt
Kalzium vor Durchfallerkrankungen und Krebs und stimuliert die Darmflora und damit
die Krankheitsabwehr.
EFQM bringt
Firmen zu Business Excellence
Im Gegensatz zu Iso-Zertifizierungen werden bei ganzheitlichen Qualitätssystemen
alle Bereiche eines Unternehmens genau durchleuchtet. Das fördert die Wettbewerbsfähigkeit.
Erfolgreiche
Tricks für Fettreduktion
Fettreduzierte Produkte sind in. Sie müssen aber ebenso gut schmecken wie das Original.
Welche Zutaten aus der Trickkiste können Fett ersetzen bei Backwaren und Wurstwaren?
Neue Maschinen
für das Kraftgetränk
Im globalen Wettbewerb standen mehrere Produktionsländer zur Auswahl. Die zum ABF-Konzern
gehörende Wander AG hat sich für den Verbleib der Produktion in Neuenegg entschieden
und 25 Mio. Franken investiert.
Mit Automatisation
gegen Investstau
Für etablierte Maschinenexportländer wie die Schweiz könnte es wegen Rezessionsängsten
und Konkurrenzdruck durch asiatische Anbieter härter werden. Noch höhere Automatisierungsgrade
sollen dem entgegen wirken.
«Technologieverständnis
aufbauen»
Anspruchsvolle Schokolade wolle der heutige Konsument. Im «Future Center» am Bühler-Stand
an der Interpack trafen Schokoladehersteller aus aller Welt auf die Entwickler von
Schokoladetechnik.
«Eine Teilöffnung
bringt uns nicht weiter»
Der Schweizer Fleisch-Fachverband (SFF) verabschiedete in einer Resolution zehn
Thesen zum europäischen Agrarfreihandel. SFF-Direktor Balz Horber erklärt die Chancen
einer Öffnung zum europäischen Markt.
Export als
Chance
Bald mehr
Exotisches aus Nippon?
In den Handelsbeziehungen zwischen Japan und der Schweiz spielen Nahrungsmittel
eine untergeordnete Rolle. Bald schon könnte sich dies ändern. Derzeit laufen Verhandlungen
über ein Freihandelsabkommen.
Welcher
Richtpreis ist gewünscht?
Wie die VMI schon in der letzten «Alimenta» ankündigte, will die Milchindustrie
einen Richtpreis einführen. – Doch die SMP sieht kaum Unterschiede zu ihrem Monitoring.
Spannung
und Tendenzen
Minoteries
hält Kurs in Turbulenzen
Der Jahresumsatz des Mühleunternehmens Groupe Minoteries SA betrug für das vergangene
Jahr 121 Mio., gegenüber 123 Mio. Franken im 2006. Im Fokus ist nach wie vor die
europäische Wettbewerbsfähigkeit.
Neue Berufe
in der Fleischwirtschaft
Die schweizerische Fleischwirtschaft bietet mit neuen Berufsbildern Lehren für jedes
Ausbildungsniveau. Im kommenden Schuljahr starten die ersten Fleischfachleute und
Fleischfachassistenten.
«Das Handicap
ist abgewendet»
Die Milchindustrie ist erleichtert darüber, dass der Milchpool nicht zustande kommt.
Die Schweizerische Vereinigung der Milchindustrie (VMI) hat ein neues Milchpreisindexsysem
entwickelt.
Angriff
auf SCM abgeblockt
An der Delegiertenversammlung der Milchproduzenten von letztem Mittwoch wurde der
Antrag gestellt, den Beitrag an die Switzerland Cheese Marketing um einen Drittel
zu kürzen. Dieser wurde jedoch abgelehnt.
Qualitätssicherung
nach Mass
Gutes oder
böses Milchfett
In der Diskussion über die Bedeutung von Milch und Milchprodukten in der Ernährung
und Gesundheit spielt Fett immer eine wichtige Rolle. Dabei steht der Einfluss auf
die Blutfette meist im Vordergrund.
Zertifizierung
stützt Kundenbindung
ISO 22 000 oder GFSI? Glaubwürdige Unternehmen müssen eine Gesamtnachhaltigkeit
garantieren können, deshalb ist für sie die Zertifizierung der vorgelagerten Stellen
entscheidend wichtig.
SV setzt
auf verpackte Convenience
SV Schweiz hat kürzlich eine Neuheit lanciert: «Tasty SV Fine Cuisine». Dabei stellt
der grösste hiesige Caterer von «Make» auf «Buy» um, von dezentraler Eigenproduktion
auf verpackte Convenience aus einer Zentralküche.
Unterschiedliche
Konzepte
SV Schweiz hat kürzlich ein Konzept für KMU-Kunden lanciert, das auf externer Beschaffung
gegarter Speisen beruht. Auch andere Grosscaterer operieren mit Varianten der Vorproduktion.
Neue Kleider
für den Käse
Am 5. IDF-Symposium on Cheese Ripening in Bern war auch eine Session dem Thema Verpackung
gewidmet. Vieles deutet darauf hin, dass bei den Verpackungen ein grosser Entwicklungsschritt
bevorsteht.
Fast 100
Schweizer stellen aus
Die Interpack wird 50 und vergrössert sich gleichzeitig noch. Das Thema «Prozesse»
bildet einen neuen Schwerpunkt der weltgrössten Verpackungsmesse. Die Schweiz ist
die achtgrösste Ausstellernation.
Exportchancen
für Kleinpackungen
Convenienceprodukte aus Schweizer Fleisch sollen nach Manufaktur aussehen, aber
dennoch rationell verpackt werden können. So wären sie auch im Ausland gefragt.
Recycling-
statt Nährwertangaben
Nach einer Umfrage des englischen Marktforschungsinstituts Mintel wünschen Konsumenten
und Konsumentinnen mehr Instruktionen zu Recyclingmöglichkeiten und weniger Nährwertangaben
auf der Verpackung.
Der Markt
diktiert den Rhythmus
Convenience
für Senioren
Easy Opening wird europaweit zum Thema. Vor allem Senioren-Organisationen fordern
mehr Sicherheit bei der Handhabe von Verpackungen und treiben Innovationen an, wie
das Beispiel Schweden zeigt.
Vom Comersee
bis Birmingham
Die in Steinach domizilierte Hügli-Gruppe erweitert mit Zukäufen in England und
Italien das Sortiment und kommt günstig zu Know-how im Bereich Functional Food und
Flüssigtechnologie.
Die Messepremiere
ist geglückt
In Luzern fanden sich am 8. und 9. April 2008 an der erstmals für den Detailhandel
durchgeführten Easyfairs Shop über 850 Fachbesucher ein. Unterstützt wurde die Messe
durch verschiedene Branchenorganisationen.
Umsatzrakete
Caffè Latte ohne Schub
Emmi hat die Ziele nicht erreicht. In den ausländischen Märkten waren Frischprodukte
wie Caffè Latte wenig erfolgreich. Nun sollen die Marketingausgaben besser auf ihre
Wirksamkeit überprüft werden.
Doppelspurigkeiten
befürchtet
Begriffe wie «Schweiz» oder «Schweizer Qualität», aber auch das Schweizerkreuz,
sollen künftig besser geschützt werden. Letzte Woche lief die Vernehmlassungsfrist
zu einem entsprechenden Gesetz ab.
Direkte
Regelung wird angestrebt
Die gewerblichen Käsereien gehen gestärkt aus der Liberalisierung hervor. Gerade
im Hinblick auf die Aufhebung der Kontingentierung sollen die Käser das Milchkaufverhältnis
selber regeln.
Produktekennzeichnung
in liberalisierten Märkten
Der gute
Einfluss der Milchprodukte
Das Metabolische Syndrom ist eine Häufung von Stoffwechselveränderungen, die mit
einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergehen. Wie können Milchprodukte
das Metabolische Syndrom beeinflussen?
Schafmilchprodukte
haben Potenzial
Schafmilchkäse liegt bei Schweizer Konsumenten voll im Trend – vielleicht auch bald
als Mozzarella und Molkeziger bzw. Ricotta, denn beide Produkte sind realisierbar
und können auch wirtschaftlich von Interesse sein.
Gründlich
und rationell Desinfizieren
Neuartige Reinigungs- und Desinfektionsmittel versprechen eine Rationalisierung
bei gleicher Wirkung, da mehrere Schritte kombiniert werden können. Neue Methoden
erfordern aber auch ein Umdenken.
Halbwegs
tolerabel ist nicht geniessbar
Was ungefährlich ist, muss nicht geniessbar sein oder täuscht eine Qualität vor,
die nicht vorhanden ist. Ein Drittel Beanstandungen im Offenverkauf von Metzgereien
rufen nach Verbesserungen in der Hygienepraxis.
Europäische
Position gefestigt
Dank der Fricopan-Akquisition im Ausland galoppierte der Gesamtumsatz des Tiefkühlbäckers
2007 steil aufwärts: Er stieg um 43,5% auf 740,6 Mio. Franken. Der Konzerngewinn
wuchs um 31,4% auf 48,3 Mio. Franken.
Die Gesundheit
wird stetig wichtiger
Gesundheitliche Aspekte sowie die Sicherheit von Käse standen im Mittelpunkt der
ersten Session am internationalen Käseforschungssymposium, das im März in Bern stattfand.
«Stärker
wachsen als der Markt»
Walter Huber hat die ersten 100 Tage als Verantwortlicher der Migros- Industrie
absolviert. Nach einem erfolgreichen letzten Jahr strebt die M-Industrie die Verdoppelung
der Exporte innerhalb von fünf Jahren an.
Innovation
ist Chefsache
Die Schweizer Lebensmittelindustrie kann im liberalisierten Markt neben der ausländischen
Konkurrenz nur mit Qualitätsführerschaft und Innovationsgeist bestehen. Swiss Food
Research will dies unterstützen.
Kanada öffnet
einzelne Märkte
Vom Wert
der Ernährungslehre
Interdisziplinäre
Ausbildung
Während des Studiums an der ETH Zürich lernen künftige Lebensmittelwissenschafterinnen
und -wissenschafter, wie man an der Herstellung, Lagerung und Verteilung sicherer
und gesundheitsfördernder Lebensmittel arbeitet.
Wissen wurde
rege ausgetauscht
Am «Symposium on Cheese Ripening» des internationalen Milchwirtschaftsverbandes
(IDF) tauschten über 400 Wissenschafter Resultate aus und berieten über Trends in
der Käseforschung.
Teilnehmer
äussern sich zum Kongress
Lebensmittelindustrie
vorsichtig positiv eingestellt
Der Bundesrat hat sich für die Aufnahme von Verhandlungen über ein Agrarfreihandelsabkommen
mit der EU ausgesprochen. Die Nahrungsmittelindustrie beurteilt dies positiv – aber
auch mit einiger Skepsis.
«Eine breite
Diskussion ist erwünscht»
Bundesrätin Doris Leuthard möchte, dass die Lebensmittel- und die Landwirtschaftsbranche
eingehend über mögliche Begleitmassnahmen zum Freihandel mit der EU sprechen. Sie
erhofft sich konstruktive Vorschläge.
«Bis anhin
18,5 Punkte – und jetzt Weltmeister»
Logistik-Zertifikat
soll Lücke schliessen
Bis anhin bildete die Logistik zwischen Verarbeitung und Handel die Lücke in der
Zertifizierung. Bestrebungen laufen, um die ganze Wertschöpfungskette transparent
zu machen. Über die Standards wird gestritten.
«Handel
muss mehr Daten tauschen»
Informationen müssen durchgehend bereitgestellt werden, sogar Zutaten werden künftig
rückverfolgbar sein. Die Foodindustrie geht laut dem Trendforscher Moshe Rappoport
grossen Herausforderungen entgegen.
Die Vorteile
von neuen Zahlungsmitteln gut abschätzen
Der Mensch
ist ein sensibler Detektor
Verbraucher schätzen neben der guten Verträglichkeit von Joghurt auch sein einzigartiges
Aroma. Um die vielfältigen Aromastoffe in Joghurt zu charakterisieren, werden instrumentelle
mit sensorischen Methoden kombiniert.
Die Unterschiede
werden kleiner
Im Glacemarkt mischen viele Herstellergruppen mit: Industrien, Konditoreien, Molkereien,
Gastronomen und sogar Bauern. Welche Unterschiede bestehen bei der Qualität?
Edler und
mit einem besseren Image
Glace wird noch edler und auch gesünder dank Premiumzutaten und der Eliminierung
von gehärteten Fetten und künstlichen Zusatzstoffen. Zu den diesjährigen Trends
gehören klassische wie tropische Aromen.
Hin zu Exzellenz
und Professionalität
Mit der Umstellung von Nestlé Food Services auf Nestlé Professional in Rorschach
und der Gründung eines Schokoladezentrums für Exzellenz in Broc bekennt sich der
Lebensmittelriese zu Premiumprodukten.
Petit Suisse
– altbekannt und beliebt
Die roten
Bullen erhalten Konkurrenz
Natürliche Abwehrstoffe im Dutzend und voller Energie in den Tag. Mit der neuesten
Generation von Fruchtmischgetränken wollen die Getränkehersteller neue Konsumenten
gewinnen.
Der Goldhase
hüpft und hüpft
Lindt & Sprüngli will nichts an ihrer Erfolgsstrategie ändern, die da heisst: Hoher
Innovationsrhythmus, Internationalisierung und neueste Technologien einsetzen.
Forschung
ist Schlüssel zum Markt
Mehr als 400 Teilnehmer weilen am fünften wissenschaftlichen Käse- Symposium der
International Dairy Federation in Bern. Diese Gelegenheit soll zum Austausch von
Wissen genutzt werden.
Geduldsspiel
um Kägifret und Roland
Valora orientierte vor bald einem Jahr, dass sie die Produktion von Lebensmitteln
abstossen möchte. Turbulenzen in der Chefetage und Unklarheiten über die strategische
Ausrichtung verhinderten eine rasche Abwicklung des Geschäfts.
Branchen
verhindern Veredelungsverkehr
Noch nie
so viel Butter verkauft
Noch nie ist im Inland so viel Butter verkauft worden wie letztes Jahr, obwohl die
Absatzaussichten Anfang 2007 mit der Preiserhöhung alles andere als rosig waren.
Eine gewerbliche
Käserei stellt auf Butter um
Energie
sparen im Kühlregal
Kühltheken werden nach Aspekten, die der Verkaufsförderung dienen, eingesetzt und
dem Sortiment angepasst. Energieeffiziente Kühltheken sind heute ein Muss für den
Händler.
Produkt
und Klima sollen profitieren
Mehr als 60 Prozent der Lebensmittel verderben nach kurzer Zeit, wenn die Kühlkette
nicht eingehalten wird. Kühlhausbetreiber stehen vor komplexen Herausforderungen.
Natürliche
Kältemittel sind auf dem Vormarsch
Energie(kosten)
sparen – aber wie?
Bäckereien sind Energiegrossverbraucher, und das Thema Energiekosten gewinnt an
Bedeutung. Für Sparerfolge sind nebst dem Benutzerverhalten ein optimiertes Spitzenmanagement
und Wärmerückgewinnung von Bedeutung.
Label setzen
auf sichere Zertifizierung
Die Produzenten von Labelprodukten müssen die Rückverfolgbarkeit des Rohstoffs und
der Verarbeitungsweise garantieren. Wie sicher sind aber Zertifikate und Nachweismethoden?
Die Bergmilch
hat Zukunft
Ein Forschungsteam an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft (SHL) hat
sich vier Jahre intensiv mit Fragen der Bergmilchbranche beschäftigt. Die Ergebnisse
werden an einer Tagung am 8. April vorgestellt.
Manipulation
ist kein Kavaliersdelikt
Was tun, wenn Maschinen innerhalb der Produktion mit der Schutzeinrichtung nicht
funktionieren oder zu langsam sind? Die Kambly SA handelte vorbildlich – und setzte
sich beim Hersteller für eine sicherere Konstruktion ein.
Keine Beitrittsverhandlungen
mit VMI
Der VSMM hat sich Ende 2005 aus der Vereinigung der milchverarbeitenden Industrie
(VMI) verabschiedet. An der diesjährigen Generalversammlung wurden Stimmen laut,
wieder beizutreten.
Bund hat
Qualitätskontrolle geändert
Der Bund hat die Gesetzgebung zur Qualitätskontrolle von Milch angepasst. Neu erhalten
Produzenten von Käse eine gewisse Freiheit in der Milchkühlung. Zudem wird die Keimbelastung
nicht mehr als Impulswert bezeichnet.
Nährwertangabe
ist nicht obligatorisch
Mit der Umsetzung der Health-Claim-Verordnung 1924/2006 der Europäischen Union ändert
sich im Schweizer Recht nur wenig. Aus deutscher Sicht ist die Schweizer Lösung
gut.
HF-Ausbildung
in Lebensmitteltechnologie
Umgekehrter
Einkaufstourismus
Nachdem ich hier letztes Mal den Deutschen ein dickes Kränzlein gewunden habe, müssen
wir diesem heute wieder ein paar Lorbeerblätter zupfen. Schauplatz ist nicht mehr
die Grüne Woche in Berlin, sondern Bergün im Albulatal.
Vorbereitung
auf den Berufsalltag
Mit Industriefallstudien oder Projektwochen werden die angehenden Lebensmittel-Ingenieurinnen
und -Ingenieure der ZHAW auf die Herausforderungen des beruflichen Alltags vorbereitet.
Eine Uni
für Geruch und Geschmack
Von Fachhochschulen
unterscheiden
Immer wieder werden die Höheren Fachschulen HF mit den Fachhochschulen FH verwechselt.
Diesem Umstand will die neue Dachorganisation, die Konferenz HF, mit bildungspolitischem
Engagement entgegenwirken.
Kontinuierliches
Wachstum durch kontinuierliches Lernen
Käsethemen
aus fünf Kontinenten
In vielen Ländern wird erheblich in die Käseforschung investiert. Neben Qualität
und Sicherheit geht es zunehmend auch um Ernährung, Convenience und Wirtschaftlichkeit.
Käse wird vermehrt zur Zutat für andere Lebensmittel.
Trend zu
mehr Vielseitigkeit
Lachs und Forellen sind nach wie vor die Bestseller unter den geräucherten Fischen,
aber die Angebote werden vielseitiger. Die Qualitätsunterschiede sind gross, und
Heissrauchprodukte stehen im Trend.
Weitsicht
bringt Erfolg
3,3 Kilogramm Zuckerwaren isst der Schweizer pro Jahr. Trotzdem der Inlandmarkt
stagniert, konnte die Zuckerwarenindustrie das Verkaufsvolumen dank guten Exportresultaten
steigern.
«Rosen passen
zu Lassi»
Bessere
Qualität und tiefere Kosten
Die Ölqualität frittierter Produkte aus der Industrie ist oft besser und konstanter
als jene von Kleinbetrieben. Die Gründe liegen meistens in der Fritteusenkonstruktion
oder im Ölqualitätsmanagement.
Richtige
Technik für modernen Betrieb
Die Molkerei Biedermann in Bischofszell verarbeitet jährlich eine wachsende Milchmenge.
Um im Topzustand zu bleiben, muss in die Produktionstechnik investiert werden.
Ein zweites
Leben dank Bier
Brabeck
ist stolz auf sein Ergebnis
Nestlé hat erneut ein gutes Jahr hinter sich. Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern
erzielte erstmals in seiner Geschichte einen Umsatz, der über der 100-Milliarden-Marke
liegt – vor allem mit Nahrungsmitteln und Getränken.
Lebensmittelmarkt
wuchs stark
Das Jahr 2007 gehört zu den erfolgreichen für den Lebensmitteldetailhandel, was
sich in den positiven Umsatzzahlen ausdrückt. Herr und Frau Schweizer gaben rund
3 Prozent mehr für ihr Essen aus als im Vorjahr.
Ertrag geht
in die Ökoprofilierung
Coops Bilanz für 2007 glänzt: Mehr Umsatz, mehr Gewinn, mehr Marktanteil, mehr Bio
und Delikatessen und auch mehr Personal in Lohn und Brot. Coop setzt sich für die
Zukunft ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele.
Bioszene
präsentiert sich multikulturell
Die Biobranche gab sich an der weltgrössten Biomesse in Nürnberg ein Stelldichein.
Die Tendenz zeigt, dass vor allem in den umliegenden Ländern Bio auf Kosten von
konventionellen Markenartikeln wachsen.
Die Studienplanreform
ist auf Kurs
Seit Herbst 2007 bietet die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft SHL das
Studium in Lebensmitteltechnologie mit völlig revidiertem Studienplan und mehr Wahlmöglichkeiten
an. Der Start ist geglückt.
Einzelne
Teile sind sehr umstritten
Am 24. Februar stimmt das Schweizer Volk über eine Gesetzesreform ab, die vor allem
den kleineren und mittleren Unternehmen Steuererleichterungen bringen soll. Die
Wirtschaftsverbände sind grundsätzlich dafür.
Milchproteine
als Emulgatoren
Für die Herstellung vieler Lebensmittel werden Emulgatoren eingesetzt. Auch Milchproteine
als natürliche Lebensmittelzutaten eignen sich dazu. Ein ALP-Standardverfahren ermöglicht,
Emulsionen mit Caseinaten herzustellen.
Internationale
Käseforschung in Bern
Anfang März 2008 organisiert die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP
unter dem Patronat des Internationalen Milchwirtschaftsverbandes (IDF) in Bern das
fünfte wissenschaftliche Käse-Symposium.
Herstellung
und Haltbarkeit optimieren
Frischbackbrote sind im Trend. Den grössten Marktanteil haben Industrieprodukte
bei Grossverteilern. Jetzt steigen auch gewerbliche Bäckereien in dieses Wachstumssegement
ein.
Vom Feld
auf den Teller in einem Tag
Herausforderungen
anpacken
Transporteure
suchen neue Wege
Infolge der Einführung der Lenkungsabgabe auf den CO2-Ausstoss ab diesem Jahr und
der voraussichtlichen Einführung einer weiteren Abgabe auf Treibstoffe ab dem Jahr
2010 rüsten die Lebensmitteltransporteure auf.
Innovatives
Obst und Gemüse
An der Fruitlogistica, die vom 7. bis zum 9. Februar in Berlin stattfand, waren
zahlreiche Innovationen des Obst- und Gemüsebereichs zu entdecken. Eine kleine Auswahl.
Frisch Geschnittenes
im Rampenlicht
Fresh-cut-Convenience-Salat und -Obst gehören nach wie vor zu den Umsatzgewinnern
im Detailhandel und in der Ausserhausverpflegung. In Berlin fand letzte Woche dafür
eine Messe statt – die Freshconex.
Schweizer
Käse ist viel mehr wert
Die Schweiz braucht mehr Selbstbewusstsein, wenn es um ihren Käse geht, sagte Käseaffineur
Rolf Beeler am Fromage-Talk in Bern. Und wenn es um Vermarktung geht, könnte etwas
mehr Professionalität nicht schaden.
Treue zum
helvetischen Discount-Stil
Denner pflegt das Discountgeschäft auf gut schweizerisch – am Image für Qualität
wird gearbeitet. Die Integration unter das Migros-Dach bleibt vorerst strategischer
Natur.
Schokolade
muss Schweiz draufhaben
Der Export von Schweizer Schokolade ist letztes Jahr auf Rekordhöhen geklettert.
Die Schokoladeindustrie ist durch Rezessionsängste, Ausfuhrzoll und auch Fälscher
trotzdem gefordert.
Was wir
von den Deutschen lernen können
Schon dieser Titel ist wohl eine Provokation. In Zürich empört man sich derzeit,
dass nur noch deutsche Professoren angestellt werden, und im Süden des Flughafens
sieht man den «grossen Kanton» sowieso als Ursprung allen Leidens.
Das Sparpaket
wird ausgearbeitet
Auch wenn Emmi den Umsatz im Jahr 2007 um 7,1% auf 2,5 Mrd. Franken gesteigert hat,
will der Milchverarbeiter Einsparungen von 20 Millionen Franken vornehmen. Die Gewinnmarge
lag klar unter den Erwartungen.
Arbeiten
für die Lebensmittelpraxis
Keine trockenen Forschungsarbeiten für die Schublade, sondern nützliche Resultate
für die Praxis entstanden bei den Diplomarbeiten des Studiengangs Lebensmitteltechnologie
an der Hochschule für Landwirtschaft (SHL).
Mehr als
nur Rettung der Cervelats
Für die Hülle der Schweizer Extrawurst Cervelat gibt es keine gleichwertige Alternative
mit Beschaffungssicherheit. Die Akzeptanz der Konsumenten für eventuell nötige Alternativen
kann jedoch erhöht werden.
Fokus auf
Unternehmensentwicklung
Die Produktion von hochwertigen Milchprodukten sowie die Führung von Abteilungen
und Unternehmen sind anspruchsvolle Aufgaben, die hohe Anforderungen an Fachpersonen
stellen.
Schweizer
Wissen
«Familie
der Mikroverkapsler ist klein»
Mikroverkapselung
von Aromastoffen
An einem Workshop an der Hochschule Sion diskutierten Vertreter aus Industrie und
Universitäten über die neuste Entwicklung auf dem Gebiet der Mikroverkapselung.
Innovative Ideen machen diese junge Technologie spannend.
Milchqualität
ist nicht immer genügend
Antwort
steht noch aus
Käse ist
ein wahrer Genuss
Der Antipasti-Boom
hält weiter an
Der Boom mit den mediterranen Vorspeisen hält immer noch an. Mit Frischkäse zubereitete
Antipasti-Convenience ist ebenfalls gefragt. Die heimische Milchwirtschaft profitiert
kaum davon.
Käse-Prominenz
trifft sich in Bern
Am Donnerstag öffnet die Fromage, die Messe für Käse, Molkereiprodukte, Nahrungsmittel,
ihre Tore in Bern. Die zwei ersten Tage sind für das Fachpublikum reserviert, die
zwei letzten steht die Ausstellung allen offen.
Es mangelt
an Biorohstoffen
Biolebensmittel sind in der Schweiz, in Deutschland und den USA schon seit einiger
Zeit aus der Nische getreten. Handel und Markenartikelhersteller entdecken Bio.
Die Nachfrage kann die Produktion kaum decken.
Es brodelt
in der Hexenküche
Schockgefrorene Lebensmittel können Premiumansprüchen besser gerecht werden. Noch
besser nachkommen und dazu noch Showeffekte kreieren können Lebensmittel, die mit
molekularer (Hexen) Kochkunst produziert sind.
Dänisches
Know-how für die Schweiz
Danisco – ehemals Zuckerraffinerie, heute führender Anbieter zahlreicher Hilfsstoffe
für die Lebensmittelindustrie – ist auf stetigem Wachstumskurs, auch in der Schweiz.
Die Gegenbewegung
wird kommen
Der Milchmarkt war Thema an einer Tagung in Flawil. «Steigende Milchpreise führen
zu einer Ausweitung der Produktionsmenge und dadurch zu einer Dämpfung der Nachfrage.»
Davon ist Markus Willimann vom VMI überzeugt.
Schweiz
markiert Präsenz in Berlin
Die Internationale Grüne Woche ist die grösste Lebensmittelmesse Europas. Die Schweiz
und ihre Nachbarländer präsentieren sich dort auf ganz unterschiedliche Art.
Schwerpunkt
Lebensmittelverfahren
Eine der Vertiefungsrichtungen für Studierende der Ingenieurwissen- schaften im
Bereich Life Technologies an der Walliser Hochschule ist die Lebensmittelverfahrenstechnik
und -technologie.
Ferien-Initiative
im rauen Gegenwind
Der Druck auf die Arbeitnehmer steigt. Mit sechs Wochen Ferien für alle liesse sich
ihr Wohlbefinden und dadurch die Produktivität steigern. Davon geht Travail Suisse
aus – und stösst damit auch auf Unverständnis.
Breiter
Einsatz von Milchinhaltsstoffen
An der Milchkonferenz in Wien trafen sich Forscher zum Austausch rund um die Milch.
Forschungsinstitute in Deutschland und Österreich arbeiten an ähnlichen Themen wie
die Schweiz – ideal für eine Zusammenarbeit.
Vom Gipfel-
zum Vollkornkönig
Vollkornbrot ist dank dem hohen Anteil an Nahrungsfasern und Mikronährstoffen gesund,
hat aber kulinarische Handicaps. Fredy Hiestand, der wohl innovativste Schweizer
Bäcker, entwickelt Vollkornbrote mit Gourmetqualität.
Schmackhafte
Brote rationeller hergestellt
Ein Merkmal der Industrie sind kontinuierliche Prozesse, nicht jedoch beim Brotteigkneten.
Anbieter kontinuierlicher Anlagen betonen die gleichzeitige Verbesserung von Effizienz
und Qualität.
Birchermüesli
etwas anders
Meister
Lampe auf weiter Reise
Der Osterhase nimmt immer weitere Wege in Kauf, um Schweizer Kinderzimmer zu beglücken,
und kleidet sich immer aufwendiger. Der hohle Hase ist deswegen aber nicht a priori
unökologischer als die Schokotafel.
Ostereier
in satten Frühlingstönen
10 bis 12 Wochen vor Ostern beginnt bei den grossen Schweizer-Ostereier-Betrieben
der Rummel. In dieser Zeit werden zwischen 45 und 60% des jährlichen Kocheierumsatzes
realisiert.
Festtage,
aber auch Fussball kurbeln das Migros-Geschäft an
Wettrüsten
in der süssen Branche
Weltweit werden Maschinen zur Süsswarenverarbeitung stark nachgefragt. Optimale
Aussichten für die führenden Schweizer Technikanbieter – weniger gute für Schweizer
Schokoladeexporteure?
Auch für
das Publikum
Die Fromage, die Fachmesse für Käse, Molkereiprodukte und Lebensmittel, öffnet in
diesem Jahr am Samstag und am Sonntag, 2. und 3. Februar, erstmals auch dem breiten
Publikum seine Tore.
Neue Foodkonzepte
gefordert
Die Zufriedenheit der Konsumenten mit der Ernährung sinkt. Gleichzeitig geht der
Trend weiter, sich schneller und gesund zu ernähren, wie eine neue Studie der Universität
St. Gallen zeigt.
Confiserie-Handwerk
als Spitzensport
Die Herstellung der filigranen Schaustücke an internationalen Wettbewerben setzt
intensives Training voraus. Dank mehr Ressourcen gewinnen ausländische Mitbewerber
Spitzenpositionen. Die Schweizer wollen aufholen.
Schokoladenindustrie
in Bedrängnis
Unruhen in den Produktionsländern und reges Interesse der Spekulanten an der braunen
Bohne trieben die Preise in den letzten Jahren in die Höhe. Bei bleibenden Marktbedingungen
wird sich daran kaum etwas ändern.
«Premiumgetränke
müssen ins Glas»
Thurellas Geschäft mit Fruchthalbfabrikaten ist schon heute international ausgerichtet.
Auch bei den Frucht- und Gemüsegetränken werde die «Schweizer Haut» langsam zu eng,
sagt CEO Paul Kundert zu «Alimenta».
«Ich wollte
nicht vom Dach fallen»
Nöldi Forrer spricht darüber, wieso er Käser und nicht Dachdecker wurde. Er erklärt,
was uns die Ausländer punkto Marketing voraushaben und begrüsst den Cheese Award
als PR-Instrument.
