Die starke Position ausnützen
Gemäss Emmi-Chef Walter Huber sollte die Milchbranche mehr übers klassische Molkereiregal hinaus schauen. Wachstumschancen liegen bei Impulsartikeln im Ausserhauskonsum und bei Functional Food. Und beim Käse sollen die Verantwortlichkeiten in der Branche klarer geregelt werden.
Kompliziert, aber unausweichlich!

Vom Krebs bis zum Cake
Auch in der Lebensmittelbranche gilt: wer konkurrenzfähig bleiben will, muss sich weiterentwickeln. Forschungsstationen auf der ganzen Welt liefern Grundlagen für erfolgreiche Innovationen.
Fial will sich klareres Gesicht geben
Die Föderation schweizerischer Nahrungs-mittelindustrien, bekannt unter der Abkürzung Fial, vereinigt 17 Branchen. Sie repräsentiert nicht weniger als 202 Unternehmen mit 30 000 Beschäftigten.
Wie die Botschaft ihren Weg findet
Langfristiges und effizientes Sponsoring kann den Bekanntheitsgrad einer Marke etablieren. Die Möglichkeiten reichen dabei von Breitensportanlässen bis zum persönlichkeitskongruenten Musikstar-Sponsoring. Noch erfolgreicher im Vordergrund als die Lebensmittelbranche steht bislang allerdings die Getränkebranche.
Position der Dorfkäserei und die Perspektiven ab dem Jahr 2007
Nach Jahrzehnten der Stabilität haben sich die Rahmenbedingungen für die Käsereien mit dem Start der Reformen in der Landwirtschaft im Jahre 1999 massiv verändert. Nach fünf Jahren Erfahrung mit der zunehmenden Marktliberalisierung stellt sich die Frage der Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt.
Die Trinkwasserqualität ist das A und O für die Getränkeindustrie
Wasser in Trinkqualität ist die Basis aller natürlichen und damit auch menschlichen Lebensvorgänge. Der noch lange nachwirkende Jahrhundertsommer 2003 hat auch in der Schweiz die Grenzen der Versorgungsgewissheit aufgezeigt. Die Getränkehersteller stellen zudem spezielle Anforderungen an Menge und Qualität.
Die Konsumenten haben das Wahlrecht
Die auflagenstarke Coop-Zeitung stiess einige Personen der Schweizerischen Milchwirtschaft mit einem ganzseitigen Inserat des holländischen «Leerdammer»-Grosslochkäses vor den Kopf. Daraufhin meldeten sich auch Milchtechnologen im 3. Lehrjahr mit einem Schreiben beim CEO des Grossverteilers persönlich zu Wort.
Modernste Technik an der FBK
Vom 23.27.1.2005 trifft sich die Bäckerei-Konditorei-Confiserie-Branche an der Fachmesse FBK in Bern. Vom Meister im gewerblichen Handwerksbetrieb bis zum Management industrieller Bäckereien, vom Hersteller von Tortenverpackungen bis zum Anbieter vollautomatischer Verarbeitungsanlagen ? für alle ist die FBK ein Muss.
Brot und Spiele am Alimenta-Stand
Die Fromage ist Plattform für die Lancierung der neuen Fachzeitschrift für Lebensmittelwirtschaft, Alimenta, in die vielfältige Welt der Nahrungsmittelbranche.
Highlights für Bäcker und Confiseure
Am Sonntag, 23. Januar 2005, öffnet die FBK ihre Tore in Bern. Alle führenden Anbieter und Partner haben sich angemeldet.
Eine neue mesophile Kultur für die Herstellung von Halbhartkäse
ALP bietet ein vielfältiges Sortiment von thermophilen Milchsäurebakterien-Kulturen an. Um das Sortiment in Richtung mesophile Kulturen zu erweitern, wurden einige Stämme von mesophilen Milchsäurebakterien für die Fabrikation von Raclette-Käse getestet.
Jeder trägt zum Ergebnis bei
Viele Köpfe und Hände sind am Entstehen einer Zeitschrift beteiligt. Als eigentliches Herzstück von «Alimenta» kann man aber die Redaktion und Inserateabteilung bezeichnen.
La confiance dans les aliments

Multifunktionelle Gruyère-Presse

Südhalbkugel gewinnt Marktanteile
Auf den Lebensmittelmärkten der ganzen Welt gewinnen die Exportnationen der Südhalbkugel Marktanteile. In Ozeanien steht die Milchproduktion vor einer weiteren starken Expansion.
Vertrauen in Lebensmittel?
«Vertrauen heisst verstehen.» Mit diesem Statement eröffnete Brigit Gerber (bgberatung) die vom Fachverband Svial getragene Veranstaltung vom 13. Januar.
Heimische Proteine für saftige Schnitzel
Für die Schweine- und Geflügelmast werden eiweissreiche Futtermittel benötigt. In Europa herrscht jedoch grosser Mangel an solchen Futtermitteln, welche deshalb importiert werden. Eine Lösung wäre der vermehrte umweltfreundliche Anbau von Erbsen und Bohnen.
Ein Stück Motivation für die Käser
Die traditionelle Hauptversammlung des Käservereins Seeland-Bucheggberg von letzter Woche wurde umrahmt durch musikalische Einlagen sowie einem Selbstporträt des zweifachen Paralympics-Goldmedaillensiegers Urs Kolly.
Gruyère verkauft sich immer besser
Die Hauptversammlung des Freiburgischen Käservereins in St. Ursen bot Zeit für Organisatoren und geladene Referenten, um die aktuelle Lage der gewerblichen Käserei darzulegen.
Ein edler, ungefährlicher Tropfen wird 50
«Dienen kommt vor Verdienen.» Dieser Leitsatz charakterisiert die Haltung der Persönlichkeiten Emil und Robert Rahm, die aus einer bescheidenen Weinkellerei im schaffhausischen Hallau ein florierendes Unternehmen aufgebaut haben, das vorletzten Mittwoch fünfzig Lenze feiern konnte.
Laufsteg der Schweizer Milchwirtschaft
Die 2. Fachmesse für Käse und Molkereiprodukte schloss am Donnerstag in den BEA-Hallen ihre Tore. An der Ausstellung Fromage erregen interessante konsumentenfreundliche Angebote die Aufmerksamkeit des Handels.
Unabhängigkeit wird von allen getragen
In der «Milchgenossenschaft PMO Ostschweiz» mit Sitz in Benken SG sollen dereinst bis zu 50 Mio. kg Milch - hauptsächlich zu Emmentaler Käse - verarbeitet werden. Überschattet wird diese Absicht davon, einen Grossteil der Milch durch die Käserei von Karl Wick fliessen zu lassen.
Kooperation und Eigenständigkeit
Wie viele Berufsleute aus der Bäckerei-Konditorei-Confiserie-Branche haben neben dem traditionellen Besuch «ihrer FBK» auch den Weg in die Fromage-Hallen gefunden? Die enge Zusammenarbeit der Gewerbebetriebe ist auf jeden Fall gerade in ländlichen Gebieten schon heute gelebte Realität. Zur Erhaltung kleinerer und mittlerer Milchverarbeiter können auch die gewerblichen Bäckereibetriebe entscheidend beitragen.
Ein frisches Aussehen bei einer langen Haltbarkeit
Anbieter von konsumfertigem Käse sind bemüht, ihren Kunden jeweils mitzuteilen, wie Käse gelagert werden soll und wie lange das Produkt haltbar ist. Die Haltbarkeit von Käse ohne Zusatzstoffe ist gegeben, kann aber durch eine spezielle Verpackung verlängert werden.
Vom hässlichen Entlein zum Star
Gesundheitliche Argumente für die Verwendung des Omega-3-haltigen Rapsöls zeigen erste Wirkungen am Markt. Mehr als die Hälfte der Rapsernte wird allerdings nicht in Flaschen abgefüllt.
Auch Inspektoren und Berater müssen sich dem Strukturwandel stellen
An der Tagung der Vereinigung milchwirtschaftlicher Inspektoren und Berater (VMIB) kreiste alles um das Thema neue Milchqualitätsverordnung (MQV). Diese ist bei den betroffenen Kreisen in der Anhörung und bringt konkrete Veränderungen im Arbeitsalltag der Inspektoren und Berater.
Ausstieg aus der Kontingentierung
Produzentenorganisationen tun ihr Mögliches, um grosse Angebotspools zu bilden, während Verarbeiter zögern, sich im Milchmengenmanagement zu engagieren.
Über 10 000 t Milchpulver in den Export
Die Branchenorganisation Molkereimilch (BOM) fällte Entscheide zur Ausregulierung des Milchmarkts. Die Finanzierung dieser Exporte erfolgt über die Schweizerischen Milchproduzenten (SMP) und die Beiträge der Pulverhersteller.
Mit der Nachfolgeregelung die Arbeitsplätze erhalten und sichern
In der Lebensmittelwirtschaft haben knapp zwei Drittel der über sechzigjährigen Unternehmer die eigene Nachfolge noch nicht geregelt. So sind jährlich 20000 Arbeitsplätze in Gefahr.
Holland exportiert mit geeinten Kräften, aber ohne Subventionen
Nicht nur in ihrem gemeinsamen Kampf gegen die Gefahren des Wassers, sondern auch in der Exportförderung traten die Niederländer geschlossen auf. Doch auch hier machen sich immer mehr individuelle Lösungen breit. Die «Frau Antje», die Dachmarke der Holländer, muss um ihren Job fürchten.
Vollständiger Marktüberblick für investitionsfreudige Teilnehmer
Die weltweit grösste Messe für Packmittel, Verpackungs- und Süsswaren-Maschinen Interpack öffnet in Düsseldorf zum 17. Male ihre Tore. Unternehmen ob nun Aussteller oder Besucher scheinen vom Erfolg der Teilnahme überzeugt und investieren jeweils viel Geld in dieses alle drei Jahre stattfindende Branchenereignis.
«Caffè Latte» vor Heidi und Smoothie
Der vom Berufsverband «Swiss Marketing» organisierte Marketing-Tag 2005 bricht dieses Jahr alle bisherigen Rekorde. Rund 450 Firmen hatten die Ausschreibungsunterlagen zur Marketing Trophy angefordert.
Bessere Milchleistung im Punjab
Seit dem Jahre 1961 wird über ein Werk des Schweizer Konzerns Nestlé im Punjab, der Kornkammer Indiens, Milch verarbeitet. Mit einem Herden-Management-Projekt soll derweil die Produktivität der Lieferanten in den Griff bekommen werden.
Wo ist der Koch von morgen?
Die Ausgaben beim Lebensmittelkonsum ausser Haus steigen. Mit dem Engagement als Gastrozulieferer begrüssen die Grossverteiler ihre Kundschaft an einer neuen Kasse: Am «Gastro-POS» auch bekannt als Restaurant.
Auch das Alpkäsen braucht Wissen
Alpkäse produzieren heisst Verarbeitung von Milch, die eine hohe Wertschöpfung erreicht: Gewisse Sennereien realisieren einen Durchschnittspreis von bis zu 1.10 Fr. pro kg Rohstoff! Eine konstante Qualität ist nicht immer einfach zu gewährleisten.
Das Emmental lernt fliegen
Im Emmental findet ein grosser Event der Ballonfahrer und Ballonfreunde statt. 60 Ballonteams aus aller Welt treffen sich in Affoltern, um während einer ganzen Woche die Schönheiten dieser Region aus der Luft zu erleben.
Mineralwasser gesund für den Mensch und für die Umwelt ?
Die Umweltbelastung einer 0,5-Liter- Mineralwasser-Flasche kann mittels der neuen Schweizer Ökoinventar-Datenbank ecoinvent abgeschätzt werden.
Europa regelt die Milchhygiene neu
Die umfangreichen Änderungen im EU- Lebensmittelrecht setzt die Schweiz unter Nachvollzugs-Druck. Angestrebt wird eine Gleichwertigkeit der Bestimmungen über alle Lebensmittel tierischer Herkunft hinweg.
Bio muss um Marktanteile kämpfen
Noch nie war das Bio-Angebot so gross wie heute. Um den kommenden Discounter entgegenhalten zu können, dürfen die Vermarkter ihre Kommunikation nicht vernachlässigen.
Schutz von Lebensmitteln und Agrarerzeugnissen
Im Mai findet in Hamburg ein europäischer Kongress zum EU-weiten Schutz von Lebensmitteln und Agrarerzeugnissen statt.
Süsse Hand-made-Konfitüren aus dem Luzerner Seetal
Schweizer Konfitüre, die nach Grossmutters Reinheitsgebot gekocht ist und die auch kulinarische Schleckmäuler zu überzeugen vermag, kommt aus dem luzernischen Seetal auf heimische Küchentische. Die Geschäftsleitung des 1969 gegründeten Unternehmens ist in der Hand der 32-jährigen Katja Ottiger, die das Unternehmen vom Vater übernommen hat.
Verpackung schützt vor Markenklau
Die Entwicklung in der Verpackungswelt greift weit um sich. Immer mehr Teilaspekte fliessen mit ein in die Funktion einer Verpackung.
Konsolidierungs-Weg der Logistik ist geprägt vom Liberalisierungs-Druck
Die Anforderungen an die heutige Logistik werden in der Schweiz massgebend durch den Druck der Marktöffnung und der LSVA-Steuer beeinflusst. Sie gelangten an einen Punkt, bei dem Effizienz-Steigerung nur noch über eine erhöhte Flexibilitätsbereitschaft des Personals möglich scheint.
Produktesicherheit bei Mischfutter ist mit getrennten Linien gewährleistet
Arzneimittel sind nach wie vor notwendig, um kranke Tiere zu therapieren. Tierärzte empfehlen, Arzneimittel dem Futtermittel beizugeben, ein effizienter Weg, allerdings mit Tücken. Die Mischfutterwerke investieren Millionen in getrennte Produktionslinien, um Kontaminationen zu verhindern. Denn Anti- biotikarückstände wären eine schlechte Presse für die ganze Branche.
Zu wenig Geld für das «Schoggigesetz»
Das «Schoggigesetz» und der aktive Veredelungsverkehr sind zwei Instrumente, die ganz eng miteinander verbunden sind. Die Inkraftsetzung der Bilateralen II hätte die Verteilkämpfe etwas dämpfen sollen. Doch da wurde mit dem Sparprogramm des Bundes nicht gerechnet.
Gruyère im Aufwind

AOC-Sesselrücken

Käse und Geschnetzeltes vom Kamel
Ein Handbuch über die Produktion von Kamelmilch und -fleisch fasst die aktuellen Erkenntnisse von Zakaria Farah zusammen. Der ETH-Wissenschafter und gebürtige Somali ist einer der weltweit führenden Kamelforscher.
Käse aus Solarstrom auf dem Rütli
In der Urschweiz half die Schweizer Berghilfe mit, ein Projekt eines innovativen Käsers zu verwirklichen.
Weltweit wächst der Wein- und Spirituosenmarkt kontinuierlich
Das weltweite Umsatz-Wachstum bei Wein beträgt zweieinhalb Mal so viel gegenüber der konsumierten Menge. Zurückzuführen ist diese Steigerung auf den erhöhten Verkauf von Weinflaschen mit einem Wert über 5 US-$.
Frankreichs Gruyère AOC ist in Anhörung

Baustelle Milch elektronisch erfasst
Der Einstieg ins Zeitalter des privatrechtlichen Milchmengenmanagements verlangt nach neuartigen Koordinationsstrukturen, die auf nationaler Ebene funktionieren müssen. Das ist die Forderung diverser Akteure der Milchwirtschaft, die eine zentrale Datenbank fordern.
Ausländische Biere überzeugen deutsche Tester
Bier-Qualität «Tested in Germany» nimmt im Ausland an Bedeutung zu. Das bestätigen wachsende Teilnehmerzahlen ausländischer Brauereien am Internationalen DLG-Qualitätswettbewerb für Bier und Biermischgetränke.
Die Europäische Union gibt den Rhythmus, die Politik sucht die Mittel

Der Limonadenstreit ist beendet
Mit dem revidierten und ab 1. Februar 2005 angewendeten Protokoll Nr. 2 (des Freihandelsabkommens von 1972 mit der EG) werden die Preisausgleichsmechanismen gemäss «Schoggigesetz» im Handel mit der EU reduziert. Für Zucker in verarbeiteten Produkten werden sie ganz aufgehoben.
Alle machen Druck auf die Stützungen
Auch die Verarbeiter müssen ihren Beitrag zur Entwicklung innerhalb des agrarpolitischen Bereichs leisten. Dies wird sowohl vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) als auch vom Schweizerischen Bauernverband (SBV) verlangt.
Samtig-fruchtige Zürcher Traktorladung
Was den gestressten Schweizern noch fehlt fürs Glücklichsein ist ein «Smoothie». Die Vitaminpakete in Flaschenform werden in England seit 1994 mit erstaunlichem Erfolg angeboten. Zwei Jungunternehmer aus Zürich setzen sich zum Ziel, eine eigene Marke dieser pürierten Fruchtsaftmischungen landesweit unters Volk zu bringen und alles bio-zertifiziert.
Molkenverwertung auf dem Vormarsch
Molke als vielseitiges Produkt rückt in letzter Zeit vermehrt (wieder) ins Rampenlicht. Verbunden mit den nötigen Anstrengungen und einer überbetrieblichen Zusammenarbeit könnte ihre Wertschöpfung um ein Vielfaches erhöht werden.
Der Markt für Süsswaren-Produkte entwickelt sich langsam, aber stetig
Der Markt in Ländern der Europäischen Union (EU) und der USA begünstigte in den vergangenen Jahren noch mehr Süsswarenimporte aus der Schweiz.
Swiss Food Net – Das Netzwerk der Ernährungswirtschaft
Networking ist in aller Munde und umschreibt in Neudeutsch die in der Schweiz traditionelle berufliche Beziehungspflege. Was für Berufsleute auf der persönlichen Ebene gilt, ist auch für Verbände, Berufsorganisationen sowie Bildungs- und Forschungsinstitute wichtig.
Die Schweiz als wunderbares Land für innovative Talente
Für das erste Mal sind in einem Jahrbuch die Portraits aller Gewinner von Innovations- und Entrepreneurship-Preisen zusammengefasst zu finden.
Strategien und eine grosse Prise Politik
Die Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP) luden Politiker und Unternehmensführer zum Gedankenaustausch ein, wie die Agrarpoli-tik(en) 2011 auszugestalten seien. Dabei vergassen sie nicht zu erwähnen, dass dem Milchsektor auch in Zukunft eine Schlüsselrolle zufalle.
Wachstum über dem Branchenschnitt
Die Finanzlage des weltgrössten Nahrungsmittelkonzerns ist komfortabel: Nestlés Reingewinn stieg um 8,1% auf 6,71 Mrd. Franken.
Ein neues Verfahren zum Nachweis der Herkunft
Produkte mit geschützter Herkunftsbezeichnung (AOC) erzielen auf dem Markt als traditionell hergestellte Produkte mit geografisch definierter Herkunft einen Mehrwert. Es besteht aber die Gefahr, dass bekannte AOC-Produkte kopiert werden. Mit einem neuen von ALP entwickelten Verfahren kann die Herkunft von Schweizer Käse einfach anhand von Kulturen nachgewiesen werden.
Schweizer Foodmessen - es geht um mehr als um die Wurst !

Globalisierung mit Bodenhaftung
Firmen und Organisationen aus 70 Ländern luden vom 24. bis 27. Februar zum Welttreff der Biobranche nach Nürnberg. Der Messe-charakter wird jedes Jahr globaler. Obwohl auch die Zahl der deutschen Aussteller wächst, reisen zwei Drittel aus den europäischen Nachbarländern und der ganzen Welt an. Traditionell stark vertreten sind die Feinschmeckerländer Italien, Spanien und Frankreich. Starke Auftritte zeigten auch die neuen EU-Länder in Osteuropa.
Neu! Ein Feuerraclette auf dem Floss!
Mit einer abenteuerlichen Flossfahrt wurde letzten September im Rahmen der Sichlete der Flösserkäse lanciert. Durch das riesige Medienecho wurde dem Käser der Flösserkäse buchstäblich aus den Händen gerissen. Einige süddeutsche Fachgeschäfte hatten schon Flosse aus Papier gebastelt und warten nun auf die nächste Ladung von Käsekreationen aus der Schweiz!
Kein Geld mehr an VMI und BOM
Der Verband der Schweizerischen Mittelmolkereien (VSMM) ist nicht länger Mitglied des Vereins der Schweizerischen Milchindustrie (VMI) und der Branchenorganisation Milch (BOM). In Zukunft richten sich die an die Höhe der Mitgliederbeiträge gekoppelten Verbandsaktivitäten nach Bedürfnissen ihrer Mitglieder innerhalb einer zunehmenden Tendenz zu Regionalmarketing.
Hygiene-Wissenslücken stopfen
Die Hygiene bedingt eingespielte Abläufe und Kontrollen auf allen Stufen: Vom Wareneingang über die Lagerung und Verarbeitung bis zur Auslieferung. Auch das Verhalten aller Mitarbeitenden ist entscheidend, aber hier hapert es oft in gewerblichen Betrieben.
Rekordjahr für Zucker und Guetzli
Die Schweizer Zuckerwarenindustrie konnte dank guten Auslandgeschäften ihre Verkäufe im Jahr 2004 um 1,5% auf 24'766 Tonnen steigern. Den Mehrumsatz in der Dauerbackwarenindustrie ist dagegen auf den grösseren einheimischen Konsum zurückzuführen.
Süss-scharfes aus der Sonnenstube
Das Familienunternehmen Sandro Vanini SA ist aus einer Luganeser Konditorei zu einem hoch spezialisierten Hersteller von kandierten Früchten herangewachsen. Mit kandiert-würzigen Fruchtpurées wollen die Tessiner nun den Durchbruch im Export schaffen.
Importkontingente für Butter
Um die Konkurrenzfähigkeit der Import-, Verarbeitungs- und Handelsunternehmen zu erhöhen, soll künftig die Verteilung der Zollkontingente für Butter und Kartoffeln über eine Ausschreibung geschehen und nicht mehr wie bisher entsprechend den Inlandleistungen.
Preise für Bioemmentaler unter Druck
Coop senkt zum 10-jährigen Jubiläum des'Bioemmentalers die Käsepreise: Die Preisdifferenz zwischen konventionell und biologisch produziertem Emmentaler sei zu gross und daher der Mengenumsatz rückläufig.
Von der Fabrikation zur Innovation

Leistungsorientierte Bildungspauschale
Mit dem neuen Berufsbildungsgesetz wird die bisherige am Aufwand orientierte Subventionierung der Berufsbildung durch leistungsorientierte Pauschalen an die Kantone ersetzt.
Acht Mal mehr Käse als noch vor 25 Jahren
Der Tête de Moine kann nicht nur auf ein erfolgreiches letztes Jahr zurückblicken; er ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Schweizer Jura.
Stillstand in der Tiefkühltruhe
Der einst grosse Hoffnungsträger der Grossverteiler verzeichnet nur noch in wenigen Warengruppen steigende Umsätze, so etwa bei Pommes Frites und weiteren Kartoffelprodukten und bei Fertiggerichten mit höherem Qualitätsanspruch. Beim Gemüse keine Veränderung: Bohnen, Rosenkohl bleiben gefrostet, Erbsen und kleine Karotten eingedost.
Weniger Absenzen im Unterricht
Die neue modulare Weiterbildung in der Milchwirtschaft verdient eine kurze Zwischenanalyse. Der Umstellungsaufwand auf das neue System ist zwar gross, eine positive, nachhaltige Wirkung auf das Lernresultat dennoch voraussehbar.
Ein breites Wissen über die ganze Ernährung des Menschen
Das Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften der ETH Zürich führt ab Oktober zum 15. Mal ein Nachdiplomstudium in Humanernährung durch.
Neue Märkte und alte Tradition
Jahrhunderte vor der industriellen Revolution klapperten die Mühlen bereits am Bach. Mit Wasserrädern betriebene Mühlenwerke verwandelten das Getreide schon mechanisch zu Mehl, als ihre traditionellen Abnehmer, die Bäckereien, noch vollständig handwerklich arbeiteten. Heute sind die Wasserräder verschwunden, die Nutzung erneuerbarer Energien aber hochaktuell.
Wer Anteil nimmt und helfen will, lässt es sich etwas kosten
Die Tsunami-Katastrophe ist noch sehr präsent. Am Spendentag der Glückskette Schweiz vom 5. Januar wurden dabei Rekordbeiträge erzielt. Darunter befinden zum Teil hohe Summen namhafter Firmen. Ein sicherlich werbewirksames Umfeld angesichts so viel Öffentlichkeit, wobei Zweifel bestehen, ob die Anteilnahme auch wirklich echt ist.
Die Käserei Wick versteigert einen Teil des Inventars
Karl Wicks Unternehmen benötigt dringend Geld. Gut möglich, dass einige Gläubiger schon bald etwas davon sehen werden. Am kommenden 14. April findet in Lachen SZ eine «grosse» Versteigerung statt.
Schokolade stimmt die Leute von Emmi optimistisch
«Caffè Latte hat unser Unternehmen bewegt», stellte Emmi-CEO Walter Huber während der Einführungsfeier der Schokolade-Version «Choco Latte» fest.
Emmentaler-Steuerung mit Toleranzen
Die Arbeitsgruppe der Emmentaler Käsehersteller will Nägel mit Köpfen einschlagen. Eine griffige Mengensteuerung wird realistischer.
Konservierte mesophile ALP-Kultur zur Käseherstellung
Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP) hat es sich zum Ziel gesetzt, eine mesophile Flüssigkultur zu konservieren. Die Fliessbetttrocknung und die Gefriertrocknung wurden als Verfahren ausgewählt. In diesem Artikel soll speziell auf die Resultate der Gefriertrocknung eingegangen werden.
Gleiche Qualität zum tieferen Preis
Der Grossverteiler Coop erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz- und Margenrückgang. Ausschlaggebend dafür waren unter anderem Investitionen in die preisliche Wettbewerbsfähigkeit. Auch dürfte der Druck auf die Geschäftspartner zunehmen angesichts des höheren Warenaufwands in Bezug auf den Nettoerlös.
Keine Milch mehr aus Kaltbrunn
Die ehemaligen Geschäftspartner von Hansjörg Wick in Kaltbrunn wollen sich aus dieser Beziehung so schnell wie möglich zurückziehen. Sie wagen einen Neustart mit dem Milchkäufer Markus Liechti aus Ricken SG.
Frühlingsgefühle von Hopfen, Malz und Holunderblüten
Auch in diesem Jahr sind die beiden beliebten Frühlingsbiere von Feldschlösschen und Cardinal wieder erhältlich - pünktlich zum Frühlingsbeginn.
Überreglementierung im Gewerbe
Vorschriften und Verordnungen, die das Gewerbe meistern muss und AOC-Chancen für Emmentaler: Dies waren die Themen am bernischen Käsertag.
Vorerst nur auf logistischer Ebene
Rund 35% der vom EHI-Euro-Handelsinstitut befragten Handelsfirmen halten mittelfristig den Einsatz von Radio-Frequenz-Identifikation (Rfid) in ihren Unternehmen für umsetzbar. Noch ist aber die Forschung in Zusammenarbeit mit Grossfirmen gefragt, um marktfähigere Lösungen zu entwickeln.
Baer zieht den Panada-Joker
Die grösste Weichkäserei der Schweiz hat im Bereich der panierten Weichkäse Investitionen von rund 1 Mio. Franken getätigt. Baer ist das einzige Unternehmen in der Schweiz und eines der ganz wenigen in Europa, das bis jetzt die schonungsvolle Weiterverarbeitung zu paniertem Weichkäse beherrscht.
Würzig, kauzig, enorm schmackhaft
Im ersten Zigerspruch-Wettbewerb der Geska AG hat ein Einsender den scharfen Würzigen als Potenzmittel gepriesen, ein anderer die Eigenart des merkwürdigen Magerkäses als «kauzig und wahnsinnig» mit nullfett bezeichnet. Die wenigsten wissen aber, dass Schabziger als aromatischer Allrounder in der Küche verwendet werden kann.
Aromatisiertes Bier für den Einsteiger und für die weiblichen Kunden
Biermischgetränke könnten Alcopops das Wasser abgraben. Doch am Biermarkt halten sie bloss ein Prozent.
Ein Glacebecher für den Kompost
Die nicht verwendbaren Komponenten der Lebensmittelindustrie schaffen grosse technische und logistische Probleme - die Energiegewinnung könnte eine Lösung bringen. Umweltschutz kann aber auch die Attraktivität der Produkte erhöhen.
Für den Ausstieg

Die Bio-Knospe spriesst weiter
Laut Bio Suisse dürfte die im Moment vorherrschende Tiefpreis-Kampagne im Detaillistenbereich nicht allzu lange andauern. Abgelöst werde das Preisthema wiederum durch Qualitätsdiskussionen.
Einstand in Pringy

Die grösste Emmentaler-Produktion entsteht in Willisau
Am 17. März 2005 haben acht Käsereigenossenschaften (KG) in der Region Willisau zur Genossenschaft Regio Chäsi Willisau fusioniert. Dies ist die grösste Fusion dieser Art in der Schweiz, die je stattgefunden hat.
Immer mehr weibliche Lehrlinge
Alle Jahre wieder versammeln sich die Ehemaligen des Milchwirtschaftlichen Bildungszentrums Sursee an einem besonderen Ort und haben meistens Glück mit dem Wetter. Nach der Versammlung in Hergiswil besuchte die verschworene Gemeinschaft die international bekannte Glashütte.
Die Produktivität im Zentrum der Aufmerksamkeit
«Wenn sich die Grenzen öffnen, müssen wir genauso leistungsfähig sein wie unsere Nachbarn», sagen die Führungskräfte der Lebensmittelverarbeitung. Zu diesem Zweck investieren sie in die Verbesserung der Produktivität.
Wichtige Verbindung von der Zentrale zu den Märkten
Eine Integrations-Software soll bei der deutschen Edeka die Verbindung von der Zentrale zu den einzelnen Märkten verbessern.
Ein «Labor»-Pilz erobert die Schweiz
Seit 10 Jahren nun bereits befindet sich das Produkt Quorn in den Regalen der Migros. Es ist seit den 60er-Jahren bekannt. Das aus dem Pilz fusarium venenatum gewonnene, proteinreiche Vegi-Produkt stösst in vielen Ländern auf zunehmende Beliebtheit.
Das Geschäft mit Life-Style-Trinkern
Schon in den 80er-Jahren kam Perrier auf die Idee, diese Arbeit dem Barman abzunehmen und brachte ein Perrier mit Zitronengeschmack auf den Markt. Die Mineralquelle Valser lancierte 1990 mit Limelite das erste Getränk dieser Art auf dem Schweizer Markt. Die Getränkehersteller wittern aber erst jetzt Morgenluft mit den blumigen Wässerchen.
Neuen Produktdekorationen sind keine Grenzen gesetzt
Die Firma PAGO präsentiert auf der Interpack-Messe ihre Produktepalette mit Neuheiten aus der Welt des Etikettierens.
Eintauchen in die «Welten des Wissens»
Mitten im Herzen von Zürich öffnen demnächst die «Welten des Wissens». Vom 22. April bis zum 8. Mai findet im Platzspitzpark eine einzigartige Erlebnisausstellung statt. Wissenschaftsnahe Unterhaltungsprogramme sorgen auf der Eventbühne im Innenhof des Landesmuseums für Abwechslung. ETH-Professor/-innen diskutieren mit der Bevölkerung. Auf diese Weise will die ETH Zürich zu ihrem Jubiläum die Begegnung mit der Bevölkerung fördern.
Auf der Suche nach dem verlorenen Geschmack
Das Technologie-Transfer-Zentrum (TTZ) Bremerhaven will sich künftig verstärkt mit den qualitativen und sensorischen Eigenschaften von Lebensmitteln beschäftigen.
Mehr Normen, mehr Sicherheit?
«Die zeitlichen und finanziellen Aufwände im Bereich Qualitätsmanagement müssen sich für die Unternehmen letztlich auszahlen», so die ebenso schön formulierte, wie schwer erreichbare Zielsetzung aus der QM-Lehre. Neben einer betriebsintern gelebten QM-Kultur beeinflusst auch die Praxisnähe der QM-Systeme und die Professionalität der Zertifizierungsstelle die Erfolgschancen.
Wenn die Kuh auf der Strasse schläft
Die diesjährige Leserreise führte uns nach'Indien. Wir tauchten ab in eine Welt, die kaum beschrieben werden kann, wenn man sie nicht selbst erlebt hat!
Seeland-Regioprodukte für Coop
Eine im Berner Seeland altehrwürdige Molkerei hat letzten Herbst ihre Produktion aus der Stadt Biel in die Region, in eine schliessungsgefährdetete Emmentalerkäserei verlegt. Nun beliefert diese auch den Grossverteiler Coop.
Treibstoff aus dem Joghurtbecher
«Wir fördern erneuerbare Energiequellen», verkünden längst die Regierungsprogramme der Schweiz, der EU und weltweit. Können wir uns eine umweltverträgliche Energiepolitik aber überhaupt leisten? Aus einem veränderten Blickwinkel ergeben sich gerade für die Ernährungswirtschaft ganz neue Perspektiven für neue Wertschöpfungsketten.
Der Verpackungssektor optimiert sich
Biokunststoffe bilden einen Zukunftsmarkt und liegen im Entwicklungstrend. Im Verpackungssektor hat deren Markteinführung begonnen. Innerhalb der Logistikdienstleistungen stehen Kosteneinsparpotenziale durch «Outsourcing» an. Dort stellen Innovationen wie Universal-Grossladungsträger eine Verbesserung der Volumenreduzierung dar.
Innovations-Workshop in Köln
Fromarte, die nationale Plattform der Schweizer Käsespezialisten, bietet einen viertägigen Kurs an unter dem Titel «Innovationen für die gewerblichen Käsereien».
Discounterlust verändert Wirtschaft
Im Zeitalter von «Billig» gilt der Preis als strategisches Instrument - niemand mehr kommt daran vorbei! Gefragt ist eine klare Differenzierung in unterschiedlichen Segmenten wie Preis-, Qualitäts- oder Dienstleistungsanbieter.
Geht der Käsestreit in eine neue Runde?
Der St.Galler Kantonschemiker Hans Rudolf Hunziker hat entschieden: Der Krümmenswiler Försterkäse ist keine Kopie des Vacherin Mont-d'Or. Ein Ende der Auseinandersetzung ist allerdings kaum absehbar.
Orlait sagt Ja

Zwei Versammlungen

Noch keine Angst vor Arla Foods
In einer mehrheitlich positiven Stimmung warten die niederländischen Mitglieder von Campina die verzögerte Fusion mit Arla ab.
Aargauer Braut stellt sich der Milch-Ehe
Die Aargauer Zentralmolkerei (AZM) steht'am Scheideweg. Die Mengenbolzerei führte das genossenschaftliche Unternehmen in eine schwierige finanzielle Lage. Über das Schicksal der AZM entscheidet am 22. Juni 2005 die Generalversammlung.
Vom Sündenbock zum Wohltäter
Wie Fastfood konsumieren und dabei schlank bleiben? Dank gesunder Kost im Sortiment von McDonald's und seiner gründlichen Anleitung zu körperlichem Wohlbefinden! Solche Bemühungen des Fastfood-Giganten sind gezwungenermassen ernst gemeint. Trotzdem können Unverbesserliche an zahlreichen McDrive-Restaurants den «American Way of Life» durchspielen und sich dort bequem ein Big-Mac-Menü bestellen.
Markem - Von der Farm bis auf die Gabel
So oder ähnlich könnte der Slogan für das in der Produktkennzeichnung zurzeit dominierende Thema lauten. Es geht dabei um die «lückenlose Rückverfolgbarkeit».
Kämpfen für eine konstruktive Sache
Preisdruck auf Standardprodukte aus Milch und weitere sich abzeichnende zusätzliche Produktionskosten, beeinflussen die Geschicke der verbleibenden, gewerblichen Schweizer Käsereien. Noch härter wird für sie das Pflaster aber angesichts der sich für alle Branchenakteure zwar ungünstig auswirkenden, aber unterschiedlichen politischen Rahmenbedingungen.
Frisches Gras und Bananen - Kein Olivenöl gleicht dem andern!
Am 7. April hat an der Hochschule Wädenswil (HSW) der «4th International Olive Congress - Zurich 2005» stattgefunden. Im Mittelpunkt des Kongresses stand die Verleihungen der begehrten Prämierungen «goldene Olive» und «silberne Olive». Die «Olive Awards» stösst beim Handel im ganzen deutschsprachigen Raum als erstklassige Auszeichnung zunehmend auf positive Resonanz.
Die Volg ist ein seriöser Schaffer
Mit einem Umsatz von 947 Mio. Franken wird nicht einmal ein Vierzigstel des Schweizer Lebensmittel-Detailhandels an den Volg-Ladenkassen realisiert. Dennoch ist Volg nach wie vor der Leader im Bereich der kleinen Versorgungsstrukturen.
Wallonien liegt'in Bulle

Für Käsespezialitäten ein gutes Jahr
Erneut gibt es Erfreuliches aus den Reihen der geschäftigen Genossenschafter für Halbhart- und Weichkäse zu berichten. Die in der SGWH vereinigten Mitglieder verarbeiteten 8,57% mehr Milch zu Käsespezialitäten als noch im Vorjahr. Mangels ertragreicher Kontakte verzichtet die Vereinigung an einer Teilnahme an der Anuga.
Fromco feiert'den Dreissigsten

Hochdorf bleibt Meister der Anpassung
Mit strategisch bedeutsamen Projekten stellte die Hochdorf-Gruppe im 14 Monate dauernden letztjährigen Geschäftsabschnitt wichtige Weichen für ihre Zukunft. Dabei ging die Gruppe eine Partnerschaft mit der Hero ein.
Für die täglich frische Qualität
Ein ehemaliges Bauerndorf am Rand von Zürich mit vielen kleinen Bauernhöfen - das übliche Bild noch vor wenigen Jahrzehnten. Viele Betriebe sind Siedlungen, Strassen und Einkaufszentren gewichen. Die Familie Forster ging einen anderen Weg: Von der Landwirtschaft zum Garten-, Gemüse- und Obstanbau bis zum industriellen Verarbeitungsbetrieb Gastro Star AG.
Ein Monolith für Mehl und Strom
3000 Paletten mit Mühlenprodukten werden im markanten Swissmill-Hochregallager am Sihlquai 306 in Zürich vollautomatisch disponiert. Die Gäste vernahmen anlässlich der Einweihung des «Monolithen» am 13. April auch sonst viel Wissenswertes über die führende Getreidemühle der Schweiz und ihren Neubau; unter anderem, dass die Solaranlage auf dem Dach jährlich 21'000 Kilowatt Strom produziert.
Bioqualität - von der Heu- zur Essgabel
Welche Qualitätsmerkmale zeichnen Biolebensmittel aus? Welche speziellen Verfahren braucht es, um diese optimal zur Geltung zu bringen? Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau, FiBL, beschränkt sich längst nicht mehr auf die landwirtschaftliche Forschung. Zeitgemässe Forschung schaut im wachsenden Biomarkt über Feld und Stall hinaus und untersucht den Weg der Biolebensmittel von der Heu- zur Essgabel.
Biodelikatessen aus Dinkel und Weizen
Biozertifizierte Schweizer Teigwaren kommen aus dem Sarganserland. Das farbenfrohe Sortiment ist mit sechs Dutzend Nudelsorten enorm vielfältig. Die Bonettis halten sowohl ethische wie auch geschmackliche Ansprüche hoch. Das italo-schweizerische Familienunternehmen vertreibt zusätzlich italienische Saucen und Pasten - aus dem Biolandbau.
Eine Kooperation mit Modellcharakter
Hochdorf möchte selbständig bleiben, aber vor allem ihre Überlebensfähigkeit sichern. Die Kooperation mit Hero im Sektor Babynahrung beschreibt CEO Damian Henzi in einem Interview mit der Alimenta als interessanten Weg zur Wertschöpfungssteigerung.
Neue Grundstoffe für Functional Food
Anbieter von Produkten, die Zivilisationskrankheiten oder sonstigen unerwünschten Begleiterscheinungen des modernen Lebens positiv vorbeugen wollen, stellen demnächst in Genf aus. Fachleute diskutieren über neueste Forschungsstudien, Anwendungsmöglichkeiten und Zukunftsaussichten von Functional Food.
Gut gerüstet für den Exportbereich
Die Baer AG stellt ihren Milchlieferanten den Antrag einer Milchpreisreduktion. Diese soll insgesamt unter drei Rappen zu stehen kommen. Das Unternehmen reagiert damit auf das verschärfte Wettbewerbsumfeld.
Hoher Verlust durch unechte Produkte
Produkte aller Art führen oftmals ein Doppelleben, insbesondere margenträchtige?(Luxus-)Marken - aber vermehrt auch Alltagsgüter. Ob nun gefälscht oder bloss als Discountermarke getarnt: es befinden sich auch Lebensmittel auf dieser immer länger werdenden Liste.
Das Möckli kurz vor der Passhöhe
Der Sbrinz ist noch nicht ganz über dem Berg, aber auf gutem Wege. Die Geschäftsstelle der Sbrinz GmbH musste sich einer Rosskur unterziehen, um die finanzielle Schieflage wieder in Ordnung zu bringen, was erstaunlich schnell gelang.
Effizient kühlen und ökologisch heizen
Die moderne Lebensmittelindustrie wäre ohne ausgereifte Klima- und Kältetechnik nicht mehr denkbar. Dennoch ist eine funktionierende Kältemaschine noch keine 150 Jahre alt. Am 50. Jahrestag schaut der Schweizerische Verein für Kältetechnik zurück und in die Zukunft.
Kälte konserviert, kostet aber auch
Die Temperatur in den Lagerräumen ist ein seit langem kontrolliertes Element. Geht es dabei um Bereiche, wo Personen und Maschinen arbeiten, entwickelt sich die Problembehandlung etwas delikater, sie wird aber dadurch nicht unwichtiger.
SMP: Geeinigt mit weniger Mitteln
Die Produktionsmengen auf Landesebene koordinieren, das berufliche Angebot konzentrieren. Diese Ziele sind für die Schweizer Milchproduzenten (SMP) an der Schwelle zum vorzeitigen Kontingentsausstieg schwierig zu erreichen. Die Delegierten haben sich jedenfalls fast einstimmig für Selbshilfemassnahmen ausgesprochen.
Aprilwetter über der Zentralschweiz
Die Zentralschweizer Milchkäufer erfreuen sich einer finanziell guten Lage. Der ZKMV möchte den Informationsfluss zu den Mitgliedern beschleunigen und das Dienstleistungsangebot verbessern.
AOC und Innovationen brauchen Vernetzung

Geschlossener Auftritt ist vonnöten
Initianten innerhalb der Milchkäuferverbände sensibilisieren ihre verbleibenden Mitglieder für politisches und wirtschaftliches Aktivwerden. Mehr denn je scheint ein Geist des Zusammenhalts und der Einigung gefragt.
Biokonservierung gegen Hefen und Schimmel im Fruchtjoghurt
Hefen und Schimmelpilze tauchen bei der Lagerung von Lebensmitteln als unerwünschte Problemkeime auf. Am Beispiel von Joghurts mit unbehandelten Früchten haben wir diese (Spiel)-Verderber erfolgreich bekämpft: Im ETH-Labor wurden gezielt Bakterien aus Milch- und anderen Proben ausgelesen, von denen einige das Wachstum von Hefen und Schimmel ersticken konnten. Eine dieser Schutzkulturen ist seit kurzem auf dem internationalen Markt.
Hard-Discounter: Die Herausforderung'für die Lebensmittelhersteller
Trotz Aldi und dem verschärften Druck im Detailhandel bestehen gute Chancen für die Schweizer Lebensmittelhersteller. Grundlegendes Erfolgskriterium ist die richtige Positionierung des Produktportfolios.
Vier Milliarden Sardinenbüchsen aus einem kleinen Binnenland
Die Schweiz als tradtionelles Herstellerland von präziser Technik ist weltweit im Export vertreten. Auf der Interpack, der international führenden Verpackungsmesse in Düsseldorf, konnten einzelne Unternehmen auch Neuheiten präsentieren.
ILMAC - Foodtechnik auf Pharmaniveau
Vom 24. bis 27. Mai 2005 findet in Basel die Fachmesse «ILMAC» statt. Über 450 Anbieter von Geräten, Apparaten oder Anlagen in den Bereichen Labor, Analytik, Biotechnologie, Umwelt- und Verfahrenstechnik richten sich an Fachleute aus Pharma, Chemie, Nahrungsmittel-, Getränke- und Kosmetikindustrie.
«Schweiz statt Geiz» für Europa
Die Emmi-Gruppe erhöhte 2004 ihren Jahresgewinn um 12,6% auf 47,3 Mio. Franken bei einem Nettoumsatz von 1,926 Mrd. Franken. In einem schwierigen Marktumfeld hat der grösste Schweizer Molkereikonzern seine Position konsolidieren können. Emmi bezirzt europäische Konsumenten mit «Caffè Latte», der erfolgreichsten Innovation in der Unternehmensgeschichte.
Apfelbiss mit nötigem Grundwissen
Alte Apfelsorten gehören nicht ins Museum, sondern sollen ihren Platz im Leben bewahren. Eine Philosophie, die von Pro Specia Rara oder hauptsächlich Privatpersonen getragen wird. Über Schweizer Apfelsorten, deren Geschichte rund um Züchtung und Verwertung gibt es jetzt ein ausführliches Buch.
Ein Kleinbasler Bier findet den Weg über die Kantonsgrenze
Die Brauerei Fischerstube aus Basel füllt ein neues Spezialbier erstmals in Flaschen ab.
Branchennah, aber nicht betriebsblind
Die Ernährungswirtschaft wird immer komplexer. Bei der Neuorganisation von Arbeitsteams, Abteilungen, ja ganzer Produktionsstätten und Firmen stehen in der Regel wirtschaftliche und unternehmenspolitische Beweggründe im Vordergrund. Oft ist deshalb die Begleitung solcher Veränderungsprozesse durch externe Fachleute sinnvoll. Auch Know-how, das in den neuen Teams fehlt, wird häufig gezielt von beratenden SpezialistInnen beigezogen.
Vernetzte Analysen und kantonale Inspektion

Ein Amerikaner unter Schweizer Bauern
«George Page - der Milchpionier» beschreibt die Lebensgeschichte eines Industriepioniers, dem die Wagemut und die Mobilität in die Wiege gelegt worden ist. Page gründete 1866 in Cham das erste Kondensmilch-Unternehmen Europas.
Hopfen und Malz, Gott erhalt
Bier als Heilmittel gegen Arterienverkalkung und Krebs? Die medizinische Wissenschaft hat den Gerstensaft als interessantes Forschungsobjekt entdeckt. Die Bierbrauer nehmen die Ergebnisse bereitwillig auf und versuchen damit die aktuelle Präventionspolitik, die auf Steuern setzt, zu kontern.
Ostschweizer Milchverarbeiter müssen nun ihre Lieferanten überzeugen
Die Molkerei Biedermann AG und die Frischkäse Züger AG hegen gemeinsam die Absicht, mit ihren Produzenten frühzeitig durch eine Produzenten-Milchverwerter-Organisation (PMO) aus der Milchkontingentierung auszusteigen. In der Ostschweiz ist derweil so manch ein Bauer unsicher, welches für ihn - wenn überhaupt - die beste Ausstiegsoption darstellt.
Neueste Convenience fürs Poulet
Die Bell AG setzt mit dem jüngst abgeschlossenen Erweiterungsbau in der modernen Geflügelverarbeitung Massstäbe. Die neuesten, seit letzten August in Betrieb genommenen Anlagen zur Erzeugung von Convenience-Produkten erfüllen höchste Erwartungen an Hygiene und Organisation. Der IFS-Standard wurde bei der Bauplanung berücksichtigt.
Preis und Menge für einmal im Einklang
Gleichzeitig zur Einführung der Normen des AOC-Pflichtenhefts auf privatrechtlicher Basis ist es der Branche gelungen, einen allgemein verbindlichen Käsekaufvertrag für Emmentalerkäse zu verabschieden. Die Branche befindet sich auf einem Stabilisierungskurs.
Kann auf einen Gärraumaufenthalt verzichtet werden?
Laboruntersuchungen am ALP hatten gezeigt, dass Propionsäurebakterien auch bei tiefen Temperaturen (14°C) relativ gut wachsen können. Dies konnte nicht nur für die beiden Kulturen Prop 01 und Prop 96 nachgewiesen werden, sondern für viele andere Stämme auch. Es scheint sogar sehr wahrscheinlich, dass sämtliche Propionsäurebakterien diese Fähigkeit besitzen.
Kühlregal macht Theke Konkurrenz
Im Detailhandel geht der Trend weg von der Bedienung hin zu Convenience-Produkten und vorportionierten Verpackungen. Entsprechend schliessen die Grossverteiler ihre Bedienungsmetzgereien zu Gunsten von Selbstbedienungs-Regalen und sparen Personalkosten.
Schon im jungen Stadium vorgehen
Unternehmen mit bekannten Eigenmarken versuchen den Brandherd der Produktfälschungen bereits in einem sehr jungen Stadium im Keim zu ersticken. Neuregelungen innerhalb internationaler Rahmenbedingungen bieten hierzu grösstenteils ihre Hand.
Im Gebiet produzieren und konsumieren - ein weiteres Puzzleteil kommt dazu
Regionalität entspricht einem Kundenbedürfnis. Dem entgegen reagieren seit einiger Zeit Schweizer Detaillisten mit entsprechender Kennzeichnung ihres Angebots. Für regionale Bauern- und Verarbeitungsbetriebe kann dieser sichere Mehrmengenabsatz zu stabilen Preisen zudem eine wesentliche Steigerung der Wertschöpfung bedeuten.
Das Brot der Vorväter im Trend
Dinkelprodukte erfreuen sich einer zunehmenden Nachfrage bei gesundheitsbewussten Konsumenten. Die Dinkelproduzenten eröffneten im Freilichtmuseum Ballenberg anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums eine Sonderausstellung über die Eigenheiten der uralten Getreidesorte.
Mehr als genug

Wenig Bestrahlung in der Schweiz
Bestrahlte Lebensmittel sind in den letzten Jahren aus den Schlagzeilen verschwunden. BSE, Gentechnologie und Rückstände aller Art traten in den Vordergrund. Welche Rolle spielt die Lebensmittelbestrahlung heute? Welche Ziele werden mit dieser Technologie überhaupt verfolgt? Welche Risiken sind damit verbunden? Wie können die Konsumenten sicher sein, dass sie nicht wider Willen bestrahlte Lebensmittel zu sich nehmen?
Von der absolut besten Anlage
Die neue Seite in der Alimenta bietet Ratschläge für den Investor. Sie gibt dem Leser Anregung und Unterstützung bei der Beurteilung von Anlagen.
Lovely gibt sich gut geschmückt
Am 28. Mai werden junge Milchproduzentinnen und -produzenten mittels Dialog einmal mehr versuchen, den Konsumenten die Vorzüge dieser weissen Flüssigkeit vor Augen zu führen. Die Organisatoren richten dabei ihren Fokus gleichzeitig auf das im letzten Jahr gegründete Label «Suisse Garantie».
Vom Datensalat profitieren
Frische Lebensmittel sind häufig strenger datiert als nötig. Werden die Produkte aus dem Verkauf gezogen, sind dennoch viele davon noch konsumierbar. Dies machen sich einige Hilfswerke zu Nutzen.
6. Auflage in Bulle

Eine fälschungssichere Markierung
Der Emmentaler Käse gehört zu den ältesten Käsesorten überhaupt. Kein Wunder also, versucht man ihn oft zu kopieren. Mit einer Markierung des Originals sollen die Rückverfolgbarkeit und die Echtheit garantiert werden.
Praktisches Convenience-Produkt für Küche und Esstisch
Um jüngere Konsumenten für den Schabziger zu begeistern, ist von der Geska AG aus Glarus seit März ein neues Schabziger-Produkt im Handel: Gerieben und im Streuer.
Können AOC- und IGP-Produkte neben Billigstwaren bestehen?
AOC steht für Appellation d'origine contrôlée oder Geschützte Ursprungsbezeichnung. Die AOC/IGP-Verordnung des Bundes ist seit 1997 in Kraft. Die Schweiz fährt hier keinen Sonderzug: Die Verordnung lehnt sich eng an die Bestimmungen in der EU an.
Das grosse Buch der hundert Gewürze und Kräuter
Der im vergangenen Jahr publizierte Bildband «Das grosse Buch der hundert Gewürze und Kräuter» liefert auf 224 Seiten über 170 Farbfotos, davon 50 ganzseitige Portraits.
Simon wird Raclette-Suisse-Präsident
Die unter der Marke Raclette Suisse vereinigte Produzentenvereinigung nahm an ihrer Jahresversammlung zur Kenntnis, dass sich der Privatverbrauch an Raclette in der Schweiz auf hohem Niveau stabilisiert, die Exporte hingegen zunehmen.
Ein Fest der Sinne im Toggenburg
Die Toggenburger verstehen sich aufs Feiern. Dieses Mal haben sie sich auf ihre landwirtschaftlichen Ursprünge zurückbesonnen und hoben die ersten «Käsetage Toggenburg» aus der Taufe. Während vier Tagen präsentierten 40 gewerbliche Käsereien aus der Schweiz ihre Spezialitäten in der Tennishalle Unterwasser.
Totgesagte leben länger - wie lange?
Die Vereinigung Milchwirtschaftlicher Inspektoren und Berater (Vmib) steht bereit für neue Herausforderungen. Massgebend sind Einflüsse der kommenden Hygiene-Neuverordnung und der aktuelle Strukturwandel bei Käse- und Molkereien.
Von Tunnels, die keine Lösung sind
Der Ausstieg aus der Milchkontingentierung führt zu erheblichen Belieferungsproblemen bei grösseren Käsereiunternehmen. Während die Milchverbände ihre Schäfchen bei der Stange halten wollen, wehren sich die Käsereien, ihre angestammte Praxis beibehalten zu können.
Starke Marke für die Bündner Lesa
Die höchstgelegene Molkerei Europas, Lateria Engiadinaisa (Lesa) in Bever GR, und der Verein Marke «graubünden» machen gemeinsame Sache. Sie wollen den Markt beleben mit ihren Produkten «graubündenMilch», «graubündenRahm» und «graubündenJoghurt».
Der Weg der Gewürze führt gewöhnlich über die Verarbeitung
Die Primärproduktion von Alltagsgewürzen wie Pfeffer und Muskatnuss geschieht meist in fernen Ländern. Auch in der Schweiz wachsen etliche Gewürzsorten. Doch die eigentlichen Standardsorten erfahren ihren Einstand hierzulande meist erst auf Stufe Weiterverarbeitung und Veredelung.
Le bilan d'un lustre d'activités
Alors que l'Association des produits du terroir du Pays de Fribourg redéfinit ses priorités, une Fédération Pays romand - pays gourmand assurera la promotion commune des organisations romandes.
Weltstandards für funkende Etiketten
Japan und Korea erlaubten kürzlich den Betrieb von Rfid-Anwendungen im EPCglobal-konformen Frequenzbereich um 900 MHz. Noch könnte es 10'15 Jahre dauern, bis dereinst «intelligente» Einkaufswagen herum geschoben werden können.
Westschweizer Regionalprodukte

Die Teiglinge, die aus der Kälte kommen
Der Trend zu «frischen» Backwaren ist ungebrochen, der Konsument entscheidet sich am Brotregal für das noch ofenwarme Brot. Ein Grossverteiler hat die Zeichen der Zeit schon vor vier Jahren erkannt und fokussierte sich auf die Frischproduktion in eigenen Bäckereien. In Dagmersellen ist nun die modernste Bäckerei Europas gebaut worden.
Wer hat Angst vor dem bösen Aldi?
Müssen sich die hiesigen Detailhändler vor dem Angriff von Lidl und Aldi in die Schweiz fürchten und ist die Rückbesinnung auf eigene Stärken das richtige Rezept vor den Harddiscountern? Mit solchen und ähnlichen Fragen befasste sich der von der Universität St. Gallen durchgeführte und gut besuchte «Discounttag».
Einjährig, einmalig, höhlengereift und aus Kaltbach
Emmi betont die Herkunft seiner Produkte und gibt ihren höhlengereiften Käsen einen neuen Namen: KALTBACH Die Höhlengereiften.
Regionales für anspruchsvolle Köche

Damit aus der Glacé kein Frappé wird
Die Kühlkette darf bekanntlich bei Lebensmitteln nicht unterbrochen werden. Diese gesetzliche Anforderung ist seit längerem in Kraft und stellt an die gesamte Lebensmittelbranche, aber vor allem an die Logistiker, erhöhte Ansprüche. Weiter sind diverse Label- und Zertifikatsvorschriften vom Handel vorgegeben, die auch im Transport eingehalten werden müssen, in Kraft.
Den Überschuss und Mangel regeln
Schokolade enthält je nach Rezeptur bis zu 25% Vollmilchpulver. Auch in den meisten Biskuits, Saucen, Suppen und vielen weiteren Convenience-Produkten wird Milchpulver eingesetzt. Die privatrechtliche Ausregulierung des Milchmarktes leistet einen wesentlichen Beitrag zur Marktstabilisierung und zur Lieferbereitschaft in den Monaten mit geringer Milcheinlieferung.
EU-konkurrenzfähig

Der Königsweg der Getränkeabfüllung
Stille Getränke bewegen sich auf Grund der fehlenden Kohlensäure im schwachsauren pH-Bereich und zeigen sich deshalb anfällig für den mikrobiologischen Verderb. Konsequenz ist die notwendige Abtötung bzw. Vermeidung von Keimen bei der Abfüllung.
Qualität durch Impfvorkristallisation
Der Produktionsprozess von Schokolade ist praktisch seit Jahrhunderten gleich, ausser dass dieser heute fast vollständig automatisch abläuft. Hingegen sind im Giessverfahren oder im Aromabereich diverse Neuerungen entwickelt worden.
Hiestands ambitiöse Wachstumsziele
Tiefkühlbackwaren sind im Trend. Davon profitiert Hiestand. Das Unternehmen will in den nächsten Jahren kontinuierlich wachsen.
Zu den Getränken gesellen sich'auch die flüssigen Nahrungsmittel
Im weltweiten Getränkemarkt herrschen Trends vor, bei denen neue Geschmackserlebnisse und Produkte mit einem Zusatznutzen eine wichtige Stellung einnehmen. Dabei werden auch immer häufiger branchenübergreifende Techniken eingesetzt.
Feuer frei für die Grillsaison
An der Jahresmedienkonferenz der Schweizer Fleischwirtschaft vom 1. Juni fiel gleichzeitig auch der Startschuss für die Grillsaison 2005 am ersten Juniwochenende. Voraussetzung für erfolgreiche Grillanlässe ist das Vertrauen auf gutes Wetter. Auch für die Branchenzukunft erwarten die Metzgermeister genügend Sonne, auch wenn einige wirtschaftliche Gewitterwolken die Zuversicht trüben.
Bio - Regio: die natürliche Kombination
«Bio aus der Region», die Schweizer Plattform für Bioverarbeitungs- und Handelsunternehmen, bionetz.ch, stellte das aktuelle Thema ins Zentrum der GV vom 23. Mai. Rund 25 an der regionalen Biovermarktung Interessierte aus Verarbeitung, Handel, Landwirtschaft, Forschung sowie Beratungs- und Zertifizierungsfachleute fanden den Weg ans Forschungsinstitut für Biolandbau (FiBL) im aargauischen Frick.
Medizinale Chemie und Bioanalyse bereichern die Ilmac
An der diesjährigen Ilmac besuchten 15 346 Fachleute die Industriemesse für Forschung und Entwicklung (F&E), Umwelt- und Verfahrenstechnik.
Melken, soviel die Nachfrage hergibt
Die SMP möchten beim vorzeitigen Ausstieg aus der Milchkontingentierung geordnete Marktverhältnisse. In der Ostschweiz ist ein gebündelter Ausstiegsverlauf über eine einzige PO kaum absehbar.
Die KOS zieht in den Käsekrieg
Von 1999'2004 stieg der Inland-Privatkonsum von Schweizer Käse um 3015 t oder 3,6%. Zu verzeichnen war ausserdem eine Exportzunahme gegenüber 2003 um 3764 t oder 7,3%. Hierzu schloss die KOS die interne Reorganisation ab und betreibt fortan eine reine Plattform für die Meinungsbildung der Branche.
Konsolidierung als Überbegriff