Messe auf
Dreiländertour
Mit dem Dreierpack an Verpackungsmessen in Zürich, Süddeutschland und Wels in Österreich
deckt die Easyfairs neu den gesamten zentraleuropäischen Alpenraum ab.
Fertigfood
muss nicht schlechter sein
Der Umsatz bei Convenience Food steigt regelmässig. Trotzdem haben diese Produkte
Mühe, sich von den Prädikaten ungesund und fantasielos zu befreien. Nach Aussagen
der Lebensmittelindustrie seien dies reine Vorurteile.
Warum Rezepte
ohne Zusatzstoffe?
Zusatzstoffe sind oft geniale Problemlöser, teilweise auch zum Kosten sparen geeignet,
aber sehr selten gesundheitlich riskant. Trotzdem streichen viele Lebensmittelverarbeiter
Zusatzstoffe aus den Rezepten.
Bessere
Qualität dank «Clean Label»
Alimenta sprach mit Andreas Benz, Produktionsleiter Tiefkühlprodukte bei Nestlé
Suisse in Rorschach, über Zusatzstoff-Alternativen.
Käse für
die Weiterverarbeitung
Am 5. IDF-Symposium in Bern widmete sich eine Session dem Thema «Käse als Bestandteil
von Lebensmitteln». Es zeigte sich, dass funktionelle Eigenschaften von Käse heute
technologisch gut gesteuert werden können.
Algen sind
das grüne Gold des Meeres
Beschichtete
Folie als Bakterienkiller
Ein von Forschern der ETH Zürich entwickeltes Nanoprodukt aus Silber und Calciumphosphat
wirkt auf Bakterien tödlich. Das Besondere daran ist, dass die Bakterien diese desinfizierende
Wirkung selbst hervorrufen und dosieren.
Risikobasierte
Lebensmittelsicherheit
Mit Hygiene und Sicherheitskonzepten ist es möglich, Kontaminationen in Lebensmitteln
zu reduzieren. Im internationalen Handel wird die Situation auch für die Milchwirtschaft
immer anspruchsvoller.
Kein Pessimismus
zu spüren
Trotz des Abbruchs des Ministertreffens der Welthandelsorganisation WTO zeigt sich,
dass die Handelsbarrieren hin zur Schweiz weiter fallen werden – mit unterschiedlichen
Auswirkungen in der Lebensmittelbranche.
Herausforderung
zu proaktivem Tun oder Ruhebänklein am Wegrand?
Die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Nahrungsmittel-Industrie hängt entscheidend
davon ab, zu welchen Bedingungen sie landwirtschaftliche Rohstoffe beschaffen, verarbeiten
und in Form hochwertiger Produkte exportieren kann.
«Die Arbeitszeiten
sind recht locker»
Kaum die Berufslehre als Bäckerin-Konditorin abgeschlossen, entschied sich Agnes
Feuillet aus Weggis für eine Weiterbildung im Ausland. Die Dekotechnik englischer
Hochzeitstorten erlernte sie in einer Londoner Konditorei.
Einsatz
und Dynamik für Lernende
Ernährung
und Diätetik an der BFH
Praxisnahes Lehren und Forschen sichern Qualität und Erfolg in der Ernährung und
Diätetik an der Berner Fachhochschule (BFH).
Nestlé,
Migros und wir
Die Nestlé-Medaille hat aber auch eine Kehrseite. Die Gewinne verdankt Nestlé einer
Geschäftspolitik, die dem Unternehmen zwar Lorbeeren bringt, den Lieferanten und
Konsumenten aber weniger.
Die Faszination
der Käsestrasse
Kraft Foods
kämpft mit der Teuerung
Kraft Foods weist im zweiten Quartal ein starkes Umsatzwachstum auf, in einigen
Sparten gar ein zweistelliges Plus. Die Ertragslage ist allerdings unter den Erwartungen.
Frischer
und länger haltbar
Die Kunden erwarten heute frischere Lebensmittel, die länger haltbar sind. Der Frischetrend
fordert die Logistiker täglich aufs Neue heraus: die Ware muss schneller zum Kunden
und durch Technologie bleibt Frisches frischer.
Transporteur
bietet Klimabeitrag an
Beim Kauf eines Flugtickets kann seit längerem das Umweltgewissen mit einem freiwilligen
finanziellen Beitrag beruhigt werden. Dieses System bietet die Firma Krummen nun
auch für den Strassentransport an.
Altglas
ökologisch recykliert
Ein ausgeklügeltes Logistikkonzept sorgt dafür, dass das Altglas möglichst umweltschonend
zu neuem Glas werden kann. Dafür wird der Verkehr auf Strasse, Schiene und Wasserwegen
optimal miteinander verknüpft.
Dogmenwechsel
in der Ernährung?
Viel Fett in der Nahrung kann gesundheitliche Probleme wie das metabolische Syndrom
mitverursachen. Es gibt jedoch Hinweise, dass nicht Fett, sondern der Zucker Fruktose
der wahre Bösewicht sein könnte.
Omics verändert
Verständnis für Käse
Die Omics-Technologien stellen den Start in eine neue aufregende Periode der Käseforschung
dar. Dazu werden jegliche Informationen innerhalb eines biologischen Systems wie
demjenigen von Käse analysiert.
Mont Vully
nicht im Offside
Der in Cressier FR produzierte «Mont Vully»-Käse gibt nach Befinden des Freiburger
Kantonschemikers Anlass zur Täuschung. Lorenz Hirt, Rechtsanwalt in Bern, stellt
diesen Entscheid in Frage.
EU will
Farbstoffe mit Warnhinweis
Neue Forschungsresultate in England bringen synthetische Farbstoffe in Misskredit.
Diese sollen in Zukunft nur noch mit einem Warnhinweis zugelassen werden, verlangt
das EU-Parlament.
«Das Wochenende
gehört den Kindern»
Als Mutter zweier Kinder muss die Milchtechnologin Gérine Oeschger ihren Alltag
sehr gut planen und organisieren, damit neben Arbeit und Berufsmatur II die Familie
nicht zu kurz kommt.
Begeisterte
Kalifornier in der Schweiz
Die erste Sommeruniversität, organisiert von der HES-SO Changins, war ein voller
Erfolg. Begeisterte Studenten aus Kalifornien und der Schweiz freuen sich auf das
nächste Treffen in den USA.
Karriere
als Innovationsmanager
Grossunternehmen wie Lucent Technology und Dupont machen es vor: Innovationsmanager
dienen als Schnittstellen zwischen den Abteilungen. Nun gibt es die dazu nötige
Weiterbildung auch in der Schweiz.
Informationsaustausch
übers Internet
In der Fleischbranche ist ein Teil der Ausbildung kantonal geregelt. Das ABZ Spiez
bietet Werkzeuge, um trotzdem in der ganzen Schweiz denselben Standard zu erreichen.
Zwei Modelle
– zwei Meinungen
Sowohl die Strategie der Milchproduzenten als auch diejenige der -industrie möchte
verhindern, dass der Milchmarkt nach der Aufhebung der Kontingentierung chaotisch
wird. Eine Übersicht.
Das Käsefest
will gut vorbereitet sein
Eine akribische Vorbereitung ist nötig, damit sich der Schweizer Käse ab Donnerstag
von seiner besten Seite zeigen kann. Dann beginnen die Swiss Cheese Awards und die
Käsetage Toggenburg.
Weihnachten
beginnt im Herbst
Das Weihnachtsgeschäft bedeutet für die Lebensmittelindustrie Planung, logistische
Herausforderung und ausgeklügelte Disposition. Trends werden an Messen bereits eineinhalb
Jahre vorher ermittelt.
Nur noch
wenige Terrinenhersteller
Einwandfreie Prozesshygiene, gutes Handwerk und Lösungen für die Häppchenkultur
garantieren, dass Pasteten und Terrinen den Weg zu ihren Kunden finden. Der Markt
wird bald nur noch von wenigen Spezialisten beherrscht.
Männer mögen
starken Wildgeschmack
Echtes Wild wird selten gefüttert und immer auf der Jagd erlegt. Zuchtwild dagegen
wird auch zugefüttert. Futter und Behandlung der Tiere beeinflussen die Fleischqualität.
Echtes Wild ist ein anspruchsvoller Rohstoff.
Individuelle
Lösungen sind der Schlüssel zum Erfolg einer Käserei
Welches
ist die ideale Grösse?
«Milchtechnologen
sind Mangelware»
Am BBZN Milchwirtschaft in Sursee und in der Schaukäserei Affoltern im Emmental
feierten an den letzten Wochenenden über vierzig junge Erwachsene ihre frischverdiente
Eintrittskarte in den Berufsalltag.
Humanbiologie
war mein Lieblingsfach
Wenn sich Menschen auch unter widrigen Umständen und mit einfachsten Infrastrukturen
dennoch voll für Kinder engagieren, beeindruckt dies Janny Vedder. Die Expertin
für Babyfood arbeitet bei der Nutricare AG.
Lehren von
der südlichen Halbkugel
Australiens Milchbauern haben ein gutes Jahr hinter sich. Wie man letzte Woche der
Agrarpresse entnehmen konnte, hat der durchschnittliche Betrieb einen Reingewinn
von 22 000 Franken einstreichen können, ein Jahr zuvor waren noch Verluste von 38
000 Franken zu beklagen.
Der Beste
der Besten erkoren
Eine hochkarätige Jury hatte im Rahmen der Swiss Cheese Awards die Aufgabe, den
Besten aus 474 Käsen auszuwählen. Sie kam zum Schluss, dass es der Gruyère d’alpage
AOC ist.
«Der Titel
ist gut für unser Image»
Der Gruyère d’alpage von Jean-Louis Roch wurde zum besten Schweizer Käse gekürt.
Trotz der grossen Ehre will sich der Vollblutlandwirt und -senn aus Le Châtelard-près-Romont
nicht mit dieser Leistung brüsten.
Professionelle
Sensoriktests
Um die Erfolgschancen einer Produktlancierung zu verbessern, lohnt sich eine fundierte
Konsumentenbefragung. Welche Tests eignen sich am besten? «Alimenta» befragte Sensorikexperten.
Mit Bierideen
in den Exportmarkt
Messen sind das Sprungbrett für die Nahrungsmittelexporteure. An der Intermopro
in Deutschland werden neue Produkte und neue Zusammenarbeitsformen präsentiert.
Auch Schweizer Fleisch ist vertreten.
Erhöhung
abgelehnt
Mit einheitlichem
Carbon-Label den ökologischen Fussabdruck messen
Michael Spielmann. Low Carbon Economie, die Substitution fossiler Energie durch
regenerative Energie, ein Durchbruch von Energieeffizienz – dies waren lange Zeit
Visionen einiger Propheten, aber nichts Signifikantes passierte.
Gut für
das Klima und für die Kasse
Die Energiekosten
wachsen zweistellig
Die Lebensmittelindustrie investiert viel Geld in die Steigerung der Energieeffizienz,
da die Kosten für Strom und fossile Brennstoffe weiter zunehmen werden. Ein ausgefeiltes
Energiemanagement wird das Thema der Zukunft.
Natürliche
Kältemittel für Traitafina
Der Fleischverabeiter Traitafina realisierte zusammen mit der TK Logistik AG ein
neues Tiefkühllager mit dem Kältemittel Kohlendioxyd. Auch die Kälteanlage wurde
von R-22 auf eine Zweikreisanlage mit Ammoniak umgestellt.
Joghurts
aus dem Obstgarten
Der grösste italienische Joghurtproduzent Trentinalatte gehört zum Portefeuille
von Emmi. In einem imposanten Holzbau, umgeben von Obstbäumen, entstehen die Marktöffner
für Schweizer Käse und Caffè Latte.
Vitamin
D spart Gesundheitskosten
Vitamin D spielt für die Muskelkontraktionen eine wichtige Rolle und kann die Sturzrate
bei älteren Menschen drastisch reduzieren. Vitamin D vermindert zudem das Risiko
einer Fraktur um 23 bis 26 Prozent.
Lieber Qualität
statt Quantität
Dank dem 50%-Pensum als Projektkoordinatorin Industry-Intercompany hat Luana Cresta
neben ihrer Arbeit noch Zeit für ihre Kinder und erreicht das Gleichgewicht zwischen
Familien- und Arbeitsleben.
Ein Labor
für Kunden und Ausbildung
Die Validierung von Reinigungsprozessen ist ein wichtiges Thema für die Lebensmittelindustrie.
Das akkreditierte mikrobiologische Labor der Fachhochschule Sion kann dazu einen
wertvollen Beitrag leisten.
Bevorzugte
Brotaromen festgehalten
Branchenorganisation
wird gegründet
Die Gründung der Branchenorganisation «Schweizer Milch» soll forciert werden, um
die aktuellen Herausforderungen des Milchmarktes rasch anzugehen. Eine Lösung soll
von allen getragen werden.
Bauern brauchen
einen fairen Milchpreis – Käser auch
Ein gerechter Milchpreis ist das, worüber wir uns alle einig sind. Gerecht setzt
einen Konsens zwischen den Marktpartnern voraus.
Mehr Ausbeute,
schnellere Reifung
Bei den neuen Käsetechnologien geht es in erster Linie um ökonomische Aspekte, wie
die Forschungsarbeiten zeigen, welche am 5. IDF Symposium on Cheese Ripening präsentiert
wurden.
Für die
Distribution
Schweizer
hielten in Deutschland mit
Die drei Messen Intermopro, Intermeat und Intercool liessen zwischen dem 28. September
und dem 1. Oktober über 70 000 Besucher nach Düsseldorf reisen. Unter den Ausstellern
waren auch viele Schweizer Firmen anzutreffen.
Slowenien
und die EU
Kaffee ist
kein Massenprodukt mehr
Kaffee ist die zweitwichtigste Welthandelsrohware. Produktions-Mindeststandards,
Rückverfolgbarkeit und die Nachfrage nach Spezialitäten werden in den nächsten Jahren
das Angebot am Kaffeemarkt stark beeinflussen.
Firmen brauchen
eine Hygienekultur
Der hygienegerechte Aufbau von Verarbeitungs- und Verpackungsanlagen in der Nahrungsindustrie
ist die wesentliche Voraussetzung für die Gewährleistung einer sicheren Produktion.
Gebäudetechnik
mit Hygienic Design
Hygienic Design ist ein Begriff, der selten mit Gebäudetechnik zusammen erwähnt
wird. Eine Tatsache, die sich mit wachsenden Anforderungen an Lebensmittelsicherheit
und Produktkonformität jedoch ändert.
Anlagen
auf CIP-Reinigung ausrichten
Es lohnt sich, bei der Planung von Flüssigprozessanlagen oder beim Beschaffen neuer
Komponenten einen Blick auf die Reinigungseffizienz zu werfen. Die European Hygienic
Engineering & Design Group bietet Unterstützung.
Der EU-Geldsegen
fliesst reichlich
Schweizer Nahrungsmittelproduzenten werden wohl auch mit einem Freihandelsabkommen
nicht von ähnlich üppigen Investitionsbeihilfen profitieren können, wie ihre künftigen
Mitbewerber in Europa.
«Die EU
kann so schlecht nicht sein»
In den nächsten Wochen sollen die Verhandlungen über das EU-Agrarfreihandelsabkommen
beginnen. EU-Botschafter Michael Reiterer stellte fest, dass sich selbst kritische
Kreise am System der EU orientieren.
Überbetriebliche
Kurse in Sursee
Das BBZN Milchwirtschaft Sursee bereitet die angehenden Milchtechnologen und -praktiker
im Rahmen von überbetrieblichen Kursen auf ihren Praxiseinsatz in den Betrieben
vor. 137 Personen nutzten das Angebot.
Die beiden
Enden des Milchdominos
Vor kurzem weilte ich in Slowenien am Kongress der internationalen Vereinigung der
Agrarjournalisten. Die dort besuchte Molkerei hat ein ganz spezifisches Problem:
Milchmangel.
Eine Arbeitsgruppe
macht Dampf
Die Initianten des Vereins Schweizer Milch (VSM), so sein aktueller Name, wollen
künftig verhindern, dass auf dem Milchmarkt chaotische Zustände herrschen. Die Gründungsversammlung
ist auf den 7. November angesetzt.
Vorzeigeland
mit negativer Bilanz
Das viel gepriesene Vorzeigeland Österreich konnte seine Lebensmittelexporte im
ersten Halbjahr 2008 zwar steigern. Der gesamte Agrarhandel ist negativ – einzelne
Segmente weisen aber beeindruckende Zahlen auf.
Der Preis
entscheidet über Akzeptanz
Das Institut für Ernährungspsychologie in Göttingen hat mit einer Briefumfrage über
die Akzeptanz von Functional Food einen klaren Unterschied zwischen preissensitiven
und preiselastischen Lebensmitteln festgestellt.
Fokus ist
auf zwei Branchen gerichtet
Nach Jahren mit Neukreationen und anschliessender Abstinenz wird in der Schweiz
wieder eine Verpackungsmesse stattfinden. Zusammen mit der Logistikbranche soll
eine Leistungsschau stattfinden.
Das Fest
der Papillen
Welche Lösung
für den Kanton Freiburg?
Herkunftsanalysen
sind nur selten sinnvoll
Erkennen
von Bioprodukten im Labor
Am Max Rubner-Institut (MRI) in Kiel wird an Nachweismethoden für Biomilch und -fisch
gearbeitet. Sie ergänzen die betrieblichen Kontrollen und dienen der nachträglichen
Identifizierung der Lebensmittel.
PEF, die
«Kalte Pasteurisierung»
Die Behandlung mit gepulsten elektrischen Feldern (PEF) ist ein Verfahren zum Haltbarmachen
von flüssigen Lebensmitteln. In der Verarbeitung von Milch hat sich das Verfahren
in der Praxis bis jetzt nicht durchgesetzt.
Der Conveniencetrend
vielfältige Möglichkeiten
Chancen
multifunktioneller Geräte
Die Hauptvorteile von multifunktionellen Geräten sind Flexibilität, geringerer Platzbedarf
und kleinere Investitionen: Viele Apparate erfüllen die Erwartungen, sind aber meistens
nicht «multiideal».
Hohe Fertigungstiefe
mit neuem Werk
Oft bedeutet Anlagenbau in der Schweizer Lebensmittelindustrie, einzelne Komponenten
zusammenzusetzen. Es ist schon fast eine Seltenheit, wenn ein Anlagenbauer alles
aus einer Hand herstellt und anbietet.
Huber setzt
Strategie zügig um
Anfang Jahr hat Walter Huber die Leitung der 16 Migros-Industriebetriebe übernommen.
In seiner Strategie für das Auslandgeschäft konzentriert er sich auf einige wenige
Märkte und einige wichtige Produkte.
Weiteren
Nahrungsmitteln droht Ungemach
Kooperation
ist ein Erfolgsmodell
Die SHL bildet auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragte Bachelors in Lebensmitteltechnologie
aus. Möglich ist dies auch dank der gut funktionierenden Zusammenarbeit mit der
Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux.
Verführerisch
gut
Der Salon des «goûts et terroirs» in Bulle hat sich für seine neunte Ausgabe mehr
Platz zugestanden und die Ausstellung auf zwei Etagen verteilt.
Essen macht
schön und gesund
Die Versprechungen der an der Sial vorgestellten Lebensmittel sind vielfältig.
Nicht mehr die Ernährung steht im Mittelpunkt, sondern Versprechungen zu Gesundheit,
Schönheit, Freude und Lebenserleichterung.
Pariser
Messen gaben sich vielfältig
Die beiden Messen IPA und Emballage sind Mitte November in Paris über die Bühne
gegangen. Die Erwartungen der Aussteller wurden grösstenteils erfüllt, die Besucherzahlen
hielten sich jedoch in Grenzen.
Mehr Infos
sorgen für Mehrwert
Mit dem Mobile-Commerce können dem Konsumenten via Strichcodes oder Data-Matrix
zusätzliche Informationen zum Produkt bereitgestellt werden. Die Pack&Move in Basel
bot erste Einblicke in die Zukunftstechnologie.
Haben Sie
schon probiert?
Im Pendlerland Schweiz greifen Markenartikelhersteller oft zu Probemuster-Abgaben
an Bahnhöfen und auf öffentlichen Plätzen. Solche Aktionen sind günstiger als die
klassische Verkaufsförderung, aber nicht immer effektiver.
Molkeprodukte
werden funktionell
Produkte aus Molke werden künftig verschiedenste Aufgaben erfüllen. Eine davon ist
die Gesunderhaltung des Menschen. Dies zeigte sich an der Internationalen Molkekonferenz
in Paris.
«Wir investieren
mehr in Forschung»
Nestlé will mehr Geld für Forschung und Entwicklung ausgeben und nimmt die Pharmabranche
als Vorbild. Ferdinand Haschke zeigt auf, wie sich der Konzern vom Lebensmittel-
zum Wellnesskonzern wandeln will.
Multimikroskopkapseln
für Lebensmittel
Am Laboratorium für Lebensmittelverfahrenstechnik der ETH Zürich ist ein Verfahren
zur Anreicherung von Lebensmitteln mit funktionellen Komponenten entwickelt worden.
Den Regenwald
aufwerten
Die kleine Firma Oroverde hat sich zum Ziel gesetzt, den Regenwald und dessen Bewohner
durch geschickte Nutzung der Ressourcen zu schützen und zu fördern. Ein Projekt,
das langsam an Gewicht zulegt.
Die Terroirprodukte
legen weiter zu
An der Spezialitätenmesse «Goûts et Terroirs» waren viele herkunftsbetonte Produkte
zu sehen. Das Konsumenteninteresse wächst. Welche Möglichkeiten bieten sich den
Herstellern mit der Herkunftsdeklaration?
Salzarme
Lebensmittel fehlen meist
In den Schweizer Läden ist das Angebot an verschiedenen Salzarten in den letzten
Jahren breiter geworden. Hingegen sind kaum Lebensmittel zu finden, die einen reduzierten
Salzgehalt aufweisen. Anders in Grossbritannien.
Anleitung
zur guten Herstellungspraxis
Jeder Betrieb in der Schweiz, der Lebensmittel oder Zutaten verarbeitet, vertreibt,
im- oder exportiert, ist gesetzlich verpflichtet, eine Eigenkontrolle durchzuführen.
Die Auftragsbücher
sind voll
Trotz der sich abzeichnenden Rezession sind die Umsätze der Industriegüterindustrie,
die die Lebensmittelbranche beliefert, bisher kaum eingebrochen. Wenn überhaupt,
werden Bestellrückgänge für hochpreisige Produkte erwartet.
Neuer Laden
lädt zum Verweilen ein
Ein Besucheraufkommen, das die ursprünglichen Erwartungen weit übertrifft, und
veraltete Gerätschaften liessen die Verantwortlichen der Emmentaler Schaukäserei
den Entschluss fassen, den Laden zu erneuern.
Von Glas
über PET zu Polystyrol
Mineralwasserunternehmen haben vor zwanzig Jahren begonnen, von Glas auf PET umzustellen.
Bei Saft hat die PET-Manie vor zehn Jahren angefangen. Milchabfüller haben nun
die Alternative mit Polystyrol.
Der räselhafte
Milchmarkt
Kurvige
Verpackung vom Heidi-Land
Gegen den Trend: Eine Molkerei im Rheintal und eine im Baselland haben von Plastik
wieder auf Karton umgestellt. Diese Gebindeform erlaubt ein flexibleres Marketing
und tiefere variable Kosten.
«Der Schlauchbeutel
ist nicht passé»
Käseportionen beziehen die Konsumenten in überwiegendem Masse aus der Selbstbedienung.
Die Käsekonfektionierung ist gefordert, den Kundennutzen durch edlere Materialien
und Easy-Opening-Funktionen zu steigern.
Reise vom
Ural ins Emmental
67 Molkereichefs aus Russland sind dieser Tage auf Schweizer Reise. Sie besuchen
vom Emmental aus verschiedene Molkereien, erhalten Einblick in neueste Technikanwendungen
und geniessen Emmentaler Kost.
Kinder verändern
die Welt
Die Kenntnis sensorischer Eigenschaften und deren Auswirkung auf die Akzeptanz
beim Konsumenten ist eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Lancierung
neuer Produkte.
Degustations-Fachpanels
gesucht
Kaum eine Analysemethode ist so komplex wie die sensorische Prüfung. Aber es gibt
fundierte Methoden. Einige Institutionen mit Sensoriklabors nehmen Aufträge aus
der Lebensmittelindustrie für Paneltests entgegen.
Was ist
Handwerk, was ist Industrie?
Handwerkliche Sorgfalt darf als Kernbotschaft der Produktanpreisung munter in die
Welt gesetzt werden. Eine Reise ins Spannungsgebiet zwischen industrieller und
gewerblicher Lebensmittelherstellung.
Konsumenten
achten kaum auf Salz
Achten die Konsumenten auf den Salzkonsum? Sind sie auf das Thema Salz und Gesundheit
sensibilisiert? – Studierende der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft
suchen nach Antworten.
Die wundersame
Reise des Lachses
Vorschriften
sollen äquivalent werden
Was in Österreich zugelassen ist, hat noch lange keinen Freipass für die Schweiz.
Diese Aussage soll nur noch für 2009 so gelten. Importeure und inländische Produzenten
befürchten dennoch weiterhin Handelshemmnisse.
ETH-Forscher
werden ausgezeichnet
Seine Forschungsarbeit über die Acrylamidbildung in Lebensmitteln machte Thomas
Amrein zum jüngsten Empfänger des Werder-Preises. Felix Escher und Renato Amadò
wurden mit einer Medaille geehrt.
Tag der
offenen Tür in Sion
Mit drei-
oder einwelliger Technik
Nur durch permanente Investitionen in die Technik kann der hohe Qualitätsstandard
von Schweizer Schokolade gehalten werden.Mit neuen Konsumtrends sind die Technologien
komplexer geworden.
Mit drei-
oder einwelliger Technik
Nur durch permanente Investitionen in die Technik kann der hohe Qualitätsstandard
von Schweizer Schokolade gehalten werden. Mit neuen Konsumtrends sind die Technologien
komplexer geworden.
Die Konservierung
von Brot soll verbessert werden
Die Qualität von Teig und Hygiene sind bedeutende Faktoren, um Backwaren lange haltbar
zu machen. Seit einiger Zeit zeigt sich, dass die Verpackung mit ihren revolutionären
Techniken noch wichtiger ist.
Schokolade
soll noch glücklicher machen
Barry Callebaut produziert vorerst auf Pilotanlagen, Schokolade, die noch mehr Polyphenole
enthält.
35% der
EU-Magermilchpulverproduktion
Die Süsswarenwirtschaft in der EU erwirtschaftet Beträge, die nach Käse und Fleisch
die am dritthöchsten sind,
Schokolade
mit dem Geschmack von Emmentaler Kräutern und Blüten
Das Emmental hat nicht nur Emmentaler Käse zu bieten. Auch Chocolatiers produzieren
mit einheimischen Rohstoffen.
Trend zur
hochwertigen Schokolade hält an
Der Trend zu Schokoladen mit hohen Kakaoanteilen hält in Deutschland ungebrochen
an. Inzwischen gibt es hochwertige Produkte aus allen Edelkakao-Anbauregionen rund
um den Äquator. Dabei sind Schokoladenkreationen in ihren Geschmacksprofilen so
vielfältig, wie man es sonst nur von Wein gewohnt ist.
Der Roboter
hat alles im Griff
Champagnertrüffel, Mandelsplitter oder Nougatherzen - die Auswahl an Pralinensorten
scheint unbegrenzt und die Genießer der edlen Leckereien schätzen eine entsprechende
Vielfalt in der meist aufwändig gestalteten Verpackung. Aber wie gelangen die süßen
Produkte in die Verpackung, genau an die richtige Stelle?
Allianzen
kompensieren geringe Grösse
Die LRG-Gruppe hat ein schwieriges Jahr hinter sich, das von einem Umsatzrückgang
geprägt war. Mitverantwortlich dafür ist die Übernahme von Carrefour durch Coop.
Nachhaltigkeit
ermöglichen
Swiss Food Research ist die Schweizer Plattform der Lebensmittelforschung. Ihr Credo:
Die Lebensmittelbranche kann im liberalisierten Markt nur mit qualitativ führenden
oder innovativen Produkten konkurrenzfähig sein.
Schweiz
profitiert vom Bilateralismus
Die Schweiz verzeichnet gegenüber der EU bei «verarbeiteten Landwirtschaftsprodukten»
einen Handelsbilanzüberschuss – dank innovativen Produkten, freiem Marktzugang
und Hilfestellung bei der Ausfuhr.
Ausfuhrbeiträge
vor dem Aus? Wie weiter?
Franz U. Schmid, Betriebsökonom und Jurist, ist Direktor der Branchenverbände Chocosuisse
und Biscosuisse. Er erklärt warum die Schweizer Nahrungsmittelwirtschaft ein Freihandelsabkommen
braucht.
Spiez erhielt
Besuch aus Wädenswil
Wursten, Salzen und Zerlegen in Theorie und Praxis: Anfang Januar zeigte das Ausbildungszentrum
für die Schweizer Fleischwirtschaft (ABZ) in Spiez angehenden Lebensmitteltechnologen,
was sie darüber wissen müssen.
Welcher
Schutz an unseren Grenzen?
Während der Freihandel von Käse- und Käseprodukten stark mediatisiert wurde, wird
die schrittweise Öffnung der Grenzen für andere Milchprodukte nicht thematisiert.
Wenn Bäcker
ohne Kleber backen
Gluten, auch Klebereiweiss genannt, ist natürlicher Bestandteil backfähigen Getreidemehls.
Einige gewerbliche Bäckereien-Konditoreien nehmen die Herausforderung an, glutenfreie
Backwaren zu produzieren.
Naturabeck
und Naturel werden eins
Aus Naturel und Naturabeck wird Naturel. Mit dem neuen Gütesiegel ausgezeichnete
Produkte sollen ab März zur Erkennungsmarke handwerklicher Bäckereien und für ökologischen
Getreidebau in der Schweiz stehen.
«Eine Zollunion
wäre besser»
Werner Hug, Delegierter des Verwaltungsrates der Hug AG, wünscht sich eine Zollunion
mit der EU. Auch mit einem Freihandelsabkommen seien immer noch Hindernisse zu
überwinden.
Käse aus
Konzentrat – lohnt sich das?
Aus Milchkonzentrat lässt sich ein Käse guter Qualität herstellen, das ist bekannt.
Bisher existierte jedoch keine Grundlage, um eine allfällige Investition zu berechnen.
Diesen Mangel kann ALP nun beheben.
Campylobacter
sind ein Problem
Campylobacteriose ist in der Schweiz die häufigste Zoonoseerkrankung beim Menschen
und nimmt drastisch zu. Eine im Dezember geschaffene Plattform soll Bekämpfungsmassnahmen
gegen die unerwünschten Keime erarbeiten.
Keine Zunahme
beim Geflügel
Peter Kradolfer, Leiter Fleisch und Hygiene bei Swiss Quality Testing Services (SQTS),
äussert sich in einem Gespräch mit Alimenta über seine Erfahrungen zur Problematik
des Campylobacter-Befalls.
Was für
sicheres Fleisch getan wird
Die Qualitätssicherung beim Fleisch hat Tradition und wird regelmässig und minutiös
durchgeführt. Hintergrundkenntnisse über diese Untersuchungen hat das Institut für
Lebensmittelsicherheit und -hygiene.