Herstellung reiner Caseinfraktionen
Durch den Einsatz einer Keramikmembran mit 100 nm kann Milchprotein in Casein und Molkenprotein aufgetrennt werden. Kombiniert mit zusätzlichen Dialyseschritten wird die Reinheit der Caseinfraktion im Konzentrat deutlich verbessert. Eine Vorkonzentration der Mikrofiltrationskonzentrate und eine nachfolgende Diafiltration sind zu empfehlen, um die gesamte Mikrofiltrationsanlage kostengünstig zu betreiben.
Mangelernährung trotz Überfluss
Auch dieses Jahr hat die Nestlé Schweiz AG die Ernährungspreise in einer Gesamthöhe von 30 000 Franken für Forschungsarbeiten vergeben, die von allgemeinem Interesse sind.
Wer kontrolliert dann, wenn die Selbstkontrolle nicht greift?
Die Selbstkontroll-Dokumentation eines Lebensmittelbetriebs verlangt viel Disziplin. Zur Gewährleistung dieser Praxis werden Unternehmen jährlich unangemeldet durch Lebensmittelkontrolleure inspiziert. Einige der Gesamtbewertungen der kantonalen Labors weisen auf ein unterschiedliches, aber nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial der jeweils kontrollierten Betriebe für die Konsumenten hin.
Neue Messe in neuen Hallen
An einer einzigen Ausstellung in Köln soll das komplexe Thema der Packmittelherstellung und -veredelung angegangen werden. Die im kommenden Jahr 2006 stattfindende Pacovent möchte das Angebot sowohl material- als auch branchenübergreifend erfassen.
Schweissen mit Argon und Wolfram
Anlagen, auf denen Lebensmittel, Getränke und pharmazeutische Produkte fabriziert werden, müssen unter strengsten hygienischen Bedingungen produzieren. Natürlich muss auch der Anlagehersteller die Komponenten der Maschinen so bauen, damit später ein einwandfrei hygienischer Betrieb möglich ist.
Käsen im Land der aufgehenden Sonne
In Japans Kühlregalen wird die Palette der Milchprodukte immer breiter. Neben den omnipräsenten Milch-Kaffee-Mischgetränken gibt es nun auch einheimischen Naturkäse, Joghurt und Speiseeis zu haben, allerdings sind die Produkte noch selten und teuer. Auch die Kyodogakusha-Farm in Shintoku sieht sich einem grossen Marktpotenzial gegenüber.
Traditionsbewusst in die Zukunft
Von wo kommen die Läckerli? Eine wohl für die meisten sehr einfache Quizfrage. Die Begriffe «Basel» und «Läckerli» gehören wie selbstverständlich zusammen. Dahinter stehen eine ebenso innovative wie traditionsreiche Firma und Verarbeitungsabläufe, bei denen sich Handwerk und industrielle Abläufe die Hand geben.
Die Bakery China 2005 hat sich weiter vergrössert
Mit einem Besucherzuwachs von 48 000 auf 55 000 ging die Bakery China nach zweieinhalbtägiger Dauer am 19. Mai 2005 zu Ende.
Hand in Hand mit dem Tourismus
Über 300 000 Gäste besuchten letztes Jahr die Emmentaler Schaukäserei (ESK) AG in Affoltern im Emmental BE. Dieses erfreuliche Geschäftsergebnis kam auch dank intensivierter touristischer Aktivitäten zustande.
Das Schoggigesetz erhält noch einmal eine Gnadenfrist
Dank der 10 Mio. Franken, die vom Parlament als zusätzlicher Kredit gesprochen wurden, kann der Veredelungsverkehr für Butter dieses Jahr vermieden werden.
Bundesrat lehnt Begehren der Tilsiter Switzerland ab
Der Bundesrat hat das Begehren der Tilsiter GmbH nach Ausdehnung der Selbsthilfemassnahmen abgelehnt.
Neuer Lohnausweis mit Geburtswehen
Die definitive Einführung des neuen Lohnausweises (NLA) ist nochmals auf 2007 hinausgeschoben worden. Für die Steuerperioden 2005 und 2006 können entweder noch die bisherigen Lohnausweisformulare oder freiwillig bereits die neuen Formulare verwendet werden. Bis 2007 gelten aber weiterhin die Erläuterungen zum bisherigen Lohnausweis.
Ein Tag der Ehre in Sursee
Am Milchwirtschaftlichen Bildungszentrum (MBZ) in Sursee wurden Diplome an 42 Absolventen/-innen der Fachschulen I und II verliehen.
Geschmacksexplosion der Schokolade
Eine neue Dimension in der Schokoladeproduktion könnte ein neues Verfahren, entwickelt durch das Fraunhofer-Institut, Oberhausen, eröffnen. Flüssige Schokolade kann mit einem Aroma versetzt werden und die Masse wird pulverisiert. Mit dem «aromatisierten» Schokopulver können aus dem «Frustfutter» völlig neue Produkte gemacht werden. In der Hochburg für Schokolade, der Schweiz, will aber niemand so recht etwas mit dem neuen Verfahren anfangen können.
Das Schweizer Lebensmittelrecht hält Kurs Richtung EU-Binnenmarkt
«Schweizer Lebensmittelrecht: Tiefgreifende Änderungen unter EU-Druck», so der Titel der breit abgestützten Tagung vom 14. Juni in Bern. Stehen wir kurz vor dem EU-Beitritt? Die Verantwortlichen der aktuellen Lebensmittelrecht-Revision sahen sich gemüssigt, immer wieder festzuhalten, dass es lediglich um den bereits gewohnten autonomen Nachvollzug geht. Die Bundesstellen arbeiten dabei immer enger zusammen. Der Nachvollzug wirft auch Fragen auf für die föderalistische Schweizer Vollzugslandschaft.
Überzeugte Detaillisten bleiben am Ball
Erneut ist die Mitgliederzahl des traditionsreichen schweizerischen Dachverbands des Milch-, Käse- und Butterhandels (SMBK) geschrumpft. Mit der Wahl des Berners Markus Wüthrich in den Geschäftsleitungs-Ausschuss wird eine jüngere Generation in die Verantwortung einbezogen.
Mehr als 200 Auszubildende im Bereich der Lebensmitteltechnologie

Erster Durchgang wurde gut bewältigt
Auch am Landwirtschaftlichen Institut in Grangeneuve FR (IAG) beendeten die ersten Teilnehmer ihre modulare Ausbildung der neuen Fachschule I. Positiv an der Materie der Basismodule war die Möglichkeit, diesen Unterrichtsstoff assimiliert in die praxisbezogenen Produktmodule einzubinden.
Einzige kotierte Schweizer Mühle
Die Groupe Minoteries SA ist spezialisiert auf die Verarbeitung von Brotgetreide. Weitere Domänen sind die Belieferung der Industrie mit Mehlen auf Getreidebasis und die Herstellung von Hunde- und Katzennahrung.
Im Inland handeln

Die zweijährige Grundbildung ist in der Vernehmlassung
Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat die Verordnung und den Bildungsplan für die zweijährige Grundbildung für Milchpraktiker und Milchpraktikerinnen in die Vernehmlassung geschickt.
Gemeinsamen Nenner gefunden
Im Kongresszentrum (KKL) Luzern orientierte die Sortenorganisation Emmentaler Switzerland (ES) über das Geschäftsjahr 2004.
Stolz auf das Wachstum um 7,3%

Das Beste erreichen

Eine neue Geschmackskombination
Werden gewisse Regeln eingehalten, dann passt Schokolade zu Wein hervorragend. Im Einklang zum Slow-Food-Trend experimentieren damit einige Weinliebhaber und lassen verblüffen.
Teamgeist trotzt dem Aldi-Sturm
Für den diesjährigen Lieferantentag konnte der Geschäftsführer des Affinage- und Handelsunternehmen Lustenberger & Dürst AG, Richard Gander, Prof. Thomas Rudolph, Lehrstuhlinhaber für Handelsmanagement an der Uni St. Gallen, als Referenten gewinnen.
Zofinger Genuss und Lebensfreude
Für Fachleute ist die grösste Schweizer Biomesse, der Bio Marché in Zofingen, ein jährlicher Fixpunkt zum Erfahrungsaustausch. Dazu dient auch die zu Messebeginn durchgeführte Lizenznehmertagung von Bio Suisse und Demeter-Verband. Preis-Positionierungsfragen standen dieses Jahr auch hier im Zentrum.
Der eiskalte Erfolg der Migros
Zartschmelzende Eiscreme und heisse Sommertage gehören einfach zusammen. Gerade diese zwei Faktoren machen aber Eiscreme zu einem technisch aufwändigen und logistisch schwierig zu behandelnden Produkt. Seit 1949 stellt es die Migros erfolgreich in Eigenproduktion her.
Molkereifachmann und Börsenastrologe
Mit seinen astrologischen Kenntnissen verdiente der Molkereifachmann Rudolf Mayr aus Münchenbuchsee BE viel Geld an der Börse. Der Alimenta gibt er Auskunft über seine Erfahrungen.
Ein Wachstumsmarkt dank einer zunehmenden Sensibilisierung
Die Direkt- und Folgekosten von Absenzen durch bei der Arbeit hervorgerufene Verletzung, Krankheit und Todesfälle betragen gemäss der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) jährlich 4% des globalen Bruttosozialprodukts oder 1,251 Billionen US-$. Angesichts dieser eindrücklichen Zahl rückt (Unfall-)Prävention zunehmend ins Bewusstsein der Unternehmen und somit auf politischer und sozialer Ebene auch ins Rampenlicht gesamtgesellschaftlicher Aufgaben.
Billig-Food kontra Schweizer Bio
Noch nie waren Lebensmittel so billig wie heute - und trotzdem wächst der Preisdruck. Der 5. Biogipfel in Zofingen forderte gerechte Preise auch für Importe.
Auch die preissensiblen Schweizer frönen gerne der Fleischeslust
Das Geschäftsjahr 2004 war für die Schweizer Fleischwirtschaft geprägt durch eine anziehende Nachfrage nach inländischen Fleischerzeugnissen. An der Proviande-Generalversammlung im Maienfelder Schloss Brandis strahlte die Fleischbranche Zuversicht aus.
sun21 präsentiert Energiezukunft
Vom 17. bis 22. Juni fand in und um Basel das 8. Internationale Energieforum sun21 statt. Dieses bietet zahlreiche interessante Veranstaltungen, die über Energieeffizienz und erneuerbare Energien informieren. Für die Ernährungswirtschaft besonders interessant: Am ersten Schweizer Biomassegipfel und am Publikumsevent wurden neben Holz auch Grünabfälle und weitere organische Nebenprodukte aus verschiedenen Quellen als Energieträger der Zukunft präsentiert.
Auch Fix und Fertig kann gesund sein
Die Grossverteiler verkaufen «Gesund» und sogar ein wenig «Vegi». Was vor etwas mehr als einem Jahr mit der von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) und vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) lancierten Programm «Suisse Balance» eingeführt wurde, wird nun offenbar auch auf der Ebene der Fertigprodukte weiterverfolgt.
Denn das schnelle Essen ist heute keine Grundsatzfrage mehr
Gegessen wird zunehmend überall und in Situationen, die früher für das Essen nicht vorgesehen waren: Nicht nur die Verpflegung auf der Gasse und an der warmen Theke im Supermarkt ist voll im Trend, auch das Essen am Arbeitsplatz gewinnen rasant an Bedeutung. Eine neu aufgelegte Studie der Uni St. Gallen bringt harte Facts zu Tage.
Verpackungsbranche trimmt sich fit
Die Umsätze der schweizerischen Verpackungsindustrie gingen im vergangenen Jahr zurück. Es scheint nun an der Zeit, die Lage zu überdenken und die Netze neu auszuwerfen. In Luzern verabreichte das Schweizerische Verpackungsinstitut (SVI) am «Tag der Verpackung» den Anwesenden ein massgeschneidertes Fitness-Programm.
Bäckerhandwerk hat seine Chancen
In Deutschland wird die Bedeutung des Bäckerhandwerks auch in Zukunft weiter zunehmen. Auch traditionelle Bäckereien mit nur einer Produktions- und Verkaufsstätte haben gute Chancen, wirtschaftlich erfolgreich zu sein.
Projektwoche ist eine gute Erfahrung
Im Modul «Praktische Durchführung technologischer Versuche» haben die SHL-Studenten im sechsten Semester jeweils eine Technologiewoche zu absolvieren. In Zweiergruppen entwickelten sie Produkte und präsentierten sie anschliessend für die Degustation.
Markenschutz mit einigen Tücken
Eine Marke als Instrument des Privatrechts verschafft nicht Zugang zu denselben Beistandsmassnahmen wie es der AOC-Schutz erlaubt. Deshalb könne die Tilsiter GmbH - im Gegensatz zur Interprofession du Gruyère - nicht von der Ausdehnung der Selbsthilfemassnahmen auf Nichtmitglieder profitieren, so das Bundesamt für Landwirtschaft.
Die TSM Treuhand diversifiziert
Das Errichten einer nationalen Internet-Datenplattform der Treuhandfirma TSM schreitet planmässig voran. Die Vernetzung aller relevanten Daten über die Milchflüsse in der Schweiz soll ab Mai 2006 Realität werden.
Im Osten liegt noch viel Wachstum
Die erfolgreiche Positionierung von Nahrungsmitteln und Getränken gelingt vermehrt auch durch den Einsatz von Eigenmarkenprodukten. Angesichts gesättigter Inlandmärkte richten Lebensmittelindustrien ihre Fühler auf das unabdingbar werdende Auslandgeschäft.
Der Schokolade wird gesundheitsfördernde Wirkung attestiert
Der Genuss von dunkler Schokolade wirkt sich positiv auf den Blutdruck und bei Diabetes aus und hat einen verjüngenden Effekt.
Die guten «Manieren» eines Produkts
Eine Etikette bedeutete einst profundes Wissen im Umgang in speziellen Situationen eines adeligen Umfelds. Auch heute hat sie von ihren Eigenschaften nichts eingebüsst und zeigt die einzelnen Verkaufsprodukte im besten Licht.
Max-Havelaar-Stiftung: Neue Leitung
Die Max-Havelaar-Stiftung (Schweiz) hält an ihrer Wachstumsstrategie fest und verstärkt ihr Engagement im internationalen Verband Fairtrade Labelling Organizations International.
Erstes Buch zu Schweizer AOC-Käse

Sicherer Sprung in den Welthandel
Der Eintritt in den EU-Binnenmarkt ist kein Zukunftsprojekt, sondern seit langem gelebte Realität. Die Marktintegration wird sich aber noch massiv verstärken, auch durch den zunehmenden Eintritt der europäischen Detailhandelsketten, allen voran Aldi und Lidl. Während im Schweizer Detailhandel die Vermarktungsstrukturen vorhanden oder zumindest bekannt sind, müssen diese im europäischen Umfeld aufgebaut werden.
Die neue Käserei von Grandcour

Gesundheitskosten senken mit Milch

Ein neuer Wanderbegleiter
Vom Nachschlagewerk «z'Bärg - Wege zum Alpkäse» gibt es jetzt auch einen 4. Band.
Niemand will am Dicksein schuld sein - die Sicht der Lebensmittelindustrie
Übergewicht avanciert zum Gesundheitsthema Nr. 1, nachdem es lange das Rauchen war. Dick sein, wird zunehmend als unerwünschter Zustand angesehen. Mit der Sensibilisierung aufs Dicksein, ist auch ein neues Krankheitsbild im Entstehen. Die Lebensmittelindustrie, aber auch die Systemgastronomie, greift die aktuelle Diskussion der Ernährungsfachleute nun auf.
Zwischen Geschäft und dem'Konsumentennutzen
Die Beschlüsse der Codex Alimentarius Commission (CAC) üben einen sehr hohen Einfluss aus auf die nationale und internationale Gesetzgebung. Auch die Schweiz steht nicht im Abseits und nimmt innerhalb dieser Kommission ihre guten Chancen wahr, um auf internationaler Ebene ihren Einfluss geltend zu machen.
Der Kadernachwuchs ist eine sehr empfindliche Pflanze
Während lebenslanges Lernen und ständige Arbeitsmarktfähigkeit bei den Mitarbeitern an Bedeutung gewinnen, werden sich die Unternehmen immer mehr bewusst, dass sie sich im - globalen - Wettbewerb auf einen Kern hochqualifizierter und hochmotivierter Mitarbeiter verlassen müssen. Es lohnt sich deshalb, diese bei Laune zu halten und über Anreize deren Verweildauer im Unternehmen zu erhöhen.
Rentable Aktien und sichere Anleihen
Wer sein Erspartes langfristig gewinnbringend investieren will, überlegt sich den Kauf geeigneter Wertschriften. Aktien versprechen eine höhere Wertsteigerung, Anleihen (etwas) mehr Sicherheit.
Hohe Temperaturen im Butterbereich
Die Emmi Butterzentrale AG (Ebzl) soll dereinst einen Platz finden in den Gebäuden der noch bestehenden Aargauer Zentralmolkerei (AZM) in Suhr AG. Mit der neuen Gesellschaft Molkerei Mittelland bildet sich in der östlichen Hemisphäre der Schweiz auch ein neues Schwergewicht der industriellen Butterherstellung.
Der Entscheid zwischen'Unabhängigkeit und Sicherheit

Rohmilchkäse als Chance für die Gesundheit

Globaler Blick über den Tellerrand
Unter «Ethno-Food» verstehen neugierige, reiseerfahrene Konsumenten und Konsumentinnen exotische, meist gut gewürzte Speisen. In den Schweizer Städten ist die erstarkte Präsenz von Restaurants mit türkischem, nah- und fernöstlichem Hintergrund unverkennbar. Die kulinarische Globalisierung ist möglicherweise eine der wirksamsten friedensfördernden Massnahmen.
Mit Glaubwürdigkeit zum Erfolg
Rolf Zimmermann1, bekannt als einer der treibenden Kräfte des Schweizerischen Marketing-Clubs mit langjähriger Management-Erfahrung in der Nahrungsmittel- und Getränkebranche, verfasste einen Leitfaden zu mehr eigenständigem Stil und menschenorientiertem Handeln.
Das orange M und die Schweizer Konsumenten
Das Buch «Migros-Kosmos»1 ist auf Anregung des Migros-Genossenschafts-Bundes entstanden und soll unter anderem eine selbstkritische Reflexion zur Verflechtung des Unternehmens in das politisch-gesellschaftliche Umfeld der Schweiz sein.
Wieviel Gläschen dürfen's sein?
Wer 0,5? oder mehr Alkohol im Blut hat, gilt seit 1. Januar 2005 als fahrunfähig. Der Schweizer Brauerei-Verband (SBV) lud 50 Teilnehmer zum wissenschaftlich kontrollierten Promilletest ein. Auf Grund der Testresultate beurteilt der SBV die von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) empfohlene 1-Glas-Regel als bewusst irreführend.
Schnellere Küche mit Fertigprodukten
Gute «Selfmade-Hobbyköche» wissen in der Regel nach einigen Jahren Praxis, wie ein einfaches Gericht schmecken muss. Mit diesem Hintergrund werden an ein einfaches Restaurantmenü mindestens gleichwertige, wenn nicht gar höhere Anforderungen gestellt. Eine sichere Erfolgstendenz zahlreicher Gastrobetriebe beinhaltet die zunehmende Ausrichtung auf die Verwendung von Fertigprodukten.
Gezielte Antworten vom Informationsdienst Nutrinfo
Was ganz gemächlich begann, hat sich heute zu einem professionellen Informationsdienst mit gut ausgebautem Netzwerk und umfangreicher Dokumentation entwickelt.
Vacherin Mont-d'Or am Wendepunkt

Hygiene weitgehend gewährleistet
Der Milchwirtschaftliche Inspektions- und Beratungsdienst (MIBD) ermittelt bei der QS-Inspektion auch das gesamte Gefahrenpotenzial in den milchverarbeitenden Betrieben. Die erste ganzjährige Auswertung aus dem Jahr 2004 stellt den Betrieben ein gutes Zeugnis aus.
Vom Schattendasein ins Rampenlicht
Die Schweizer Weinlandschaft will nicht länger ein Schattendasein fristen. Die vom Schweizer Branchenverband Wein (SBW) ins Leben gerufene Marketingorganisation «Swiss Wine Communication AG» (SWC) soll helfen, die Gewächse der sechs Weinregionen unseres Landes im In- und Ausland besser zu verkaufen.
Rückverfolgbarkeit in Getreidemühlen
Die Mühle Aeschlimann AG mit Sitz in Lotzwil ist ein traditionelles Familienunternehmen. Im Jahr 1431 wurde die Mühle erstmals in der Geschichte erwähnt. Seit 1885 ist der Betrieb in der Hand der Familie Aeschlimann. Heute wird er von der 5. Generation geführt.
Scharfschützen im Biosphärenreservat
Die strukturschwache Region will zu neuen Ufern aufbrechen. Das Entlebuch will als erste «Biosphäre»-Region der Schweiz den sanften Tourismus ansprechen und die Wertschöpfung aus der Milch langfristig in der Talschaft behalten. Das Klima des Misstrauens und die Angst, ständig übervorteilt zu werden, führt dazu, dass die «Entlebucher Milch» ins Stocken geraten ist.
Zum Einsatz von laktosereduziertem Molkenkonzentrat in der Hühnermast
Fleisch von Nutztieren, die mit Milchprodukten gefüttert wurden, wird von Konsumenten geschätzt. An Milchprodukten stehen prinzipiell Vollmilch, Magermilch und Molke in flüssiger oder getrockneter Form zur Verfügung. Für den Einsatz in der Hühnermast kommt aus ökonomischen Gründen nur Molke und aus tierernährungsphysiologischen Gründen insbesondere laktosereduzierte Molke in Betracht.
Anpassung an das europäische Lebensmittelrecht
Unsere Lebensmittel-Gesetzgebung muss sich dem europäischen Recht anpassen, um über den 1. Januar 2006 Exporte in die EU reibungslos fortführen zu können.
Nicht alle Eier in den gleichen Korb
Diversifikation senkt bei Geldanlagen nicht nur das Risiko. Eine optimale Diversifikation ist auch bei Aktien preisgünstig zu haben.
Energiezertifikat für die Käserei Stadelmann AG
Für die Käserei Stadelmann AG mit den Betrieben Nesslau und Schönenberg sowie dem Naturgewölbekeller im Schönenberg ist die ökologisch sinnvollste Milchverwertung ein grosses Anliegen. Ein weiterer Schritt, möglichst schonungsvoll mit den natürlichen Ressourcen umzugehen, ist der Bezug von regional produziertem ZAB-Strom.
Wernli spielt internationale Karte aus
Tradition und Innovation sind beim Biscuithersteller aus dem solothurnischen Trimbach keine Widersprüche. Mit einer Prise «Swissness» gelingt es dem 100-jährigen Familienunternehmen, mit neuen Delikatessen immer deutlicher auch den europäischen Detailhandel zu überzeugen. Peter Bigler, Vorsitzender der Geschäftsleitung, weiss, wohin die Reise geht.
Das Gericht im Sensebezirk hat das Urteil gefällt
Ein Käser aus dem Sensebezirk, der Gruyère herstellt, hatte in seinem Keller rund hundert Laibe Gruyère ohne Kaseinmarke gelagert und solchen Käse einem Händler verkauft. Beide wurden vor zehn Tagen verurteilt.
Offene Türen in Liebefeld und Posieux
«Von der Weide auf den Teller» ist das Motto, welches die Arbeit von Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP), der Eidg. Forschungsanstalt für Nutztiere und Milchwirtschaft, bildlich beschreibt. Vom 16. bis zum 18. September 2005 sind die Türen offen für jedermann.
Kein Affront gegenüber Europa!
Bei der Abstimmung über die erweiterte Personenfreizügigkeit am 25. September geht es um den Fortbestand der bilateralen Abkommen mit der EU. Ein Nein würde die auf dem bilateralen Weg erreichten Integrationsschritte in den europäischen Wirtschaftsraum in Frage stellen. Alle massgeblichen Dachverbände plädieren deshalb für ein Ja.
Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten
Eine zentrale Bedeutung in der Lebensmittelindustrie hat die Erhaltung der natürlichen und technologisch erzeugten Eigenschaften der Nahrungsmittel.
Roggenbrot in Fahrt

Lösungen zur Dichtigkeitsprüfung von Schutzgasverpackungen
PBI-Dansensor's In-Line Dichtigkeitsprüfgeräte testen und dokumentieren sämtliche Verpackungen Ihrer Produktionslinie auf Lecks, dadurch entstehen keine Rücksendungen Ihrer Kunden.
Die Macht'der Verpackung

Ferner Osten in der Innerschweiz
Obschon die Reisverarbeitung in der Schweiz bis vor einigen Jahren Vorteile durch Zollvergünstigungen genoss, sind hierzulande nur drei Reismühlen zu finden. Eine davon ist an der logistisch perfekten Gotthardlinie in Brunnen SZ.
Die vorläufige Macht des Konsumenten
Schweizer Konsumenten bleiben nach wie vor grösstenteils verschont vor Lebensmittelbestandteilen, die genveränderte Organismen (GVO) enthalten. Der gesetzliche Schutz gegen die ungewollte Einnahme von Produkten mit GVO-Elementen besteht aber nur bis zu einem bestimmten Grad.
Gesund finanzierte Molkereifirmen
Die drei Molkereiunternehmen Emmi, Cremo und Hochdorf sind gesund finanziert. Die Unterschiede liegen in Details - und vor allem in der Grösse.
Die Lagerkapazitäten sind ausgebaut
Die Käsereigenossenschaft Wängi schaut zuversichtlich in die Zukunft. Sie baute ihre Käserei um und aus. Heute können in drei Chargen pro Tag 360 Laibe Appenzeller Käse produziert werden.
Slow-Food-Schnecke auf Überholspur
Die Slow-Food-Bewegung stammt aus Italien und ist heute global vernetzt. Bei der Verteidigung des «Rechts auf Genuss» geht es um weit mehr als «langsam essen». Gemäss Eigendarstellung stehen über die öno-gastronomische Geselligkeit hinaus zunehmend öko-gastronomische Zielsetzungen im Zentrum. Slow Food gewinnt dadurch auch wirtschaftspolitisch an Bedeutung.
Atempause nach Fusionitis
Im Nordwesten Europas gehen die Milch-Strategen über die Bücher. Nachdem die Fusion zwischen dem von Dänemark aus dominierten grössten Molkereikonzern Europas mit der niederländischen Campina gescheitert ist, geht es darum, die eigenen Stärken und Schwächen zu evaluieren.
Limonade für Babys und'knorrige Männer aus der Fabelwelt
Die Psyche des Kunden bringt uns zum Ausgangspunkt aller markentechnischen Berechnungen. Eine Voraussetzung zur Erlangung des Markenmythos ist, Vertrautheit in dessen Bestandteile zu integrieren. Idealerweise gelingt es den Herstellern bereits bei Kleinkindern im Vorschulalter, den Nährboden für eine jahrelange Markentreue zu erstellen. Dabei ist viel Fingerspitzengefühl gefragt.
Wirbelschichttrocknung'für die Milchsäurebakterien
Neben der Gefriertrocknung (Lyophilisation) versucht ALP auch mittels Wirbelschicht- bzw. Fliessbetttrocknung Milchsäurebakterien zu konservieren. Im folgenden Artikel werden Forschungsarbeiten mit einer mesophilen Flüssigkultur vorgestellt.
Das kleine «Wonder» von Gontenbad
Von den über 20 Mineralwasserquellen der Schweiz ist die Mineralquelle Gontenbad (Goba) die Kleinste. Das Familienunternehmen befindet sich jedoch seit der Betriebsübernahme von Gabriela Manser im Jahre 1999 auf Erfolgskurs.
Forschung beweist Bierdeckel-Theorie
Was sich in der Brauereibranche in den letzten Jahren abgespielt hat, lässt sich durch «Wirtschaftsforschung» im Restaurant nachvollziehen. Zwischen einer Anzahl gleich grosser Teller auf dem Tisch bleiben nicht viele Freiräume. Wenn aber einige runde Servier-Tabletts die Teller verdrängen, bleibt wieder Platz für viele kleine Bierdeckel.
Bio mit Regio-Mehrwert vom Napf
Mit den «regionalen Bio-Spezialitäten» will der Schweizer Detailhändler Nr. 2 den Trend zur Herkunft und die Vorteile aus dem Biolandbau unter einen Hut bringen. Unter den begünstigten Lieferanten befindet sich auch die Regionalmolkerei Napfmilch AG.
Gasanwendung in der Getränkeindustrie
In der Getränkeindustrie gibt es viele Arten der Gasanwendung: z.B. das Karbonisieren, das dem Getränk den erfrischenden und prickelnden Geschmack verleiht, das Entfernen bzw. Verdrängen des Luft-Sauerstoffs, das das Produkt vor Verderb durch gewisse Mikroorganismen und/oder Oxidation schützt aber auch das Erzeugen eines Behälter-Innendrucks zur Stabilisierung desselben, und viele andere.
Sauberes Trinkwasser für alle?
Derzeit ist der hohe Erdölpreis in aller Munde. Der Kampf um die Ausbeutung der langsam aber sicher versiegenden Vorkommen ist in vollem Gang. Schon viel länger beschäftigt die Menschheit der Kampf um die Wasserressourcen. Die Bedeutung von Wasser zur Energiegewinnung wird in Zukunft zunehmen. Noch unmittelbarer und direkter ist das Wasser jedoch neben der Luft das schlichtweg lebensnotwendigste Gut für die meisten Lebewesen.
Einfach, flexibel und kostengünstig
Der Schweizer Agro-Treuhänder-Verband (Satv) befindet sich auch im dritten Jahr seines Bestehens in einem Strukturierungsprozess. Kernpunkt der diesjährigen Generalversammlung war die Auswertung einer detaillierten Umfrage bei seinen Mitgliedern.
Ein Kampf zwischen Handel und Sorte

Mit neuen zylindrokonischen Gärtanks
Obschon sie in der Schweiz keine Mälzereien unterhalten oder Braugerste nur marginal angebaut wird, geniessen regionale Brauereien grosse Sympathien beim Bierkonsumenten. Auch die «kleinen Brauereien» sind am Puls neuester Technologie und investieren.
Tee ist ein universelles Getränk

Börse konsolidiert nach Sommerrally
Bereits hat ein grosser Teil der Unternehmen ihre Halbjahreszahlen vorgelegt. Trotz vorwiegend guter Ergebnisse macht sich an der Börse eine gewisse Unlust breit.
Blühendes Geschäft

Preis bremst Absatz von Label-Fleisch
Ein gutes Dutzend Fleisch-Labels feilschen auf dem Markt um Kundschaft. Trotz Qualität und Transparenz sind zahlungswillige Kunden rar. Möglich, dass Aldi und Lidl das ändern.
Den Fisch regional vermarkten
Ein Projekt in Wädenswil will mit Fischzucht die regionale Vermarktung in Bergregionen ankurbeln. Doch der Wirtschaftlichkeit steht der Wunsch nach kleinen Portionen im Weg.
Spielen für die Champions League!
Letzten Freitag war es wieder soweit: Rund drei Absolventinnen und anderthalb Dutzend Absolventen der Lehrabschlussprüfung zum Milchtechnologen sowie sieben angehende Milchpraktiker feierten in Sursee ihren Übertritt ins Berufsleben.
Die Kulturen überschreiten
Die Emmentaler Schaukäserei in Affoltern empfing frischgebackene Milchpraktiker und Milchtechnologinnen zur Diplomübergabe. Kernpunkt der Veranstaltung war ein eindrücklicher Blick hinter den Eisernen Vorhang.
Risikofaktor Salzkonsum?!
Das Bundesamt für Gesundheit fordert auf, den täglichen Salzkonsum auf 6 g pro Person herabzusetzen. Wem nützt eine solche Empfehlung und wie kann man sie persönlich umsetzen?
Für mehr Geschmack nach Italien
Die Veranstaltung «Cheese» wird in einem zweijährigen Turnus in der italienischen Stadt Bra durchgeführt. In den vergangenen Ausgaben konnte diese Genuss-Messe jeweils situationsgerecht auf den neuralgischen Punkt der Probleme der handwerklichen Erzeugung von Lebensmitteln hinweisen.
Gastgeberin Schweiz

Biomilch aus Greyerz

So viel wie nötig, so wenig wie möglich
Das Kaufverhalten der Kunden übt Macht aus über die Herstellungspraxis von Lebensmittel-Fertigprodukten. Der Einsatz von? Zusatzstoffen ergibt aber eine hohe Qualitäts- und Konsumsicherheit. Die Verzichts- oder Reduktionsabsicht des ZusatzstoffVerfahrens auf Industrie-Ebene wäre zwar vorhanden, scheitert oft an marktwirt-schaftlichen Konstellationen.
Vom Grosskampftag zum Monitoring
Lebensmittel sind Mittel zum Leben - nicht nur für die Menschen. Seit wir Lebensmittellager anlegen, begleitet uns auch das Thema Lagerschutz, besonders beim Getreide als eines der haltbarsten Lebensmittel und Notvorrat für knappe Zeiten. Heute zählen die QM-Verantwortlichen der Lebensmittelindustrie auf die Dienstleistungen von Spezialfirmen, sowohl bei der Einrichtung so genannter Monitoring-Systeme, wie auch bei den eigentlichen Bekämpfungsmassnahmen.
Fünfte Austragung

Zeitgemässe Emmentaler-Produktion
Seit dem 1. Mai 2005 ist eine der grössten Emmentaler-Käsereien der Schweiz im luzernischen Neudorf in Betrieb. Dank der Kooperation mit nachbarschaftlichen Genossenschaften wird im Milchjahr 2005/06 ca. 9 Mio. kg Milch verarbeitet. Handelspartner Emmi kauft eine Vertragsmenge von 730 t Emmentaler Käse ein.
Den Gebührenmarkt durchforsten
Damit die Aktienrendite nicht einen Grossteil der Erträge auffrisst, ist ein Blick auf die Gebühren vor der Depoteröffnung sinnvoll.
Keinen Parmino mehr für 10 Monate
Das Hochwasser von Ende August hatte auch mehrere Käsereien in der Innerschweiz und im Emmental betroffen. In Winikon (LU) und in Trub (BE) wurden Fabrikationsanlagen beschädigt, in Alpnach erwischte es den Käse.
Sexy Swissness auf Europas Märkten
Emmis Weg der Internationalisierung muss auf die besonderen Rahmenbedingungen der Schweizer Milchwirtschaft Rücksicht nehmen, weiss daraus aber auch Nutzen zu ziehen: Der europaweit höchste Milchpreis und der noch bestehende Zollschutz in der weissen Linie. Der grösste Schweizer Milchkonzern hat gelernt, aus einer aussergewöhnlichen Lage heraus Aussergewöhnliches zu leisten, um auf Europas Märkten vorzudringen.
Seit 100 Jahren in Familienhand
Letzten Freitag feierte die Firma Winkler aus Konolfingen ihr 100-jähriges Bestehen. Der Anlass war der richtige Zeitpunkt, um wichtige Momente in der Geschichte des Unternehmens aufleben zu lassen.
Beeren und Spinat gegen Alzheimer
Letzten Mittwoch wurde zum 38. Mal der von den Schweizer Milchproduzenten (SMP) gestiftete Internationale Preis für Moderne Ernährung vergeben. Der diesjährige Preisträger heisst James A. Joseph, Ph.D., und ist leitender Forscher am Human Nutrition Research Center on Agin der Tufts Universität in Boston.
Ein Discounter weniger in der Schweiz
Denner wird zur drittstärksten Kraft im schweizerischen Detailhandel. Der Lebensmittel-Discounter wird per 1. November 2005 dem deutschen Handelskonzern Rewe sämtliche 146 Pick-Pay-Filialen sowie das Verteilzentrum im solothurnischen Egerkingen abkaufen.
Etliche Probleme mit Neuinstallation
Das Käsereifungslager in Weinfelden für Emmentaler ist voll ausgelastet und blickt mit Zuversicht auf seine Zukunft. Die im vergangenen Jahr installierte Behandlungsanlage führte jedoch zu erheblichem Mehraufwand.
Hohe Internationalität an der Anuga
In Köln werden vom 8.-12. Oktober wiederum 10 Fachmessen unter einem Dach vereint. Die Food-&-Beverage-Messe Anuga 2005 ermöglicht nebst internationalen Marktführern auch kleineren und mittelständischen Ausstellern eine angemessene Plattform.
Ernst Rothenbühler prägte das MBZ
Nach dreissig Jahren als Direktor des MBZ Sursee ist Ernst Rothenbühler in den Ruhestand getreten.
Detailhandel sorgt sich ums Image
Die neu geschaffene Ausbildungsplattform BDS des schweizerischen Detailhandels hat die Berufsbildung modernisiert. Neben der Fachkompetenz soll vermehrt Sozial- und Methodenkompetenz gelehrt werden.
Elsa feiert den 50. Geburtstag
Seit kurzem ist die Estavayer Lait SA, die aus der Conserves Estavayer SA (Cesa) hervorging, alleinige Herstellerin von Milchfrischprodukten für die Migros-Gruppe. Sie konnte in der zweiten Septemberwoche ihren 50. Geburtstag feiern.
Die Praxis gibt die Vorgabe
Angewandte Forschung und Entwicklung findet ihren Einzug an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft (SHL) in Zollikofen BE im Rahmen von Projekten. Im Institut «SHLexpertise» werden Dienstleistungen angeboten und Weiterbildungen organisiert.
Kompetenzzentrum für Life Sciences
Am 16. September 2005 konnte eine erste massgebende Erweiterung des Raumangebots für die Hochschule Wädenswil (HSW) eingeweiht werden. Neben der Lebensmitteltechnologie unterrichtet die Hochschule in Biotechnologie, Umwelt und natürliche Ressourcen und Facility Management.
Luzerner Hinterland huldigt dem Käse
Das 5. Cheese-Festival rund um den Napf befindet sich im Moment in seiner Halbzeit. Wiederum motivierten sich zahlreiche Veranstalter aus dem Emmental und den Luzerner Regionen Entlebuch und Willisau zum Mitmachen.
Frischer Brotduft ohne Backstube
Noch ist es häufig so: Das Brot wird direkt aus der Backstube in den Laden gebracht. Das sorgt auch für den Duft, der die Passanten ins Geschäft lockt. Die Molkerei oder Käserei mit eigener Verkaufsstelle gibt es teilweise noch in ländlichen Gebieten. Immer seltener werden dagegen eigentliche Dorfmetzgereien.
Räuchern im Trend

Mediterranes für Schweizer Haushalte
Die Veredelung von südländischem Gemüse für den boomenden «Häppchenmarkt» lässt sich bis heute praktisch nur von Hand bewerkstelligen. Um die Verarbeitung von Tomaten, Paprika oder Oliven halbmaschinell zu erledigen, braucht es schon Tüftler.
Zum Lernen ist es nie zu spät
Motivation und Spass an der Sache sind zwei altersunabhängige Merkmale. Ein Motto, das auch auf den Fahnen der Käserei Aarwangen BE geschrieben steht. In diesem Betrieb absolviert die 1959 geborene Ursula Huser innerhalb von 12 Monaten ihre ersten zwei Jahre der dreijährigen Milchtechnologen-Ausbildung.
Ewiggleiche Fragen über Aktienfonds
Nach dem Kauf von aktiv gemanagten Fonds stellen enttäuschte Anleger immer wieder die Frage nach der Performance. Denn vier von fünf Fonds entwickeln sich schlechter als der Vergleichsindex.
Auf dem Weg zur Praxisreife
Die klassische Labortechnik liefert standardisierte Ergebnisse mit grosser Analysenschärfe. Ergänzend dazu besteht ein zunehmender Bedarf nach quantitativen Aussagen nicht auf eine bestimmte Substanz bezogen, sondern für Qualitätsaussagen über das Lebensmittel an sich.
Im Zeichen der Kommunikation
Das Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP) hofft in diesem Jahr auf eine stabile Konsolidierung. Die Forschungsanstalt richtet sich auf die kommenden Veränderungen im landwirtschaftlichen Sektor hinsichtlich der Agrarpolitik (AP) 2011 aus. Dabei werden Synergien zwischen Labors, Versuchsbetrieben und Infrastrukturen der beiden Standorte ausgeschöpft.
Hygienisch sichere Verpackungen
Die Verpackungsbranche ist gefordert. Die Packmittelhersteller, die in die Lebensmittelkette liefern, sehen sich neuen Forderungen des Gesetzgebers, aber auch «scharfen» Produktzertifizierungen ihrer Kunden gegenüber gestellt. Zwar versuchen Verbände der Packmittelhersteller auf der europäischen Ebene eine Norm zu formulieren und durchzusetzen. Doch steht noch in den Sternen, wie die Grossverteiler, die im Bereich Lebensmittelsicherheit vorangegangen sind, darauf reagieren werden.
Grosse Show der Getränketechnik
Trinkwasser in Flaschen ist ein Absatzrenner, der Bierausstoss in Asien und Russland verdoppelt sich stetig und neue Milchprodukte mit Frucht-, Soja- oder anderen Komponenten verzeichnen einen starken Zuwachs. Der Getränkemarkt hat längst den Lebensmittelbereich erreicht. Für die internationale Getränkezulieferindustrie paradiesische Zustände?
Käserei Billens in Betrieb genommen

Fleischexport: Reelle Chance oder Utopie?

Milchpreiszerfall mit Fallschirm
Der durchschnittliche Milchpreis der im LTO-Preisvergleichspanel1 erscheinenden europäischen Molkereien betrug letztes Jahr 29,23 Euro pro 100 kg, damit sank der Auszahlungspreis gegenüber 2003 nochmals um 1,8%. Es überrascht, dass trotz der Reduktion der Interventionspreise 2004 und dem restriktiven Marktordnungsmassnahmen seitens der EU-Behörden der Rückgang der durchschnittlichen Auszahlungspreise eher moderat ausgefallen ist.
Der Umbau in Direktzahlungen
Letzte Woche hat das eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) das Vernehmlassungsverfahren zu weiteren Reformschritten der Agrarpolitik eröffnet, die unter dem Kürzel AP 2011 bekannt sind. Die betroffenen Kreise können sich bis 16. Dezember äussern, die Beratungen im Parlament werden zwischen September 2006 und März 2007 stattfinden. Die gesetzlichen Anpassungen sollen am 1. Januar 2008 in Kraft treten.
Milcherhitzungsverfahren nachweisen
An ALP wurden Milchproben aus dem Handel untersucht. Erhitzungsnachweise, so genannte Heat-Load-Indikatoren, wie -Lactoglobulin, Lactulose und Furosin, zeigen auf, dass sowohl direkt als auch indirekt erhitzte hochpasteurisierte und UHT-Milch auf dem Markt angeboten wird.
Harte Zeiten für die Weichmacher
Oliven, eingelegte Tomaten und Pesto-Saucen sind fast durchwegs zu stark mit Weichmachern aus den Deckeldichtungen belastet. Ein Jahr vor Ablauf der vereinbarten Schonfrist ist die Branche auf der Suche nach Alternativen.
Henniez kann auf 100 Jahre Unabhängigkeit zurückblicken
Anlässlich des 100. Geburtstages der Henniez-Mineralquellen SA hat Alimenta mit CEO Nicolas Rouge gesprochen. Hier ein Auszug aus dem Interview:
3 Stunden und 28 Schritte bis zur PMO
Mit der Ende September aus der Taufe gehobenen PMO Biedermann-Züger wird in der Ostschweiz erstmals ein privatrechtliches Milchmengenmanagement umgesetzt, das - gestützt auf gegenseitigem Vertrauen - Produzenten wie Verarbeitern mehr Flexibilität bringt.
«Erster Schweizer Käsemarkt» in Huttwil
Im Rahmen des Cheese Festivals rund um den Napf entsteht ein neuer Treffpunkt für die Freunde regionaler und hochwertiger Käsespezialitäten. Der Huttwiler Käsemarkt wird ein Jahr darauf auch die von Fromarte organisierten Swiss Cheese Awards beherbergen.
Neues Recht

Erfolgsfaktor Social Management
Unternehmen tragen gegenüber Mitarbeitenden und der Gesellschaft Verantwortung. Dieser Teil der Unternehmenspolitik - als Social Management bezeichnet - ist ein Spagat zwischen Eigennutz und Dienst an der Allgemeinheit. Mit einer klaren Strategie kann dieser Spagat gelingen. Am Symposium «Social Management und Wettbewerbsfähigkeit» vom 27.9. 2005 stellten an der Zürcher Hochschule Winterthur auch Unternehmen aus der Ernährungswirtschaft ihre Nachhaltigkeitsstrategien vor. Das Symposium war der zweite Anlass einer Tagungsreihe, die am 9. November ihren Abschluss findet.
Käse-Identifikation als Herausforderung

Die SIG-Corpoplast wird nicht verkauft
Nach dem Verkauf der Simonazzi aus dem SIG-Konzern heraus wurden Gerüchte laut, die SIG Holding plane auch den Verkauf der SIG-Corpoplast. Alimenta sprach mit dem CEO der SIG-Corpoplast, Dr. Norbert Bargelé.
Parmalat hat seine Schulden in Aktien umgewandelt
Knapp zwei Jahre nach dem Zusammenbruch kehrte der italienische Milchkonzern Parmalat am letzten Donnerstag wieder an die Börse zurück. Vor allem die Umwandlung von Schulden in Aktien machte dies möglich.
Emmentaler als Juristenfutter
Neue Etappe im internationalen Kampf um den grossen gelben Käse mit Löchern. Die deutsche und französische Milchindustrie beantragten bei ihren nationalen Behörden, «Emmentaler» als garantiert traditionelle Spezialität eintragen zu lassen. Damit soll auch der EU-Kommission signalisiert werden, dass sie gegenüber der Schweiz mit mehr Nachdruck darauf beharrt, dass Emmentaler eine Gattungsbezeichnung sei.
Der Umgang mit neuen Anforderungen
Der Lebensmitteltransport in der Schweiz unterliegt grundsätzlich allgemeinen Bestimmungen des Lebensmittelgesetzes und seinen Verordnungen. Mit dem Ziel eines praxisnahen Hygienemanagements tritt seit Anfang September unter Anwendung der Haccp-Methode auch die neue ISO-Norm 22'000 auf den Plan.
Mit Premium-Strategie in den Export
Produkte aus Milch wie Käse, Joghurt oder Milchmischgetränke innerhalb des Premium-Segments erhalten auch im Rahmen der Verhandlungen der Welthandelsorganisation (WTO) auf dem zukünftigen Exportmarkt ihre Chancen. Davon ist Botschafter Luzius Wasescha überzeugt. Er will sich dafür am Verhandlungstisch weiter für diese Linie einsetzen.
Der Generalplaner legt selber Hand an?
Sieben Bauern konnten gemeinsam vom Kanton Bern die Alp Kiley kaufen. In einer bisher von der Armee unterhaltenen Hütte richteten sie eine Käserei ein.
Gourmets bevorzugen Zartbitter
Dunkle Schokolade wird von erwachsenen Feinschmeckern neu als Delikatesse entdeckt. Die Schweizer Schokoladeindustrie - ihre weltweite Marktpräsenz vor Augen - ist spät auf den Trend nach Dunklem und Edlem aufgesprungen. Das rechtzeitige Erfassen neuer Trends: Weniger eine Frage der Technologie als des Marketings!
125 Jahre für Handel um Milch
Der vergangene Samstag stand im Zeichen einer langen Tradition mit dem Handel von Milch und Milchprodukten.
Die Zukunft der Milchwirtschaft liegt in den Partnerschaften
Der IDF-World Dairy Summit stand unter dem Motto «Partnering - The Future of the World Dairy Industry». Zu diesem Motto hat der Umstand geführt, dass die Milchwirtschaft weltweit vor grossen Herausforderungen steht, welche sie nur gemeinsam bestehen kann.
Hochdorf macht sich fit
Die Liberalisierung der Landwirtschaft, die Öffnung der Grenzen, die steigende Bedeutung der Lebensmittelsicherheit sind alles Trends, die ausgeprägte Auswirkungen auf die Unternehmensstrukturen haben.
Die Kartoffel ist eine geduldige Knolle
Von Mitte August bis Ende April produziert Frigemo, der grösste industrielle Schweizer Kartoffelverarbeiter, Pommes frites, Kartoffelflocken, Rösti und andere Spezialitäten. Die richtigen Sorten einzukaufen, Verluste bei der Lagerung klein zu halten, Prozesse zu optimieren und die richtigen Produkte anzubieten, sind die Herausforderungen, denen sich die Kartoffelverarbeiter stellen müssen.
Die Früchte dieser Erde in Köln
Gigantisch in ihren Dimensionen schlug die grösste Lebensmittelmesse der Welt, die Anuga in Köln, nochmals ihre eigenen Rekorde. Weltumspannend waren die Kontakte und Geschäfte für die 6294 Anbieter (2003: 6038), die vom 8. bis 12. Oktober 2005 ausstellten. Die Schweizer überraschten mit diätetischen Nischenprodukten und im Bereich Dairy mit ersten exportfähigen Resultaten im Bereich Frisch- und Streichkäsezubereitungen.
Des Schweizers Käse in Deutschland
Einen besonderen Besuch an der Anuga stattete die Fromarte, der Dachverband der Schweizer Käser, ab. Der erste Teil des von Fromarte organisierten Workshops «Innovationen für gewerbliche Käsereien» fand in Seminarräumen der Kölner Messe statt.
Preisverhandlung professionalisieren
Angesichts des Projektes AP 2011, des vorzeitigen Ausstiegs aus der Milchkontingentierung und des Kampfes um die Milchpreise bilden die SMP eine Front. Die Herbstversammlung hat die Neuorganisation unterstützt.
Hobbygeschäft mit gutem Absatz
Der Schweizer Konsumbedarf an inländisch'produziertem Honig weist rund einen Drittel auf, dies bei einem jährlichen Gesamtverbrauch von durchschnittlich 9200 t. Nach wie vor fliesst ein hoher Anteil zum Endverbraucher über regionale Vertriebskanäle. Der hierzulande industriell gefertigte Honig findet seinen Weg fast ausschliesslich über den Importkanal.
Bringt die Agrarpolitik 2011 Gerechtigkeit?
Bis 2009 werden die diversen Milchpreisstützungen in Kuhprämien umgewandelt. Für die Milchkäufer stellt sich die Frage, ob zwischen den verschiedenen Verwendungszwecken der Milch Gerechtigkeit herrscht.
Ab jetzt in Langnau

Produktverkauf via Meinungsmacher
Bilder, Assoziationen und Vorstellungen, die Regionen voneinander haben, sind recht beständig. Auf Grund dieser Erkenntnis versucht Sopexa Suisse mit Fachdegustationen gezielt, die so genannten «Opinion Leaders» im Schweizer Lebensmittelbereich auf die Produkte ihrer französischen Kunden aufmerksam zu machen.
Die Hauptprobe für die kommenden Cheese Awards ist geglückt
Der Verein «Pro Regio Huttwil» wurde von der Fromarte angefragt, im Oktober 2006 die «Swiss Cheese Awards» in Huttwil durchzuführen. In der Folge wurden die Fäden für den ersten Schweizer Käsemarkt gezogen.
Nebelschwaden am Börsenhimmel
Nach dem unerwartet freundlichen Sommer verdüsterten in den letzten Tagen Nebelschwaden den Börsenhimmel. Ist es nur eine Atempause oder eine stärkere Korrektur?
Gewerbliche verfeinern ihre Strategie
Die gewerbliche Milchverarbeitung in der Zentralschweiz dreht sich nach wie vor um die Hauptsorten Emmentaler und Sbrinz. Deutlich wahrnehmbar ist die zunehmende Verlagerungstendenz zu weiteren Nischensorten. Die Milchkäufer setzen sich für einen hoch stehenden Beratungsdienst ein.
Filigranes Design, edle Verpackungen
Mehrwerte und Wohlgefühl durch neue clevere Convenience-Lösungen schaffen: Diesen Anspruch hat die Verpackungsindustrie. Die Verleihung des Swiss Stars ist die Gelegenheit, die Lösungen zu präsentieren.
Die Bergkäse zogen nach Verona
Nach einem Medaillensieg an der 4. Bergkäse-Olympiade in Verona dürfen wiederum 123 im Berggebiet produzierte Käse das Label von «Caseus Montanus» tragen. Auch die Schweiz war am Medaillensegen mit einer Anteilmenge von rund 1/5 äusserst erfolgreich vertreten.
Viele positive Wirkungen der Milchbestandteile
Am World Dairy Summit der International Dairy Federation war sehr wenig von Milch, umso mehr aber von Milchinhaltsstoffen die Rede. Welche Auswirkungen diese einzelnen Bestandteile haben können, zeigt der zweite Teil des Berichtes vom Kongress in Kanada.
Die Beliebtheit von Grosslochkäse
ALP führte an der Bergkäseolympiade einen Konsumententest mit 6 verschiedenen Grosslochkäsetypen durch. Das jüngere Publikum bevorzugte eher weichere und mildere Käsesorten, während ältere'Personen würzige, salzige Käse lieber mochten.
Dorfkäser erhalten Segen der SMP
Eine optimale Qualitätssicherung bei der Produktion von Milchprodukten bleibt ein gewichtiges Element, damit die Konsumenten Schweizer Produkten weiterhin ihr Vertrauen schenken. Käse wird in den nächsten Jahren noch differenzierter in den beiden Verarbeitungsbereichen Gewerblich und Industrie hergestellt.
Milchsterndeuter-Treffen in Hochdorf
Das zum 7. Mal von der Hochdorf-Gruppe organisierte Symposium stand ganz im Zeichen der Zukunftsdeutung, einer Disziplin, in der sich sechs Referenten, darunter eine Astrologin, übten. Verschiedenste Akteure aus der ganzen Milch-Wertschöpfungskette besuchten den gut besuchten Anlass.
Wettbewerb und Markt

Freiwillige Folsäure-Anreicherung
Ab diesem Jahr existiert noch ein Label für Produkte mit einem jeweils unabhängigen Gehalt an Folsäure (FS). Eine Reihe Schweizer Lebensmittelhersteller führt bereits seit Jahren Produkte mit einem höheren FS-Gehalt in ihrem Sortiment. Der Rohstoff wird dabei synthetisch oder aus Weizenkeimen gewonnen.
Mengensteigerung bei der Alpgold

Milchbranche trifft sich in Neuenburg
Am diesjährigen Tag der Milchwirtschaft trifft sich die Branche am Neuenburgersee.
Erdbebenwarnungen zum Emmentaler
Die von den Emmentaler-Käsern aufgegleiste Mengenbewirtschaftung gibt dem permanenten Strukturwandel eine Verschnaufpause. Mehr ist es nicht, denn einige Affinageunternehmen arbeiten an Differenzierungsstrategien für Grosslochkäse aus der Schweiz.
Weisser Käse aus dem Kosovo
Mehr Hygiene und einen tieferen Milchpreis: Dies sind zwei der unabdingbaren Faktoren, um die Herstellung von weissem Käse in den Betrieben Kosovos zu gewährleisten. Zu diesem Schluss kommen die Diplomarbeiten zweier Studenten an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft (SHL).
Hoteliers und Architekten treffen sich
1965 wurde die Restaurantionsmesse Igeho zum ersten Mal durchgeführt. Seither wird sie alle zwei Jahre veranstaltet. Im Laufe der Zeit gewann die Igeho zunehmend an Bedeutung und baute ihr Angebot kontinuierlich aus.
Koexistenz in Zeiten des Pollenflugs
An Kreativität herrscht im Abstimmungskampf um die Gentechfrei-Initiative kein Mangel. Schweizer Imker treten mit Greenpeace-Aktivist/-innen auf. Die offensive Wertedebatte der EVP-Spitze gefällt auch der CVP-Basis. Familienstreit auch bei der politischen Mutter von Landwirtschaft und Gewerbe - der SVP. Gross ist das Meinungsspektrum der Ernährungswirtschaft: Von klaren Pro/Contra-Voten bis zu demonstrativem Desinteresse.
Kommt nun ein Jahresendrally?
Im Rückblick betrachtet, haben gerade'die zwei besten Börsenmonate des Jahres begonnen. Nach dem starken Anstieg'der Aktienkurse im laufenden Jahr hoffen die Teilnehmer auf einen starken Schlussabschnitt.
Wie ein Rohmilchkäse zu deklarieren ist
Die Bezeichnung «Käse aus Rohmilch» lässt einigen das Wasser im Mund zusammenlaufen, andere aber ihre Bedenken'äussern. Trotz dieser sich hierzulande sicherlich positiv auswirkenden Zusatzbezeichnung ist es vonnöten, ihre Definition besser auszuformulieren.
Hormonfleisch - erneut vor der WTO
«Es ist alles erlaubt, was nachweislich der Gesundheit nicht schadet.» Nach diesem Motto versuchen die USA der übrigen Welt klar zu machen, wie die Leitplanken im internationalen Warenverkehr bei Lebensmitteln ausgestaltet sein sollten. Der mindestens ein Jahrzehnt alte Streitfall zum Hormonfleisch mit der EU wird in Genf neu aufgerollt und hat auch Auswirkungen auf die Schweiz.
Neue Membranen mit Druckgradient

Pilzzüchter setzen auf Frische
Die Schweizer Zuchtpilze suchen verstärkt den Weg zu den Schweizer Konsumenten. Die einheimischen Pilzproduzenten setzen auf ein einheitliches Erscheinungsbild und auf Frische.
Wachstum mit Technologiewandel
Im globalen Dorf im Handel mit gleichen Standards und in gleichen Logistiknetzwerken zu arbeiten, ist der Anspruch des international sehr aktiv tätigen Lebensmitteleinzelhändlers.
Frisch halten mit konsequenter Kühle
Frische gilt als unverzichtbares Element innerhalb der gesamten Zulieferkette bei der Herstellung von Lebensmitteln und ihrer Distribution. Idealerweise integrieren sich alle Faktoren des «from-stable-to-table»-Prozesses in eine Art «Black Box». Darin wird der geniessbare Produktzustand bis zum eigentlichen Verzehr gewährleistet.
Meister der Qualität

Dreiländertreffen

Tradition mit Blick über die Berge
Im 75. Jahr behauptet sich die Morga AG trotz des Preiskrieges mit einer konsequenten'Qualitätsstrategie. Traditioneller Absatzkanal ist der über ein eigenes Verteilsystem belieferte Reformhandel. Längst sind Lebensmittel aus Morga-Herstellung auch in weiteren Kanälen des Detailhandels präsent.
Frisch und haltbar ist kein Gegensatz
Lebensmittel müssen heute länger haltbar und länger frisch sein. Dies stellt für Produzenten wie auch für Logistiker eine grosse Herausforderung dar. An der Wädenswiler Lebensmitteltagung vom 7. und 8. November 2005 stand das Thema Frische ganz im Zentrum. Dass Frische und Haltbarkeit keinen Gegensatz darstellen, dokumentierten die Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland an der jährlich stattfindenden Tagung der Hochschule Wädenswil (HSW).
Eine Aktienauswahl für Investoren
Obschon Aktien wieder stattlich bewertet sind, geben wir künftig periodisch eine Auswahl von Titeln bekannt, die kaufenswert erscheinen. Die Auswahl erfolgt nach einer definierten Strategie.
Das Tagebuch vom Stall ins Kühlregal
Die Möglichkeit einer lückenlosen Rückverfolgbarkeit jedes Fleischstückes ist technisch gegeben. Die Spur führt entweder in den Bauernhof oder - was der Normalfall ist - bis in die Tagescharge des Schlachtbetriebes zurück.
Convenience - nichts für Einzelkämpfer
Die Individualisierung der Essgelegenheiten verlangt nach innovativen Angeboten seitens der Lebensmittelwirtschaft, die sich um ihre Margen sorgt. Marktanalysen und intelligente, neuartige Kooperationen sind Voraussetzung dafür, dass Convenience zum Gold-esel wird.
Der Biolandbau befindet sich im politischen Profilierungsfieber
100 Delegierte der Vereinigung Bio Suisse aus der ganzen Schweiz haben vergangenen Mittwoch an ihrer Versammlung in Olten eine Resolution für die Gentechfrei-Initiative verabschiedet. Einstimmig sprachen sie sich für ein Ja am 27. November aus. Probleme und Risiken, welche dem Biolandbau durch die Freisetzung veränderter Pflanzen und Tiere erwachsen, seien nach wie vor ungelöst, hiess es in der Resolution.
Eine gesunde süsse Versuchung
Hustenbonbons enthalten bestimmte Inhaltsstoffe mit gesundheitsfördernden oder -erhaltenden Wirkungen. In Laufen BL blickt ein Hersteller solcher Zuckerwaren mit echten Functional-Food-Anleihen zurück auf eine 75-jährige Geschichte.
Prix Innovation Agricole Suisse (Pias) hebt die Besten hervor
Nebst landwirtschaftlicher Rohstoff-Produktion bestehen für innovative Erzeugnisse weitere Marktnischen.
Reichhaltiges Erbe

Signalwirkung für Emmentaler AOC
Im Streit um einen Raclette AOC erteilte das Bundesgericht den Beschwerden der Kantone Bern, Freiburg und Graubünden sowie des französischen Verbands «Association de la Transformation Laitière Française» (Atla) eine Abfuhr. Eine gewichtige Signalwirkung hat dieser Entscheid aber auch bezüglich ausländischer Beschwerden gegen einen Emmentaler AOC.
27 Unternehmen, 257 Einzelmitglieder
Die drei Hauptanliegen des Berufsverband der Molkereifachleute BVM - Ausbildung, Statuten und Freundschaft - haben am Tag der Milchwirtschaft vom letzten Freitag Platz gefunden.
Offener Brief an Bundesrat Deiss
Die gewerblich orientierte Käsereiwirtschaft hat weniger Grund zu Klagen als auch schon, denn die aktuelle Verfassung der Käsemärkte ist ganz erfreulich. Die Liberalisierung der Milchwirtschaft seitens der Politik wird hingegen als einseitig und unausgewogen beurteilt.
Aus der Einheit entsteht die Kraft
Der Tag der Milchwirtschaft offerierte einer Branche, der in den letzten Jahren hart zugesetzt wurde, die Gelegenheit zu einem Zusammentreffen. Auf dem Tagungsprogramm standen zwei simultane Versammlungen sowie die Verleihung der Diplome.
Gemeinsam stark

Molke wird eindeutig zum Trend
Die 4. internationale Molkenkonferenz (4th International Whey Conference) fand vom 11. bis 14. September in Chicago statt. Sie hatte zum Ziel, die aktuellste Forschung zu Molke in Gesundheit und Ernährung zu präsentieren und über den neuesten Stand der Technik in der Molkenverarbeitung und Anwendung zu informieren.
Kleinmengen nun problemlos möglich
Die Vorschriften der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LKV) erhöhten immer mehr die Anforderungen an die Kennzeichnung von Joghurts. Eine speziell konzipierte, von der Firma Winkler entwickelte Deckeldruckmaschine beherbergt praktische Lösungsansätze.
Alpenmilch enthält mehr Omega-3
Milch gilt in der Ernährungsberatung als wertvoller Nährstofflieferant und wird zudem für die Behandlung von Patienten mit Essstörungen eingesetzt. Für die Forschung gilt es zudem, analytisch den positiven Einfluss von konjugierten Linolsäuren (CLA) in Alpmilchprodukten auf die Ernährung weiter zu verfolgen. Viel zu tun bleibt ausserdem im Entwicklungsbereich der Probiotika.
Züger bereitet sich auf Europa vor
An den zwei Tagen der offenen Tür benutzten 3000 bis 3500 Personen die Möglichkeit, sich über die Züger Frischkäse AG in Oberbüren SG informieren zu lassen. Bei dieser Gelegenheit sprach Alimenta mit Christof Züger, der zusammen mit seinem Bruder Markus das Unternehmen führt.
Wirkungen spürbar

Lebendige Dialogkultur ist gefragt
Welchen Nutzwert hat eine neue Technologie für die verschiedenen Zielgruppen? Was sind die ökologischen und sozialen Auswirkungen? Je offener und ehrlicher sich die Anbieter neuer Technologien frühzeitig solchen kritischen Fragen stellen, desto grösser sind die Akzeptanzchancen. Bei der Nanotechnologie ist die Diskussion früh genug in Gang gekommen.
Das Eintrittsticket in den Gastrokanal
Qualitativ hohe Kundenkontakte schaffen, Zusammenarbeit mit anderen Branchen erproben und damit auch noch gerade neue Vertriebsformen schaffen oder einfach nur Präsenz markieren? Dies sind die unterschiedlichen Formen der Auftritte von Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft an der Igeho.
Wettbewerb der Köstlichkeiten
Die prämierten Produkte des ersten Concours des produits du terroir wurden an der Gastromesse Igeho dem Publikum vorgestellt und die Medaillen an die Preisträger übergeben.
Annäherung an eurokompatible Preise

Landeswerbung unter Spardruck
Gemäss einem Seco-Bericht soll die Landeswerbung für die Schweiz im Ausland künftig nur noch unter einem Dach stattfinden: Neben der Aussenhandelsplattform Osec wären das Präsenz Schweiz, Schweiz Tourismus sowie die Agrarförderstellen Switzerland Cheese Marketing, Swiss Wine Communication und Teile von Agro-Marketing Suisse (AMS).
Zu kleine Bestände

Schon jetzt an die Steuern denken
In freundlicher Stimmung marschieren die Aktienmärkte Richtung Jahresende. Jetzt ist es auch an der Zeit, an mögliche Abzüge bei der Steuererklärung zu denken.
Das Hundertjährige Richtung Zukunft lenken

Bei guter Gesundheit

Ästhetische Convenience-Lösungen
Schöne, einzigartige Verpackungen sind wieder im Trend. Denn Premium-Artikel sollen den Mehrwert auch im Regal kommunizieren. Im Kampf um die Aufmerksamkeit der Konsumenten scheuen gewiefte Lebensmittel-Unternehmer keine Mühen, Produkteinnovationen auch schön zu präsentieren.
Milchprodukte mit mehr Folsäure durch gezielte Fütterung?
In einigen Ländern wird dem Mehl für die Brotherstellung das Vitamin Folsäure beigemengt, um die Wahrscheinlichkeit von Fehlbildungen bei Neugeborenen zu verringern. Viele Verbraucher stehen allerdings einer solchen Beimengung kritisch gegenüber, nicht zuletzt, weil es sich um «künstliche» Produkte handelt. Produkte mit natürlicherweise erhöhtem Folsäuregehalt würden möglicherweise auf deutlich grössere Akzeptanz stossen.
Hilfe zum Schritt in unbekannte Märkte
Der Schweizer Binnenmarkt kennt Grenzen. Oft ist es erst der Export, der den verschiedenen Wirtschaftszweigen grössere Absatzvolumen generiert. Dies erlaubt eine rationellere Produktion oder die Finanzierung unerlässlicher Aufwendungen für Forschung und Entwicklung.
Bildungsplan mit Nebengeräuschen
Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) wird die Verordnung und den Bildungsplan über die berufliche Grundbildung für Milchpraktiker und Milchpraktikerinnen auf 1. Januar 2006 in Kraft setzen. Der Vorstand des SMV stimmte dem Projekt letztlich mit Protest zu.
Dividendenstrategie als klares Rezept
Oft sind einfache Rezepte erfolgreich. Das gilt auch bei der Kapitalanlage. Investitionen in hoch rentierende Aktien sind jedenfalls eine beliebte Strategie zur Steigerung des Anlageerfolges.
Marken-Relaunch und neue Anlage
«Relaunch» einer Marke und eine gleichzeitige Neuinvestition: in Rothrist AG stehen die Flaggen von Rivella trotz heftigem Gegenwind auf den hart umkämpften Märkten nicht auf Halbmast. Stattdessen demonstriert das Unternehmen Willen, die stetigen Herausforderungen anzunehmen und auf eine künftige Wachstumsstrategie zu setzen.
Nationale Milchdatenbank ab 1. Mai 06
An einer Informationsveranstaltung der TSM Treuhand GmbH vom Freitag, den 1. Dezember 2005, wurde das Projekt Nationale Datenbank DBMilch.ch vorgestellt. Die Milchwirtschaft bleibt in ihrer Struktur zwar heterogen. Dennoch soll eine nationale Datenbank die Koordinationsleistung innerhalb der Branche erhöhen und den Akteuren ein Planungsinstrument in die Hand geben.
Indischer Joghurtdrink für die Schweiz
Seit wenigen Monaten ist das indische Joghurtgetränk Lassi bei Migros und Coop erhältlich. Auch ein Bioprodukt der Traktor AG ist bereits auf dem Markt. Alle drei erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit.
Bachelor-Studium fördert Mobilität
Am vergangenen 24. Oktober begann die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft (SHL) mit dem neuen Bachelor-ofScience-Studiengang Lebensmitteltechnologie mit Major in Milchwirtschaft.
Authentisch und aus dem Berggebiet

Globalisierung durch den Magen
Die heutigen Konsumenten/-innen kennen von ihren Reisen die Küchentraditionen der Welt und wollen sie auch im Alltag zu Hause nicht missen. Und viele Immigranten/-innen bleiben in der neuen Heimat gerne vertrauten Essgewohnheiten treu. Das multikulturelle Angebot im Lebensmitteldetailhandel und der Gastronomie spiegelt auf kulinarischer Ebene die globalen gesellschaftlichen Veränderungen wider.
Fromco wird grösser und reorganisiert

Übersichtliches Lebensmittelrecht
Der Bundesrat hat am 23. November 2005 die Revision des Lebensmittelrechts verabschiedet. Damit erhält das Lebensmittelverordnungsrecht eine neue Struktur. Insgesamt sind 34 Verordnungen von den Anpassungen betroffen. Die Revision erleichtert den Handel mit tierischen Lebensmitteln zwischen der Schweiz und der EU. Auf Grund des koordinierten Vorgehens im gemischten Veterinärausschuss Schweiz-EU sollten dem Käseexport ab 1. Januar 2006 keine Stolpersteine mehr im Wege stehen.
Schöne, neue Bachelor-Welt
Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) in Zürich hat in nur drei Jahren sämtliche Diplom-Studiengänge aufs Bachelor-Master-System umgestellt. Alle Departemente bieten ab Wintersemester 2004/05 Bachelor-Studiengänge an. Auf dem Papier eine zukunftsorientierte Bildungspolitik, hinter den Kulissen entdeckt man auch Sparmotive.
AOC - Was auf dem Spiel steht

Das Boot ins Gleichgewicht bringen
An der Minister-Runde vom 13.-18. Dezember in Hongkong einigten sich die Verhandlungspartner der 150 Länder der Welthandelsorganisation (WTO) auf einen Minimal-Kompromiss. Wegfallen sollen unter anderem per 2013 alle Agrar-Exportsubventionen der reichen Länder. Weitere Fortschritte wurden zudem beim Marktzutritt erzielt.
Käse aus Silomilch

Die Biogastronomie im Praxistest
Geschmackvolle Menüs mit regionalen, vorzugsweise biozertifizierten Lebensmitteln und Ökowein - wenn Ambiance, Service und Preis stimmen, wissen auch die Gäste dies zu schätzen. Welche Kriterien müssen für eine erfolgreiche Biogastronomie erfüllt sein? Werden die bestehenden Label- und Zertifizierungsprogramme der komplexen Gastrowelt gerecht? Diese Themen stehen im Zentrum der'bionetz.ch-Fachtagung vom 23. März 2006.
Geburtstage und Neuorientierungen
Die WTO füllte oft Titelseiten, die Agrarpolitik (AP) 2011 sowie verschiedene Gesetzesrevisionen auf nationaler Ebene lösten dagegen Arbeitsaufwand und Reaktionen aus. Eine Öffnung erster Aldi-Filialen zeigte das Gesicht des Monsters.
Eine Zeitreise mit Peter Hofer
Gefahrvolle Jugendjahre. Ein arbeitsreiches Leben. Die Jahre als Kind von Auslandschweizern prägten seine offene Lebenseinstellung bis heute. Peter Hofer war in seinen Wirkungsjahren sowohl für die Ausbildung als auch für die Kommunikation innerhalb der Milchwirtschaft prägend. Alimenta führte anlässlich seines 80. Geburtstages ein Gespräch mit ihm.
Dem Käse- und Joghurt-Export in die USA folgt nun die Produktion vor Ort
Emmi befindet sich im Ausbau ihrer US-Marktaktivitäten und will sich dort nebst Weiterführung ihres erfolgreichen Käseexports kontinuierlich weiterentwickeln. Das nächste Jahr steht im Zeichen der Produktion diverser Milchmarkenprodukte vor Ort. Dazu ein Blick nach Übersee.
Edle Trinkschokolade liegt im Trend
Dunkle, zartbittere Schokolade erlebt momentan einen Höhenflug - Ketten wie die Merkur Confiserien richten ihr Sortiment entsprechend aus. Kleine Geschäfte setzen auf die Verbindung von Gastronomie mit Verkauf.
Börsianer in Champagnerlaune
Mit dem drittbesten Jahresergebnis seit seinem Bestehen schloss der SMI das Jahr 2005 ab. Beim Wein würden die Händler von einem Jahrhundertjahrgang sprechen.
Hindernisse beseitigt

«Grösste Schlemmermeile der Welt»
Unter den 50 an der 71. Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin teilnehmenden Ländern befindet sich auch die Schweiz. Mit dabei ist in diesem Jahr der Gastkanton Graubünden.
Nur wenig Acrylamid in den tierischen Lebensmitteln
Seit der Aufdeckung der Bildung von Acrylamid in Lebensmitteln ist klar geworden, dass die vom Konsumenten aufgenommene Menge von Acrylamid vorwiegend aus Pommes frites, Kartoffelchips, Kaffee, Backwaren und (Toast-)Brot stammt. Die Aufnahme von Acrylamid aus tierischen Lebensmitteln stellt nach heutigem Wissensstand kein relevantes Risiko für den Menschen dar.
Zwei Messen für eine süsse Branche
Ende Monat trifft sich die Süsswarenbranche in Köln. Erstmals findet - nebst der 36. Internationalen Süsswarenmesse (ISM) - die Pro'Sweets statt, welche für die internationale Zulieferindustrie gedacht ist.
Salon du Fromage

Crossover für Food-Technologie
Über alle Rohstoff- und Technologiegrenzen hinweg will die Fachmesse Anuga Food Tec in Köln in ihrer vierten Ausgabe für den gesamten Verarbeitungsprozess der Lebensmittel- und Getränkeindustrie etwas bieten.
Einheitliche Vollzugspraxis gefordert
Die Harmonisierung des Schweizer Lebensmittelrechts mit EU-Bestimmungen und internationalen Regelungen vertieft sich zunehmend. Eine grosse Herausforderung für die Schweizer Vollzugslandschaft: Noch gilt das föderalistische Prinzip «Das ist Sache der Kantone!». Wie wirkt sich diese Situation auf die Verarbeitungs- und Handelsunternehmen aus?
Kältemittel mit Einsparpotenzial
Die Qualitätsansprüche an Frisch(milch-)produkte sind hoch: Von der Verarbeitung bis zur Lagerung der empfindlichen Produkte müssen schnelle und reibungslose Kühlketten gewährleistet werden. Das kostet Energie. Da die Energiepreise jedoch steigen, suchen die Betriebe nach Einsparpotenzialen.
Herausforderungen im Bereich Obst
Es gibt wesentliche Erfolgsfaktoren, die für den Obstbau ausserhalb des Einflusses von Produzenten und Genossenschaften liegen. Ihren massgebenden Anteil trägt eine global ausgerichtete Landwirtschaftspolitik daran bei. Im Bereich Forschung fördern Netzwerke die Anwendung neuester Erkenntnisse.
Der Fall Raclette liegt in den Händen der Juristen
Die EVD-Rekurskommission und das Bundesgericht fällen wegen des gescheiterten Vermittlungsversuchs voraussichtlich einen möglichen Entscheid bezüglich eines «Raclette du Valais AOC».
Gute Milchlaune in Argentinien
Wie der traditionelle Tango dreht sich auch die argentinische Wirtschaft mit Höhen und Tiefen um sich selbst. Die heimische Milchwirtschaft profitiert von der Erholung der inländischen Wirtschaft. Der Milchproduktemarkt ist wegen der niedrigsten Produktionskosten der Welt international sehr attraktiv.
Mit politischer Unterstützung
An der 71. Ausgabe der grössten Verbraucherschau für Landwirtschaft nahmen Aussteller aus 53 Nationen teil. Der Schweizer Auftritt an der Messe wurde durch die Agro-Marketing Suisse (AMS) koordiniert. Bundesrat Joseph Deiss nutzte die Gelegenheit, um verschiedene Kontakte zu pflegen.
Emmi stürzt sich ins Glace-Geschäft
Emmi nutzt das in Ostermundigen seit langem vorhandene Speiseeis-Know-how für die Lancierung eines Glace-Vollsortiments. Als kreatives Tüpfchen auf dem i entsteht eine Erlebniswelt für das authentische Geschmackserlebnis, welche verspielt den «Caffè Latte»-Dreh auf neue Aromen überträgt.
Blick auf die Trans-Fettsäuren

Ein Börsenbeben in Japan
Das Börsenbeben in Japan hat einzelne Übertreibungen sichtbar gemacht. Die Berichts-saison wird zeigen, ob weitere Korrekturen an den Aktienmärkten folgen.
SHL-Diplomfeier im Zentrum Paul Klee
An der erstmals im Zentrum Paul Klee durchgeführten Diplomfeier der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft (SHL) vom'19. Januar 2006 konnten 63 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen ihr Fachhochschuldiplom in Empfang nehmen.
Seeländer Käserverein - wie weiter?
Die Zeiten sind längst vorbei, als die Grössen der Käsebranche und selbst Nationalräte die Hauptversammlungen des Käservereins auf der Agenda als ein Musstermin notierten. Gesellig war's trotzdem - die einzig verbliebene Aufgabe des Vereins.
Vermarktung von Nischenprodukten - Theorie und Praxis an der Anuga
Die spezifische Ausgangslage des deutschen Lebensmittelhandels sollte kein Hinderungsgrund sein, Nischenprodukte und die ganze Bandbreite des Schweizer Käseschaffens im nördlichen Nachbarland zu positionieren. Die letztjährige Anuga bot dazu nicht nur Theorie, sondern auch praktischen Anschauungsunterricht.
Steigende Nachfrage nach Schafmilch
Die Konsumenten suchen vermehrt nach Spezialitäten und auch Alternativen zu Kuhmilchprodukten. Somit ist die Schafmilchverarbeitung ein innovativer Wachstumsmarkt. Auch Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP) will in diesen «neuen Sektor» vermehrt einsteigen und führte eine Umfrage bei Schafmilchverarbeitern durch, um die Anliegen der Verarbeiter in die Forschung einzubeziehen.
Die Cervelat in all ihren Formen

BioFach 2006: Marktplatz der Biowelt
Gut 2000 Aussteller aus der ganzen Welt und über 33 000 Fachbesucher/-innen erwartet die BioFach 2006 vom 16.-19. Februar im Messezentrum Nürnberg. Land des Jahres ist diesmal das auch im Biomarkt aufstrebende neue EU-Mitglied Polen. Laut BioFach-Quellen findet in Osteuropa eine eigentliche «ökologische Revolution» statt.
Neue Verpackungsmodelle dank Tinte
Tinte erlaubt heutzutage eine Vielzahl an zusätzlichen Möglichkeiten als nur den Transfer von Text und Bild auf Papier. Dank temperatursensibler Tinte ist es beispielsweise möglich aufzuzeigen, ob ein Produkt ausreichend gekühlt wurde.
Aktien versus Obligationen
In 80 Jahren kann der Investor bei einer Anlage von 100 Franken in Schweizer Aktien 55'000 Franken machen. Wenigstens in der Vergangenheit funktionierte das so.
Flexibel sein und die Kröte schlucken
Der sich in zunehmender Öffnung befindende Lebensmittelhandel mit der Europäischen Union (EU) verlangt nach einer Anpassung unserer neuen Lebensmittelgesetzgebung, die grösstenteils bereits realisiert ist. Die Branche aber sieht sich unausweichlich damit konfrontiert, die privatrechtlich verabreichte Kröte in Form von Gfsi-Standards zu schlucken.
Der «Président» regiert Europa
Lactalis kauft und wächst ununterbrochen. Landwirt André Besnier begann 1933 in'Laval mit einer täglichen Produktion von'15 Camemberts. Durch zahlreiche Zukäufe und Erweiterungen entwickelte sich aus der kleinen artisanalen Käserei der dreissiger Jahre ein industrielles Grossunternehmen, das aber erstaunlicherweise immer in Familienhand blieb.
Emmentaler als Krebsprävention
Der Emmentalische Käserverein tagte am 19. Januar 2006. Präsident Markus Leuenberger begrüsste in Affoltern i.E. 70 Anwesende und im Besonderen das Chäserchörli.
Keine Einschränkungen und höhere Käsepreise
Nur wenige Mitglieder besuchten die diesjährige Hauptversammlung des oberaargauischen Käservereins.
Campina will in Südostasien verstärkt aktiv werden
Das internationale genossenschaftliche Molkereiunternehmen Campina schliesst ein 50/50-Joint-Venture mit Thai Dairy Industries für die lokale Produktion von frischen und haltbaren Molkereiprodukten in Thailand.
Alu besitzt eine Vielzahl von Leben
Aluminium besitzt im Verpackungsmarkt eine ungebremste Wachstumstendenz. Der gesamte Pro-Kopf-Einsatz von Aluminium in allen Formen bewegt sich in der Schweiz mit 21,6 kg im internationalen Vergleich im oberen Mittelfeld. Als unbedenklich gilt die Anwendung dieses Verpackungsstoffs vor allem aber, wenn gesammelt und recycelt wird.
Denner überschreitet die 2-Milliarden-Grenze

Amandine und Mairac, Markenprodukte

Mit Ultraschall zu Convenience
Mit der neuen Schneidetechnik, welche Emmi jetzt auch im Käsebereich einsetzt, könnten ebenfalls Schwarzwäldertorten geschnitten werden. Die Vorverpackung der Emmi in Kirchberg ist neu und bietet variantenreiche Lösungen an.
Der Break-even ist entscheidend, ob umgestellt wird?
Nach seiner Berufslehre als Käser absolvierte Walter Aeschlimann die Meisterpüfung und später zusätzlich eine Weiterbildung im NDU St. Gallen. Seit 1988 ist er bei Emmi verantwortlich im Bereich Käseeinkauf und Konfek-tionierung. Walter Aeschlimann antwortet in einem Interview auf die Fragen von Alimenta.
Marktteilnahme mit kritischem Blick
Gewerbliche Käser kämpfen weiterhin um einen gerechten Abnahmepreis für ihre Produkte. Die Wertschöpfung ihrer täglichen Arbeit könnte, ausgelöst durch den Markteintritt der deutschen Hard-Discounter, noch tiefer unter Druck geraten.
Die Schokolade exportiert sich gut
Die Schweizer Schokoladeindustrie erzielte im vergangenen Jahr einen mengen- und wertmässigen Erfolg. Diese wurde vorwiegend durch Exporte erreicht.
Glutenfrei - eine Marktnische wächst
Der Markt für diätetische Lebensmittel ist eine Nische mit respektablen Zuwachsraten. Dies gilt vor allem bei garantiert glutenfreien Mehlen, Biscuits, Back- und Teigwaren. Inzwischen haben auch die Grossverteiler das Segment entdeckt. In der Schweiz haben aber immer noch die Reformhäuser die Nase vorn.
Jährliche'Versammlung

Weichkäse mit einer neuen Kultur
Am 1. Februar 2005 hat ALP eine neu entwickelte mesophile Kultur «MMK 501» ins Versandsortiment aufgenommen. Die neue Kultur wurde seit der Einführung auch für die Herstellung von Weichkäse geprüft. Resultate aus verschiedenen Weichkäseversuchen, in denen Camembert und Reblochon unter Praxisbedingungen produziert wurden, zeigen, dass MMK 501 auch für die Herstellung von Weichkäse eingesetzt werden kann.
Ein Zehntel der Proben beanstandet
Im Jahr 2005 haben die Lebensmittelinspektoren und -kontrolleure im Kanton Bern etwa 10 000 Lebensmittelbetriebe besucht. Zudem wurden im Labor rund 12 000 Lebensmittel- und Trinkwasserproben untersucht. Jede zehnte Probe musste beanstandet werden.
Hygiene als Teil der Wertschöpfung
Eine dynamische Vorstellung von Hygiene soll zum «Top of Mind» in der Lebensmittelindustrie werden. Die Unternehmen Univar - unter dem Brand «Fiske» - und Hypred organisieren eine Fachtagung zum integralen HygieneManagement.
Arqham ersetzt Sricl

Mit dem Eis vom Klöntalersee
Felsenkeller hatten wegen ihrer geringen Temperaturschwankungen besondere Bedeutung für die Brauereien. So gibt es heute Brauereien, die in aufwendiger Arbeit die historischen Keller und Felsenhöhlen restaurieren.
Reinigen mit Wasser, Salz und Strom
Desinfektions- und Reinigungsmassnahmen bilden einen zentralen Bestandteil aller Arbeitsabläufe in der Lebensmittelindustrie. Wichtige Kriterien sind dabei gezielte Wirksamkeit, sparsamer Einsatz sowie Umweltverträglichkeit. Die Angebote der Reinigungsmittelindustrie sind für die spezifischen Bedürfnisse, z.B. in der Milchwirtschaft, sehr breit. Dazu gehören auch ganze Gerätschaften, mit denen die benötigten Mittel gleich vor Ort selber hergestellt werden können.
Dünn mit Wasser - dick im Geschäft?
Der Schweizer Markt für Sirup wird zur Hauptsache dominiert von den Grossverteilern. Einige der sich im untransparenten Nischenbereich befindenden zahlreichen Hersteller versuchen, ihren Premium-Produkten eine zusätzliche Portion Lifestyle zu verleihen, um dadurch das «Kinder»-Getränk auch für Erwachsene salonfähig zu machen.
Ginseng Helveticae aus Luzern
Wiederum, nämlich zum 11. Mal, verlieh der Innerschweizer Milchverarbeiter Emmi seinen Innovationspreis. Die Verleihung fand am Zentralschweizer Bauerntag in der Stadthalle in Sursee LU statt.
Senf: Ein jahrhundertealter Bestseller
Bereits bei den alten Chinesen und bei den Ägyptern war der Senf für seine Heil- und Gewürzkraft bekannt. In der Bibel wird das Senfkorn im Matthäusevangelium'erwähnt. Mit den Römern eroberte der Senf dann Deutschland. Das erste Senfrezept'jedoch stammt aus dem vierten Jahrhundert nach Christus.
Es braucht die Positivdeklaration
Billigfleischprodukte gefährden die artgerechte Tierhaltung. So die warnenden Worte verschiedenster Fachleute an der Medienkonferenz, die vom Schweizer Tierschutz auf dem Pouletsmastbetrieb der Familie Siedler in Hünenberg organisiert wurde.
Anreicherung von konjugierten CLA
Die Nachfrage nach Lebensmitteln mit positiven Eigenschaften auf die Gesundheit des Menschen nimmt zu. Milchfett enthält konjugierte Linolsäuren (CLA), welche ernährungsphysiologisch positive Effekte aufweisen. In einer Diplomarbeit, die im Rahmen eines EU-Projektes durchgeführt wurde, wurde daher ein Verfahren entwickelt, das ermöglicht, konjugierte Linolsäure in Milchfett gezielt und schonend anzureichern.
Die Bank trennt die Garderobe
Einer der wichtigsten Punkte im Hygienekonzept für Lebensmittelbetriebe sind die Mitarbeiter und die Kleider, die sie tragen. Die Garderobe muss organisatorisch nach dem Hygienekonzept eingerichtet sein und die Materialien entsprechende Eigenschaften aufweisen.
Sensorikanalyse ist ein geschätztes Werkzeug

Unilever verkauft die Tiefkühlsparte
Der Umsatz und das operative Ergebnis von Unilever sind besser als im Vorjahr. Mit dem Verkauf der Tiefkühlsparte und weiteren Einsparungen will der Konzern seine Ertragskraft weiter steigern.
Die Fetthärtung auf dem Prüfstand der Unternehmen
Mit verschiedenen Methoden will die Lebensmittelbranche die Entstehung von Trans-Fettsäuren in verarbeiteten Pflanzen-ölen vermeiden.
Rekordumsatz erneut übertroffen
Dank einer Exportsteigerung konnte die Schweizer Zuckerwarenindustrie im 2005 mit einem Gesamtumsatz von 300 Mio. Franken den letztjährigen Rekord um 4,4% übertreffen.
Weg vom «Dickmacher»-Image
Was die öffentliche Diskussion anheizt, geht auch die Unternehmen was an. Das gilt gerade für das Thema «Übergewicht». An einer von Euroforum veranstalteten Tagung wurden Aspekte des Marketings, der Öffentlichkeitsarbeit und des Rechts diskutiert, um der Lebensmittelwirtschaft Handlungsoptionen in einem veränderten Umfeld aufzuzeigen.
Glutenspuren meist unter Grenzwert
Zöliakie-Betroffene müssen auf Dauer vollständig auf glutenhaltige Lebensmittel (Teigwaren, Backwaren, Frühstückscerealien) verzichten (Alimenta Nr. 3/06). Das bedeutet aber auch, dass alle zusammengesetzte Lebensmittel zu vermeiden sind, wo Weizenstärke (u.ä.) als Bindemittel eingesetzt wird.
Der Kupfergehalt und die Qualität von Emmentaler Käse
Schweizer Emmentaler Käse wird ausschliesslich in Kupferfertigern hergestellt. Darum gehen Spuren von Kupfer in den Käse über. Eine Erhebung hat gezeigt, dass diese Kupfermengen keinen signifikanten Einfluss auf das Gärgeschehen im Käse während der Reifung ausüben.
Wachstum der gesunden Art
Rund 37'000 Fachbesucher/-innen (400 mehr als ein Jahr zuvor) und 2089 Ausstellerbetriebe (2045) fanden vom 16.-19.2.2006 den Weg nach Nürnberg. Die BioFach 2006 baute ihre Rolle als Welttreffpunkt der Biobranche aus. Der ausserdeutsche Besucheranteil betrug dieses Jahr bereits 34%.
Den AOC-Bekanntheitsgrad steigern
Die Vereinigung zur Förderung der AOC und IGP führte in St.Gallen ihre 6. Generalversammlung durch. Heute sind 20 AOC und IGP-Produkte in der Schweiz offiziell anerkannt. Die schweizerische Vereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, diese Zahl vor allem im deutschen Bereich zu erhöhen.
Expandieren mit Copy/Paste-Discount?
Per Ende dieses Jahres tritt voraussichtlich auch Lidl in der Schweiz in Erscheinung. Trotz relativ kleinem Markt dürfte der Hard-Discounter auch hierzulande seine für ihn typisch radikale, aggressive Preispolitik fortsetzen.
Praktische Anwendung mit wissenschaftlicher Grundlage
An der höheren Fachschule für Lebensmitteltechnolgie in Grangeneuve beginnt diesen Herbst der achte Jahrgang. Frédéric Cina, 33-jährig und Betriebsleiter bei Cristalp (Henniez), ist mit den in dieser Schule erworbenen Grundlagen sehr zufrieden.
Fromalp kommt zu Hochland
Die deutsche Hochland-Gruppe übernimmt am Berner Käsehandelsunternehmen Fromalp AG eine Mehrheitsbeteiligung von über 90%. Hochland hat seinen Sitz in Heimenkirch (Allgäu) und gehört zu den führenden Käseanbietern in Deutschland.
Inland federt Exportrückgang ab
Die Schweizer Dauerbackwarenindustrie konnte ihre Inlandverkäufe im Jahr 2005 gegenüber dem Vorjahr um 0,7% auf 31'315'Tonnen steigern. Der Export sank dagegen'um 8,5% auf 14'295 Tonnen.
Vegetarisch, gesund, dynamisch'und im Fläschchen-Format
Im Schweizer Markengedächtnis wird «Knorr» kaum mit frischem Gemüse und Früchten in Zusammenhang gebracht, sondern mit Suppen und Saucen. Zwar wird Knorr jetzt nicht Früchte- oder Gemüsehändler, bietet aber für den chronischen Ausserhauskonsum alltagsgestresster Zeitgenossen eine moderne Komposition an Frucht- und Gemüsesaftkonzentraten an, die wie gerufen kommt und die Marke Knorr zweifellos etwas verjüngt.
Nestlé steht auf soliden Beinen
Der Nestlé-Konzern hat im 2005 seine Wachstumskraft bewiesen. Er ist organisch stark gewachsen und hat besser verdient. Die Investorengemeinde hat das Ergebnis ungnädig aufgenommen. Der Aktienkurs sank um rund 4%.
Professionnell und trotzdem national

«Alp» und «Berg» endlich definiert
Mit der Revision der landwirtschaftlichen Absatzförderungsverordnung, der Berg- und Alpverordnung und der Verordnung über die Kennzeichnung «vom Bauernhof» möchte der Bund das Image schweizerischer Landwirtschaftsprodukte im In- und Ausland stärken.
Wohl verpackter Erfolg
Ganzheitliches Verpackungsdenken, Netzwerkplattform, neutrale Ausrichtung, Kommunikation, Weiterbildung: mit diesen Schlagwörtern zog das Schweizerische Verpackungsinstitut SVI an seinem Pressegespräch eine durchwegs erfreuliche Jahresbilanz, die vom Gastgeber Wernli AG in Trimbach meisterhaft verpackt wurde.
Milchkuh-Prämie ab 2007 und Anpassung der Kontingentierung
Der Bundesrat hat letzte Woche verschiedene Landwirtschaftsverordnungen angepasst.
BRC-Zertifizierung einer Mittelmolkerei
Sichere Lebensmittel sind ein Ziel für jeden Lebensmittelhersteller und eine Erwartung von jedem Konsumenten. Zudem bringt eine Zertifizierung der Lebensmittelsicherheit Wettbewerbsvorteile als Lieferant für die Grossverteiler. Im Rahmen einer SHL-Diplomarbeit ging es darum, in der Manser Molki AG in Mörschwil (SG) verschiedene Anpassungen bezüglich Anforderungen der nationalen Lebensmittelgesetzgebung und im Hinblick auf eine Zertifizierung nach einem internationalen Lebensmittelsicherheits-Standard durchzuführen.
«Chancen in einem grenzenlos werdenden Markt»
Fromalp AG ist kein anonymes Unternehmen. Dahinter stehen die beiden Einzelaktionäre, Franz Hofer und Peter Gasser, die in der Schweizer Milchwirtschaft als traditionsbewusste Käsehändler ein Gesicht haben.
Durstlöschen mit einer Prise Frucht
Was früher selber gemacht wurde, steht heute im Regal zum Kauf bereit. Man goss Apfelsaft ins Glas und füllte mit Mineralwasser auf. Je schöner das Wetter, desto dünner die Mischung. Nun bieten die Getränkeanbieter für Hitzegeplagte im Hochsommer seit einigen Jahren fixfertige Apfel- und neuerdings auch Fruchtschorlen mit «gesunden» Zusätzen an.
Campina optimiert Butteraktivitäten
Die niederländische Campina wird in Belgien und Holland die Butter- und Butteröl-Produktion dank neuer Technologien verbessern und erweitern.
Bittergeschmack von Käse
Eine leicht bittere Note gehört bei einigen Käsesorten, wie dem Vacherin fribourgeois, zum typischen Geschmack. Bei den meisten anderen Käsen gilt bitterer Geschmack dagegen als Käsefehler und ist entsprechend gefürchtet. Der Käser hat verschiedene Möglichkeiten zur Bekämpfung von Bitterkeit.
Freundschaft und Humor

Schweizer Öl aus Raps und Sonnenblumen

Dort investieren, wo es was bringt
Die komplexe Kombination verschiedener Verfahren zur längeren Haltbarmachung von Trinkmilch birgt für Klein- und Mittelmolkereien die Hürde einer Mehrinvestition. Im Mittelpunkt steht die betriebswirtschaftliche Frage nach dem Mehrerlös. Hingegen reduzieren sich die Mitgliedschaftsbeiträge zur Vereinigung Schweizerischer Mittelmolkereien (VSMM) stark.
Roboter - die Diener aus Stahl
Roboter liegen im Trend. Das zeigte nicht nur die jüngst zu Ende gegangene Weltausstellung im japanischen Aichi, auf der künstliche Empfangsdamen die Besucher begrüssten. Die weltweite Nachfrage nach Industrierobotern boomt ungebrochen. An der Anuga FoodTec vom 4. bis 7. April 2006 kann ein breites Anwendungsfeld für Robotertechnik in der Lebensmittelindustrie bestaunt werden.
Wiedergeburt in Ain

Rekordhoher Teigwarenverbrauch
Im Jahr 2005 lag der Konsum von Teigwaren in der Schweiz erstmals über 75'000 Tonnen. Die inländischen Teigwarenfabriken konnten ihren Marktanteil gegenüber den - vorwiegend italienischen - Importen leicht steigern. Der Pro-Kopf-Konsum stieg auf über 10 kg.
Melissenjoghurt aus dem Bündner Land
Im Rahmen des Bergmilchprojektes der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft (SHL) sollen neue Ansätze für eine wettbewerbsfähige Milchwirtschaft im Berggebiet evaluiert werden. An konkreten Fallbeispielen sollen mögliche Lösungen aufgezeigt werden, die exemplarisch auch anderen Regionen dienen können. Eine an der SHL eingereichte Diplomarbeit zeigt am Beispiel der Molkerei Lesa in Bever im Engadin eine mögliche Stossrichtung auf.
Wenig Neues beim Lebensmittelrecht
Am gut besuchten Forum zum neuen Lebensmittelrecht in Wädenswil versuchten Mitglieder der Bundesämter, den Anwendern das neue Lebensmittelrecht näher zu bringen und offene Fragen zu klären. Leitfaden der ganzen Tagung war die Äquivalenz zum EU-Lebensmittelrecht.
Lindt & Sprüngli gewinnt Marktanteile
Lindt & Sprüngli erzielte 2005 ein Rekordergebnis und gewann überall Marktanteile. Trotz höherer Rohstoffpreise stieg der Gewinn stärker als der Umsatz.
Der Esprit im Hause Kambly
Die Marke Kambly gilt als die bekannteste und beliebteste Biscuit-Marke der Schweiz. Auch in Frankreich ist Kambly im Segment «biscuits haut de gamme» führend. Das Unternehmen erhielt anfangs März den «Esprix»-Award für Business Excellence - eine Auszeichnung für unternehmerische Spitzenleistungen. Alimenta befragte Kambly-CEO Anton von Weissenfluh über die Aspekte von Business Excellence und die «Philosophie des Hauses».
Ehemaligen-Vorstand neu besetzt
Dieses Jahr versammelten sich die Ehemaligen des Milchwirtschaftlichen Bildungszentrums Sursee in Aadorf im Thurgau. Zur Abrundung des Programms besichtigten die Mitglieder einen Chemieproduzenten.
Coop kämpft gegen Einkaufstourismus
Tieferer Gewinn und fünf Prozent weniger Mitarbeiter: Coop hat kein leichtes Jahr hinter sich. Erfolg verheissen Prix Garantie und Weight Watchers.
Gutes Klima für Lebensmittelbranche
Alle sind sich einig: Der globale CO2-Ausstoss muss gesenkt werden. Beim «Wie'» gehen die Meinungen derzeit noch auseinander - auch in der laufenden Frühjahrssession des Nationalrats. Der CO2-Lenkungsabgabe steht das Modell des so genannten Klimarappens gegenüber. Was sind die Auswirkungen der Debatte für die Lebensmittelindustrie?
Den Gruyère AOC unterstützen

Rechtskunde zu Hygiene und Chemie
Am diesjährigen Bernischen Käsertag wurde einerseits zum total revidierten Lebensmittelrecht orientiert, mit ergänzenden Hinweisen zur Auflösung des MIBD, sowie eine Einführung ins neue Chemikalienrecht gegeben.
Widersprüchlicher Weko-Entscheid zur Mittelland-Molkerei
Die Wettbewerbskommission (Weko) bewilligt den Kauf der AZM durch Emmi. Fünf Monate nachdem der Fall Ende September der Weko vorgelegt wurde, ist die Entscheidung gefallen.
Franzosen wollen ihren Gruyère schützen

Kulturen für intensiveres Käsearoma
Mikroorganismen beeinflussen die Aromabildung während der Käsereifung. Bei Agroscope Liebefeld-Posieux wird daran geforscht, aromabildende Kulturen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu entwickeln.
Willkommene Wasserspender

Hochdorf geht an die lokale Börse
Die Hochdorf-Gruppe steigerte 2005 den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) gegenüber dem Vorjahr von 2 auf 4,8 Mio. Franken. Unter Berücksichtigung eines bescheidenen Umsatzwachstums von 8,1 Mio. Franken auf total 340,7 Mio. Franken hat sich die Gewinnmarge des Unternehmens (Ebitda) von 3,5 auf 4,6% gesteigert. Ausserdem geht das Unternehmen an die Börse Bernex, wo mittelständische Unternehmen kotiert sind.
Durch Kundennähe zum Erfolg
Detaillisten haben in einem harten Geschäftsumfeld durchaus eine Chance. Innovation, Einzigartigkeit und Kundennähe bringen den Erfolg. Dies wurde an der Kundentagung der Molkerei Fuchs deutlich.
Besucherrekord

Grosses Angebot schmälert die Kosten
Welche Kriterien müssen für eine erfolgreiche Biogastronomie erfüllt sein? Werden die bestehenden Label- und Zerfizierungsprogramme der komplexen Gastrowelt gerecht? Dies nur zwei von vielen Fragen einer Fachtagung vom 23. März 2006.
70% der Rohstoffe aus der Schweiz
Auch im 30. Jahr seines Bestehens erwirtschaftete McDonald's Schweiz einen höheren Jahresnettoumsatz. Angesichts der sich in einer schwierigen Lage befindenden Gastronomie setzt das Unternehmen auf «Qualität statt Quantität». In einem Bericht will es seine gesellschaftliche Verantwortung hervorheben.
IGP für die Genfer Schweinswurst Longeole

Von A wie Alpkäse bis Z wie Ziger
Es entsteht ein neues Schweizer Käselexikon. Niklaus Stadelmann, selber Käsermeister und Käsesommelier, ist Verfasser eines neuen Kompendiums Schweizer Käsekunst. Eine Gelegenheit für die Branche, sich von der besten Seite zu präsentieren.
Geniessen statt schnell schlingen
Ende März lud das Gottlieb-Duttweiler-Institut (GDI) in Rüschlikon zu einer Vortragsreihe unter dem Motto «from lifestyle to healthstyle» ein. Gemeint ist damit der neue Trend, dass Gesundheit kein Zustand mehr ist, dem man einfach ausgeliefert ist. Eigenverantwortung ist das Schlagwort, das Gesundheit machbar und konsumierbar macht. Der Umgang mit der Gesundheit - ob richtig oder falsch - beeinflusst entscheidend unseren Lebensstil (und unser Gewissen) und eröffnet neue Markt- und Dienstleistungsmöglichkeiten.
Auszeichnung für Appenzeller-Werbung
Die Schweizer Werbebranche zeichnet alle drei Jahre Kampagnen mit dem Effie-Preis in Gold, Silber und Bronze aus. Von den eingereichten 98 Kampagnen wurden dieses Jahr drei Arbeiten mit Gold ausgezeichnet. Einmal Gold geht an Appenzeller.
Zuckersystem bald auf Diät?
Kurzfristig muss der Schweizer Zucker die Preisgleichheit mit dem europäischen Zucker wieder herstellen. Mittelfristig wird er sich an die EU-Reform anpassen müssen. Das bedeutet eine Preissenkung von 36% und zugleich die Aufhebung der Stützung durch die Eidgenossenschaft. Alle Szenarien sind möglich.
Solidarität und'Diversifizierung

Kein grosses Sparpotenzial mit Fusionen
Im Kanton Bern sind die Strukturen in der Käsereilandschaft gegenüber anderen Gebieten wenig angetastet worden. Mit AOC habe die Dorfkäserei auch Zukunft, war an der Frühjahrs-Hauptversammlung des BMKV zu hören.
Barry Callebaut steigert sich
Der Kakao- und Schokoladekonzern Barry Callebaut ist in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 05/06 profitabel gewachsen. Der Konzern steigerte den Gewinn trotz sinkender Verkaufsmenge im Vorjahresvergleich um 11,3% auf 112,7 Mio. Franken. Der Umsatz stieg um 8,4% auf 2,348 Mrd. Franken.
Volg wird Umsatz-Milliardär
Detailhändler Volg überschreitet im Umsatz die Milliardengrenze. Das Handelsnetzwerk betreibt nun auch 28 Tankstellen-Shops und hat mit «Familienpreis» ebenfalls eine Billig-Linie lanciert.
SMP optimistisch, aber ohne Übermut
Die SMP rechnen für das kommende Milchjahr mit einer Steigerung der Milchlieferungen um mindestens 1,2% auf 3,241 Mio. kg. Bei Mehrmengenanträgen greifen in Zukunft Instrumente und Massnahmen zur Erzielung einer marktkonformen Wertschöpfung.
Leistungsschau der Lebensmitteltechnik
Mehr Besucher und Aussteller - die Anuga FoodTec war mit ihrem Konzept der branchen- und anwendungsübergreifenden Technik auf guten Wegen. Es wurden Neuheiten präsentiert, aber auch simple Nachahmerprodukte finden reissenden Absatz.
«Cailler»-Schokolade in aller Munde
Mit der Präsentation der neuverpackten «Cailler of Switzerland» Ende Februar 2006 hat Nestlé Schweiz Konsumentenschutz, Detailhändlern und Medien ein beliebtes und umstrittenes Thema geliefert. Die Verpackung, gestaltet von Jean Nouvel, soll eine Anlehnung an die moderne Architektur mit ihren Glas- und Spiegelbauten sein.
«Milch und Saft ist unser Geschäft»
Weltweit wird alle 2,7 Sekunden eine Packung von Tetra Pak geöffnet. Die im 2005 produzierten Kartonverpackungen würden, ausgelegt, 18 Mal die Strecke von der Erde zum Mond oder 180 Mal um die Erde herum reichen. Der schwedische Verpackungskonzern präsentierte an der FoodTec Neuheiten.
Noch ein roter Bulle aus dem Osten
Was früher getrennt war, wächst immer mehr zusammen. Das sukzessive Zusammenführen einst getrennter Vorgänge wie das Käse herstellen und affinieren (beides natürlich in artisanaler Sorgfalt), auf Kundenwunsch konfektionieren, vermarkten und effektiv verkaufen wird von der Bodensee Käse AG unter der Führung von Franz Meier erfolgreich praktiziert.
Mehr Freiheit - mehr Verantwortung
Für gut 50 Personen aus der Milchverarbeitung und der Lebensmittelkontrolle war das InterLab-Seminar «Neues EU-Hygienerecht - Konsequenzen für die Untersuchung» wichtig genug, um Anfang März nach Stuttgart-Hohenheim zu kommen. Die Teilnehmenden waren aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Italien angereist.
Erhöhung der Trockenmasse bei Milchpulverprodukten rechnet sich
Die Kernprozesse bei der Herstellung von sprühgetrockneten Milch- und Spezialpulvern sind die Konzentration im Fallstromverdampfer oder der Ultrafiltrationsanlage und die Sprühtrocknung im Sprühturm. Alle diese Verfahren sind energie- und zeitaufwändig. Entsprechend hoch ist das Interesse, die Prozesse zu einer höheren Leistung hin zu optimieren, ohne dabei die Produktqualität zu beeinträchtigen. In einer Diplomarbeit an der SHL in Zusammenarbeit mit Nestlé Suisse SA wurden Möglichkeiten zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung von Milchpulvern untersucht.
Zertifizierungsmarkt im Spannungsfeld
Liberalisierungs- und Globalisierungsschübe führen nicht zum Abbau der gesetzlichen und privatrechtlichen Regeldichte. Logisch, denn bei zunehmender Marktvielfalt wollen alle Zielgruppen klare Antworten auf die gleichen Grundfragen: «Wer garantiert mir, dass da drin ist, was drauf steht und mir das auch noch gut tut'»
Akquisition wird in Italien vorbereitet
Seit zehn Jahren produziert Emmi Lifestyle-und Gesundheitsprodukte. Mit Innovationen will das Unternehmen auch künftig den Frischproduktemarkt erobern - je länger je mehr im Ausland und mit einer gehörigen Portion Zuversicht.
Hügli erneut mit Bestresultaten
Der Nahrungsmittelhersteller Hügli lief im Geschäftsjahr 2005 zu Bestform auf. Sowohl Umsatz als auch Betriebsergebnis und Gewinn konnten überproportional gesteigert werden und erreichten Rekordwerte.
Mit Brot zum Idealgewicht
In einer Pressemitteilung macht die Schweizerische Brotinformation SBI mit dem Titel «Mit Brot gesund zum Idealgewicht'» Schlagzeile. Sie reagiert damit auf den neusten Ernährungsbericht des Bundesamtes für Gesundheit, der vor dem zunehmenden Übergewicht der Schweizer Bevölkerung warnt.
Fastfood in Designbehältern
An der Erfindermesse in Genf vom 5.- 9. April 2006 stellte die Technologische Universität Mara in Malaysia viele Erfindungen vor. Einige basieren auf der in diesem Land einheimischen Ölpalme, die offensichtlich nicht nur zum Produzieren von Palmöl verwendet werden kann. Insbesondere beeindruckt hat das Design der biologisch abbaubaren Fastfood-Behälter.
Schweizer Butter statt Palmfett
Der Trend zu mehr Regionalität und authentischen Produkten geht weiter. Der Luzerner Guetzliproduzent Hug setzt neu Butter anstelle von Palmfett ein. Ursprünglich wahr geplant, Napfbutter zu beziehen.
Vorläufig herrscht noch Ruhe vor dem Sturm
Der Milchsektor ist trotz grosser Veränderungen im Moment stabil. Sind die Karten angesichts der grossen Liberalisierung in drei Jahren schon ausgeteilt?
Zusammenarbeit

Keine Milchbüchleinrechnung
Die Emmi ist nicht gegen eine Mengenbewirtschaftung des Emmentalers. Sie ist jedoch mit dem neuen Informationssystem MISS nicht einverstanden. Zusammen mit der Sortenorganisation Emmentaler Switzerland soll ein anderes Instrument geschaffen werden. Am 8. Juni muss ein Entscheid fallen.
Reifekeller für 13 500 Käselaibe
Neubau Reifelager und Zuschauergalerie, Umbau Verkauf und Restauration sowie Neugestaltung der Besucherinformation kosten die Schaukäserei 4,5 Mio. Franken und sind eine Investition in die Zukunft.
Sbrinz ist nicht nur Käse
Nach einer Talfahrt schaffte es die Sbrinz Käse GmbH erstmals seit Ende der Käseunion, ihre Inland-Verkäufe um 8,5% erhöhen. Nebst dem Versuch, den andauernden Exportrückgang zu stoppen, gilt es vorerst, diese Käsesorte in den Köpfen der Konsument/-innen der Ost- und Westschweiz zu verankern.
KOS-Versammlung im Flughafen Genf
«Als äusserst erfreulich» bezeichnete Matthias Kunz, Präsident der Käseorganisation Schweiz (KOS), die Resultate des Jahres 2005. «Die Restrukturierung der letzten zehn Jahre ist beendet und das Gleichgewicht zwischen Produktion und Markt erreicht.»
Rapsöl, Olivenöl und Omega-3
Die Omega-3-Fettsäuren wurden in den letzten Jahren stark thematisiert. Sie spielen bei der Prävention von Herz- und Gefässerkrankungen und dabei insbesondere von Herzrhythmusstörungen und plötzlichem Herztod eine entscheidende Rolle. Da Omega-3-Fettsäuren mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden, haben sie eine grosse praktische Bedeutung in der kardiovaskulären Prävention. Dieses Thema wurde am Ärzteseminar im Schweizer Herz- und Gefässzentrum am Inselspital Bern behandelt.
Immer raffiniertere Getränke in immer raffinierteren Verpackungen
Runde, ovale, sechs- und mehreckige Formen werden von den Herstellern von Getränkeverpackungen angeboten. 1,22 Liter trinkt der Durchschnittsschweizer täglich aus verpackten Produkten, ein Chinese nur 0,3 Liter. Eine Übersicht von Zahlen, Fakten und Trends aus der Getränkewelt.
Heimliche und meist unerwünschte Untermieter im Käsekeller
Von Käsemilben befallene Käse führen gelegentlich zu Beanstandungen durch Kunden oder Lebensmittelkontrollbehörden im Ausland. Es gibt jedoch auch ausländische Käsesorten, die absichtlich mit Milben infiziert werden, um eine besondere Geschmacksnote zu erreichen.
Viele Abwesende

Minoteries mit Gewinnrückgang
Die Mühlen-Gruppe Minoteries schloss das Geschäftsjahr 2005 mit leicht tieferem Umsatz und Gewinn ab. Die Eigenmittelbasis konnte weiter verbessert werden, was eine Dividendenerhöhung zulässt.
Neues, flexibles Beutelabfüllsystem für Fruchtzubereitungen
Die Frutarom hat ihre Produktionsstätte mit einer neuen, aseptischen Beutelabfüllanlage für Frucht- und Gemüsezubereitungen erweitert.
Gefahr bei innerbetrieblichem Transport
In der Lebensmittelindustrie hat der innerbetriebliche Transport einen grossen Stellenwert. Die verschiedensten Flurförderzeuge stehen im Einsatz. Gerade in der Produktionslogistik bestehen oft erhebliche Lücken bei der Ausbildung der Mitarbeitenden im Umgang mit Transportmitteln wie etwa Staplern.
Beispielhafte Arbeitssicherheit
Für die Gesundheit und Unversehrtheit ihrer Mitarbeitenden engagiert sich die Pasta Premium AG vorbildlich. Nach einer gründlichen Gefahrenermittlung und Risikobeurteilung wurde eine massgeschneiderte Lösung für den Teigwarenhersteller entwickelt.
Die Fachmesse Lefa fällt vorläufig ins Wasser
Die Igeho, das Basler Pendant zur Gastronomia, hat die noch nicht entzündete Fackel einer Messe im Lebensmittelsektor übernommen. Das Projekt Lefa hat die Messe Schweiz aber nicht ganz aufgegeben.
Zu Besuch bei der Chocolat Frey
Über 110 Berufskollegen trafen sich an der Generalversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Lebensmittel-Wissenschaft und -Technologie (Sglwt), was auch dem Gastgeber Chocolat Frey AG und der zentralen Lage im aargauischen Buchs zu verdanken ist. Die Sglwt-GV ist für deren Mitglieder ?Lebensmittelingenieure und -ingenieurinnen - zudem ein beliebter Networking-Treffpunkt.
Nespresso-Produktion rund um die Uhr
Bei Nestlé Nespresso palettieren drei Kuka-Roboter in Schachteln verpackte Kaffee-Kapseln. Auf Grund ihrer langen Reichweite überwinden die Palettierprofis etwa drei Meter Höhenunterschied zwischen der anliefernden Fördertechnik und den Zielplätzen. Zudem erzeugen die «rund um die Uhr» eingesetzten Roboter mit ihren flexiblen Vakuum-Sauggreifern ein von Lage zu Lage verschobenes Stapelbild und somit stabile Versandeinheiten.
Heimkehr der erfolgreichen Käser
Was die Politprominenz und die Medien zu der erfolgreichen Käserschaft meint, zeigt ein Überblick der Stimmen zum heimgekehrten Käseweltmeister Christian Wüthrich und der erfolgreichen Schweizer Mannschaft.
Starker Auftritt der Franzosen
«Nichts als Käse» - so lässt sich der Auftakt der Studienreise beschreiben, den ein Besuch des «Salon du Fromage» in Paris bildete. Der Zufall wollte es, dass der Beginn dieser Fachmesse mit der Anreise unserer Gruppe via Paris zusammenfiel. Hier präsentierten sich vorwiegend französische Käsehersteller, darunter auch diejenigen Unternehmen, die wir im Verlauf der Woche besuchen sollten, dem Fachpublikum.
Klinikkost mit regionalen Produkten
Den Erlebnis- und Kulturraum Bodensee geniessen und fördern. Diesem Leitgedanken ist das Projekt «Tafelfreuden Bodensee» verpflichtet, und zwar über die Ländergrenzen hinweg.
Vitafoods International in Genf
Interessierte Berufsleute aus aller Welt trafen sich an der Nutriceutical oder Gesundheitsprodukte-Messe in Genf. Über 350 Firmen stellten ihre neusten Forschungsprodukte aus, einige davon aus der Schweiz. Der Trend zu gesunder Ernährung, natürlichen Heilmitteln beziehungsweise natürlicher Gesunderhaltung ist weiter am Wachsen. Übergewicht, Cholesterin, Fettsäuren, Antioxidantien, kardiovaskuläre Risikofaktoren usw. wurden von verschiedensten Seiten beleuchtet.
Die Vorteile des Freihandels mit der Europäischen Union
Das Volkswirtschaftsdepartement und das Departement für auswärtige Angelegenheiten prüfen die Durchführbarkeit eines Freihandelsabkommens für Nahrungsmittel mit Europa. Der Bundesrat erwartet den Bericht der Verwaltung Anfang Juni.
Fitness-Wurst: fettarm und lecker
Knackige Wiener, saftiger Bierschinken und herzhafte Lyoner sind sehr beliebt. Unter der Pelle versteckt sich jedoch viel Fett. Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) in Freising haben gemeinsam mit einem Metzgermeister ein neues Herstellungsverfahren für Wurstprodukte mit nur 2,5% Fett entwickelt.
Roboter handhaben Pralinen
«Die Nachfrage nach Robotersystemen hat in der Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie stark zugenommen», benennt Joachim Rohwedder, Vorsitzender des Vorstandes des VDMA-Fachverbandes Robotik + Automation einen der Wachstumsmärkte der Branche.
Von der Schiene auf die Strasse
Die SBB Cargo spart. Ab Ende Mai werden nur noch rund die Hälfte der bisher 650 Zustellpunkte bedient. Bedeutet dies für die Lebensmittelindustrie mit Gleisanschlüssen der Umstieg auf die Strasse? Kombinierte Schiene-Strasse-Lösungen werden schon benützt.
Eine neue Joghurtkultur mit Bio-Knospe
Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP) hat eine neue Starterkultur für Joghurt entwickelt, die seit Mitte Mai im ALP-Kulturensortiment mit Bio-Knospe-Label zum Verkauf angeboten wird. Diese Joghurtkultur, J550, eignet sich ausgezeichnet zur Herstellung gerührter, milder Joghurts.
Heimatlose Unternehmen?
Der Heimatbegriff gewann im 19. Jahrhundert an Bedeutung, als diese in der Erfahrung vieler Menschen verloren zu gehen drohte. «Der Proletarier hat keine Heimat», so eine trotzige Feststellung aus der damaligen Arbeiterbewegung zu Zeiten grosser Industrialisierungswellen. In der globalisierten Marktwelt scheinen heute eher die Unternehmen heimatlos zu werden. Jenseits (hoffentlich) überwundener nationaler Mythen suchen Menschen und Unternehmen vermehrt wieder nach einem sinnvollen und verantwortungsvollen Heimatbegriff.
Vier Gemeinden und ein Projekt

Gruppierung diverser regionaler Spezialitäten
Als Gast der «Produits du Terroir» des Kantons Freiburg in Môtier, Vully, löste die junge Genossenschaft «Pays Romand Pays Gourmand» eine offene und konstruktive Diskussion aus.
100 Jahre MerlotTrauben im Tessin

Kulinarisches Erbe als Zukunftschance
Das gut vernetzte Team des «Vereins Kulinarisches Erbe der Schweiz» erforscht derzeit die Traditionsprodukte der Schweizer Lebensmittelbranche. Aktive Unterstützung leistet dabei auch die Slow Food-Bewegung. Welche konkreten Resultate sind aus dieser Forschungsarbeit zu erwarten? Entsteht ein «Lebensmittel-Ballenberg» oder liefert die Erhebung konkret nutzbare Grundlagen für die Zukunft der Schweizer Ernährungswirtschaft?
Inspektoren vor unsicherer Zukunft
Die Vereinigung Milchwirtschaftlicher Inspektoren und Berater (VMIB) tagte dieses Mal im thurgauischen Weinfelden. Anlass zu Besorgnis gab die Entflechtung der Qualitätskon-trolle der Verkehrsmilch, der Milchinspektion und -beratung in neue Strukturen.
Rechtssichere Marke für Export
«Bratkäse» unter dem Label von Raclette'Suisse erfuhr im vergangenen Geschäftsjahr eine Ausdehnung der Inlandnachfrage von nahezu 3,5%. Im Export belief sich die Zuwachsrate auf 18% bzw. 156 t. Eine erneute Gesprächsrunde zeigt den letzten Versuch um die dringende Beilegung des Raclette-AOC-Streits.
Showtime für Cappuccini & Espressi
Die Leitmesse der international orientierten Kaffeebranche, die «World of Coffee», fand vom 19. bis 21. Mai 2006 erstmals in der Schweiz statt. Neue Motivation und Inspiration holten sich die Profis der Kaffeebranche bei vier Weltmeisterschaften in der Kaffee-zubereitung und -degustierung und einem vielseitiges Konferenzprogramm, die gleichzeitig zur Messe stattfanden.
Porträt: Chäshütte Walther, Rüfenacht
Seit Herbst 1988 führen Monika und Fritz Walther die Chäshütte in Rüfenacht. Sie werden unterstützt von ihren vier schulpflichtigen Kindern und drei Teilzeitangestellten. In ihrem Quartierladen bieten sie neben einer grosszügigen Käsepalette, Milchprodukte, Fleisch- und Wurstwaren, frisches Brot, Obst und Gemüse aus der Region und Wein aus dem In- und Ausland an. Mit verschiedenen Events und der bereits legendären Milchtour versuchen Walthers, Kunden zu erhalten und Neukunden zu gewinnen.
200 Mal ein «Abklatsch» pro Woche
Immerzu Proben nehmen, heisst die Devise für eine lückenlose Hygiene. Um Kreuzkontaminationen zu verhindern, werden Lebensmittel und vor allem gekochte Fleischerzeugnissse vermehrt in Reinräumen abgepackt.
Der Mythos der Coquilles St. Jacques
Zehn Studenten der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft sind dem Mythos der Jakobsmuscheln bei Ocemar, in Bréville-sur-Mer, auf den Grund gegangen. Anlass dazu war das zur Ausbildung gehörende Wochenmodul mit dem Thema: Lebensmittelproduktion und -verarbeitung in Europa.
Hygienischer ohne Ecken und Kanten
In den vergangenen Jahrzehnten wurden grosse Schritte bei der Optimierung der Produktionstechnik gemacht. Heute steht vor allem das Thema Hygiene im Vordergrund.
Nervosität an den Aktienmärkten
Weltweit haben in den letzten Wochen die Aktienmärkte korrigiert. Der Partylaune ist Unsicherheit, Skepsis und Nervosität gewichen.
Zukunftsbranche Gebäudereinigung
Professionelle Gebäudereiniger haben mit den zahlreichen Gebäuden und Anlagen der öffentlichen Hand (Spitäler, Eisenbahnwaggons, Schulen) ein festes Auftragsvolumen. Auch die Privatwirtschaft vergibt immer mehr Reinigungsaufträge an professionelle Equipen.
Nicht-tarifäre Handelshemmnisse'im Fokus von WTO und Codex
Nicht-tarifäre Handelshemmnisse sind für den Welthandel ebenso hinderlich wie Zölle. Der Abbau der nicht-tarifären Schranken ist daher im Interesse der Wirtschaft. Allerdings versuchen international tätige Konzerne traditionelle Produkte zu ihren Gunsten zu globalisieren, wie das Beispiel Emmentaler zeigt.
Neuer Zerlegebetrieb für Rindfleisch
Die schon seit langem angekündigte Schliessung des Schlachthofes in Bern ist letzten Frühling Tatsache geworden. Im logistisch perfekten Deisswil BE, an der Autobahn gelegen, hat die Lüthi & Portmann Gruppe in kurzer Zeit einen modernen Zerlegebetrieb gebaut.
Fruchtiger Durchzug im Getreideriegel
Die Schweiz ist zwar das Mutterland des Birchermüeslis, nicht aber des Getreideriegels. Der Riegel hat im Zuge eines immer mobileren Lebensstils seinen Platz im täglichen Ernährungsplan von Sportlern, Jugendlichen und Berufstätigen gefunden. Doch was heute ein gesunder Riegel ist, wird schon morgen anders beurteilt.
Ein Schritt Richtung Anpassung der Einfuhrzölle
Der Zuckerpreis ist für die Schweizer Lebensmittelindustrie deutlich teurer als für die europäische Konkurrenz. Das hat einen negativen Einfluss auf die Konkurrenzfähigkeit. Mit der Anpassung der Einfuhrzölle wird eine Lösung angestrebt.
Im Land von Calvados und Cidre
Der Calvados von Christophe Dutois aus der Normandie wird von einem kleinen Kreis von Kennern und Liebhabern geschätzt und auch an die gehobene Gastronomie geliefert. Die Spitzenerzeugnisse, welche auf dem Landgut «Coeur de Lion» hergestellt werden, erhielten seit 1971 über 400 Auszeichnungen und Medallien. Um solch hochwertige und qualitativ hochstehende Produkte herstellen zu können, wird auf dem Betrieb mitten im Pays d'Auge im Département Calvados auf jeder Stufe der Produktion auf beste Qualität geachtet.
Milch - Einfluss auf Zusammensetzung
Tierhaltung, -fütterung oder Produktionstechniken haben einen Einfluss auf die chemische Zusammensetzung von Kuhmilch. Die Resultate einer Untersuchung an ALP ergeben wichtige Informationen zur Zusammensetzung von Kuhmilch in Abhängigkeit des Tagesverlaufes, der Fütterungsperiode und der Herden.
Exportverbot für argentinisches Rind
Die argentinische Regierung hat den Export von Rindfleisch verboten, um die Inlandpreise zu senken und Rindfleisch für arme Verbraucher bezahlbar zu halten.
Lebensmitteltechnologie an der HSW
Jedes Jahr beginnen zwischen 50 und 60 junge Leute ihr Studium der Lebensmitteltechnologie an der Hochschule in Wädenswil (HSW). Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufslehre mit Berufsmaturität oder eine Maturität mit einem anschliessenden Jahr Praktikum.
Berufsbildung in Frankreich
Saint-Lô Thère ist eine der sechs nationalen Molkereischulen (Ecoles Nationales de l'Industrie Laitière ENIL) in Frankreich. Die öffentlichen ENIL unterstehen dem Ministerium für Landwirtschaft und Fischerei und bilden das technische Personal sowie die Kader in der Milch- und Lebensmittelindustrie aus.
Der Revolution der Roboter