Baobab –
Frucht mit grosser Zukunft?
Baobab, die Frucht des Affenbrotbaums, ist ausgesprochen gesund und stösst in der
Lebensmittelindustrie auf grosses Interesse. Der Marktforscher Mintel hat sie deshalb
zur «Superfrucht 2009» erkoren.
Permanent
saubere Lüftungskanäle
In den Kanalsystemen von Lüftungsanlagen siedeln sich häufig Viren, Bakterien und
Pilze an. Diese Laststoffe werden durch die Luftströme in alle Räume verteilt. Ein
zweistufiges System soll nachhaltig Abhilfe schaffen.
«Zeitpunkt
für Wechsel ist gekommen»
Anton Schmutz wird bis Ende Mai die Geschäfte von Fromarte führen, um anschliessend
die Stelle als Gastrosuisse-Direktor zu übernehmen. Er blickt auf 14 Jahre Verbandsarbeit
im Dienst der Käser zurück.
Regionalsektion
Schweiz gegründet
Die «European Hygienic Engineering & Design Group» gründete Ende 2008 die Regionalsektion
Schweiz. Ziel ist die Förderung hygienegerechter Produktion in den Schweizer Industriebetrieben.
Der Chemiker
wird Master
Der «Master of Advanced Studies in Food Safety Management» löst das eidgenössische
Diplom des Lebensmittelchemikers ab. Kernstück der neuen Ausbildung ist ein viersemestriger
Masterstudiengang.
Praxistransfer
in einen Grossbetrieb
Im Modul Betriebsorganisation, -planung und -kontrolle setzen die Lehrer am BBZN
Milchwirtschaft in Sursee auf den Praxistransfer in gewerbliche und industrielle
Betriebe.
Käsesommeliers
am Küchenherd
Raclette und Fondue sind Schweizer Klassiker in der warmen Küche. Ein Spitzenkoch
und Genusstrainer mit österreichischen Wurzeln lässt die angehenden Käsesommelier
weniger bekannte Gerichte ausprobieren.
Unklarheit
im Sanierungsfall
Der Milchmarkt ist in der Krise – so tief, dass sich der Bund gezwungen sieht, mit
14 Mio. Franken einzugreifen. Wie Verarbeiter und Produzenten ihre Pflichten erfüllen
wollen, ist hingegen weitgehend unklar.
Kampf dem
Übergewicht
Mit dem neuen Agrarminister Tom Vilsack hat US-Präsident Barack Obama einen Mann
gefunden, der seine Landwirtschafts- und Gesundheitspolitik voll unterstützt.
Die 14 Millionen
Franken schaffen das Problem nicht aus der Welt
Bernard Lehmann äussert sich in diesem Standpunkt über die Krisenintervention des
Bundes im Milchmarkt. Er ist Professor und Leiter der Gruppe «Agri-food & Agrienvironmental
Economics» an der ETH Zürich.
Die 14 Millionen
Franken schaffen das Problem nicht aus der Welt
14 Mio.
Franken schaffen das Problem nicht aus der Welt
Bernard Lehmann, Professor für Agrarwirtschaft an der ETH Zürich, äussert sich in
diesem Standpunkt darüber, welche Auswirkungen die Krisenintervention des Bundes
auf den Milchmarkt hat.
Mobiles
Band für Erdnussflips
Ein schwenk- und fahrbares Fördersystem ist Bestandteil der Produktionsanlagen für
Erdnussflips der französischen Clextral. Auch wegen der raschen Verfügbarkeit kam
dabei der Fördertechniker Geppert-Band zum Zug.
Weichmacher
von Schokolade
Milchpulver ist eine Hauptzutat für die Herstellung von Milchschokolade. In einer
Studie wurde aufgezeigt, dass die Herstellungsart von Milchpulver einen direkten
Einfluss auf deren Viskosität hat.
Maut bereitet
Schweizern keine Sorge
Die geplante Eurovignette für Nutzfahrzeuge löst in vielen europäischen Ländern
hohe Wellen aus. Die Schweizer Transportunternehmer nehmen diese neue Abgabe gelassen.
Maut bereitet
Schweizern keine Sorge
Die geplante Eurovignette für Nutzfahrzeuge löst in vielen europäischen Ländern
hohe Wellen aus. Die Schweizer Transportunternehmer nehmen diese neue Abgabe gelassen.
Frankreich
hat eine neue Superlative
Das grösste Tiefkühllager Frankreichs entsteht im nördlichsten Teil des Landes,
in Harnes im Departement Pas-de-Calais. Bis in einem Jahr soll das Werk gebaut sein
und dann über 68’000 Palettenplätze verfügen.
Milch macht
nicht mehr Kilometer
In den letzten Jahren sind die Strecken, die Milchsammelfahrzeuge zurücklegen, nach
Statistik nicht länger geworden. Die transportierten Tonnagen sind aber gestiegen,
weil pro Hof mehr Milch geladen werden kann.
Der Transport
soll nachhaltig werden
Trotz Weltwirtschaftskrise gilt in der Logistikbranche ökologische Verantwortung
als Verpflichtung. Lange Zeit galt dieser Bereich als Wüstenlandschaft. Nun gedeiht
das erste Grün.
Treffpunkt
ist dieses Jahr Zürich
Die kommende Easy Fairs findet am 22. und 23. April 2009 in Zürich statt. Ziel der
Verpackungsmesse ist, den Ausstellern zu günstigen Konditionen direkte Geschäftskontakte
und Verkaufsgespräche zu ermöglichen.
Keine Rezession
im süssen Geschäft
Zwei Grosse der Süsswarenindustrie haben an dieser Ausgabe der ISM gefehlt. Der
weltgrösste Schokoladeproduzent, ein Schweizer, sowie 30 andere helvetische Schokoladeunternehmen
waren jedoch anwesend.
«Schokolade
wie Käse produzieren»
Schokolade soll nicht nur Luststoff sein, sondern eine gesundheitsfördernde Wirkung
haben. Der Entwicklungschef von Barry Callebaut will der Schokolade mit Bakterienkulturen
andere Geschmacksrichtungen geben.
«Schokolade
wie Käse produzieren»
Schokolade soll nicht nur Luststoff sein, sondern eine gesundheitsfördernde Wirkung
haben. Der Entwicklungschef von Barry Callebaut will der Schokolade mit Bakterienkulturen
andere Geschmacksrichtungen geben.
«Wir verschieben
den Gartenzaun»
Bell-Chef Adolphe R. Fritschi sieht sich mit seinen jüngst getätigten Übernahmen
auch als Türöffner für die Schweizer Fleischbranche, die vom Agrarfreihandel profitieren
werde, sagt er im Interview mit «Alimenta».
Das Ei erhält
pflanzliche Konkurrenz
Pflanzliche Ersatzprodukte sind hygienischer und erst noch billiger. Mit diesen
Argumenten soll das Ei aus der Lebensmittelverarbeitung verdrängt werden.
Emmi muss
die Schleusen schliessen
Mit einer rigorosen Preissenkung will Emmi erreichen, dass der Milchstrom bald zu
einem Milchfluss wird. Nicht zuletzt deshalb, weil der Verarbeiter einen Grossauftrag
an Elsa verloren hat.
«Bier ist
ein Frischprodukt»
Grosskonzerne produzieren Bier als Konserve, kleine regionale Brauereien positionieren
Bier als Frischprodukt und steigern den Absatz. Seit einem Jahr hilft auch die Aufteilung
der Biersteuer kleineren Brauereien.
Bierfiltration
ist ein heisses Thema
In den meisten Brauereien wird mit Kieselgur filtriert. Diese stellt aber bei der
Entsorgung gewisse Risiken dar. Die Alternativen heissen Membranfiltration oder
Separatoren. Braumeister nehmen Stellung.
Schweizer
lieben Schwedenspezialität
Mit «mySmoothies» hat Domenique Forsberg eine schwedische Spezialität in die Schweiz
gebracht. Das Konzept dieses Fruchtgetränks entspricht den Anforderungen der modernen
Ernährung: gesund, praktisch und handlich.
Die Crux
mit der langen Haltbarkeit
150 Mrd. Liter Milch und Milchmischgetränke werden im 2009 weltweit konsumiert.
Die Herausforderung für die Verarbeiter ist: Frischecharakter und lange Haltbarkeit
der Milch sollen auf einen Nenner gebracht werden.
Quellfrisch
auf den Tisch
Für dieses Jahr dürfte das Thema «Natürliches Mineralwasser» zusätzlich an medialer
Bedeutung gewinnen.
Versteckte
Früchte und Gemüse sind hipp
Neuer Braumeister
für die Fischerstube
Anton Wälti (r.), Braumeister der Brauerei Fischerstube, Basel, geht nach 34-jährigem
Brauen in Pension. Nachfolger ad interim wird Alex Stohler (l.), der seinen Meister
an der deutschen Brauereischule Dömenz absolviert hat. Wältis letzte Bierkreation
in der 4500-Hektoliter-Brauerei war das Ueli-Bier-Spezial.
Milchprotein
und Cranberries
Die Bildungsreform
ist angelaufen
Während Ausbildner industrieller und gewerblicher Milchverarbeiter über Stärken
und Schwächen des derzeitigen Bildungsplans debattieren, stellte der «Sonntagsblick»
fest: «Käser? So ein Käse!»
Masterstudiengang
beginnt im Herbst
Diesen Herbst beginnt an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW)
der erste Masterstudiengang zum Erreichen des Titels eines Master of Science in
Life Sciences.
Produzenten
erwidern Vorwürfe
«Wir haben unser Versprechen gehalten», sagen die Milchproduzenten zum Vorwurf,
sich zu wenig an der Räumung der Altlasten auf dem Milchfettmarkt zu beteiligen.
Preis für
Appenzeller sinkt massiv
Absatzrückgänge, vor allem im deutschen Markt, zwingen die Sortenorganisation dazu,
den Preis für Appenzeller Käse zu senken. Ab dem 1. April werden Fr. 1.05 pro Kilo
weniger gezahlt.
Ein Preis
für die Nachhaltigkeit
Am 22. und 23. April 2009 wird die Easyfairs Verpackung zum dritten Mal durchgeführt
– dieses Jahr auf dem Messegelände in Zürich. Ein besonderes Augenmerk gilt dem
Thema der Nachhaltigkeit. Christian Rudin, Geschäftsführer der Easyfairs Switzerland
GmbH, Basel, gibt Auskunft über den Istzustand der diesjährigen Messe.
Die Süsse
der Zukunft heisst Steviol
Steviol-Glycoside, der Süssstoff aus der Steviapflanze, ist in der Schweiz auf Einzelbewilligung
als Zusatzstoff zugelassen, in der EU noch nicht. Coca-Cola und PepsiCo setzen trotzdem
auf diese kalorienarme Süsse.
Wie sich
die Süsse im Joghurt verhält
Neue Süssstoffe drängen auf den Markt. Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux
(ALP) setzte versuchsweise drei dieser Produkte bei der Herstellung von Naturejoghurt
ein.
Automatisierung
kontra Qualität
In industriellen Bäckereien stehen meist kontinuerliche Linien mit mehreren Stationen
und automatischen Übergaben. Auch in Handwerksbetrieben ist die Automatik auf dem
Vormarsch. Leidet die Produktqualität darunter?
Immer mehr
Grand-Cru zu Ostern
Ohne Schoggihasen und Nougateier gelingt keine Ostersaison. Ein Blick in die Grossverteiler
zeigt, dass das Ostergeschäft stark von Angeboten der Industrie dominiert wird.
Handwerkliche Betriebe müssen sich differenzieren.
Verarbeiter
werden umweltbewusster
Der Strukturwandel trägt zu einer Verbesserung der CO2-Bilanz der Milchwirtschaft
bei. Zu diesem Schluss kommt die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft (SHL),
die die Auswirkungen der CO2-Abgabe untersucht hat.
Alleskönner
gesucht
Die Selektion für den neuen Direktor oder die neue Direktorin von Fromarte, dem
Verband der gewerblichen Milchverarbeiter, läuft. Ausgewählte Kanditatinnen und
Kandidaten werden zu Gesprächen geladen, um auf Herz und Nieren getestet zu werden.
Mehr Wissen
über Lebensmittelrecht
Lebensmittelrecht ist keine statische Grösse mehr, sondern es ist zum dynamischen
Impuls geworden. Erstmals bietet eine Fachhochschule eine berufsbegleitende Fortbildung
zum Lebensmittelrecht an.
Viel Hoffnung
in neue Organisation
Eine neu zu gründende Branchenorganisation für die Milchwirtschaft soll endlich
etwas Ruhe in den turbulenten Sektor bringen. Letzte Woche haben dem Vorhaben alle
Betroffenen zugestimmt.
Parallel
dazu kann ein anderes Modell angewandt werden
Einigkeit
mit Löchern
Ein Emmentaler-Händler will aus der Sortenorganisation austreten. Absatzungemach
und viele alte Probleme. Der Konsens, was getan werden muss, wäre da, sofern nicht
Einzelinteressen in den Vordergrund gerückt werden.
Lebensmittelforschung
hat viel vor
Mit der Gründung der nationalen Plattform «Food for Life» bekommt die Forschungsstrategie
der Schweizer Lebensmittelbranche einen neuen Hintergrund. Die übergreifende Innovationsförderung
wird gezielt unterstützt.
Halter vertreibt
Vicks-Bonbons
Bonbon-Hersteller Halter aus Beinwil am See behauptet sich auf dem Heimmarkt wie
in Fernost. Mit dem Exklusivvertrieb von Vicks für die Schweiz ergänzt das Unternehmen
sein Sortiment mit einer bekannten Marke.
Extremophile
liefern neue Enzyme
Extremophile sind Organismen, die ihr Leben einer extremen Umwelt angepasst haben.
Sie und ihre bioaktiven Komponenten werden künftig in den verschiedensten Industriezweigen
eine entscheidende Rolle spielen.
Forderung
nach Ressourceneffizienz
Anlagenbauer sollen vermehrt bei der Technik ansetzen, um einer verbesserten Ressourceneffizienz
zu entsprechen. Ausserdem soll die Technik besser mit Lebensmittelqualität verknüpft
werden, hiess es an der Anuga FoodTec.
Zulässige
Werte punktgenau erreicht
Die Schwarzwaldmilch GmbH produziert ein breites Sortiment von Milch-, Rahm-, Joghurt-
und Quarkpulver. Direkt in den Herstellungsprozess integriert wachen Industriespektrometer
über die Gehalte an Wasser oder Fett.
Gemeinsamer
Nenner gesucht
Nicht immer ist klar, mit welchen Substanzen Verpackungen für Lebensmittel bedruckt
werden. Jüngstes Beispiel ist das kürzlich in Zerealien gefundene 4-Methylbenzophenon.
Ein durchlässiger Informationsaustausch wäre nötig
Die Summe
verursacht das Problem
Mit einem Agrarfreihandelsabkommen mit der EU will der Bundesrat in erster Linie
Zölle abbauen, damit Schweizer Produkte im Export bessere Chancen haben. Neben den
Zöllen gibt es eine Vielzahl anderer Hindernisse.
Neun neue
Verpackungsprofis
Verein vor
60 Jahren gegründet
Im Jahr 1949 wurde der Verein Ehemaliger des MBZ Sursee gegründet. Nach 60 Jahren
ist das Interesse der Mitglieder ungebrochen, wie sich an der diesjährigen Generalversammlung
einmal mehr zeigte.
Ein Wikingerboot
aus Schoggi
«Decorissima» heisst der Wettbewerb für Lernende der Konditorei-Confiserie-Branche
im Kanton Zürich, der dieses Jahr in Winterthur stattfand. Die Arbeiten setzen für
die ganze Schweizer Branche Massstäbe.
«Wir wollen
näher an den Kunden»
Die Migros-Industrie ist erneut im Inland gewachsen. Im Export konnte sie sich nur
um 0,8% steigern. Walter Huber, Chef der Migros-Industrie, will in den Hauptmärkten
die richtigen Strukturen schaffen.
«Im Markt
ist Zuversicht vorhanden»
Das themenbasierte Ausstellen soll an der nächsten Igeho weiter in den Mittelpunkt
rücken, sagt Matthias Lagger. Er ist Leiter der Fachmessen Igeho und Mefa, die im
November parallel in Basel stattfinden.
Kooperationen
verbessern Logistik
Die Fleischbranche befindet sich immer noch in einem starken Konzentrationsprozess.
Dies zwingt Verarbeiter zur Zusammenarbeit, die bis vor kurzem Konkurrenten waren.
pH-Qualitätsvorhersagen
beim Fleisch
24 Stunden post mortem gemessene pH-Werte, an gezielten Orten bei Schweinefleisch-Koteletts
gemessen, erlauben Qualitätsvorhersagen für die nächsten 45 Tage.
Freshfood
transportiert für Lüthi
Die in der Fleischverarbeitung beheimatete Lüthi-Gruppe hat ihren Transportbereich
in der Firma Freshfood Logistik ausgelagert. Paul Lüthi, Chef des Unternehmens,
erklärt weshalb.
De-facto-Moratorium
für Nanofood
Nicht nur die Schweiz spricht über die Deklaration von Nanopartikeln in Lebensmitteln
und Verpackungen. In der EU führt die fehlende Risikobewertung bis zur Aufforderung
des Rückrufs sämtlicher solcher Produkte.
Nebenwirkungen
sind unerwünscht
«Nano» fasziniert Wissenschaft, Technik, Öffentlichkeit und Wirtschaft. Nanotechnologien
gelten als Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts und versprechen nahezu unbegrenzte
Möglichkeiten.
Freiwillige
Massnahmen als Antwort auf die Unsicherheit
Wachsen
im Ausland, halten im Inland
Emmi möchte bis zum Jahr 2014 fit sein, um im internationalen Geschäft ein gewichtiges
Wort mitzureden. Potenzial sieht der Milchverarbeiter im erstklassigen Käse und
in aussergewöhnlichen Frischprodukten.
Das erste
vom Bund geförderte Regionalprojekt ist in Betrieb
Vierzigster
Verpackungspreis zu vergeben
Dairy Crest
füllt in neue Beutel ab
Omega-3
– Lein öffne dich
Leinsamen sind neben anderen eine natürliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Aber
nur extrudiert können die essenziellen Fettsäuren aus dem Lein vom Körper optimal
genutzt werden
Unbedenklichkeit
zuerst abklären
Die Industrie sollte bei Lebensmittelverpackungen mehr Eigenverantwortung übernehmen.
Vor allem Kunststoffverpackungen sind im Visier wegen unerwünschter Stoffe, die
ins Lebensmittel migrieren.
Belgiens
süsse Welt der Schokolade
Belgien ist nicht nur weltbekannt für seine Schokolade, Brüssel ist auch der Sitz
von Caobisco, dem europäischen Verband für Schokolade und Biscuits. Seine aktuellen
Themen sind öffentliche Gesundheit und Übergewicht.
Hergestellt
nach Reinheitsgebot 2009
Die Sortenorganisation Emmentaler Switzerland will mit einem Reinheitsgebot der
Flut von Emmentalerkopien Herr werden und hausgemachte Substitutionsprodukte bekämpfen.
Zeit, Eigenmarkenstrategien zu überdenken.
Verbandsspitze
lobt Lösungsansätze
An der SMP-Delegiertenversammlung rief Präsident Peter Gfeller zu mehr Einigkeit
unter den verschiedenen Produzentenorganisationen auf, um in den Verhandlungen
«gestärkt» auftreten zu können.
Gabriela
Manser ist neue Präsidentin
Die Geschäftsführerin der Mineralquelle Gontenbad wird neue Präsidentin.
Mehr Umsatz
und Gewinn erwirtschaftet
Entlastung
erfolgt in vier Tranchen
Fünf Prozent Überproduktion stellen die gesamte Milchbranche vor grosse Probleme.
Durch Entlastungen soll der Markt bis Juli ins Lot kommen. Sie sind in der Umsetzungsphase.
Easyfairs
mit Rekordbeteiligung
Die dritte Easyfairs-Verpackungsmesse zeigte sich von ihrer besten Seite. 3168 Besucher
wurden gezählt, womit sich ihre Zahl verdoppelte. Höhepunkt war die Vergabe der
ersten Verpackungstrophäe.
Entscheid
über Kälteanlage steht an
Ab 2010 sind nur noch rezyklierte H-FCKW-Kältemittel erhältlich. Bei den damit betriebenen
Anlagen stellt sich die Frage nach der optimalen Massnahme: Belassen, wie sie ist,
umrüsten oder neu konzipieren?
Die Seezunge
gefriert mit CO2
Die Noordzee Internatioanal B.V. in Urk gefriert Fisch und exportiert den grössten
Teil davon, einen Teil auch in die Schweiz. Mit dem Einsatz von CO2 als Kühlmittel
wird auch dem ökologischen Aspekt Rechnung getragen.
Satt werden
mit Lactobacillus caseus
Milchpulver
soll Ersatzprodukte bremsen
Für eine
keimfreie Sauberkeit
Lebensmittel bilden einen guten Nährboden für unerwünschte Keime. Systematisch geplante
Hygienemassnahmen sind daher wichtig. Dabei gilt es, entscheidende Faktoren zu beachten
und geeignete Produkte zu wählen.
Nur jeder
25. leidet unter Nahrungsmittelallergie
Ein Ersatzprodukt
darf nicht Käse heissen
Volle Kraft
für das Impulsprogramm
An der Delegiertenversammlung der Sortenorganisation Emmentaler Switzerland stimmten
die Delegierten fast geschlossen für das 7-Punkte-Massnahmenpaket. Jetzt kann im
Marketing wieder Gas gegeben werden.
Die Gesellschaft
steht solide da
Neue Vorstandsmitglieder, Swiss Food Research und das Jubiläum der Firma PanGas
waren Hauptthemen der Generalversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Lebensmittel-Wissenschaften
und -Technologie (SGLWT).
Richemont
Bildung ist eine Zukunftsinvestition
Neben der beruflichen Grund- und der höheren Berufsbildung steht bei Richemont in
Luzern die berufsorientierte Weiterbildung der Bäckerei-, Konditorei- und Confiserie-Branche
im Mittelpunkt.
Gesundes
Älterwerden im Fokus
Gesundes Älterwerden ohne Demenz, Verdauungsschwäche, Herz- oder Stoffwechselkrankheiten
liegt im Blickpunkt vieler Aussteller der Vitafoods. Die Forschung unterstützt und
begründet Aussagen der Produzenten.
Mit Pflanzen
gegen das Übergewicht
Während seiner Diplomarbeit an der Fachhochschule HES-SO, Life Technologies, Wallis,
hat Denis Prim eine Testmethode für den Einfluss von Pflanzen auf die Lipaseaktivität
im menschlichen Verdauungstrakt entwickelt.
Wie von
Hand gemacht
Handwerkliche Herstellung gilt bei der Produktqualität als exklusiv. Industrielle
Süsswarenhersteller bemühen sich, ihren Produkten handwerkliche Anmutung und damit
ein gutes Image zu verleihen. Mit welchen Tricks?
Kamera sortiert
Mykotoxine aus
In den letzten Jahren setzten sich neueste Schäl- und Sortiertechnologien durch,
mit welchen eine noch bessere Qualität in der Getreideverarbeitung erzielt wird.
Mykotoxinen wurde dadurch der Kampf angesagt.
80%-Regel
wird getadelt und gelobt
Geht es nach dem Willen des Bundesrates, dürfen Lebensmittelhersteller künftig
mit der Bezeichnung «Schweiz» werben. Doch nicht nur Metzger tun sich schwer mit
der dazugehörigen 80%-Regelung.
Muss, wo
Schweiz draufsteht, auch Schweiz drin sein?
«Wir würden
auch 80% schaffen»
Nicht jeder wolle Swissness, sagt Josef Achermann, Leiter von Swissmill. Die Mühlenbranche
könnte den für Swissness geforderten Rohstoffanteil an Biskuitmehl jedoch erreichen.
Handel fordert
Umsetzungskontrolle
Migros und Coop prüfen das aktualisierte Fromarte-Qualitätsmanagement-Konzept als
Standard für die Lebensmittelsicherheit. Gibt es eine Umsetzungskontrolle, verzichten
die Grossverteiler auf eigene Kontrollen.
Versammlung
gibt sich neue Statuten
Die Mitglieder der Vereinigung zur Förderung der AOC-IGP haben einer Statutenrevision
zugestimmt. «In erster Linie haben wir unser Regelwerk vereinfacht», sagte Präsident
Alain Berset an der Generalversammlung.
Fritz Wyss
tritt ab
Mit der morgigen Generalversammlung von Emmi geht eine Ära zu Ende. Der ehemalige
Konzernchef und noch Verwaltungsratspräsident gibt sein Amt ab. Ein Blick zurück,
auf die Gegenwart und in die Zukunft.
Studenten
vertieften ihr Milch-Wissen
Pasteurisieren, ultrahocherhitzen, homogenisieren, gerinnen, pastafilieren, schmelzen,
gefrieren und analysieren: Lebensmittelstudenten wurden Ende April am BBZN in Sursee
mit der Vielfalt der Milchverarbeitung vertraut.
Tranchiertes
an der BEA präsentiert
Das Ausbildungszentrum ABZ Spiez führt das Trainingslager für den Internationalen
Leistungswettbewerb (ILW) der europäischen Fleischerjugend an der BEA in Bern durch.
Diese dauert noch bis zum 24. Mai.
Rosmarinextrakt
ersetzt E-320
Rosmarinextrakte in Fleisch oder in Fritieröl haben eine starke anti-oxidative
Wirkung. Nach dem Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit
(EFSA) scheint eine Deklaration in Sichtweite.
Biofleisch-Nachfrage
steigt massiv
Der Biomarkt wuchs im Jahr 2008 rasant weiter, um 11,2% auf einen Umsatz von 1,44
Mrd. Franken. Selbst Biofleisch – bisher ein Randprodukt des Bio-Warenkorbs – legte
stark zu.
«Wir brauchen
einen Plan B»
Das heutige Importsystem braucht bis zur Umsetzung des Freihandelsabkommens Alternativen,
ist Balz Horber, Direktor des Schweizerischen Fleischfachverbandes (SFF), überzeugt
Sehnsucht
nach ruhigeren Zeiten
Der Milchmarkt ist nach wie vor turbulent. Emmi verschiebt seinen Segmentierungsschlüssel,
Hochdorf setzt auf Direktlieferanten. Eine Branchenorganisation Milch, die vor ihrer
Gründung steht, könnte etwas Ruhe bringen
Proaktives
Handeln gefordert
Am traditionellen Lieferantentag der Lustenberger & Dürst AG in Cham stand die Zukunft
der schweizerischen Milchwirtschaft im Fokus. Für Käseaffineure und Milchindustrie
ist ein Freihandel mit der EU das Ziel.
Fortbildung
für jeden
Trotz oder gerade wegen der Wirtschaftkrise liegen Weiterbildungen im Trend. In
der Lebensmittelwirtschaft setzen die Unternehmen auf Konstanz nach dem Motto: «Nicht
mehr und nicht weniger».
Kaizen –
Diskutieren am Werkplatz
Mit der steigenden Komplexität des Angebots in der Lebensmittelbranche kommen Schwachpunkte
zum Vorschein. Unternehmen fordern Mitarbeitende zum Mitdenken auf, um Ineffizienzen
zu bekämpfen.
«Die Firmenleitung
hat Abholpflicht»
«Kaizen ist dann erfolgreich, wenn suboptimale Prozesse auch aus Sicht der Beschäftigten
einen Mehrnutzen bringen», sagt Karin Martin, Inhaberin der Organisationsberatungsfirma
«Frischluft»
Die Schweiz
will dazugehören
Seit diesem Jahr ist das neue EU-Zusatzstoffrecht veröffentlicht. Die Schweiz wird
sich anpassen. Ihr Hauptziel ist jedoch, über das Freihandelsabkommen eine vollständige
Übernahme des EU-Hygienerechts zu erreichen.
Wer hat’s
erfunden? – Die Schweizer!
Am ersten Swiss FoodTec Day, der Fach- und Innovationskonferenz der Schweizer Lebensmittelindustrie,
trafen sich 130 Personen aus Forschung und Industrie. Innovationen und deren Realisation
waren das Hauptthema.
«Schnelle»
Shops machen Tempo
Convenience-Läden wollen dank des Nachfragebooms stark expandieren. Die drei grössten
Schweizer Anbieter dehnen sich in hohem Tempo im In- und neuerdings auch im Ausland
aus.
Ethnofood
– mal teuer, mal billig
Balkan-Express, Cevapcici-Blitz und Döner`s Best. In der Kleingastroszene ist südosteuropäisches
Essen seit langem ein Begriff. Ayran, Hazal, Baklava und Cevapcici sind im Trend
und jetzt auch in Billiglinien im Detailhandel.
Wie der
Käse unters Volk gebracht wird
Von Figugegl bis zur Schweizer Ski-Nationalmannschaft oder was Sennen mögen, muss
gut sein fürs Mittelland. Ein nicht immer ganz ernster Blick auf die Käse-Werbekampagnen
von damals.
Ausschreibung
ist angelaufen
Die Ausschreibung für die diesjährige Olympiade der Bergkäse ist angelaufen. Gastgeber
der zweijährlich stattfindenden Veranstaltung ist die Region um die Ortschaften
Saignelégier, Bellelay und Tramelan.
Schleichender
Einzug in die Regale
Seit Jahren wird über ESL-Milch debattiert. Ob all der Diskussionen hat sie, die
«länger Frische im Kühlregal» (extended shelf life), fast unbemerkt Einzug gehalten
in den Kühlern.
Milch wird
hoch erhitzt oder filtriert
Heute werden vier Verfahren angewendet, um Frischmilch mit verlängerter Haltbarkeit,
sogenannte ESL-Milch, zu produzieren. Zwei basieren ausschliesslich auf Hitze, zwei
auf Filtration, kombiniert mit Wärme.
Nährstoffverlust
durch Hocherhitzung?
Allgemein besteht die Befürchtung, dass ESL-Milch ernährungs-physiologisch schlechtere
Werte aufweist als Pastmilch. Dieser Verdacht ist unbegründet.
Begehrter
Sitz im Verwaltungsrat
Die SCM-Generalversammlung wählte Jacques Gygax und Guido Kälin einstimmig in ihren
Verwaltungsrat. Turbulenter wurde die Veranstaltung, als Appenzeller Käse forderte,
in das Leitungsgremium zurückzukehren.
Projektarbeit
nützt Betrieben direkt
In Projektarbeiten bieten die Schüler des BBZN Milchwirtschaft in Sursee milchwirtschaftlichen
Betrieben fachliche Unterstützung in technischen und betriebswirtschaftlichen Fragen.
Zwei Beispiele.
Beginn einer
noch besseren Zukunft
Eine Frau und 31 Männer absolvierten im letzten Jahr die Fachschule 1 und 2 am BBZN
Milchwirtschaft in Sursee. Am 29. Mai konnten sie an der Abschlussfeier ihre Diplome
entgegen nehmen.
«Wir würden
auch 80% schaffen»
Nicht jeder wolle Swissness, sagt Josef Achermann, Leiter von Swissmill. Die Mühlenbranche
könnte den für Swissness geforderten Rohstoffanteil an Biskuitmehl jedoch erreichen.
Zuversicht
bei der «liquiden» Branche
Obwohl jetzt sogar Lebensmittelunternehmen Investitionsstops einführen, ist die
zuliefernde Maschinenbranche zuversichtlich. Dieses Jahr findet der lang ersehnte
Event, die Drinktec, statt. Auch Schweizer Firmen fiebern mit.
«Wir gehen
in die richtige Richtung»
In diesen Tagen tritt der neue CEO der Thurella sein Amt an. Benedikt Scheideck
will das Getränkeunternehmen aus Egnach wieder in die Gewinnzone zurückbringen.
Logistikertreffen
im September
Am 16. und 17. September lanciert der Messeveranstalter Easyfairs in der Messe BEA
Bern Expo erstmals die nationale Verkaufsplattfor Logistik Schweiz und parallel
dazu die Industriebau Schweiz.
Mit Stickstoffinjektion
heiss abfüllen
Die wirtschaftlich interessante Alternative zum konventionellen Hotfill-Verfahren
heisst NitroHotfill.
Verbesserte
Stickstoffgeneratoren
Kosteneffektive Stickstoffproduktion ist ein Muss für die Lebensmittelindustrie
Santé, Proost,
Op uw gezonheid
Belgien und Holland zählen zu den wichtigsten Biernationen Europas. Die weltweit
führenden Brauereikonzerne Anheuser-Busch InBev. und Heineken sind bezüglich Produktion,
Technologie und Forschung an der Spitze.
Die Materialwahl
machts aus
Internationale Gesetze trugen in den letzten Jahren zu verbesserter Reinigbarkeit
der Anlage für die Getränketechnologie bei. Nicht nur die Mindesthaltbarkeitsdauer
konnte dadurch gesteigert werden.
Für jeden
Schmutz das richtige Mittel
Hygiene ist in der Lebensmittelindustrie ein zentrales Thema. Eine Übersicht zeigt,
welches Verfahren sich wofür eignet und wie sich die verschiedenen Reinigungssysteme
optimal einsetzen lassen.
Erster Krones
Sirupraum in der Coca-Cola-Welt
Die Coca-Cola Beverages AG hat im schweizerischen Dietlikon eine PET-Einweg-Aseptikanlage
für die Abfüllung von Nestea bzw. zukünftig auch für CO2-haltige Getränke in Betrieb
genommen und damit eine Mehrweganlage ersetzt.
Weniger
Zucker dank Fermentation
Fruchtsäfte, deren Zuckergehalt durch nichtalkoholische Fermentation reduziert wird,
sind beliebt. Die Geschmacksentwicklung hängt vom Fermentationsverlauf ab. Die HES-SO
Wallis entwickelte dazu eine Analysemethode.
«Ni hao»
für Schweizer Verpacker
Die Schweizer Verpackungsspezialisten liessen sich am diesjährigen «Tag der Verpackung»
in die Geheimnisse erfolgreicher Geschäftskooperationen mit China einweihen.
Plattform
öffnet Tür zu Europa
Bundesrätin Doris Leuthard und Vertreter aus Europa begrüssten die Lancierung der
nationalen Technologieplattform «Food for Life Switzerland». Am 18. Juni wurde die
strategische Forschungsagenda bekannt gegeben.
Deutlich
mehr Forschungsanträge
Plattform
öffnet Tür zu Europa
Bundesrätin Doris Leuthard und Vertreter aus Europa begrüssten die Lancierung der
nationalen Technologieplattform «Food for Life Switzerland». Am 18. Juni wurde die
strategische Forschungsagenda bekannt gegeben.
Neue Organisation
unter Zugzwang
Sei es die Entlastung der Butter- und Vollmilchpulverlager oder sei es die Einführung
von längerfristig wirksamen Marktinstrumenten: Die Branchenorganisation Milch ist
gefordert, rasch Lösungen zu präsentieren.
Zum Abschluss
Italien besucht
Die Berufsfachschüler des BBZN Milchwirtschaft in Sursee haben Anfang Juni das Tessin
und Italien besucht. Dort widmeten sie sich italienischem Käse, einer Büffelfarm
und dem Fontina Valle d’Aosta.
Kaum Wettbewerb
bei der Büchse
Die Tendenz der Preise für Weissblechdosen ist steigend. Ob wegen des teuren Rohstoffes
oder der geringen Zahl von Weissblechanbietern, ist umstritten.
Stärkung
für offenere Grenzen
Mit einem Strauss aus 80 Massnahmen soll ein allfälliges Agrarfreihandelsabkommen
mit der EU abgefedert werden. Der Bund wirkt dabei nur unterstützend. Viele Massnahmen
richten sich an die Wertschöpfungskette selber.
«Die Massnahmen
müssen allen dienen»
Manfred Bötsch, Präsident der Gruppe, die die Vorschläge erarbeitete, möchte die
Wertschöpfungskette als Einheit betrachtet sehen.
Der Faktor
Schutz beeinflusst die Ökobilanz
Im Zuge der öffentlichen Diskussionen in jüngster Zeit zu Themen wie Rohstoffknappheit
oder Carbon Footprint haben Ökologie und Verpackung wieder stark an Aktualität gewonnen.
Aluminium
ist nicht entscheidend für Lasagne-Bilanz
Fertiggerichte werden aufgrund ihrer Verpackung oft als umweltbelastend angesehen.
Eine aktuelle Ökobilanz zeigt, dass die Verpackung bei verschiedenen Lasagne-Bolognese-Fertiggerichten
ein untergeordneter Aspekt ist.
OnVu-Etiketten
bewähren sich
Letztes Jahr hat Kneuss als erste Schweizer Firma die von Bizerba-Ciba entwickelte
intelligente Etikette OnVu eingeführt. Erste Erfahrungen zeigen, dass damit eine
verlässliche Kontrolle der Kühlkette möglich ist.
BO Milch
einigt sich auf Richtpreis
Knapp zwei Wochen nach ihrer Gründung macht die Branchenorganisation Milch Nägel
mit Köpfen. In einem ersten Schritt hat sie einen Richtpreis für Industriemilch
festgelegt. Weitere Schritte sollen bald folgen.
Vor dem
Praktikum die Studienreise
Dieses Jahr fand die von den Studenten der Höheren Fachschule für Lebensmitteltechnologie
(HFLT) organisierte Studienreise in der Schweiz statt – genauer gesagt, in der Deutschschweiz.
Nachwuchs
für die Milchwirtschaft
Anfang Juli 2009 feierten angehende Milchtechnologen sowie Absolventen der Attestausbildung
für Milchpraktiker aus verschiedenen Kantonen ihre bestandenen Berufsprüfungen in
Wil.
Eine kleine,
aber feine Gruppe
Die Freude stand den 24 jungen Milchspezialisten ins Gesicht geschrieben: Nach den
Anstrengungen der letzten Wochen wurden sie für ihre Mühen mit dem Fähigkeitszeugnis
und dem Berufsattest belohnt.
Erstmals
mit einer Halal-Konferenz
In zwei Monaten öffnet die Anuga, die weltgrösste Ernährungsfachmesse, in Köln ihre
Tore. Neu ins Rahmenprogramm wurde eine Konferenz über Halal aufgenommen.
Grosses
Land mit grossem Wachstum
Indien ist ein Land der Superlative, auch in Bezug auf seine Lebensmittelproduktion.
Das Land ist der zweitgrösste Lebensmittelproduzent der Welt, dabei grösster Produzent
von Milch.
Der lange
Marsch nach China
Im Handel Schweiz−China spielt der Austausch von Lebensmitteln noch eine unbedeutende
Rolle. Kulinarisches Lernen braucht Zeit. Schweizer Exporteure wollen diese nutzen
− an Messen und mit Präsenz vor Ort.
Aussenhandel
«Das Abenteuer selber erfahren»
Auch Weine aus Europa und Edelbrände aus der Schweiz lassen sich in China vermarkten.
Claudia Masüger von MQ-Wines in Cham berichtet von ihren Erfahrungen.
«Es gibt
sie durchaus, die gewissenhaften Hersteller»
Die Schweiz «exportiert» auch Know-how im Bereich Lebensmittelsicherheit ins Reich
der Mitte. Alimenta sprach mit Reto Battaglia, dem früheren Leiter von SQTS.
Tumbler
macht Fleisch zarter
Seit langem kennt man die Methode des Klopfens, um Fleisch zarter zu machen. Den
gleichen Effekt erreicht man mit einem Tumbler. Dazu gibt es allerdings auch kritische
Stimmen.
Tumbler
sind vielseitig und effizient
Tumbler stehen in fast jeder Metzgerei und werden von vielen Maschinenbaufirmen
angeboten. Die Maschinen sind vielseitig verwendbar vom Zartmachen, über das Würzen
bis zum beschleunigten Auftauen.
Bell lanciert
nachhaltigen Goldbutt
Die Weltmeere sind überfischt. Damit wichtige Speisefische nicht verschwinden, propagiert
das MSC-Label einen nachhaltigen Fischkonsum. Neu bringen Bell und Coop auch Goldbutt
aus MSC-Fängen auf den Markt.
Tierschutz
beim Schlachten
Die Schweiz wie die EU haben ihre Überlegungen zum Tierschutz beim Schlachten in
Verordnungen niedergelegt, die zurzeit in Anhörung sind. In der EU will man gleiche
Ausgangsbedingungen im Binnenmarkt schaffen.
Wer soll
das bezahlen?
Ein Arbeitsplatz
mit Zukunft
Trotz wirtschaftlich schwierigem Umfeld wagt die Käsereigenossenschaft Hellbühl
und Umgebung den Schritt in die Zukunft mit einer hoch modernen Anlage. Anfang Juli
wurde sie mit einem grossen Fest eingeweiht.
Praxisnahe
Standards erarbeiten
Angewandte Forschung und Lehre über Sprachgrenzen hinweg – BFH, HedS Genève und
SGE setzen sich für eine gesundheitsfördernde Gemeinschaftsgastronomie ein.
Vom Wert
der Ruhe
Lebensmittelimitate
im Fokus
Mitten in der sogenannten «Saure-Gurken-Zeit» kam eine Liste der Hamburger Verbraucherzentrale
gerade recht, in der Lebensmittel «entlarvt» werden, deren Produktnamen Edleres
versprechen, als das Produkt hält.
Imitate
leiden unter Preisbaisse
Lebensmittel-Analoge oder -Substitutionen zu «natürlichen Produkten» wurden seit
Jahren produziert, aus verschiedenen Gründen. Billigimitate, besonders bei Käse,
sind mit fallenden Rohstoffpreisen weniger attraktiv.
Das Vitamin
des Jahres 2009 heisst D
Lebensmittel mit Zusatzfunktionen, die den Gesundheitszustand der Menschen erhalten
oder verbessern sollen, sind «hipe». Widersprüchliche oder breitgefächerte Angaben
erschweren Industrie und Konsumenten die Wahl.
Milchtechnologen
mögen ihren Job
Was machen die angehenden Milchtechnologen nach Abschluss ihrer Berufslehre? Und
wie sind sie mit ihrer Grundausbildung zufrieden? Eine Umfrage ergab deutliche Resultate.
Prüfungen
für Logistiker aktualisiert
Die Zukunft gehört den Generalisten, denn sie sind als Fach- und Führungskader in
der Logistik besonders gefragt. Der Logistikfachverband GS1 Schweiz bietet Interessierten
eine reichhaltige Weiterbildungspalette an.
20 Jahre
im Einsatz für Lebensmittel
Seit 1988 haben in Wädenswil 475 junge Leute Lebensmitteltechnologie studiert. In
diesen 20 Jahren hat die Schule neben der Lehre ein bekanntes Kompetenzzentrum für
Forschung, Entwicklung und Dienstleistung aufgebaut.
Visionen
für eine zukunftsgerichtete Schule
Wädenswil bildet seit 20 Jahren junge Menschen zu Fachleuten im Lebensmittelbereich
aus. Je schneller Industrie und Technologie sich entwickeln, desto geforderter sind
die Ausbildungsstätten und deren Professoren.
Verarbeitungsschritt
mit Tücken
Als Quereinsteiger ins Käsebusiness können Problemstellungen aus anderer Sicht
angegangen werden. Daniel Baumgartner sieht sich vielen Herausforderungen gegenüber.
Das Beispiel der Magerkäseverarbeitung.
Noch keine
Lösung für Butter
Die Sommermonate sind fast vorüber und die Butterlager immer noch randvoll. Deshalb
soll eine Arbeitsgruppe der Branchenorganisation Milch schleunigst Lösungen zur
Entlastung präsentieren.
Bauern wollen
Aufstand machen
BIG-M verlangt eine allgemeinverbindliche Mengenregelung im Markt mit grossem Mitspracherecht
der Produzenten. Co-Präsident Martin Haab gibt sich überzeugt, dass dadurch vieles
besser würde.
Das Gelernte
virtuell erprobt
Im Rahmen des Minors Management & Leadership verbrachten Studierende der SHL eine
Woche an der Lenk, um ihr Managementwissen virtuell und trotzdem in einem realitätsnahen
Kontext anzuwenden.
Der Süssmost
reist mit der Sesselbahn
Was bis jetzt nur in der Autoindustrie üblich war, findet nun auch in der Lebensmittelindustrie
Anklang. Die Elektrohängebahn im neuen Thurella-Hochregallager transportiert Paletten
über grosse Distanzen.
Selbermachen
oder delegieren?
Logistik bedeutet längst nicht mehr nur Transportieren. Den ganzen Warenfluss können
spezialisierte Logistiker anbieten. Kann die Lebensmittelindustrie davon profitieren,
oder gibt sie zu viel Know-how ab?
Das EU-Recht
ist Futter für Juristen
Nahrungsergänzungsmittel und angereicherte Lebensmittel unterliegen in den EU-Staaten
dem EU- und den nationalen Rechten. In der Schweiz fallen sie in die Kategorie «Speziallebensmittel»
oder «mit Gesundheitsanpreisung».
Frisch und
fein muss es sein
Zwischenmahlzeiten werden von Leuten ab dem 50. Lebensjahr eher selten eingenommen
und wenn, dann halten sie sich an traditionelle Lebensmittel. Agroscope ALP hat
untersucht, worauf es ihnen ankommt.
Farbenlehre
für durstige Kehlen
Lila, Rosa und Meergrün machen kräftigem Orange und Knallgelb den Platz im Regal
alkoholfreier Erfrischungsgetränke streitig. Mit einer Prise Exotik und Natur sorgen
sie für Abwechslung beim Durst löschen.
«Gemüse
ist nicht gleich Gemüse»
Gemüsesaft aus der Region, frisch abgefüllt in die Flasche und erst noch in Bio-Qualität.
Rudolf Liniger arbeitet beim Safthersteller Biotta und schätzt die Vielfalt, die
seine Arbeit mit der Saftproduktion beinhaltet.
Fromalp
übergibt Affinage an Mifroma
Fromalp zieht sich aus der Gruyère-AOC-Affinage zurück. Das Unternehmen hat den
Bereich Anfang September an die Migros-Tochter Mifroma übergeben.
DEHM-Konzentration
in Lebensmitteln keine Gefahr für die Gesundheit
Untersuchung
zu marinen Biotoxinen
Fusion:
Sodiaal - Entremont?
Eine einmalige
Gelegenheit
Der internationale Wettbewerb der Bergkäse ist das Herz der Olympiade. Für Berufsleute
wird ein Seminar organisiert, und Interessierte und Käseliebhaber können vom Markt
und den zahlreichen Animationen profitieren.
Fachprofis
steht die Arbeitswelt offen
An der Lehrabschlussfeier der Milchtechnologen und Milchpraktiker in Affoltern i.E.
konnten 35 junge, erfolgreiche Lehrabsolventinnen und -absolventen ins Berufsleben
entlassen werden.
Die Branche
ist einen Schritt weiter
Der Richtpreis beträgt im nächsten Quartal 62 Rappen pro Kilo Milch, der Buttermarkt
wird saniert und ein System der Mengenführung wird konkretisiert – diese drei Beschlüsse
hat die Branchenorganisation Milch gefasst.
EU-Kommission
macht nach Protesten Vorschläge
Entgegen ihrer ursprünglichen Absicht machte die EU-Kommission Vorschläge, wie der
Milchmarkt saniert werden könnte.
Gute Prognosen
für Flüssiges
Die Drinktec gilt als Messe, wo Investitionen ausgelöst werden und wo auch der deutsche
Verband der Hersteller von Nahrungsmittelmaschinen sagt, dass die Talsohle erreicht
sei. Trifft sich gut, Liquid Food ist im Trend.
Langzeitbebrütung
ist eine Alternative
Die Langzeitbebrütung von Joghurt ist besonders für kleinere bis mittlere Betriebe
eine praktische Option. Agroscope ALP hat Handelskulturen auf ihre Eignung für die
Langzeitbebrütung getestet – mit positiven Resultaten.
Langzeitbebrütung
ist eine Alternative
Die Langzeitbebrütung von Joghurt ist besonders für kleinere bis mittlere Betriebe
eine praktische Option. Agroscope ALP hat Handelskulturen auf ihre Eignung für die
Langzeitbebrütung getestet – mit positiven Resultaten.
Honig –
das süsse Gold
Ob für den Privatkonsum oder verarbeitet zu Toblerone und Basler Läckerli; Honig
hat einen hohen Stellenwert in der Schweizer Lebensmittelwirtschaft. Entsprechend
bedeutend ist die Prüfung der Qualität.
«Wir backen
nicht am Laufmeter»
Doris Gioffredi arbeitet seit 36 Jahren am Bodensee in der Gottlieber Spezialitäten
AG. Sie bäckt und füllt dort am laufenden Band die weltberühmten Hüppen. Doch nicht
am Laufmeter, sondern alle in «Einzelanfertigung».
Die Forschung
für praktische Anwendung wird gefördert
Keine geschützte
Ursprungsbezeichnung
Danone wagt
einen neuen Schritt
Aromenvielfalt
wird in Frage gestellt
Die neue Aromenverordnung der EU ist seit diesem Jahr in Kraft. Die dazugehörige
Positivliste wird voraussichtlich bei über 50% aller Aromen für die Lebensmittelindustrie
entscheidende Geschmacksänderungen hervorrufen.
72 neue
Lebensmitteltechnologie-Studenten
Die ersten
acht haben den Bachelor
Die ersten Diplome des Bachelor in Lebensmitteltechnologie mit Vertiefung Milchwirtschaft
wurden am letzten Freitag in Zollikofen BE verteilt.
Kein Meister
ohne Wille und Disziplin
Das Bestehen der Prüfung ist die Krönung einer beruflichen Karriere in der Fleischbranche
und bietet beste Voraussetzungen zum Führen einer Unternehmung oder für eine entsprechende
Kaderposition im Grossunternehmen.
Messepremiere
in Bern
Am 16. und 17. September fand auf dem BEA-Gelände in Bern die erste Easy Fairs Logistik
Schweiz statt. Fachleute und Besucher konnten an der Messe verschiedenen Vortragsreihen
beiwohnen.
Begehrte
Substrate aus Abfall
Seit der Boom auf erneuerbare Energien da ist, sind auch biogene Abfallprodukte
gefragt. Die Lebensmittelindustrie hat seit Jahren Erfahrung mit der Produktion
von Biogas aus ihren Abfallprodukten.
41 Gigawatt
aus Fleischabfall
Der Marktführer in der Fleischabfallverarbeitung springt auch auf den Biogaszug
auf. Ein anderes Unternehmen ist schon seit Jahren am Aufbau und will einmal 41
Gigawattstunden-Energie produzieren.
Der Sparmöglichkeiten
gibt es viele
Gewerbe und Industrie bemühen sich, wo immer möglich, Strom und Energie zu sparen
– dem Portemonnaie und der Umwelt zuliebe. Die Gewerbeverbände unterstützen ihre
Mitglieder dabei mit unterschiedlichen Methoden.
Die Streichbarkeit
lässt sich messen
An der Forschungsanstalt ALP wurde eine neu entwickelte Methode zur Messung der
Streichbarkeit von Lebensmitteln getestet. Sie eignet sich für flüssige Produkte
wie Honig und für harte Produkte wie Bratbutter.
«Ich will
am Reformkurs festhalten»
Seit rund 50 Tagen führt Jacques Gygax die Geschäfte des Verbandes der gewerblichen
Milchverarbeiter – genug Zeit, um sich mit dem Milchmarkt, der Beziehung zur EU
oder Fromarte an sich zu befassen.
Zum Abschluss
eine Reise nach Italien
Um ihren Horizont zu erweitern, reiste die Klasse der angehenden Milchtechnologen
der Berufsschule Emmental zum Abschluss ihrer Ausbildung nach Norditalien – eine
Gegend, die sie beeindruckte.
Den Letzten
beissen die Hunde
Europa verliert
an Marktanteilen
Die europäische Milchwirtschaft dominiert den Welthandel zwar noch immer, sie büsst
aber rasch Marktanteile ein. Weshalb? Wegen der Milchquote. Zu diesem Schluss jedenfalls
kommen niederländische Forscher.
Hüttenkäse
wird noch gesünder
Hüttenkäse könnte einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Dann nämlich,
wenn ihm präbiotische Nahrungsfasern in Form des Inulinpulvers HPX, das wenig Fruktose
enthält, zugegeben werden.
Milliardengeschäfte
sind abgewickelt
Die weltweit grösste Lebensmittelmesse fand letzte Woche statt. Aussteller aus 97
Ländern nahmen daran teil. Die Agrarexporteure konnten grosse Geschäfte machen.
Aber auch die Schweizer hatten keinen Grund zum Klagen.
Trendiges
kommt aus der Schweiz
Die Taste 09 gilt als Trendbarometer der Anuga. Die Konkurrenz ist gross. Trotzdem
gelang in diesem Jahr drei Schweizer Produkten der Einzug in den erlauchten Kreis
der 53 Auserwählten
Kurs halten
gegen den Wind
Die schlechte Stimmung im europäischen Detailhandel hinterlässt Spuren beim Schweizer
Käseexport. Doch Krise hin oder her: Die Herausforderung heisst, in die Selbstbedienung
zu kommen.
Preisdifferenzen
geben zu denken
Der Druck des Handels oder Währungsschwierigkeiten sind grosse Probleme beim Käseexport.
Bei Fleisch kommt zusätzlich die fehlende Wahrnehmung durch den Konsumenten. Über
allem steht die zunehmend grösser werdende Preisschere
Validieren
von Reinigungsverfahren
Die Reinigung von Anlagen ist eine Herausforderung für jede Firma. Die HES-SO Wallis
hat sich zum Spezialisten in Hygienic Design und validierten Reinigungsverfahren
entwickelt und tauscht ihre Erfahrungen europaweit aus.
Von den
Händen bis zur Bekleidung
Die Lebensmittelstandards IFS/BRC definieren Vorschriften, damit die Lebensmittelhygiene
gewährleistet ist. Eine zentrale Funktion nimmt dabei die persönliche Hygiene ein.
Händehygiene
wirksam umsetzen
Um die Händehygiene in die Praxis umzusetzen, gibt es bewährte Methoden: Sie beginnen
mit den richtigen Hilfsmitteln und reichen bis zu Vorbildfunktion, Motivation und
sozialer Kontrolle.
Homogenisierung
und Gesundheit
Hartnäckig halten sich die Gerüchte, homogenisierte Milch sei an der Entstehung
verschiedenster Krankheiten beteiligt. Bis heute existieren nur wenige Humanstudien,
die sich mit diesem Problem beschäftigen.
Mikrobieller
Sensor für Gärprozesse
Das Online-Monitoring der mikrobiellen Aktivität durch eine Fuel-Cell-artige Elektrode
eröffnet neue Möglichkeiten für Hefe-Fermentationen. Sie findet in der Wein- oder
Bierherstellung sowie der Bioethanolproduktion Einsatz.
Neue Zellen
bringen die richtige Reife
Neue Zellen bringen die richtige Reife Wie so oft in der Schweizer Käsewirtschaft
beweist sich, dass, wer schon früh auf neue Sorten setzte, Erfolg haben kann. Im
Thurgau konnte ein Unternehmen bereits zum dritten Mal die Lagerkapazitäten erweitern.
Projektarbeiten
aus dem Berufsalltag
Ist ein Frischkäse-Snack, kombiniert mit Schokolade, marktfähig? Welche Veränderung
drängt sich nach der Übernahme eines Produktionsbetriebes für Appenzeller Käse
auf? Schüler des BBZN Sursee suchten nach Antworten.
Für Nahrungsmittel
immer öfter
Die Lebensmittelindustrie wirbt am meisten mit Swissness. Die Sichtbarkeit ist dort
am grössten. Margendruck und steigende Rohstoffpreise werden zur Herausforderung
für die Produktion von «Heile-Welt-Produkten».
Minimalkonsens
in der Branche
Die Branchenorganisation Milch hat ein Modell zur Mengenregelung im Milchmarkt beschlossen.
Die harten Diskussionen um die Mengen sind aber noch nicht beendet.
Schweizer
im Goldregen
An der Bergkäse-Olympiade, die vom 22. bis zum 25. Oktober in Saignelégier, Bellelay
und Tramelan stattfand, stellten sich 631 Käse, unterteilt in 15 Kategorien, dem
Urteil der Jury.
Eine Reise
der Hoffnung im Jura
Bundesrätin Leuthard reiste in letzter Zeit oft. Von Japan über Südkorea bis Brasilien.
Alles im Namen des Freihandels. Eine Reise für die Sache der Milchwirtschaft führte
sie in die Hügellandschaft des Juras.
Bergkäse
– die Stütze der Regionen
Bergkäse werden oft in wirtschaftlich benachteiligten Regionen hergestellt. Was
es braucht, um dem Käse und damit der Bevölkerung der Region eine Zukunft zu geben,
wurde in Tramelan diskutiert.
Logistikerfahrungen
mit Aldi & Co.
Discounter setzen voll auf «regalgerechte Verpackungen» (SRP). In Schweizer Vollsortiments-Supermärkten
testet man die Vorteile des Systems, ohne am traditionellen Ladenbild allzu fest
zu rütteln.
Wohin entwickelt
sich die Verpackung?
500 Milliarden Euro Umsatz und mehrere 100 Millionen Tonnen schwer. Dies die Zahlen
des weltweiten Verpackungsmarktes. 60 Prozent aller Verpackungen werden für Lebensmittel
eingesetzt.
Viel Forschung
um Stoffaustausch
Nach wie vor zu den wichtigsten Anforderungen an Packungsstoffe für Lebensmittel
zählt der Schutz vor Licht, Sauerstoff, Geschmack oder anderen Einflüssen von aussen.
Die Forschung dazu läuft auf Hochtouren.
Die Esoterik
der Verpackung
Schneller, besser und ausgefallener sollen neue Verpackungen sein. Ein Ding der
Unmöglichkeit? Die Jury des jährlich zu vergebenden Verpackungspreises Swiss Star
sucht und findet Innovationen. Mit Bildergalerie
Leichter
und hygienischer
Die Hauptrolle der Verpackung ist, Lebensmittel in perfekter Qualität dem Konsumenten
zu übergeben. Hohe Anforderungen wie Umweltschutz, Hygiene, Transportfreundlichkeit
oder längere Haltbarkeit erschweren diese Aufgabe.
Kurzarbeit
soll entschädigt werden
An der Delegiertenversammlung des Bernischen Milchkäuferverbandes, (BMKV) rief Hansjörg
Stoll die Käser auf, Forderungen von Kurzarbeit dem seco zu melden.
Mögliches
Risiko durch Arsen in Lebensmitteln
Arsen ist ein weit verbreitetes Umweltgift und kann durch die Nahrung in den Körper
gelangen.
Produktivität
verbessern
Der Nahrungsmittelbedarf der Weltbevölkerung wird sich bis 2050 verdoppeln. Dazu
braucht es neue Rahmenbedingungen wie klare Regelungen, fairen Handel, interdisziplinäres
Denken, verbesserte Produktivität.
Qualität
– die Summe vieler kleiner Schritte
Adrian Krebs über Qualität im Olivenhain.
Einfach
drehen: combiSmart – die nächste Generation
Die nächste Generation von Getränkekartons kommt mit Drehflügeln.
Füllstandsschalter
für hohe Temperaturen
Auch durch eine Tankisolierung kann mit dem neuen Füllstandsmesser die Temperatur
kontrolliert werden.
Das Schaufenster
Andreas Müller Henze, Chef der SCM-Deutschland, beschreibt den Auftritt von Schweizer
Käse an der Anuga.
Messen auch
bei Explosionsgefahr
Auch wenn Explosionsgefahr herrscht. Mit dem neuen Digitalmanometer von Baumer können
alle flüssigen und gasförmigen Medien gemessen werden.
«Ein Wettstreit
befruchtet gegenseitig»
Ist die Milchwirtschaft in unserem östlichen Nachbarland wettbewerbsfähiger? Josef
Braunshofer, Chef der österreichischen Berglandmilch, sieht den Wettstreit für beide
Länder positiv.
Geniessen
und entdecken
Detaillisten im urbanen Umfeld sehen sich hohen Erwartungen gegenüber. Fachberatung
und erstklassige Produktqualität wird vorausgesetzt. Was Neugierige ins Geschäft
lockt, ist das einmalige Kundenerlebnis.
Backwaren
für Allergiker
Das Bewusstsein für Allergien ist gestiegen. Teilweise nutzt die Lebensmittelbranche
den Trend auch im Marketing. Allergiker müssen trotzdem genau darauf achten, was
sie ohne Beeinträchtigung geniessen können.
Praxisorientiert
forschen
Die Gemeinschaftsgastronomie verpflegt täglich rund 15% der Bevölke-rung – ein grosses
Potenzial für Prävention und Gesundheitsförderung, denn rund ein Drittel der Gesundheitskosten
ist ernährungsbedingt
Modernes
Ambiente und viel Licht
Nachhaltige Investitionen in die Warenpräsentation sind zwar kostspielig, sichern
aber langfristig die Existenz des Fachgeschäfts. Experten geben Tipps und nennen
Trends.
Ursprungskompetenz
richtig einsetzen
Viel wird über Swissness geredet. Sie wird viel gebraucht und viel missbraucht.
Wo der Absender Schweiz die Marke stärkt und wo sie Schaden nehmen kann. Eines ist
sicher, nur absolute Premium verdient das Kreuz.
Schweizer
Produkte unter einem Dach
In einer Skizze hat das Bundesamt für Landwirtschaft umrissen, wie Land- und Ernährungswirtschaft
sowie Gastronomie und Tourismus konkurrenzfähiger werden könnten. Kernstück ist
die gemeinsame Marke «Schweiz».
Prüfstein
für gute Balance
Die Swissnessvorlage ist als Prüfstein für eine gute Balance der Interessen zu verstehen,
meint Choco- und Biscosuisse-Direktor, Franz U. Schmid.
«Beziehungen
sind wichtig»
Der Berufsverband der Molkereifachleute (BVM) kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.
Der Präsident Isidor Lauber führt das auf die ausgezeichneten Beziehungen unter
den Berufskollegen zurück.
Wettbewerbsfähig
Milch beschaffen
Auch ohne Freihandel würden die Milchpreise an das europäische Niveau herangeführt,
sagte Jacques Gygax an seiner ersten Delegiertenversammlung als Direktor von Fromarte.