Triathlon für junge Milchwirtschafter
Die Fachschulen I und II des MBZ Surseee feierten im Rathaus in Sursee den Abschluss. Rückblicke auf Schulalltag wurden von Lehrern wie Schülern gegeben. Ausblicke auf Milchwirtschaft auch von Polititk und Verbandsoberen.
Heiligenschein für Gross und Klein
Das Zertifizierungsinstitut SQS organisierte zusammen mit der Föderation schweizerischer Nahrungsmittelindustrien (Fial) eine Tagung zum komplett neu revidierten Lebensmittelrecht und zu Fragen international eingeführter Food-Safety-Standards.
Positive Schlussbilanz und viel Zuversicht

Doppelspitzen - ein Zukunftsmodell?
Komplexere Anforderungen in der Unternehmensführung verlangen nach neuen Führungs- und Arbeitsmodellen. Drei Absolventen der Fachschule II des Milchwirtschaftlichen Bildungszentrums Sursee suchten in einer Projektarbeit nach Lösungsansätzen.
Danone wächst auch ohne PepsiCo
Vor Jahresfrist kursierten Gerüchte um eine rasche Übernahme von Danone durch PepsiCo. Danone hat seither gute Zahlen vorgelegt und ist an der Börse stattlich bewertet.
Schwarze Zahlen, rote Zahlen
Zweimal konnte die Schaukäserei den Milchlieferanten eine Erhöhung der Milchpreise auszahlen. Gestiegen ist die Produktion von Emmentaler, gesunken jene des Bio-Emmentalers. Der Verlust beträgt 215'400 Franken.
Honigsüsse Tradition aus dem Züribiet
Die Lust auf den dünnen Honigkuchen mit den schönen Bildmotiven war schon Ende des Mittelalters verbreitet. Ein 166-jähriges Unternehmen oberhalb des linken Zürichseeufers hält an der Tradition des «Tirggel-Flämmens» fest und entwickelt die Technologie weiter.
Cremo kauft eigene Aktien zurück

Der Kompromiss zur Mengensteuerung
An der Delegiertenversammlung von Emmentaler Switzerland (ES) vom letzten Donnerstag wurde ein Kompromiss ausgehandelt: Zusätzliche 1500 Tonnen können nun an Interessierte vergeben werden, die in diesem Markt rosarot sehen. Ausserdem überträgt die ES die Mengensteuerung für ein Jahr an die von Käsern gegründete einfache Gesellschaft.
Was isst die Schweiz?
Welche Gesundheitsrisiken geht der Schweizer/die Schweizerin mit seiner täglichen Fehlernährung ein? Was macht die Schweiz, um diese prekäre Situation zu verbessern? Diese und andere Themen werden im fünften Schweizerischen Ernährungsbericht, der vom BAG in Auftrag gegeben worden war, angesprochen.
Fleisch - alles andere ist Beilage
Die letztes Jahr wieder positiveren Zahlen des Schweizer Fleischkonsums lassen einen Trend nach oben erkennen. Es gibt aber Störfaktoren, welche der Fleischbranche Sorgen bereiten.
Milch und Fleisch praxisnah erforschen
Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP) ist 2004 aus der Fusion der früheren Forschungsanstalten für Nutztiere in Posieux (RAP) und für Milchwirtschaft in Liebefeld (FAM) entstanden. Die Stärken der FAM lagen bei praxisnaher Forschung, Wissenstransfer und Beratung. Sie konnten durch die Fusion zu ALP auch auf die Fleischverarbeitung ausgedehnt werden.
Vom Footballcrack Ben Röthlisberger bis zur Berner Zungenwurst
Verkaufen sich Schweizer Produkte mit dem Aufdruck «Swiss» oder «of Switzerland» im Ausland besser? Wie sieht das Ausland die Schweiz und ihre Produkte. Inwieweit kann eine gemeinsame Marketingstrategie «Swissness» den Export unterstützen. Diesen Fragen versuchten Experten und Interessierte an einer Tagung vom Schweizerischen Verband für Agronomen (Svial) auf den Grund zu gehen.
Der SBV will vorderhand warten

Frische trotz Stromsparmassnahmen
Supermärkte benötigen viel Energie für die Kühlung von Lebensmitteln. Neue Systeme senken den Stromverbrauch
Glace mit Niedrigtemperatur herstellen
Die Glace-Produktion nach dem neuen innovativen Niedrigtemperatur-Verfahren bietet viele Vorteile. Angefangen von neuen Produkten für Feinschmecker oder Gesundheitsbewusste bis hin zu massiven Kosteneinsparungen. Bisher hat sich dieses Verfahren noch nicht durchgesetzt, da keine kompletten Produktionslinien verfügbar waren
Weniger Masse, dafür grössere Vielfalt
Zu sommerlichen Abendtemperaturen fanden um die 1000 von rund 3850 Aktionär/-innen der Basler Regionalbrauerei «Unser Bier AG» am 7. Juni 2006 zur bereits 8. Generalversammlung den Weg in die Kunsteisbahn. Die Zahlen der GV 2005 belegen, dass die durchschnittliche vor und nach der GV bezogene Dividende 1,5 Liter betrug!
Wellnesswurst und Käsesteak
Globale Gefahren wie die Vogelgrippe bedrohen stets auch Schweizer Fleischumsätze. Qualitäts- und Labelprodukte sind gefragt, wenn der Mehrpreis im Verhältnis zum Zusatznutzen steht. Aktuellen Einbrüchen beim Geflügelfleisch steht die Erholung beim Rind- und Schweinefleischumsatz gegenüber. Nach jahrelangem Rückgang stabilisiert sich der Fleischmarkt insgesamt, trotz stärkerem Fisch- und Vegiangebot.
Selber kneten und Dreifrontenkampf
Gute Hefe, naturbelassene Mehle und Qualitätsgetreide, möglichst ohne «überflüssige Labels», würden genügen, um gutes Brot herzustellen. Die Bäckerschaft sieht sich aber mit gewerbefeindlichen Bestimmungen konfrontiert.
SB-Angebote kurbeln Käseexport an
Switzerland Cheese Marketing (SCM) meldet erfreuliche Kennzahlen aus der Exportfront der Schweizer Käsewirtschaft. Dies sei u.a. durch die erfolgreiche Distributionsausweitung in die Selbstbedienungsregale (SB) zurückzuführen. CEO David Escher sieht sich in der Strategie bestärkt, in der Kommunikation auf die europäischen Kernmärkte zu fokussieren.
Hoch bewertete Coca-Cola-Aktien
Weltweit ist Coca-Cola die bekannteste und wertvollste Marke. Auch die Aktien sind hoch bewertet, obwohl deren Kurs seit fünf Jahren an Ort getreten ist.
Umbau der Biersteuer ohne Einfluss auf den Preis einer Stange
Der Nationalrat hat einen Präventionsartikel in das Biersteuergesetz eingefügt. Bier wird neu nach dem Alkoholgehalt besteuert.
Wenn der Nachfolger im Laden fehlt
Gegenseitiger Ansporn, Aussprachen und gute Ideen sollen bei Zusammenkünften ausgetauscht werden. Dies fordert Rudolf Scheidegger, Präsident des Schweizerischen Verbandes des Milch-, Butter und Käsehandels.
Die Black Box fährt im Kühlfahrzeug immer mit
Lückenlose Kontrolle der Temperaturen von gefrorenen und transportierten Lebensmitteln sind heute möglich.
Gruyère endlich AOC!

Hundert Jahre Zuckerverarbeitung in Rupperswil
Der Zuckerhandel ist ein Termingeschäft. Die Zuckermühle Rupperswil ist den Marktgesetzen ausgesetzt, aber ein neues Zuckerregime sollte sie nicht allzu sehr beeinflussen.
Die Medaillen des Erich Hunkeler

Keine Messe im Käse- und Milchland
Die Fromage wird verschoben. Mangelnde Ausstellerzahl, herbeigeführt durch nicht optimale Hallenbelegungen, haben zu diesem Entscheid geführt. Die Schweiz steht nun ohne Käsemesse, aber auch ohne Fleischmesse da.
Hin zur Branchenverantwortung
Die Branchenorganisation Molkereimilch (BOM) ist die paritätisch ausgestaltete Branchenorganisation, in welcher sowohl die Milchproduzenten als auch die Milchindustrie ihre gemeinsamen Interessen, insbesondere dasjenige an einem geordneten und planbaren Milchmarkt, wahrnehmen wollen. Gegenüber den bereits bestehenden, produktspezifisch ausgerichteten Branchenorganisationen Butter (BOB) und Milchpulver (BSM) soll die BOM eine gesamtheitliche Planung der Ausregulierung des Milchmarktes vornehmen.
Schockgefrorener Mozzarella
Kühlen verlangsamt bekanntlich biologische und chemische Reaktionen. Mit ultraschneller Kühlung kann das Herstellverfahren und die Qualität von Lebensmitteln optimiert werden. Wichtige Faktoren in einem Markt, auf dem Convenience-Produkte in sind und ausserdem Produkte exportiert werden wollen.
Intaktes Umfeld für den Schweizer Käseexport
Die SCM schliesst 2005 bei einem Nettoerlös von 37,76 Mio. Fr. und Projektkosten von 33,2 Mio. Fr. mit einem konsolidierten Betriebsergebnis von 310'100 Fr. ab. SCM-Neumitglieder sind die Geska, Bodensee Käse und LATI.
Nanotechnologie im Lebensmittel- und Verpackungsbereich?
Was wird unter dem Begriff Nantotechnologie verstanden? Was sind ihre Chancen wie auch ihre Risiken, und welche Anforderungen werden an sie gestellt? Das Potenzial der Nanotechnologie wurde kürzlich in einem Workshop in Deutschland vorgestellt.
Brot - die Suche nach der Qualität
Seit Jahren sinkt der Schweizer Brotkonsum. Um die Kehrtwende einzuläuten, ist eine aktuelle und umfassende Erfassung der Brotqualität von Nutzen. Die Abteilung Lebensmitteltechnologie der Hochschule Wädenswil unter der Leitung von Michael Kleinert setzt einen Schwerpunkt bei der Brot- und Backwarenforschung und der Suche nach einem System der Qualitätsbewertung.
Verpackungstrends und Innovationen
Lebensmittelverpackungen müssen nicht nur funktionell sein, sie sollten auch den ökologischen Ansprüchen entsprechen und Marke-tingaufgaben übernehmen. An einer Tagung, organisiert vom Schweizerischen Verband für Ingenieur-Agronomen und Lebensmittelingenieure, gaben verschiedene Fachkräfte Einblick in dieses komplexe Gebiet.
Potenzial der unscheinbaren Branche
Die Verpackungswirtswirtschaft könnte eigentlich zufrieden sein. Das Bedürfnis nach verpackten Produkten wuchs in den letzten Jahren kontinuierlich. Die weltweiten Umsätze dieser Branche sind auch mit denjenigen der Pharmabranche vergleichbar.
Saucen zum Dippen und Schlemmen
Markus und Silvia Hänni produzieren in Tägerwilen pro Jahr rund 100 Tonnen Haus-Saucen. Wenn es um die geschmackliche Bereicherung von Gemüse, Fleisch und anderen Nahrungsmitteln geht, so sind Markus und Silvia Hänni die richtige Adresse. Sie stellen ihre Haus-Saucen mit viel Hingabe her.
Such die Kunden, die dich schätzen!
«Premium» für eine angeblich höhere Qualität eines Produkts, das einen höheren Preis rechtfertigen soll, wird zum inflationär gebrauchten Begriff. Nicht nur die Konsumenten der hochkomplexen Warenwelt mögen da zuweilen verwirrt sein. Vertreter der im harten Wettbewerb stehenden Konsumgüterindustrie liessen sich an einer «Euroforum»-Fachtagung inspirieren, was mit der Fokussierung auf Erstklassigkeit geleistet werden könnte.
Für die Flexibilität

St-Uguzon zu Besuch bei L'Etivaz

Emmi verstärkt Präsenz in Italien
Emmi übernimmt per 1. Juli 2006 die norditalienische Molkerei Trentinalatte S.p.A. Das Familienunternehmen ist auf die Produktion von Joghurt und Joghurtdrinks spezialisiert. Als neuer CEO Emmi Italien konnte zudem Gilberto Cappellin gewonnen werden.
Soja ohne Urwaldschaden
Der Bedarf an Sojaschrot für Futtermittel nimmt stark zu. Um die sozialen und ökologischen Folgen klein zu halten, kommt jetzt Soja nach den «Basler Kriterien» - mittelfristig auch für Lebensmittel.
Bogenoffset für Verpackungen
Beinahe alle Lebensmittel auf dem Markt sind zu ihrem Schutz verpackt. Diese Verpackung identifiziert das Produkt, ist optisch ansprechend und enthält notwendige Informationen. Viele Verpackungen sind aus Papier oder Karton und werden im Fachjargon Wickel, Kissen, Etiketten, Faltschachtel usw. genannt.
Hochdorf an Berner Börse kotiert
Unter den neu kotierten Firmen finden sich auch zwei aus dem Nahrungsmittel- und Getränkesektor. Die Hochdorf-Gruppe und Thurella sind jetzt am Tableau der Berner Börse.
«Nach dem Spiel ist vor dem Spiel»
Die milchwirtschaftliche Berufsfachschule Sursee feierte erneut den erfolgreichen Abschluss der Berufslehren junger Leute und den Übertritt in den «richtigen» Berufsalltag.
Der Entscheid zur Raclettebezeichnung ist endlich gefällt
Der Entscheid der Rekurskommission fiel am 28. Juni. Raclette wird nicht als traditionelle Käsebezeichnung betrachtet. Der Name Walliser Raclettekäse hingegen kann geschützt werden.
Trutenfleisch in aller Munde
Weihnachten, Thanksgiving - der Truthahn hat auf den Festtagsmenüs seinen festen Platz. Aber auch Trutenschnitzel, Trutenschinken und andere Spezialitäten sind bekannnt und beliebt und gelten als gesundes, fettarmes Fleisch.
Codex-alimentarius-Kommission in Genf

Bald Phytosterole in Milchdrinks?
Ein patentangemeldetes Rapsöl, welches cholesterinsenkende Phytosterole enthält, gibt es durch ein neues Prozessverfahren bereits. Ungeahnte Möglichkeiten in diesem Functional-Food-Bereich könnten künftig ausgenutzt werden.
Wenn dereinst 500 Franken für 1 dl Milch bezahlt werden
Alimenta führte mit Dr. Christoph Meili, CEO und Gründer von «Die Innovationsgesellschaft» in St.Gallen, dem Schweizer Nanotechnologie-Beratungsunternehmen, ein Gespräch über Möglichkeiten zur Herstellung von Nahrungsmitteln mittels Nanotechnologie (NT).
Die Lehrbriefe sind verteilt
13 Milchtechnolog/-innen und elf Milchpraktiker/-innen erhielten ihre Lehrbriefe und Atteste. Damit ging am Berufsbildungszentrum in Wil eine erste, wichtige Lehretappe im Berufsleben zu Ende.
Staatliche Subventionen für die europäische Fleischwirtschaft
Die Frage der Subventionen, welche die EU den lebensmittelverarbeitenden Betrieben gewährt, wird immer wieder aufgeworfen. Die Migros hat die ETH damit beauftragt, genaue Zahlen zu liefern.
Für jeden Geschmack

Braucht es laktosefreie Joghurts?
Bei laktoseintoleranten Personen können nach dem Verzehr von Milch verschiedene Beschwerden auftreten, da diese Personen die in der Milch vorhandene Laktose nicht vollständig verdauen können. Joghurt wird jedoch trotz der noch vorhandenen Laktose von dieser Personengruppe recht gut vertragen.
Eine Taxifahrt für 250 Gramm Käse
Chinas Küche basiert traditionellerweise auf Soja und pflanzlicher Ernährung. Doch seit es im Reich der Mitte ökonomisch aufwärts geht, halten Eiscrème, H-Milch und Milchpulver für Kindernährmittel und Aufbaupräparate Einzug in die Haushalte der Besserverdienenden.
Gesund und gut

Die Branche der Teilzeitstellen, hohen Frauenquote und Lehrlinge
Diesen Mai veröffentlichte die BAK Basel Economics eine von Coop, Denner, Manor, Migros, Valora und Charles Vögele in Auftrag gegebene Studie über die Bedeutung des Detailhandels für die Schweizer Volkswirtschaft. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig der Detailhandel für die Schweizer Wirtschaft wirklich ist.
Nischenplayer in der Glacebranche
Gelati Gasparini in Basel behauptet sich seit einem halben Jahrhundert mit innovativen Ideen auf dem Glacemarkt. Das Zollicornet und die unkonventionelle Verpackung machen Gasparini einzigartig. Daneben setzt die Firma auf die Integration von sozial Schwächeren.
Die Armee XXI verlässt sich beim Lebensmitteleinkauf auf den Markt
Die Schweizer Armee gibt pro Jahr über'61 Mio. Franken für den Einkauf von Lebensmitteln aus. In der Beschaffung der Verpflegung verhält sich die Schweizer Armee wie ein ganz «ziviler» Marktteilnehmer. Der freie, aber ökonomische Warenbezug wird gross geschrieben, und althergebrachte Privilegien für Lieferanten gelten nicht mehr.
Alimenta und was unsere Leser und Leserinnen davon halten
Nach einem Jahr Alimenta wollten wir die Ansicht unserer Leser kennen lernen. Hier einige Meinungen aus der Umfrage.
Handel muss Glückshormone streuen
«Overstored» sei die schweizerische Detailhandelslandschaft nach Meinung der Marketingexperten. Während der Handel an Marktmacht gewinnt, sind Kooperationen zwischen Industrie und Handel spärlich .
Thurella will jährlich 10% wachsen
Der grösste Schweizer Apfelsaftproduzent ist neu an der Berner Börse kotiert. Thurella will künftig vermehrt im Ausland Fuss fassen und strebt ein durchschnittliches Wachstum von 10% pro Jahr an.
Délice de Schönried, Ziegenmutschli, Reblochon und Schönriederli
Die Ausstrahlung von Tourismusgebieten auf dort heimische Produkte ist gegeben. Die Molkerei Schönried sieht darin Chancen und hat letztes Jahr die Produktion ausgebaut. Einige Käse haben Medaillen an der Bergkäseolympiade gewonnen.
UHT-Schaf- und -Ziegenmilch?
UHT-Erhitzungsversuche von Schaf- und Ziegenmilch zeigten, dass nur Ziegenmilch, die mit dem schonenden direkten Verfahren erhitzt und kühl gelagert wurde, während 6 Wochen ausreichend stabil blieb. Eine Herstellung von UHT-Schaf- oder -Ziegenmilch ohne Stabilisatoren ist in der Praxis kaum realisierbar.
Dünne Luft und gesunde Kräuter
Kühe auf der Alp mögen das Panorama geniessen, aber sie leiden auch etwas an Höhenkrankheit und geben weniger, dafür gesündere Milch.
Wunderbeere und Bauernpower
Schon mal etwas vom traditionellen Grundnahrungsmittel «Sassamanesch», «Ibimi» oder «Atoqua» gehört? Wohl kaum. Dann ist es Zeit für eine kulinarische Fährtenlese zurück in die Anfänge der modernen amerikanischen Geschichte, den vielfältigen Verwendungszwecken einer wundersamen Beere und dem Vermarktungserfolg einer landwirtschaftlichen Genossenschaft, der bis ins Getränkefach der Schweizer Kühlschränke hinein reicht.
Amselspitz - mit Kusshand ergreifen
Mehrwerte schaffen mit äusserst schonender Joghurtherstellung unter grosszügigem Einsatz von Früchten. Wer hier hinunterschlingt, versündigt sich am Qualitätsprodukt mit Slow-food-Qualitäten. «Amselspitz» liegt in den Händen eines jungen Paars, das die Linie mit Ehrgeiz weiterentwickeln will.
Der Geissenpeter von Forel

Was macht Ziegenmilch so besonders und bekömmlich?
Ziegenmilch wird von Fans als sehr bekömmlich, nicht allergieauslösend, leicht verdaulich, ja sogar als Heilmittel gegen diverse Beschwerden oder als Verjüngungsmittel angepriesen. Andere wiederum empfinden sie nur als bockig und unangenehm und können sich überhaupt nicht mit ihr anfreunden.
Eine Nische in der Landwirtschaft
Der Landwirt Alfred Bruni hat sich auf die Herstellung von Milchautomaten und einen Milkshaker spezialisiert. Bis vor einem Jahr war Alfred Bruni aus Hefenhofen noch Landwirt und Industrieunternehmer.
Frische gegen Billigdiscount
Der Konsument ändert bekanntlich sein Verhalten zur Nahrungsaufnahme. Diesem Trend folgen Lebensmittelproduktion, Handel und Gastronomie. Auch Messen passen sich an.
Die Ziege springt weiter als die Kuh
Ziegenkäse ist «in». Noch sind die Ziegenkäse im Selbstbedienungsregal und in der Theke eine Nische bezogen auf den Gesamtkäsemarkt. Die Nische ist aber vielfältig, und sie wächst quasi ununterbrochen. Sowohl die spezialisierten Hersteller als auch die Grossverteiler profitieren davon.
Laboratorien stellen'sich dem Markt

WIN3-Business-Forum in Zürich
«Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Nachhaltigkeit» - dafür steht das «WIN3-Business-Forum», welches erstmals im Rahmen der Umwelttechnikmesse «Umwelt 06» stattfindet. Der Kongress steht unter dem Patronat des Seco sowie des Centre for Sustainability Management der Universität Lüneburg.
Noch setzen Spitalgastronomen auf Frische und Nähe
Die Gemeinschaftsverpflegung in grossen Spitälern ist komplex und wird meist als Profitcenter innerhalb des Unternehmens Krankenhaus geführt. Der Bereich Gastronomie im Inselspital Bern gilt als Trendsetter in Sachen Servicequalität an Unispitälern und setzt auf möglichst viel Frische und Regionalität beim Lebensmitteleinkauf.
Der Traum von einer Schokolade
Josef Zotters Traum ist es, einfach Schokolade zu machen. Letzteres funktioniert mittlerweile nach sieben Jahren so gut, dass sein Betrieb im österreichischen Riegersburg gegen 40 Beschäftigte zählt. In diesem Monat steht die vollständige Umstellung auf Bio an.
Soya - fast ein Alleskönner
Fleischersatzprodukte erfahren qualitative Verbesserungen und sprechen bereits eine bessere Käuferschicht an. Die Palette ergänzt sich ständig. So gibt es etwa «Schnitzel-Bergkäse» oder ein «Vegi-Kebab-Spiess. Bei den Milchersatzprodukten sind in erster Linie die Sojadrinks zu nennen, die sich nun auch in die Regale der Grossverteiler vorkämpfen.
Firmen streben wieder an die Börse
In Haussezeiten streben viele Firmen an die Börse, denn bei hohen Aktienkursen fliesst den bisherigen Eigentümern entsprechend mehr Kapital zu. In der Schweiz stehen zwei Börsenplätze zur Auswahl.
Absatzförderung unter gemeinsamem Banner
Die neue Verordnung über die Absatzförderung wurde als Teil der AP 2011 im Juni publiziert. Sie definiert, welche Projekte unter welchen Bedingungen mit einer finanziellen Unterstützung des Bundes rechnen können.
Sphingolipide, die gesunden Fette
Warum sind Sphingolipide im Interesse vieler Forscher? Wie beeinflussen sie unsere Gesundheit? Sphingolipiden werden Krebs hemmende, antibakterielle und für die Gehirnfunktion wichtige Eigenschaften zugeschrieben.
Käse-Reifungs AG ist gesund
44'365 Laibe oder 4'606'914 kg Emmentaler, so viel wie noch nie, wurden im vergangenen Geschäftsjahr bei der thurgauischen Käse-Reifungs AG angeliefert. Das bedeutet ein Plus von 13,28%.
«Sniffen» als Beruf

Qualität aus dem Land der sieben Berge
Wo genau das Toggenburg liegt, wissen viele nicht. Schweizweit bekannt ist jedoch das Kägi-fret, das aus diesem Tal stammt. In fast jeder Landbeiz ist ihm ein Stammplatz im Knabberangebot sicher. Auch weltweit sind die Produkte der Kägi Söhne AG beliebt: Die erste Exportlieferung erfolgte bereits vor rund 50 Jahren.
Kosovo buchstabiert die Milchhygiene
Alles will gelernt sein: Auch der Umgang mit dem heiklen weissen Stoff. Ein Projektverantwortlicher des von der Schweiz betreuten KSDP-Projekts berichtete an einer Lehrabschlussfeier über seine Erfahrungen im Kosovo.
Filialleiterin im dritten Lehrjahr
In Uster hat der Volg Detailhandel seinen ersten Lehrlingsladen eröffnet. Neun Lernende übernehmen dort praktische Verantwortung im Verkaufsalltag.
Geld für Kellerausbau gesucht
Unter dem Label «natürli» werden im Zürcher Oberland erfolgreich Milch- und Käsespezialitäten vermarktet. Die neu gegründete Aktiengesellschaft Regionalzentrum PZB AG sucht jetzt Geld für eine Lagerhalle in Saland.
Neuer Rekord an Lernenden
Mit einem Rekord hat das aktuelle Schuljahr begonnen. Die Milchpraktiker werden nach dem neuen Bildungsplan ausgebildet.
Kein Stillstand beim Emmentaler
Die angeblich jetzt «nachhaltige Käsereistruktur» beim Emmentaler - nach harten Jahren - bleibt dem Wandel unterworfen. Auch Effizienzsteigerungsmassnahmen innerhalb der Branche tragen dazu bei.
Nestlé mit viel Rückenwind
Mit guten Semesterzahlen hat Nestlé einmal mehr seine Leaderposition unterstrichen. Trotz hohen Preisen für Rohstoffe und Energie konnten Umsatz, Betriebsgewinn und Reingewinn markant gesteigert werden.
Im luzernischen Marbach ist ein Käsereineubau geplant
Bund und Kantone unterstützen das Projekt im oberen Entlebuch finanziell mit über 50%.
Osteoporose ist nicht nur Frauensache
Osteoporose bedingte Knochenbrüche verursachen allein in der Schweiz pro Jahr 700'000 Spitaltage. Um diese Krankheit in den Griff zu bekommen, braucht es mehr als ein Glas Milch pro Tag.
Die Migros will die Butterbranche zerstören
Der Antrag der Migros für die Veredelung von Butter im Ausland hat viel Lärm ausgelöst. Der Grossverteiler hat versucht, die Medien aufzuhetzen. Die Reaktionen haben die Erwartungen überschritten.
Grüntee für den urbanen Lifestyle
Die Grünteewelle schwappt nun in die PET-Flasche über. Ein aus Asien zurückgekehrter Jungunternehmer kombiniert den Wunsch der Konsumenten nach mehr Natürlichkeit und weniger Süsse mit einer hohen Convenience.
Europa zieht das Interesse auf sich
Eine liberale Agrarpolitik, die Übernahme des europäischen Lebensmittelrechts und ein Agrarfreihandelsbkommen mit der EU wünscht sich Fial-Präsident Rolf Schweiger. Die Exportunternehmen hegen dieselben Erwartungen.
Macht Siegel für Nanopartikel Sinn?
«Je kleiner, desto gemeiner». Diese Aussage, bezogen auf nanoskalige Teile, treffe nicht zwingendermassen zu. Dennoch wird in weiser Voraussicht bereits heute über das Ob, das Wie und Warum der Deklaration von «nanohaltigen Nahrungsmitteln» diskutiert. Die «Nanobranche» hat aus der Debatte um Gentech- Lebensmittel gelernt.
Herausforderungen bei'fermentierten Milchprodukten
Am IDF-Symposium informierten sich Fachleute aus der Milchverarbeitung und Forschung über die aktuelle Forschung im Bereich fermentierter Lebensmittel und über den neusten Stand der Technik der Sauermilchproduktherstellung.
Brauerlatein von Biersuppe bis Panaché
Die Ausstellung «Frauenbier & Männerbräu» zeigt unbekannte und überraschende Aspekte des weltweit beliebtesten alkoholischen Getränks. Bier war zumindest in vielen Gegenden Europas ein Alltagsgetränk von Männern, Frauen und Kindern!
Pasta und Snacks aus einer Anlage
Flexibilität in der Anlagenplanung ist heute ein Muss - in Pakistan wurde eine Pasta- Anlage so projektiert, dass man damit auch kaltextrudierte Snacks herstellen kann. Die Firma Kolson in Pakistan betreibt die Doppelnutzung einer Pasta-Anlage
Die internationale Käseforschung trifft sich in der Schweiz
2008 findet in der Schweiz nicht nur die Fussball Europameisterschaft statt, sondern auch das 5. internationale Symposium über Käseforschung. Der wissenschaftliche Austausch wird für die Schweiz auch beim Käse immer wichtiger. Mit Johann setzt ALP neue Massstäbe.
Rückkauf der Cremo-Aktien

Dienstleistungscenter mit Fischhalle
Der Fischkonsum in der Schweiz nimmt alljährlich leicht zu. Der Inlandanteil an Fisch sinkt jedoch kontinuierlich. In Thun wurde der Schlachthof erneuert, zudem konnte dort auch eine neue Fischhalle innert kürzester Zeit gebaut werden.
Nespresso baut aus

«aha!»-Erlebnis für Allergiker
Allergiker können aufatmen. Mit dem neuen aha!-Gütesiegel ausgelobte Lebensmittel und Konsumgüter bringen eine Sicherheit ins Haus, die es bisher nicht gab.
Von der Schwierigkeit, einen Geschmack zu benennen

Käseprämierungen in Des-Dur
Am fünften Swiss Cheese Award steigen so viele Käse wie noch nie ins Rennen. Für das wichtigste Treffen der Schweizer Käse wurde sogar ein eingängiger Werbesong komponiert.
Unsicherheit an den Aktienmärkten
Die Wirtschaftslage in den USA sendet unterschiedliche Signale. Noch sind die Unternehmensgewinne hoch, doch der Häusermarkt scheint ins Wanken zu kommen, und die Meldungen über einen konjunkturellen Abschwung mehren sich.
Integration beim Glaceproduzenten
Gerade in traditionellen handwerklichen Berufen, wo das Tageswerk ersichtlich ist, werden Menschen mit einer geistigen Behinderung beschäftigt. Ein Beispiel eines Glaceproduk-tionsbetriebes, der diese Menschen sinnvoll beschäftigen will.
5 Mal am Tag - ohne Swissness
Früchte und Gemüse in konzentrierter Form geniessen, ohne sich die Finger schmutzig zu machen. Diese High Convenience ist der Renner der kommenden Jahre. Die Schweizer Lebensmittelwirtschaft überlässt das Feld Anbietern aus dem EU-Raum.
Der Röstigraben der Genusskulturen
Die «Woche der Genüsse» wird zum 6. Mal durchgeführt. Von 911 Anlässen finden 203 im Tessin und ganze 40 in der Deutschschweiz statt. Auch sonst ist die Begeisterung für die Veranstaltung sehr unterschiedlich In der Westschweiz breit durch die Medien gestreut, wird er in der Deutschschweiz eher im vertraulichen Rahmen durchgeführt.
Nein, diese Suppe ess ich nicht !
Dass Suppenkaspar kein Einzelfall ist, wissen viele Eltern. Weshalb Kinder Essen verweigern, dass dies normal ist und was man dagegen tun kann, darüber unterhielten sich Fachleute an einem Kolloquium, organisiert von der Fachhochschule Wallis in Sion.
Mineralsalze anstelle von Kochsalz
In der Schweiz, aber auch in anderen westeuropäischen Ländern, beträgt die tägliche Kochsalzzufuhr das Doppelte der empfohlenen Menge. Deshalb hat sich ALP zum Ziel gesetzt, Wege zu finden, um den Salzgehalt im Käse zu reduzieren.
Damit sich «Grün sein» auszahlt
Nachhaltige Unternehmensführung als Ziel verlangt nach Methodenkompetenz und ökonomischem Handeln. Anlässlich der Zürcher Messe für Umwelttechnik «Umwelt 06» diskutierten Fachleute Strategien, wie dem Grundsatz nachhaltigen Wirtschaftens nachgelebt werden kann.
Der Kreislauf des Kopfsalats
Grünabfälle können als Kompost und/oder'Biogas weiterverarbeitet werden. Dieser natürliche Kreislauf interessiert Gemeinden und die grossen Gemüsevertreiber.
Zartes kommt oftmals von der Weide
Viele Fleischproduzenten befürchten, dass Rinder aus Freilaufhaltung zähes Fleisch liefern. Besser sei die Stallhaltung, wo die Tiere viel fressen und sich wenig bewegen. Forscher aus dem Institut für Nutztierhaltung der ETH Zürich haben diese Meinung widerlegt - zum Wohl der Rinder.
Finanzspritze für innovative Heizungen
Öl oder Holz, so lautet immer wieder die Frage bei der Wahl von Heizsystemen. Häufig können erneuerbare Energieträger noch nicht mit den fossilen Brennstoffen konkurrenzieren. Fördertöpfe des Klimarappens erleichtern jetzt den Entscheid zugunsten einer nachhaltigen Energieinvestition.
Weniger Energie, effizientere Leistung
Energiekosten spielen eine zentrale Rolle in der Lebensmittelproduktion. Bei Druckluftanlagen könnten mehr als 20 Prozent Energie gespart werden. Wie dieses Potenzial genutzt werden kann, zeigen anwenderorientierte Praxis-Leitfäden von EnergieSchweiz.
Der Käse steht im Mittelpunkt
In diesem Herbst finden in verschiedenen Regionen der Schweiz Feste, Märkte und Veranstaltungen rund um den «Käse» statt.
10 kg Bananen pro Kopf und Jahr

Neue Milchannahme im Gemüseland
Umbauten und neue Anlagen in Käsereien müssen für kleinere Betriebe kostengünstig sein und eine wesentliche Arbeitsentlastung bringen. Ein Beispiel einer Käserei im Seeland.
Zu kleine Kartoffelernte mit zu geringer Qualität
Der feuchte Frühling, gefolgt von einem sehr heissen Frühsommer, richtete in den Kartoffelkulturen Schaden an. Für die Industrie bedeutet dies knappe Versorgung, erschwerte Verarbeitung und Zugriff auf den Import.
Der AZM-Deal belastet Emmi
Für das erste Halbjahr 2006 weist Emmi einen höheren Umsatz, aber schwächere Betriebs- margen aus. Für das gesamte Jahr verbreitet das Zentralschweizer Unternehmen Optimismus und will die anvisierten Ziele erreichen.
Hochpreisinsel zum Erodieren bringen
Die «Grossen» des Detailhandels Schweiz haben in einer Studie Kosten und Preis bestimmende Faktoren durch ein Forschungsinstitut rechnen lassen. Demzufolge belaufen sich die Preisdifferenzen im Detailhandel zum umliegenden Ausland im Schnitt bei 15%, beim Food bei 23%. Diese sollen angeglichen werden.
Nachwachsend und neutral entsorgbar
Nachwachsende Rohstoffe sind pflanzlichen Ursprungs und folglich erneuerbar. Im Gegensatz zu Kunststoffprodukten lassen sich Materialien aus erneuerbaren Rohstoffen CO2-neutral entsorgen - durch Vergärung, Kompostierung oder Verbrennung in einer KVA.
Optionen für die Kunststoffverwertung
Die jährlich anfallenden Kunststoffmengen steigen auch in der Schweiz stark an. Welche Verwertungsmöglichkeiten und konkrete Lösungsansätze gibt es? Wie sehen die neuen Trends aus? Mit der Beantwortung dieser Fragen beschäftigten sich die Firmen Redilo und Relog.
12??000 Tonnen Bonbons aus Laufen
Nach der Evaluation von verschiedenen Standorten, auch in Osteuropa, baute die Bonbonsfabrik Ricola auf der grünen Wiese in Laufen BL ein neues Produktionswerk.
Gekühlte Moderne - salzige Tradition
An der Intermeat präsentierten die europäischen Wurstwaren- und Schinkenhersteller ihre Spezialitäten. Im Gegensatz zu traditionellen Konservierungsmethoden des Salzens und Trocknens steht die an der Intercool präsentierte 30 Jahre junge Tiefkühltechnologie.
Schweizer drängt es nach Düsseldorf
Die Intermopro - eine Messe kleinerer Anbieter mit der Ambition, bekannter und grösser zu werden. Im Molkereibereich bieten kleinere Hersteller ihre speziellen Kompetenzen dem Handel an. Die Schweiz markierte beim Käse Präsenz wie nie zuvor.
Ein Enzym im Teig gegen Acrylamid
Acrylamid ist seit einigen Jahren ein Thema. Der gesundheitsschädigende Stoff, der sich beim Erhitzen von stärkehaltigen Lebensmitteln bildet, könnte in Backwaren durch ein Enzym reduziert werden. Auch die Wahl der Backpulver- und Zuckerart ist für den Acryl-amidgehalt entscheidend.
Zuversicht für die Zukunft
Seit 50 Jahren ist die Hardegger Käse erfolgreich im Käsebereich tätig. Im Jahre 1990 übernahm Josef Hardegger den Betrieb. Zum runden Geburtstag empfing der Unternehmer viele Gäste.
«Wir leben unseren Traum»
Vreni und Melchior Schoch führen seit 4,5 Jahren die Biokäserei und das Restaurant Berghof in Ganterschwil. Alimenta sprach mit dem Unternehmerpaar.
Süsse Köstlichkeiten - mit Liebe hergestellt

Jedem Früchtchen seine Kälte
Die am meisten verbreitete Prozesskälte ist die Kühlung von Lebensmitteln zur Verlängerung ihrer Haltbarkeit. Denn eigenartigerweise hat die Natur zur Erreichung des allgemeinen Wohlbefindens Nahrungsmittel geschaffen, die bei den üblichen Raumtemperaturen von rund 20° C schnell verderben.
Bald Schweizer Brotsorten in Japan?
Die Fachtagung «Future of baking» an der Hochschule Wädenswil gab japanischen Brotspezialisten einen Einblick in die Zukunft unserer Bäckereibranche. Eines der Ziele war auch der interkulturelle Austausch.
Huttwil als Nabel der Welt
Noch neun Tage bis zum fünften Swiss Cheese Award und dem Käsemarkt. Huttwil und die Teilnehmer rüsten sich für den bevorstehenden Ansturm auf den Käse vom 26. Oktober.
Herbstgenüsse aus Bulle

Waagen müssen klimaunabhängig sein
Obwohl Waagen ein unentbehrliches Hilfsmittel in einem Lebensmittelbetrieb sind, wird deren Bedeutung und Wichtigkeit gerne unterschätzt. Es ist zu beachten, dass eine fehlerhafte Waage Schäden anrichten kann, die in die Tausende von Franken gehen.
Die Russen kommen - ein Szenario
Die Käsemarktliberalisierung mit der EU steht kurz bevor. Chancen ergeben sich sowohl für Schweizer Käse als auch für Erzeugnisse wie «Tisitskj syr» aus Drittländern wie Russland. Seinen Weg in die Schweiz bahnt sich der Halbhartkäse über die Tschechische Republik.
SMP verweigert sich dem Preiskampf
Die SMP wollen die gute Marktlage auf der Angebots- und Nachfrageseite ausschöpfen, ohne den Absatz insgesamt zu gefährden. Der von den Grossverteilern angekündigte Preiskampf soll nicht unterstützt werden.
Automatisation für Scheiblettenkäse
Der Schmelzkäsemarkt ist ein hart umkämpfter Markt. Die Emmi Fondue AG wird mittelfristig die gesamte Produktion in Langnau konzentrieren. Der Gerber Scheiblettenkäse wird schon seit 1950 in Langnau hergestellt. Auch die Automatisierung der Produktion schreitet voran.
Hiestand kauft in Deutschland zu
Mit dem Kauf der deutschen Fricopan-Gruppe gelingt dem Tiefkühlbackwarenhersteller Hiestand ein starker Wachstumsschritt. Der Umsatz nimmt mit einem Schlag um 150 Millionen Franken zu.
Händeschütteln und Degustieren
Grosser Publikumsaufmarsch an der noch bis nächsten Sonntag dauernden Olma. Der erste Tag stellte traditionsgemäss den Tag der Milchwirtschaft dar. Wiedersehen und Fachsimpeln beherrschten die Szene.
Strategische Partner für den Proteinbereich
Ingredia und Cremo arbeiten seit 15 Jahren zusammen. Ein gegenseitiger Austausch von 5% des Aktienkapitals soll diese Bindung verstärken.
Diplomfeier

Aromavielfalt aus der Region
Honig ist ein Naturprodukt, das roh und unbehandelt vermarktet wird und funktionale Eigenschaften aufweist. Jede Charge ist einzigartig und kann als Fingerabdruck einer Region angesehen werden.
Wachstumspotenzial unter Preisdruck
Der erhöhte Preisdruck im Lebensmittelmarkt erschwert das weitere Wachstum von Max-Havelaar-Produkten. Dank der Vermarktung durch die Grossverteiler erreichten einzelne klassische Fair-Trade-Produkte wie Bananen trotzdem hohe Marktanteile. Angesichts der steigenden Marktmacht des Fair-Trade-Labels stellen sich auch kritische Fragen.
Qualität von Schaf- und Ziegenmilch
Die Beliebtheit von Schaf- und Ziegenmilchprodukten ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Die Qualitätskontrolle steckt noch in den Kinderschuhen und die Käseproduktion ist innovativ und unvereinheitlicht.
Mehr Kochsalz, weniger Nachgärung?
Aus gesundheitlichen Gründen wäre es wünschenswert, den Kochsalzgehalt im Käse zu senken. An ALP wird daran geforscht, wie viel Salz zur Verhinderung einer Nachgärung überhaupt notwendig ist.
35 000 erwartet

«Appellation Emmentaler Contrôlée»
Mit einem individualisierten Gütesiegel - in grafisch-inhaltlicher Ergänzung zur Marke - geht die Sortenorganisation Emmentaler Switzerland eigene Wege der Vermarktung.
Vor neuen Preisverhandlungen
Die Herbstversammlung der Zentralschweizer Milchkäufer (ZMKV) fand im Vorfeld der im Herbst beginnenden Preisverhandlungen als auch von Veränderungen im agrarpolitischen Umfeld statt.
Umstrukturierungsphase bei Parmalat
Die krisengeschüttelte Parmalat erholt sich langsam wieder. Der Umsatz steigt, und die Verschuldung kann reduziert werden. Bereits haben auch Vergleiche mit beklagten Unternehmen 400 Mio. Euro in die Kassen gespült.
Schafmilch in der Schweiz
Die Schafmilchproduktion in der Schweiz ist ein relativ neuer Betriebszweig. Die Milch wird entweder direkt getrunken oder in Joghurt oder Käse veredelt.
«Einfach mal machen» bis «Natürli»
Im hintersten Tösstal, wo sich die Schafe einander gut Nacht sagen, haben sich das Ehepaar Franziska und Franz Koster für sich und ihre grosse Familie eine Existenz aufgebaut.
Gesund und aus dem Supermarkt!?
Gesunde Fertigmahlzeiten, klar deklarierte Zusatzstoffe, weniger Salz-, Fett- und Zuckerzusatz gehören zu den Antworten der Lebensmittelindustrie auf das Problem des wachsenden Übergewichts der Bevölkerung und der dadurch bedingten Krankheiten.
Deutscher Prinz will Schweizer Milch
Der deutsche Süsswarenhersteller Griesson de Beukelaer, mit dem bekannten Schokodoppelkeks Prinzenrolle, will nun auch mit Süssgebäck aus Schweizer Alpenmilchschokolade Europa erobern.
Der Sial zelebriert die Lebensmittel

Käserei Istighofen wurde erweitert
Ein Emmentalerbetrieb im Thurgau wurde komplett erneuert. Das Publikum hatte am Wochenende Gelegenheit, am Tag der offenen Tür beim Käsen zuzuschauen.
Weltmeister im Getreideimport
Ackerfrüchte werden in der Schweiz vernachlässigt. Die Branchenorganisation'Swiss Granum möchte, dass die Agrarpolitik auch über die steigenden Getreideimportmengen spricht.
Strategieentwicklung für kleine Milchverarbeitungsbetriebe
Das veränderliche Umfeld zwingt Käsereien dazu, eine klare Strategie zu entwickeln'und konsequent umzusetzen. Die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft (SHL) hat in den letzten drei Jahren neue Ansätze'der strategischen Planung entwickelt und angewendet.
Marktstimmung an der Käsestrasse
Zum zweiten Mal organisierte der Huttwiler Verkehrsverein Pro Regio den Schweizer Käsemarkt im historischen Städtchen rund um den Brunnenplatz. Huttwil wird in Zukunft an der ersten Schweizer Käsestrasse liegen.
Swiss Champion für den Mont-Vully
Der erste Swiss Champion an der fünften Austragung der «Swiss Cheese Awards» ist einem erfolgreichen Käse-Créateur verliehen worden, der an der Grenze zwischen West- und Deutschschweiz mit seinem Mont-Vully erfolgreich ist. Das Fernsehen übertrug den Anlass live.
Zerkleinern, Mahlen, Schleudern
Traditionell wird Kernobst unter Druck entsaftet. Diese Systeme haben sich in der Obstverarbeitung weltweit etabliert und sind in vielen verschiedenen Bauweisen und Modellen zu finden. Andere Arten der Entsaftung, wie die Nutzung zentrifugaler Kräfte, sind zwar seit Längerem bekannt und auch im Einsatz, wurden aber in der Schweiz nur selten genutzt.
Leuenberger präsidiert neu den BKV
Der Bernische Käserverein (BKV) führte die diesjährige Hauptversammlung wiederum im Landgasthof Schönbühl durch. Ungefähr 12 Prozent der aktiven Käser aus dem Bernbiet sind gekommen.
Bioplastik - Packstoff der Zukunft
Wohin entwickelt sich die Verpackungswirtschaft? Die Synthese von Kunststoffen ist ausgereizt. Im Trend sind die Kombination verschiedener Stoffe sowie die Entwicklung von Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen.
Swiss Stars für Foodverpackungen
Beim diesjährigen schweizerischen Wettbewerb sind acht Verpackungen, davon sechs im Foodbereich, mit einem Swiss Star ausgezeichnet worden. Über E-Voting ermittelten interessierte Konsumenten einen Trinkwasserstandbeutel zum Champion.
Verpackungsmesse in der Schweiz
easyFairs organisiert ihre erste Verpackungsmesse in der Schweiz. Diese findet am 28. und 29. November in Luzern statt und richtet sich an Fachbesucher, die einen direkten Kontakt zu den Ausstellern schätzen.
Taufe des Vacherin fribourgeois AOC

Mit Beratung Wissen sichern
Plantahof und Strickhof werden künftig für die Beratung von Milchproduzenten, Käsern, Verarbeitern und Alpen zusammenspannen.
Innovationstagung Swiss Food Net
«European Technology Platform on Food for Life: The vision for 2020 and beyond» lautete der Titel des Forschungsdokuments, das für die «Innovationstagung Swiss Food Net» als Diskussionsbasis diente.
Rechnen mit Zimtstern-Einheiten
Kurz vor Weihnachten warnt das deutsche Bundesamt für Risikobewertung vor einer zu hohen Cumarinbelastung in zimthaltigen Lebensmitteln. Diese Substanz kann zu Leberentzündungen führen. Das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit sieht in Selbstgebackenem keine Gefahr.
Leckereien für verwöhnte Gaumen

Mehr Frische dank MAP-Technologie
Weg von der Theke hin zum Selbstbedienungsregal heisst auch längere Haltbarkeiten für Lebensmittel. Gleichzeitig müssen die Portionenpackungen das Produkt zeigen. Für das nötige frische Aussehen kann die Atmosphäre modifiziert werden.
Barry Callebaut auf solider Basis
Der Kakao- und Schokoladekonzern Barry Callebaut hat Umsatz und Gewinn im Ende? August abgeschlossenen Geschäftsjahr 2005/2006 deutlich gesteigert. Der Konzern will in den kommenden Jahren weiterwachsen und den Ertrag überproportional steigern.
Botterens-Meringuen

Kapsellösungen für den «caffè lungo»
Die Kaffeekapsel-Systemanbieter wollen sich ein grosses Stück bei den helvetischen Zubereitungsarten Milchkaffee, Cappuccino, Latte macchiato abschneiden.
Ärger mit Investitionsbeihilfen
Die AP 2011 ist für die gewerblichen Milchverarbeiter eine Gelegenheit, die Investitionsbeihilfepolitik des Bundes zu korrigieren. Unterstützt wird das Anliegen vom Schweizerischen Gewerbeverband. Landwirtschaftsvertreter lassen den Griff auf ihre Töpfe nur ungern zu.
Qualität und Proteingehalt
Mehl ist ein sehr komplexes Nahrungsmittel, das den Anforderungen der ganzen Produk-tionskette entsprechen muss. Die Forschung arbeitet auf dem Niveau der Zusätze und der Sortenauswahl.
AOC und IGP aus aller Welt
An der ausserordentlichen Generalversammlung des internationalen Netzwerkes OriGIn sprachen Vertreter aus verschiedenen Ländern über ihre Erfahrungen mit Produkten mit geschützter geografischer Herkunft.
In der Welt der Konfitüren

Bakteriophagen kontrollieren Listerien
Listerien sind weit verbreitet und können in Lebensmitteln gesundheitliche Probleme verursachen. Bakteriophagen wären eine Möglichkeit, solche gefährlichen Bakterien wirksam zu kontrollieren.
«And the winner is...» ä Schweizer
An der zum 8. Mal im österreichischen Hopfgarten (Tirol) durchgeführten internationalen Käsiade holten die Schweizer Wettbewerbsteilnehmer 7-mal Gold, 5-mal Silber und 6-mal Bronze. Die Top-Auszeichnung «Peak of Quality» geht an den Luzerner Jules Stampfli von der Käserei Geiss.
Bamos AG löst den MIBD ab
Auf Ende 2006 wird der Milchwirtschaftliche Inspektions- und Beratungsdienst (MIBD) SG-Appenzell in Flawil aufgelöst. Die Beratung und Analytik übernimmt ab 1. Januar 2007 die neu gegründete Firma Bamos AG mit Sitz in Weinfelden. Als Geschäftsführer von Bamos wurde Niklaus Seelhofer, Mogelsberg, bisheriger Leiter des MIBD SG-Appenzell, gewählt.
Schweizer Fleisch macht andere Lebensmittel zu Beilagen!
An der Fachtagung der Proviande sprachen Spezialisten aus dem In- und Ausland über Fleisch und Fett. Als Antwort auf die Behauptung, Fett sei die Ursache allen Übels, räumten sie mit alten Vorurteilen auf.
Im Zentrum von Qualität und Innovation
An der Lebensmittelfachtagung in Wädenswil standen Kreativität, Mut zur Veränderung im Mittelpunkt. Während 2 Tagen konnten die rund 100 interessierten Teilnehmer Theorie und Praxis zu Produkteinnovationen kennen lernen und neue Ideen gewinnen.
Neue Analysemethoden im Praxistest
Neue Analysemethoden müssen in der Lebensmittelbranche im Praxistest zeigen, ob sie geeignet sind, bisherige Verfahren zu ersetzen oder zu ergänzen. Das Projekt «Vollzugsunterstützung und Nationales Referenzlabor» vertieft diese Fragestellungen unter der Leitung von Thomas Berger von der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP).
Käselager auf 2 Standorte konzentriert
Wenn ein reichhaltiges Käsesortiment mit starken Marken gut im Detailhandel verankert ist, fällt es dem Käseproduzenten leichter zu investieren. Die Käserei in Sternenberg hat ein neues Käsereifungslager gebaut und kann dadurch drei andere schliessen.
Gemeinsamer Kampf gegen Alzheimer
Das Nestlé-Forschungszentrum oberhalb Lausanne und die Eidgenössische Technische Hochschule von Lausanne unterzeichneten ein fünfjähriges Abkommen zur Erforschung der Beziehung zwischen Ernährung und Gehirn. Es geht darum, Methoden zu entwickeln, die den Abbau der Gehirnleistung im Alter verzögern.
Schweizer Käsereien vor dem Elchtest
Die Käsebranche profitierte 2005'06 von der guten Konjunktur, bleibt aber in den nächsten Jahren gefordert. Die bereits verfügbaren 06-Zahlen weisen ein Absinken der Exporte sowie eine Steigerung der Importe aus, wie Präsident René Kolly die Delegierten von Fromarte informierte.
Tiefere Beiträge

Systemwechsel in der Bioszene
Nach dem Fall des Zertifizierungsmonopols der bio inspecta dürfen ab 2008 alle Kontrollfirmen die Knospe zertifzieren. Für Produzenten und lebensmittelverarbeitende Betriebe könnte die Liberalisierung Vorteile bringen.
Unilever macht Fortschritte
Mit seinem Ausweis über die ersten neun Monate hat der niederländisch-britische Konsumgüterkonzern Unilever positiv überrascht. Umsatz und Betriebsmarge konnten gesteigert werden.
Internationaleres und noch grösseres Angebot

Leckeres aus Löwenzahn
Bereits zum 14. Mal wurde vergangenen Mittwoch der durch die Emmental-Versicherung organisierte Innovations-Wettbewerb «AgroPreis» durchgeführt.
Award für den besten Absolventen
87 Prozent der Prüfungsabsolventen der höheren Fachprüfung in der Milchwirtschaft haben bestanden. Fromarte ehrte den besten Prüfling mit einem Award.
Camille Bloch feiert Millioneninvestition
Das Familienunternehmen Chocolats Camille Bloch setzt auch in Zukunft auf den Standort Courtelary und ist in guter Verfassung: Im Jahr 2005 wurden mit 175 Mitarbeitenden rund 57,5 Mio. Franken Umsatz erzielt, eine Steigerung von 23% gegenüber 2003! Für die Einweihungsfeier der 10 Mio. Franken teuren neuen Produktionsanlage waren zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik eingeladen.
Eichhof-Gruppe erfreut die Aktionäre
Die Luzerner Eichhof Holding hat ihre Eigenkapitalbasis gestärkt und zahlt den Aktionären eine deutlich höhere Dividende aus. Bis in vier Jahren will das Unternehmen um 50% wachsen und die Betriebsgewinnmarge steigern.
Neue Kulturen'für Gruyère AOC

Scharfe Tüfeli vom Käsekonditor
Im Tösstal entsteht Süss-Scharfes aus Käse, um der Kundschaft in der Grossregion Zürich auch etwas Aussergewöhnliches zu bieten. Das Know-how aus anderen Lebensmittelberufen macht dies möglich. Zum «Natürli»-Erfolgsrezept gehört neben einer breiten Vielfalt präzise Logistik und die kundennahe Kooperation mit kleinen Detailhändlern.
Was das Gesetz schon lange vorgibt
Die Vermarkter von Früchten und Gemüse müssen sich bis Ende dieses Jahres für den Produktionsstandard Swiss Gap angemeldet haben. Der neue Standard wird mittelfristig für andere Lebensmittel angewendet werden. Mitte November wurde Swiss Gap von EurepGap als gleichwertig anerkannt.
QualiCarte für betriebliche Ausbildung
Qualitätssicherung bei der Ausbildung im Lehrbetrieb - eine weitere administrative Belastung in Sicht? Unter dem Namen QualiCarte wurde ein Hilfsmittel entwickelt, das für die Erfassung, Bewertung und Steigerung der Ausbildungsqualität in Lehrbetrieben eingesetzt werden kann.
Berufsfeld Lebensmitteltechnologen - Weiterentwicklung
Die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie ist mit der Entwicklung der im Jahr 2001 lancierten einheitlichen Grundbildung Lebensmitteltechnologe zufrieden.
Die Gemüsebauern sind am falschen Platz
Mit dem landwirtschaftlichen Freihandelsabkommen öffnet sich der Markt gegen Eu-ropa. Am Tag des Zwiebelmarktes bot Swisscofel den Zuhörern viele Denkanstösse.
Der Kanton Aargau zu Gast in Berlin
Die Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin ist die grösste Messe der Land- und Ernährungswirtschaft in Deutschland. Agro Marketing Suisse den Schweizer Auftritt. Der Aargau tritt als Gastkanton auf.
Schnellkontakte für Verpackungsmesse
Die Verpackungsbranche der Schweiz hat wieder eine Messe. In Luzern konnten die Anbieter von Maschinen, Materialien und Know-how in konzentrierter Form ihre Leistungen zeigen.
Starke Schwankungen bei den Oktoberexporten
Im vergangenen Oktober stieg der Export von Schweizer Käse gegenüber Oktober 2005 um 12,4% an. Aus den ersten zehn Monaten dieses Jahres resultiert - verglichen mit der entsprechenden Vorjahresperiode - ein kleines Minus.
Solidaritätsgedanke überstrapaziert
Die Hauptversammlung des Bernischen Milchkäuferverbandes vom 28. November 2006 fand in Schönbühl statt. Wichtig sei es, so Präsident Urs Glauser, sich für den AOC-Status des Emmentalers auf europäischer Ebene einzusetzen.
Volle Kraft voraus für den Standort Bern
Die nächste Fromage findet vom 31. Januar bis zum 3. Februar 2008 zum dritten Mal in Bern statt. Der Termin der Fromage wurde letzten Sommer um ein Jahr verschoben. Die Fachmesse wird an zwei Tagen auch für das Publikum geöffnet sein.
«Balanced Score Card» im Visier
Die kleineren Akteure der Milchwirtschaft bedürfen der strategischen Planung, denn die Herausforderungen in ihrem Umfeld sind grösser als noch vor Jahren angenommen. Fromarte als Branchenverband führte zusammen mit der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft (SHL) einen Kurs zur strategischen Planung für Milchverarbeitungsbetriebe durch.
Milch fährt keinen Sonderzug mehr!
Alimenta sprach mit dem Berner Kantonschemiker Dr. Otmar Deflorin über das neue EU-Hygienerecht, BRC- und ISO-Standards sowie über Probleme der kleingewerblichen Betriebe.
Noch kein Entscheid