Milchtechnologen
erhielten Diplom
Eine Milchtechnologin und 15 -technologen haben ihre Berufsausbildung mit der höheren
Fachprüfung abgeschlossen. Die Diplome als Zeichen der Krönung wurden ihnen in Freiburg
überreicht.
39 Bachelor-Diplome
verteilt
An der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) wurden den Absolventen
des Studiengangs Lebensmitteltechnologie die Bachelor-Diplome überreicht. Damit
schlossen sie ihre dreijährige Ausbildung ab.
Projektwoche
in System Egineering
Am Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation an der Zürcher Hochschule
ZHAW wurde in einer Projektwoche im Auftrag der Firma Maestrani ein Konkurrenzprodukt
zur Marke Minor gesucht.
Mehr Leistung
für Barriere-System
Das von der SIG Corpoplast und Schott entwickelte Beschichtungssystem für PET-Flaschen,
soll leistungsfähiger gemacht werden.
Dauerhaft
weniger Lücken im Regal
Regallücken verhindern heisst Konsumentenloyalität und Umsätze steigern. Mit welchen
Methoden können Einzelhändler die Bestandslücken in ihren Regalen dauerhaft reduzieren?
Dauerhaft
weniger Lücken im Regal
Regallücken verhindern heisst Konsumentenloyalität und Umsätze steigern. Mit welchen
Methoden können Einzelhändler die Bestandslücken in ihren Regalen dauerhaft reduzieren?
Gastro trifft
Fleisch
Die Gastromesse Igeho fand zum zweiten Mal zusammen mit der Fleischfachmesse statt.
Die Mefa ist mit dem Zweijahresrhythmus nicht überfordert, musste aber dennoch einen
Besucherrückgang verzeichnen.
«Die Konkurrenz
wurstet auch mit Wasser»
Der Freihandel spaltet nicht nur die Nahrungsmittel- und Landwirtschaft. Auch in
einer Branche, die den Freihandel befürwortet, gibt es einzelne Gegener. Alle sind
sich jedoch einig: Leichter wird es nicht.
Der Klassiker
wird sechzig
Seit 60 Jahren schmieren sich Schweizerinnen und Schweizer Le Parfait aufs Brot.
Neben der unveränderten klassischen Geschmacksrichtung haben es neue Varianten schwer.
Die königlichen
Camembert-Macher
Die Heinrichsthaler Milchwerke im ostdeutschen Sachsen haben die Wende mehrmals
geschafft – dank einer unternehmerischen Grundhaltung. Heute vertreibt das Unternehmen
seine Produkte erfolgreich in ganz Europa.
Die Geschichte
im Überblick
Die Geschichte der Radeberger Milchwerke liest sich spannend: Agathe Zeis gründete
1880 die Meierei Heinrichsthal. 1884 erwarb sie das französische Patent für Camembert
und Brie und war damit die erste deutsche Herstellerin des beliebten Weichkäses.
Food – made
in Germany e.V.
Deutschlands kleine und mittelgrosse Lebensmittelhersteller öffnen mit der Exportorganisation
«Food – made in Germany» neue Türen. Sie bauen auf die Qualität deutscher Produkte,
sind branchenübergreifend und unabhängig.
Bundesrat
bleibt bei 80 Prozent
Die Swissness-Vorlage wird dem Parlament mit der 80-Prozent-Regel vorgelegt. Dies
hat der Bundesrat entschieden. Die Lebensmittelverarbeiter tun sich nach wie vor
schwer mit dieser Absicht – und künden Widerstand an.
Bundesrat
bleibt bei 80 Prozent
Die Swissness-Vorlage wird dem Parlament mit der 80-Prozent-Regel vorgelegt. Dies
hat der Bundesrat entschieden. Die Lebensmittelverarbeiter tun sich nach wie vor
schwer mit dieser Absicht – und künden Widerstand an.
BOM-Delegierte
sind sich einig
Keine Überraschungen gab es an der Delegiertenversammlung der Branchenorganisation
Milch. Demnach wird das dreistufige Mengenführungsmodell weiter verfeinert und muss
vor allem umgesetzt werden.
ISO 22 000
mit neuen Möglichkeiten
Nachdem ISO 22 000 den Einstieg und die Anerkennung durch die Global Food Safety
Initiative GFSI verpasst hat, soll die Norm im Januar in Kombination mit den PAS
220 oder den PRP 22 000 die ersehnte Anerkennung erhalten.
Gemeinsames
und Unterschiedliches
Die Lebensmittelstandards BRC, IFS und ISO 22 000 gehören für die Lebensmittelverarbeiter
fast schon zur Pflicht. Worin unterscheiden sie sich? Eine Zusammenstellung zeigt
die Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede.
«Sie unterstützen
die Systematik»
Wieviel tragen die Sicherheitsstandards aus Sicht der Produzenten zur Lebensmittelsicherheit
bei? Lutz Herrmann von Bina und Volker Baroke von Emmi haben mit den Standards BRC
und IFS ihre Erfahrungen gemacht.
Nestlé engagiert
sich für Broc
Die Marke Cailler musste sich nach den Problemen mit der Verpackung wieder neu etablieren.
Das ist ihr gelungen. Massgebend an diesem Erfolg beteiligt ist der Direktor der
Einheit Schokolade, Bruno Emmenegger.
«Wir könnten
das Doppelte verkaufen»
Das deutsche Käsegeschäft ist schwieriger geworden. Thomas Schiemann, Geschäftsführer
von Emmi Deutschland, hofft, dass sich wegen der hohen Preise von Schweizer Produkten
keine Verkaufskanäle schliessen.
Zur rechten
Zeit am rechten Ort
Marc-André Cornu, Inhaber der Cornu SA, beurteilt sich als «nicht ambitiös». Trotzdem
hat er seine Firma in den letzten Jahren nicht nur deutlich vergrössert, er kämpft
auch wie ein Löwe für den Namen «Champagne».
«Funktionierende
Kleinheit wahren»
Seit zehn Jahren führt Gabriela Manser die Geschäfte der Mineralquelle Gontenbad
mit Erfolg. Die Appenzellerin über Höhepunkte, Innovationsgeist und wie es sich
anfühlt, als Kleine den Verband der Grossen zu führen.
Mehr Joghurt
für die Wüste
Oystar Gasti liefert die elfte Verpackungslinie an den saudischen Molkereikonzern
Almarai. Die neue Becherfüll- und Verschließmaschine Contitherm 123 ist ab Anfang
2010 zur Produktion von stichfestem Joghurt im Einsatz.
Volle Transparenz
bei Schweizer Eiern
Jedem Ei in der Migros ist ein Code aufgedruckt. Damit kann der Kunde zurückverfolgen,
woher es kommt.
Ein Muss
für die Schweizer Industrie
Ein Fünftel der Weltbevölkerung sind Muslime. Auch die hiesige Lebensmittelindustrie
trägt dieser Tatsache vermehrt Rechnung und weitet ihr Halal-Sortiment aus – längst
nicht nur bei Fleischprodukten.
Nachhaltig,
multisensorisch und weiss
Süsswarenverpackungen, die im Trend liegen, sprechen mehrere Sinne gleichzeitig
an, kommen mit möglichst wenig Rohstoffen aus, und beim Design gilt: Weiss ist
das neue Schwarz.
Pawi profitiert
vom globalen Netzwerk
Das Winterthurer Verpackungsunternehmen Pawi wurde in die International Packaging
Group (IPG) aufgenommen. Als einziges Schweizer Unternehmen kann es von diesem globalen
Netzwerk profitieren.
Abwasser
und Fett lassen sich scheiden
Wichtige Vergleichskriterien zwischen den verschiedenen Systemen von Fettabscheidern
sind neben den Kosten die Stabilität und die Funktionalität. Abscheider aus Stahlbeton
können speziell beim Erdeinbau punkten.
Noch kein
neuer Richtpreis festgelegt
An seiner Sitzung kurz vor Weihnachten konnte sich der Vorstand der Branchenorganisation
Milch auf keinen neuen Richtpreis für Molkereimilch einigen. Ein neuer Anlauf zu
einer Einigung folgt Ende Januar.
Neuer Wirbel
im Saanenland
Einst als Modell einer funktionierenden Wertschöpfungskette gepriesen, kämpft die
Molkerei Gstaad mit Problemen. Dem Geschäftsleiter wurde gekündet. Nun wird entschieden,
ob es einen solchen überhaupt braucht.
Der Emmentaler
AOC im Brennpunkt
Der Emmentaler AOC hat es in den letzten Jahren geschafft, sich aus einer tiefen
Talsohle langsam aber stetig nach oben zu arbeiten. Die von den Käseherstellern
ursprünglich lancierte Mengensteuerung erwies sich als griffiges Mittel, wieder
Ruhe in den Emmentalermarkt zu bringen
Das Lamento
des orangen Riesen
Migros-Boss Herbert Bolliger beklagte sich über die zwei deutschen Eindringlinge.
Die Margen des orangen Riesen übertrafen diejenigen von Aldi und Lidl jedoch um
das Mehrfache schreibt Adi Krebs.
Assugrin
süsst mit Stevia-Extrakt
Während Südamerikaner und Japaner seit Jahren mit Stevia-Extrakten süssen, tun sich
die Europäer nach wie vor schwer mit der Pflanze. Trotz der Skepsis der Behörden
wagt der Assugrin-Hersteller Hermes einen Schritt.
Neue Verkaufsstrategien
für das Obst
Obst und Gemüse stehen im Zentrum der Internationalen Fruit Logistica in Berlin.
Die Messe bietet nebst Logistik- und IT-Lösungen für die hochempfindlichen Frischwaren
verschiedene Handelsforen für die Branchenleute an.
Membranfiltration
mit Zukunft
Die Membranfiltration ist in der Milch- und Getränkeindustrie weit verbreitet.
Zukünftig soll sie auch in Prozessen eingesetzt werden, in denen traditionell andere
Verfahren verwendet werden.
Viel Forschung
rund um Membranen
Die Euromembrane bot mehr als 600 Forschern und Industriefachleuten aus aller Welt
eine gemeinsame Plattform für den Austausch von Ideen und Forschungsergebnissen
auf dem Gebiet der Membrantrenntechnik.
Wassermanagement
für Früchte
Eine Bestandesaufnahme der Stoffströme legt die Basis, wenn der Wasser- und Energieeinsatz
in der Produktion verbessert werden soll. Ökologische Aspekte lassen sich mit ökonomischen
verbinden.
«Mikrobielle
Nahrung wird kommen»
Gottfried Schatz ist überzeugt, dass, wenn Mikroorganismen gezielt verändert werden,
sanftere Produktionen von Lebensmitteln- oder Werkstoffen gelingen. So könnte Fleisch
künftig im Labor produziert werden.
Edler Stahl
statt Kunststoff
Neue Werkstoffe sind beständiger, leichter und gleichwohl robuster. In der Lebensmittelindustrie
setzt man nach wie vor auf Edelstahl. Andere Metalllegierungen oder sogar Kunststoff
kommen spärlich zum Einsatz.
Die Wasseraktivität
entscheidet mit
Die Überwachung der Wasseraktivität gehört zu den wichtigsten Massnahmen, um einen
einwandfreien Käse produzieren zu können. Nur durch exakte Messungen kann die Aktivität
angepasst werden.
Gleich zwei
Geschäftsführer bestimmt
Im Personalkarussell der Molkerei Gstaad sind jetzt gleich zwei Geschäftsführer
gewählt worden.
Der Bund
ist auf der Suche
Nährwertkennzeichnungen, wie sie heute auf den meisten Lebensmittelverpackungen
zu finden sind, werden nur von rund 40 Prozent der Konsumenten gelesen. Der Bund
sucht nach Alternativen.
BOM steht
vor wichtigen Diskussionen
Den Richtpreis und den Mengenindex festlegen sowie entscheiden, ob der Milchmarkt
bereits entlastet werden muss – darüber werden die Vorstandsmitglieder am 28. Januar
hitzig debattieren.
Die Hochburg
im weltweiten Handel
Obwohl die Schweiz keine Rohstoffe abbauen kann, ist sie doch entscheidend in der
Kontrolle der weltweiten Warenströme. Der Handel läuft über die Konten von Schweizer
Händlern.
Rohstoffkosten
drücken die Margen
Nach einem Jahr der Stabilisierung dürften die für die Nahrungsmittelindustrie
relevanten Rohstoffkosten im Jahr 2010 weiter ansteigen. Die Möglichkeiten für Preiserhöhungen
bei den Produkten bleiben verhalten.
Droht langfristig
eine Verknappung?
Wie und wo beschaffen wir unsere Rohstoffe in zehn Jahren? Welche Herausforderungen
gilt es zu meistern? Der Autor versucht Antworten zu finden.
Deutliche
Zeichen eines Aufschwungs
Das Geschäft mit Süsswaren läuft wieder. Dies jedenfalls hat eine kleine Umfrage
an der Internationalen Süsswarenmesse in Köln ergeben. Dies gibt den Zulieferern
Grund zu neuer Hoffnung.
Mehr Intelligenz
im Hochregallager
Kürzlich wurde in Suhr ein neues Hochregallager von Emmi eröffnet. Dass der Warenfluss
umgestellt wurde, blieb unbemerkt. Ein gutes Zeichen.
Vollautomatisch
in Richtung Gastro
Der Biscuitshersteller Hug erlitt eine Umsatzeinbusse. Doch jetzt soll das Geschäft
mit Neuheiten und Investitionen ins Marketing wieder angekurbelt werden. Auch in
der Technik werden Quantensprünge gemacht.
Gruyère
überholt den Emmentaler
Der Emmentalerkäse wird vom Spitzenplatz auf der Produktions rangliste verdrängt:
Im Jahr 2009 wurde zum ersten Mal in der Schweizer Käsegeschichte mehr Gruyère gefertigt
als Emmentaler.
Individuelle
Kost für Senioren
Menschen über 65 leiden oft unter einer Mangelernährung. Dies kann höhere Infektionsraten
und vermehrt Knochenbrüche verursachen. Durch eine gezielte Behandlung können diese
Folgen gemildert werden.
Debatte
in Europa gewinnt an Fahrt
In der EU gehen die Meinungen über eine sinnvolle Lebensmittelkennzeichnung nach
wie vor weit auseinander. Zu kompliziert und zu plakativ, heisst es bei einigen
Abgeordneten des Parlaments
Ende der
Butter-Milchpulver-Strategie
Auch wenn der Mindestpreis an der Börse auf dem Weltmarktpreis für Milchpulver und
dem Schweizer Butterpreis basiert, muss nach anderen Verwertungsmöglichkeiten der
Abräumungsmilch gesucht werden.
Der HF-Lehrgang
wurde überarbeitet
Mit ihrer Erfahrung von bald 20 Jahren wird die höhere Fachschule für Lebensmitteltechnologie
in Grangeneuve für ihren zehnten Jahrgang eine vollständig überarbeite Ausbildung
anbieten.
Von der
(fehlenden) Natur des Fertigpestos
Bio hat
die Unschuld verloren
Bio-Lebensmittel sind nicht mehr einer fundamentalen Ökogemeinde vorenthalten.
An der Biofach zeigte sich, dass sie nach konventionellen Marketingregeln angeboten
werden, was Kritiker auf den Plan ruft.
Reform der
Lebensmittelberufe
Aufgrund der Bildungsreform werden die Ausbildungen der Lebensmittelberufe überarbeitet.
Manche haben noch nicht mit der Überarbeitung begonnen, andere ziehen nach Beginn
der Lehrgänge bereits ein erstes Fazit.
Reformer
orientieren sich an Praxis
Im Zentrum der aktuellen Berufsreform der Milchtechnologen stehen die zu lernenden
Handlungskompetenzen in den Betrieben. In der Folge treten die schulischen Fächer
in den Hintergrund.
Mit neuen
Kompetenzen ausgestattet
Unter der Bezeichnung «Food Science & Management» bietet die SHL seit kurzem einen
neu konzipierten Bachelor-Studiengang an. Bald kommen die ersten Diplomierten auf
den Arbeitsmarkt. Eine Standortbestimmung.
Qualitätsstandard
der Milch muss auf heutigem Niveau bleiben
Jacques Gygax schreibt in seinem Standpunkt, dass die geplanten Kosteneinsparungen
durch die Auflösung des MIBD, bis jetzt ausgeblieben sind.
Produktionslinie
für Mischprodukte
Kentaur installierte eine neue Linie für die Verarbeitung von Cerealien und Flakes.
Herzstück der Anlage ist eine Mehrkopfwaage von Ishida, die für Monoprodukte wie
für Mix-Anwendungen eingesetzt werden kann.
Bussen für
Mengenbolzer
Die Sortenorganisation Emmentaler Switzerland greift hart durch, wenn es um Fälschungen
oder die Produktion ausserhalb der Regeln geht. Laufende Verfahren geben Anlass
zu Diskussionen, Bussen in Millionenhöhe drohen.
Das Ganze
noch einmal von vorn?
Die Schweizer Milchproduzenten sind mit dem Entscheid, den Milchmengenindex auf
100 Punkte zu setzen, nicht einverstanden. Deshalb verlangen sie, dass die Branchenorganisation
Milch auf das Geschäft zurückkommt.
Kohlendioxid
als Klimaschützer
Kühlmöbel mit dem Kältemittel CO2 sind sparsam, und CO2 ist rund 4000-mal weniger
klimaschädlich als herkömmliche Kältemittel. Deshalb schöpfen Supermärkte und Getränkefirmen
dieses Öko-Potenzial zunehmend aus.
CO2 kühlt
auch auf der Südhalbkugel
Im Supermarkt-Kühlregal werden zur Kälteerzeugung noch immer fluorierte Treibhausgase
als Kältemittel eingesetzt. Doch von Skandinavien bis nach Australien gibt es Beispiele,
wo Kohlendioxid bereits eingesetzt wird.
0,85 Liter
Wasser pro Liter Milch
Die Milchindustrie braucht Wasser zum Kühlen, Heizen, Spülen oder für die Dampf-
und Eiserzeugung. Einsparpotenzial besteht, wenn Wasser mehrmals verwendet werden
kann. Das Beispiel der Nordmilch.
Grosses
Loch in Schoggigesetz-Kasse
Vorgesehen ist, die Rohstoffe, die die Schweizer Lebensmittelindustrie zu Exportprodukten
verarbeitet, mit 70 Mio. Franken zu verbilligen. Nun zeigt sich, dass dieser Betrag
bei weitem nicht ausreicht.
Seine klaren
Worte werden erhört
Markus Zemp steht seit Januar der Branchenorganisation (BO) Milch vor. Mit einem
klaren Appell hat er die Vorstandsmitglieder zur Räson gebracht. Nur so könne das
Gremium mit Erfolg arbeiten, sagt er.
André Straub
ist gegangen
Erneut macht Fromalp Schlagzeilen, die die Gerüchteküche in der Käserbranche brodeln
lassen: Der bisherige Chef André Straub ist Ende Februar gegangen. Begründungen
gibt es kaum.
MSc ist
erfolgreich gestartet
Im Herbst 2009 haben elf Studierende das Masterstudium in Life Sciences mit Vertiefung
Food and Beverage Innovation (FBI) an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
(ZHAW) in Wädenswil aufgenommen.
Braucht
es fairen Handel für Schweizer Käse?
«Hat sich irgendjemand jemals über zu hohe Autopreise beklagt?» Adrian Krebs ist
das Gejammer über zu hohe Lebensmittelpreise leid.
Bio strebt
das Fair-Trade-Siegel an
Nicht nur Produkte aus dem Süden sind mit dem Fair-Trade-Gütesiegel -ausgestattet.
Auch Wurst, Käse oder Mehl aus Schweizer Bioproduktion sollen künftig die Fair-Trade-Anforderungen
erfüllen müssen.
Bio-Grossist
lanciert «Bio-Budget»
Bio ist ein Wachstumsmarkt. Doch drei Viertel des Markts entfallen auf Migros und
Coop. Der Hauptgrossist des Bio-Fachhandels pariert jetzt mit einer Billig-Bio-Linie.
Wie man
Sauberkeit nachweist
Zur Reinigungsüberprüfung kann ein kultureller Nachweis durch Mikroorganismen verwendet
werden. Es gibt jedoch andere Verfahren, bei denen die Resultate der Tests in einigen
Sekunden und nicht erst Tage später vorliegen.
Allergene
als Reinheitsnachweis
Die Wander AG hat im Rahmen ihrer BRC-Zertifizierung den Reinigungsprozess überarbeitet.
Seine Wirksamkeit wird anhand von Allergen-Nachweisen, visueller Prüfungen und
Tupferverfahren überprüft.
Gnadenfrist
vor dem drohenden Aus
Zur schlechten finanziellen Situation der Molkerei Frenkendorf führten vor allem
Planungsfehler. Jetzt erhält der Betrieb dennoch eine Gnadenfrist in Form einer
zweiten Nachlassstundung. Und dann?
Wie ein
Likör die Märkte öffnet
Schon bevor es eingeführt ist, hat das Cassis-de-Dijon-Prinzip Bewegung in die Schweizer
Lebensmittellandschaft gebracht. Im Juli soll das dazugehörige revidierte Gesetz
in Kraft treten. Ein Überblick.
Hält das
Cassis-de-Dijon-Prinzip genauen Betrachtungen stand?
Das Cassis-de-Dijon-Prinzip wird aussterben meint Karola Krell Zbinden. Denn das
Schweizer Recht wird laufend mit dem EG-Recht abgestimmt.
Neue Alternativen
für Oberflächengestaltung
Trinkgenuss
mit Durchblick
David Stadelmann
wird Präsident
Im Vorstand des Vereins Ehemaliger Sursee tut sich einiges: Die Versammlung wählte
einen neuen Präsidenten und erstmals ist auch eine Frau im Gremium vertreten. 10
Milchtechnologen erhielten den eidg. Fachausweis.
Praxisnähe
in der Weiterbildung
Die Verbundenheit der Ausbildung mit der Praxis ist den Lehrern am BBZN Sursee sehr
wichtig. Dies zeigt sich unter anderem am Unterricht im Modellbetrieb oder an den
Betriebsbesuchen der Fachschulabsolventen.
Die Marktanteile
verschieben sich
«Wir verlieren Marktanteile», ein Gerücht, das sich in der Milchbranche hartnäckig
hält. Wie gross sind die Verluste, und wer gewinnt die Anteile? Ein Blick auf die
Beteiligten und ihre Strategien drängt sich auf.
Förderplattform
für Innovationen
Swiss Food Research unterstützt die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft.
Produktideen wie etwa die Entwicklung eines Diagnosemittels bei Schluckstörungen
werden gefördert.
Die Schweiz
prescht vor
Seit dem 1. April ist die Liste da, die regeln soll, welche Tinten zum Einsatz kommen
dürfen, wenn Verpackungen mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Die Schweiz gibt
die Neuerungen vor.
Pastabag
– «einfach praktisch»
Trockenteigwaren im Kochbeutel – eine Innovation der Schweizerischen Hochschule
für Landwirtschaft, welche dem zunehmenden Convenience-Bedürfnis der heutigen Gesellschaft
Rechnung tragen soll.
Gut verpackt
ist halb verkauft
In einer Studie der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft zeigt sich, dass
der ganz abgepackte Salat am besten verpackt ist. Faktoren wie Frische, Preis und
Ökologie machen den Unterschied.
Heizen mit
überschüssiger Süssmolke
Molke ist ein hochenergetisches Nebenprodukt der Käseherstellung. Die anfallenden
Mengen sind so gross, dass zusätzliche Verwertungswege gefunden werden müssen. Eine
Möglichkeit ist, Molke in Biogas umzuwandeln.
«Gefahr
für den Produktionsstandort»
Monique Bourquin, Chefin von Unilever Schweiz, setzt für Knorr auf das Schweizerkreuz.
Für sie symbolisiert es die schweizerische Herstellung und Rezeptur des Produkts
und weniger dessen inländischen Rohstoffanteil.
«Das gibt
uns keinen Todesstoss»
Mövenpick-Produkte werden vor allem im Ausland hergestellt, tragen aber als Zusatz
«of Switzerland». Die Marke allein sei stark genug, um auch ohne diesen Zusatz auszukommen,
sagt der CEO Guido Egl
Qualitätssicherung
ist ein Auftrag
Das Ausbildungszentrum Spiez achtet darauf, dass die Lernenden von den überbetrieblichen
Kursen möglichst viel profitieren können. Ein ausgeklügeltes Qualitätssicherungssystem
hilft dabei.
Die Flucht
nach vorn
Im Lebensmittelbereich bezieht sich die Diskussion über die Swissness-Vorlage auf
den Anteil der inländischen Rohstoffe. Überraschend macht die Fial einen Schritt
in Richtung Landwirtschaft, Konsumenten und Bundesrat.
Emmi will
Marktanteile gewinnen
Durch die Übernahme von Fromalp sieht Emmi-Chef Urs Riedener eine Chance, mit Schmelzkäse
den europäischen Raum zu erobern. Schliesslich liegt der Schweizer Marktanteil in
diesem Bereich bloss bei einem Prozent.
Teurere
Produkte sind in
Der Konsument hat 2009 trotz Krise kräftig ins Regal der höherpreisigen Lebensmittel
gegriffen. Dies zeigen die Mehrumsätze, welche die Detailhändler ausweisen.
Zählt am
Ende nur noch der Preis?
Obwohl das Thema Preis mit der Expansion der deutschen Harddiscounter eine neue
Bedeutung erhielt, sind bei Lidl umfassende Preisreduktionen ausgeblieben. Aufgeschoben
ist aber nicht aufgehoben.
Rohmischkulturen
sind sehr vielfältig
Seit 35 Jahren erweisen sich ALP-Rohmischkulturen in der Käsefabrikation als sehr
stabil und robust. Eine Erklärung dafür kann die genetische Vielfalt der in den
Rohmischkulturen enthaltenen Laktobazillen-Stämme sein.
Jägis –
der Wald im Glas
Eine aussergewöhnliche Bierkreation mit Honig und Kieferspitzenextrakt passt hervorragend
zu Wildgerichten. Das Spezialbier wird in einer Bügelflasche mit Glashenkel präsentiert
und soll Naturliebhaber ansprechen.
Oxidativer
Ranzigkeit auf der Spur
Das Prinzip der Chemilumineszenz verspricht, viel früher zu erkennen, ob ein Nahrungsmittel
oxidiert und dadurch ranzig wird, als dies bis anhin mit der sensorischen Methode
möglich war. Weitere Untersuchungen laufen.
Mehr Eigenverantwortung
gefordert
Fromarte-Direktor Jacques Gygax zeigte auf, dass die Beschlüsse der Branchenorganisation
Milch kaum umgesetzt werden. Daher brauche es ein konsequentes Umdenken; weg vom
Zwang, hin zur Eigenverantwortung.
Köln als
Belohnung
Fünf intensive, aber auch lehrreiche Monate an der Fachschule 2 in Sursee sind abgeschlossen.
Grund genug für zwölf Schüler, sich eine Reise nach Köln zu gönnen. Ein Erlebnisbericht.
Pas si simple
d’y entrer
Henggeler
will Annäherung an die ETH
Markus Henggeler, der neue Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Lebensmittel-Wissenschaft
und -Technologie (SGLWT) will den Kontakt zur ETH verbessern und die Vorstandsmitglieder
stärker einbinden.
Flüssiggas
ist eine Zukunftsalternative
Viele Lebensmittelbetriebe entdecken die Vorteile von Propan und Propen als Kältemittel.
Sie sind umweltfreundlich und energieeffizient. Die hohe Brennbarkeit der Kohlenwasserstoffe
verlangt jedoch eine gute Wartung.
Gruyère
ist erneut Weltmeister
Das zweite Mal in Folge wurde ein Gruyère von der Jury in Madison, USA, als bester
Käse der Welt eingestuft. Cédric Vuille hat den siegreichen Käse hergestellt und
ausgewählt.
Der «Cremige»
lässt hoffen
Eine höhere Produktionsfreigabe und die volle Marketingkasse von Emmentaler AOC
verhelfen zu positiveren Aussichten. Mit neuen Variationen unter der starken Marke
könnten weitere Segmente erschlossen werden.
10 Prozent
müssen weg – aber wie?
Der Vorstand der Branchenorganisation Milch hat beschlossen, 10 Prozent der Molkereimilchmenge
der nächsten drei Monate auf dem Weltmarkt zu verkaufen. Wie das geschehen soll,
ist noch völlig unklar.
«Esst mehr
Butter und Käse!»
Valentin Oehen, ehemaliger Forscher an der Versuchsanstalt Liebefeld und alt Nationalrat,
ist der Meinung, dass der Milchmarkt nicht wegen eines zu grossen Angebots im Ungleichgewicht
ist, sondern wegen einer zu geringen Nachfrage.
Ein Klassiker
ist 200 Jahre alt
Die Konservendose prägt die Geschichte – auch die von Hero. 100 Jahrelang hat der
Lebensmittelhersteller die haltbare Blechverpackung selbst produziert und mit seiner
Fabrik in Lenzburg Weltneuheiten hervorgebracht.
Vielfalt,
auch im Einheitseuropa
Wie Joghurt
nach Zentralafrika kam
Inspiriert von einem Aufenthalt in Holland ist die kamerunische Agronomin Judith
Ngang in die Produktion von Soja-Trinkjoghurt eingestiegen. Ihre Kundschaft findet
sie heute vor allem in Douala, der grössten Stadt des Landes.
Erfolg trotz
Innovationsmangel
Seit 1890 werden in Tunnock’s Bakery Biscuits produziert und seit Jahrzehnten blieb
das Sortiment fast unverändert. Trotzdem gehört die Firma zu den erfolgreichsten
Lebensmittelunternehmen Schottlands.
Überkapazitäten
führen zu Verlust
Thurella musste im Jahr 2009 einen Verlust von 57 Millionen Franken hinnehmen. Jetzt
werden Kooperationen im Abfüllbereich, der im Schweizer Markt grosse Überkapazitäten
aufweist, gesucht.
Die BMS
öffnet viele Türen
Das Bildungsmodell erlaubt es den Lernenden, während oder nach ihrer Ausbildung
die Berufsmittelschule zu besuchen. Ein Schritt hin zu fast unbegrenzten Berufsmöglichkeiten
Neuenburg
– Herz der Käsewelt
In diesem Herbst werden die fast schon traditionellen Swiss Cheese Awards in Neuenburg
übergeben. Die Veranstalter erwarten, dass die Jury rund 500 Käseproben zu bewerten
haben wird.
Metalldetektor
mit ruhigem Lauf
Tunnel-Metalldetektoren müssen konstant und zuverlässig arbeiten. Eine vereinfachte
Bandführung erlaubt es, sie ruhiger und gleichzeitig verschleissärmer einsetzen
zu können.
Ozon-Sterilisation
für die Abfüllung
Die Ozon-Sterilisation der Becher und Abdeckfolie für Abfüllmaschinen in der Molkerei-
und der Getränkeindustrie bietet gegenüber konventionellen Verfahren die Keimfreiheit
des verpackten Endprodukts zum halben Preis.
Brauereiabwasser
als Energiespender
Dass Bier ein gehaltvoller Energielieferant ist, haben bereits braukundige Mönche
im Mittelalter erkannt. Dass Brauereiabwasser als Energiespender genutzt werden
kann, ist bis heute weniger bekannt.
Die Benennung
ist nicht geregelt
Wird die Bezeichnung AOC oder AOP nur im französischsprachigen Teil oder in der
ganzen Schweiz verwendet? Es muss eine Entscheidung getroffen werden, um die Verständigung
zu vereinfachen.
Noch nie
so viel Butter am Lager
Die Butterlager platzen aus ihren Nähten. Noch nie lagerte mehr Butter darin. Eine
Entlastungsaktion der BO Milch bringt etwas Entspannung. Hoffnung bietet auch die
globale Entwicklung des Milchmarktes.
Roboter
halten Einzug
Wurden Roboter ursprünglich vornehmlich fürs Grobe eingesetzt, so führen Fortschritte
in verschiedenen Disziplinen von Wissenschaft und Technik dazu, dass sich ihre Anwendungsfelder
heute rasant ausweiten.
Heisse Stimmung
im kalten Geschäft
Seitdem die Industrie gemerkt hat, dass Kaffee nicht nur warm sein muss, tummeln
sich immer mehr Anbieter auf dem kalten Kaffeemarkt. Nicht nur der Marktführer Emmi
bringt neue Produkte.
«Wer Angst
hat, solls nicht machen»
Er galt bei der Emmi als Produktweltenerfinder. Erich Kienle, ehemaliger Marketingleiter
der Emmi, hat sich selbstständig gemacht. Jetzt lanciert der 53-Jährige eine weitere
Innovation.
Abschied
vom Schweizer Recht?
Nach Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips können Schweizer Lebensmittelhersteller
dank Allgemeinverfügungen ihre Produkte nach EU-Recht produzieren. Wird dadurch
das Schweizer Lebensmittelrecht überflüssig?
Wasser und
Kapseln für die Idealfigur
Lieferanten und Kunden präsentierten an der Vitafoods ihre Neuentwicklungen wie
Diätprodukte. An der Konferenz berichteten Forscher über Stoffe zur Ankurbelung
des Stoffwechsels oder Verminderung der Fettaufnahme.
Die Konzentration
setzt sich fort
Immer weniger Unternehmen der europäischen Süsswarenwirtschaft teilen den Umsatz
untereinander auf. Am weitesten ist die Konzentration bei Kaugummi fortgeschritten.
Vielfältig präsentiert sich der Schokoladenmarkt.
Wo das Pulver
für China herkommt
Seit November 2009 wird im neuen Milchpulverwerk von Hochdorf in Sulgen produziert,
seit März auch Kindernährmittel. Bis jetzt trocknete die 56 Millionen Franken teure
Anlage schon 2000 Tonnen Milchpulver
Die Konzentration
setzt sich fort
Immer weniger Unternehmen der europäischen Süsswarenwirtschaft teilen den Umsatz
untereinander auf. Am weitesten ist die Konzentration bei Kaugummi fortgeschritten.
Vielfältig präsentiert sich der Schokoladenmarkt.
Die Umsetzung
beginnt im Kopf
Erfolgreiche Projekte brauchen einen Verantwortlichen, der ihnen Leben einhaucht
und Sympathien für das Projekt bei allen Beteiligten schafft. Nur so ist nachhaltiges
Engagement des Projektteams zu erwarten.
Wo das Pulver
für China herkommt
Seit November 2009 wird im neuen Milchpulverwerk von Hochdorf in Sulgen produziert,
seit März auch Kindernährmittel. Bis jetzt trocknete die 56 Millionen Franken teure
Anlage schon 2000 Tonnen Milchpulver.
Drehscheibe
für Neues und Wichtiges
Dank einer Plattform für die Lebensmittelsicherheit soll die Milchproduktbranche
die Sicherheit ihrer Produkte belegen und die Akzeptanz von Schweizer Rohmilchkäse
sichern. Neue Fragestellungen werden angegangen.
Zwei auf
der Jagd nach dem Titel
Am ersten Maiwochenende fand in der Region Frankfurt am Main der internationale
Leistungswettbewerb der Fleischerjugend statt. Die Schweizer Delegation hatte sich
zum Ziel gesetzt, den Titel zu verteidigen.
Wie das
Grollen eines herumirrenden Bärs…
Replik von Manuel Fischer, alt Alimenta-Redaktor, auf Valentin Oehens «Esst mehr
Butter und Käse!»
Die Ansichten
des Peter Brabeck
Während in der Schweiz über Leitungs- und Mineralwasser diskutiert wird, drohen
in vielen Regionen des Globus das Grundwasser und mit ihm die Nahrungsmittel auszugehen.
So sieht es der Nestlé-Präsident.
Schweizer
Käse im Euro-Gegenwind
Der ungünstige Währungskurs setzt Schweizer Käseexporteure trotz positiven Konkjunkturzeichen
unter Druck. Die Preiserhöhungen traten kürzlich in Kraft, was prompt Auslistungen
nach sich zog.
Die Krux
mit den Kleinstteilchen
Wenn die Technologie der Zukunft in der Gegenwart angelangt ist, ergeben sich Probleme.
Die Akzeptanz in Einsatzgebieten wie den Nahrungsmitteln ist hierzulande gering.
Aber sie birgt auch ein riesiges Potenzial.
Dem Vertrauensverlust
vorbeugen
Negativschlagzeilen bestimmen das Image der Lebensmittelindustrie. Vertrauensverlust
ist die Folge. Neben perfektem vorausschauendem Krisenmanagement kann das Motto
nur heissen: Tue Gutes und sprich darüber.
Genaue Bilanz
ermöglicht das Sparen
Für ein optimiertes Wassermanagement in einem Brauereibetrieb müssen nicht allein
Zufuhr und Abfuhr unter die Lupe genommen werden. Ebenso wichtig ist es, die verschiedenen
Abwasserqualitäten zu erfassen.
Optimieren
von Prozessen
Prozesse optimieren, Hitze wieder verwerten und unnötiges Heizen von Anlageteilen
zu vermeiden. Dies sind die zentralen Etappen der Energieeffizienz. Das grösste
Potenzial liegt jedoch in der Erneuerung von Anlagen.
Mit Hightech
zum normierten Fisch
Schottlands grösster Forellenverarbeitungsbetrieb Dawnfresh Seafood Ltd. will den
perfekten Normfisch erschaffen. Dieser soll dank einheitlicher Grösse und Gewicht
und guter Fleischqualität die Verarbeitung optimieren.
Was bleibt
vom Schweizer Recht?
Ab Juli 2010 ist auf vom Bund bewilligten Lebensmitteln das schweizerische Recht
nicht mehr anwendbar. Das Cassis-de-Dijon-Prinzip enthält aber Ausnahmen, wo unser
Lebensmittelrecht weiterhin von Bedeutung ist.
38 Lernende
haben den Abschluss
An der Schlussfeier am BBZN Milchwirtschaft feierten 38 Lernende den Abschluss
ihres Ausbildungsgangs. 15 Schüler erreichten die Zulassung zur höheren Fachprüfung
(Meisterprüfung), 15 diejenige zur Berufsprüfung.
Erfahrungen
eines Kandidaten
Rolf Weber hat zuerst Koch gelernt, dann Bäcker-Konditor. Im Rahmen des Qualifikationsverfahrens
hat er beide Prüfungen abgelegt und kann sie bestens miteinander vergleichen
Eine Marke
setzt «frische» Massstäbe
Länderspezifische Angebote und strikte Prozesse machen den Erfolg der Schweizer
Eisberg-Gruppe aus. Doch auch Europas führender Hersteller von Salat-Convenience
muss sich laufend perfektionieren.
«Wir sind
konkurrenzfähig»
Der Schweizerische Verband der Bäcker- und Konditorenmeister kann sein 125-jähriges
Bestehen feiern. Der Präsident Kaspar Sutter nimmt Stellung zum Umfeld der Bäckereien.
Früchte
der Umstrukturierung ernten
Nach Jahren der Turbulenzen mit Übernahmen, Betriebsschliessungen und der Neuausrichtung
kehrt Ruhe in das Getränkeunternehmen Ramseier AG ein. Gerade rechtzeitig zur Feier
des 100. Geburtstages.
Migrationsrisiko
lässt sich einschätzen
Die Kombination Lebensmittel und Verpackung steht vermehrt im Fokus des Interesses.
Die mögliche Problematik wurde bisher untergeordnet behandelt – eine Vernachlässigung,
die weder zeitgemäss noch tolerierbar ist.
Mehr Sicherheit
mit Nanosilber
Nanoskalige Silberpartikel können für lange Zeit Schutz vor Mikroorganismen bieten.
Für die Lebensmittelindustrie sind viele Einsatzmöglichkeiten wie Verpackungen oder
Arbeitsgeräte mit Nanosilber entwickelt worden.
Nur widerwillig
zugestimmt
Für Milch, die zu Produkten der weissen Linie verarbeitet wird, hat die Branchenorganisation
Milch den Richtpreis um 3 Rappen erhöht. Dies war nur möglich, weil die Grossverteiler
zusagten, ihre Preise anzuheben.
Auf Exkursion
ims Allgäu
Die Milchtechnologen des 3. Lehrjahres am BBZN Sursee unternahmen Mitte Mai eine
Exkursion ins Allgäu. Eckpunkte der zweitägigen Tour waren die Besichtigung des
Allgäuer Brauhauses und des Käsewerks St. Mang.
Monokultur
in der Glacétruhe
Adrian Krebs über die Geschmackslosigkeit in der Kühltruhe und die monotone Glacekultur.
Sehnsuchtsmantel
liegt über dem Essen
Fertigkost und Schnellimbissketten verlieren an Wertschätzung, die Zukunft gehört
der bewussten Ernährung. Der Consumer Value Monitor belegt empirisch fundiert den
Wertewandel beim Essen.
Das angespannte
Verhältnis zum Handel
Wenn sich die Detailhandelslandschaft verändert, verändert sich auch die Herstellerseite.
Der Konzentrationsprozess auf beiden Seiten ist noch lange nicht abgeschlossen.
«Wertevernichtung
wäre nicht nötig»
Hersteller aus der Lebensmittelwirtschaft sind im Spannungsfeld zwischen Preissenkungen
und der Konzentration ihrer Abnehmer. Vier Exponenten nehmen Stellung.
Klosterdorf
plant Regionalmolkerei
Im Jahr 2008 lancierte der Regional-Entwicklungsverband Einsiedeln ein vom Bund
unterstütztes, branchenübergreifendes Projekt zur Milchverarbeitung. Ziel ist es,
das Vermarktungspotenzial der Region zu nützen.
Die Globalisierung
spart Wasser
Das Regeln von Angebot und Nachfrage ist bei Wasser nicht mehr nur das Problem eines
bestimmten Einzugsgebietes; der Umgang mit den Wasserressourcen ist vielmehr zu
einer weltweiten Herausforderung geworden.
Fähiger
Nachwuchs ist bereit
Ende Juni feierten 32 Milchtechnologen und 6 Milchpraktiker, die den theoretischen
Teil ihrer Ausbildung am Berufsbildungszentrum in Wil SG absolvierten, den Abschluss
ihrer Lehre beziehungsweise Attestausbildung.
«Heute ist
ein Erfolgstag»
An der diesjährigen Lehrabschlussfeier am BBZN Milchwirtschaft in Sursee konnten
21 Milchtechnologen/-innen mit dem Fähigkeitszeugnis sowie vier Milchpraktiker mit
dem Berufsattest ausgezeichnet werden.
Sich als
Teil der Unternehmung sehen
36 von 45 Milchtechnologen und Milchpraktikern der Berufsfachschule Emmental haben
die Lehrabschlussprüfung bestanden. Die Feier der Erfolgreichen fand in Affoltern
statt.
Instrumente
zur Prozesssteuerung
Mitarbeiter der Hes-so und Partner der Industrie untersuchen neue Möglichkeiten
der Prozesssteuerung für Kartoffelprodukte. Die Eigenschaften der Rohstoffe haben
einen grossen Einfluss darauf.
Schweizer
Bio hat Exportpotenzial
Schweizer Bioproduzenten visieren zunehmend ausländische Märkte an. Obwohl der Einstieg
eine Herausforderung ist, gelingt der Schritt über die Grenze immer häufiger.
Tröpfchen,
die für Stabilität sorgen
Kleinere Tropfen verändern die Eigenschaften von Emulsionen. Nanoemulsionen können
für eine bessere Stabilität sorgen und werden zur Fettreduktion oder Erhöhung der
Bioverfügbarkeit von Inhaltsstoffen eingesetzt.
Extrudieren
ist Reaktionskinetik
Extruder bearbeiten Rohstoffe effizienter als viele andere Verfahren. Um die erwünschten
Veränderungen zu erreichen, müssen Biopolymere durch Wärme und Scherkräfte aufgeschmolzen
werden.
Wertschöpfung
durch Extrusion
Extrusion dient in der Lebensmittelindustrie als Veredlungsprozess für kohlenhydrat-
und proteinbasierte Rohmaterialien. Im Bereich der kohlenhydratdbasierten Rohmaterialien
hat Stärke den weitaus grössten Anteil.
Plädoyer
für mehr Selbstversorgung
Wenn Fleisch produziert werden soll, dann soll wenigstens der Schlachtkörper besser
genutzt werden. Niels Jungbluth, Experte für Ökobilanzen, fordert zudem Selbstversorgung
im Fleischsektor – inklusive Futtermittel.
Gesund und
gleichzeitig cremig
Am IDF-Symposium in Norwegen informierten sich Fachleute aus der Industrie und
Forschung über aktuelle Themen im Bereich der Sauermilchproduktherstellung und über
die Mikrostruktur von Milchprodukten.
Verkäsungszulage
ist unter Druck
Dem Bund fehlt es an Geld, um die Zulage für verkäste Milch weiterhin auf 15 Rappen
zu belassen. Deshalb soll sie im Herbst auf 12 Rappen sinken. Und der Bund kündigt
gleich eine weitere Reduktion an.
Diese Projektarbeiten
fielen auf
Während der Fachschule 1 und 2 haben die Absolventen je eine Projektarbeit zu verfassen.
Die meisten Projektvorschläge wurden in diesem Jahr von Betrieben aus der Praxis
eingereicht.
Die wacklige
Liebe der Medien zur Scholle
Die drei Kühe mitten in Zürich und im Sommerloch wurden erhöhrt. Aber nicht immer
meint Adrian Krebs.
Kick für
Festen ohne Resten
90 Prozent des Abfalls bei Veranstaltungen stammen vom Catering. Ein Wettbewerb
suchte nach Lösungen, um Essen ohne Verpackungsorgie anzubieten. Die Branche sucht
Auswege aus dem Littering.
«Gesetze
brauchen Fakten als Basis»
ETH-Professor Erich Windhab befasst sich eingehend mit verfahrenstechnischen Fragen
der Nanotechnologie. Für ihn ist eine gesetzliche Regelung erst möglich, wenn die
Wissenschaft mehr weiss.
Französischkenntnisse
sind gefragt
Sprachkenntnisse sind nützlich, sowohl im Privat- als auch im Berufsleben. Aber
wann werden die Sprachkenntnisse im Berufsleben benötigt? Welche Sprachen sind wichtig
und wann ist der beste Zeitpunkt, diese zu lernen?
Tradition
mit wissenschaftlicher Lücke
An der ETH Zürich wurden traditionell hergestellte Starterkulturen, welche zur Herstellung
von Rohmilchquark verwendet werden, auf ihre Entwicklung und Zusammensetzung untersucht.
Potenzial
der «-omics»-Technologien
«-omics»-Technologien in Verbindung mit Bioinformatik ermöglichen einen ganzheitlichen
Blick in biologische Systeme. Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux
nutzt dies in der Milch- und Käseforschung.
Sicherheit
trotz Holz, Glas oder Metall
«Das Gute daran ist das Gute darin.» Der Werbeslogan eines grossen Konservenherstellers
gilt sicher nicht, wenn Fremdkörper im Produkt den Genuss von Lebensmitteln verderben.
In friedlicher
Koexistenz…
… können AOC/IGP-Produkte nebeneinander bestehen. Die Verhandlungen über den gegenseitigen
Schutz von Ursprungsbezeichnungen zwischen der Schweiz und der EU sind abschlussreif.
Die unklaren
Wege des Milchflusses
Obwohl die Produktionsfreigaben bei Emmentaler und Appenzeller seit August sehr
tief sind, scheint «Einschränkungsmilch» platziert zu sein. Die Dunkelziffer, die
in Grosslochkäse fliesst, ist nicht bekannt.
Die Krux
der Nachhaltigkeit
Ein Vollwertmenu nach allen Regeln der Kunst zusammenzustellen, ist nicht einfach.
Denn Ökolabels alleine geben oft zu wenig Auskunft darüber, wie nachhaltig ein Produkt
wirklich gewachsen ist und hergestellt wurde.
Lernende
erhalten Sicherheitskoffer
Arbeitssicherheit beginnt mit dem fachgerechten Transport der Utensilien. Ein neu
konzipierter Koffer soll den Lernenden der Fleischbranche, die nun ihre Ausbildung
begonnen haben, helfen, diese Aufgabe einfach zu lösen.
Das Geheimnis
des Nachfrageverlaufs
Der Zeitpunkt, wann Kunden welche Warengruppen nachfragen, ist für das Supply Chain
Management entscheidend. Der Händler Seven-Eleven in Japan kennt die Nachfragespitzen
und richtet die Logistik danach – mit Erfolg.
Ein Schritt
Richtung Asien
Die Nordostmilch will mit «Swissmooh» in Asien neue Absatzkanäle für Schweizer Käse
erschliessen. Auch die Produkte, die dort abgesetzt werden sollen, werden neu entwickelt.
Molkerei
Frenkendorf Totgesagte leben länger
Seit Jahren steht es schlecht um die Regio Molkerei in Frenkendorf. Nach zweimaliger
Nachlassstundung wurde im Juni die Produktion eingestellt, aber der Konkurs wurde
aufgeschoben. Vielleicht geht es aber wieder weiter.
Neuausrichtigung
ist unumgänglich
Die Niederlande sind international führend in der Produktion von unter Glas wachsendem
Gemüse. Wirtschaftliche Probleme führten jedoch dazu, dass sich der Sektor neu ausrichten
müsse, sagen Bankenanalysten.
Lobbying
bei der Gesellschaft
Gegenüber Nanotechnologie in Lebensmitteln ist die Bevölkerung skeptisch. Nanotech-Experte
Christoph Meili ist überzeugt, dass sich dies mit mehr Transparenz und klarerer
Kommunikation verbessern liesse.
Herbstevent
für die Logistiker
Die nationale Logistikbranche trifft sich Mitte September in Bern zur Easyfairs.
Aussteller aus den unterschiedlichsten Sparten rund um den Material- und Warenfluss
werden erwartet.
Innovationen
dank Proteomics
Mit Proteomics-Methoden werden die Proteine von Lebensmitteln erforscht. An der
Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux wird so die Milchfettkügelchenhülle
und die Aromabildung in Käse untersucht.
Hände weg
vom Fleisch
Fleischproduktion zerstört Urwälder, setzt Methan, CO2 und Lachgas frei und verbraucht
viel zu viel Ressourcen. Ist Fleisch «böse»? Die Proviande will der Frage auf den
Grund gehen.
«Der Juror
testet ein Eingabegerät»
Der Countdown zu den nächsten Swiss Cheese Awards läuft. Bis jetzt sind 400 Käse
gelistet. Der Chef der Jury, Franz Birchler, ist gespannt auf eine technische Neuheit,
mit der die Auswertung schneller gemacht wird.
Die Käserei
wird modernisiert
Die Sache
mit dem Fleisch
Obwohl er selbst keine «Koteletten-freie» Küche unterhält plädiert Adrian Krebs
für mehr Vielfalt im vegetarischen Kochbuch.
Die Preisspirale
dreht weiter aufwärts
Im Ausland wird Schweizer Käse im Herbst erneut teurer. Zum ersten Mal gilt dies
auch für exportierte Molkereiprodukte. Macht der Handel mit, war die grosse Frage
an der InterMopro.
«Geschichten
sind wichtig»
Die Vielfalt der Schweizer Käselandschaft ist schier unendlich. Bis vor kurzem fehlte
ein Buch, in dem sie in Text und Bild festgehalten wurde – ein Umstand, der sich
ändern musste. Mit «Schweizer Käse» haben Fotograf Fabian Scheffold und Autor Dominik
Flammer im letzten Jahr ein Werk geschaffen, das diesen Überblick gibt. An der
Verleihung der Swiss Cheese Awards in Neuenburg feiern sie ihre zweite Vernissage.
Noch nie
so viele Anmeldungen
Bevor Ende der kommenden Woche die Swiss Cheese Awards zum siebten Mal eröffnet
werden, steht eines fest; so viele Käse hatte die Jury noch nie zu bewerten. Weit
über 600 Anmeldungen sind eingegangen.
Vom Direktor
zum Epicier
Was treibt einen Tetra-Pak-Manager an, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen,
dort mit seinem Geschäftsmodell Förderpreise für Wirtschaft einzuheimsen und zu
seiner Kundschaft den französischen Präsidenten zu zählen?
Mehr als
nur Schaum schlagen
Mikrobrauereien beleben die Biervielfalt in der Schweiz. Tradition, Regionalität,
Authentizität und Originalität – auch «Unser Bier» in Basel hat damit nachhaltig
Erfolg.
Freud und
Leid von Studenten
Das Studium der Lebensmittelwissenschaften an der ETH ist vielfältig, neben lebensmittelwissenschaftlichen
Fächern gibt es viele Grundlagenfächer. Zudem kann man sich in verschiedenen Vereinen
engagieren.
Vielfältiges
Studium dank Modulen
Im Herbst schliessen die ersten Studierenden das Studium «Food Science and Management»
an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft ab. Drei Absolventen äussern
sich zum neu gestalteten Studiengang.
Der Käse
liess sich feiern
Die siebente Ausgabe des Swiss Cheese Awards ist Geschichte. Das Käsefest in Neuenburg
mit einer Rekordzahl von Käse gelang. Davon sind Organisatoren, Teilnehmer und
Besucher überzeugt.
Champion
mit seinem Gruyère
Philippe Dénervaud aus Villarimboud produziert den Käse der Käse. Mit seinem Gruyère
AOC hat er in Neuenburg den Titel «Swiss Champion» gewonnen – nicht sein erster
Erfolg in diesem Jahr.
Der Bund
animiert zum Stromsparen
Im letzten Frühling hat der Bund erstmals eine «wettbewerbliche Ausschreibung» gestartet,
die sich an den Industrie- und Dienstleistungsbereich wendet. Beleuchtungsprojekte
sind besonders gut vertreten.
Das Lichterlebnis
führt zur Ware hin
Licht hat in der Verkaufspsychologie eine strategische Dimension. Es soll die Kunden
anziehen, Emotionen wecken und so die Ware zum «Objekt der Begierde» machen. Gleichzeitig
sparen moderne Anlagen Strom.
Für das
Zuwenig und gegen das Zuviel
Der Nestlé-Ernährungspreis 2010 wurde in drei Kategorien verliehen. Die prämierten
Arbeiten zeigen vielversprechende Ansätze zur Verbesserung einer ausgewogenen Nahrungsmittelversorgung
in der Schweiz auf.
So wenig
Regulierung als möglich
Der Tag der Nahrungsmittel-Industrie stand im Zeichen der staatlichen Regulierung.
Anhand eines Potpourris von Themen wurde aufzuzeigen versucht, dass die Unternehmen
möglichst wenig Einmischung wünschen.
Wie viel
Staat darf es sein?
Hat die Schweizer Lebensmittelwirtschaft genug Spielraum für Innovationen, oder
wird sie durch staatliche Hürden behindert? Wo soll der Gesetzgeber weniger stark
eingreifen? Exponenten der Nahrungsmittel-Industrie geben anlässlich des Tages der
Schweizer Nahrungsmittelwirtschaft Auskunft darüber, wo die staatliche Regulierung
zu stark eingreift.
Was Senioren
zu essen wünschen
Senioren haben andere Anforderungen an Lebensmittel als jüngere Leute. Aufgrund
der demografischen Entwicklung lohnt es sich immer mehr, Produkte für diese Zielgruppe
anzubieten. Doch was sind deren Ansprüche?
Neue Berufsleute
made in Zollikofen
An der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft (SHL) haben zwanzig Diplomanden
den Studiengang Food Science & Management mit dem Bachelordiplom in Lebensmitteltechnologie
abgeschlossen.
Milchbauern
in die Verantwortung nehmen
Swiss Cheese
Awards Le fromage en fête
Les Swiss Cheese Awards sont désormais passés. La fête du fromage à Neuchâtel a
battu le record du nombre de fromages. Les organisateurs, les participants ainsi
que les visiteurs ont pu en être convaincus.
Mit Intelligenz
ins Kartoffellager
Kartoffeln einlagern will gelernt sein. Die Knollen, so profan sie aussehen, so
anspruchsvoll sind sie in ihrer Behandlung. Dies stellt Know-how an die Steuerungstechnologie
der Einlagerung.
Der Dialog
mit der Maschine wird fliessender
Die Steuerungstechnik gilt als einer der Innovationstreiber im Maschinenbau. Auch
die Lebensmittelindustrie kann davon profitieren, hat sie doch einen hohen Automatisierungsgrad.
Der Durchbruch
ist in Griffweite
Wenn alles nach Plan läuft, werden die Butterlager ab Ende Oktober um gegen 2000
Tonnen erleichtert. Viele Zeichen deuten darauf hin, dass endlich eine Lösung gefunden
wurde, den Markt längerfristig ins Lot zu bringen.
Von Duftmarketing
bis Kaffee
Am Bachelor-Kolloquium des Studiengangs Food Science & Management wurden den interessierten
Fachleuten vielfältige Abschlussarbeiten mit Themen wie «Duftmarketing» und «Wirtschaftsfaktor
Kaffee» präsentiert.
Pflichten
werden präziser formuliert
Am 1. Dezember tritt die Verordnung über den Tierschutz beim Schlachten in Kraft.
Die überarbeiteten Vorgaben stellen sicher, dass Tiere in der Schweiz möglichst
schonend geschlachtet werden.
Problemzucker
Laktose
Tiefe Laktosegehalte konnten in Produkten wie Frischkäse und Joghurt bisher nicht
genau bestimmt werden. Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux hat eine
Methode entwickelt, die dies nun ermöglicht.
Wenn Milch
Bauchschmerzen verursacht
Laktoseintoleranz ist eine durch genetische Faktoren oder eine Schädigung der Darmschleimhaut
verursachte Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker. Die Therapie besteht in der
individuellen Anpassung der Laktoseaufnahme.
Lebensmittel
wünschen sich ein gutes Klima
Das kleinste
Kassensystem seiner Klasse
Präzision
und Produktivität vereint
Modularlösungen
für die Etikettiertechnik
Auf der
Suche nach dem Konsens
Die Strategie «Preis vor Menge» verursacht tiefe Produktionsfreigaben, aber nur
für die Mitglieder der Sortenorganisation. Ausgetretene können voll produzieren.
Die Organisation steht vor einer Zerreissprobe.
Marketingeinsatz
im Simulator
16 Studierende im Studiengang Food Science & Management der SHL übten in einem Planspielseminar
die Rolle von Marketingverantwortlichen und erhielten Einblicke in die Lebensmitteltradition
der Emilia-Romagna.
Das Ende
der Quote naht
Wenn die deutsche Milchindustrie einen Milchpreis von mehr als 30 Cent zahlt, ist
dies das Signal zu Mehrproduktion. So tönt es aus einer der grössten Molkereien
Deutschlands. Ist die Milchschwemme 2015 vorprogrammiert?
Das Summen
der Konsumenten
Zwei führende Anbieter zeigen mit ihren Kampagnen, wie «Word of Mouth»-Marketing
in der Schweiz erfolgreich praktiziert wird. Buzzer und Die Insider sorgen dafür,
dass Produkte von Maggi und Danone in aller Munde sind.
Risk-Management
ist eine Daueraufgabe
Belastete Lebensmittel gefährden nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Image
des Erzeugers. Werden Verunreinigungen festgestellt, ähnelt die Ursachenforschung
häufig der Arbeit von Detektiven.
Wenn Lebensmittel
krank machen
1 bis 2% der Menschen leiden unter Allergien, bei Babys sind es 3 bis 7%. Und doch
wird das Allergierisiko in der Bevölkerung als deutlich höher eingeschätzt. Eine
Begründung: allergische Reaktionen können tödlich sein
ALP will
die Stärken stärken
Die Forschungsanstalten Agroscope müssen sparen. ALP hat entschieden, drei ihrer
Bereiche, darunter die Entwicklung neuer Verfahren für die Milchverarbeitung, aufzugeben.
Direktor Michael Gysi erklärt, weshalb.
Im Auftrag
des Bundes
Eine Forschungsanstalt, die ihre Käserei verkaufen wollte, um ihre Kosten zu senken,
und ein Käsermeister, der expandieren wollte: In Uettligen haben sie sich gefunden
und sind zufrieden mit dem Verlauf der Geschichte.
Natürlichkeit
trifft Funktion
Zichorienwurzeln, Reis und Zuckerrüben dienen als Rohstoffe für funktionelle Stoffe
für die Lebensmittelverarbeitung. Funktionell kann prebiotisch,gluten- und laktosefrei
oder auch «lang anhaltende Energiequelle» heissen.
«Mentoring
Days» in Hertenstein
Zum Auftakt des Master-Studienganges der Vertiefung Food and Beverage Innovation
(FBI) fanden die «Mentoring Days» statt. Ziel war es, sich gegenseitig kennenzulernen
sowie Erwartungen und offene Fragen kundzutun.
Musterschüler
Getränkekarton
Der Getränkekarton ist seit seiner Einführung in den fünfziger Jahren im Vergleich
zu anderen Verpackungsmaterialien sehr ökologisch. Trotzdem gibt es noch viel zu
tun.
Gratwanderung
zwischen Ökologie und Schutz des Inhalts
Die Achillesferse des Getränkekartons ist dessen Beschichtung. Die Haltbarkeit des
Inhalts und die Umweltverträglichkeit stehen und fallen damit. Einer der grössten
Milchabfüller Europas startet ein Pilotprojekt.
Ruf nach
Wiederverwertung
Vier Fünftel der Schweizer möchten ihre Getränkekartons sammeln und anschliessend
rezykliert wissen. Bislang haben sie keine Möglichkeit dazu. Bald schon könnte
sich dies ändern.
Weg mit
bürokratischen Hürden
Gewerbliche Metzgereien fühlen sich durch bürokratische Hindernisse schikaniert.
Der Schweizerische Fleischfachverband will abhelfen und fordert die Beseitigung
von «bürokratischem Unfug».
Reduktion
von Energie und CO2
Ende Oktober fand die Wädenswiler Lebensmitteltagung zum Thema «Qualitätsziel:
Produktivität und Nachhaltigkeit» statt. Präsentiert wurden Erfahrungsberichte und
Projekte aus der Industrie und von Hochschulen.
Sicherheit
mit oder trotz GVO?
Immer öfter kommen Lebensmittel auf den Markt, deren Rohstoffe gentechnisch verändert
wurden. Gibt es gesicherte Erkenntnisse darüber, wie gefährlich sie sein können?
Was können Lebensmittelhersteller tun?
Verkäsungszulage
muss bleiben
Für Fromarte ist klar, dass die Verkäsungszulage nicht gekürzt werden darf. Jacques
Gygax will zudem ein Ende der Ungleichbehandlung der Landwirtschaft gegenüber dem
Gewerbe erreichen.