Für Berufsinteressen

Convenience für die Balance
Qualitativ hochwertige Fertiggerichte ohne Zusatzstoffe für gut verdienende Junge haben die Nase vorn. Dies eines der Erkenntnisse an den zum 5. Mal durchgeführten Trendtagen Convenience in Rüschlikon. Und: Der Handel in Europa entdeckt die Frequenzintensität der Bahnhöfe als Tummelfeld für neue Angebote.
Proteinangereicherter Joghurt
In den Bereichen Sport, Gewichtskontrolle und Immungesundheit könnte ein mit nativem Molkenprotein angereicherter Joghurt von Interesse sein. Bei Versuchen von ALP führte die Zugabe von Molkenprotein zu Produkten mit angenehmem Mundgefühl.
Die süsse Braune aus der Wüste
Bis die Dattel bei uns im Einkaufskorb liegt, beschert sie den Dattelbauern eine Menge Arbeit. In der Schweiz ist das vielseitige Produkt vor allem um die Weihnachtszeit kaum wegzudenken.
1000 gesunde Dinge im Sortiment
Mit Morga-Geschäftsführer Ruedi Lieberherr wird erstmals ein Lebensmittel-Unternehmen mit dem «Entrepreneur of the Year» ausgezeichnet. Der Titel wurde von einer Fachjury des Beratungsunternehmens Ernst & Young verliehen. Die in Ebnat-Kappel domizilierte Morga wurde vor 76 Jahren von Lieberherrs Grossvater Ernst gegründet, der - zurückgekehrt aus Indien - die gesunde, vegetarische Ernährung zur Firmenphilosophie machte.
Eine Erfolgsgeschichte nimmt ihr Ende
Die regionalen und kantonalen Milchwirtschaftlichen Inspektions- und Beratungsdienste (MIBD) werden Ende dieses Jahres aufgelöst und ihre drei Kernaufgaben Qualitätskontrolle, Inspektion und Beratung an neue oder bestehende Institutionen übertragen.
Im Winter legt das Dunkle zu
Wird's draussen kalt, sinkt auch die Lust auf Bier. Mit dunklem, hochprozentigem und veredeltem Bräu versucht die Branche, dem Bier sein Billigimage zu nehmen und in der Gastronomie zu punkten.
Nestlé stärkt medizinische Ernährung
Was seit längerem vermutet wurde, ist eingetroffen. Nestlé übernimmt vom Pharmakonzern Novartis die Sparte Medical Nutrition und lässt sich das gut drei Milliarden Franken kosten.
Geld für den Tschad

Die Waadtländer Beratung läuft

Swiss Food Net will Zukunft anpacken
Ein Frühwarnsystem für die schweizerische Lebensmittelbranche, Nanotechnologie in der Verpackung, Normen zum Validieren der Reinigung oder aber die Beurteilung von funktionellen Eigenschaften von Lebensmitteln sind Themen, welche die Branche beschäftigen und von Swiss Food Net bearbeitet werden.
Zug und Zollikofen überwachen Milch
Die Qualitätskontrolle der Verkehrsmilch bleibt eine hoheitliche Aufgabe. Nun übernehmen diese Aufgabe zwei Laborunternehmen, die in Zug und Zollikofen domiziliert sind.
Emmentaler Switzerland - Logo oder Gütesiegel?
Seit September ist Emmentaler die neunte geschützte Ursprungsbezeichnung für Schweizer Käse. Die Frage tauchte immer wieder auf, ob das Käseschwergewicht sich der AOC-Vereinigung und dessen Logo anschliessen wird oder nicht.
50 Jahre Engagement für die Branche
Eine Berufslaufbahn von 50 Jahren in der Milchwirtschaft ist eine Seltenheit. Alfred Hofer tat dies mit einer beeindruckenden Nachhaltigkeit. Ende dieses Jahres richtet er sich auf eine neue Zukunft aus.
Verkäsungszulage bleibt bei 15 Rp.
Der Ständerat ist in Weihnachtsstimmung und stockt den Agrarkredit gegen den Willen von Bundesrätin Leuthard um 150 Mio. Franken auf.
Milchtechnologen eröffnen Laden
22 hochmotivierte Milchtechnologinnen und Milchtechnologen besuchten im November in Affoltern das Vertiefungsmodul «Verkaufsschulung». Die Teilnehmer erarbeiteten die wichtigsten Schritte für die erfolgreiche Führung eines Käsereiladens.
Süsslupinenmehl statt Soja
Das alte, neu entdeckte Lebensmittel Lupine wird als Ersatz für Soja gehandelt. Als Futtermittel seit langem bekannt, findet es in der Lebensmittelindustrie seinen Platz.
Salze aus der ganzen Welt
Der neue Salzladen der Rheinsalinen besticht durch das schweizweit grösste Angebot an Salzprodukten. Der Bogen reicht von farbigen Haliten über Sal Ahumada bis hin zu Bade- und Industriesalzen.
Wernli will primär im Ausland wachsen
Gesättigte Märkte in der Schweiz zwingen den Biscuithersteller Wernli das Glück vermehrt im Ausland zu suchen. Im Inland soll die Marke Wernli noch deutlicher gegen den Handel abgegrenzt werden.
Zürcher Gipfelilärm im Licht der Gesetze
Bei Lärmklagen steht der Strassenverkehr zuoberst auf der Missetäterliste. Doch auch Gewerbetreibende können wegen Lärmemissionen ins Visier der Justiz geraten.
Läckerli verbindet Basel und Zürich
Miriam Blocher heisst die neue Geschäftsleiterin und Besitzerin der traditionellen Nordwestschweizer Dalasta Holding AG. Als Lebensmittelingenieurin ETH verfügt die Jungunternehmerin über einschlägige Berufserfahrung. Alimenta befragte die Bundesratstochter zu ihrer Motivation und zu ihren unternehmerischen und branchenpolitischen Zielsetzungen.
Jetzt gibts Platz für 25 000 Käse mehr

Gold aus dem Wallis

Zwei zuckersüsse Messen in Köln
Die Kölner wollen der gesamten Süsswarenbranche eine Kommunikations- und Geschäftsplattform bieten. Die ProSweets wird so während dreier Tage die ISM (Internationale Süsswarenmesse) versüssen.
Bäcker- und Konditoreimesse in Bern
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Was sonst noch zur Backwarenwirtschaft gehört, wird demonstriert, wenn die Back- und Confiseriebranche ihr Stelldichein an der FBK (Fachmesse für Bäckerei- und Konditoreibedarf) gibt. Vom 21. bis 25. Januar zeigen 250 Aussteller in Bern ihre Leistungen.
Die Produktestabilität von Backwaren verbessern
Das Unternehmen Univar, Inhaberin der Marke Fiske, hat mehrere Lieferanten von Zusatzstoffen für die Backwarenhersteller zu einer Tagung zusammengerufen.
Von der Backstube zur Brötchenanlage
Schon seit ein paar Jahren kann der Konsument im Laden backfrisches Brot kaufen. Für die gewerblichen Bäckereien bedeutet dies auch weniger Margen. Ausserdem geht ein grosses Stück Handwerkskunst verloren.
Mehrwertsteuerabrechnung in'gewerblichen Käsereibetrieben
Die Mehrwertsteuerkontrolle bringt es an den Tag, ob der Käser respektive sein Buchhalter oder Treuhänder das Metier beherrschen. Dies ist alles andere als selbstverständlich, ist doch der Milchkauf aus steuerlicher Sicht einer der komplexesten Geschäftsfälle, die es zu administrieren gilt.
Briefwaagengenaue Rezepturstrasse
Wenn die Rezeptur des Fondues früher nicht auf das Gramm genau abgewogen wurde, konnte das der Konsument gar nicht merken. Mit neuen computergesteuerten Rezeptierungsanlagen stimmen die Zusammensetzungen haargenau.
Das Kochen als Fest

Neues zur Lebensmittelsicherheit
Am IDF-Kongress in Shanghai trafen sich Milchfachleute zum Austausch. Eine dreiteilige Serie soll einen Überblick über die breit gestreuten Themen geben.
Alimenta erscheint neu auf weisserem Papier
Eine Zeitung ist lebendig und passt sich ihrem Umfeld an. Nach zwei Jahren verschönert Alimenta ihr Erscheinungsbild.
Den Sommer im Winter geniessen
Biologische Produkte sind seit Jahrzehnten ein Anliegen von Vreni Hengartner aus Waldkirch. Einen speziellen Platz nehmen dabei ihre Essige mit Tomaten, Himbeeren, Brombeeren und mehr ein.
Das Geheimnis der rasierten Mönche
Der Tête de Moine katapultierte sich in der Exportstatistik typischer Schweizer Käse bereits auf Platz 4 hinter Emmentaler, Gruyère und Appenzeller. Olivier Isler, Geschäftsführer der Interprofession Tête de Moine und Erfinder des Schabgeräts Pirouette, erklärt die Gründe, weshalb auch in Zukunft die rasierten Mönchsköpfen den Kopf hochhalten.
Köstlichkeiten entlang der Aare
Eigentlich bietet die einheimische Ernährungswirtschaft für die von grauen Wintertagen geprüften Aarebewohner fast alles zum Schlemmen: Konfitüren, Liköre, Schaumweine, Wurst und Käse, kaltgepresste Öle, Dörrfrüchte, Tee. Das kleine, aber feine Sortiment vertreibt die Vermarktungsorganisation der Solothurner Landwirte unter dem Label «So natürlich». Die Confiseure der Ambassadorenstadt steuern das Süsse bei.
Die SMP beginnen ihr Jubiläumsjahr
Ein hundertster Geburtstag will gebührend gefeiert werden. Die Organisation der Schweizer Milchproduzenten SMP begann ihr diesjähriges Fest in der Westschweiz, wo sie an der Swiss Expo in Lausanne vom 11. bis zum 14. Januar in eindrücklicher Weise auf sich aufmerksam machte.
Backmitteltrend «Clean Label»
Im Backmittelmarkt sind Angebote ohne chemisch-synthetische Zusatzstoffe gefragt. Die Branche antwortet damit auf das Konsumentenbedürfnis nach naturbelassenen Lebensmitteln und schonenden Herstellungsverfahren. Selbstverständlich ist diese Entwicklung keineswegs, denn gleichzeitig steigen die technischen Herausforderungen.
Die Schweizer Butter im Rampenlicht
Mit der Lancierung einer weniger teuren Butter und einer Preisbaisse für Floralp und «die Butter» verbucht Coop gegenüber der Migros einen Sieg nach Punkten.
Auch beim Alpenbitter bleibt's geheim

Das Ende für Chirat nach 150 Jahren
Ende März schliesst nach 150 Jahren die Fabrikation der bekannten Chirat-Essiggemüse in Carouge, Genf. Die von Délifrais hergestellten Produkte werden künftig im Ausland produziert. Damit bleibt Reitzel der einzige Abnehmer der Schweizer Essiggurkenproduktion.
Die sanfte Kälte aus dem Ofen
Energie spielt in der Lebensmittelbranche auch in gewerblichen Betrieben eine tragende Rolle. Wenn diese «sauber» produziert worden ist, schmecken, am Beispiel einer Bäckerei-Confiserie, die Back- und Süsswaren doppelt gut.
Jetzt ist die Weko gefordert
Um sich gegen die deutschen Harddiscounter zu wappnen, will Migros 70% der Denner-Aktien übernehmen. Jetzt ist die Wettbewerbskommission gefordert. Sie wird wohl den Deal einer vertieften Prüfung unterziehen, aber letztlich durchwinken.
Pfeffer - vielfältig und weltbewegend
Pfeffer ist seit über 300 Jahren bekannt. Er existiert in verschiedenen Farben und Formen und wird weltweit als Gewürz und Heilmittel geschätzt.
Einseitiges Cassis-de-Dijon-Prinzip diskriminiert Schweiz
Das Cassis-de-Dijon-Prinzip wird als Instrument, ja Wundermittel, gegen die «Hochpreisinsel Schweiz» nun heiss diskutiert.
Quick-Ei, Fladen- und Wurzelbrot
Bis am Donnerstagabend ist die Bäckermesse für Lebensmittelfachleute in Produktion und Handel noch geöffnet. Der Trend zu Produkten, die nicht nur für den Konsumenten, sondern vor allem für den Weiterverarbeiter Convenience bedeuten, ist unübersehbar.
Milchwissenschaft und Technologie
Am IDF-Kongress in Shanghai trafen sich Milchfachleute zum Austausch. In einer dreiteiligen Serie geben wir einen Überblick über die weit gestreuten Themen.
Die Veränderung sticht nicht gleich ins Auge

BioFach im Messezentrum Nürnberg
Die internationale Biobranche und Biointeressierte treffen sich an der BioFach 2007 in Nürnberg. Land des Jahres ist Italien. Aber auch China ist mit 50 Ausstellern vertreten.
Alarmierend hohe Transfettsäurewerte
ETH-Forscher haben in einer Studie 120 Schweizer Lebensmittel auf ihren Gehalt an Transfettsäure untersucht. Dabei haben sie bei einzelnen Produkten so hohe Werte festgestellt, dass deren Verkauf in Ländern mit einem gesetzlichen Grenzwert verboten wäre.
Stabswechsel bei den SMP
Samuel Lüthi (62), gelernter Landwirt, studierter Agronom ETH und Jurist, leitete fast 20 Jahre lang als Direktor den Verband der Schweizer Milchproduzenten (SMP). Nachfolger Albert Rösti wird die Arbeit in einem stark veränderten Umfeld nicht ausgehen.
Über Weide- und Wiesengold
An der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft (SHL) nahmen vorletzten Donnerstag 14 Frauen und 49 Männer ihre Diplome entgegen. Unter den 63 Diplomierten haben 25 in Agrarwirtschaft, 17 im Bereich Pflanzenproduktion, 12 in der Tierproduktion und'9 in der Forstwirtschaft abgeschlossen.
Agrarplattform zeigt Zielkonflikt auf
Die politische Arbeitsgruppe «Plattform Agrarzukunft Schweiz» hat in mühsamer Kleinarbeit den Zahlenfluss und die Zahlungsempfänger der Agrarsubventionen evaluiert. Ein Zielkonflikt zwischen Marktausrichtung und Ökologie wird aufgedeckt!
Liberalisierung bringt Spezifizierung mit sich
Das 2-jährige Lager der Züger Frischkäse AG wird zu klein, trotzdem erwarten die beiden Firmenleiter weniger Wachstum im Jahr 2007.
Die Ölpipeline für die Schlagcreme
Das Auge isst bekanntlich mit. So ist Formkonstanz eine wichtige Eigenschaft für haltbare Lebensmittel. Viele Halbfabrikate dazu sind industriell aus pflanzlichen Fetten hergestellt.
Jahr der politischen Preisentscheide
Die Migros hat das laufende Jahr zum Jahr der Entscheide hochstilisiert. An der Detailhandelstagung im Rahmen der FBK in Bern diskutierten Fachleute über die Themen Hochpreisinsel und die Sorge über leere Innenstädte.
Mit modernster Technologie
Nicht nur in die von den Medien reichlich behandelte Butterproduktion, sondern auch in andere Technik investierten die zwei Butterbuben, wie sie vom Boulevard betitelt wurden. Die Züger Frischkäse AG will sich mit ausgeklügelter Technik dem liberalisierten Markt stellen.
Lekkerland Schweiz wieder erfolgreich
Lekkerland hat dank seiner straffen Logistik und der europaweiten Vernetzung gute Karten, in der Schweiz noch verstärkt die Frischekompetenz in den Convenience-Kanälen auszuspielen.
Der Detaillist sollte Convenience als Chance sehen
Andreas Jimenez, seit August 2005'Geschäftsführer der Lekkerland Schweiz AG, will sowohl Produktinnovationen zum Durchbruch verhelfen als auch dem traditionellen Detailhandel sinnvolle Zusatzangebote machen.
Die erste echte Berglinie der Schweiz
Mit Pro Montagna lanciert Coop die Swissness aus den Bergen. Produktion, Verarbeitung und Veredelung werden in den Bergregionen durchgeführt. Rund 2,5% des Umsatzes gehen direkt an die Coop-Patenschaft für Berggebiete.
Guter Lärmschutz ist nicht gratis
Ein einmal eingetretener Hörschaden ist nicht reparabel. Das Gehör vor Lärmeinwirkungen immer und wirkungsvoll zu schützen, bleibt deshalb dringliche Aufgabe der Arbeitssicherheit vor allem im industriellen Sektor.
Ständig ein paar Rappen abgezogen
Die Hauptversammlung des Freiburgischen Käservereins stand im Zeichen vom Buttermarkt und der immer schlechteren Margen-situation der Käser. Es wurde auch ein neuer Präsident gewählt.
Wasser wird zur kostbaren Ressource

Altria spaltet Kraft Foods ab
Der US-Tabakkonzern Altria trennt sich endgültig von seinem Mehrheitsanteil an Kraft Foods. Ende März soll die Transaktion abgeschlossen sein. Altria konzentriert sich künftig auf das Tabakgeschäft.
Genuss ohne Reue an der ISM
Die Schweizer Süsswarenbranche steigert von Jahr zu Jahr ihren Exportanteil. Letztes Jahr betrug der Zuwachs 16%. «Geiz ist geil» sei bei Schokolade vorbei. Grund genug, sich international zu präsentieren.
75 Jahre Präsenz

Gesundheit mit Milchprodukten
Am IDF-Kongress in Shanghai trafen sich Milchfachleute zum Austausch. Eine dreiteilige Serie gibt einen Überblick über die breit gestreuten Themen.
Zuerst vom Roboter sortiert und dann gewaschen aufs Feld zurück
Es gibt sie in unterschiedlichen Grössen, sie sind praktisch und gehören zu den alltäglichen Gegenständen. Wahrnehmen tut man sie allerdings kaum, obwohl man beim wöchentlichen Einkauf das Gemüse daraus nimmt. Die Mehrwegklappkisten werden automatisch gereinigt und sortiert.
Mr. Food Safety erhält den Werder-Preis
Professor Dr. Michiel van Schothorst wurde Anfang Februar der Werder-Preis und die Werder-Medaille verliehen. Der Stiftungsrat der Prof.-Johann-Werder-Stiftung verdankt ihm seine hervorragende Leistung im Dienste der Lebensmittelmikrobiologie und -sicherheit.
Weniger Administration für KMU
Ab 1. Februar 2007 gilt die revidierte Richtlinie über den Beizug von Arbeitsärzten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit (kurz: ASA-Richtlinie). Die Revision bringt administrative Erleichterungen für die Betriebe und unterstützt sie bei der effizienten Umsetzung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes.
Logistik macht konkurrenzfähig

Die Zukunft der Okras in der Schweiz

Biogemüse im Freihandel mit der EU
An der Jahrestagung der Biogemüseproduzenten wurde die brisante Frage des EU-Agrarfreihandels aufgeworfen. Befürworter und Gegner verteidigten ihre Argumente.
Politik setzte auf Milchwirtschaft
Die SMP-Jubiläumsschrift «Milch für alle» berichtet über ein Jahrhundert bewegter Branchengeschichte. Die Autoren ziehen den Schluss, dass das Ziel staatlicher Eingriffe in die weisse Branche, die Stützung einer stabilen Nachfrage nach Milchprodukten war. Die Milchbranche als Ganzes - nicht etwa eine einzelne Berufsgruppe - wurde deshalb geschützt.
Nicht alle in einen Topf werfen
Bestimmte Transfettsäuren wirken sich negativ auf die Gesundheit aus. Für andere jedoch, die natürlicherweise in tierischen Produkten vorkommen, gilt das nicht. Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP informierte über ihre Versuche.
Unilever erfüllt Erwartungen noch nicht
Mit seinem Ausweis für das Jahr 2006 liegt Unilever bezüglich Umsatz- und Margenentwicklung weiterhin hinter den wichtigsten Konkurrenten zurück. Verbessert hat der Konzern das operative Ergebnis.
Labor- und Servicecenter in Sursee
LaBeCo ist das Nachfolgeunternehmen des MIBD-Käsereilabors in Sursee. Über zehn Kantone profitieren heute schon vom Dienstleistungsangebot. Sowohl Milchverarbeitungsbetrieben als auch Fleischverarbeitern, Bäckereien und der Gastronomie steht das breite Angebot offen.
330 Bahnwagons voller Fasnachtschüechli
Die Migros-Fasnachtschüechli, hergestellt in der Midor im zürcherischen Meilen, gelangen grösstenteils via SBB Cargo zu den zehn verschiedenen Genossenschaften.
Studie zu Nanofood ausgeschrieben
Derzeit kommt die Nanotechnologie bei Lebensmitteln noch kaum zum Einsatz, ist aber in der Grundlagenforschung von Bedeutung.
Schweizer Schoggi punktet in Belgien
Franz Schmid, Geschäftsführer des Branchenverbandes Chocosuisse, ist überzeugt von der Innovationskraft der Schweizer Schokoladeindustrie. Er verweist auf den Exporterfolg in ganz Europa, selbst im Schokoladeland Belgien. Auch bei den Halbfabrikaten erzielt die Branche respektables Wachstum.
Kein Wachstum im Export
Im Jahr 2006 wurden total 56 068 Tonnen Käse exportiert; 364 Tonnen oder 0,6% weniger als im Vorjahr. Damit konsolidierten die Exporte nach dem starken Anstieg in den'Vorjahren 2006 auf hohem Niveau. Die Importe stiegen um 1434 Tonnen (4,5%) auf 33 346 Tonnen.
Echt amerikanischer Gruyère - Swiss Premium-US-Joghurt
Einmal ist es «Swiss Premium»-Joghurt aus dem Staat New York, dann «Grand Cru Gruyère» aus Wisconsin. Die amerikanischen Gesetze sind in Sachen Ursprung recht lasch. Emmi ist es recht so.
Randgruppe Nuss aus dem Regenwald
Nussprodukte für die Schokoladebranche können auch von Südamerika anstelle der alles kontrollierenden Türkei importiert werden. Überdies hat beispielsweise die Paranuss den sympathischen Nebeneffekt, dass sie nur biologisch angebaut und als Fair-Trade-Produkt bezogen werden kann. Momentan bleibt die Nuss in der Schweiz aber eine Randerscheinung.
Gruyère aus der Milch der Ajoie

Detailhandel lässt die Preise purzeln
Migros, Coop & Co buhlen mit dauerhaften Preisabschlägen um Kundschaft. Wie ist die plötzliche Grosszügigkeit der Lebensmittler möglich? Jedenfalls sind Bauern und Zulieferer zunehmend unter Druck.
«Erst bei Druck wird über Optimierung nachgedacht»
Erst in Zeiten wachsenden Konkurrenzdrucks wird deutlich, wie viel Sparpotenzial sich im Detailhandel verbergen, meint Karsten Hadwich, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum der Uni Basel.
Danone Switzerland AG prämiert

Vorzüglicher Emmentaler mit alternativen Stämmen
Um eine Alternative zum bekannten Streptokokkenggemisch «abf» zu entwickeln, wurden einige Milchsäurebakterienstämme aus der ALP-Sammlung reaktiviert und für die Fabrikation von Emmentaler Käse getestet. Aus den Versuchen ist die neue thermophile Mischkultur «MK 174» hervorgegangen.
Nestlé präsentiert ein Glanzresultat
Der weltgrösste Nahrungsmittelhersteller erzielte 2006 Rekordwerte bei Umsatz und Gewinn. Die Aktionäre erhalten eine höhere Dividende. Im laufenden Jahr wird der Konzern beim Umsatz erstmals 100 Milliarden Franken übersteigen.
Schweizer Bonbons beliebt im Ausland
Die Schweizer Bonbonhersteller übertrafen 2006 mengen- und wertmässig die Ergebnisse des Vorjahres. Zur Umsatzsteigerung haben sowohl die Exportmärkte als auch die Inlandverkäufe beigetragen.
Gratwanderung über die Butterkrete
Die verarbeitende Industrie überlegt sich, wegen der gestiegenen Industriebutterpreise auf pflanzliche Fette umzusteigen. In einem Markt, wo Rappen entscheidend sind, wird die Butter einen schweren Stand haben.
Je länger, desto besser gilt nicht mehr
Dunkle Schokolade mit einem sehr hohen Kakaoanteil kann nun durch ein verbessertes Verfahren conchiert werden. Um gute Schokolade herzustellen, ist der Energieeintrag entscheidend und nicht die Conchierdauer.
SHL bietet neuen Studiengang an
Mit dem reformierten «Food Science & Management»-Studiengang setzt die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft (SHL) verstärkt auf Betriebswirtschaft, Marketing und Konsumforschung. Alimenta sprach mit Projektleiter Daniel Reumiller über die Wahrnehmung der Studienreform bei zukünftigen Studierenden wie auch bei der Lebensmittelwirtschaft.
Geschmack'des Jahres 2007

Wo Anna's Best kocht und forscht
Die Migros hat seit über einem Jahrzehnt die Nase vorn in der Frische-Convenience. Hinter der Marke «Anna's Best» steckt ein komplexes Know-how aus Technologie und Marketing, das die Migros-Tochter Bischofszell Nahrungsmittel AG (Bina) wie ein Augapfel hütet. Alimenta sprach mit Produktgruppenmanager Rolf Jenny über die Gründe des Erfolgs.
Investitionsbeihilfen auf der Wartebank
Das vom Gewerbeverband getragene Anliegen der Gleichbehandlung von Gewerbebetrieben mit bäuerlichen Betrieben bei Investitionskrediten ist bei der vorberatenden Kommission des Nationalrats zwar gescheitert. Mit einer Neuformulierung im Nationalrat ist es vielleicht doch noch zu schaffen.
Bäcker und Confiseure bald vereint
Die Zubereitung von Biobroten, Schokolade und Snacks gehört heute zur Ausbildung von Bäckern. Das Hauptaugenmerk der Ausbildung liegt jedoch auf den traditionellen Grundfertigkeiten.
Jäger und Sammler von begehrtem und teurem Metall
Die Igora veranstaltete eine Besichtigungstour zu Aluverpackungsmaterialherstellern, Abfüllern und Verpackern der Nahrungsmittelindustrie und einer Firma, die schliesslich die Sortierung und das Recycling dieses wertvollen Metalls vornimmt.
Guetzli egalisieren Vorjahresergebnis
Die Schweizer Dauerbackwarenindustrie konnte ihre Gesamtverkäufe wert- und mengenmässig auf Vorjahresniveau stabilisieren. Importierte Biskuits legten um 5,9% zu. Demgegenüber wurde das Exportgeschäft mit 1,3% leicht gesteigert. Saudi-Arabien kaufte über 80% mehr Backwaren aus der Schweiz.
Baer gewinnt Esprix-Qualitätspreis
Am Forum für Excellence überreichte Bundesrätin Doris Leuthard den Preis für speziell gute Leistungen in den Bereichen Lernfähigkeit und Innovation an Stephan Baer, den Geschäftsführer und Mehrheitsaktionär der Firma Baer AG.
Ein Verein sucht einen neuen Namen
Die diesjährige milchwirtschaftliche Tagung der VMIB stand unter dem Zeichen gesundheitlicher Aspekte von Milch und Milchprodukten. Lebhaft diskutierten die Vereinsmitglieder über einen neuen Namen.
Aromaprofil von Brötchen aus dem PATT®-Gärsteuerungsverfahren
Mit der zunehmenden Filialisierung werden häufig zentral Brötchenteiglinge hergestellt und dezentral am Verkaufspunkt gebacken. Für deren Herstellung stehen verschiedene Gärsteuerungsverfahren zur Verfügung. In'einer Diplomarbeit an der HSW untersuchte Edith Wüthrich unter der Leitung von Michael Kleinert das Aromaprofil von Brötchen aus dem PATT-Gärsteuerungsverfahren.
Platz für 5000 Laibe Käse
Zehn Millionen Kilogramm Milch verarbeitet die Käserei Wüthrich AG in Steinebrunn pro Jahr zu Käse. Die Vermarktung erfolgt über die Alibona AG, welche nun 5000 Plätze für die Käsereifung zu Verfügung hat.
Süsses von Lindt & Sprüngli
Der Schokoladehersteller übertrifft Jahr für Jahr seine eigenen Prognosen und wächst schneller als die Konkurrenz. Auch für 2006 weist der Konzern ein Umsatzwachstum von 15% und ein Gewinnwachstum von 21% aus.
Auf der Suche nach dem eidgenössischen Gleichgewicht
Für ihre neunte Generalversammlung wählte die Vereinigung der AOC-IGP den Tag des Frühlingsanfangs. Ihre Produkte legte sie'in die kundigen Hände von Küchenchefin Irma Dütsch.
Die Bekanntheit der AOC nimmt zu

Kleiner Umfang - grosse Wirkung
Lebensmittelfirmen setzen vermehrt auf mikroverkapselte Produkte, um die angestrebte Produktdifferenzierung und Wertverbesserung zu erreichen. Ob Fischöl, Enzyme oder Antioxidantien, die kleinen Kapseln schützen, maskieren, stabilisieren oder setzen Stoffe je nach Bedarf am gewünschten Ort frei.
Höhere Dividende dank gutem Ergebnis
Die Käsertreuhand KT, Bern, hat erneut ein gutes Geschäftsergebnis vorgelegt. Die seit nun sechs Jahren in der Treuhandgesellschaft Gastroconsult AG integrierte spezialisierte Treuhandfirma will die Dividendenausschüttung auf 6% erhöhen.
Eine Prise Swissness im Tiefkühlregal
In der Schweiz indes scheint sich der Glacemarkt kaum mehr auszudehnen. Dennoch schneiden sich neue Anbieter ansehnliche Kuchenstücke im Glacegeschäft ab. Das Rezept heisst Swissness, sanfte technologische Weiterentwicklung und Markenkraft.
Wer will Nano-Inside-Food?
Die bisherige Nanotechnologie-Diskussion konzentrierte sich im Lebensmittelbereich auf die Werkstoffe, vor allem auf die so genannt «intelligenten» Verpackungen. Global operierende Foodkonzerne, namentlich die Kraft-Gruppe, künden nun neuerdings «programmierbares Essen» an. Was ist technisch überhaupt machbar bzw. in der Forschungspipeline?
Native Olivenöle sensorisch bewertet
Am 22. März 2007 fand an der Hochschule Wädenswil (HSW) der 6. Internationale Olivenölkongress statt. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Verleihung des «International Olive Award - Zurich 2007».
Der Berner Sennen Mühe mit der Reife
Darf ein Berner Alpkäse AOC auf der Alp schon unter fünf Monaten als «Alpkäse» verkauft werden? Ein uneinig wirkender Vorstand löste eine Lawine von Vorschlägen aus. Alimenta sprach mit dem Casalp-Präsidenten.
Vollständige Anpassung macht Sinn
Am 2. Forum zum Lebensmittelrecht, organisiert von der Hochschule Wädenswil in Zusammenarbeit mit dem Europa Institut der Universität Zürich, sprachen Behördenmitglieder und Praktiker, Juristen und Wirtschaftsfachleute über das Spannungsfeld Lebensmittelrecht.
Milchtransport geniesst Sonderstatus
Die Milchsammeltransporteure sind auch im schweizerischen Nutzfahrzeugverband'ASTAG, zusammengeschlossen. Der Milchsammeltransport ist eine besondere Dienstleistung, sieht sich aber in den nächsten Jahren auch durch die LSVA penalisiert.
Hochdorf will im 2010 eine halbe Milliarde Umsatz erreichen
Die Hochdorf-Gruppe hat vergangene Woche ihre Bilanz präsentiert. Letztes Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Bruttoumsatz von 319,5 Mio. Franken.
Marketing entdeckt die Hirnforschung
In einer Welt des Überflusses und der Reiz-überflutung müssen Marken strategisch geführt werden. Sie müssen so positioniert werden, dass sie dem emotionalen Profil der angestrebten Zielgruppe am besten entsprechen. Durch harmonisierte Ton-, Form-, Farb-, Geruchs- und Bildeindrücken das limbische System im Gehirn reizen!
Ein neuer Präsident für den Freiburger Milchverband
Die Milchverbände Freiburg (FSFL) und der Laiteries Réunies Genf (LRG) haben am 21. und 22. März ihre Versammlungen abgehalten.
Fromarte hat politisch gut geschäftet
Fromarte liess an ihrer Versammlung die Agrarpolitik 2011 Revue passieren, die der Käsewirtschaft angesichts offener Märkte den Rücken stärkt. Das Qualitätsmanagement-Handbuch für Käsereien ist auf guten Wegen und wird frühestens im Oktober 2007 allgemeine Richtlinie für die Branche.
Danone hat mit Frischprodukten Erfolg
Der französische Nahrungsmittelhersteller Danone setzt voll auf die Karte Frischprodukte und profitiert weiterhin von der Welle der gesunden Ernährung. Für 2006 wies'der Konzern ein deutlich verbessertes Ergebnis aus.
Unbekannte Berner Alp- und Hobelkäse
Auf den Berner Alpen werden jährlich 1000 t Alp- und Hobelkäse produziert. Trotzdem gab es bisher nur wenig Referenzdaten zur Zusammensetzung. Forscher von ALP haben prämierte Käse untersucht und dabei Bemerkenswertes festgestellt.
Offene Tür in Ursy

Unglaubliche Emmentaler-Scharmützel
Im Vorfeld der Verhandlungen zur gegenseitigen Anerkennung von Ursprungsbezeichnungen zwischen der Schweiz und der EU wetzen die Juristen die Messer. Der deutsche Milchindustrie-Verband erwartet von der EU-Kommission, dass sie sich eindeutig gegenüber der Schweiz positioniert.
Freihandel schafft Probleme

Einsatz für nachhaltige Landwirtschaft

Neues von Aromen und Duftstoffen
Die Lebensmittelindustrie greift vermehrt zu künstlichen oder natürlichen Aromastoffen, um den Geschmack ihrer Produkte hervorzuheben oder zu verstärken. Was aber steckt eigentlich hinter der Deklaration «Aroma»?
Farben für Lebensmittelpackungen auf dem Prüfstand
An der vom SVI organisierten Tagung «Bedruckte Lebensmittelverpackungen - die Industrie muss umlernen», wurde die neue Chemikalien-Gesetzregelung Reach zum Mittelpunkt. Tritt diese in Kraft, müssen rund 30'000 Stoffe registriert, evaluiert und zugelassen werden.
Coops Spagat zwischen billig und edel
Coop gewinnt 2006 im Food wie Non-Food Marktanteile zurück. Coop-Chef Hansueli Loosli betonte an der Bilanzmedienkonferenz, dass trotz einer Minusteuerung von 1,8% über das ganze Sortiment der Handelsumsatz um 4,6% auf 14,7 Mrd. Franken gesteigert wurde.
Nischen zwischen den Elefanten
Nischen für innovative Molkereiartikel entstehen, wenn die Grossen grösser werden. Die Molkerei Lanz AG nimmt einen'Neubau in Angriff.
Rechtliche Beurteilung von Nahrungsergänzungsmitteln
Nahrungsergänzungsmittel gehören rechtlich gesehen zur Kategorie Speziallebensmittel, genauso wie zum Beispiel Mikroalgen oder glutenfreie Lebensmittel. Wie aber sieht es mit der Beurteilung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit oder den Health Claims dieser Substanzen aus?
Erfreuliches aus Kirgisien und Cham
16 ehemalige Absolventen der Fachschule 1 konnten an der GV der Ehemaligen Sursee in Cham den eidgenössischen Fachausweis in Empfang nehmen. Informationen über die Berufsbildung, aber auch Erlebnisberichte aus fernen Ländern, werden von den Ehemaligen Sursee immer gerne aufgenommen.
Notwendige Öffnung für einen kleinen Markt
Unser kleiner Lebensmittelmarkt muss sich der Globalisierung stellen. Heisst dies, dass er gleichzeitig seine Eigenheiten verlieren muss? Schweizer Verarbeiter plädieren zwar für die Marktöffnung, fordern aber auch Gleichbehandlung bei Subventionen und anderen Förderinstrumenten - wie in der EU - ein.
Würdig gefeiert

Chancen für die Biolandwirtschaft
90 Millionen «Lohas»-Anhänger, so genannt «Kulturell Kreative», soll es in der EU geben. Sie könnten der biologischen Landwirtschaft neuen Aufwind geben. Dies zeigte ein Workshop im Rahmen des Natur-Kongresses.
Es gibt keine europäische Grösse
Alimenta führte mit dem Verwaltungsratspräsidenten der Emmi, Fritz Wyss, im Berghaus Wispile in Gstaad ein Gespräch.
Zu wertvoll, um entsorgt zu werden
Thomy-Senf gelang vor 75 Jahren mit Hilfe der Alutube der Durchbruch. Die Produktion von Primäraluminium ist energieaufwendig. Das Metall hat aber den einzigartigen Vorteil, bei Wiederverwertung in reinster Qualität zu Verfügung zu stehen.
Branchenimage nützt in der Politik
Auch dieses Jahr fand der traditionelle Käsertag des bernischen Käservereins (BKV) in der Freizeitanlage Münchenbuchsee statt. Neues gab es zum Stand der Berufsbildung und zu den Investitionskrediten zu berichten.
Zwischen Not und Wegwerfgesellschaft
Täglich sammeln die Schweizer Tafeln überschüssige, aber einwandfreie Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden dürfen und liefern sie an soziale Einrichtungen weiter. Die Philosophie ist einfach: Kampf gegen die Wegwerfgesellschaft, Gaben und Freiwilligenarbeit.
Kühlkette früher und heute
Die lückenlose Kühlung hat grossen Einfluss auf die Qualität und die Sicherheit von Lebensmitteln. Auch in der Kühllogistik sind die Anforderungen von EU-Verordnungen ein wichtiges Thema.
Sensorische Analytik in einem'Industriebetrieb - Vision oder Realität?
Um den strengen Qualitätskriterien der Lebensmittelindustrie und des Handels sowie den Ansprüchen der Konsumentenschaft gerecht werden zu können, unterhält die Firma Wander AG in Neuenegg BE ein objektives Sensorikpanel. Für dieses entwickelte Andreas Steffen in seiner Diplomarbeit an der Hochschule Wädenswil unter der Leitung von Annette Bongartz ein neues Konzept.
40-jähriges Bestehen gefeiert

Fleischpasteten nach Waadtländer Art

Neuer Betrieb für gefragte Inlandeier
Der Schweizer Eiermarkt ist, wie vieles in der Lebensmittelproduktion, stark monopolisiert. In Sursee hat ein Eierhandelsbetrieb zusammen mit einem Transportunternehmer auf 4000 m2 ein Lager und eine Abpackerei mit modernsten Produktionsstrassen realisiert.
Die eigene Identität bekanntmachen
Der zweite Wettbewerb der Regionalprodukte wird dieses Jahr wieder in DelémontCourtemelon stattfinden. Mit einem Wettbewerb sollen Spezialitäten aus der Anonymität heraustreten und so den Konsumenten für sich gewinnen.
Mit Nupro & Co. auf Kurs
Milchpulverunternehmen leiden, wenn der Käsemarkt gut läuft. Hochdorf machte vor allem wegen des fehlenden Rohstoffs weniger Umsatz, erhöhte aber auch dank Technik den Gewinn.
Die erste Schweizer Käsestrasse
Das hügelige und grüne Emmental ist immer noch Wenigen als Erholungsraum bekannt. Die Anregung, den Konsumenten aus aller Welt die Ursprungsregion des berühmten Schweizer Käses mit den Löchern näher zu bringen, kam aus der Käsebranche.
Jodzusatz wird deklarationspflichtig
Vor über 80 Jahren führte die Schweiz als Pionier die Jodisierung des Kochsalzes ein. Eine Selbsthilfegruppe «Krank durch Jod» kämpft gegen eine Überjodisierung und Zwangsmedikation an. Das Bundesamt für Gesundheit reagiert und will ab 2008 klare Regelungen für die Deklaration einführen.
Hiestand mit kräftigem Wachstum
Der Backwarenhersteller Hiestand steigerte im Geschäftsjahr 2006 Umsatz und Gewinn um knapp 15%. Im ersten Quartal des laufenden Jahres stieg der Umsatz weiterhin markant.
Instrument für Milchmenge gefordert
Im Hinblick auf den 1. Mai 2009, der Aufhebung der Milchkontingentierung, soll zusammen mit den Milchverarbeitern die Milchmenge gesteuert werden. Zudem soll die'Einkommenssituation der 30'000 Milchproduzenten verbessert werden.
Milchpulver für halb Europa
Damian Henzi, CEO der Hochdorf-Gruppe, äussert sich in einem Gespräch mit Alimenta zu den hohen Preisen im Milchpulver-Agrarfreihandelsabkommen, Akquisitionen und den Rahmenbedingungen in der Milchwirtschaft.
Showtime für Sbrinz in der Romandie
Auch in der Warengruppe Käse heisst der Trend Convenience. Sbrinz kann hier mit den Möckli und Hobelrollen in Schalen auftrumpfen, was sich auch in den guten Verkaufszahlen widerspiegelt.
Neue Werbekampagne für den Gruyère AOC
Nach Marktumfragen ist der Gruyère ein beliebter und bekannter Käse. Trotzdem ist eine gezielte Werbung nicht einfach.
Die Hamburger werden grüner
Auch im dreissigsten Jahr des Bestehens'geschäftet McDonald's Schweiz erfolgreich. Mit einem Jahresnettoumsatz von 556,4 Mio. Franken übertrafen McDonald's und seine'Lizenznehmer das Rekordergebnis des Vorjahres um 4,4%.
Die Genossenschaft des L'Etivaz AOC setzt auf den Export
Mit der Vergrösserung ihrer Keller möchte die Genossenschaft den Ansprüchen ihrer Mitglieder und der Konsumenten gerecht werden.
Externe Begutachtung bezeugt gute Projektarbeit
Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP veröffentlicht ihren neuen Jahresbericht. Die Informationen über die Forschungs-, Kontroll- und Beratungstätigkeit im Jahre 2006 sowie die entsprechenden Kennzahlen sind auch im Internet verfügbar.
Lebensmittel unter die Lupe genommen
In seinem Bericht für das Jahr 2006 gibt das kantonale Laboratorium Bern Einblick in seine Überwachungstätigkeit in den Bereichen Lebensmittel, Landwirtschaft und Umweltschutz. Die Beanstandungsrate war bei einigen Lebensmittelgruppen erschreckend hoch.
Die Schaukäsi in neuem Glanz
Hell, freundlich, informativ und mit viel mehr Platz präsentiert sich die Appenzeller Schaukäserei in Stein nach dem Um- und Neubau. An der Generalversammlung wurde für das abgelaufene Geschäftsjahr ein kleiner Gewinn bekannt gegeben.
Breites Analyseangebot in Weinfelden
Das neu gegründete Labor- und Beratungsunternehmen Bamos in der Ostschweiz wird von Milchkäuferverbänden, den neu gegründeten Milchproduzentenpools, Sortenorganisationen und privaten Käsereien getragen.
Emmis Fläschchendrinks bald in Mexiko
2006 war ein gutes Jahr für den Schweizer Molkereikonzern Emmi. Der Nettoumsatz stieg um 15,2% auf 2,335 Mrd. Franken, der Reingewinn von 51,4 auf 54 Mio. Franken. Es gilt, in der Schweiz die Wettbewerbsfähigkeit mittels Synergien zu stärken und im Ausland weiter zu expandieren.
Künstliches Polarlicht für edle Säfte
Premium heisst bei Säften möglichst unveränderte Frische. Ein Frischprodukt ist normalerweise nicht lange haltbar. Henniez füllt seit einem Jahr, für Eckes-Granini-Schweiz, Säfte in beschichtete PET-Flaschen ab. Der Vitamin- C-Gehalt kann so lange hochgehalten werden.
Neue Mengensteuerung beschlossen
Emmentaler Switzerland einigte sich an ihrer 9. Delegiertenversammlung, im Jahre 2007 rund 32 000 Tonnen Emmentaler Switzerland zu produzieren. Um diese Menge im Griff zu halten, beschlossen die Delegierten, dies über ein Reglement zu tun.
Das asiatische Lädeli um die Ecke

Ist die Normenvielfalt ein QM-Risiko?
Die Zielsetzung «Global Food Safety» brachte eine Vielfalt an QM-Normen hervor, deren Einführung und Anpassung für die Lebensmittel-industrie bereits zum eigenständigen QM-Problem wird. Welche Verbesserungen haben die QM-Neuerungen der letzten Jahre effektiv bewirkt? Was steckt hinter dem Systemstreit der verschiedenen Normen? Alimenta befragte Fachleute zum Stand der Entwicklungen.
Die saure Einphasenreinigung - ein Erfolgskonzept
Das Konzept der Halag Chemie AG für die Milchtankfahrzeugreinigung wird in der Schweiz seit vielen Jahren in namhaften Milchverarbeitungsbetrieben mit Erfolg praktiziert.
Neuer Milchverarbeiter vor Vollendung
Nun steht sie kurz vor der Vollendung, die neue Molkerei der Nordwestschweiz. Die Diskussionen über das Wie und Wo der Regio Milch haben lange gedauert. Der Bau für die hochmoderne Molkerei ging aber innert kürzester Zeit vor sich.
Nach Übergangsjahr zuversichtlich
Das von Hügli angekündigte Zwischenjahr hat einen höheren Umsatz und einen tieferen Gewinn gebracht. Für 2007 erwartet der Konzern eine deutliche Steigerung des Ergebnisses.
Reibereien um Milchkaufverträge beim BMKV
Mitte April trafen sich die Mitglieder des BMKV zur Hauptversammlung.
Fusion UFAF'UVNAL dieses Jahr in Sicht

Grangeneuve - Schule zwischen Tradition und Moderne
Monika Lüscher Bertocco (40) wird kommenden 1. Juli die Direktion des milch- und lebensmittelwirtschaftlichen Bildungszentrums (BZML) in Grangeneuve übernehmen. Alimenta sprach mit der designierten Chefin des zweisprachigen Bildungsinstituts.
Immer noch nicht tarifäre Handelshemmnisse im Juni
An der KOS-Mitgliederversammlung kamen auch die Verhandlungen über die Liberalisierung des Käsehandels Schweiz'EU zur Sprache. Nicht tarifäre Handelshemmnisse werden die Liberalisierung auch ab Juni weiter behindern.
Harte Haltung der Bundesbehörden
Matthias Kunz, KOS-Präsident, glaubt, dass Schweizer Käse nicht von steigenden Preisen der sogenannten Commodities wie Magermilchpulver beeinflusst ist. Deshalb sind'Preiserhöhungen nicht gerechtfertigt.
Für Sie an der Erfindermesse entdeckt
Auch wenn dieses Jahr das CERN Ehrengast der Erfindermesse in Genf war, waren auch einige Neuheiten rund um Lebensmittel und Verpackungen zu sehen.
Kontaktsuche beim grossen Bruder
SGWH wird Mitglied der SCM. Die Genossenschaft will mit ihrem Käseangebot in den deutschen Biofachhandel kommen.
TFS: ein Sturm im Wasserglas
Unter diesem Titel lud die Schweizerische Gesellschaft für Lebensmittel- und Umweltchemie am Freitag, den 27. April, zu einer Tagung ein. Die Voten waren klar. Was vor zehn Jahren aktuell gewesen wäre, hat die Lebensmitteltechnologie heute bereits gelöst.
Marktanteilsverlust bei Lebensmitteln
Trotzdem, dass die Migros im hart umkämpften Lebensmittelmarkt verlor, steigerte sich der Gewinn der Migros-Gruppe um 8 Prozent auf 755 Mio Franken.
Einfluss diverser Extraktionsprozesse auf den Ertrag von Stärke aus der Yamswurzel

Die grüne Fee will das AOP-Label

GV der Uvnal

Wie McDonald's seine Einkäufe tätigt
McDonald's Schweiz ist mit 128 Mio. Franken als führendes Systemgastronomieunternehmen einer der grössten Lebensmitteleinkäufer. Über 70% der benötigten landwirtschaftlichen Rohstoffe stammen aus der Schweiz. Alimenta sprach mit Stefan Bürki, Supply Chain Director bei McDonald's Schweiz.
Innovationspreis für Wädenswiler Hefe
Die Wädenswiler Hefe Fructoferm W3® gewinnt unter 70 Bewerbungen aus sechs Nationen den Innovationspreis 2007 in der Kategorie Kellerwirtschaft an der international bedeutendsten Messe für Wein, Obst und Fruchtsaft, der Intervitis Interfructa.
Die andere Hälfte des Produkts
Schutz, Marketing und Logistik, oder die ökologischen, ökonomischen und analytischen Eigenheiten einer Verpackung sind die Schlagwörter, die an der Generalversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Lebensmittel-Wissenschaft und -Technologie (SGLWT) zu hören waren.
Minoteries stagniert und will zukaufen
Der Geschäftsgang der Mühlengruppe Minoteries verlief 2006 harzig. Bei einem leicht rückläufigen Umsatz blieb der Gewinn nahezu konstant. Die finanzielle Basis erlaubt künftig ein Wachstum durch Übernahmen.
Moderne Käsereifung im Appenzell
Die Berg-Käserei Gais ist der grösste Milchverarbeitungsbetrieb im Appenzellerland. Die neueste Errungenschaft ist ein hochmodernes Käsereifungscenter.
Umweltverträgliche Kältemittel
Die milchverarbeitende Industrie setzt weltweit auf zukunftsweisende Lösungen mit Ammoniak und Kohlendioxid.
Schweizer Säuglingskost für den Osten
Während der Inlandmarkt für Säuglingsnahrung stagniert und stark umkämpft ist, setzen Schweizer Babyfoodhersteller auf den Export. Neue kaufkräftige Schichten in Russland, Rumänien, der Türkei und China leisten sich nur das Beste für ihre Kleinen. Dabei hilft die «Swissness» als Vertrauensvorschuss.
Vital, vielfältig und farbenfroh
Über 400 Aussteller aus der ganzen Welt priesen an der zehnten Vitafoods in Genf ihre Produkte an. Von Algenextrakten bis zu Produkten zur Gewichtskontrolle war alles zu finden.
Migros-Industrie wird im Export stärker
Die knallharten Margenvorgaben im Detailhandel müssen entlang der ganzen Wertschöpfungskette umgesetzt werden. Die Industriebetriebe der Migros sind im rauen Umfeld stärker und auch exportfähiger geworden.
Bessere Förderpolitik in der EU
Die Schweizer Milchindustrie steht einem Agrarfreihandelsabkommen mit der EU positiv gegenüber, fordert aber gleich lange Spiesse.
Prozesswärme mit Sonne und Holz
Alternativenergien wie Sonne, Geothermie und Holz für gewerblich-industrielle Prozesse? Im Unterschied zu Österreich gibt es in der Schweiz keine direkten Förderinstrumente, aber indirekte Belohnungen. Nachholbedarf gäbe es genug!
Mozzarella als Prügelknabe des Käsefreihandels
Migros und Coop haben bereits die Preise von Importkäse gesenkt. Die Konsequenzen des Agrarabkommens 1999 werden jetzt spürbar.
Kleine, aber feine Toggenburger Show
Käse in allen Formen und Arten, das Ambiente drum herum und vieles mehr kam an den 2. Käsetagen Toggenburg bestens zur Geltung. Die kleine, aber feine Show vermochte einmal mehr zu begeistern.
Weniger Kalzium - besseres Schmelzen
In Untersuchungen von ALP hatte sich herausgestellt, dass der Kalziumgehalt eine Rolle für die Schmelzeigenschaften von Raclette spielt. Ein tieferer Gehalt bewirkte bessere Schmelzeigenschaften, bei zu viel gebundenem Kalzium wurden die Käse gummig.
Sorte und Erntezeitpunkt'beeinflussen die Erdbeerqualität
Für den Konsumenten ist die Qualität der Erdbeeren beim Verkauf entscheidend. Bereits geringe Qualitätsänderungen sind chemisch-analytisch erfassbar. Besonders die Sorte und der Erntezeitpunkt sind für die Qualität entscheidend.
Baer spürt erhöhten Wettbewerb
Nach einem erfolgreichen Jahr 2005 litt das Ergebnis der Privatkäserei Baer AG 2006 unter Absatzverlust und erhöhten Fabrikationskosten. Bereits ein Monat vor dem «magischen» Juni 2007 - dem Datum des Käsefreihandels mit der EU - hat sich der Preisdruck nochmals verschärft.
Gutes Investitionsklima in Bäckereien
Das Backwarengeschäft verschiebt sich allmählich von kleinen zu grossen Herstellern, trotzdem sind gewerbliche Bäckereien nach Jahren der Zurückhaltung wieder investitionsfreudig. Gefragt sind Teigkältetechnologien, Ladenbacköfen und rationelle Produktionsanlagen.
Transparenz vom Feld bis auf den Tisch
Ubiquitous Computing ist ein neuer Anglizismus für die Prozesstechnik und elektronische Rückverfolgbarkeit: Aktuelle Projekte der angewandten Forschung entwickeln Lösungen für die Prozessüberwachung auf der Basis der Radiofrequenztechnik RFID.
Functional Food nur mit Nährwertprofil
Im Dezember 2006 wurde die Europäische Verordnung über Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel 1924/2006 angenommen. Sie tritt am 1. Juli 2007 in Kraft. Eigentliche Änderungen jedoch werden erst in zwei bis drei Jahren erwartet.
Kompetenzaufbau in der Schweiz
In einem anspruchsvollen 11-tägigen Training Anfang Mai 2007 in der Schweiz erwarben sich 17 kosovarische Molkeristen und eine Molkeristin wichtige Kompetenzen in der Analyse von Rohmilch und Molkereiprodukten, Anwendung von Hygienekonzepten, Durchführung von Sensoriktrainings sowie Einsatz von Technologien und Marketinginstrumenten.
Engpässe bei Milchpulver und Butter?
Die weltweite Verknappung des Angebots an Milcheiweiss mit entsprechenden Preiserhöhungen spitzt sich weiter zu. Dies ist insbesondere auf Produktionsprobleme in verschiedenen Weltregionen und den inzwischen vollständig erfolgten Lagerabbau in der EU und den USA zurückzuführen.
Grosser Einsatz für eine Schule in Peru
Edwin Züger aus dem sankt-gallischen Niederuzwil startet ein Projekt für Peru und sucht aussortierte Geräte für die Käseherstellung. Ein fünfwöchiger Einsatz für «Swisscontact» in Arequipa war der Auslöser dafür.
Einmalig auf ihre Art

Henniez trotzt dem rauen Umfeld
Das Mineralwasserunternehmen Henniez hat im letzten Jahr den Ertrag dank Kostensenkungen markant gesteigert. Der Umsatz da-gegen ging leicht zurück.
Probiotika und Synbiotika - wie weiter?
Als Nestlé 1994 mit LC1 den Zusatznutzen von Probiotika auf den Markt brachte, löste sie eine kleine Revolution aus. In der Zwischenzeit wissen fast alle Konsumenten, dass Probiotika oder Bifidobakterium und Gesundheitsförderung das Gleiche sind. Wirken aber Probiotika wirklich und wie sieht es nach 2009 mit den Claims aus?
Was ist neu an der Fromage?
Die dritte Fachmesse für Käse, Molkereiprodukte und Lebensmittelindustrie findet vom'31.1.-3.2.2008 auf dem Gelände'der BEA bern expo AG statt.
Weiter ungeschützt

«AOC ist Massenware»
Alimenta führte am Lieferantentag der Lustenberger & Dürst mit dem Referenten Renato Isella, Leiter Einkaufspool Frischprodukte von Coop, ein Gespräch. Isella betont, dass Coop zu Schweizer Produkten steht.
Emmentalermenge wird wieder gekürzt
Volle Lager, die Mengenbewirtschaftung, Käse, die noch nicht voll gereift sind, und der Preisaufschlag im Januar haben die Situation beim Emmentaler wieder einmal verschärft.
Wie wirkt die Zitronensäure?
Gute Schmelzeigenschaften sind auch bei kurz gereiftem Raclettekäse wichtig. Vor allem gebundenes Kalzium lässt die Käse aber gummig werden. Lässt sich das technologisch verhindern?
Terroir-Trend auch beim Kaffee
Herkunftsreine Kaffees sind ein trendiges und erfolgsversprechendes Konzept gegen den stagnierenden Kaffeekonsum. Für den Erfolg braucht es einen exklusiven Terroir-Geschmack, Raritäten und ein «Story Telling».
Stutenmilch, altbekannt und zukunftsträchtig

Incarom - ein Produkt mit Geschichte
Als grösster Schweizer Markenartikelher-steller im Foodbereich verfügt das Unternehmen über traditionelle Marken, die aus Schweizer Haushalten nicht wegzudenken sind. Dazu gehört seit 50 Jahren Incarom.
Kaffee aus Zichorie und Malz waren einst Alltag
Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden rund 50% des gesamten Konsums an «Kaffee» durch Ersatzprodukte wie Zichorien- oder Malzkaffee gedeckt. Heute sind sie nur noch in Nischen zu finden. Alimenta sprach mit Historiker Roman Rossfeld.
Weichkäse-Knowhow aus Frankreich
Der Europäische Verband der Milchwirtschafter organisierte im Frühling in Poligny einen Kurs für Weichkäsetechnologie.-16 Teilnehmer aus neun Ländern begaben sich in den französischen Jura.
Leistungsstark und einsatzwillig
Im Rathaus Sursee versammelten sich am ersten Junitag die Absolventen der Fachschulen 1 und 2 zur Schlussfeier des Milchwirtschaftlichen Bildungszentrums Sursee (MBZ).
Berufsbildungsfonds schafft Solidarität
Beim Schweizerischen Milchwirtschaftlichen Verein (SMV) sowie seinen zwei Mitgliedorganisationen Fromarte und Berufsverband Molkereifachleute (BVM) wird die Schaffung eines Berufsbildungsfonds diskutiert.
Projekttage der Berufsfachschule Emmental im Berner Jura
In der letzten Schulwoche vor den Frühlingsferien waren die Milchtechnologen und Milchtechnologinnen 1. Lehrjahr der bfe in ihren Projekttagen im Berner Jura.
Auf Mikrobenjagd mit dem Inspektor
Zu Besuch bei einer Inspektion einer Kleinmolkerei im Zürcher Oberland. Der Vertreter des kantonalen Labors Zürich stellt der Molkereibranche ein gutes Zeugnis aus. Nebst häufig wechselnden Vorschriften schrauben die Grossverteiler die Anforderungen an die Lebensmittelhygiene ständig höher.
Seit zehn Jahren stetig aufwärts
Die Interprofession Gruyère kann auf zehn Jahre ihres Bestehens zurückblicken. Am'1. Juni, am Tag der Liberalisierung, trafen sich die Delegierten im Schloss Gruyère. Diese lassen dem Vorstand freie Hand bei der Mengensteuerung.
Investitionskredite nur fürs Berggebiet
Der Ständerat beschloss am Dienstag letzter Woche mit 24 zu 19 Stimmen, die Investitionskredite für Verarbeitungsbetriebe auf das Berggebiet zu beschränken.
Grenzöffnung'und Annäherung

Kooperation zwischen vier'Schweizer Fachhochschulen
Ab Herbst 2008 sollen vier Masterstudiengänge in Life Sciences (je einer pro Fachhochschule) angeboten werden. Sie basieren allesamt auf der Bachelor-Stufe.
Coke soll nicht dick machen
Coca-Cola ist wieder auf Erfolgskurs, dank «Zero». Die Nettoumsätze als auch der Reingewinn des weltgrössten Getränkekonzerns stiegen um rund 4,25% auf 24,1 Mrd. (im Vorjahr 23,1 Mrd.) $ bzw. auf 5,1 Mrd. $ (4,9 Mrd.).
Entwicklungs- und Konsolidierungskurs

Sinkende Frischfleischpreise und Cervelats ohne Haut
Migros senkt gemäss einer Medienmitteilung die Preise für Frischfleisch. Dem Cervelat droht der Schweinedarm. Die Fleischbranche im Fokus der Medien.
Bell wird Proviande-Mitglied
Grenzöffnung, Exportvisionen und der Eintritt des zweitgrössten Fleischverarbeiters in die Branchenorganisation sind momentan zentrale Themen für die Akteure. Die Generalversammlung der Proviande hat letzten Freitag in Arlesheim BL stattgefunden.
Rationalisierte Strukturen ermöglichen günstige Preise
Alimenta führte mit dem Direktor der Proviande, Jürg Schletti, anlässlich der'Generalversammlung der Proviande ein kurzes Gespräch.
Von «ProBikini» bis «Irish Cream»
Letzten Freitag präsentierten Studierende der Lebensmitteltechnologie im 6. Semester (SHL Zollikofen) die Resultate aus ihrer Projektwoche. Diese sieht die praktische Durchführung technologischer Versuche vor.
Medizinal- und Heilkräuter für Ricola

Flüssigkulturen werden nicht exportiert
Die Kulturen von ALP leisten einen wesentlichen Beitrag an die Qualitätsführerschaft und die Differenzierung der traditionellen Schweizer Hart- und Halbhartkäse aus roher und thermisierter Milch. Zusammen mit Branchenvertretern wurde nun entschieden, dass ALP auch in Zukunft keine Flüssigkulturen und keine AOC-Kulturen exportieren wird.
Die Wahl des richtigen Freezers
Hausglace erlaubt eine gute Marge - die Investition in eine Glacemaschine lohnt sich. Immer mehr Konditoreien und sogar Bauernhöfe steigen ein. Welche Vorteile bieten neue Maschinentypen mit intelligenter Regelung?
Wenn die Schweiz allen gehört
Welcher Teil des Wertschöpfungsprozesses geschieht in der Schweiz und kann als «schweizerisch» ausgelobt werden? An einer Marketingfachtagung zum Thema Swissness in Zürich gab es unterschiedliche Ansichten darüber zu hören, was den Konsumenten als «Schweiz» zugemutet werden darf.
Fehlaromen von Wein rechtzeitig voraussagen
Neue wissenschaftliche Methoden erlauben es, Unregelmässigkeiten bei der Gärung von Wein vorherzusagen, damit rechtzeitig eingegriffen werden kann.
Nützliche Helfer auf dem globalisierten Markt