Auf dem
Höhepunkt der Ausbildung
Den Titel «Diplomierter Milchtechnologe» tragen seit letztem Freitag zehn Männer
mehr. Ihnen wurden die dazu nötigen Diplome in Weinfelden überreicht.
Backhefe
unter der Lupe
Wer denkt, im Handel erhältliche Backhefe bestehe nur aus Hefezellen,irrt sich.
Neben den Hefen (Saccharomyces cerevisiae) sind Milchsäurebakterien enthalten, welche
zum typischen Brotaroma beitragen.
Die Vielfalt
nimmt zu
Die Absolventen eines Bachelorstudiengangs können im Lebensmittelbereich aus einem
vielfältigen Angebot an Weiterbildungen auswählen. Denn oft stellt sich die Frage
nach dem «Wie weiter» mitten im Berufsalltag.
Lernen und
Netzwerke aufbauen in einem
Zurzeit läuft an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft (ZHAW) der zweite
Fernlernkurs «Lebensmittelrecht», der mit einem Certificate of Advanced Studies
(CAS) abgeschlossen werden kann. Nicht nur der grosse Andrang zeigt, dass diese
Weiterbildung sehr beliebt ist, sondern auch die Aussagen von Absolventen des ersten
Kurses.
Gebrauchtmaschinen
sind gefragt
Lebensmittel reisen um die ganze Welt. Aber auch ihre Erzeuger und Verpacker, die
Lebensmittelmaschinen, sind mobil. Das Geschäft mit Secondhand-Maschinen floriert.
Vereinbarung
gegen Imitate
Wechselkurs und Fälschungen sind Dauerbaustellen des Emmentalers AOC. Mit einer
Vereinbarung will man ein für alle Mal das Imitatproblem in den Griff bekommen.
Segmentierung
auch für Sammelrahm
Cremo will das Überschussprodukt Rahm auch auf gewerblicher Stufe segmentieren.
So könne im Export ein kontinuierliches Angebot geschaffen werden. Die Käser sind
erstaunt: Damit solle der Preis gedrückt werden.
Diskussion
über das Edelweiss
Die Exponenten des Ernährungssektors haben sich innerhalb kurzer Zeit auf eine gemeinsame
Strategie geeinigt. Kurz vor der Ratifizierung des Papiers sind Punkte aufgetaucht,
die diskussionswürdig erscheinen.
Toxinnachweis
entwickelt
Staphylokokken können Lebensmittelvergiftungen verursachen. Eine an der Fachhochschule
HES-SO Wallis entwickelte Methode kann nachweisen, ob eine Probe enterotoxinbildende
Staphylokokken enthält.
Nahrungsmittel-Industrie
als Teil der Qualitätsstrategie des Bundes?
Wie beautiful
ist small?
Klare Regeln
mit viel Spielraum
Seit Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips sind beim Bundesamt für Gesundheit
rund 60 Gesuche eingegangen. Die neue Einheit hat bisher 11 Anträge bewilligt. Erste
Erfahrungen, Reaktionen und Anwendungen.
Eine Brennerei
auf Goldkurs
Nicht nur Kleinbrauereien behaupten sich in der Konkurrenz der internationalen
Konzerne. Auch kleingewerbliche Brennereien finden zunehmend eine Käuferschaft mit
Qualität, Sortimentsvielfalt und Regionalität.
Vom Abfallsünder
zum Vorzeigeobjekt
Werden Lebensmittelverpackungen mittels schonender Ressourcengewinnung hergestellt
und sind sie zudem rezyklierbar, können Nahrungsmittelproduzenten mit dem Attribut
«nachhaltig» trumpfen.
Einsatz
für mehr Sicherheit
Roger Stephan heisst der Preisträger, der den diesjährigen Werder-Preis entgegennehmen
durfte. Das wichtigste Studienobjekt des Veterinärmediziners und Professors sind
krankmachende Keime in Lebensmitteln.
Suva-Prämien
sinken erneut
Zum vierten Mal in Folge reduziert die Suva die Prämien in der Berufsunfallversicherung.
Davon profitieren auch die Betriebe der Nahrungsmittelindustrie. Dort sinken die
Prämien durchschnittlich um 5,1%.
Die vielen
Facetten der Berufslehre
Am BBZN Milchwirtschaft konnten sich die Milchtechnologen des dritten Lehrjahres,
Eltern und Berufsbildner über das Qualifikationsverfahren orientieren. Karriereplanung
und Weiterbildung wurden ebenfalls angesprochen.
«Ich laufe
mit offenen Augen durchs Leben»
Miriam Blocher, Chefin des Basler Läckerli Huus, setzt auf Schweizer Tradition
und Innovation. Für die Gewinnerin des «Idee Suisse Awards» bedeutet die Entwicklung
neuer Produkte und Vertriebswege harte Arbeit.
Die Möglichkeiten
sind noch nicht ausgeschöpft
Die Filtration hat die Milchverarbeitung verändert. Neue Produkte, verlängerte
Haltbarkeiten oder schonendere Verarbeitungen können realisiert werden. Es gebe
aber dennoch Nachholbedarf.
Kluge Symbiose
vor der Nordwand
In den letzten Wochen wurden die ersten Milchprodukte in der neuen Käserei in Grindelwald
hergestellt. Die zweite Käserei in der Schweiz, die mittels Mikrofiltration Käse
herstellt.
Forschung
wurde neu organisiert
Die Forschung für Milch- und Fleischprodukte rückt näher zusammen. Dies ist eine
der Konsequenzen, die die Reorganisation an der Forschungsanstalt Agroscope ALP
mit sich bringt.
Handwerk-
kontra Industrieprodukte
Gourmets schwören auf Handwerkprodukte, die exklusiver als industrielle Massenprodukte
seien. Aber ob sie besser schmecken, hängt von der Produktgattung ab. Alimenta vergleicht
Backwaren, Wurstwaren und Glaces.
Wettkämpfe
an der Bäckermesse
An der diesjährigen Fachmesse für Bäckerei-, Konditorei- und Confiserie-bedarf stehen
hochkarätige Berufswettkämpfe an. Vielversprechend ist auch die Podiumsdiskussion
«Lebensmittelbranche im Glashaus».
Kochen mit
dem Zauberkasten
Der Einfluss der Molekularküche ist in der Gastronomie zu spüren. Was hinter dem
Begriff steht, ist jedoch oft unklar. Studierende der SHL konnten in einer Projektwoche
der Welt der Espumas und Sphären näher kommen.
Guteidgenössischer
Fastfood-Kompromiss
Die Suche
nach dem Geschmack
Überall in der Lebensmittelindustrie wird der ursprüngliche Geschmack gesucht.
An der FBK buhlen derzeit die Anbieter von Backmischungen und Zutaten, aber auch
technischer Anlagen, um den Geschmack des Kunden.
Trends verlangen
nach neuen technologischen Prozessen
In den letzten fünf Jahrzehnten hat sich die Herstellung von Backwaren stark verändert.
Diese Veränderung der Produktionsstruktur verlief parallel zur dafür notwendigen
technologischen und technischen Entwicklung.
Biobrot
ist bei Coop der Renner
Coop setzt im Segment Brot zunehmend auf Bioqualität. Mit Erfolg. Ob der Kunde immer
ganz freiwillig nach einem dieser Labelbrote greift, ist die eine Frage. Die andere,
ob er auch weiss, woher die Rohstoffe stammen.
Der gute
Geschmack kommt vom Sauerteig
Sauerteig hat eine lange Tradition in der Bäckereibranche. Seine Eigenschaften als
Geschmackgeber sind unbestritten. Kein Wunder, wird in diesem Bereich nach neuen
Lösungen geforscht.
Mit Hochleistung
direkt ins Regal
Die Discounter haben nicht nur Einfluss auf die Preise. Die Lebensmittelindustrie
muss dem Detailhandel heute vermehrt logistisch perfekte Gebinde liefern. Denn der
Handel will Kosten sparen.
«Die Qualitätsstrategie
alleine reicht nicht»
Stefan Schenk, der designierte Geschäftsleiter der Mühle Schenk, zum Strukturwandel
der Schweizer Mühlen, zu Freihandel und zu «made in Switzerland».
Die Zustimmung
ist da
Seitdem das Reinheitsgebot in Kraft getreten ist, rumort es in der Emmentaler-Branche.
Jetzt ist der Durchbruch geschafft und ein Konsens mit einer Charta gefunden worden.
«Die Branche
hätte sich zerfleischt»
Jürg Simon ist zuversichtlich, dass es mit dem Frieden in der Emmentaler-Gemeinschaft
gut bestellt ist. Zum ersten Mal gelinge in der schweizerischen Käsewirtschaft ein
innovatives Branchenprojekt.
Weiterbildung
zu UHT-Milch
Nachhaltige Verpackungen oder eine möglichst rasche Bestimmung der Sterilität sind
wichtige Aspekte in der Produktion von UHT-Milchprodukten. Fast noch wichtiger ist
aber die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden.
Dem Geschmack
verpflichtet
Staud’s und Stekovics sind zwei Namen, die das Bild der österreichischen Spezialitätenkultur
prägen. Beide stehen für Eingemachtes – der eine in der Stadt, der andere auf dem
Land. Und beide mit ihrer ganzen Persönlichkeit.
Sudoku auf
Schweizerisch
Mit Geschmack und Tradition punkten Schweizer Schokoladehersteller. Herkunft und
Fair Trade sind weitere klare Leistungsvorteile. Anlass zum Rätseln gibt die süsse
Branche höchstens in der Packungsbeilage.
«Preiserhöhungen
sind unumgänglich»
Emmi möchte bis in fünf Jahren die Hälfte des Umsatzes im Ausland generieren. Hindert
der starke Franken den Milchverarbeiter daran? Nein, beteuert Matthias Kunz, der
für das Auslandgeschäft zuständig ist.
Die islamkonforme
Ernährung
Die islamkonforme Ernährung hat in der Lebensmittelindustrie an Bedeutung gewonnen.
Die Auffassungen darüber, was konform ist, können unter Muslimen sehr unterschiedlich
sein.
Nicht jeder
soll ausbilden können
Die Ausbildung zum Milchtechnologen wird reformiert. Die Branche, die Kantone und
der Bund trafen sich zur letzten Sitzung. Eine Einigung konnte nicht erzielt werden.
Stolperstein war die Qualität der Ausbildung.
Die Crux
mit der Soja
Wellpapperohpapiere
für Obst und Gemüse
Hochauflösender
Farbsensor O5C500
Siebdruckanlage
setzt neue Massstäbe
Vollautomatischer
Werkzeugwechsel
Käseschokolade
und feste Cola
Die ISM zeigte an der Sonderschau die Top-Innovationen 2011. Aus 87 eingereichten
Produkten wurden drei Sieger erkoren. «Alimenta» suchte für Sie eine Auswahl der
innovativsten Neuheiten heraus.
«Wir erwarten
Innovationen»
Für Hansueli Loosli, Noch-Chef von Coop, sind die Chancen für Schweizer Lebensmittel
auch mit Freihandel intakt. Der grösste Markenartikelanbieter der Schweiz verlangt
von den Lebensmittellieferanten Innovationen.
«Wir erwarten
Innovationen»
Für Hansueli Loosli, Noch-Chef von Coop, sind die Chancen für Schweizer Lebensmittel
auch mit Freihandel intakt. Der grösste Markenartikelanbieter der Schweiz verlangt
von den Lebensmittellieferanten Innovationen.
Schoggi
und Bonbons wieder begehrter
Für Schweizer Schokolade und Zuckerwaren war das Jahr 2010 ein gutes. Die 14 inländischen
Hersteller von Bonbons und anderen Zuckerwaren konnten den Verkauf ihrer Produkte
um etwas mehr als sechs Prozent steigern.
Der Wunsch,
Gutes zu tun
Verpackungsfolien, leere Gebinde und Tragtaschen – die Konsumentinnen und Konsumenten
wollen vermehrt wissen, wie belastend dieses Material für die Umwelt ist und wie
es klimafreundlich entsorgt werden kann.
Unerwünschte
Wanderung von Verpackungsstoffen
Seit Lebensmittel verpackt werden, sind diese sicherer geworden. Lebensmittelskandale,
wegen Rückständen aus Verpackungen, ziehen sich aber wie ein roter Faden durch die
Geschichte.
Problem
der Migration bleibt
Das Thema Lebensmittelverpackungen und Migrationen kommt im Moment nicht wirklich
zur Ruhe. Immer wieder werden neue Substanzen ans Tageslicht gebracht, die von der
Verpackung in das Lebensmittel übergehen.
Lebensmittelindustrie
ist gefordert
Der neuste Fall in der Migrationsproblematik von Lebensmittelverpackungen zeigt
die Grenzen in der nach unten drehenden Preisspirale auf. Verpackungshersteller
wollen mehr Engagement von der Lebensmittelindustrie.
«Rückstandsfreiheit
versus Ökologie»
Die Problematik der aus Karton in Lebensmittel migrierenden Mineralölrückstände
deckt einen Zielkonflikt zwischen hohen Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit
und Anliegen des Umweltschutzes auf.
«Rückstandsfreiheit
versus Ökologie»
Die Problematik der aus Karton in Lebensmittel migrierenden Mineralölrückstände
deckt einen Zielkonflikt zwischen hohen Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit
und Anliegen des Umweltschutzes auf.
Verfalldatum
im Nanobereich
Smart Packages, die mit dem Inhalt kommunizieren können oder dem Füllgut eine längere
Haltbarkeit «einhauchen», werden in der Schweiz noch zurückhaltend eingesetzt.
Auch RFID-Lösungen sind für den Konsum zu teuer.
Der Markt
spielt dank den Abkommen
Während mit der EU noch kein Freihandelsabkommen zustande gekommen ist, ist es mit
anderen Staaten schon lange in Kraft. Zum Vorteil für die Verarbeitungsindustrie,
wie Emmi, Hero und Narimpex sagen.
Kampf um
jede Unterschrift
Mit der Emmentaler-Charta soll Ruhe in die verunsicherte Branche einkehren. Doch
das Ringen um jede einzelne Unterschrift für die Zusage zur Charta erwies sich als
zäh. Preissenkungen giessen zusätzlich Öl ins Feuer.
Kampf um
jede Unterschrift
Mit der Emmentaler-Charta soll Ruhe in die verunsicherte Branche einkehren. Doch
das Ringen um jede einzelne Unterschrift für die Zusage zur Charta erwies sich als
zäh. Preissenkungen giessen zusätzlich Öl ins Feuer.
Edelstahlförderband
mit Kunststoffmodulen
Die Firma Geppert-Band hat neu ein Flachförderband mit Kunststoffmodulkette im
Programm.
Federleichter
neuer Drehverschluss
Der neue Drehverschluss combiCap von SIG Combibloc wiegt nur 1,85 g.
GreenPlast
– die ökologische Innovation
Um die Energiebilanz von auf Polystyrol (PS) basierenden Verpackungen zu verbessern,
hat SwissPrimePack mit GreenPlast ein mehrschichtiges Folienkonzept entwickelt.
Sicherer
Personen- und Anlagenschutz
Das Sicherheitsschaltgerät G1502S von ifm electronic mit einstellbarer Abfallverzögerung
ist multifunktional mit Relaisausgängen passend für eine Vielzahl von Anwendungen.
Frontenwechsel
im Emmentalerkampf
Die Mengenführung bei Emmentaler ist bis Ende April aufgehoben. Die Branche erwartet
sinkende Preise und Käsereischliessungen. Lustenberger & Dürst und 16 Käsereien
sind aus der Sortenorganisation ausgetreten.
Auch bei
Milch ist die Hoffnung grün
n Österreich ist Heumilch der Verkaufsschlager. Nun wollen auch IP-Suisse und die
Solothurner Landwirte den Anteil an Grünfutter in der Futterkrippe ausloben. Beim
Branchenverband SMP ist man kritisch.
Der unverbesserliche
Falschkäser
Der Benkener Käser und Käsehändler Karl Wick machte krumme Geschäfte. Damit schadete
er nicht nur den Milchbauern, sondern der ganzen Branche. Und er produziert immer
noch.
Innovation
bringt Käse zum Blühen
Swiss Food Research unterstützt innovative Projekte im Nahrungsmittelsektor. Eine
Erfolgsgeschichte ist der Heidi-Blütenkäse. Die Zusammenarbeit der verschiedenen
Akteure verhalf zum Erfolg.
Auf Noten
ist wenig Verlass
Lehrabbrüche sind häufig die Folge von Über- oder Unterforderung. Der standardisierte
Stellwerk-Test will den jungen Menschen helfen, noch in der Volksschule ihre Schwächen
und Stärken kennenzulernen.
Packende
Herausforderung
Auch die Hülle macht das Lebensmittel zum Luxus. So verkauft der englische Edelhändler
Marks & Spencer Schweizer Pralinen in Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen,
entwickelt von einer Packaging Managerin.
Einmal selber
Schmelzkäse herstellen
Die Theorie in die Praxis rüberbringen. Dies ist das Ziel der milchwirtschaftlichen
Projektwoche für ZHAW-Studenten. Das Interesse, eine ganze Reihe von Produkten selber
herzustellen, ist gross.
Marketingtechnisches
Lehrstück
Mehr Milch,
mehr Verhandlungsmacht
In Deutschland entsteht ein neuer Milchriese: Unter dem Namen Deutsches Milchkontor
(DMK) schliessen sich Humana und Nordmilch zusammen. Das sorgt unter den Produzenten
für Hoffnungen, aber auch für Kritik.
Bussen,
Budgets, Bagatellen
Der Grosse Rat des Kanton Bern kürzte dem kantonalen Labor das Budget um eine Million.
Wo gespart werden soll, ist noch nicht klar, denn auch die Anforderungen an die
Lebensmittelsicherheit steigen.
Versicherer
will genauere Analytik
Spätblähungen bei Käse nehmen zu und verursachen beim Versicherer Allianz Kosten
in Millionenhöhe. Neue Analysemethoden sollen mehr Sicherheit geben.
Banges Warten
auf die Preisvorgabe
In der unsicheren Situation beim Emmentaler haben viele Lieferanten nur Absichtserklärungen
der Händler erhalten. Obwohl sich alle momentan restriktiv an die Mengenvorgaben
halten, rutschen die Preise.
Kompromisslose
Sicherheit
Daniel Grimm ist Geschäftsführer der Firma QOS GmbH, die sich auf Beratung für Lebensmittelsicherheit
spezialisiert hat. Seine Kunden sind Lebensmittelbetriebe auf der ganzen Welt.
Nordafrika-Exporte:
noch keine Gefahr
Die Exporte von Milchpulver, Schokolade, Biskuits und Babynahrung in die arabischen
Länder sind derzeit nicht gefährdet. Hingegen führen die unsicheren politischen
Verhältnisse zu administrativen Hürden.
«Preiserhöhungen
sind unumgänglich»
Die Migros-Industrie müsse es mit jedem europäischen Industriebetrieb aufnehmen
können – und Optimierungspotenzial gebe es trotz erfolgten Fitnessprogrammen, sagt
Walter Huber, Chef der Migros-Industrie.
Wachsen
in ausländischen Nischen
Trotz dem harten Schweizer Franken und trotz dem Verlust von Denner als Abnehmer
steigerte Emmi im letzten Jahr Umsatz und Gewinn. Bis in fünf Jahren will Emmi die
Hälfte des Umsatzes im Export erzielen.
Weniger
CO2, weniger Strom – wie geht das?
Das atomare Desaster in Japan beeinflusst schon jetzt die politische Diskussion
um die Stromzukunft der Schweiz. Ob mit oder ohne Atomstrom – Strom wird teurer
werden. Zur bestehenden Herausforderung, CO2 zu reduzieren, kommt für die Lebensmittelbranche
früher oder später die Herausforderung, Strom zu sparen.
Die Lebensmittelindustrie
ist Grossverbraucher
Wie gehen Unternehmen der Lebensmittelindustrie mit Energie um? Einige Beispiele.
Schonender
Winterschlaf für Äpfel
Mit hoher Luftfeuchtigkeit, hohem CO2-Gehalt und einer Temperatur von maximal 2
Grad Celsius in den Lagerzellen lässt sich Obst über Monate frisch halten. Eine
umweltfreundliche Ammoniakkälteanlage sorgt für die Kühlung.
Swissmill
will hoch hinaus
Die Getreidemühle Swissmill will in Zürich ein 118 Meter hohes, topmodernes Getreidesilo
bauen. Grund sind mangelnde Lagerkapazität und zunehmende Vielfalt der zu lagernden
Produkte.
Extra native
Ölympiade
Mitte April wird Wädenswil wieder Zentrum des Schweizer Olivenölbooms. Seit zehn
Jahren testet das Swiss Olive Oil Panel (SOP) jährlich rund150 Olivenöle nach ihrer
sensorischen Güte.
«Philosophieren
zu Tisch – mit Olivenöl»
Alois Roth aus Oberkirch (LU) führt mit seiner Familie das Spezialitätengeschäft
Essenz GmbH. Sein Geschäftsmodell setzt auf direkte Kundenkontakte und essenzielle
Diskussionen um gutes Olivenöl, Gott und die Welt.
«Wissende
Kunden kaufen anders ein»
Der Tessiner Mario Piazzini ist Lebensmittelhändler mit Passion. Er importiert seit
Jahren Weine und Olivenöle aus Italien und lässt Whisky in Kellern reifen. Seit
zehn Jahren ist er Mitglied des Swiss Olive Oil Panels, und gibt seine reiche Erfahrung
in Sensorik-Einführungskursen seinen Kunden weiter.
«Gleich
lange Spiesse für Händler»
Die Emmentaler Sortenorganisation habe es den traditionellen Händlern nie erlaubt,
Produktion und Handel zu integrieren, sagt Richard Gander von Lustenberger & Dürst
und will gleich lange Spiesse wie die Selbstvermarkter.
LMP als
Sprungbrett in der Praxis
Seit 2008 wird am BZW Wädenswil der zweijährige Berufsschulunterricht für Lebensmittelpraktiker/innen
(LMP) angeboten. In der Praxis präsentiert sich diese neue Ausbildung als eine bereichernde
Herausforderung.
Zufriedenheit
in Sursee
An der Generalversammlung des Vereins Ehemaliger Sursee nahmen elf Männer den Fachausweis
Milchtechnologe entgegen. Die Leistungen der Fachschulabsolventen freuten auch den
Prorektor des Bildungszentrums.
Eingeschränkter
Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt
Immer auf
dem richtigen Niveau
CheckMate
3 von PBI-Dansensor
Ein einheitliches
HMI-Bedienpanel für alle
«B2B Twitterer
of the Year»
Was geht
uns Fukushima an?
Frisch aus
dem Netz gefischt
Die neueste Internet-Studie zeigt: Die Schweizer kaufen immer häufiger online ein.
Allerdings lieber Ferien als Forellen oder Fondue. Neben den beiden orangen Riesen
tummeln sich im Netz vor allem kleine Fische.
Gedrucktes
erwacht zum Leben
Die Smartphones revolutionieren den Werbemarkt. Mithilfe von Mobile Tagging kann
die reale mit der virtuellen Welt des Internets verbunden werden. Mehr Infos zu
jeder Zeit, heisst die Devise.
«Bündnerfleisch
ist die Speerspitze»
Mit der Belieferung der Gastronomie wächst Micarna überproportional. Künftig will
die Migros-Metzgerei auch im Export kräftig zulegen. Micarna-Chef Albert Baumann
erklärt, wie das geht.
Asien und
Südamerika im Blickfeld
Trotz starkem Franken, Anfangsschwierigkeiten im neuen Pulverturm in Sulgen und
weniger Schoggigesetz-Geld vom Bund schreibt die Hochdorf-Gruppe wieder schwarze
Zahlen. Die Firma wird zunehmend internationaler.
Occasionen
drücken die Kosten
Wer eine neue Produktion aufbaut, muss nicht unbedingt das Neuste vom Neuen installieren.
Denn Secondhand-Geräte sind deutlich günstiger als ein topmoderner Maschinenpark
– und leisten häufig ebenso gute Dienste.
Grosse Logistik
auf kleinem Raum
Auch kleinere Unternehmen können ihre Prozesskette automatisieren. Diese muss jedoch
multifunktional genutzt werden können. Eine Metzgerei realisierte dies und wurde
erst noch dafür ausgezeichnet.
Kartons
sammeln lohnt sich nicht
PET-Flaschen landen kaum mehr im Müll. Getränkekartons hingegen schon. Sie zu recyceln
würde sich laut einer Studie der Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz zurzeit
wohl nicht lohnen.
Mehr Platz
im Gruyère-Keller
Zwischen dem Herbst 2009 und dem Januar 2011 wurde ein neuer Stollen in das Molassegestein
unter dem Wald von Ursy gebohrt. Mifroma vergrössert damit ihre Gruyère-Lager und
hat neu Platz für 100 000 Laibe.
Käser wollen
für Zulagen kämpfen
Silofreie Milch hat Zukunft. Davon ist Fromarte Direktor Jacques Gygax überzeugt
und will darum für Siloverzichtszulage und Verkäsungszulage kämpfen. Das Gewerbe
soll nicht weiter benachteiligt werden.
Die «Kontingentierung»
beim Emmentaler wird aufgehoben
Ob der Preis für Emmentaler AOC nur noch in eine Richtung – nach unten –zeigt, wird
von den Händlern entschieden werden. Die Emmentalerbranche vor der Aufhebung der
Mengensteuerung.
Traysealer
für kleine Chargen
Innovativer
Mobilcomputer Tecton™
Der Niedergang
der Exporte
Das einstige Flaggschiff unter der Ägide der Käseunion erlitt in den letzten Jahren
einen starken Einbruch im Exportvolumen. Die (Statistik)
Emmentaler
in den Publikumsmedien
Immer öfters finden die Probleme innerhalb der Emmentalerbranche den Weg in die
Medien. Der letzte Beitrag der Nachrichtensendung 10vor10 vom 18. April 2011.
Die Delegierten
öffnen die Schleusen
Wie erwartet haben die Delegierten die Mengensteuerung am 20. April in Luzern endgültig
verabschiedet! Dem erwarteten Preiskampf soll mit Produktevariationen begegnet werden.
Ein Stück
Geschichte ist zu Ende
Eine Reihe von Lebensmittelfirmen mit klingenden Namen besass die Molkerei Hirz.
Nach dem Scheitern eines Gemeinschaftsprojektes von Emmi, Translait und Orcava wurde
die Fabrik an einen Immoblienhändler verkauft.
Frenkendorf
– Hirzel einfach
Frische Säfte liegen im Trend. Traktor produziert ausschliesslich mit biologischen
Früchten – seit letztem Herbst in der alten Hirz-Molkerei.
Schweizer
Whisky für sensible Gaumen
Hans Baumberger will mit seinem Langenthaler Whisky «Olde Deer» den Schweizer Markt
aufmischen. Erste Schritte sind gemacht. Seine schottischen Kontrahenten wird er
aber nie ernsthaft konkurrieren können.
Gesundes
aus Dose und Tiefkühler
Frisch ist nicht immer die beste Wahl. Es gibt einige Argumente, die beim Gemüse
für Tiefkühlkost sprechen. Und auch Konserven sind nicht nur die schlechteste Wahl.
Neue Regeln
für die EU-Agrarmilliarden
Bis 2013 will die EU-Kommission eine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik über die
Bühne bringen. Die Herausforderung ist die Gleiche wie in der Schweiz: mehr Transparenz
und mehr Glaubwürdigkeit.
Sechs Ideen
mit Zukunft
Weissweinmousse, Glühwein-Konfi, Schwarztee mit Milch: Die Studierenden der SHL
Zollikofen liessen sich einiges einfallen, um im Modul «Produkteentwicklung» zu
glänzen. Die Resultate klingen überaus schmackhaft.
Die Grillsaison
kann beginnen
Vier Studenten der SHL entwickelten einen Kräutersprühschaum. Dieser soll die Kräuterbutter
Café de Paris konkurrieren. Von der Idee bis zur betriebswirtschaftlichen Analyse
entstammt alles der Feder der Studierenden.
Der Mut
zum Weissraum
Blickfang
im Verkaufsregal
Neue Massstäbe
bei Hygienepaletten
Eine immer
volle Launch-Box
Eine Maschine
– zwei Erfolgsgeschichten
Für die Neue Napfmilch AG war es die Chance sich auf dem hart umkämpften Milchproduktmarkt
zu behaupten – für die BUWA GmbH die Herausforderung eine innovative Füll- und Verschliessmaschine
zu realisieren.
Dienstleistungsangebot
QM FROMARTE
Die Zertifizierung nach QM FROMARTE ist ein exklusives Dienstleistungsangebot der
Branchenlösung.
Giezendanner
will den Gotthard für Nutzverkehr
Grosse Probleme kommen mit dem zunehmenden Güter- und Personenströmen auf die Schweiz
zu. Am Podium der Messe Schüttgut, wurde darüber diskutiert.
Mit Mais
und Molke schützen und packen
Die Forschung für Verpackungsmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen hat Fortschritte
gemacht. Alternative Verpackungsstoffe basieren meistens auf Stärkebasis. Lösungen
aus Proteinen sind jedoch in der Pipeline.
Komplex,
endlos, Swissness
Das Schweizerkreuz ist omnipräsent auf Lebensmittelverpackungen, obwohl es verboten
ist. Zudem ist längst nicht immer Schweiz drin, wo es draufsteht. Doch klare Vorgaben
werden noch sehr lange auf sich warten lassen.
Ausdauer,
Kraft und ein wenig Glück
Daniel Zürcher, Käser und angehender Masseur, hat die dritte Käserollmeisterschaft
gewonnen. In seiner Lehrzeit rollte er noch selber hundert Kilo schwere Emmentalerlaibe
in den Lastwagen.
Weniger
tuts häufig auch
Aus ökologischer Sicht sind Verpackungen ein notwendiges Übel. Trotz jahrelanger
Optimierung sind auch heute noch Verbesserungen möglich. Die Grossverteiler analysieren
derzeit ihre Sortimente auf Sparpotenzial.
Molke ist
auch eine Barriere
Molke wird als funktionale Zutat in der Lebensmittelindustrie und als Tierfutter
eingesetzt. Jetzt findet der biologisch abbaubare Stoff auch in der Verpackungsindustrie
als Barriereschicht Verwendung.
Natürliche
Rohstoffe sind nicht unbedingt ökologischer
Danone will bei den Verpackungen von Milchfrischprodukten auf nachwachsende Rohstoffe
setzen. Dies ist bereits der zweite Versuch der Firma, vom Erdöl wegzukommen. Die
Vorteile sind umstritten.
Wenn der
Zuckerstaub explodiert
Viele Lebensmittel werden in Form von sogenanntem Schüttgut verarbeitet. Auf diese
Weise können sie industriell besser verarbeitet werden. So entsteht aber auch Staub,
und Staub kann explodieren.
Ein Schoggijob
für die Konsumenten
Die Schweizer Firma MySwissChocolate hält, was der Name verspricht. Bei ihr kann
der Kunde seine ganz individuelle Schokolade zusammenstellen. Ein Geschäft, das
bereits nach einem Jahr weltweit floriert.