Nestlé und Unilever - Kings on Ice!
Die beiden Foodkonzerne haben die wertvollsten Marken im Glacegeschäft in ihre Schatulle gebracht und verfügen beide über einen Weltmarktanteil von 13 bis 14%. Dabei wird's in nächster Zeit bleiben.
Verpackung nicht länger Sündenbock
Wenn die Handelskette der Superlative, Walmart, nur 5% weniger Verpackung einsetzen würde, könnten 250 Mio. Liter Diesel eingespart werden. Die Verpackung trägt aber nicht mehr die Hauptlast an der Umweltbeanspruchung, sondern mehr und mehr die Distribution.
Die Konzepte, um das Verpackungsmaterial zu reduzieren
Die Verpackungsindustrie ist gefordert. Es laufen seit Jahren Bestrebungen, um den Verpackungsanteil von Lebensmitteln, Getränken und ganz allgemeinen Konsumgütern zu minimieren. Welche Lösungen hat die verpackende Branche anzubieten?
Biobrot - die Qualität ist entscheidend
Brotspezialitäten jeglicher Art werden von vielen regionalen Bäckern gebacken und sind in unserem Land sehr geschätzt. 16,5% des 2006 in der Schweiz verkauften Brotes ist'biologischen Ursprungs, wobei der Anteil an Schweizer Biogetreide unbekannt ist.
Der Milchfachhandel im Wandel
Der Schweizerische Verband des Milch-, Butter- und Käsehandels (SMBK) feierte sein Hundertjähriges und liess seinen frischen Expräsidenten hochleben.
Das eiskalte Geschäft mit Swissmilk
Die Glaceproduktion von Emmi in Ostermundigen zählt zu den drei grössten der Schweiz. Für die eigene Linie Emmi Ice Cream stellt das Unternehmen authentische Produkte her und setzt dabei voll auf den Rohstoff Schweizer Milch.
Doha-Runde wieder auf Eis gelegt
Letzte Woche scheiterten Verhandlungen der vier Grossen des Welthandels. Ein Abschluss der laufenden WTO-Verhandlungen ist damit unwahrscheinlich.
Promarca gegen Hochpreisimage
Der Markenartikelverband hat den Beweis angetreten, dass Produkte wie Rivella, Gerber Gala oder Ragusa nicht Schuld sind an der Hochpreisinsel Schweiz. Gleichzeitig fordert er aber einen Abbau von Sondervorschriften.
Kommt Hunger vor Food Safety?
Wenn in China noch 300 Mio. Kleinbauern Nahrungsmittel produzieren, oder in Afrika zum Teil alte, nicht mehr gesetzeskonforme Düngemittel oder Pestizide zum Einsatz kommen, macht sich die Lebensmittelindustrie Sorgen um die Sicherheit der immer mehr global gehandelten Lebensmittel.
11 Millionen Kilogramm Milch für Valait
Die Walliser Milchverband hat sich nicht nur eine Käserei geleistet, sondern auch einen Vertrag mit Carrefour für 11 Millionen Kilogramm Milch abgeschlossen.
TFA nicht deklarationspflichtig
In den nächsten Tagen wird dem Bundesrat ein Revisionspaket vorgelegt, in dem auch das Thema «Transfettsäuren» (TFA) vorkommt. Damit schafft das BAG Klarheit bei einem Thema, das in dem Medien Unsicherheit ausgelöst hat und von der Industrie bereits seit einigen Jahren bearbeitet wird.
Kurzes Verschnaufen für die SCM
Die Exportzahlen sind stabil, und die finanziellen Mittel, die der Organisation zur Verfügung stehen, bewegen sich im gewohnten Rahmen. Bald schon könnte sich aber einiges ändern.
sensorischen Monitoring-Systems
Die Firma Buonvicini AG in Stabio führt regelmässig Konsumententests mit ihren Produkten durch. Ein sinnvolles Panelmanagement, d.h. eine für die Bevölkerungsstruktur der Schweiz repräsentative Konsumentenzusammenstellung, eine funktionierende Probenlogistik sowie ein geeignetes Datenerfassungssystem sind dazu unabdingbar.
Verbesserung des sensorischen Profils von gekochtem Schinken ohne Phosphatzugabe

Eistee-Nischenprodukte herstellen
Heute wird Eistee weltweit konsumiert, aber Familie Schweizer hält fast den Rekord. Nebst den internationalen Marken gibt es heute attraktive und originelle Nischenprodukte. Eistee ist zudem ein Getränk, das auch gewerbliche Betriebe herstellen und abfüllen können.
Den Eistee selbst kreieren
Eistee profitiert vom Gesundimage von Schwarz- und Kräutertee, lässt sich auch im Kleinmassstab herstellen und mit vielen weiteren Zutaten kombinieren. Einige Tipps für Eigenkreationen vom Rezept über die Verpackung bis zum Abfüllen.
Neues vom Bundesamt für Gesundheit
In einem Newsletter informiert das Bundesamt für Gesundheit zukünftig einmal im Monat über das aktuelle Geschehen im Bereich Verbraucherschutz. Der Newsletter soll als Bindeglied zwischen der spezifischen wissenschaftlichen Arbeit und der offiziellen Information der breiten Öffentlichkeit dienen.
Mit allen fünf Sinnen Kunden abholen
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz werden auch dieses Jahr die Nachfragedynamik des Lebensmitteldetailhandels beflügeln. Doch hier sind besondere Marketingkonzepte gefragt. Lebensmitteldetailhändler sollen vermehrt die Macht von Multisensorik-Marketing einsetzen.
In mehrere Standbeine investieren
Die Wertschöpfung in der Region behalten, Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und kurze Milcheinlieferungswege für die Produzenten gewährleisten. Wenn zudem mit Investitionen in neue Produktionsanlagen eine noch grössere Produktevielfalt möglich ist, kann der Betrieb erfolgreich auf mehrere Standbeine verteilt werden.
Claims engen Getränkewirtschaft ein
Trink dich fit, gesund oder sogar schlank mit Lifestyle- und Wellnessgetränken. Das sind Versprechen, die den Konsumenten anziehen, den Getränkeherstellern jedoch aufgrund der unklaren Claimsverordnung einiges Kopfzerbrechen bereiten.
Verknappung bedeutet Verteuerung
Unstabile Wetterbedingungen und ein überhöhter Milchpulverpreis lassen Nervosität auf dem Milchmarkt aufkommen. In den Produzenten keimt die Hoffnung auf eine Erhöhung des Milchpreises.
Durst löschen alleine reicht nicht
Sie sind transportabel, sie machen fit und vor allem: Sie sind gesund. Die Getränke der neuen Generation sind Alleskönner - oder Wasser.
Keine Freude über die SMP-Strategie
Das Angebot bündeln und mehr produzieren - zwei Punkte, wie die Milchbauern trotz sinkender Preise künftig mehr verdienen wollen.
Weiterer Schritt auf der Karriereleiter
Trotz anderslautender Spekulationen: Eine grosse Erfahrung im Exportgeschäft machte den Emmi-Chef zum Wunschkandidaten der Migros.
Nahe bei 200 Mio. Franken Umsatz
Die Thurella-Gruppe, aktiv in der Herstellung und im Vertrieb von Frucht- und Gemüsesaftgetränken, Halbfabrikaten und Grundstoffen, hat 2006 ihren Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 35% auf knapp 3,6 Mio. Franken gesteigert.
Keine Richtpreise für den Weizen

Emmentaler-Standard verabschiedet
Die Codex-Alimentarius-Kommission (CAC) hat in Rom einen neuen Emmentaler-Standard beschlossen. Doch hat die Europäische Union damit einen Sieg errungen?
Internationaler DLG-Wettbewerb 2007:
24.07.2007 - DLG-Test erfolgreich etabliert – Wachsende Differenzierung des Bio-Segments – Neue Produktgruppen im Test – Anmeldeschluss 23. Oktober 2007.(DLG).
Revision Mehrwertsteuer: Ja zur Reform
25.7.07 - Nein zu Experimenten mit den Steuersätzen Die Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz (IG DHS) plädiert dafür, den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Lebensmittel, Zeitungen und Bücher nicht zu erhöhen.
Busse für Emmi rechtskräftig
26.7.07 - Der Milchverarbeiter Emmi muss 20’000 Franken bezahlen, weil er den Luzerner Wasserturm illegal als Werbefläche für ein neues Produkt missbraucht hatte.
Stress macht Starterkulturen resistenter
Verschiedene Stressbehandlungen während der Fermentation erhöhen die Überlebensrate von Bakterien bei der anschliessenden Gefriertrocknung und vereinfachen so die Produktion von konservierten Starterkulturen. Dies konnte anhand eines Lactobacillus-Stammes aus der Stammsammlung der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP gezeigt werden.
Trends bei der Teigwarenherstellung
Teigwaren können roh, blanchiert, gedämpft, getrocknet oder tiefgekühlt sein. Welches sind Herstelltrends und Produktneuheiten, und wie unterscheiden sich handwerkliche von industriellen Pasta?
Massgeschneiderte Industrieausrüstungen

Die Produktion kommt wieder nach Sierre

Kraftakt zwischen Gag und Tradition
Was für einen Käser früher alltägliche Arbeit war, wird heute zu einem sportlichen Kräftemessen. Am 24. und 25. August 2007 findet die erste Käseroll-Meisterschaft statt. Der Anlass soll auch zu einem Swissness-Gipfeltreffen mit den Produkten Uhren, Schokolade und natürlich Käse werden.
Anstatt Kekse nun Babynahrung
Danone-Chef Franck Ribouds Veräusserung des Keksgeschäfts an die amerikanische Kraft Foods und der eine Woche später angekündigte Kauf der im Babyfood tätigen niederländischen Numico wird von den Analysten als strategisch richtig, aber teuer angesehen.
Schweizer Fleischprodukte ohne E 128
Der von der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit am 5. Juli als kanzerogen eingestufte Farbstoff Rot 2G ist in der Schweiz auf der offiziellen Zusatzstoffliste, wird aber von der Industrie nicht eingesetzt.
Potenzial für mundgerechte Häppchen
Handarbeit in der Lebensmittelbranche wird mehr und mehr von Maschinen abgelöst. Auf der anderen Seite verlangt der Markt nach mehr und vor allem raffinierteren und mundgerechten Convenienceprodukten. Ein Spagat für die Lebensmittelbranche?
SMP-Strategie im Gegenwind
Geringere Produktionskosten, eine grössere Milchmenge und vor allem die Bündelung des Molkereimilchangebots in einem nationalen Pool, dies sind die Ziele, die die Schweizer Milchproduzenten (SMP) in ihrer Strategie Anfang Juli präsentiert haben. Dies stösst bei den Milchverarbeitern nicht nur auf Gegenliebe.
Konkurrenzkampf auf europäischem Beschaffungsmarkt
Dem Gesuch zum aktiven Veredelungsverkehr wurde letzte Woche stattgegeben. Die Nutritec kann nun mit dem ersten Gesuch 6000 t gesuchte Magermilch importieren. Das zweite Gesuch des Milchverarbeiters ist noch hängig.
Mit CO2-Abgabe wird kein Geld verheizt
Die energieintensive Lebensmittelwirtschaft hat gute Chancen, sich von der CO2-Abgabe zu befreien. Ob die Branche als Ganzes als Musterknabe dasteht, steht zur Zeit noch offen. Dass sich die fossilen Brennstoffe jüngst rasch verteuert haben, belohnt diejenigen Unternehmen, die auf C02-neutrale Heizsysteme umgestellt haben.
Le Gruyère AOC als „Best Swiss Cheese“ ausgezeichnet
22.8.2007 - An der weltweit grössten Käseausstellung in Nantwich UK wurde dem KALTBACH Le Gruyère AOC von Benoît und René Kolly in der Kategorie „Best Swiss Cheese“ die Goldmedaille verliehen.
Beschaffungsmarkt ist entscheidend
Das Kerngeschäft stärken, einen optimalen Beschaffungsbereich und Auslandexpansionen nur dort wo es sich lohnt. Rezepte und Meinungen von grossen Einzelhändlern.
Bel stärkt Position in Osteuropa
Die französische Bel-Gruppe bezeichnet die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2007 als «exzellent». Das Unternehmen äussert sich zur finanziellen Performance im zweiten Semester vorsichtig, da die Hausse bei den Rohstoffpreisen anhält.
Henniez gehört jetzt auch zum Nestlé-Imperium
Am Morgen des 4. September wurde die Neuigkeit veröffentlicht: Nestlé kauft der Familie Rouge das letzte Familienunternehmen auf dem Schweizer Mineralwassermarkt ab, die Firma Henniez. Damit decken Nestlé Waters 25% dieses Marktes in der Schweiz ab.
Konzentration beim Mozzarella

Entscheidung vertagt

Warum Tilsit in Schildbürgen liegt
Die geografische Ursprungsbezeichnung scheint auch in der Ostschweiz salonfähig zu werden. Dass damit der AOC-Gedanke ausgehöhlt wird, scheint nicht weiter zu stören. Noch ist die Frage ungelöst, was mit der Marke «Tilsiter» geschieht.
Was essen Kinder eigentlich?
An der nationalen Fachtagung über Ernährung informierten verschiedene Fachleute über Kinderernährung, Übergewicht und Bewegung. Ein bekanntes Thema, das durch die aufschlussreichen Resultate der Donald-Studie in Deutschland genauer eingekreist werden kann, das aber auch eine beunruhigende Frage aufwirft: Können sich Kinder mit Sozialhilfe überhaupt gesund ernähren?
Käseolympiade in voller Vorbereitung
Wer macht den besten Käse im ganzen Alpenland? Vom 26. bis zum 28. Oktober wird diese Frage in Oberstdorf beantwortet.
Mehr Verschwiegenheit gefordert
Die Milchverarbeiter kritisierten an einer Tagung in Olten die Transparenz in den Preisverhandlungen. Dass jeder Schritt gleich öffentlich werde, erschwere den Prozess.
Listerien in der neuen Verordnung
Nach dem «Listerien-Skandal» in den Jahren 1984–1989 wurden Kontrollsysteme und Grenzwerte für diesen pathogenen Keim entwickelt. Mit der neuen Hygieneverordnung ist die Verantwortung ganz beim Hersteller. Es liegt bei ihm, ein seinem Betrieb angepasstes Kontrollsystem zu entwickeln.
Milcharten in der Ernährung
Ziegen- und Schafmilchprodukte erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. In einer Umfrage wurden der Geschmack und das natürliche Image als Hauptgrund angegeben. In der Literatur findet sich aber nur wenig dazu.
Ein Fest für die Regionalprodukte

Kaffeesensorik neu ausgedrückt
Kaffee ist eines der aromareichsten Getränke überhaupt. Die Beschreibung des Aromas ist vielfältig und variantenreich. Zur exakteren Beschreibung der verschiedenen Varietäten entwickelte die Hochschule Wädenswil im Auftrag von Nespresso ein Sensorikmodell.
Wie gut sind zuckerfreie Süsswaren?
Zuckerfrei gesüsste Produkte legen stetig zu. Bei Bonbons kann die Qualität das Original aus Zucker übertreffen, aber bei andern Produkten bestehen teilweise Unterschiede. Herstellung und Produktentwicklung sind anspruchsvoll.
Gleich lange Spiesse gefordert
Ob sich die Grenzen für Lebensmittel dereinst in allen Bereichen öffnen, ist noch unklar. Klar ist, dass einige Verarbeiter angepasster an die europäischen Märkte sind als andere.
Zusammenarbeit von drei Kantonen in Sicht

Käseorganisation geht in der SCM auf
Durch die Auflösung der Käseorganisation Schweiz sollen gegen 230 000 Franken jährlich gespart werden – Geld, das nun effizienter für den Schweizer Käse eingesetzt werden könnte.
Konserven von heute sind in Karton verpackt
1795 wurde die Sterilisation entdeckt, und 1811 öffnete die erste Dosenfabrik. Seit 2005 existiert mit Tetra Recart eine Kartonverpackung, die es mit jedem Glas aufnimmt.
Sauber muss nicht teuer sein
Eine CIP ist für jeden Produktionsprozess eine Herausforderung. Einerseits wegen den möglichen Stillstandzeiten und andererseits wegen unnötige Kosten für Produktion und CIP.
Havelaar will in den Ausserhauskonsum
Die Fair-Trade-Stiftung empfiehlt sich bei der Gastronomie als Partner – zum Beispiel für Spitzenqualität beim Kaffee. Der Wechsel zum internationalen Label soll zudem Schweizer Markenartikler motivieren, auf Fair Trade zu setzen.
2000 Kilokalorien gelten als Massstab
Seit 1. Juli 2007 gilt die europaweite Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben (Claims) auf Lebensmitteln. Für die Verbraucher soll es dadurch mehr Transparenz geben. Für Lebensmittelhersteller gilt, dass sie künftig nur nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben machen dürfen, die wissenschaftlich abgesichert sind.
Die Audits sind schwierig

Qualitäts- und Managementsystem für die gewerbliche Milchverarbeitung
Fromarte hat ihr Qualitätsmanagement-Handbuch für die Branche, das QM Fromarte, vollständig überarbeitet. Die neue Dokumentation erscheint im Januar 2008.
Standardisierung bedeutet Sicherheit
Paolo Colombani ist Ernährungsbiologe und arbeitet als Oberassistent am Departement für Agrar- und Lebensmittelwissenschaften der ETH Zürich. Alimenta befragte ihn zu seiner Arbeit als Projektleiter von Swiss Food Information Resource (SwissFIR) und seiner Meinung zu den Nährwertangaben auf Lebensmitteln.
Bessere Hygiene und mehr Vertrauen
Hygiene ist zwar ein komplexes Fachgebiet, aber ein Betriebsinhaber ohne die nötigen Kenntnisse kann sich beraten lassen. Dies schafft auch beim Vollzug Vertrauen.
Soll man Hygienesünder anprangern?
In jeder Branche gibt es schwarze Schafe, aber die Lebensmittelbranche ist besonders betroffen, weil Lebensmittel eine starke emotionale Bedeutung besitzen. Daher neigen Medien und Konsumenten zum Überreagieren. Tut dies auch der Zuger Gesundheitsdirektor, der Hygienesünder öffentlich benennen will?
Nutrient Profiling – eine grosse Herausforderung für die Milchbranche
Nutrient Profiling bewertet den Einfluss von Lebensmitteln auf die menschliche Gesundheit. Nutrient Profiling kann sich sehr stark auf Milch und Milchprodukte auswirken, da die meisten heute bekannten Systeme dazu führen, dass nur wenig Produkte als empfehlenswert eingestuft werden.
Ist unser Vollzug zu streng?
Lebensmittelinspektor Erich Sager hat an der Hygienefachtagung des Labors Veritas und der Hotelfachschule Belvoirpark die Frage behandelt, ob der Schweizer Vollzug zu streng sei. Viele betroffene Betriebe meinen Ja, Sager meint Nein und erklärt seine Argumente in einem Interview.
Coop geht mit Coopernic ins Baltikum
Die europäische Einkaufsallianz zieht nach 18 Monaten ihres Bestehens eine positive Bilanz. Zudem gaben die Konzerne Colruyt (Belgien), Coop (Schweiz), Conad (Italien), Leclerc (Frankreich) und Rewe (Deutschland) bekannt, eine baltische Detailhandelskette zu kaufen.
Bewährungsprobe für die SGWH
Fehlendes Bundesgeld und weniger Mitgliederbeiträge. Für die 90-jährige Organisation wird das Weiterbestehen in ursprünglicher Form praktisch unmöglich.
Das Schlaraffenland vor der Haustür
Die gute Wirtschaftslage verleiht dem Geschäft mit Delikatessen einen Höhenflug. Grossverteiler und sogar Discounter surfen auf der guten Konsumstimmung, die auch wieder mal kippen könnte.
Medaillen bringen nicht immer den erhofften Erfolg

Zartes Fleisch und rässer Käse für Gourmets und Schlemmer
Nur das Beste an Fleisch- und Käseprodukten vermarkten. Dies haben sich zwei Unternehmer zum Ziel gesetzt. Beim Fleisch fängt «das Beste» schon bei der Fleischrasse an, beim Käse bei Produkteinnovation und Pflege.
Weltmarktpreise im steilen Sinkflug
Schneller als erwartet stellen die Ampeln von Grün direkt auf Rot. Wann der Landeanflug beginnt und wie sanft er ausfällt, ist offen. Doch nur wer die Anzeichen des Marktes ignoriert hat, reibt sich erstaunt die Augen.
Weihnachtsgebäck ist Aromatherapie
Von Geruch werden wir bereits im Mutterleib geprägt, er zieht an oder stösst ab. Der Geruch nach Mutters Weihnachtsgebäck lässt Wärme und ein wohliges Gefühl aufkommen. Zimt, Anis und Co. spielen in unserem Leben eine wichtige Rolle.
Ein Dach über dem Kopf für Unilever
Unilever verbessert die Rentabilität auch im dritten Quartal 2007. Trotzdem kommt nach «Unilever One» ein weiteres Restrukturierungsprogramm ins Rollen, das nun auch die Schweiz erreicht.
Bessere Pralinés, rationeller gefüllt
Die Fülltechniken der Confiseriebranche sind heute viel moderner und rationeller als vor zehn Jahren. Teilweise ist dank innovativen Verfahren sogar die Qualität besser und vielseitiger geworden.
Unerwünschtes Lysinoalanin
Lysinoalanin (LAL) ist in Lebensmitteln unerwünscht. In flüssigen Milchprodukten kann LAL in geringen und in getrockneten Milchprodukten vereinzelt sogar in bedeutenden Konzentrationen vorkommen. Mit einer an ALP entwickelten Methode kann LAL in Milchprodukten quantitativ erfasst werden.
«Goûts et Terroirs» macht Appetit
250 Aussteller präsentieren an der Herbstmesse in Bulle ihre regionalen Produkte. Wurst und Bier, Käse und Brot, Honig und Schokolade: Vielfältig sind die neuen Kreationen, die es zu degustieren gibt.
Blauschimmel aus Frankreichs Jura

Es fehlt an qualifizierten Mitarbeitern
In den Betrieben der Lebensmittelbranche spricht niemand von einer prekären Situation, doch die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist angespannt: Es ist schwieriger geworden, qualifizierte Mitarbeiter zu rekrutieren – am schwierigsten ist es in gewerblichen Käsereien.
Die Genossenschaft Alpgold sucht ihren Weg

Export nur ins nahe Ausland

Gemeinsam und mit vielen Ideen
Der waadtländer Metzgermeisterverband hat in Zusammenarbeit mit den Salzsalinen von Bex eine Weissschimmel-Trockenwurst, den «Bâton du Mineur», und einen «Hamburger du Mineur» entwickelt. Das war der Beginn des Kampfes um die Anerkennung als Spezialist und das Überleben der gewerblichen Metzgereien.
Kein «Kinder»-Segen für Ferrero
Der italienisch-luxemburgische Süsswarenkonzern Ferrero ist im 61. Jahr noch immer ein familiengeführtes Unternehmen. Ferrero verfügt über verschiedene bekannte Markenartikel, die von langer Hand geplant und entwickelt werden. Ebenso über Ausdauer verfügen die Ferrero-Juristen bei Markenstreitigkeiten – wie bei «Kinder».
Die Ethik wird ein Teil der Qualität
Qualität ist und bleibt ein zentrales Thema bei der Herstellung von Lebensmitteln. Hierüber waren sich alle Vortragsredner bei den DLG-Lebensmitteltagen einig.
Kühlung macht das Fleisch zart
Der Genusswert von Fleisch ist das Resultat der Interaktionen der wichtigsten sensorischen Eigenschaften Zartheit, Saftigkeit und Aroma. Der Kühlungsprozess allein spielt für die Zartheit des Endproduktes eine entscheidende Rolle.
Reichhaltiges Vanille aus Madagaskar

Fleischbranche rüstet zum Export
Export von Fleisch- und Wurstwaren ist wegen hohen hiesigen Rohstoffkosten und tiefen Konsumentenpreisen im Ausland nahezu inexistent – abgesehen vom Bündnerfleisch. Dies soll sich nun ändern.
Verdorbenem Fleisch auf der Spur
ETH-Forscher haben ein neues Messverfahren entwickelt, mit dem auch Oberflächen von Lebewesen schnell und unkompliziert untersucht werden können. Die Methode eröffnet nicht nur in der Medizin, sondern auch bei der Kontrolle von Lebensmitteln interessante neue Möglichkeiten.
Convenience ist Frische und Ethno
Convenience-Produkte standen im Mittelpunkt der Igeho. Aussteller aus der Schweiz und dem nahen Ausland stellten bereits bekannte und neue Produkte aus . Der Trend geht Richtung Frische, Gesundheit und Ethno.
Erfolgreiche Kombination mit Steigerungspotenzial
Die letzten Mittwoch zu Ende gegangene Mefa hinterlässt allgemein einen positiven Eindruck. Die Fleischbranche bezweifelt aber, dass der zweijährliche Turnus eingehalten werden kann.
Hart, mit Kräutern, zuckerfrei
Zuckerwaren aus der Schweiz sind im Inland unter Druck, werden aber international zum Renner. Die im Branchenverband Biscosuisse zusammengeschlossenen Firmen setzten im vergangenen Jahr 70 Prozent ihrer Produktion ausserhalb der Schweiz ab.
Die Milchverarbeiter stellen sich auf harte Verhandlungen ein
Geht es nach dem Willen der Produzenten, soll im nächsten Frühling die Milch erneut teurer werden. Sowohl die Milchindustrie als auch die Käser stehen der Forderung äusserst kritisch gegenüber.
Schneller und besser essen legt zu
Schnell essen gewinnt an Bedeutung – seit langem klar, preiswert essen verliert an Stellenwert – schon eher erstaunlich. Diese und andere Themen wurden an den Convenience-Trendtagen in Basel diskutiert.
Die Preisbildung von AOC-Käse in Frankreich
Die Preise der Cousins des Gruyère, Comté und Beaufort, sind marktbestimmt und werden zwischen Käser und Verteiler festgelegt.
Preise wie 1999

Sanfte Verabschiedung von der Quote
Das Ende der Quotenregelung in der EU ist trotz gegenteiligen Aussagen an Wahlveranstaltungen eine beschlossene Sache. Sie wird bis ins Jahr 2015 durchgesetzt.
Führen – sich besser kennen lernen
Werner Stadelmann unterrichtet seit vielen Jahren an Hoch- und Fachschulen – wie am milchwirtschaftlichen Bildungszentrum Sursee – zum Thema Personalmanagement und Führung. Gemäss Stadelmann machen die Schulabgänger nach der Diplomierung rasch erste Erfahrungen in der Teamführung.
Die Foodbranche reagiert rasch
«Partizipativ und motivierend führen» – die Vorstellungen aus den Personalabteilungen der Firmen tönen ähnlich. Tun die Unternehmen genug, ihre jungen Kader bei ihren ersten Führungserfahrungen zu begleiten? Junge Fachhochschulabsolventen berichten aus der Praxis.
Bilden sich Transfettsäuren beim Erhitzen von Fetten und Ölen?
Transfettsäuren entstehen hauptsächlich bei der industriellen Härtung von pflanzlichen Ölen. Sie können jedoch auch bei der Hitzebehandlung von Ölen und Fetten gebildet werden, was bei vielen Konsumenten zur Frage führte, ob dies auch in der eigenen Küche beim Braten, Backen und Frittieren der Fall ist.
Kakao aus Equador

Zweisprachigkeit als Walliser Trumpf
Individuelle Betreuung und Zweisprachigkeit, davon profitieren alle Studenten der Fachhochschule Wallis HES-SO. Die Dozenten Esther Schmitt und Wilfried Andlauer erklären in einem Gespräch mit Alimenta, wie wichtig ihnen die kompetente Ausbildung ist.
Edelkonfitüren liegen im Trend
Konfitüren erleben eine Renaissance als Gourmetprodukt, und immer mehr gewerbliche Betriebe steigen ein. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, aber die richtigen Fliesseigenschaften stellen Ansprüche.
Kürzungen in höherem Kostenumfeld
Wenn die Euphorie für höhere Milchpreise um sich greift, sollte dennoch der Käser nicht mit dem Bade ausgeschüttet werden. Ab 2010 muss mit einer Kürzung der Verkäsungszulagen gerechnet werden.
Management nach Mass

Berufsbildungsfonds und Milchpool
Mittelpunkt der Hauptversammlung des Berufsverbandes der Molkereifachleute der Schweiz waren der Austritt der Nutritec aus dem Berufsverband und das Pro und Kontra zur Bildung eines nationalen Milchpools.
Harsche Kritik an Milchabfüllern
In diesen Tagen werden in der Schweiz die Preise für Molkereiprodukte erhöht. In Deutschland hat der Einzelhandel diese schon seit zwei Monaten umgesetzt.
Igeho stärkt sich als Fachmesse
Snacking, Take-away und Convenience-Shopping bilden die diesjährigen Schwerpunkte der Igeho 07 in Basel.
«Ein Apfel bleibt immer ein Apfel»
Mit gutem Marketing lässt sich alles verkaufen. Dr. David Bosshardt vom GDI (Gottlieb Duttweiler Institut) über Phantasien, Träume und Wünsche als Verkaufsargument und die Herausforderungen für Handel und Hersteller.
Billigerer Food für mehr Wohlstand
Oft zahlen die Schweizer aber freiwillig mehr für Nahrungsmittel – und sie verdienen mehr als ihre Vergleichspartner. Trotzdem reden alle von der «Hochpreisinsel Schweiz».
Heros 121-jährige Treue zu Lenzburg
Hero – lange Zeit Synonym für Erbsen und Rösti in der Büchse als auch für Konfitüren im Glas – bleibt Lenzburg treu. Hero prägte zu Anfang des 20. Jahrhunderts die Konsummuster der Schweizer Bevölkerung. Die Wachstumsfelder von heute und morgen sind Babynahrung für kaufkräftige Asiaten und glutenfreie Produkte für empfindliche Europäer.
Der Run auf gekühlte Produkte
Die gute Konjunktur verhilft im Detailhandel vor allem den Lebensmitteln zu steigenden Umsatzzahlen. Dort boomen besonders Convenience-Produkte. Chilled Food ist im Aufwind.
Bernische Käser freuen sich über Erfolg
Sowohl national als auch international geniesst der Schweizer Käse wachsendes Ansehen. Dies zeigt sich unter anderem an Wettbewerben.
Neuer Präsident und kleinerer Vorstand
Der BMKV hat an seiner Hauptversammlung einen neuer Präsident gewählt. Der Vorstand wurde um zwei Mitglieder verkleinert.
Begasen oder vakuumlagern?
Vakuum- und Schutzgas-Verpackungen dienen bei Chilled Foods denselben Zielen mit ähnlichen Methoden. Wie stark die Schutzbegasung im Vergleich zur Vakuumlagerung die geschmackliche Frische und mikrobielle Stabilität verlängern kann, ist noch nicht durch direkte Vergleiche geklärt.
Erfolgreich in Bulle

Funktionalität ist unsere Zukunft
Der Weg von der Grundlagenforschung über die klinischen Studien, die technologischen Prozesse, gesetzlichen «Hindernisse» und die definitive Vermarktung eines Produktes ist lang und steinig. Die Finanzierung, die Möglichkeit einer Versicherung sowie und insbesondere die Akzeptanz beim Konsumenten spielen eine entscheidende Rolle.
Grossküchen haben Konjunktur
Die Gemeinschaftsgastronomie expandiert dank guter Wirtschaftslage. Während die SV-Group neue Kunden wie Hotels und System-gastronomie akquiriert, expandiert die ZFV ausserhalb des Grossraums Zürich in Richtung Innerschweiz und Bern.
Ernährung und Krebserkrankungen
Nach dem WHO-Bericht 2005 sind rund 25% der Todesfälle auf Krebserkrankungen zurückzuführen. Epidemiologische Studien legen einen Einfluss der Ernährung auf das Krebsrisiko nahe. Dieser Aussage versuchen Nestlé und die SMP auf die Spur zu kommen.
Mangelernährung und Übergewicht gehören zusammen
Woher stammt die Aussage, 20% der Schweizer Bevölkerung sind übergewichtig? Wenn Käse bioaktive Peptide enthält, die den Blutdruck senken, man aber nicht zuviel Fett essen sollte, was ist dann gesund? An der Nutrinet-Herbst-tagung zeigte sich, wie vielseitig und verzweigt die Lebensmittelforschung wirklich ist.
Zweiter Messetermin
Die Verpackungsmesse easyFairs wird nach erfolgreicher Premiere im November 2006 ihren zweiten Auftritt wiederum in Luzern durchführen. Die Messe ist schon ausgebucht.
Schauen, wie es die andern machen
Alle haben bestanden. Und dann? Den Besuchern der Lehrabschlussfeier in Affoltern im Emmental wurde das Berufspraktikum im Ausland schmackhaft gemacht.
Die Problemlösung ist vertagt
Wie es mit der PMO Ostschweiz weitergeht, bleibt auch nach der Orientierung der Produzenten offen.
Bobst profitiert von Weltkonjunktur
Die Lausanner Bobst-Gruppe will weltweit ­erster Anbieter für Anlagen in den Bereichen Faltkartons, Wellkartons und flexible Materialien werden. Die sehr lebhafte Nachfrage nach Ausrüstungsgütern auch aus China stützt das Semesterergebnis.
Gläschenanlage für hochsensible Kost
Hinter dem boomenden Exportgeschäft im Babyfoodmarkt stehen moderne Anlagen. Gerade für Nahrungsmittel der Kleinsten sind die hygienischen Anforderungen eminent wichtig.
Brückenschlag zur Zukunft
An der 1. Käseroll-Meisterschaft, erhielt der Emmentaler AOC auch von offizieller Seite das AOC-Zertifikat. An diesem «Swissness-Gipfel», betonte Jürg Simon, Präsident SO Emmentaler AOC-als Brückenschlag von der Tradition zur Zukunft.
Gehoben, geschoben, gewuchtet…
An der ersten Käserollmeisterschaft beteiligten sich Passanten des wichtigsten Verkehsrknotenpunktes der Schweiz ebenso wie unzählige Touristen, Promis und selbstverständlich auch Fachleute der Käsebranche.
Migros darf – will aber nicht mehr
Der passive Veredelungsverkehr für Vollrahm-Butter wurde am 23. August bewilligt, wird aber mit einem Einfuhrzoll belegt. Für den grössten Einzelhändler der Schweiz ein unattraktives Geschäft.
Zuversicht und Sorge

Absolventen mit Zukunftsperspektiven
Ein guter Grund zum Feiern! Alle 29 Absolventen und Absolventinnen der Lehrabschlussprüfung am Milchwirtschaftlichen Bildungszentrum Sursee (MBZ) haben die Prüfung bestanden.
Aktive Wellpappe, Packstoff der Zukunft
Atmungsaktive, intelligente und multifunktionelle Lebensmittelverpackungen sind immer gefragter. Aktiver Wellkarton kann die stoffliche Zusammensetzung von Verpackungskopfraum und -umgebung regeln.
Ostschweizer Milchkäufer fusionieren
Der St. Gallisch-Appenzellische und der Thurgauische Milchkäuferverband wollen fusionieren. Aus den beiden Verbänden sollen die Ostschweizer Milchverarbeiter entstehen.
Die Lebensmittelverpackung und EU-Gesetzgebung
Unter diesem Titel führte das Fraunhofer Institut IVV in Freising seine Jahrestagung durch. Während für Lebensmittel genaue gesetzliche Regelungen bestehen, steckt diese bei den Verpackungen noch in den Kinderschuhen. GMP ist, wie der Präzedenzfall ITX zeigt, keine ausreichende Lösung.
Freiburger Käsereischule in Brasilien
Nova Friburgo, eine multidisziplinäre Käsereischule in Brasilien, feierte diesen Sommer ihr 20-jähriges Bestehen. 5000 Besucher erwiesen dem vom Landwirtschaftlichen Institut in Grangeneuve geplanten Hilfswerk ihre Ehre.
Milchkühe des Nordens

Verpackung – Faktor für die Haltbarkeit
Die Barriereeigenschaften des Primär-Packmittels haben grossen Einfluss auf die Haltbarkeit des Produktes. Trends gehen zu längerer Haltbarkeit mit weniger Materialeinsatz und intelligenten Verpackungen, welche den Frischzustand anzeigen. Die Verpackungsbranche ist sehr innovativ.
Wildfleisch ist knapp und teuer
Dieses Jahr herrscht Beschaffungsnotstand bei Wildfleisch. Die Folge der Knappheit sind massive Preiserhöhungen. Alternativen zu besonders teuren Edelstücken können währschafte Stücke sein sowie das reichlich vorhandene, gute und günstige Afrikawild.
Der Milchschaum im Trend
Cappuccino, Latte Macchiato und Co. sind im Trend. Schaum ist spielerisch, attraktiv und wirkt leicht. Das Schäumungsverhalten von Milch wurde an der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP untersucht.
Aromavielfalt von geröstetem Kaffee – leider ein sehr vergängliches Gut
Um die Aromavielfalt von geröstetem Kaffee länger erhalten zu können, wurde an der Hochschule Wädenswil (HWS), in Zusammenarbeit mit der Firma Mycom Intertec und der Firma Illycafe, eine Diplomarbeit durchgeführt. Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein in Europa neuartiges Kühlverfahren getestet.
Auflage der Spezialitätenshow
Der Concours des produits du terroirs erlebte in seiner Zweitauflage am Markt im jurassischen Courtemelon einen grossen Besucherandrang. Die Besucher waren begeistert von soviel ­Variationen an Essen.
Pflanzenextrakte in Lebensmitteln
Der Unterschied zwischen pflanzlicher Nahrungsergänzung und Arzneimittel ist unklar und schwer definierbar. Gesund, ungesund, nützlich, schädlich oder reines Marketing sind Schlagwörter, die an der Jahrestagung der ­Gesellschaft für Lebensmittel- und Umweltchemie SGLUC oft fielen.
Abnützungskampf fürs Original
Gegen Schutzrechtsverletzungen wird in jüngster Zeit wieder etwas unternommen, um der Produktpiraterie den Kampf anzusagen. Nicht nur Lebensmittelhersteller, auch besonders die Maschinenindustrie für die Nahrungsmittelbranche leidet unter den Fälschern.
Abschlussfeier

Riedener will Exporte vorantreiben
Urs Riedener ist seit dem Jahr 2000 verantwortlich für das Marketing der Migros. Ab April 2008 wird er die Geschicke des Milchverarbeiters Emmi leiten. Dort will er vor allem das Auslandgeschäft ankurbeln.
Groupe Minoteries SA im Zugzwang
Der grösste Schweizer Anbieter von Weichweizenmehl weist per 30. Juni 2007 im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode einen Rückgang des Reingewinns von etwa 3% aus. Das Müllereiunternehmen will die massive Rohstoffpreiserhöhung den Mehlkäufern weiter­reichen.
Auch Käse soll mehr wert sein
Die Verarbeiter werden den Milchproduzenten bald 6 Rappen mehr pro Kilo bezahlen. Um nicht ins Hintertreffen zu geraten, sollen nun die Käsepreise neu verhandelt werden. Erste Versuche blieben vorerst ohne Erfolg.
Geschäft mit Gesundheit nur für Grosse
Der Handel mit der Gesundheit boomt. ­Während den Zusatzstoffen der Kampf angesagt wird, werden Lebensmittel mit Zusatzwirkung ­immer beliebter. Was steckt dahinter, und ist es kleinen Betrieben überhaupt möglich, auf diesen Zug aufzuspringen?
Suisse Garantie für Schweizer Fleisch
Suisse Garantie wird als Garantiemarke für Schweizer Produkte eingesetzt. 90 Firmen aus der Fleischbranche und damit 80% des Fleischmarktes setzen bereits darauf.
Elsa baut für die ­Zukunft

Frittiert, fettreduziert und trotzdem gut?
Frittierte Produkte sind beliebt aber wegen des meistens hohen Fettgehaltes auch ­verpönt. Seit einigen Jahren sind daher Fett­reduktionsanlagen auf dem Vormarsch. Nur wenige ­Verfah­ren haben sich durchgesetzt.
Suche nach der idealen Garmethode
Vorgegarte Komponenten und Fertiggerichte werden industriell oft chargenweise produziert. Dies ist ein Vorteil für die sensorische Qualität, aber eher nachteilig für Nährstoffe und Produktionseffizienz.
Natürliche Lebensmittelkonservierung?
Ein Screening der antimikrobiellen Eigen­schaf­ten von ätherischen Ölen aus vier verschiedenen Eukalyptus-Arten belegt ihre Wirksamkeit gegen schädliche Mikroorganismen.
Vielleicht doch Suisse Garantie für alle
Der Bund will das Erscheinungsbild für alle landwirtschaftlichen Produkte aus der Schweiz regeln. Nach breiter Opposition könnte sich nun eine Lösung abzeichnen.
EU-Milchpreiszerfall vorerst gestoppt
Die europäische Milchwirtschaft frohlockt wegen eines weltweit knapper werdenden Angebots des weissen Saftes. Die Preisspirale nach oben funktioniert erstmals seit 1968 ohne Exporterstattungen und ohne Interven-tionsbestände. Der Markt macht’s möglich – und genau deswegen ist Vorsicht angebracht!
Trend am Markt durchsetzen
Mit einem Rekorddurchgang fünf Mio. Tonnen Emmentaler wartete die thurgauische Käsereifungs AG an ihrer GV auf. Damit wurde aber auch die obere Grenze der Lagerkapazität erreicht. Bernhard Näf wurde in den Verwaltungsrat gewählt.
Neue Perspektiven für Unilever
Unilever verbessert die Gewinnmarge auf 13,7 Prozent. Sowohl der Umsatz als auch der operative Nettogewinn legten im ersten Halbjahr 2007 zu. Doch Konzernchef Patrick Cescau will mehr und verpasst dem Konzern eine happige Schlankheitskur.
Stiefelgeisspastete oder «pâté botté»

Schafmilchkongress in Sardinien
Rohmilchqualität und -inhaltsstoffe, Aroma-analytik, Ernährung, Sorten- und Ursprungsschutz (AOC) sowie die Nachweisbarkeit von Verfälschung durch andere Milcharten sind international wichtige Themen des Ziegen- und Schafmilchsektors. In Sardinien traf sich die internationale Fachwelt zum Gespräch.
Anlageführer – Relaunch eines Berufes
Automatisierungsgrad und die Komplexität der Prozesse in der Lebensmittelindustrie steigen, dementsprechend auch die Anforderungen an den Maschinenbediener. Eine Ausbildung und Zertifizierung soll den Bedürfnissen Rechnung tragen – zusätzlich wird der Beruf attraktiver.
Wie gut sind Lieferantenseminare?
Nicht nur Verbände, sondern auch einige Firmen führen heute ein öffentliches Kurscenter, wo teilweise auch Nichtkunden willkommen sind. Firmenseminare können eine Win-Win-Situation zwischen Lieferant und Kunde bedeuten, wenn sie nicht allzu werbelastig werden.
Das Fachwissen à jour halten
Weiterbildung war nie ein Luxus, aber heute ist sie ein Muss. Der Grund: Fachwissen veraltet immer schneller. An Kursen kann man nicht nur Fachkenntnisse erweitern.
Reich gedeckter Tisch in Köln
Die grösste und wichtigste Food-&-Beverage-Messe der Welt wird diesen Herbst zirka 160??000 erwarteten Besuchern wieder ihre Pforten öffnen – das erste Mal auch in den neuen Hallen.
Die Theke erlebt eine Renaissance
Die Theke ist der Inbegriff für das Einkaufs­er­leb­nis. Mit der besseren Wirtschaftslage erlebt sie in Deutschland eine Renaissan­ce, die auch Schweizer Lebens­mittelanbieter n­utzen wollen.
Verständliche Nährwertprofile
In einer Befragung von 3000 Konsumenten in 5 Ländern versuchte die europäische Konsumentenorganisation BEUC herauszufinden, wie und mit welchen Mitteln sich Konsumenten informieren.
Tante-Emma-Läden kehren zurück
Nah, schnell, einfach: Bequemlichkeit beim Einkauf treibt Kunden am meisten an ? Preise spielen eine immer geringere Rolle. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Beratungs­büros McKinsey.
Sinkender Umsatz trotz Topqualität

Star der Alpen, das gezüchtete Edelweiss

Sandwichmarkt wächst weiter
Die Take-away-Verpflegung legt durch den ­zunehmend hektischen und mobilen Lebensstil seit Jahren stetig zu. Sandwiches sind die meistverkauften Snacks und ideal für den Konsum «on the run».
Auf wen sich Konsumenten verlassen
Gammelfleisch, krebserregende Zusatzstoffe, exorbitante Managerlöhne, Medienmanipula­tionen – die Bevölkerung hat genug. Nur knapp die Hälfte der Leute glaubt noch, man könne «den meisten Menschen vertrauen». Dies belegt eine aktuelle Studie des renommierten Gottlieb-Duttweiler-Instituts (GDI) in Rüschlikon.
Verarbeitete Früchte werden knapp
Apfel, Stein- und Beerenobst für Säfte, Konfitüren, Glacés und Joghurts werden knapp. Ein sehr grosser Teil der Rohware kommt aus Osteuropa, wo grosse Ernteverluste zu be­­klagen sind. Deutsche Molkereien haben ­inzwischen für Frischprodukte beim Detailhandel Preiserhöhungen durchsetzen können. In der Schweiz stellen sich die Akteure auf harte Verhandlungen ein.
Barry Callebaut fabriziert im Auftrag
Der in der Schweiz domizilierte Schokoladekonzern Barry Callebaut baut seine Akti­vi­täten als Lohnhersteller für grosse Marken­artikelhersteller wie Nestlé, Cadbury und die amerikanische Hershey sukzessive aus.
Billig-Bio lockt Schweizer Kundschaft
2,1 Milliarden Franken gaben Schweizer ­Einkaufstouristinnen und -touristen 2005 im nahen ­Ausland aus. Die heissen Preise galten bisher vor allem für konventionelle Ware. Doch neu bewerben auch Bio-Supermärkte die ­Rappenspalter.
Kundenbedürfnisse im Zentrum
Category Management als Marketingmittel ist für Coop eine besondere Form der Zusammenarbeit, für Unilever hingegen ein Analyse­mittel, das noch nicht voll ausgeschöpft wird.
Vom Hormon, das aus dem Fett kommt
Einem amerikanischer Forscher wurde der ­Ernährungspreis von Danone für seine ­Arbeiten zum Hormon Leptin verliehen.
Deklarationen als Handelsbarrieren?
An der halbjährlichen Arbeitssitzung des «Standing Committee on Nutrition and Health» der «International Dairy Federation» in ­Amsterdam wurde über Krebs, Fette und Öle sowie Nahrungsfasern und Nährstoffprofile diskutiert.
Surrogate für HACCP-Pläne
Alle grossen und kleinen Betriebe, die Lebensmittel produzieren und in den Verkehr ­bringen, sind gesetzlich verpflichtet, die Lebensmittelsicherheit zu garantieren. Es wurden HACCP-Pläne erarbeitet und umgesetzt, wobei die ­Erfüllung der relativ neuen Forderung nach ­einer Validierung des HACCP-Plans auf er­hebliche praktische Schwierigkeiten stösst.
Schweizer überragten alle
Mit 40 Medaillen reiste das Schweizer Team von der Käseolympiade ab, die am letzten Wochenende im deutschen Oberstdorf ausgetragen wurde. Drei Schweizer Teilnehmer erreichten mit ihren Käsen die maximale Punktzahl.
Die Swiss Stars sind vergeben
Aus 34 Einsendungen wurden letzte Woche acht Glanzleistungen von Verpackungslösungen zu den begehrten Swiss Stars gekürt.
Auf zu neuen Ufern
In der Schweizer Nahrungsmittelbranche herrscht Aufbruchstimmung. Der ­beschränkte Heimmarkt bietet vielen zu wenig Möglichkeiten.
Consommation de lait en hausse

Das Diplom öffnet Türen
Vom Hochbauzeichner zum Milchtechnologen – und jetzt das Diplom. Für Stefan Schwarzenberger ist ein Traum Wirklichkeit geworden.
Lorbeeren sind nicht zum Ausruhen da
Johannes Schefer stellt sich immer wieder gerne neuen Herausforderungen. Eine hat er hinter sich: Mit Erfolg hat er die höhere ­Fachprüfung für Milchtechnologen bestanden.
Packende Packungen gefordert
Der Verbraucher kauft ein Produkt nicht wegen guter TV-Werbung wieder, sondern wegen des optimalen Verpackungsdesigns. Innovative Verpackungskonzepte tragen zu einer dauerhaft erfolgreichen Produkteinführung bei.
Der Trinkmilchkonsum steigt und steigt und steigt …
Weltweit steigt der Konsum von Milch. UHT-Milch erlebte letztes Jahr die grösste Steigerungsrate.
Nachdenken über Schweizer Auftritt
Soll den Fachbesuchern der Anuga Schweizer Käse in «unmittelbarer Nähe» oder «abgeschirmt» angeboten werden? Nach interner und externer Kritik am Stand der SCM wird nun offen über einen anderen Auftritt von Schweizer Käse nachgedacht.
Trotz guter Lage realitätsnah bleiben
Am 16. Oktober 2007 fand in Sursee die Herbstversammlung des Zentralschweizer Milchkäuferverbandes (ZMKV) statt. Zu Gast war auch FDP-Nationalrat Otto Ineichen, der die Käser als innovative Unternehmer lobte.
Höhere Käsepreise – hart verhandelt
Derzeit bewegt sich viel in der Welt der Schweizer Käse. Wo die Preisempfehlungen noch nicht nach oben angepasst wurden, wird in diesen Tagen hart verhandelt.
Mogelverpackungen auf der Spur
Der deutsche Verbraucherschutz hat «zu­ ­luftige Verpackungen» bei Lebensmitteln im Visier. Dabei lässt die Fokussierung auf die Füllhöhe von Verkaufsverpackungen wichtige Aspekte wie Ökobilanz, einfache Handhabe und Produktschutz ausser Acht.
Milchpulvernachfrage wird einbrechen
Am internationalen Milchwirtschaftsgipfel in Dublin gehörten die Entwicklungen des globalen Milchmarktes zu den wichtigsten Themen. Eine Einschätzung aus Schweizer Sicht.
Blutdrucksenkende Peptide im Käse
Sauermilch mit den blutdrucksenkenden Peptiden Valin-Prolin-Prolin und Isoleucin-Prolin-Prolin wird bereits im Handel angeboten. An der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP gelang es nun, nachzuweisen, dass diese Peptide auch in diversen Schweizer Käsesorten zum Teil in hohen Konzentrationen vorkommen können.
IP Gruyère feiert Geburtstag

Das Dilemma mit der Süsse
Nicht künstliche Süssstoffe sind das Hauptproblem bei Süsswaren, sondern die Gewöhnung an einen zu hohen Süssgrad und der Überkonsum. Zuckeralternativen können sinnvoll, aber auch kontraproduktiv sein.
Bald auf dem Sprung in die Schweiz?
Europas grösster Hersteller von tiefgekühlten und klassischen Gemüsekonserven mit Sitz im französischen Lille festigt seine Markt­position in Deutschland und wächst vor allem in Osteuropa rasch.
Wir sind keine Discountmesse
Am 7. und 8. November wird auf der Luzerner Allmend die Verpackungsmesse easyFairs, zum zweiten Mal ihre Tore öffnen. Der Projektleiter, Gunnar Küchler, Geschäftsführer der easyFairs, sagt, warum die Messe so attraktiv ist.
Milchmarktreform
Während in der Schweiz über die Standardisierung des Milchfettgehaltes auf 3,5% diskutiert wird, hat das europäische Parlament eine neue Milchmarktreform eingeläutet.
Gebühr beendet Palettenkrieg
Im Palettenstreit wurde ein Konsens gefunden. Die Transporteure ziehen ihre Drohung, den Ausstieg aus dem Palettentausch, zurück. Eine Gebühr soll ab 1. Januar 2008 auf Transporten separat aufgeschlagen werden.
Von der Schule zur Glaceproduktion
Das Interesse an der Naturwissenschaft und die Liebe zum guten Essen haben Nicole Nussbaumer dazu gebracht, nach mehreren Jahren als Primarlehrerin ein Studium zur Lebensmittelingenieurin zu absolvieren.
Bund nimmt Industrie in die Pflicht
Mitte Juni verabschiedete der Bundesrat das nationale Programm «Ernährung und Bewegung». Beim Kampf gegen das grösste Gesundheitsproblem unserer Zeit, das Übergewicht, setzt er auch auf die Lebensmittelindustrie.
Zwischen Tradition und Moderne
Der Blauschimmelkäse aus Schafmilch ist weltberühmt. Tradition, moderne Schafzucht, gute Milchqualität, viel Know-how, handwerkliche Affinage und modernes Marketing machen den Roquefort zum Erfolgsprodukt.
Füllen mit modernsten Techniken
Gefüllte Produkte sind im Trend. Mit Füllung ist mehr Innovation, Kombination und Vielseitigkeit möglich. Auch die Verfahrenstechnik macht Fortschritte und erlaubt die Verarbeitung heikler Füllungen.
Kryogenes Coaten auch für KMU
Die «Ummantelung», das sogenannten Coating, wird bei Premium-Tiefkühlprodukten angewendet. Dieses Hightech-Verfahren lohnt sich nicht nur für die Industrie. Auch kleinere Unternehmen können davon profitieren.
Der Countdown für Tigre & Co. läuft
Im Emmental steht ein neuer Käsereibetrieb kurz vor der Produktionsaufnahme. 16 Mio. Kilo Milch können dereinst zu Viereckkäse, Schmelzrohware, aber auch zu schweizweit bekannten Spezialitäten verarbeitet werden.
Industrie ist unzufrieden mit Umfrage
Bis zum 8. August sollen sich alle Milchproduzenten in einer konsultativen Abstimmung darüber äussern, wie sie ihre Zukunft nach der Aufhebung der Kontingentierung sehen. Die Milchindustrie setzt ihre Fragezeichen.
Kempter will einen Käsepreis-Index
Die jüngsten Verhandlungen über höhere Käsepreise verlaufen emotional. Ein Käsepreis-Index soll mithelfen, künftig innerhalb der Sortenorganisationen transparenter und zielgerichteter über das Thema zu diskutieren.
Seniorengerechte Verpackung<
In seiner Semesterarbeit, die zugleich auch Pilotprojekt war, ist ZHAW-Student Jonas Leu einer Frage von hoher gesellschaftlicher Relevanz nachgegangen: Seniorengerechte Verpackung.
80 Prozent werden vor Weihnachten verkauft

30 junge Leute haben bestanden
Zwei und drei Jahre haben sie sich in Lehre und Schule für ihren Beruf eingesetzt. Als Lohn dafür durften die Milchtechnologen und Milchpraktiker in Wil SG ihre Lehrbriefe in Empfang nehmen.
Aus Überzeugung Ausbildnerin
Irene Muralt führt mit ihrem Mann eine Bäckerei und arbeitet daneben als Ausbildungsverantwortliche Detailhandel in der Geschäftsleitung des Schweizerischen Bäcker- und Konditorenmeisterverbandes SBKV.
Mehr Elektriker als Käser
Stefan Haldner, 22, hatte nach der Berufslehre als Milchtechnologe gar nicht an einen Auslandaufenthalt gedacht. Ein Freund verhalf ihm zu einer neuen Berufserfahrung in Kanada, die er nicht mehr missen möchte.
Zuviel des Guten vermeiden
Die Verpackung von Schokolade hat wie überall Schutzfunktion. Schokolade ist ein Impuls- oder Luxusprodukt. Die Verpackung hat daher auch eine wichtige Marketingfunktion. Was sind die Trends?
Zwischen Umweltschutz und Lifestyle
Schweizer, Österreicher und Deutsche wissen die Vorteile moderner Lebensmittelverpackungen zu schätzen. Bei Eigenschaften wie Stapelbarkeit und Transportfähigkeit sind sie zu Kompromissen zugunsten der Umwelt bereit.
Innovationspotenziale für die Verpackungsindustrie

Zurückhaltung bei Bioplastics
Die Nahrungsmittelindustrie wolle keine Ökoverpackungen, sagen die Verpacker. Die Lebensmittelbranche sagt, diese werde von der Packindustrie nicht angeboten.
Entscheid wurde einmal mehr vertagt
Noch hat sich keine Sortenorganisation für eine Erhöhung des Käsepreises und damit für einen höheren Milchpreis ausgesprochen. Auch nicht beim Appenzeller, wo Landwirte drohen, ihre Lieferungen einzustellen.
Skandale können Krisen auslösen
Die italienische Regierung hat den grössten Käseskandal aller Zeiten elegant vertuscht. Fragt sich, wie die europäische, insbesondere die Schweizer Bevölkerung auf diese Mitteilung reagiert.
«Wir rechnen mit 80 Ausstellern»
Am 9. und 10. März 2009 findet die zweite Auflage der Easyfairs Shop in Zürich statt. Christian Rudin, Geschäftsführer von Easyfairs Switzerland, gibt Auskunft über Neuerungen und Ziele der Plattform für den Detailhandel.
Eine Eroberung in kleinen Schritten
Emmi möchte mit Caffè Latte den amerikanischen Frischproduktemarkt erobern. Obwohl das Getränk bei den Konsumenten gut ankommt, stimmt der Umsatz noch nicht. Jetzt wird am Marketingmix gefeilt.
Keine Einigung in Sicht

Dank Teilzeitpensum weiter im Beruf
Bislang hat die Sensorikerin Barbara Friedli den Wechsel von ihrer Vollzeit- zu einer Teilzeitstelle als weitgehend problemlos erlebt. Wichtig dafür sei die Flexibilität aller Beteiligten, ist sie überzeugt.
Innovationen zusammen kreieren
Am Tag der Verpackung wurde viel über Marketing geredet. Die Branche soll die ganze Wertschöpfungskette in den Innovationsprozess einbeziehen. In der Praxis wird meistens schon so gearbeitet.
Fischhändler im Dilemma
Fische und Meeresfrüchte werden in der Schweiz und weltweit immer beliebter. Die Folge sind überfischte Weltmeere und bedrohte Fischarten. Immerhin: Die Nachfrage nach umweltverträglichen Produkten steigt.
Messmethoden sind zu wenig aktuell
Synthetische Nanomaterialien finden in vielen Bereichen Einsatz. Wie aber sieht es mit der Sicherheit bei Produktion und Entsorgung aus? Die bekannten Messmethoden hinken der Technologie hinterher.
Warum ein Code of Conduct Nanotechnologien?

Die Charaktertomate als Trendsetter
Geschmack, Gesundheit, Sortenvielfalt und On-the-go heissen die neuen Anforderungen an die Tomate. Dies wurde an der 5. Tomatenkonferenz des Saatgutherstellers Syngenta Seeds-Vegetables in den Niederlanden deutlich.
Nanotech wird mit Vorsicht genossen
Die Nanotechnologie soll das Leben im 21. Jahrhundert grundlegend verändern. Die Forschung läuft auf Hochtouren. Die meisten Unternehmen halten sich indes zurück mit der Anpreisung neuer Nanotech-Produkte.
Forderungen kommen nicht gut an

Traditionelle Käse im Blickpunkt
Bei der internationalen Vermarktung von Käse erfreuen sich regionale Spezialitäten grosser Beliebtheit. Das IDF-Symposium bot die Möglichkeit, mehr über die Charakterisierung regionaler und traditioneller Käse zu erfahren.
Adipositas kommt von Junk-Food
Die europäische Bevölkerung legt weiter an Gewicht zu. Die Schuld wird oft der Lebensmittelindustrie in die Schuhe geschoben, die mit «Junk-Food» billige und ungesunde Lebensmittel auf den Markt bringt.
Konsument kennt Preis nicht mehr
Die Schweizer Konsumenten kannten vor zehn Jahren den Preis eines Produktes viel besser als heute. Der Kunde verliert durch Aktionitis, Multipackangebote und der riesigen Produkteauswahl, das Gespür für den normalen Preis.
Das Dilemma mit dem «Milchstreik»
Eigentlich müsste man ja jetzt über die Euro 08 schreiben, aber das tun schon so viele andere, dass ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, das ersparen will.
Feier zweier Abschlussklassen
Aus der ganzen Deutschschweiz waren die Absolventen der Fachschule 1 und 2 an das Milchwirtschaftliche Bildungszentrum Sursee gekommen, um ihre Diplome entgegenzunehmen.
Mit Kreativität zum Produktkonzept
Das Modul «Innovationsmanagement» ist für den Studiengang Lebensmitteltechnologie an der SHL typisch: Die technologischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen werden im ganzheitlichen Kontext angewendet.
Ein freundliches Wort wärmt das Herz
Barbara Wüthrich leitet die Kirchgassmetzg mit Lebensmittelsortiment seit bald 15 Jahren. In einem Interview erzählt sie von den täglichen Herausforderungen mit einem kleinen Geschäft.
Neuerungen bei Cremo

Wo sind sie geblieben?
Rund die Hälfte aller Absolventen von Ausbildungen im Bereich Lebensmittel sind Frauen. Was machen diese nach ihrem Berufsabschluss? «Alimenta» lässt in den nächsten Ausgaben Frauen zu Wort kommen.
Doha-Runde könnte zum Abschluss kommen

Wunsch nach einem einzigen Beitrag
Mit einer Fusion der Produzentenbeiträge für das Basismarketing soll die Kritik an der Switzerland Cheese Marketing AG eingedämmt werden – dies schlägt ihr Präsident vor. Die Milchproduzenten sind skeptisch.
Inulin als Fettersatz in Joghurt?
Durch Zugabe von Inulin kann Magerjoghurt mit einer ähnlichen Konsistenz wie Vollfettjoghurt hergestellt werden. Zudem verbessern sich durch diesen Zusatz die Bedingungen für probiotische Bakterienkulturen im Joghurt.
Der Blick durch die Kundenbrille als Erfolgsgarant

Moderne Bioprodukte für Gourmets
Bioprodukte bieten nicht nur ökologische Vorteile, sondern sind heute auch sensorisch attraktiv. Die Produzentenorganisation Bio Suisse plant derzeit die Lancierung eines «Gourmet Bio»-Labels.
Die Schweiz ist eine starke Marke
Das Bild der Schweiz wird am stärksten von schweizerischen Produkten geprägt. Neben typischen Swissness-Branchen ortet eine Studie bei der Hotellerie und anderen Nahrungsmitteln weiteres Potenzial mit der Marke Schweiz.
Der Käse spiegelt die Futtervielfalt
In der Milch lassen sich verschiedene Indikatoren für die Fütterungsart messen, wie neuere Forschungsarbeiten zeigen. Dazu gehören Fettsäuren, Carotinoide und gewisse Vitamine.
Lactalis setzt auf die Marke Baer
Der französische Käsehersteller Lactalis übernimmt die Weichkäserei Baer in Küssnacht SZ. Der führende europäische Milchkonzern will mit der Marke Baer im Schweizer Markt wachsen.
Trotz vollen Lagern steigt der Preis
In der Nacht zum 3. Juni einigten sich Produzenten, Verarbeiter und Grossverteiler darauf, den Milchpreis zu erhöhen. Dies, obwohl Butter in rauen Mengen lagert und die letzte Preisrunde beim Käse noch nicht verdaut ist.
Deklarationen bereiten Kopfschmerzen
Zwei Monate nach Einführung der Verordnung über Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben tauschten Spezialisten aus Behörden und Industrie ihre ersten Erfahrungen aus.
Diabetikerprodukte sind überflüssig
Das Bundesinstitut für Risikobewertung in Deutschland empfiehlt statt speziellen Lebensmitteln für Diabetiker eine einheitliche und erweiterte Nährwertkennzeichnung.
Berufsbildungsaustausch mit Europa
Europa möchte den Wissenstransfer in der Berufsbildung fördern. Auch die Schweiz macht beim EU-Bildungsförderungsprogramm «Leonardo» mit. Noch ist das Angebot wenig bekannt und noch mehr Junge zieht es nach Übersee.
Mehr Transparenz gefordert

Dienstleistungspartner in Sursee
Neben der Ausbildung bietet das MBZ den milchwirtschaftlichen Betrieben fachliche Unterstützung bei technologischen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Diese werden durch die Schüler als Projekte bearbeitet.
Milchrekord trotz Streik?
Die Molkereien betonen, trotz des Lieferstopps für Milch nicht viel weniger Milch als sonst im Mai zu verarbeiten. Bis Redaktionsschluss lagen unterschiedliche Angaben über Auswirkungen und Ausmasse vor.
Herkunftsbetonung allein reicht nicht
Bei Getränken bestehen besonders viele erfolgreiche Marketing- konzepte, und einige werden gleichzeitig verwendet. Dennoch sind Rezeptinnovationen nicht zu vernachlässigen.
Flüssigkeiten mit Schweizer Pass
Ausländische Mineralwasser und Softdrinks gelten als chic, da die Werbung dies suggeriert. Auch Schweizer Getränkehersteller setzen jetzt auf emotionale Werbung, besonders Swissness und Regionalität.
Der rote Stier erobert Frankreich
Mit der Zulassung durch die französischen Gesundheitsbehörden ist das Kultgetränk Red Bull nun in fast ganz Europa zugelassen. Der Meinungsstreit der Experten über die Wirkung gewisser Inhaltsstoffe geht allerdings weiter.
Stilles Wasser mit Exportpotenzial
Pures Wasser aus Heilquellen oder zusammen mit innovativen, auch extravaganten Aromen verhelfen dem Getränkemarkt nicht nur im Inland zu positiven Tendenzen. Ein Zentralschweizer Unternehmen will den US-Markt ausloten.
Yoplait ist wieder da

Das erste Jahr gut überstanden
Am 1. Juni 2007 fielen offiziell auch noch die letzten Hürden im Käsehandel zwischen der Schweiz und der EU. Die Bilanz nach einem Jahr fällt vorsichtig positiv aus.
Napfmilch ist tot – es lebe Napfmilch
Die Hergiswiler Napfmilch war 10 Jahre lang das Paradebeispiel für bäuerliche Selbsthilfe. Umtriebige Landwirte haben sich 1998 zusammengeschlossen, um mit Hilfe von altgedienten Molkereimanagern und anderen Insidern die Milch aus mehreren Käsereigenossenschaften zu innovativen Produkten zu veredeln.
Die richtige Bilanzierung machts
Neben hochwertigen, einwandfreien Rohstoffen und einer technisch guten Glacemaschine ist vor allem der richtige Mix, d.h. die richtige Bilanzierung der Zutaten, der Erfolgsgarant, um optimale Glace herzustellen.
Weiterbildungskurse in Sion
Die HES-SO Wallis bietet mit ihren praxisorientierten Bachelor-Studiengängen eine wertvolle Alternative zum Universitätsstudium. Auch für die Weiterbildung der Lebensmitteltechnologen ist das Institut zuständig.
Alain Berset wird Präsident der AOC

Frische Luft für die Forellen
Insgesamt sind 13 Kompressoren dafür verantwortlich, dass den Bio-Forellen von Le Bouveret die Luft nicht ausgeht. Gleichzeitig hält die Luft das Wasser sauber.
Omega-3-Fettsäuren genau betrachtet
Omega-3-Fettsäuren in Lebensmittel werden oft wegen ihren gesundheitsfördernden Wirkungen angepriesen. Vielen Konsumenten ist nicht klar, dass es mehrere Omega-3-Fettsäuren mit unterschiedlichen Wirkungen gibt.
160 000 Plätze unter Tag

Luft fördert schnell und schonend
Pneumatische Fördersysteme sind aus der Industrie nicht mehr wegzudenken. Anhand der Beispiele von Kartoffelstärke und Haferflocken zeigt sich, dass jedes Produkt seine eigenen Anforderungen an die Fördertechnik hat.
Metzgereien automatisieren vermehrt
In der Schweizer Fleischbranche geschehen nur wenige Prozesse vollautomatisch. Aber für einzelne Schritte werden immer mehr programmierbare Maschinen angeboten. Welche Chancen und Risiken bietet die Automatik?
Können Roboter mehr als Automaten?
Die Automatisierung ist auf dem Vormarsch, vor allem in Hochlohnländern. Automaten arbeiten oft schneller und qualitätskonstanter als der Mensch. In der Praxis stösst die Automatisierung oft an Grenzen.
Marktgleichgewicht mit Milchpool

Regionale Joghurts modern produziert
In diesen Tagen wird die neue Molkerei in Obergerlafingen in Betrieb genommen. Damit sind die Grundlagen gelegt, um effizienter zu produzieren, Kapazitätsreserven zu schaffen und in der Joghurtkompetenz zuzulegen.
Milchpreis würde 3 Rappen sinken
Der Milchpreisindex der Vereinigung der Schweizerischen Milchindustrie zeigt für das erste Quartal des Jahres eine Preisreduktion um 3 Rappen pro Kilo Milch an. Diese bedürfe aber einer Relativierung, heisst es.
Konstanz beim Endprodukt erreichen
Prozessanalyse und -kontrolle sind das A und O eines Fertigungsprozesses. Abweichungen von der Norm kosten viel Geld. Daher wurde am IDF Symposium on Cheese Ripening diesem Thema eine eigene Session gewidmet.
Kinder und Frauen stehen im Zentrum
Über 450 Aussteller zeigten in Genf an der Vitafoods-Messe ihre Neuheiten. Dieses Jahr standen Kinder und die Probleme der Frau bei der Menopause im Mittelpunkt.
Kaffeekompetenz auf Knopfdruck
Die M. Schaerer AG gehört weltweit zu den führenden Herstellern von vollautomatischen Kaffeemaschinen für die Gastronomie. Spitzentechnologie und ein weltweites Distributionsnetz ermöglichen ein anhaltend starkes Wachstum.
Rund um Gipfeli und Pralinés
Das Bildungs- und Kompetenzzentrum Richemont gehört zu den wichtigsten Adressen für Bäcker, Konditoren und Confiseure. Mit einer breiten Palette an Dienstleistungen ist das Zentrum auch international bekannt.
Bessere Absprachen unter «Kleinen»
Fleischfachleute, Bäcker, Cafetiers und der unabhängige Detailhandel wollen vermehrt politisch mit einer Stimme sprechen. Damit erhoffen sie sich in der breiten Öffentlichkeit und in der Gewerbepolitik mehr Gewicht.
AOC gehört neu auf die Verpackung
Wo AOC draufsteht, ist AOC drin – und zwar überall. Um dies zu erreichen, ist eine revidierte Verordnung in Kraft getreten, die vorschreibt, dass alle AOC- und IGP-Produkte entsprechend ausgezeichnet sind.
Gewappnet sein für das Referendum
Noch bevor die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit der EU für den Nahrungsmittel- und Agrarbereich begonnen haben, formierten sich Befürworter zu einer Interessengemeinschaft.
Kalzium schützt die Gesundheit
Der Einfluss von Kalzium auf die Knochendichte ist unbestritten. Zusätzlich schützt Kalzium vor Durchfallerkrankungen und Krebs und stimuliert die Darmflora und damit die Krankheitsabwehr.
EFQM bringt Firmen zu Business Excellence
Im Gegensatz zu Iso-Zertifizierungen werden bei ganzheitlichen Qualitätssystemen alle Bereiche eines Unternehmens genau durchleuchtet. Das fördert die Wettbewerbsfähigkeit.
Erfolgreiche Tricks für Fettreduktion
Fettreduzierte Produkte sind in. Sie müssen aber ebenso gut schmecken wie das Original. Welche Zutaten aus der Trickkiste können Fett ersetzen bei Backwaren und Wurstwaren?
Neue Maschinen für das Kraftgetränk
Im globalen Wettbewerb standen mehrere Produktionsländer zur Auswahl. Die zum ABF-Konzern gehörende Wander AG hat sich für den Verbleib der Produktion in Neuenegg entschieden und 25 Mio. Franken investiert.
Mit Automatisation gegen Investstau
Für etablierte Maschinenexportländer wie die Schweiz könnte es wegen Rezessionsängsten und Konkurrenzdruck durch asiatische Anbieter härter werden. Noch höhere Automatisierungsgrade sollen dem entgegen wirken.
«Technologieverständnis aufbauen»
Anspruchsvolle Schokolade wolle der heutige Konsument. Im «Future Center» am Bühler-Stand an der Interpack trafen Schokoladehersteller aus aller Welt auf die Entwickler von Schokoladetechnik.
«Eine Teilöffnung bringt uns nicht weiter»
Der Schweizer Fleisch-Fachverband (SFF) verabschiedete in einer Resolution zehn Thesen zum europäischen Agrarfreihandel. SFF-Direktor Balz Horber erklärt die Chancen einer Öffnung zum europäischen Markt.
Export als Chance

Bald mehr Exotisches aus Nippon?
In den Handelsbeziehungen zwischen Japan und der Schweiz spielen Nahrungsmittel eine untergeordnete Rolle. Bald schon könnte sich dies ändern. Derzeit laufen Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen.
Welcher Richtpreis ist gewünscht?
Wie die VMI schon in der letzten «Alimenta» ankündigte, will die Milchindustrie einen Richtpreis einführen. – Doch die SMP sieht kaum Unterschiede zu ihrem Monitoring.
Spannung und Tendenzen

Minoteries hält Kurs in Turbulenzen
Der Jahresumsatz des Mühleunternehmens Groupe Minoteries SA betrug für das vergangene Jahr 121 Mio., gegenüber 123 Mio. Franken im 2006. Im Fokus ist nach wie vor die europäische Wettbewerbsfähigkeit.
Neue Berufe in der Fleischwirtschaft
Die schweizerische Fleischwirtschaft bietet mit neuen Berufsbildern Lehren für jedes Ausbildungsniveau. Im kommenden Schuljahr starten die ersten Fleischfachleute und Fleischfachassistenten.
«Das Handicap ist abgewendet»
Die Milchindustrie ist erleichtert darüber, dass der Milchpool nicht zustande kommt. Die Schweizerische Vereinigung der Milchindustrie (VMI) hat ein neues Milchpreisindexsysem entwickelt.
Angriff auf SCM abgeblockt
An der Delegiertenversammlung der Milchproduzenten von letztem Mittwoch wurde der Antrag gestellt, den Beitrag an die Switzerland Cheese Marketing um einen Drittel zu kürzen. Dieser wurde jedoch abgelehnt.
Qualitätssicherung nach Mass

Gutes oder böses Milchfett
In der Diskussion über die Bedeutung von Milch und Milchprodukten in der Ernährung und Gesundheit spielt Fett immer eine wichtige Rolle. Dabei steht der Einfluss auf die Blutfette meist im Vordergrund.
Zertifizierung stützt Kundenbindung
ISO 22 000 oder GFSI? Glaubwürdige Unternehmen müssen eine Gesamtnachhaltigkeit garantieren können, deshalb ist für sie die Zertifizierung der vorgelagerten Stellen entscheidend wichtig.
SV setzt auf verpackte Convenience
SV Schweiz hat kürzlich eine Neuheit lanciert: «Tasty SV Fine Cuisine». Dabei stellt der grösste hiesige Caterer von «Make» auf «Buy» um, von dezentraler Eigenproduktion auf verpackte Convenience aus einer Zentralküche.
Unterschiedliche Konzepte
SV Schweiz hat kürzlich ein Konzept für KMU-Kunden lanciert, das auf externer Beschaffung gegarter Speisen beruht. Auch andere Grosscaterer operieren mit Varianten der Vorproduktion.
Neue Kleider für den Käse
Am 5. IDF-Symposium on Cheese Ripening in Bern war auch eine Session dem Thema Verpackung gewidmet. Vieles deutet darauf hin, dass bei den Verpackungen ein grosser Entwicklungsschritt bevorsteht.
Fast 100 Schweizer stellen aus
Die Interpack wird 50 und vergrössert sich gleichzeitig noch. Das Thema «Prozesse» bildet einen neuen Schwerpunkt der weltgrössten Verpackungsmesse. Die Schweiz ist die achtgrösste Ausstellernation.
Exportchancen für Kleinpackungen
Convenienceprodukte aus Schweizer Fleisch sollen nach Manufaktur aussehen, aber dennoch rationell verpackt werden können. So wären sie auch im Ausland gefragt.
Recycling- statt Nährwertangaben
Nach einer Umfrage des englischen Marktforschungsinstituts Mintel wünschen Konsumenten und Konsumentinnen mehr Instruktionen zu Recyclingmöglichkeiten und weniger Nährwertangaben auf der Verpackung.
Der Markt diktiert den Rhythmus

Convenience für Senioren
Easy Opening wird europaweit zum Thema. Vor allem Senioren-Organisationen fordern mehr Sicherheit bei der Handhabe von Verpackungen und treiben Innovationen an, wie das Beispiel Schweden zeigt.
Vom Comersee bis Birmingham
Die in Steinach domizilierte Hügli-Gruppe erweitert mit Zukäufen in England und Italien das Sortiment und kommt günstig zu Know-how im Bereich Functional Food und Flüssigtechnologie.
Die Messepremiere ist geglückt
In Luzern fanden sich am 8. und 9. April 2008 an der erstmals für den Detailhandel durchgeführten Easyfairs Shop über 850 Fachbesucher ein. Unterstützt wurde die Messe durch verschiedene Branchenorganisationen.
Umsatzrakete Caffè Latte ohne Schub
Emmi hat die Ziele nicht erreicht. In den ausländischen Märkten waren Frischprodukte wie Caffè Latte wenig erfolgreich. Nun sollen die Marketingausgaben besser auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.
Doppelspurigkeiten befürchtet
Begriffe wie «Schweiz» oder «Schweizer Qualität», aber auch das Schweizerkreuz, sollen künftig besser geschützt werden. Letzte Woche lief die Vernehmlassungsfrist zu einem entsprechenden Gesetz ab.
Direkte Regelung wird angestrebt
Die gewerblichen Käsereien gehen gestärkt aus der Liberalisierung hervor. Gerade im Hinblick auf die Aufhebung der Kontingentierung sollen die Käser das Milchkaufverhältnis selber regeln.
Produktekennzeichnung in liberalisierten Märkten

Der gute Einfluss der Milchprodukte
Das Metabolische Syndrom ist eine Häufung von Stoffwechselveränderungen, die mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergehen. Wie können Milchprodukte das Metabolische Syndrom beeinflussen?
Schafmilchprodukte haben Potenzial
Schafmilchkäse liegt bei Schweizer Konsumenten voll im Trend – vielleicht auch bald als Mozzarella und Molkeziger bzw. Ricotta, denn beide Produkte sind realisierbar und können auch wirtschaftlich von Interesse sein.
Gründlich und rationell Desinfizieren
Neuartige Reinigungs- und Desinfektionsmittel versprechen eine Rationalisierung bei gleicher Wirkung, da mehrere Schritte kombiniert werden können. Neue Methoden erfordern aber auch ein Umdenken.
Halbwegs tolerabel ist nicht geniessbar
Was ungefährlich ist, muss nicht geniessbar sein oder täuscht eine Qualität vor, die nicht vorhanden ist. Ein Drittel Beanstandungen im Offenverkauf von Metzgereien rufen nach Verbesserungen in der Hygienepraxis.
Europäische Position gefestigt
Dank der Fricopan-Akquisition im Ausland galoppierte der Gesamtumsatz des Tiefkühlbäckers 2007 steil aufwärts: Er stieg um 43,5% auf 740,6 Mio. Franken. Der Konzerngewinn wuchs um 31,4% auf 48,3 Mio. Franken.
Die Gesundheit wird stetig wichtiger
Gesundheitliche Aspekte sowie die Sicherheit von Käse standen im Mittelpunkt der ersten Session am internationalen Käseforschungssymposium, das im März in Bern stattfand.
«Stärker wachsen als der Markt»
Walter Huber hat die ersten 100 Tage als Verantwortlicher der Migros- Industrie absolviert. Nach einem erfolgreichen letzten Jahr strebt die M-Industrie die Verdoppelung der Exporte innerhalb von fünf Jahren an.
Innovation ist Chefsache
Die Schweizer Lebensmittelindustrie kann im liberalisierten Markt neben der ausländischen Konkurrenz nur mit Qualitätsführerschaft und Innovationsgeist bestehen. Swiss Food Research will dies unterstützen.
Kanada öffnet einzelne Märkte

Vom Wert der Ernährungslehre

Interdisziplinäre Ausbildung
Während des Studiums an der ETH Zürich lernen künftige Lebensmittelwissenschafterinnen und -wissenschafter, wie man an der Herstellung, Lagerung und Verteilung sicherer und gesundheitsfördernder Lebensmittel arbeitet.
Wissen wurde rege ausgetauscht
Am «Symposium on Cheese Ripening» des internationalen Milchwirtschaftsverbandes (IDF) tauschten über 400 Wissenschafter Resultate aus und berieten über Trends in der Käseforschung.
Teilnehmer äussern sich zum Kongress

Lebensmittelindustrie vorsichtig positiv eingestellt
Der Bundesrat hat sich für die Aufnahme von Verhandlungen über ein Agrarfreihandelsabkommen mit der EU ausgesprochen. Die Nahrungsmittelindustrie beurteilt dies positiv – aber auch mit einiger Skepsis.
«Eine breite Diskussion ist erwünscht»
Bundesrätin Doris Leuthard möchte, dass die Lebensmittel- und die Landwirtschaftsbranche eingehend über mögliche Begleitmassnahmen zum Freihandel mit der EU sprechen. Sie erhofft sich konstruktive Vorschläge.
«Bis anhin 18,5 Punkte – und jetzt Weltmeister»

Logistik-Zertifikat soll Lücke schliessen
Bis anhin bildete die Logistik zwischen Verarbeitung und Handel die Lücke in der Zertifizierung. Bestrebungen laufen, um die ganze Wertschöpfungskette transparent zu machen. Über die Standards wird gestritten.
«Handel muss mehr Daten tauschen»
Informationen müssen durchgehend bereitgestellt werden, sogar Zutaten werden künftig rückverfolgbar sein. Die Foodindustrie geht laut dem Trendforscher Moshe Rappoport grossen Herausforderungen entgegen.
Die Vorteile von neuen Zahlungsmitteln gut abschätzen

Der Mensch ist ein sensibler Detektor
Verbraucher schätzen neben der guten Verträglichkeit von Joghurt auch sein einzigartiges Aroma. Um die vielfältigen Aromastoffe in Joghurt zu charakterisieren, werden instrumentelle mit sensorischen Methoden kombiniert.
Die Unterschiede werden kleiner
Im Glacemarkt mischen viele Herstellergruppen mit: Industrien, Konditoreien, Molkereien, Gastronomen und sogar Bauern. Welche Unterschiede bestehen bei der Qualität?
Edler und mit einem besseren Image
Glace wird noch edler und auch gesünder dank Premiumzutaten und der Eliminierung von gehärteten Fetten und künstlichen Zusatzstoffen. Zu den diesjährigen Trends gehören klassische wie tropische Aromen.
Hin zu Exzellenz und Professionalität
Mit der Umstellung von Nestlé Food Services auf Nestlé Professional in Rorschach und der Gründung eines Schokoladezentrums für Exzellenz in Broc bekennt sich der Lebensmittelriese zu Premiumprodukten.
Petit Suisse – altbekannt und beliebt

Die roten Bullen erhalten Konkurrenz
Natürliche Abwehrstoffe im Dutzend und voller Energie in den Tag. Mit der neuesten Generation von Fruchtmischgetränken wollen die Getränkehersteller neue Konsumenten gewinnen.
Der Goldhase hüpft und hüpft
Lindt & Sprüngli will nichts an ihrer Erfolgsstrategie ändern, die da heisst: Hoher Innovationsrhythmus, Internationalisierung und neueste Technologien einsetzen.
Forschung ist Schlüssel zum Markt
Mehr als 400 Teilnehmer weilen am fünften wissenschaftlichen Käse- Symposium der International Dairy Federation in Bern. Diese Gelegenheit soll zum Austausch von Wissen genutzt werden.
Geduldsspiel um Kägifret und Roland
Valora orientierte vor bald einem Jahr, dass sie die Produktion von Lebensmitteln abstossen möchte. Turbulenzen in der Chefetage und Unklarheiten über die strategische Ausrichtung verhinderten eine rasche Abwicklung des Geschäfts.
Branchen verhindern Veredelungsverkehr

Noch nie so viel Butter verkauft
Noch nie ist im Inland so viel Butter verkauft worden wie letztes Jahr, obwohl die Absatzaussichten Anfang 2007 mit der Preiserhöhung alles andere als rosig waren.
Eine gewerbliche Käserei stellt auf Butter um

Energie sparen im Kühlregal
Kühltheken werden nach Aspekten, die der Verkaufsförderung dienen, eingesetzt und dem Sortiment angepasst. Energieeffiziente Kühltheken sind heute ein Muss für den Händler.
Produkt und Klima sollen profitieren
Mehr als 60 Prozent der Lebensmittel verderben nach kurzer Zeit, wenn die Kühlkette nicht eingehalten wird. Kühlhausbetreiber stehen vor komplexen Herausforderungen.
Natürliche Kältemittel sind auf dem Vormarsch

Energie(kosten) sparen – aber wie?
Bäckereien sind Energiegrossverbraucher, und das Thema Energiekosten gewinnt an Bedeutung. Für Sparerfolge sind nebst dem Benutzerverhalten ein optimiertes Spitzenmanagement und Wärmerückgewinnung von Bedeutung.
Label setzen auf sichere Zertifizierung
Die Produzenten von Labelprodukten müssen die Rückverfolgbarkeit des Rohstoffs und der Verarbeitungsweise garantieren. Wie sicher sind aber Zertifikate und Nachweismethoden?
Die Bergmilch hat Zukunft
Ein Forschungsteam an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft (SHL) hat sich vier Jahre intensiv mit Fragen der Bergmilchbranche beschäftigt. Die Ergebnisse werden an einer Tagung am 8. April vorgestellt.
Manipulation ist kein Kavaliersdelikt
Was tun, wenn Maschinen innerhalb der Produktion mit der Schutzeinrichtung nicht funktionieren oder zu langsam sind? Die Kambly SA handelte vorbildlich – und setzte sich beim Hersteller für eine sicherere Konstruktion ein.
Keine Beitrittsverhandlungen mit VMI
Der VSMM hat sich Ende 2005 aus der Vereinigung der milchverarbeitenden Industrie (VMI) verabschiedet. An der diesjährigen Generalversammlung wurden Stimmen laut, wieder beizutreten.
Bund hat Qualitätskontrolle geändert
Der Bund hat die Gesetzgebung zur Qualitätskontrolle von Milch angepasst. Neu erhalten Produzenten von Käse eine gewisse Freiheit in der Milchkühlung. Zudem wird die Keimbelastung nicht mehr als Impulswert bezeichnet.
Nährwertangabe ist nicht obligatorisch
Mit der Umsetzung der Health-Claim-Verordnung 1924/2006 der Europäischen Union ändert sich im Schweizer Recht nur wenig. Aus deutscher Sicht ist die Schweizer Lösung gut.
HF-Ausbildung in Lebensmitteltechnologie

Umgekehrter Einkaufstourismus
Nachdem ich hier letztes Mal den Deutschen ein dickes Kränzlein gewunden habe, müssen wir diesem heute wieder ein paar Lorbeerblätter zupfen. Schauplatz ist nicht mehr die Grüne Woche in Berlin, sondern Bergün im Albulatal.
Vorbereitung auf den Berufsalltag
Mit Industriefallstudien oder Projektwochen werden die angehenden Lebensmittel-Ingenieurinnen und -Ingenieure der ZHAW auf die Herausforderungen des beruflichen Alltags vorbereitet.
Eine Uni für Geruch und Geschmack

Von Fachhochschulen unterscheiden
Immer wieder werden die Höheren Fachschulen HF mit den Fachhochschulen FH verwechselt. Diesem Umstand will die neue Dachorganisation, die Konferenz HF, mit bildungspolitischem Engagement entgegenwirken.
Kontinuierliches Wachstum durch kontinuierliches Lernen

Käsethemen aus fünf Kontinenten
In vielen Ländern wird erheblich in die Käseforschung investiert. Neben Qualität und Sicherheit geht es zunehmend auch um Ernährung, Convenience und Wirtschaftlichkeit. Käse wird vermehrt zur Zutat für andere Lebensmittel.
Trend zu mehr Vielseitigkeit
Lachs und Forellen sind nach wie vor die Bestseller unter den geräucherten Fischen, aber die Angebote werden vielseitiger. Die Qualitätsunterschiede sind gross, und Heissrauchprodukte stehen im Trend.
Weitsicht bringt Erfolg
3,3 Kilogramm Zuckerwaren isst der Schweizer pro Jahr. Trotzdem der Inlandmarkt stagniert, konnte die Zuckerwarenindustrie das Verkaufsvolumen dank guten Exportresultaten steigern.
«Rosen passen zu Lassi»

Bessere Qualität und tiefere Kosten
Die Ölqualität frittierter Produkte aus der Industrie ist oft besser und konstanter als jene von Kleinbetrieben. Die Gründe liegen meistens in der Fritteusenkonstruktion oder im Ölqualitätsmanagement.
Richtige Technik für modernen Betrieb
Die Molkerei Biedermann in Bischofszell verarbeitet jährlich eine wachsende Milchmenge. Um im Topzustand zu bleiben, muss in die Produktionstechnik investiert werden.
Ein zweites Leben dank Bier

Brabeck ist stolz auf sein Ergebnis
Nestlé hat erneut ein gutes Jahr hinter sich. Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern erzielte erstmals in seiner Geschichte einen Umsatz, der über der 100-Milliarden-Marke liegt – vor allem mit Nahrungsmitteln und Getränken.
Lebensmittelmarkt wuchs stark
Das Jahr 2007 gehört zu den erfolgreichen für den Lebensmitteldetailhandel, was sich in den positiven Umsatzzahlen ausdrückt. Herr und Frau Schweizer gaben rund 3 Prozent mehr für ihr Essen aus als im Vorjahr.
Ertrag geht in die Ökoprofilierung
Coops Bilanz für 2007 glänzt: Mehr Umsatz, mehr Gewinn, mehr Marktanteil, mehr Bio und Delikatessen und auch mehr Personal in Lohn und Brot. Coop setzt sich für die Zukunft ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele.
Bioszene präsentiert sich multikulturell
Die Biobranche gab sich an der weltgrössten Biomesse in Nürnberg ein Stelldichein. Die Tendenz zeigt, dass vor allem in den umliegenden Ländern Bio auf Kosten von konventionellen Markenartikeln wachsen.
Die Studienplanreform ist auf Kurs
Seit Herbst 2007 bietet die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft SHL das Studium in Lebensmitteltechnologie mit völlig revidiertem Studienplan und mehr Wahlmöglichkeiten an. Der Start ist geglückt.
Einzelne Teile sind sehr umstritten
Am 24. Februar stimmt das Schweizer Volk über eine Gesetzesreform ab, die vor allem den kleineren und mittleren Unternehmen Steuererleichterungen bringen soll. Die Wirtschaftsverbände sind grundsätzlich dafür.
Milchproteine als Emulgatoren
Für die Herstellung vieler Lebensmittel werden Emulgatoren eingesetzt. Auch Milchproteine als natürliche Lebensmittelzutaten eignen sich dazu. Ein ALP-Standardverfahren ermöglicht, Emulsionen mit Caseinaten herzustellen.
Internationale Käseforschung in Bern
Anfang März 2008 organisiert die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP unter dem Patronat des Internationalen Milchwirtschaftsverbandes (IDF) in Bern das fünfte wissenschaftliche Käse-Symposium.
Herstellung und Haltbarkeit optimieren
Frischbackbrote sind im Trend. Den grössten Marktanteil haben Industrieprodukte bei Grossverteilern. Jetzt steigen auch gewerbliche Bäckereien in dieses Wachstumssegement ein.
Vom Feld auf den Teller in einem Tag

Herausforderungen anpacken

Transporteure suchen neue Wege
Infolge der Einführung der Lenkungsabgabe auf den CO2-Ausstoss ab diesem Jahr und der voraussichtlichen Einführung einer weiteren Abgabe auf Treibstoffe ab dem Jahr 2010 rüsten die Lebensmitteltransporteure auf.
Innovatives Obst und Gemüse
An der Fruitlogistica, die vom 7. bis zum 9. Februar in Berlin stattfand, waren zahlreiche Innovationen des Obst- und Gemüsebereichs zu entdecken. Eine kleine Auswahl.
Frisch Geschnittenes im Rampenlicht
Fresh-cut-Convenience-Salat und -Obst gehören nach wie vor zu den Umsatzgewinnern im Detailhandel und in der Ausserhausverpflegung. In Berlin fand letzte Woche dafür eine Messe statt – die Freshconex.
Schweizer Käse ist viel mehr wert
Die Schweiz braucht mehr Selbstbewusstsein, wenn es um ihren Käse geht, sagte Käseaffineur Rolf Beeler am Fromage-Talk in Bern. Und wenn es um Vermarktung geht, könnte etwas mehr Professionalität nicht schaden.
Treue zum helvetischen Discount-Stil
Denner pflegt das Discountgeschäft auf gut schweizerisch – am Image für Qualität wird gearbeitet. Die Integration unter das Migros-Dach bleibt vorerst strategischer Natur.
Schokolade muss Schweiz draufhaben
Der Export von Schweizer Schokolade ist letztes Jahr auf Rekordhöhen geklettert. Die Schokoladeindustrie ist durch Rezessionsängste, Ausfuhrzoll und auch Fälscher trotzdem gefordert.
Was wir von den Deutschen lernen können
Schon dieser Titel ist wohl eine Provokation. In Zürich empört man sich derzeit, dass nur noch deutsche Professoren angestellt werden, und im Süden des Flughafens sieht man den «grossen Kanton» sowieso als Ursprung allen Leidens.
Das Sparpaket wird ausgearbeitet
Auch wenn Emmi den Umsatz im Jahr 2007 um 7,1% auf 2,5 Mrd. Franken gesteigert hat, will der Milchverarbeiter Einsparungen von 20 Millionen Franken vornehmen. Die Gewinnmarge lag klar unter den Erwartungen.
Arbeiten für die Lebensmittelpraxis
Keine trockenen Forschungsarbeiten für die Schublade, sondern nützliche Resultate für die Praxis entstanden bei den Diplomarbeiten des Studiengangs Lebensmitteltechnologie an der Hochschule für Landwirtschaft (SHL).
Mehr als nur Rettung der Cervelats
Für die Hülle der Schweizer Extrawurst Cervelat gibt es keine gleichwertige Alternative mit Beschaffungssicherheit. Die Akzeptanz der Konsumenten für eventuell nötige Alternativen kann jedoch erhöht werden.
Fokus auf Unternehmensentwicklung
Die Produktion von hochwertigen Milchprodukten sowie die Führung von Abteilungen und Unternehmen sind anspruchsvolle Aufgaben, die hohe Anforderungen an Fachpersonen stellen.
Schweizer Wissen

«Familie der Mikroverkapsler ist klein»

Mikroverkapselung von Aromastoffen
An einem Workshop an der Hochschule Sion diskutierten Vertreter aus Industrie und Universitäten über die neuste Entwicklung auf dem Gebiet der Mikroverkapselung. Innovative Ideen machen diese junge Technologie spannend.
Milchqualität ist nicht immer genügend

Antwort steht noch aus

Käse ist ein wahrer Genuss

Der Antipasti-Boom hält weiter an
Der Boom mit den mediterranen Vorspeisen hält immer noch an. Mit Frischkäse zubereitete Antipasti-Convenience ist ebenfalls gefragt. Die heimische Milchwirtschaft profitiert kaum davon.
Käse-Prominenz trifft sich in Bern
Am Donnerstag öffnet die Fromage, die Messe für Käse, Molkereiprodukte, Nahrungsmittel, ihre Tore in Bern. Die zwei ersten Tage sind für das Fachpublikum reserviert, die zwei letzten steht die Ausstellung allen offen.
Es mangelt an Biorohstoffen
Biolebensmittel sind in der Schweiz, in Deutschland und den USA schon seit einiger Zeit aus der Nische getreten. Handel und Markenartikelhersteller entdecken Bio. Die Nachfrage kann die Produktion kaum decken.
Es brodelt in der Hexenküche
Schockgefrorene Lebensmittel können Premiumansprüchen besser gerecht werden. Noch besser nachkommen und dazu noch Showeffekte kreieren können Lebensmittel, die mit molekularer (Hexen) Kochkunst produziert sind.
Dänisches Know-how für die Schweiz
Danisco – ehemals Zuckerraffinerie, heute führender Anbieter zahlreicher Hilfsstoffe für die Lebensmittelindustrie – ist auf stetigem Wachstumskurs, auch in der Schweiz.
Die Gegenbewegung wird kommen
Der Milchmarkt war Thema an einer Tagung in Flawil. «Steigende Milchpreise führen zu einer Ausweitung der Produktionsmenge und dadurch zu einer Dämpfung der Nachfrage.» Davon ist Markus Willimann vom VMI überzeugt.
Schweiz markiert Präsenz in Berlin
Die Internationale Grüne Woche ist die grösste Lebensmittelmesse Europas. Die Schweiz und ihre Nachbarländer präsentieren sich dort auf ganz unterschiedliche Art.
Schwerpunkt Lebensmittelverfahren
Eine der Vertiefungsrichtungen für Studierende der Ingenieurwissen- schaften im Bereich Life Technologies an der Walliser Hochschule ist die Lebensmittelverfahrenstechnik und -technologie.
Ferien-Initiative im rauen Gegenwind
Der Druck auf die Arbeitnehmer steigt. Mit sechs Wochen Ferien für alle liesse sich ihr Wohlbefinden und dadurch die Produktivität steigern. Davon geht Travail Suisse aus – und stösst damit auch auf Unverständnis.


Breiter Einsatz von Milchinhaltsstoffen
An der Milchkonferenz in Wien trafen sich Forscher zum Austausch rund um die Milch. Forschungsinstitute in Deutschland und Österreich arbeiten an ähnlichen Themen wie die Schweiz – ideal für eine Zusammenarbeit.
Vom Gipfel- zum Vollkornkönig
Vollkornbrot ist dank dem hohen Anteil an Nahrungsfasern und Mikronährstoffen gesund, hat aber kulinarische Handicaps. Fredy Hiestand, der wohl innovativste Schweizer Bäcker, entwickelt Vollkornbrote mit Gourmetqualität.
Schmackhafte Brote rationeller hergestellt
Ein Merkmal der Industrie sind kontinuierliche Prozesse, nicht jedoch beim Brotteigkneten. Anbieter kontinuierlicher Anlagen betonen die gleichzeitige Verbesserung von Effizienz und Qualität.
Birchermüesli etwas anders

Meister Lampe auf weiter Reise
Der Osterhase nimmt immer weitere Wege in Kauf, um Schweizer Kinderzimmer zu beglücken, und kleidet sich immer aufwendiger. Der hohle Hase ist deswegen aber nicht a priori unökologischer als die Schokotafel.
Ostereier in satten Frühlingstönen
10 bis 12 Wochen vor Ostern beginnt bei den grossen Schweizer-Ostereier-Betrieben der Rummel. In dieser Zeit werden zwischen 45 und 60% des jährlichen Kocheierumsatzes realisiert.
Festtage, aber auch Fussball kurbeln das Migros-Geschäft an

Wettrüsten in der süssen Branche
Weltweit werden Maschinen zur Süsswarenverarbeitung stark nachgefragt. Optimale Aussichten für die führenden Schweizer Technikanbieter – weniger gute für Schweizer Schokoladeexporteure?


Auch für das Publikum
Die Fromage, die Fachmesse für Käse, Molkereiprodukte und Lebensmittel, öffnet in diesem Jahr am Samstag und am Sonntag, 2. und 3. Februar, erstmals auch dem breiten Publikum seine Tore.
Neue Foodkonzepte gefordert
Die Zufriedenheit der Konsumenten mit der Ernährung sinkt. Gleichzeitig geht der Trend weiter, sich schneller und gesund zu ernähren, wie eine neue Studie der Universität St. Gallen zeigt.
Confiserie-Handwerk als Spitzensport
Die Herstellung der filigranen Schaustücke an internationalen Wettbewerben setzt intensives Training voraus. Dank mehr Ressourcen gewinnen ausländische Mitbewerber Spitzenpositionen. Die Schweizer wollen aufholen.
Schokoladenindustrie in Bedrängnis
Unruhen in den Produktionsländern und reges Interesse der Spekulanten an der braunen Bohne trieben die Preise in den letzten Jahren in die Höhe. Bei bleibenden Marktbedingungen wird sich daran kaum etwas ändern.
«Premiumgetränke müssen ins Glas»
Thurellas Geschäft mit Fruchthalbfabrikaten ist schon heute international ausgerichtet. Auch bei den Frucht- und Gemüsegetränken werde die «Schweizer Haut» langsam zu eng, sagt CEO Paul Kundert zu «Alimenta».
«Ich wollte nicht vom Dach fallen»
Nöldi Forrer spricht darüber, wieso er Käser und nicht Dachdecker wurde. Er erklärt, was uns die Ausländer punkto Marketing voraushaben und begrüsst den Cheese Award als PR-Instrument.
Messe auf Dreiländertour
Mit dem Dreierpack an Verpackungsmessen in Zürich, Süddeutschland und Wels in Österreich deckt die Easyfairs neu den gesamten zentraleuropäischen Alpenraum ab.
Fertigfood muss nicht schlechter sein
Der Umsatz bei Convenience Food steigt regelmässig. Trotzdem haben diese Produkte Mühe, sich von den Prädikaten ungesund und fantasielos zu befreien. Nach Aussagen der Lebensmittelindustrie seien dies reine Vorurteile.
Warum Rezepte ohne Zusatzstoffe?
Zusatzstoffe sind oft geniale Problemlöser, teilweise auch zum Kosten sparen geeignet, aber sehr selten gesundheitlich riskant. Trotzdem streichen viele Lebensmittelverarbeiter Zusatzstoffe aus den Rezepten.
Bessere Qualität dank «Clean Label»
Alimenta sprach mit Andreas Benz, Produktionsleiter Tiefkühlprodukte bei Nestlé Suisse in Rorschach, über Zusatzstoff-Alternativen.
Käse für die Weiterverarbeitung
Am 5. IDF-Symposium in Bern widmete sich eine Session dem Thema «Käse als Bestandteil von Lebensmitteln». Es zeigte sich, dass funktionelle Eigenschaften von Käse heute technologisch gut gesteuert werden können.
Algen sind das grüne Gold des Meeres

Beschichtete Folie als Bakterienkiller
Ein von Forschern der ETH Zürich entwickeltes Nanoprodukt aus Silber und Calciumphosphat wirkt auf Bakterien tödlich. Das Besondere daran ist, dass die Bakterien diese desinfizierende Wirkung selbst hervorrufen und dosieren.
Risikobasierte Lebensmittelsicherheit
Mit Hygiene und Sicherheitskonzepten ist es möglich, Kontaminationen in Lebensmitteln zu reduzieren. Im internationalen Handel wird die Situation auch für die Milchwirtschaft immer anspruchsvoller.
Kein Pessimismus zu spüren
Trotz des Abbruchs des Ministertreffens der Welthandelsorganisation WTO zeigt sich, dass die Handelsbarrieren hin zur Schweiz weiter fallen werden – mit unterschiedlichen Auswirkungen in der Lebensmittelbranche.
Herausforderung zu proaktivem Tun oder Ruhebänklein am Wegrand?
Die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Nahrungsmittel-Industrie hängt entscheidend davon ab, zu welchen Bedingungen sie landwirtschaftliche Rohstoffe beschaffen, verarbeiten und in Form hochwertiger Produkte exportieren kann.
«Die Arbeitszeiten sind recht locker»
Kaum die Berufslehre als Bäckerin-Konditorin abgeschlossen, entschied sich Agnes Feuillet aus Weggis für eine Weiterbildung im Ausland. Die Dekotechnik englischer Hochzeitstorten erlernte sie in einer Londoner Konditorei.
Einsatz und Dynamik für Lernende

Ernährung und Diätetik an der BFH
Praxisnahes Lehren und Forschen sichern Qualität und Erfolg in der Ernährung und Diätetik an der Berner Fachhochschule (BFH).
Nestlé, Migros und wir
Die Nestlé-Medaille hat aber auch eine Kehrseite. Die Gewinne verdankt Nestlé einer Geschäftspolitik, die dem Unternehmen zwar Lorbeeren bringt, den Lieferanten und Konsumenten aber weniger.
Die Faszination der Käsestrasse

Kraft Foods kämpft mit der Teuerung
Kraft Foods weist im zweiten Quartal ein starkes Umsatzwachstum auf, in einigen Sparten gar ein zweistelliges Plus. Die Ertragslage ist allerdings unter den Erwartungen.
Frischer und länger haltbar
Die Kunden erwarten heute frischere Lebensmittel, die länger haltbar sind. Der Frischetrend fordert die Logistiker täglich aufs Neue heraus: die Ware muss schneller zum Kunden und durch Technologie bleibt Frisches frischer.
Transporteur bietet Klimabeitrag an
Beim Kauf eines Flugtickets kann seit längerem das Umweltgewissen mit einem freiwilligen finanziellen Beitrag beruhigt werden. Dieses System bietet die Firma Krummen nun auch für den Strassentransport an.
Altglas ökologisch recykliert
Ein ausgeklügeltes Logistikkonzept sorgt dafür, dass das Altglas möglichst umweltschonend zu neuem Glas werden kann. Dafür wird der Verkehr auf Strasse, Schiene und Wasserwegen optimal miteinander verknüpft.
Dogmenwechsel in der Ernährung?
Viel Fett in der Nahrung kann gesundheitliche Probleme wie das metabolische Syndrom mitverursachen. Es gibt jedoch Hinweise, dass nicht Fett, sondern der Zucker Fruktose der wahre Bösewicht sein könnte.
Omics verändert Verständnis für Käse
Die Omics-Technologien stellen den Start in eine neue aufregende Periode der Käseforschung dar. Dazu werden jegliche Informationen innerhalb eines biologischen Systems wie demjenigen von Käse analysiert.
Mont Vully nicht im Offside
Der in Cressier FR produzierte «Mont Vully»-Käse gibt nach Befinden des Freiburger Kantonschemikers Anlass zur Täuschung. Lorenz Hirt, Rechtsanwalt in Bern, stellt diesen Entscheid in Frage.
EU will Farbstoffe mit Warnhinweis
Neue Forschungsresultate in England bringen synthetische Farbstoffe in Misskredit. Diese sollen in Zukunft nur noch mit einem Warnhinweis zugelassen werden, verlangt das EU-Parlament.
«Das Wochenende gehört den Kindern»
Als Mutter zweier Kinder muss die Milchtechnologin Gérine Oeschger ihren Alltag sehr gut planen und organisieren, damit neben Arbeit und Berufsmatur II die Familie nicht zu kurz kommt.
Begeisterte Kalifornier in der Schweiz
Die erste Sommeruniversität, organisiert von der HES-SO Changins, war ein voller Erfolg. Begeisterte Studenten aus Kalifornien und der Schweiz freuen sich auf das nächste Treffen in den USA.
Karriere als Innovationsmanager
Grossunternehmen wie Lucent Technology und Dupont machen es vor: Innovationsmanager dienen als Schnittstellen zwischen den Abteilungen. Nun gibt es die dazu nötige Weiterbildung auch in der Schweiz.
Informationsaustausch übers Internet
In der Fleischbranche ist ein Teil der Ausbildung kantonal geregelt. Das ABZ Spiez bietet Werkzeuge, um trotzdem in der ganzen Schweiz denselben Standard zu erreichen.
Zwei Modelle – zwei Meinungen
Sowohl die Strategie der Milchproduzenten als auch diejenige der -industrie möchte verhindern, dass der Milchmarkt nach der Aufhebung der Kontingentierung chaotisch wird. Eine Übersicht.
Das Käsefest will gut vorbereitet sein
Eine akribische Vorbereitung ist nötig, damit sich der Schweizer Käse ab Donnerstag von seiner besten Seite zeigen kann. Dann beginnen die Swiss Cheese Awards und die Käsetage Toggenburg.


Weihnachten beginnt im Herbst
Das Weihnachtsgeschäft bedeutet für die Lebensmittelindustrie Planung, logistische Herausforderung und ausgeklügelte Disposition. Trends werden an Messen bereits eineinhalb Jahre vorher ermittelt.
Nur noch wenige Terrinenhersteller
Einwandfreie Prozesshygiene, gutes Handwerk und Lösungen für die Häppchenkultur garantieren, dass Pasteten und Terrinen den Weg zu ihren Kunden finden. Der Markt wird bald nur noch von wenigen Spezialisten beherrscht.
Männer mögen starken Wildgeschmack
Echtes Wild wird selten gefüttert und immer auf der Jagd erlegt. Zuchtwild dagegen wird auch zugefüttert. Futter und Behandlung der Tiere beeinflussen die Fleischqualität. Echtes Wild ist ein anspruchsvoller Rohstoff.
Individuelle Lösungen sind der Schlüssel zum Erfolg einer Käserei

Welches ist die ideale Grösse?



«Milchtechnologen sind Mangelware»
Am BBZN Milchwirtschaft in Sursee und in der Schaukäserei Affoltern im Emmental feierten an den letzten Wochenenden über vierzig junge Erwachsene ihre frischverdiente Eintrittskarte in den Berufsalltag.
Humanbiologie war mein Lieblingsfach
Wenn sich Menschen auch unter widrigen Umständen und mit einfachsten Infrastrukturen dennoch voll für Kinder engagieren, beeindruckt dies Janny Vedder. Die Expertin für Babyfood arbeitet bei der Nutricare AG.
Lehren von der südlichen Halbkugel
Australiens Milchbauern haben ein gutes Jahr hinter sich. Wie man letzte Woche der Agrarpresse entnehmen konnte, hat der durchschnittliche Betrieb einen Reingewinn von 22 000 Franken einstreichen können, ein Jahr zuvor waren noch Verluste von 38 000 Franken zu beklagen.
Der Beste der Besten erkoren
Eine hochkarätige Jury hatte im Rahmen der Swiss Cheese Awards die Aufgabe, den Besten aus 474 Käsen auszuwählen. Sie kam zum Schluss, dass es der Gruyère d’alpage AOC ist.
«Der Titel ist gut für unser Image»
Der Gruyère d’alpage von Jean-Louis Roch wurde zum besten Schweizer Käse gekürt. Trotz der grossen Ehre will sich der Vollblutlandwirt und -senn aus Le Châtelard-près-Romont nicht mit dieser Leistung brüsten.
Professionelle Sensoriktests
Um die Erfolgschancen einer Produktlancierung zu verbessern, lohnt sich eine fundierte Konsumentenbefragung. Welche Tests eignen sich am besten? «Alimenta» befragte Sensorikexperten.
Mit Bierideen in den Exportmarkt
Messen sind das Sprungbrett für die Nahrungsmittelexporteure. An der Intermopro in Deutschland werden neue Produkte und neue Zusammenarbeitsformen präsentiert. Auch Schweizer Fleisch ist vertreten.
Erhöhung abgelehnt

Mit einheitlichem Carbon-Label den ökologischen Fussabdruck messen
Michael Spielmann. Low Carbon Economie, die Substitution fossiler Energie durch regenerative Energie, ein Durchbruch von Energieeffizienz – dies waren lange Zeit Visionen einiger Propheten, aber nichts Signifikantes passierte.
Gut für das Klima und für die Kasse

Die Energiekosten wachsen zweistellig
Die Lebensmittelindustrie investiert viel Geld in die Steigerung der Energieeffizienz, da die Kosten für Strom und fossile Brennstoffe weiter zunehmen werden. Ein ausgefeiltes Energiemanagement wird das Thema der Zukunft.
Natürliche Kältemittel für Traitafina
Der Fleischverabeiter Traitafina realisierte zusammen mit der TK Logistik AG ein neues Tiefkühllager mit dem Kältemittel Kohlendioxyd. Auch die Kälteanlage wurde von R-22 auf eine Zweikreisanlage mit Ammoniak umgestellt.
Joghurts aus dem Obstgarten
Der grösste italienische Joghurtproduzent Trentinalatte gehört zum Portefeuille von Emmi. In einem imposanten Holzbau, umgeben von Obstbäumen, entstehen die Marktöffner für Schweizer Käse und Caffè Latte.
Vitamin D spart Gesundheitskosten
Vitamin D spielt für die Muskelkontraktionen eine wichtige Rolle und kann die Sturzrate bei älteren Menschen drastisch reduzieren. Vitamin D vermindert zudem das Risiko einer Fraktur um 23 bis 26 Prozent.
Lieber Qualität statt Quantität
Dank dem 50%-Pensum als Projektkoordinatorin Industry-Intercompany hat Luana Cresta neben ihrer Arbeit noch Zeit für ihre Kinder und erreicht das Gleichgewicht zwischen Familien- und Arbeitsleben.
Ein Labor für Kunden und Ausbildung
Die Validierung von Reinigungsprozessen ist ein wichtiges Thema für die Lebensmittelindustrie. Das akkreditierte mikrobiologische Labor der Fachhochschule Sion kann dazu einen wertvollen Beitrag leisten.
Bevorzugte Brotaromen festgehalten

Branchenorganisation wird gegründet
Die Gründung der Branchenorganisation «Schweizer Milch» soll forciert werden, um die aktuellen Herausforderungen des Milchmarktes rasch anzugehen. Eine Lösung soll von allen getragen werden.
Bauern brauchen einen fairen Milchpreis – Käser auch
Ein gerechter Milchpreis ist das, worüber wir uns alle einig sind. Gerecht setzt einen Konsens zwischen den Marktpartnern voraus.
Mehr Ausbeute, schnellere Reifung
Bei den neuen Käsetechnologien geht es in erster Linie um ökonomische Aspekte, wie die Forschungsarbeiten zeigen, welche am 5. IDF Symposium on Cheese Ripening präsentiert wurden.
Für die Distribution

Schweizer hielten in Deutschland mit
Die drei Messen Intermopro, Intermeat und Intercool liessen zwischen dem 28. September und dem 1. Oktober über 70 000 Besucher nach Düsseldorf reisen. Unter den Ausstellern waren auch viele Schweizer Firmen anzutreffen.
Slowenien und die EU

Kaffee ist kein Massenprodukt mehr
Kaffee ist die zweitwichtigste Welthandelsrohware. Produktions-Mindeststandards, Rückverfolgbarkeit und die Nachfrage nach Spezialitäten werden in den nächsten Jahren das Angebot am Kaffeemarkt stark beeinflussen.
Firmen brauchen eine Hygienekultur
Der hygienegerechte Aufbau von Verarbeitungs- und Verpackungsanlagen in der Nahrungsindustrie ist die wesentliche Voraussetzung für die Gewährleistung einer sicheren Produktion.
Gebäudetechnik mit Hygienic Design
Hygienic Design ist ein Begriff, der selten mit Gebäudetechnik zusammen erwähnt wird. Eine Tatsache, die sich mit wachsenden Anforderungen an Lebensmittelsicherheit und Produktkonformität jedoch ändert.
Anlagen auf CIP-Reinigung ausrichten
Es lohnt sich, bei der Planung von Flüssigprozessanlagen oder beim Beschaffen neuer Komponenten einen Blick auf die Reinigungseffizienz zu werfen. Die European Hygienic Engineering & Design Group bietet Unterstützung.
Der EU-Geldsegen fliesst reichlich
Schweizer Nahrungsmittelproduzenten werden wohl auch mit einem Freihandelsabkommen nicht von ähnlich üppigen Investitionsbeihilfen profitieren können, wie ihre künftigen Mitbewerber in Europa.
«Die EU kann so schlecht nicht sein»
In den nächsten Wochen sollen die Verhandlungen über das EU-Agrarfreihandelsabkommen beginnen. EU-Botschafter Michael Reiterer stellte fest, dass sich selbst kritische Kreise am System der EU orientieren.
Überbetriebliche Kurse in Sursee
Das BBZN Milchwirtschaft Sursee bereitet die angehenden Milchtechnologen und -praktiker im Rahmen von überbetrieblichen Kursen auf ihren Praxiseinsatz in den Betrieben vor. 137 Personen nutzten das Angebot.
Die beiden Enden des Milchdominos
Vor kurzem weilte ich in Slowenien am Kongress der internationalen Vereinigung der Agrarjournalisten. Die dort besuchte Molkerei hat ein ganz spezifisches Problem: Milchmangel.
Eine Arbeitsgruppe macht Dampf
Die Initianten des Vereins Schweizer Milch (VSM), so sein aktueller Name, wollen künftig verhindern, dass auf dem Milchmarkt chaotische Zustände herrschen. Die Gründungsversammlung ist auf den 7. November angesetzt.
Vorzeigeland mit negativer Bilanz
Das viel gepriesene Vorzeigeland Österreich konnte seine Lebensmittelexporte im ersten Halbjahr 2008 zwar steigern. Der gesamte Agrarhandel ist negativ – einzelne Segmente weisen aber beeindruckende Zahlen auf.
Der Preis entscheidet über Akzeptanz
Das Institut für Ernährungspsychologie in Göttingen hat mit einer Briefumfrage über die Akzeptanz von Functional Food einen klaren Unterschied zwischen preissensitiven und preiselastischen Lebensmitteln festgestellt.
Fokus ist auf zwei Branchen gerichtet
Nach Jahren mit Neukreationen und anschliessender Abstinenz wird in der Schweiz wieder eine Verpackungsmesse stattfinden. Zusammen mit der Logistikbranche soll eine Leistungsschau stattfinden.
Das Fest der Papillen

Welche Lösung für den Kanton Freiburg?