Sammeln
erhöht die Rohstoffquote
Den wachsenden Metallbedarf können primäre Rohstoffe bald nicht mehr stillen. Umso
wichtiger ist deren Wiederverwertung. Bei Aluminium lohnt sich dies besonders, denn
der Rohstoff lässt sich fast unbegrenzt rezyklieren.
Die Branche
rauft sich zusammen
Mit seltener Einigkeit beschlossen die Delegieren der BO Milch neue Regeln für die
Sanierung des Milchmarktes. Fehlt noch die Allgemeinverbindlichkeit des Bundesrats,
um die Trittbrettfahrer einzubinden.
Stillstand
und Ratlosigkeit in Genf
Einmal mehr versucht die Welthandelsorganisation WTO die Verhandlungen über weltweite
Handelsregeln zu retten. Sogar der Generaldirektor und Zweckoptimist Pascal Lamy
sieht inzwischen schwarz.
Stillstand
und Ratlosigkeit in Genf
Einmal mehr versucht die Welthandelsorganisation WTO die Verhandlungen über weltweite
Handelsregeln zu retten. Sogar der Generaldirektor und Zweckoptimist Pascal Lamy
sieht inzwischen schwarz.
Sicherheits-Lichtvorhang
für Gefahrenbereich
Gleichzeitige
Versiegelung auf drei Bahnen
Adleraugen
für das Smartphone
Plastikkarten
kostengünstig selber erstellen
Gesucht:
Lehrlinge mit Ambitionen
Die Lebensmittelbranche ist auf der Suche nach guten Lehrlingen. Nach solchen, die
nach der Lehre dem Beruf treu bleiben und in der Schule so fit sind, dass sie die
höhere Fachprüfung in Angriff nehmen können.
Erste Absolvierende
des MSc-Studiums
Seit Herbst 2009 wird an der ZHAW ein Masterstudiengang angeboten: Der Master of
Science in Life Sciences ZFH setzt sich mit technischen, technologischen, wissenschaftlichen
und gesellschaftlichen Fragen auseinander.
Spanien
entdeckt das Geheimnis der Azteken
In Andalusien wird hervorragende Schokolade produziert, die den Vergleich mit Schweizer
Schokolade durchaus aufnehmen kann. Ein Blick hinter die Kulissen von Doña Jimena,
einem Schokoladenhersteller in Alcaudete.
Volg top,
Lagergemüse Flop
Der Agrarkonzern Fenaco hat im letzten Jahr den Umsatz um 0,9% auf 5,449 Milliarden
Franken gesteigert. Das Unternehmensergebnis stieg um 9,8% auf 62 Millionen Franken.
Nicht «nur»
ein Bäckereizulieferer
Das anhaltende Wachstum des Bäckereizulieferers Pistor verlangte ein neues Logistikzentrum.
Im Sortiment wird beispielsweise jetzt auch Fleisch angeboten. Damit können weitere
Branchen bedient werden.
Milderes
Milchmarktklima
Ausgerichtet auf den Tessiner Markt produziert der Milchverarbeiter Lati in San
Antonino Milch- und Käsespezialitäten. Die Lati-Spitze sieht noch grosses Potenzial
in der Deutschschweiz und der Romandie.
Nutri 11
– Ernährung verbindet
Vom 17. bis 19. Juni findet in Grangeneuve im Kanton Freiburg die Nutri 11 statt,
eine gemeinsame Grossveranstaltung zum Thema Ernährung. Die Ausstellung richtet
sich an das Fachpublikum wie an die breite Öffentlichkeit.
«Unser Kunde
hat bei Mehl und Milchfett keine Wahl»
Für Pistor-Chef Markus Lötscher ist klar, dass ein Freihandel der Branche mehr Vorteile
als Nachteile bringen wird.
«Es kommt
auf die Veredelung an»
Was Wirte aus regionalen Lebensmitteln machen, ist ausschlaggebend. Dies sagt Ariane
Leuenberger, die die Studie mitverfasst hat.
Erlebniseinkauf
mit Safran
Quinoa,
das heilige Korn der Inkas
Die kleinen Körner der Quinoa-Pflanze stammen aus Südamerika und werden in Europa
immer bekannter. Quinoa ist eine Abwechslung auf dem Teller und hilft der Andenbevölkerung
das Einkommen zu verbessern.
Schweizer
Teigwaren sind die Verlierer
Der Teigwarenverbrauch ist im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr marginal auf 76 013
Tonnen gestiegen. Während die inländischen Teigwarenhersteller gegenüber dem Vorjahr
einen Viertel weniger exportierten (total 4137 Tonnen), stieg der Import um 1,6%
auf 33 494 Tonnen.
Zu schade
für den Mülleimer
In den Industriestaaten verschwenden die Konsumenten viele Lebensmittel. Sie werfen
so viel fort, wie in Afrika südlich der Sahara produziert wird. Auch bei den Detailhändlern
ist die Verschwendung gross. Nicht so in der Schweiz.
Keine genauen
Zahlen für die Schweiz
Zoff im
Emmentaler Vorzeigebetrieb
Die Emmentaler Schaukäserei wäre unter dem neuen Geschäftsführer eigentlich auf
dem Weg zur wirtschaftlichen Besserung. Doch die Milchbauern der Region wehren sich
vehement für einen höheren Milchpreis.
Cremo räumt
in der Käsesparte auf
Cremo hat mit der Entlassung von Walo von Mühlenen den ersten Schritt zur Neustrukturierung
ihres Käsegeschäftes gemacht. Demnächst sollen Produktionsbetriebe geschlossen werden,
aber auch neue entstehen.
Die Detektivarbeit
am laufenden Band
Niemand liebt, wenn es beim Essen zwischen den Zähnen knirscht. Metalldetektoren
bewähren sich im Einsatz. Neue Visualisierungssysteme entdecken nicht nur Metall.
Sie geben noch ganz andere Informationen.
Detektoren
geben Aufschluss über Wartung
Wo setzen Fachleute aus der Lebensmittelindustrie Detektoren ein?
Das Geschäft
mit dem goldenen Öl
Die Ölmühle Florin in Muttenz bietet heute eine breite Produktepalette für den Schweizer
Markt. Und will nun mit Spezialitäten und mit Service auch das nahe Ausland erobern.
Im Olymp
der Regionalprodukte
Der Nidelkuchen des Murtener Bäckers Bernhard Aebersold ist Spitze. Bereits gewann
er am Wettbewerb der Regionalprodukte Gold. Für Aebersold sind diese Auszeichnungen
Anerkennung und Werbestrategie gleichzeitig.
Natürliche
Konservierung fürs Joghurt
Wenn man Joghurt mit unbehandelten Früchten im Kühlschrank lagert, treten Hefen
und Schimmelpilze auf. Eine an der ETH entwickelte Schutzkultur basierend auf Milchsäure-
und Propionsäurebakterien hält dagegen.
Geld vom
Bund für Berggewerbe
Der Bund unterstützt Kleinbetriebe im Berggebiet, die landwirtschaftliche Rohstoffe
verarbeiten. Ausserhalb der Milch- und Käsebranche wird das Instrument noch wenig
genutzt.
Markenartikel
bleiben teurer
Coop und Migros drehen seit Monaten kräftig an der Preisschraube. Auffällig ist:
Kaum ein Markenartikel wurde im Preis gesenkt. Dabei hat vor allem Coop vor ein
paar Jahren genau dies angekündigt.
Achtung:
der Handel schnüffelt mit
Handel und Hersteller arbeiten oft zusammen. Doch die Kooperation bei der Königsdisziplin
Produktentwicklung ist immer noch dürftig. Dabei wäre mehr Kooperation ein Mittel
gegen den Preisdruck.
Bella Italia
zeigt sich an der Anuga
An der diesjährigen Lebensmittelmesse Anuga in Köln ist Italien Partnerland. Das
Land der tausend Spezialitäten will sich im besten Licht darstellen und rührte bereits
in Mailand die Werbetrommel.
Kuhmagen
unter dem Mikroskop
Die Wertschöpfungskette rund um die Ernährung: Dies erlebten 11 000 Besucher des
Grossanlasses Nutri 11 in Grangeneuve. Jung und alt staunte, was die Forschung alles
zu bieten hatte.
Zerlegen
im grossen Stil
Die Fenaco-Tochter Ernst Sutter AG hat in Bazenheid ein neues Frischfleischzentrum
in Betrieb genommen. Dank modernster Technik verspricht man sich mehr Effizienz
und mehr Wertschöpfung.
Vitaminschonend
garen mit Vakuum
In schonend hergestellten Fertiggerichten bleiben mehr hitzeempfindliche Stoffe
wie Vitamine und Aromen erhalten. Das beste Beispiel dafür sind die trendigen Sous-vide-Produkte.
Wie stellt man sie her?
Sennaria
Disentis Aufbruchstimmung in der Surselva
Die neue Sennaria in Disentis produziert seit Ende 2010, am 19. Juni 2011 wurde
sie offiziell eingeweiht. Sie behält die Milchverarbeitung in der Region und soll
auch mithelfen, den Tourismus anzukurbeln.
Auf der
Sprungschanze in den Markt
Viele Milchwirtschafter fragen sich, wie sie im Markt bestehen können. Helfen neue
Produkte oder nur der Eintritt in einen Detailhandelskanal? Produktinnovationen,
die als Sprungschanze dienen, sind heute dünn gesät.
Die grössten
Detailhändler der Welt
Der amerikanische Einzelhändler Wal Mart ist immer noch der grösste Händler der
Welt. Migros und Coop folgen auf Rang 40 und 52.
Tönnies
will Zur-Mühlen-Gruppe ganz übernehmen
Der deutsche Schweinefleischvermarkter Tönnies wird in den nächsten drei Jahren
seine finanzielle Beteiligung an der Zur-Mühlen-Gruppe auf 100 Prozent erhöhen.
Starker
Franken, schwache Exporte
Ein Euro ist mittlerweile weniger als 1.20 Franken wert. Für die Exporteure der
Schweizer Lebensmittelbranche ist das Gift. Dramatisch ist die Situation beim Käse,
aber auch Schokolade- und Biskuithersteller leiden.
Aldi: der
Liebling der Nation?
Billig ist immer noch Trumpf. Der Discounter Aldi ist laut einer Studie beliebtester
Detailhändler der Schweiz. Wenigstens sind beide Grossverteiler noch immer führend
beim Bekanntheitsgrad.
«Und plötzlich
ist er gesellschaftsfähig»
Die Überraschung ist da. Aldi ist beliebtester Händler. Was halten Exponenten der
Lebensmittelwirtschaft und des Detailhandels davon?
Fusion
und Neubau für die Knolle
Die Konzentration im Kartoffel- und Gemüsegewerbe schreitet voran. Die KAB und die
Geiser agro.com haben zur Terralog fusioniert und zusammen einen modernen Kartoffelverpackungsbetrieb
in Rüdtligen BE eröffnet.
Richtige
Verpackung hilft der Marke
Eine Marke bietet heute keine Differenzierungsgarantie mehr. Umso wichtiger wird
die Verpackung als Bestandteil des Markenerlebnisses. Ein Plädoyer für eine tiefe
Analyse der Marke.
Konfitüre
für die Welt
Das Schweizer Traditionsunternehmen Hero feiert sein 125-Jahr-Jubiläum. Wie in den
Anfangsjahren konzentriert man sich heute in der Produktion wieder auf Konfitüren.
Der Erfolg gibt Hero recht.
Verarbeiterkritik
an der Agrarreform
Mit der Agrarpolitik 2014 – 2017 will der Bund die Schweizer Landwirtschaft noch
ökologischer und noch wettbewerbsfähiger machen. Der Tenor der Verarbeiter tönt
anders: Sie befürchten eine Schwächung der Produktion.
Ein neuer
Präsident für den Gruyère
Die Sortenorganisation Gruyère wurde vor vierzehn Jahren gegründet, um das AOC-Gesuch
zu führen. Seit zehn Jahren trägt Gruyère das AOC-Siegel. Am 6. Juli wurde dies
gefeiert, aber auch ein neuer Präsident gewählt.
Ein historischer
Jahrgang
Die Berufsfachschule Langnau ist stolz auf ihre Milchtechnologen und -praktiker:
Alle haben die Lehrabschlussprüfung bestanden, viele mit vorzüglichem Resultat.
Für solche Leute stehen in der Branche die Türen weit offen.
Wichtiges
Etappenziel erreicht
Anfang Juli feierten 23 Milchtechnologen und 7 Milchpraktiker, die den Theorieteil
ihrer Ausbildung am Berufsbildungszentrum Wil SG absolviert hatten, den Abschluss
ihrer Lehre beziehungsweise Attestausbildung.
Gemeinsame
Abschlussfeier
Erstmals feierten die Absolventen der Berufsfachschulen und der Lehrgänge der Höheren
Berufsbildung des BBZN Milchwirtschaft in Sursee gemeinsam ihren Abschluss.
Juristisches
Hickhack im Milchmarkt
Nachdem gegen die BO-Milch-Beschlüsse geklagt wurde, befassen sich die Juristen
mit dem Streit um Mehrmengenabgaben. Der BO-Milch-Vorstand will die Beschlüsse durchsetzen,
der Bundesrat soll den Weg freiräumen.
Butter
statt Palmöl: Ein frommer Wunsch
Backwarenhersteller sollen mehr Butter statt Palmöl verwenden, forderte die Branchenorganisation
Milch vor einem guten halben Jahr. Doch das Projekt «Butter statt Palmöl» wurde
eingestellt.
Neubau
in der «Drei-Käse-Zone»
Die neue Käserei in Heitenried wird in Kürze den Betrieb aufnehmen. Ihr Vorteil:
Sie steht in der AOC-Zone des Gruyère, des Vacherin und des Emmentalers. Und sie
dient als Käselager.
Aus Molke
rentabel Biogas produzieren
Die Weiterverwertung von Molke und Ultrafiltrations-Permeat ist wegen steigender
Transportkosten und sinkenden Preisen oft nicht rentabel. Eine gute Alternative
zur Nutzung bietet die Biogasproduktion.
Vakuumkühlung
erobert Bäckereien
Moderne Technologien haben nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern können auch
Produkte sensorisch verbessern. So erlebt seit wenigen Jahren die Vakuumkühlung
von Backwaren ein Comeback.
Online-Brainstorming
für neue Produkte
Immer mehr Nahrungsmittelfirmen setzen auf Open Innovation: Web Communities kreieren
pfiffige Produktideen. Dazu liefert Atizo die Plattform und vermittelt Swiss Food
Research wichtige Kontakte.
Der Weko
Beine machen
Mit Produzenten und Händlern diskutierte Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann
das Problem der zu teuren Importprodukte. Vor allem von der Wettbewerbskommission
werden jetzt Taten erwartet.
Lehrmeister
des Jahres
Lernende aus vier Branchen können ihre Ausbildner für den neuen Zukunftsträgerpreis
«Lehrmeister des Jahres» vorschlagen. Der Lehrmeister des Jahres gewinnt 10 000
Franken, die er zweckgebunden im Betrieb einsetzen kann.
Onlineklagemauer
der Konsumenten
Konsumentenschützer bejubeln das neue Webportal Lebensmittelklarheit.de. Die Industrie
dagegen fühlt sich von der staatlich finanzierten Website unrechtmässig beschuldigt
und an den Pranger gestellt.
«Der Preiszenit
ist erreicht»
Ruedi Hochstrasser, neuer Chef der Molkerei Biedermann, setzt wie sein Vorgänger
auf Innovationen, Bio und Herkunft. Der deutsche Biofachhandel sei derzeit ein hartes
Pflaster, Preiserhöhungen seien nicht mehr möglich.
Milchverarbeiter
schielen nach Asien
Während die Nachfrage nach Milchprodukten in Europa stagniert, gibt es in Asien
noch Steigerungspotenzial. Wie sehr Schweizer Milchverarbeiter davon profitieren,
ist fraglich.
Convenience
ist besser als ihr Ruf
Convenience in der Gastronomie ist ein Megatrend. Und Convenience wird vielfältiger:
Auch in der Ethnoküche, der Bioküche und der allergenfreien Küche gibt es immer
mehr eingekaufte, vorproduzierte Speisen.
Olympisches
Fahrplandurcheinander
Die Olympiade der Bergkäse hätte diesen Herbst stattfinden sollen. Doch die französischen
Organisatoren zogen sich zurück. Nun wollen die Italiener den Grossanlass schon
nächstes Jahr stattfinden lassen.
Die neue
Geschäftsführerin hat das Problem erkannt
Die Emmentalerbranche ist zerstritten. Die neue Geschätfsführerin Franziska Borer
weiss, wo ansetzen, um wieder mehr Einigkeit in die Branche zu bringen. Davon ist
der Vorstand der Sortenorganisation überzeugt.
Fenaco
und Unia: temporäre Funkstille
Die Unia hat die Verhandlungen mit der Fenaco abgebrochen, weil diese weiterhin
Branchenreglemente will statt nur einen Gesamtarbeitsvertrag. Die Fenaco bestreitet,
je etwas anderes kommuniziert zu haben.
Knacknuss
für den Bundesrat
BO Milch und die Klägerorganisationen haben sich auf eine Lösung geeinigt, die
der Bundesrat umgehend für allgemeinverbindlich erklären kann. Die WAK beharrt aber
auf den ursprünglichen BO Milch-Beschlüssen.
Knacknuss
für den Bundesrat
BO Milch und die Klägerorganisationen haben sich auf eine Lösung geeinigt, die
der Bundesrat umgehend für allgemeinverbindlich erklären kann. Die WAK beharrt aber
auf den ursprünglichen BO Milch-Beschlüssen.
Wie aus
Lernenden Jungunternehmer werden
Die Entscheidung für das Lernendenprojekt Mazubi fiel in die Zeit des Lehrstellenmangels
vor fünf Jahren. Die Micarna SA wollte Verantwortung übernehmen und den eigenen
Nachwuchs an Fach- und Führungskräften ausbilden.
Lerndokumentation
ist Plattform für Lernende und Berufsbildner
Anfang Jahr trat die neue Verordnung über die berufliche Grundbildung Bäcker/in-Konditor/in-Confiseur/in
(BKC) mit EFZ bzw. EBA in Kraft. Auch die Betriebe sind von den darin festgelegten
Veränderungen betroffen.
Lactalis,
der neue Milch-Gigant
Die Übernahme der italienischen Parmalat war für Lactalis eine gute Ergänzung.
Damit verstärkt der Konzern seine Präsenz in aufstrebenden Märkten und beim Trinkmilch-
und Frischproduktesegment.
Austria
schielt auf Schweizer Konsumenten
Für Österreichs Lebensmittelproduzenten ist die Schweiz das Exportland Nummer eins.
Hier werde nicht dauernd der Preis gedrückt. Einige können schon exportieren, die
anderen sind auf dem Sprung dazu.
Der Export
liegt im Westen
Die Österreicher wollen die Schweiz mit Qualität erobern. Einige Stimmen österreichischer
Exportfirmen.
«Der Feinkostladen
Austria ist gestartet»
Der österreichische Agrarminister Nikolaus Berlakovich setzt darauf, dass österreichische
Lebensmittel noch stärker wachsen im Export. Er eröffnete in Zürich die Exportoffensive,
Werbung für den Feinkostladen Österreich.
Kooperation
ja, Innovation eher nein
Die Logistikkooperation zwischen Handel und Industrie befindet sich in der Schweiz
auf hohem Niveau. Der Fokus liegt jedoch weiterhin auf klassischen Themen. Innovative
Technologien werden wenig genutzt.
Der Befreiungsschlag
mit der Logistik
Die Molkerei Züger ist in den letzten Jahren mit einem gewaltigen Tempo gewachsen.
Die Erweiterungsbauten erfolgten immer parallel zur Produktion. Auch der momentane
Schritt, der die Logistik verbessern soll.
«Ohne uns
sähe die Käsebilanz schlecht aus»
Die Molkerei Züger hat ihren Exportanteil in den letzten Jahren stark gesteigert.
Die Molkerei belaste zudem den Fettmarkt nicht. Christoph Züger sieht den Zukunftsmarkt
im Frischkäsebereich.
Das Emmental
bleibt Weltspitze
In Konolfingen eröffnete Nestlé eine hochmoderne Produktionsanlage für probiotische
Babynahrung. Die Region und die Milchbauern versprechen sich davon wirtschaftliche
Impulse.
Saurer
Most macht die Bauern sauer
Der Obstverband klagte gegen die Zulassung eines dänischen Ciders. Nun hat auch
das Bundesgericht die Klage abgewiesen, mit der Begründung, der Verband sei gar
nicht klageberechigt.
Windmühlen
bauen ist nicht einfach
Unter dem Titel «Hungrig nach neuen internationalen Märkten?» lud die OSEC die Lebensmittelbranche
ein. Die Diskussion zeigte: Währungs- und andere Hürden machen den Export für KMU
schwieriger denn je.
Die Tücken
des Exportgeschäfts
Schweizer Schokolade, ganz nach dem eigenen Gusto fabriziert, ist ein Renner, auch
im Export. Beim Versand ins Ausland aber macht die Bürokratie der Firma mySwissChocolate
einen Strich durch die Rechnung.
«Ehrbar
und nachhaltig wirtschaften»
Der Babykost-Produzent Hipp ist Marktführer und laut einer Konsumenten-Umfrage das
nachhaltigste Unternehmen Deutschlands. Geschäftsführer Claus Hipp erklärt das Erfolgsprinzip
Ethik.
Füllstandsschalter
LBFS mit ATEX-Zulassung
Rundumetiketten
und Shrink-Sleeves
«Es braucht
noch viele Gespräche»
Bernard Lehmann, der neue Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft, will Bauern
und Verarbeiter zu mehr Zusammenarbeit animieren. Das sei nötig angesichts sich
öffnender Märkte. Einfach wird es nicht.
Lebensmittel
für Muslime boomen
Religiös oder weltanschaulich begründete Anforderungen an die Herstellung von Lebensmitteln
sind nichts Neues. Doch in den letzten Jahren ist erheblich Bewegung in die betroffenen
Marktsegmente gekommen.
Für den
Sprung in neue Märkte
Um Halal-Produkte herzustellen, muss sich ein Betrieb zertifizieren lassen. Dies
ist deutlich aufwendiger, wenn im gleichen Betrieb sowohl halalkonforme als auch
nicht -konforme Produkte hergestellt werden sollen.
Schärfere
Regeln fürs CO2-Sparen
Das neue CO2-Gesetz soll noch schärfere Regeln für die Unternehmen bringen, die
sich von der CO2-Abgabe befreien wollen. Die Wirtschaftsverbände bangen um den Erfolg
der bisherigen Partnerschaft mit dem Bund.
Modernste
Gefriertechnik für Fleisch
Bei CDS Hackner in Deutschland werden wöchentlich bis zu 1500 Tonnen Fleisch gefrostet.
Dies bedingt ein schnelles, effizientes und zuverlässiges Kältesystem, um den Hygieneanforderungen
gerecht zu werden.
Technisches
Klimawunder im Käsekeller
Weniger Emmentaler, mehr Spezialitäten und ein neues Reifungslager: Die beiden
Käser Thomas Hofer und Ruedi Beutler spannen zusammen und bauen ein neues Käselager.
Roboter und Klimatisierung sind «state of the Art».
GVO-Nulltoleranz
für europäischen Honig
Pollen im Honig sind eine Zutat und bewilligungspflichtig, wenn sie gentechnisch
verändert sind. Dieser neue Gerichtsentscheid betrifft zwar die EU, gibt aber auch
in der Schweiz zu reden.
Genuss
mit ökonomischem Erfolg
Im September haben rund 30 Studierende an der SHL einen Bachelor in Lebensmitteltechnologie
abgeschlossen; acht davon haben sich auf Konsumwissenschaften & Marketing spezialisiert
– und liegen damit voll im Trend.
ETH: neue
Heimat für die Essensforscher
Die Lebensmittelwissenschaften werden Anfang 2012 in einem neuen Departement angesiedelt.
Die anfänglichen Vorbehalte gegenüber der Umstrukturierung sind verschwunden, vieles
ist noch offen.
SMP-Spitze
auf Konfrontationskurs
Der Austritt der Schweizer Milchproduzenten (SMP) aus der BO Milch sorgt für Ärger
und Verunsicherung. So wie es aussieht, werden sie mit dem Austritt alleine bleiben.
Lidl beliefern
bleibt verpönt
Bei den Konsumenten haben die deutschen Harddiscounter imagemässig aufgeholt. Viele
Lebensmittelproduzenten aber stehen einer Belieferung von Lidl noch skeptisch gegenüber.
«Die Spuren
müssen verwischt werden»
Die Belieferung der Discounter ergebe für einen Lebensmittelhersteller keinen Sinn,
sagt Handelsexperte Thomas Roeb. Der Schweizer Detailhandel sei ein Sonderfall.
Apparatschiks
auf Inspektionstour
Russlands Einfuhrbedingungen grenzen an Schikane. Kürzlich wurden Schweizer Lebensmittelbetriebe
auditiert. Ob sie im russischen Einfuhrregime Gnade finden, wird im November bekannt.
Ideen,
Initiative und Unternehmergeist
Die Wittenbacher Käserei Linden wurde 1895 auf Initiative von Bauern gebaut. Nach
Höhen und Tiefen steht die Käserei heute auf festem Fundament und hat mit dem Bau
eines grosszügigen Käselagers in die Zukunft investiert.
Die Berner
Käser jubilieren
Eine Ausstellung in der Emmentaler Schaukäserei in Affoltern gedenkt dem hundertjährigen
Bestehen des Bernischen Käservereins. In seiner besten Zeit zählte der Verein 400
Käsereien, heute sind es noch deren 145.
Zollikofen
vergibt die ersten Masterdiplome
Die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft SHL hat über hundert neue Bachelordiplomanden
ausgebildet. In feierlichem Rahmen wurden die erfolgreichen Abschlüsse gefeiert.
Export
ist Knochenarbeit
Die Anuga in Köln ist für Schweizer Lebensmittelanbieter traditionellerweise ein
Sprungbrett in den internationalen Markt. Trotz ungünstigen Konjunkturaussichten
und Währungsschwierigkeiten ist der Tenor positiv.
Von Triangoli-Salami
bis Crisp-Neuheit
Das Lebensmittelangebot von Schweizer Unternehmen ist vielfältig. Neuheiten helfen,
weitere Exportmärkte zu erschliessen. Einige Unternehmer stellen sich vor.
Brasilianer
auf der Überholspur
Brasilien ist einer der ganz grossen Aussteller an der Anuga in Köln.Das Land exportiert
nicht mehr nur Soja, Zucker und Fleisch, sondern wird immer mehr zu einem führenden
Verarbeiter.
Deutsche
Imagepflege
Deutsche Konsumenten vertrauen der Stiftung Warentest und dem WWF mehr als den Händlern
und Herstellern von Lebensmitteln. Diese versuchen mit Imagekampagnen Gegensteuer
zu geben, auch an der Anuga.
Sichere
Verpackungen mit Zusatznutzen
An der Tagung «Verpackung von Lebensmitteln» wurde unter anderem über aktive Verpackungen
und die Verpflichtung des Endherstellers, die Unbedenklichkeit des Verpackungsmaterials
sicherzustellen, gesprochen.
Nanoverpackungen
mit Potenzial
Auf dem Schweizer Markt sind gemäss einer Studie kaum Produkte mit Nano-Komponenten
zu finden. Dieselbe Studie zeigt auch, dass die Risiken solcher Produkte noch nicht
abschliessend erforscht wurden.
Die Schweizer
Verpackungssterne
Beim diesjährigen Schweizerischen Verpackungswettbewerb um die Swiss Stars stellten
Verpackungen für Lebensmittel und Getränke die Hälfte der Preisträger und der Nominierten.
Swissverständnisse
in der Kommission
Die nationalrätliche Rechtskommission hat in der Swissness-Frage erste Entscheide
getroffen. Entscheide, die der Industrie gar nicht passen. Aber auch der Bauernverband
droht mit einer Initiative.
Streit
um Staatsgeld für Käsereien
Auch Privatkäsereien sollen Geld vom Bund erhalten können. Dies fordert die Fromarte
im Rahmen der Vernehmlassung zur AP 2014/17. Der Gewerbeverband will alle Unterstützungen
streichen.
Kochpökelwaren
als Vitaminquelle
Die neusten Analysen von Fleischprodukten durch ALP zeigen, dass Schinken einen
bedeutsamen Beitrag an die Versorgung mit Vitamin B1, B6 und Niacin sowie teilweise
auch von Vitamin C leisten kann.
Käsegenuss-Vermittler
frisch diplomiert
Die Käse-Sommeliers wissen einiges über die Herstellung von Käse und dessen sensorische
Kombinationsmöglichkeiten mit Wein, was sie zum Titelzusatz «Maître Fromager» berechtigt.
Temporäre
Lebensmittelprofis
Produktionsspitzen und kurzfristige Auftragseingänge in der Foodbranche werden mit
der Hilfe von Temporärangestellten bewältigt. Auch unter den Temporären gibt es
spezifisch geschulte Fachleute.
Viel Gezänk
um trockenes Fleisch
Trockenfleischspezialitäten gewinnen Marktanteile. Bündnerfleisch profitiert als
GGA-Produkt von einer Ausnahme in der Swissness-Regelung. Appenzeller Mostbröckli
möchte es ihm gleichtun, das BLW will nicht.
Schmaus
auch ohne Fleisch und Knochen
Fleischersatzprodukte wie Tofu oder Quorn erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.
Nicht mehr nur Vegetarier verzichten bewusst auf Fleisch. Auch Otto Normalverbraucher
will nicht mehr täglich ein Stück Rind auf dem Teller.
Eine Messe
voller Delikatessen
Bulle war vom 28. Oktober bis 1. November erneut Hochburg für kulinarische Spezialitäten
aus der näheren und weiteren Umgebung.Die 12. Ausgabe konnte sogar einen Besucherrekord
verbuchen.
Branchentreff
für Gastgeber
Die Gastro- und Hotelleriemesse Igeho ist, gemeinsam mit der Metzgerfachmesse Mefa,
ein Pflichttermin für Gastgeber und Hersteller, die auf der Höhe sein wollen. Alimenta
sprach mit dem Messeleiter Matthias Lagger.
Der kleine
Unterschied im Regal
In der Lebensmittelbranche kristallisiert sich ein Trend heraus, dem erhebliches
Potenzial zugeschrieben wird: Food-Produkte, speziell auf das Geschlecht zugeschnitten.
Gender Food hat Zukunft.
Grosscaterer
achten auf Rohstoffherkunft
Im Zug des Swissness-Trends ist die Auslobung von Schweizer Rohstoffen «in», aber
gilt dies auch für die Gastronomie und für stark verarbeitete Convenience-Produkte
des Detailhandels?
Bestätigung
und zusätzliche Motivation
Arnold Bänteli, Käsereimeister auf Schloss Herdern, wurde zum «MeisterTilsiter-Käser
2011» gekürt. Die Siegerehrung fand im thurgauischen Amlikon-Bissegg statt.
Nachhaltig
vom Acker bis zum Teller
Mit einem «nachhaltigen Ernährungssystem Schweiz» will Bernard Lehmann, Direktor
des Bundesamtes für Landwirtschaft, nichts weniger als die ganze Lebensmittelbranche
auf den Nachhaltigkeitspfad bringen.
Milchmarkt-Theater
Heisssiegelmaschine
Foliomat
Füllstandsmesser
nach Kundenwunsch