Herkunftsanalysen sind nur selten sinnvoll

Erkennen von Bioprodukten im Labor
Am Max Rubner-Institut (MRI) in Kiel wird an Nachweismethoden für Biomilch und -fisch gearbeitet. Sie ergänzen die betrieblichen Kontrollen und dienen der nachträglichen Identifizierung der Lebensmittel.
PEF, die «Kalte Pasteurisierung»
Die Behandlung mit gepulsten elektrischen Feldern (PEF) ist ein Verfahren zum Haltbarmachen von flüssigen Lebensmitteln. In der Verarbeitung von Milch hat sich das Verfahren in der Praxis bis jetzt nicht durchgesetzt.
Der Conveniencetrend vielfältige Möglichkeiten

Chancen multifunktioneller Geräte
Die Hauptvorteile von multifunktionellen Geräten sind Flexibilität, geringerer Platzbedarf und kleinere Investitionen: Viele Apparate erfüllen die Erwartungen, sind aber meistens nicht «multiideal».
Hohe Fertigungstiefe mit neuem Werk
Oft bedeutet Anlagenbau in der Schweizer Lebensmittelindustrie, einzelne Komponenten zusammenzusetzen. Es ist schon fast eine Seltenheit, wenn ein Anlagenbauer alles aus einer Hand herstellt und anbietet.
Huber setzt Strategie zügig um
Anfang Jahr hat Walter Huber die Leitung der 16 Migros-Industriebetriebe übernommen. In seiner Strategie für das Auslandgeschäft konzentriert er sich auf einige wenige Märkte und einige wichtige Produkte.
Weiteren Nahrungsmitteln droht Ungemach

Kooperation ist ein Erfolgsmodell
Die SHL bildet auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragte Bachelors in Lebensmitteltechnologie aus. Möglich ist dies auch dank der gut funktionierenden Zusammenarbeit mit der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux.
Verführerisch gut
Der Salon des «goûts et terroirs» in Bulle hat sich für seine neunte Ausgabe mehr Platz ­zugestanden und die Ausstellung auf zwei Etagen verteilt.
Essen macht schön und gesund
Die Versprechungen der an der Sial vorgestellten Lebensmittel sind ­viel­fältig. Nicht mehr die Ernährung steht im Mittelpunkt, sondern Ver­sprechungen zu Gesundheit, Schönheit, Freude und Lebenserleichterung.
Pariser Messen gaben sich vielfältig
Die beiden Messen IPA und Emballage sind Mitte November in Paris über die Bühne ­gegangen. Die Erwartungen der Aussteller wurden grösstenteils erfüllt, die Besucherzahlen hielten sich jedoch in Grenzen.
Mehr Infos sorgen für Mehrwert
Mit dem Mobile-Commerce können dem Konsumenten via Strichcodes oder Data-Matrix zusätzliche Informationen zum Produkt bereitgestellt werden. Die Pack&Move in Basel bot erste Einblicke in die Zukunftstechnologie.
Haben Sie schon probiert?
Im Pendlerland Schweiz greifen Markenartikelhersteller oft zu Probemuster-Abgaben an Bahnhöfen und auf öffentlichen Plätzen. Solche Aktionen sind güns­tiger als die klassische Verkaufsförderung, aber nicht immer effektiver.
Molkeprodukte werden funktionell
Produkte aus Molke werden künftig verschiedenste Aufgaben erfüllen. Eine davon ist die Gesunderhaltung des Menschen. Dies zeigte sich an der Internationalen Molkekonferenz in Paris.
«Wir investieren mehr in Forschung»
Nestlé will mehr Geld für Forschung und Entwicklung ausgeben und nimmt die Pharmabranche als Vorbild. Ferdinand Haschke zeigt auf, wie sich der Konzern vom Lebensmittel- zum Wellnesskonzern wandeln will.
Multimikroskopkapseln für Lebensmittel
Am Laboratorium für Lebensmittelverfahrenstechnik der ETH Zürich ist ein Verfahren zur Anreicherung von Lebensmitteln mit funktionellen ­Komponenten entwickelt worden.
Den Regenwald aufwerten
Die kleine Firma Oroverde hat sich zum Ziel gesetzt, den Regenwald und dessen Bewohner durch geschickte Nutzung der Ressourcen zu schützen und zu fördern. Ein Projekt, das langsam an Gewicht zulegt.
Die Terroirprodukte legen weiter zu
An der Spezialitätenmesse «Goûts et Terroirs» waren viele herkunfts­betonte Produkte zu sehen. Das Konsumenteninteresse wächst. Welche ­Möglichkeiten bieten sich den Herstellern mit der Herkunftsdeklaration?
Salzarme Lebensmittel fehlen meist
In den Schweizer Läden ist das Angebot an verschiedenen Salzarten in den letzten Jahren breiter geworden. Hingegen sind kaum Lebensmittel zu finden, die einen reduzierten Salzgehalt aufweisen. Anders in Grossbritannien.
Anleitung zur guten Herstellungspraxis
Jeder Betrieb in der Schweiz, der Lebens­mittel oder Zutaten verarbeitet, vertreibt, im- oder exportiert, ist gesetzlich verpflichtet, eine Eigenkontrolle durchzuführen.
Die Auftragsbücher sind voll
Trotz der sich abzeichnenden Rezession sind die Umsätze der Industriegüter­industrie, die die Lebensmittelbranche beliefert, bisher kaum eingebrochen. Wenn überhaupt, werden Bestellrückgänge für hochpreisige Produkte erwartet.
Neuer Laden lädt zum Verweilen ein
Ein Besucheraufkommen, das die ursprünglichen Erwartungen weit ­über­trifft, und veraltete Gerätschaften liessen die Verantwortlichen der ­Emmentaler Schaukäserei den Entschluss fassen, den Laden zu erneuern.
Von Glas über PET zu Polystyrol
Mineralwasserunternehmen haben vor zwanzig Jahren begonnen, von Glas auf PET umzustellen. Bei Saft hat die PET-Manie vor zehn Jahren ­angefangen. Milchabfüller haben nun die Alternative mit Polystyrol.
Der räselhafte Milchmarkt

Kurvige Verpackung vom Heidi-Land
Gegen den Trend: Eine Molkerei im Rheintal und eine im Baselland haben von Plastik wieder auf Karton umgestellt. Diese Gebindeform erlaubt ein flexibleres Marketing und tiefere variable Kosten.
«Der Schlauchbeutel ist nicht passé»
Käseportionen beziehen die Konsumenten in überwiegendem Masse aus der Selbstbedienung. Die Käsekonfektionierung ist gefordert, den Kundennutzen durch edlere Materialien und Easy-Opening-Funktionen zu steigern.
Reise vom Ural ins Emmental
67 Molkereichefs aus Russland sind dieser Tage auf Schweizer Reise. Sie besuchen vom Emmental aus verschiedene Molkereien, erhalten Einblick in neueste Technikanwendungen und geniessen Emmentaler Kost.
Kinder verändern die Welt
Die Kenntnis sensorischer Eigenschaften und deren Auswirkung auf die ­Akzeptanz beim Konsumenten ist eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Lancierung neuer Produkte.
Degustations-Fachpanels gesucht
Kaum eine Analysemethode ist so komplex wie die sensorische Prüfung. Aber es gibt fundierte Methoden. Einige Institutionen mit Sensoriklabors nehmen Aufträge aus der Lebensmittelindustrie für Paneltests entgegen.
Was ist Handwerk, was ist Industrie?
Handwerkliche Sorgfalt darf als Kernbotschaft der Produktanpreisung munter in die Welt gesetzt werden. Eine Reise ins Spannungsgebiet ­zwischen industrieller und gewerblicher Lebensmittelherstellung.
Konsumenten achten kaum auf Salz
Achten die Konsumenten auf den Salzkonsum? Sind sie auf das Thema Salz und Gesundheit sensibilisiert? – Studierende der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft suchen nach Antworten.
Die wundersame Reise des Lachses

Vorschriften sollen äquivalent werden
Was in Österreich zugelassen ist, hat noch lange keinen Freipass für die Schweiz. Diese Aussage soll nur noch für 2009 so gelten. Importeure und inländische Produzenten befürchten dennoch weiterhin Handelshemmnisse.
ETH-Forscher werden ausgezeichnet
Seine Forschungsarbeit über die Acrylamidbildung in Lebensmitteln machte Thomas Amrein zum jüngsten Empfänger des Werder-Preises. Felix Escher und Renato Amadò wurden mit einer Medaille geehrt.
Tag der offenen Tür in Sion

Mit drei- oder einwelliger Technik
Nur durch permanente Investitionen in die Technik kann der hohe ­Qua­litätsstandard von Schweizer Schokolade gehalten werden.Mit neuen Konsumtrends sind die Technologien komplexer geworden.
Mit drei- oder einwelliger Technik
Nur durch permanente Investitionen in die Technik kann der hohe ­Qua­litätsstandard von Schweizer Schokolade gehalten werden. Mit neuen Konsumtrends sind die Technologien komplexer geworden.
Die Konservierung von Brot soll verbessert werden
Die Qualität von Teig und Hygiene sind bedeutende Faktoren, um Backwaren lange haltbar zu machen. Seit einiger Zeit zeigt sich, dass die Verpackung mit ihren revolutionären Techniken noch wichtiger ist.
Schokolade soll noch glücklicher machen
Barry Callebaut produziert vorerst auf Pilotanlagen, Schokolade, die noch mehr Polyphenole enthält.
35% der EU-Magermilchpulverproduktion
Die Süsswarenwirtschaft in der EU erwirtschaftet Beträge, die nach Käse und Fleisch die am dritthöchsten sind,
Schokolade mit dem Geschmack von Emmentaler Kräutern und Blüten
Das Emmental hat nicht nur Emmentaler Käse zu bieten. Auch Chocolatiers produzieren mit einheimischen Rohstoffen.
Trend zur hochwertigen Schokolade hält an
Der Trend zu Schokoladen mit hohen Kakaoanteilen hält in Deutschland ungebrochen an. Inzwischen gibt es hochwertige Produkte aus allen Edelkakao-Anbauregionen rund um den Äquator. Dabei sind Schokoladenkreationen in ihren Geschmacksprofilen so vielfältig, wie man es sonst nur von Wein gewohnt ist.
Der Roboter hat alles im Griff
Champagnertrüffel, Mandelsplitter oder Nougatherzen - die Auswahl an Pralinensorten scheint unbegrenzt und die Genießer der edlen Leckereien schätzen eine entsprechende Vielfalt in der meist aufwändig gestalteten Verpackung. Aber wie gelangen die süßen Produkte in die Verpackung, genau an die richtige Stelle?
Allianzen kompen­sieren geringe Grösse
Die LRG-Gruppe hat ein schwieriges Jahr hinter sich, das von einem Umsatzrückgang geprägt war. Mitverantwortlich dafür ist die Übernahme von Carrefour durch Coop.
Nachhaltigkeit ermöglichen
Swiss Food Research ist die Schweizer Plattform der Lebensmittelforschung. Ihr Credo: Die Lebensmittelbranche kann im liberalisierten Markt nur mit qualitativ führenden oder innovativen Produkten konkurrenzfähig sein.
Schweiz profitiert vom Bilateralismus
Die Schweiz verzeichnet gegenüber der EU bei «verarbeiteten Landwirtschaftsprodukten» einen Handelsbilanzüberschuss – dank innovativen ­Produkten, freiem Marktzugang und Hilfestellung bei der Ausfuhr.
Ausfuhrbeiträge vor dem Aus? Wie weiter?
Franz U. Schmid, Betriebsökonom und Jurist, ist Direktor der Branchen­verbände Chocosuisse und Bisco­suisse. Er erklärt warum die Schweizer Nahrungsmittelwirtschaft ein Freihandelsabkommen braucht.
Spiez erhielt Besuch aus Wädenswil
Wursten, Salzen und Zerlegen in Theorie und Praxis: Anfang Januar zeigte das Ausbildungszentrum für die Schweizer Fleischwirtschaft (ABZ) in Spiez angehenden Lebensmitteltechnologen, was sie darüber wissen müssen.
Welcher Schutz an ­unseren Grenzen?
Während der Freihandel von Käse- und Käseprodukten stark mediatisiert wurde, wird die schrittweise Öffnung der Grenzen für andere Milchprodukte nicht thematisiert.
Wenn Bäcker ohne Kleber backen
Gluten, auch Klebereiweiss genannt, ist natürlicher Bestandteil back­fähigen Getreidemehls. Einige gewerbliche Bäckereien-Konditoreien nehmen die Herausforderung an, glutenfreie Backwaren zu produzieren.
Naturabeck und Naturel werden eins
Aus Naturel und Naturabeck wird Naturel. Mit dem neuen Gütesiegel aus­gezeichnete Produkte sollen ab März zur Erkennungsmarke handwerklicher Bäckereien und für ökologischen Getreidebau in der Schweiz stehen.
«Eine Zollunion wäre besser»
Werner Hug, Delegierter des Verwaltungsrates der Hug AG, wünscht sich eine Zollunion mit der EU. Auch mit einem Freihandelsabkommen seien ­immer noch Hindernisse zu überwinden.
Käse aus Konzentrat – lohnt sich das?
Aus Milchkonzentrat lässt sich ein Käse guter Qualität herstellen, das ist bekannt. Bisher existierte jedoch keine Grundlage, um eine allfällige Investition zu berechnen. Diesen Mangel kann ALP nun beheben.
Campylobacter sind ein Problem
Campylobacteriose ist in der Schweiz die häufigste Zoonoseerkrankung beim Menschen und nimmt drastisch zu. Eine im Dezember geschaffene Plattform soll Bekämpfungsmassnahmen gegen die unerwünschten Keime erarbeiten.
Keine Zunahme beim Geflügel
Peter Kradolfer, Leiter Fleisch und Hygiene bei Swiss Quality Testing Services (SQTS), äussert sich in einem Gespräch mit Alimenta über seine Erfahrungen zur Problematik des Campylobacter-Befalls.
Was für sicheres Fleisch getan wird
Die Qualitätssicherung beim Fleisch hat Tradition und wird regelmässig und minutiös durchgeführt. Hintergrundkenntnisse über diese Untersuchungen hat das Institut für Lebensmittelsicherheit und -hygiene.
Baobab – Frucht mit grosser Zukunft?
Baobab, die Frucht des Affenbrotbaums, ist ausgesprochen gesund und stösst in der Lebensmittelindustrie auf grosses Interesse. Der ­Marktforscher Mintel hat sie deshalb zur «Superfrucht 2009» erkoren.
Permanent saubere Lüftungskanäle
In den Kanalsystemen von Lüftungsanlagen siedeln sich häufig Viren, ­Bakterien und Pilze an. Diese Laststoffe werden durch die Luftströme in alle Räume verteilt. Ein zweistufiges System soll nachhaltig Abhilfe schaffen.
«Zeitpunkt für Wechsel ist gekommen»
Anton Schmutz wird bis Ende Mai die Geschäfte von Fromarte führen, um anschliessend die Stelle als Gastrosuisse-Direktor zu übernehmen. Er blickt auf 14 Jahre Verbandsarbeit im Dienst der Käser zurück.
Regionalsektion Schweiz gegründet
Die «European Hygienic Engineering & Design Group» gründete Ende 2008 die Regionalsektion Schweiz. Ziel ist die Förderung hygienegerechter ­Produktion in den Schweizer Industriebetrieben.
Der Chemiker wird Master
Der «Master of Advanced Studies in Food Safety Management» löst das eidgenössische Diplom des Lebensmittelchemikers ab. Kernstück der neuen Ausbildung ist ein viersemestriger Masterstudiengang.
Praxistransfer in einen Grossbetrieb
Im Modul Betriebsorganisation, -planung und -kontrolle setzen die Lehrer am BBZN Milchwirtschaft in Sursee auf den Praxistransfer in gewerbliche und industrielle Betriebe.
Käsesommeliers am Küchenherd
Raclette und Fondue sind Schweizer Klassiker in der warmen Küche. Ein Spitzenkoch und Genusstrainer mit österreichischen Wurzeln lässt die angehenden Käsesommelier weniger bekannte Gerichte ausprobieren.
Unklarheit im Sanierungsfall
Der Milchmarkt ist in der Krise – so tief, dass sich der Bund gezwungen sieht, mit 14 Mio. Franken einzugreifen. Wie Verarbeiter und Produzenten ihre Pflichten erfüllen wollen, ist hingegen weitgehend unklar.
Kampf dem Übergewicht
Mit dem neuen Agrarminister Tom Vilsack hat US-Präsident Barack Obama einen Mann gefunden, der seine Landwirtschafts- und Gesundheitspolitik voll unterstützt.
Die 14 Millionen Franken schaffen das Problem nicht aus der Welt
Bernard Lehmann äussert sich in diesem Standpunkt über die Krisenintervention des Bundes im Milchmarkt. Er ist Professor und Leiter der Gruppe «Agri-food & Agrienvironmental Economics» an der ETH Zürich.
Die 14 Millionen Franken schaffen das Problem nicht aus der Welt

14 Mio. Franken schaffen das Problem nicht aus der Welt
Bernard Lehmann, Professor für Agrarwirtschaft an der ETH Zürich, äussert sich in diesem Standpunkt darüber, welche Auswirkungen die Krisenintervention des Bundes auf den Milchmarkt hat.
Mobiles Band für Erdnussflips
Ein schwenk- und fahrbares Fördersystem ist Bestandteil der Produktionsanlagen für Erdnussflips der französischen Clextral. Auch wegen der raschen Verfügbarkeit kam dabei der Fördertechniker Geppert-Band zum Zug.
Weichmacher von Schokolade
Milchpulver ist eine Hauptzutat für die Herstellung von Milchschokolade. In einer Studie wurde aufgezeigt, dass die Herstellungsart von Milchpulver einen direkten Einfluss auf deren Viskosität hat.
Maut bereitet Schweizern keine Sorge
Die geplante Eurovignette für Nutzfahrzeuge löst in vielen europäischen Ländern hohe Wellen aus. Die Schweizer Transportunternehmer nehmen diese neue Abgabe gelassen.
Maut bereitet Schweizern keine Sorge
Die geplante Eurovignette für Nutzfahrzeuge löst in vielen europäischen Ländern hohe Wellen aus. Die Schweizer Transportunternehmer nehmen diese neue Abgabe gelassen.
Frankreich hat eine neue Superlative
Das grösste Tiefkühllager Frankreichs entsteht im nördlichsten Teil des Landes, in Harnes im Departement Pas-de-Calais. Bis in einem Jahr soll das Werk gebaut sein und dann über 68’000 Palettenplätze verfügen.
Milch macht nicht mehr Kilometer
In den letzten Jahren sind die Strecken, die Milchsammelfahrzeuge zurücklegen, nach Statistik nicht länger geworden. Die transportierten Tonnagen sind aber gestiegen, weil pro Hof mehr Milch geladen werden kann.
Der Transport soll nachhaltig werden
Trotz Weltwirtschaftskrise gilt in der Logistikbranche ökologische Verantwortung als Verpflichtung. Lange Zeit galt dieser Bereich als Wüstenlandschaft. Nun gedeiht das erste Grün.
Treffpunkt ist dieses Jahr Zürich
Die kommende Easy Fairs findet am 22. und 23. April 2009 in Zürich statt. Ziel der Verpackungsmesse ist, den Ausstellern zu günstigen Konditionen direkte Geschäftskontakte und Verkaufsgespräche zu ermöglichen.
Keine Rezession im süssen Geschäft
Zwei Grosse der Süsswarenindustrie haben an dieser Ausgabe der ISM gefehlt. Der weltgrösste Schokoladeproduzent, ein Schweizer, sowie 30 andere helvetische Schokoladeunternehmen waren jedoch anwesend.
«Schokolade wie Käse produzieren»
Schokolade soll nicht nur Luststoff sein, sondern eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Der Entwicklungschef von Barry Callebaut will der Schokolade mit Bakterienkulturen andere Geschmacksrichtungen geben.
«Schokolade wie Käse produzieren»
Schokolade soll nicht nur Luststoff sein, sondern eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Der Entwicklungschef von Barry Callebaut will der Schokolade mit Bakterienkulturen andere Geschmacksrichtungen geben.
«Wir verschieben den Gartenzaun»
Bell-Chef Adolphe R. Fritschi sieht sich mit seinen jüngst getätigten ­Übernahmen auch als Türöffner für die Schweizer Fleischbranche, die vom Agrarfreihandel profitieren werde, sagt er im Interview mit «Alimenta».
Das Ei erhält pflanzliche Konkurrenz
Pflanzliche Ersatzprodukte sind hygienischer und erst noch billiger. Mit diesen Argumenten soll das Ei aus der Lebensmittelverarbeitung verdrängt werden.
Emmi muss die Schleusen schliessen
Mit einer rigorosen Preissenkung will Emmi erreichen, dass der Milchstrom bald zu einem Milchfluss wird. Nicht zuletzt deshalb, weil der Verarbeiter einen Grossauftrag an Elsa verloren hat.
«Bier ist ein Frischprodukt»
Grosskonzerne produzieren Bier als Konserve, kleine regionale Brauereien positionieren Bier als Frischprodukt und steigern den Absatz. Seit einem Jahr hilft auch die Aufteilung der Biersteuer kleineren Brauereien.
Bierfiltration ist ein heisses Thema
In den meisten Brauereien wird mit Kieselgur filtriert. Diese stellt aber bei der Entsorgung gewisse Risiken dar. Die Alternativen heissen ­Membranfiltration oder Separatoren. Braumeister nehmen Stellung.
Schweizer lieben Schwedenspezialität
Mit «mySmoothies» hat Domenique Forsberg eine schwedische Spezialität in die Schweiz gebracht. Das Konzept dieses Fruchtgetränks entspricht den Anforderungen der modernen Ernährung: gesund, praktisch und handlich.
Die Crux mit der langen Haltbarkeit
150 Mrd. Liter Milch und Milchmischgetränke werden im 2009 weltweit kon­sumiert. Die Herausforderung für die Verarbeiter ist: Frischecharakter und lange Haltbarkeit der Milch sollen auf einen Nenner gebracht werden.
Quellfrisch auf den Tisch
Für dieses Jahr dürfte das Thema «Natürliches Mineralwasser» zusätzlich an medialer Bedeutung gewinnen.
Versteckte Früchte und Gemüse sind hipp

Neuer Braumeister für die Fischerstube
Anton Wälti (r.), Braumeister der Brauerei Fischerstube, Basel, geht nach 34-jährigem Brauen in Pension. Nachfolger ad interim wird Alex Stohler (l.), der seinen Meis­ter an der deutschen Brauereischule Dömenz absolviert hat. Wältis letzte Bierkreation in der 4500-Hektoliter-Brauerei war das Ueli-Bier-Spezial.
Milchprotein und Cranberries

Die Bildungsreform ist angelaufen
Während Ausbildner industrieller und gewerblicher Milchverarbeiter über Stärken und Schwächen des derzeitigen Bildungsplans debattieren, stellte der «Sonntagsblick» fest: «Käser? So ein Käse!»
Masterstudiengang beginnt im Herbst
Diesen Herbst beginnt an der Zürcher Hochschule für angewandte ­Wissenschaften (ZHAW) der erste Masterstudiengang zum Erreichen des Titels eines Master of Science in Life Sciences.
Produzenten erwidern Vorwürfe
«Wir haben unser Versprechen gehalten», sagen die Milchproduzenten zum Vorwurf, sich zu wenig an der Räumung der Altlasten auf dem Milchfettmarkt zu beteiligen.
Preis für Appenzeller sinkt massiv
Absatzrückgänge, vor allem im deutschen Markt, zwingen die Sorten­organisation dazu, den Preis für Appenzeller Käse zu senken. Ab dem 1. April werden Fr. 1.05 pro Kilo weniger gezahlt.
Ein Preis für die Nachhaltigkeit
Am 22. und 23. April 2009 wird die Easyfairs Verpackung zum dritten Mal durchgeführt – dieses Jahr auf dem Messegelände in Zürich. Ein ­besonderes Augenmerk gilt dem Thema der Nachhaltigkeit. Christian Rudin, Geschäftsführer der Easyfairs Switzerland GmbH, Basel, gibt Auskunft über den Istzustand der diesjährigen Messe.
Die Süsse der Zukunft heisst Steviol
Steviol-Glycoside, der Süssstoff aus der Steviapflanze, ist in der Schweiz auf Einzelbewilligung als Zusatzstoff zugelassen, in der EU noch nicht. Coca-Cola und PepsiCo setzen trotzdem auf diese kalorienarme Süsse.
Wie sich die Süsse im Joghurt verhält
Neue Süssstoffe drängen auf den Markt. Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP) setzte versuchsweise drei dieser Produkte bei der Herstellung von Naturejoghurt ein.
Automatisierung kontra Qualität
In industriellen Bäckereien stehen meist kontinuerliche Linien mit mehreren Stationen und automatischen Übergaben. Auch in Handwerksbetrieben ist die Automatik auf dem Vormarsch. Leidet die Produktqualität darunter?
Immer mehr Grand-Cru zu Ostern
Ohne Schoggihasen und Nougateier gelingt keine Ostersaison. Ein Blick in die Grossverteiler zeigt, dass das Ostergeschäft stark von Angeboten der In­dus­trie dominiert wird. Handwerkliche Betriebe müssen sich differenzieren.
Verarbeiter werden umweltbewusster
Der Strukturwandel trägt zu einer Verbesserung der CO2-Bilanz der Milchwirtschaft bei. Zu diesem Schluss kommt die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft (SHL), die die Auswirkungen der CO2-Abgabe untersucht hat.
Alleskönner ­gesucht
Die Selektion für den neuen ­Direktor oder die neue ­Direktorin von Fromarte, dem ­Verband der ­gewerblichen Milchverarbeiter, läuft. Ausgewählte Kanditatinnen und Kandidaten werden zu ­Gesprächen geladen, um auf Herz und Nieren getestet zu werden.
Mehr Wissen über Lebensmittelrecht
Lebensmittelrecht ist keine statische Grösse mehr, sondern es ist zum dynamischen Impuls geworden. Erstmals bietet eine Fachhochschule eine berufsbegleitende Fortbildung zum Lebensmittelrecht an.
Viel Hoffnung in neue Organisation
Eine neu zu gründende Branchenorganisation für die Milchwirtschaft soll endlich etwas Ruhe in den turbulenten Sektor bringen. Letzte Woche haben dem Vorhaben alle Betroffenen zugestimmt.
Parallel dazu kann ein anderes Modell angewandt werden

Einigkeit mit Löchern
Ein Emmentaler-Händler will aus der Sortenorganisation austreten. Absatzungemach und viele alte Probleme. Der Konsens, was getan werden muss, wäre da, sofern nicht Einzelinteressen in den Vordergrund gerückt werden.
Lebensmittelforschung hat viel vor
Mit der Gründung der nationalen Plattform «Food for Life» bekommt die Forschungsstrategie der Schweizer Lebensmittelbranche einen neuen Hinter­grund. Die übergreifende Innovationsförderung wird gezielt unterstützt.
Halter vertreibt Vicks-Bonbons
Bonbon-Hersteller Halter aus Beinwil am See behauptet sich auf dem Heimmarkt wie in Fernost. Mit dem Exklusivvertrieb von Vicks für die Schweiz ergänzt das Unternehmen sein Sortiment mit einer bekannten Marke.
Extremophile liefern neue Enzyme
Extremophile sind Organismen, die ihr Leben einer extremen Umwelt ­angepasst haben. Sie und ihre bioaktiven Komponenten werden künftig in den verschiedensten Industriezweigen eine entscheidende Rolle spielen.
Forderung nach Ressourceneffizienz
Anlagenbauer sollen vermehrt bei der Technik ansetzen, um einer verbesser­ten Ressourceneffizienz zu entsprechen. Ausserdem soll die Technik besser mit Lebensmittelqualität verknüpft werden, hiess es an der Anuga FoodTec.
Zulässige Werte punktgenau erreicht
Die Schwarzwaldmilch GmbH produziert ein breites Sortiment von Milch-, Rahm-, Joghurt- und Quarkpulver. Direkt in den Herstellungsprozess integriert wachen Industriespektrometer über die Gehalte an Wasser oder Fett.
Gemeinsamer Nenner gesucht
Nicht immer ist klar, mit welchen Substanzen Verpackungen für Lebensmittel bedruckt werden. Jüngstes Beispiel ist das kürzlich in Zerealien gefundene 4-Methylbenzophenon. Ein durchlässiger Informationsaustausch wäre nötig
Die Summe verursacht das Problem
Mit einem Agrarfreihandelsabkommen mit der EU will der Bundesrat in erster Linie Zölle abbauen, damit Schweizer Produkte im Export bessere Chancen haben. Neben den Zöllen gibt es eine Vielzahl anderer Hindernisse.
Neun neue Verpackungsprofis

Verein vor 60 Jahren gegründet
Im Jahr 1949 wurde der Verein Ehemaliger des MBZ Sursee gegründet. Nach 60 Jahren ist das Interesse der Mitglieder ungebrochen, wie sich an der diesjährigen Generalversammlung einmal mehr zeigte.
Ein Wikingerboot aus Schoggi
«Decorissima» heisst der Wettbewerb für Lernende der Konditorei-Con­fiserie-Branche im Kanton Zürich, der dieses Jahr in Winterthur stattfand. Die Arbeiten setzen für die ganze Schweizer Branche Massstäbe.
«Wir wollen näher an den Kunden»
Die Migros-Industrie ist erneut im Inland gewachsen. Im Export konnte sie sich nur um 0,8% steigern. Walter Huber, Chef der Migros-Industrie, will in den Hauptmärkten die richtigen Strukturen schaffen.
«Im Markt ist Zuversicht vorhanden»
Das themenbasierte Ausstellen soll an der nächsten Igeho weiter in den Mittelpunkt rücken, sagt Matthias Lagger. Er ist Leiter der Fachmessen Igeho und Mefa, die im November parallel in Basel stattfinden.
Kooperationen verbessern Logistik
Die Fleischbranche befindet sich immer noch in einem starken Konzentrationsprozess. Dies zwingt Verarbeiter zur Zusammenarbeit, die bis vor kurzem Konkurrenten waren.
pH-Qualitätsvorhersagen beim Fleisch
24 Stunden post mortem gemessene pH-Werte, an gezielten Orten bei Schweinefleisch-Koteletts gemessen, erlauben Qualitätsvorhersagen für die nächsten 45 Tage.
Freshfood transportiert für Lüthi
Die in der Fleischverarbeitung beheimatete Lüthi-Gruppe hat ihren Transportbereich in der Firma Freshfood Logistik ausgelagert. Paul Lüthi, Chef des Unternehmens, erklärt weshalb.
De-facto-Moratorium für Nanofood
Nicht nur die Schweiz spricht über die Deklaration von Nanopartikeln in Lebensmitteln und Verpackungen. In der EU führt die fehlende Risikobewertung bis zur Aufforderung des Rückrufs sämtlicher solcher Produkte.
Nebenwirkungen sind unerwünscht
«Nano» fasziniert Wissenschaft, Technik, Öffentlichkeit und Wirtschaft. ­Nanotechnologien gelten als Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts und versprechen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten.
Freiwillige Massnahmen als Antwort auf die Unsicherheit

Wachsen im Ausland, halten im Inland
Emmi möchte bis zum Jahr 2014 fit sein, um im internationalen Geschäft ein gewichtiges Wort mitzureden. Potenzial sieht der Milchverarbeiter im erstklassigen Käse und in aussergewöhnlichen Frischprodukten.
Das erste vom Bund geförderte Regionalprojekt ist in Betrieb

Vierzigster Verpackungspreis zu vergeben

Dairy Crest füllt in neue Beutel ab

Omega-3 – Lein öffne dich
Leinsamen sind neben anderen eine natürliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Aber nur extrudiert können die essenziellen ­Fettsäuren aus dem Lein vom Körper optimal genutzt werden
Unbedenklichkeit zuerst abklären
Die Industrie sollte bei Lebensmittelverpackungen mehr Eigenverantwortung übernehmen. Vor allem Kunststoffverpackungen sind im Visier wegen unerwünschter Stoffe, die ins Lebensmittel migrieren.
Belgiens süsse Welt der Schokolade
Belgien ist nicht nur weltbekannt für seine Schokolade, Brüssel ist auch der Sitz von Caobisco, dem europäischen Verband für Schokolade und Biscuits. Seine aktuellen Themen sind öffentliche Gesundheit und Übergewicht.
Hergestellt nach Reinheitsgebot 2009
Die Sortenorganisation Emmentaler Switzerland will mit einem Reinheits­gebot der Flut von Emmentalerkopien Herr werden und hausgemachte Subs­­titutionsprodukte bekämpfen. Zeit, Eigenmarkenstrategien zu überdenken.
Verbandsspitze lobt Lösungsansätze
An der SMP-Delegiertenversammlung rief Präsident Peter Gfeller zu mehr Einigkeit unter den verschiedenen Produzenten­organisationen auf, um in den Verhandlungen «gestärkt» auftreten zu können.
Gabriela Manser ist neue Präsidentin
Die Geschäftsführerin der Mineralquelle Gontenbad wird neue Präsidentin.
Mehr Umsatz und Gewinn erwirtschaftet

Entlastung erfolgt in vier Tranchen
Fünf Prozent Überproduktion stellen die gesamte Milchbranche vor grosse Probleme. Durch Entlastungen soll der Markt bis Juli ins Lot ­kommen. Sie sind in der Umsetzungsphase.
Easyfairs mit Rekordbeteiligung
Die dritte Easyfairs-Verpackungsmesse zeigte sich von ihrer besten Seite. 3168 Besucher wurden gezählt, womit sich ihre Zahl verdoppelte. Höhepunkt war die Vergabe der ersten Verpackungstrophäe.
Entscheid über Kälteanlage steht an
Ab 2010 sind nur noch rezyklierte H-FCKW-Kältemittel erhältlich. Bei den damit betriebenen Anlagen stellt sich die Frage nach der optimalen Massnahme: Belassen, wie sie ist, umrüsten oder neu konzipieren?
Die Seezunge gefriert mit CO2
Die Noordzee Internatioanal B.V. in Urk gefriert Fisch und exportiert den grössten Teil davon, einen Teil auch in die Schweiz. Mit dem Einsatz von CO2 als Kühlmittel wird auch dem ökologischen Aspekt Rechnung getragen.
Satt werden mit Lactobacillus caseus

Milchpulver soll Ersatzprodukte bremsen

Für eine keimfreie Sauberkeit
Lebensmittel bilden einen guten Nährboden für unerwünschte Keime. Systematisch geplante Hygienemassnahmen sind daher wichtig. Dabei gilt es, entscheidende Faktoren zu beachten und geeignete Produkte zu wählen.
Nur jeder 25. leidet unter Nahrungsmittelallergie

Ein Ersatzprodukt darf nicht Käse heissen

Volle Kraft für das Impulsprogramm
An der Delegiertenversammlung der Sortenorganisation Emmentaler Switzerland stimmten die Delegierten fast geschlossen für das 7-Punkte-Massnahmenpaket. Jetzt kann im Marketing wieder Gas gegeben werden.
Die Gesellschaft steht solide da
Neue Vorstandsmitglieder, Swiss Food Research und das Jubiläum der Firma PanGas waren Hauptthemen der Generalversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Lebensmittel-Wissenschaften und -Technologie (SGLWT).
Richemont Bildung ist eine Zukunftsinvestition
Neben der beruflichen Grund- und der höheren Berufsbildung steht bei Richemont in Luzern die berufsorientierte Weiterbildung der Bäckerei-, Konditorei- und Confiserie-Branche im Mittelpunkt.
Gesundes Älterwerden im Fokus
Gesundes Älterwerden ohne Demenz, Verdauungsschwäche, Herz- oder Stoffwechselkrankheiten liegt im Blickpunkt vieler Aussteller der Vitafoods. Die Forschung unterstützt und begründet Aussagen der Produzenten.
Mit Pflanzen gegen das Übergewicht
Während seiner Diplomarbeit an der Fachhochschule HES-SO, Life Technologies, ­Wallis, hat Denis Prim eine Testmethode für den Einfluss von Pflanzen auf die Lipase­aktivität im menschlichen Verdauungstrakt entwickelt.
Wie von Hand gemacht
Handwerkliche Herstellung gilt bei der Produktqualität als exklusiv. Industrielle Süsswarenhersteller bemühen sich, ihren Produkten handwerkliche Anmutung und damit ein gutes Image zu verleihen. Mit welchen Tricks?
Kamera sortiert Mykotoxine aus
In den letzten Jahren setzten sich neueste Schäl- und Sortiertechnologien durch, mit welchen eine noch bessere Qualität in der Getreideverarbeitung erzielt wird. Mykotoxinen wurde dadurch der Kampf angesagt.
80%-Regel wird getadelt und gelobt
Geht es nach dem Willen des Bundesrates, dürfen Lebensmittel­hersteller künftig mit der Bezeichnung «Schweiz» werben. Doch nicht nur Metzger tun sich schwer mit der dazugehörigen 80%-Regelung.
Muss, wo Schweiz draufsteht, auch Schweiz drin sein?

«Wir würden auch 80% schaffen»
Nicht jeder wolle Swissness, sagt Josef Achermann, Leiter von Swissmill. Die Mühlenbranche könnte den für Swissness geforderten Rohstoffanteil an Biskuitmehl ­jedoch erreichen.
Handel fordert Umsetzungskontrolle
Migros und Coop prüfen das aktualisierte Fromarte-Qualitätsmanagement-Konzept als Standard für die Lebensmittelsicherheit. Gibt es eine ­Umsetzungskontrolle, verzichten die Grossverteiler auf eigene Kontrollen.
Versammlung gibt sich neue Statuten
Die Mitglieder der Vereinigung zur Förderung der AOC-IGP haben einer ­Statutenrevision zugestimmt. «In erster Linie haben wir unser Regelwerk ­vereinfacht», sagte Präsident Alain Berset an der Generalversammlung.
Fritz Wyss tritt ab
Mit der morgigen Generalversammlung von Emmi geht eine Ära zu Ende. Der ehemalige Konzernchef und noch Verwaltungsratspräsident gibt sein Amt ab. Ein Blick zurück, auf die Gegenwart und in die Zukunft.
Studenten vertieften ihr Milch-Wissen
Pasteurisieren, ultrahocherhitzen, homogenisieren, gerinnen, pastafilieren, schmelzen, gefrieren und analysieren: Lebensmittelstudenten wurden Ende April am BBZN in Sursee mit der Vielfalt der Milchverarbeitung vertraut.
Tranchiertes an der BEA präsentiert
Das Ausbildungszentrum ABZ Spiez führt das Trainingslager für den Internationalen Leistungswettbewerb (ILW) der europäischen Fleischer­jugend an der BEA in Bern durch. Diese dauert noch bis zum 24. Mai.
Rosmarinextrakt ersetzt E-320
Rosmarinextrakte in Fleisch oder in Fritieröl haben eine starke anti­­-oxidative Wirkung. Nach dem Gutachten der Europäischen Behörde für Lebens­mittelsicherheit (EFSA) scheint eine Deklaration in Sichtweite.
Biofleisch-Nachfrage steigt massiv
Der Biomarkt wuchs im Jahr 2008 rasant weiter, um 11,2% auf einen ­Umsatz von 1,44 Mrd. Franken. Selbst Biofleisch – bisher ein Randprodukt des Bio-Warenkorbs – legte stark zu.
«Wir brauchen einen Plan B»
Das heutige Importsystem braucht bis zur Umsetzung des Freihandels­abkommens Alternativen, ist Balz Horber, Direktor des Schweizerischen Fleischfachverbandes (SFF), überzeugt
Sehnsucht nach ruhigeren Zeiten
Der Milchmarkt ist nach wie vor turbulent. Emmi verschiebt seinen Segmen­tierungsschlüssel, Hochdorf setzt auf Direktlieferanten. Eine Branchenorganisation Milch, die vor ihrer Gründung steht, könnte etwas Ruhe bringen
Proaktives Handeln gefordert
Am traditionellen Lieferantentag der Lustenberger & Dürst AG in Cham stand die Zukunft der schweizerischen Milchwirtschaft im Fokus. Für ­Käse­affineure und Milchindustrie ist ein Freihandel mit der EU das Ziel.
Fortbildung für jeden
Trotz oder gerade wegen der Wirtschaftkrise liegen Weiterbildungen im Trend. In der Lebensmittelwirtschaft setzen die Unternehmen auf Konstanz nach dem Motto: «Nicht mehr und nicht weniger».
Kaizen – Diskutieren am Werkplatz
Mit der steigenden Komplexität des Angebots in der Lebensmittelbranche kommen Schwachpunkte zum Vorschein. Unternehmen fordern ­Mitarbeitende zum Mitdenken auf, um Ineffizienzen zu bekämpfen.
«Die Firmenleitung hat Abholpflicht»
«Kaizen ist dann erfolgreich, wenn suboptimale Prozesse auch aus Sicht der Beschäftigten einen Mehrnutzen bringen», sagt Karin Martin, Inhaberin der Organisationsberatungsfirma «Frischluft»
Die Schweiz will dazugehören
Seit diesem Jahr ist das neue EU-Zusatzstoffrecht veröffentlicht. Die Schweiz wird sich anpassen. Ihr Hauptziel ist jedoch, über das Freihandelsab­kommen eine vollständige Übernahme des EU-Hygienerechts zu erreichen.
Wer hat’s erfunden? – Die Schweizer!
Am ersten Swiss FoodTec Day, der Fach- und Innovationskonferenz der Schweizer Lebensmittelindustrie, trafen sich 130 Personen aus Forschung und Industrie. Innovationen und deren Realisation waren das Hauptthema.
«Schnelle» Shops machen Tempo
Convenience-Läden wollen dank des Nachfragebooms stark expandieren. Die drei grössten Schweizer Anbieter dehnen sich in hohem Tempo im ­In- und neuerdings auch im Ausland aus.
Ethnofood – mal teuer, mal billig
Balkan-Express, Cevapcici-Blitz und Döner`s Best. In der Kleingastroszene ist südosteuropäisches Essen seit langem ein Begriff. Ayran, Hazal, Baklava und Cevapcici sind im Trend und jetzt auch in Billiglinien im Detailhandel.
Wie der Käse unters Volk gebracht wird
Von Figugegl bis zur Schweizer Ski-Nationalmannschaft oder was Sennen mögen, muss gut sein fürs Mittelland. Ein nicht immer ganz ernster Blick auf die Käse-Werbekampagnen von damals.
Ausschreibung ist angelaufen
Die Ausschreibung für die diesjährige Olympiade der Bergkäse ist ­angelaufen. Gastgeber der zweijährlich stattfindenden Veranstaltung ist die Region um die Ortschaften Saignelégier, Bellelay und Tramelan.
Schleichender Einzug in die Regale
Seit Jahren wird über ESL-Milch debattiert. Ob all der Diskussionen hat sie, die «länger Frische im Kühlregal» (extended shelf life), fast unbemerkt Einzug gehalten in den Kühlern.
Milch wird hoch erhitzt oder filtriert
Heute werden vier Verfahren angewendet, um Frischmilch mit verlängerter Haltbarkeit, sogenannte ESL-Milch, zu produzieren. Zwei basieren ausschliesslich auf Hitze, zwei auf Filtration, kombiniert mit Wärme.
Nährstoffverlust durch Hocherhitzung?
Allgemein besteht die Befürchtung, dass ESL-Milch ernährungs-physiologisch schlechtere Werte aufweist als Pastmilch. Dieser Verdacht ist unbegründet.
Begehrter Sitz im Verwaltungsrat
Die SCM-Generalversammlung wählte Jacques Gygax und Guido Kälin ­einstimmig in ihren Verwaltungsrat. Turbulenter wurde die Veranstaltung, als Appenzeller Käse forderte, in das Leitungsgremium zurückzukehren.
Projektarbeit nützt Betrieben direkt
In Projektarbeiten bieten die Schüler des BBZN Milchwirtschaft in Sursee milchwirtschaftlichen Betrieben fachliche Unterstützung in technischen und betriebswirtschaftlichen Fragen. Zwei Beispiele.
Beginn einer noch besseren Zukunft
Eine Frau und 31 Männer absolvierten im letzten Jahr die Fachschule 1 und 2 am BBZN Milchwirtschaft in Sursee. Am 29. Mai konnten sie an der Abschlussfeier ihre Diplome entgegen nehmen.
«Wir würden auch 80% schaffen»
Nicht jeder wolle Swissness, sagt Josef Achermann, Leiter von Swissmill. Die Mühlenbranche könnte den für Swissness geforderten Rohstoffanteil an Biskuitmehl ­jedoch erreichen.
Zuversicht bei der «liquiden» Branche
Obwohl jetzt sogar Lebensmittelunternehmen Investitionsstops einführen, ist die zuliefernde Maschinenbranche zuversichtlich. Dieses Jahr findet der lang ersehnte Event, die Drinktec, statt. Auch Schweizer Firmen fiebern mit.
«Wir gehen in die richtige Richtung»
In diesen Tagen tritt der neue CEO der Thurella sein Amt an. Benedikt Scheideck will das Getränkeunternehmen aus Egnach wieder in die Gewinnzone zurückbringen.
Logistikertreffen im September
Am 16. und 17. September lanciert der Messeveranstalter Easyfairs in der Messe BEA Bern Expo erstmals die nationale Verkaufsplattfor Logistik Schweiz und parallel dazu die Industriebau Schweiz.
Mit Stickstoffinjektion heiss abfüllen
Die wirtschaftlich interessante Alter­native zum konventionellen Hotfill-Verfahren heisst NitroHotfill.
Verbesserte Stickstoffgeneratoren
Kosteneffektive Stickstoffproduktion ist ein Muss für die Lebensmittelindustrie
Santé, Proost, Op uw gezonheid
Belgien und Holland zählen zu den wichtigsten Biernationen Europas. Die weltweit führenden Brauereikonzerne Anheuser-Busch InBev. und Heineken sind bezüglich Produktion, Technologie und Forschung an der Spitze.
Die Materialwahl machts aus
Internationale Gesetze trugen in den letzten Jahren zu verbesserter ­Reinigbarkeit der Anlage für die Getränketechnologie bei. Nicht nur die ­Mindesthaltbarkeitsdauer konnte dadurch gesteigert werden.
Für jeden Schmutz das richtige Mittel
Hygiene ist in der Lebensmittelindustrie ein zentrales Thema. Eine ­Übersicht zeigt, welches Verfahren sich wofür eignet und wie sich die ­verschiedenen Reinigungssysteme optimal einsetzen lassen.
Erster Krones Sirupraum in der Coca-Cola-Welt
Die Coca-Cola Beverages AG hat im schweizerischen Dietlikon eine PET-Einweg-Aseptikanlage für die Abfüllung von Nestea bzw. zukünftig auch für CO2-haltige Getränke in Betrieb genommen und damit eine Mehrweganlage ersetzt.
Weniger Zucker dank Fermentation
Fruchtsäfte, deren Zuckergehalt durch nichtalkoholische Fermentation reduziert wird, sind beliebt. Die Geschmacksentwicklung hängt vom Fermentationsverlauf ab. Die HES-SO Wallis entwickelte dazu eine Analysemethode.
«Ni hao» für Schweizer Verpacker
Die Schweizer Verpackungsspezialisten liessen sich am diesjährigen «Tag der Verpackung» in die Geheimnisse erfolgreicher Geschäftskooperationen mit China einweihen.
Plattform öffnet Tür zu Europa
Bundesrätin Doris Leuthard und Vertreter aus Europa begrüssten die Lancierung der nationalen Technologieplattform «Food for Life Switzerland». Am 18. Juni wurde die strategische Forschungsagenda bekannt gegeben.
Deutlich mehr Forschungsanträge

Plattform öffnet Tür zu Europa
Bundesrätin Doris Leuthard und Vertreter aus Europa begrüssten die Lancierung der nationalen Technologieplattform «Food for Life Switzerland». Am 18. Juni wurde die strategische Forschungsagenda bekannt gegeben.
Neue Organisation unter Zugzwang
Sei es die Entlastung der Butter- und Vollmilchpulverlager oder sei es die Einführung von längerfristig wirksamen Marktinstrumenten: Die Branchenorganisation Milch ist gefordert, rasch Lösungen zu präsentieren.
Zum Abschluss Italien besucht
Die Berufsfachschüler des BBZN Milchwirtschaft in Sursee haben Anfang Juni das Tessin und Italien besucht. Dort widmeten sie sich italienischem Käse, einer Büffelfarm und dem Fontina Valle d’Aosta.
Kaum Wettbewerb bei der Büchse
Die Tendenz der Preise für Weissblechdosen ist steigend. Ob wegen des teuren Rohstoffes oder der geringen Zahl von Weissblechanbietern, ist umstritten.
Stärkung für offenere Grenzen
Mit einem Strauss aus 80 Massnahmen soll ein allfälliges Agrarfreihandelsabkommen mit der EU abgefedert werden. Der Bund wirkt dabei nur unterstützend. Viele Massnahmen richten sich an die Wertschöpfungskette selber.
«Die Massnahmen müssen allen dienen»
Manfred Bötsch, Präsident der Gruppe, die die Vorschläge erarbeitete, möchte die Wertschöpfungskette als Einheit betrachtet sehen.
Der Faktor Schutz beeinflusst die Ökobilanz
Im Zuge der öffentlichen Diskussionen in jüngster Zeit zu Themen wie Rohstoffknappheit oder Carbon Footprint haben Ökologie und Verpackung wieder stark an Aktualität gewonnen.
Aluminium ist nicht entscheidend für Lasagne-Bilanz
Fertiggerichte werden aufgrund ihrer Verpackung oft als umweltbelastend angesehen. Eine aktuelle Ökobilanz zeigt, dass die Verpackung bei verschiedenen Lasagne-Bolognese-Fertiggerichten ein untergeordneter Aspekt ist.
OnVu-Etiketten bewähren sich
Letztes Jahr hat Kneuss als erste Schweizer Firma die von Bizerba-Ciba entwickelte intelligente Etikette OnVu eingeführt. Erste Erfahrungen zeigen, dass damit eine verlässliche Kontrolle der Kühlkette möglich ist.
BO Milch einigt sich auf Richtpreis
Knapp zwei Wochen nach ihrer Gründung macht die Branchenorganisation Milch Nägel mit Köpfen. In einem ersten Schritt hat sie einen Richtpreis für Industriemilch festgelegt. Weitere Schritte sollen bald folgen.
Vor dem Praktikum die Studienreise
Dieses Jahr fand die von den Studenten der Höheren Fachschule für Lebensmitteltechnologie (HFLT) organisierte Studienreise in der Schweiz statt – genauer gesagt, in der Deutschschweiz.
Nachwuchs für die Milchwirtschaft
Anfang Juli 2009 feierten angehende Milchtechnologen sowie Absolventen der Attestausbildung für Milchpraktiker aus verschiedenen Kantonen ihre bestandenen Berufsprüfungen in Wil.
Eine kleine, aber feine Gruppe
Die Freude stand den 24 jungen Milchspezialisten ins Gesicht geschrieben: Nach den Anstrengungen der letzten Wochen wurden sie für ihre Mühen mit dem Fähigkeitszeugnis und dem Berufsattest belohnt.
Erstmals mit einer Halal-Konferenz
In zwei Monaten öffnet die Anuga, die weltgrösste Ernährungsfachmesse, in Köln ihre Tore. Neu ins Rahmenprogramm wurde eine Konferenz über Halal aufgenommen.
Grosses Land mit grossem Wachstum
Indien ist ein Land der Superlative, auch in Bezug auf seine Lebensmittelproduktion. Das Land ist der zweitgrösste Lebensmittelproduzent der Welt, dabei grösster Produzent von Milch.
Der lange Marsch nach China
Im Handel Schweiz−China spielt der Austausch von Lebensmitteln noch eine unbedeutende Rolle. Kulinarisches Lernen braucht Zeit. Schweizer ­Exporteure wollen diese nutzen − an Messen und mit Präsenz vor Ort.
Aussenhandel «Das Abenteuer selber erfahren»
Auch Weine aus Europa und Edelbrände aus der Schweiz lassen sich in China vermarkten. Claudia Masüger von MQ-Wines in Cham berichtet von ihren Erfahrungen.
«Es gibt sie durchaus, die gewissenhaften Hersteller»
Die Schweiz «exportiert» auch Know-how im Bereich Lebensmittelsicherheit ins Reich der Mitte. Alimenta sprach mit Reto Battaglia, dem früheren Leiter von SQTS.
Tumbler macht Fleisch zarter
Seit langem kennt man die Methode des Klopfens, um Fleisch zarter zu machen. Den gleichen Effekt erreicht man mit einem Tumbler. Dazu gibt es allerdings auch kritische Stimmen.
Tumbler sind vielseitig und effizient
Tumbler stehen in fast jeder Metzgerei und werden von vielen Maschinenbaufirmen angeboten. Die Maschinen sind vielseitig verwendbar vom Zartmachen, über das Würzen bis zum beschleunigten Auftauen.
Bell lanciert nachhaltigen Goldbutt
Die Weltmeere sind überfischt. Damit wichtige Speisefische nicht verschwinden, propagiert das MSC-Label einen nachhaltigen Fischkonsum. Neu bringen Bell und Coop auch Goldbutt aus MSC-Fängen auf den Markt.
Tierschutz beim Schlachten
Die Schweiz wie die EU haben ihre Überlegungen zum Tierschutz beim Schlachten in Verordnungen niedergelegt, die zurzeit in Anhörung sind. In der EU will man gleiche Ausgangsbedingungen im Binnenmarkt schaffen.
Wer soll das bezahlen?

Ein Arbeitsplatz mit Zukunft
Trotz wirtschaftlich schwierigem Umfeld wagt die Käsereigenossenschaft Hellbühl und Umgebung den Schritt in die Zukunft mit einer hoch modernen Anlage. Anfang Juli wurde sie mit einem grossen Fest eingeweiht.
Praxisnahe Standards erarbeiten
Angewandte Forschung und Lehre über Sprachgrenzen hinweg – BFH, HedS Genève und SGE setzen sich für eine gesundheitsfördernde Gemeinschaftsgastronomie ein.
Vom Wert der Ruhe

Lebensmittelimitate im Fokus
Mitten in der sogenannten «Saure-Gurken-Zeit» kam eine Liste der Hamburger Verbraucherzentrale gerade recht, in der Lebensmittel «entlarvt» werden, deren Produktnamen Edleres versprechen, als das Produkt hält.
Imitate leiden unter Preisbaisse
Lebensmittel-Analoge oder -Substitutionen zu «natürlichen Produkten» wurden seit Jahren produziert, aus verschiedenen Gründen. Billigimitate, besonders bei Käse, sind mit fallenden Rohstoffpreisen weniger attraktiv.
Das Vitamin des Jahres 2009 heisst D
Lebensmittel mit Zusatzfunktionen, die den Gesundheitszustand der Menschen erhalten oder verbessern sollen, sind «hipe». Widersprüchliche oder breitgefächerte Angaben erschweren Industrie und Konsumenten die Wahl.
Milchtechnologen mögen ihren Job
Was machen die angehenden Milchtechnologen nach Abschluss ihrer Berufslehre? Und wie sind sie mit ihrer Grundausbildung zufrieden? Eine Umfrage ergab deutliche Resultate.
Prüfungen für Logistiker aktualisiert
Die Zukunft gehört den Generalisten, denn sie sind als Fach- und Führungskader in der Logistik besonders gefragt. Der Logistikfachverband GS1 Schweiz bietet Interessierten eine reichhaltige Weiterbildungspalette an.
20 Jahre im Einsatz für Lebensmittel
Seit 1988 haben in Wädenswil 475 junge Leute Lebensmitteltechnologie studiert. In diesen 20 Jahren hat die Schule neben der Lehre ein bekanntes Kompetenzzentrum für Forschung, Entwicklung und Dienstleistung aufgebaut.
Visionen für eine zukunftsgerichtete Schule
Wädenswil bildet seit 20 Jahren junge Menschen zu Fachleuten im Lebensmittelbereich aus. Je schneller Industrie und Technologie sich entwickeln, desto geforderter sind die Ausbildungsstätten und deren Professoren.
Verarbeitungsschritt mit Tücken
Als Quereinsteiger ins Käsebusiness können Problemstellungen aus ­anderer Sicht angegangen werden. Daniel Baumgartner sieht sich vielen Herausforderungen gegenüber. Das Beispiel der Magerkäseverarbeitung.
Noch keine Lösung für Butter
Die Sommermonate sind fast vorüber und die Butterlager immer noch randvoll. Deshalb soll eine Arbeitsgruppe der Branchenorganisation Milch schleunigst Lösungen zur Entlastung präsentieren.
Bauern wollen Aufstand machen
BIG-M verlangt eine allgemeinverbindliche Mengenregelung im Markt mit grossem Mitspracherecht der Produzenten. Co-Präsident Martin Haab gibt sich überzeugt, dass dadurch vieles besser würde.
Das Gelernte virtuell erprobt
Im Rahmen des Minors Management & Leadership verbrachten Studierende der SHL eine Woche an der Lenk, um ihr Managementwissen virtuell und trotzdem in einem realitätsnahen Kontext anzuwenden.
Der Süssmost reist mit der Sesselbahn
Was bis jetzt nur in der Autoindustrie üblich war, findet nun auch in der ­Lebensmittelindustrie Anklang. Die Elektrohängebahn im neuen Thurella-Hochregallager transportiert Paletten über grosse Distanzen.
Selbermachen oder delegieren?
Logistik bedeutet längst nicht mehr nur Transportieren. Den ganzen Warenfluss können spezialisierte Logistiker anbieten. Kann die Lebensmittel­industrie davon profitieren, oder gibt sie zu viel Know-how ab?
Das EU-Recht ist Futter für Juristen
Nahrungsergänzungsmittel und angereicherte Lebensmittel unterliegen in den EU-Staaten dem EU- und den nationalen Rechten. In der Schweiz fallen sie in die Kategorie «Speziallebensmittel» oder «mit Gesundheitsanpreisung».
Frisch und fein muss es sein
Zwischenmahlzeiten werden von Leuten ab dem 50. Lebensjahr eher selten eingenommen und wenn, dann halten sie sich an traditionelle Lebensmittel. Agroscope ALP hat untersucht, worauf es ihnen ankommt.
Farbenlehre für durstige Kehlen
Lila, Rosa und Meergrün machen kräftigem Orange und Knallgelb den Platz im Regal alkoholfreier Erfrischungsgetränke streitig. Mit einer Prise Exotik und Natur sorgen sie für Abwechslung beim Durst löschen.
«Gemüse ist nicht gleich Gemüse»
Gemüsesaft aus der Region, frisch abgefüllt in die Flasche und erst noch in Bio-Qualität. Rudolf Liniger arbeitet beim Safthersteller Biotta und schätzt die Vielfalt, die seine Arbeit mit der Saftproduktion beinhaltet.
Fromalp übergibt Affinage an Mifroma
Fromalp zieht sich aus der Gruyère-AOC-Affinage zurück. Das Unter­nehmen hat den Bereich Anfang September an die Migros-Tochter Mifroma übergeben.
DEHM-Konzentration in Lebensmitteln keine Gefahr für die Gesundheit

Untersuchung zu marinen Biotoxinen

Fusion: Sodiaal - Entremont?

Eine einmalige Gelegenheit
Der internationale Wettbewerb der Bergkäse ist das Herz der Olympiade. Für Berufsleute wird ein Seminar organisiert, und Interessierte und Käseliebhaber können vom Markt und den zahlreichen Animationen profitieren.
Fachprofis steht die Arbeitswelt offen
An der Lehrabschlussfeier der Milchtechnologen und Milchpraktiker in Affoltern i.E. konnten 35 junge, erfolgreiche Lehrabsolventinnen und -absolventen ins Berufsleben entlassen werden.
Die Branche ist einen Schritt weiter
Der Richtpreis beträgt im nächsten Quartal 62 Rappen pro Kilo Milch, der Buttermarkt wird saniert und ein System der Mengenführung wird konkretisiert – diese drei Beschlüsse hat die Branchenorganisation Milch gefasst.
EU-Kommission macht nach Protesten Vorschläge
Entgegen ihrer ursprünglichen Absicht machte die EU-Kommission Vorschläge, wie der Milchmarkt saniert werden könnte.
Gute Prognosen für Flüssiges
Die Drinktec gilt als Messe, wo Investitionen ausgelöst werden und wo auch der deutsche Verband der Hersteller von Nahrungsmittelmaschinen sagt, dass die Talsohle erreicht sei. Trifft sich gut, Liquid Food ist im Trend.
Langzeitbebrütung ist eine Alternative
Die Langzeitbebrütung von Joghurt ist besonders für kleinere bis mittlere Betriebe eine praktische Option. Agroscope ALP hat Handelskulturen auf ihre Eignung für die Langzeitbebrütung getestet – mit positiven Resultaten.
Langzeitbebrütung ist eine Alternative
Die Langzeitbebrütung von Joghurt ist besonders für kleinere bis mittlere Betriebe eine praktische Option. Agroscope ALP hat Handelskulturen auf ihre Eignung für die Langzeitbebrütung getestet – mit positiven Resultaten.
Honig – das süsse Gold
Ob für den Privatkonsum oder verarbeitet zu Toblerone und Basler Läckerli; Honig hat einen hohen Stellenwert in der Schweizer Lebensmittelwirtschaft. Entsprechend bedeutend ist die Prüfung der Qualität.
«Wir backen nicht am Laufmeter»
Doris Gioffredi arbeitet seit 36 Jahren am Bodensee in der Gottlieber Spe­zialitäten AG. Sie bäckt und füllt dort am laufenden Band die weltberühmten Hüppen. Doch nicht am Laufmeter, sondern alle in «Einzelanfertigung».
Die Forschung für praktische Anwendung wird gefördert

Keine geschützte Ursprungsbezeichnung

Danone wagt einen neuen Schritt

Aromenvielfalt wird in Frage gestellt
Die neue Aromenverordnung der EU ist seit diesem Jahr in Kraft. Die dazugehörige Positivliste wird voraussichtlich bei über 50% aller Aromen für die Lebensmittelindustrie entscheidende Geschmacksänderungen hervorrufen.
72 neue Lebensmitteltechnologie-Studenten

Die ersten acht haben den Bachelor
Die ersten Diplome des Bachelor in Lebensmitteltechnologie mit Vertiefung Milchwirtschaft wurden am letzten Freitag in Zollikofen BE verteilt.
Kein Meister ohne Wille und Disziplin
Das Bestehen der Prüfung ist die Krönung einer beruflichen Karriere in der Fleischbranche und bietet beste Voraussetzungen zum Führen einer Unternehmung oder für eine entsprechende Kaderposition im Grossunternehmen.
Messepremiere in Bern
Am 16. und 17. September fand auf dem BEA-Gelände in Bern die erste Easy Fairs Logistik Schweiz statt. Fachleute und Besucher konnten an der Messe verschiedenen Vortragsreihen beiwohnen.
Begehrte Substrate aus Abfall
Seit der Boom auf erneuerbare Energien da ist, sind auch biogene Abfallprodukte gefragt. Die Lebensmittelindustrie hat seit Jahren Erfahrung mit der Produktion von Biogas aus ihren Abfallprodukten.
41 Gigawatt aus Fleischabfall
Der Marktführer in der Fleischabfallverarbeitung springt auch auf den ­Biogaszug auf. Ein anderes Unternehmen ist schon seit Jahren am Aufbau und will einmal 41 Gigawattstunden-Energie produzieren.
Der Sparmöglichkeiten gibt es viele
Gewerbe und Industrie bemühen sich, wo immer möglich, Strom und Energie zu sparen – dem Portemonnaie und der Umwelt zuliebe. Die Gewerbeverbände unterstützen ihre Mitglieder dabei mit unterschiedlichen Methoden.
Die Streichbarkeit lässt sich messen
An der Forschungsanstalt ALP wurde eine neu entwickelte Methode zur Messung der Streichbarkeit von Lebensmitteln getestet. Sie eignet sich für flüssige Produkte wie Honig und für harte Produkte wie Bratbutter.
«Ich will am Reformkurs festhalten»
Seit rund 50 Tagen führt Jacques Gygax die Geschäfte des Verbandes der gewerblichen Milchverarbeiter – genug Zeit, um sich mit dem Milchmarkt, der Beziehung zur EU oder Fromarte an sich zu befassen.
Zum Abschluss eine Reise nach Italien
Um ihren Horizont zu erweitern, reiste die Klasse der angehenden Milchtechnologen der Berufsschule Emmental zum Abschluss ihrer Ausbildung nach Norditalien – eine Gegend, die sie beeindruckte.
Den Letzten beissen die Hunde

Europa verliert an Marktanteilen
Die europäische Milchwirtschaft dominiert den Welthandel zwar noch ­immer, sie büsst aber rasch Marktanteile ein. Weshalb? Wegen der Milchquote. Zu diesem Schluss jedenfalls kommen niederländische Forscher.
Hüttenkäse wird noch gesünder
Hüttenkäse könnte einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Dann nämlich, wenn ihm präbiotische Nahrungsfasern in Form des Inulinpulvers HPX, das wenig Fruktose enthält, zugegeben werden.
Milliardengeschäfte sind abgewickelt
Die weltweit grösste Lebensmittelmesse fand letzte Woche statt. Aussteller aus 97 Ländern nahmen daran teil. Die Agrarexporteure konnten grosse Geschäfte machen. Aber auch die Schweizer hatten keinen Grund zum Klagen.
Trendiges kommt aus der Schweiz
Die Taste 09 gilt als Trendbarometer der Anuga. Die Konkurrenz ist gross. Trotzdem gelang in diesem Jahr drei Schweizer Produkten der Einzug in den erlauchten Kreis der 53 Auserwählten
Kurs halten gegen den Wind
Die schlechte Stimmung im europäischen Detailhandel hinterlässt Spuren beim Schweizer Käseexport. Doch Krise hin oder her: Die Herausforderung heisst, in die Selbstbedienung zu kommen.
Preisdifferenzen geben zu denken
Der Druck des Handels oder Währungsschwierigkeiten sind grosse Probleme beim Käseexport. Bei Fleisch kommt zusätzlich die fehlende Wahrnehmung durch den Konsumenten. Über allem steht die zunehmend grösser werdende Preisschere
Validieren von Reinigungsverfahren
Die Reinigung von Anlagen ist eine Herausforderung für jede Firma. Die HES-SO Wallis hat sich zum Spezialisten in Hygienic Design und validierten Reinigungsverfahren entwickelt und tauscht ihre Erfahrungen europaweit aus.
Von den Händen bis zur Bekleidung
Die Lebensmittelstandards IFS/BRC definieren Vorschriften, damit die Lebensmittelhygiene gewährleistet ist. Eine zentrale Funktion nimmt dabei die persönliche Hygiene ein.
Händehygiene wirksam umsetzen
Um die Händehygiene in die Praxis umzusetzen, gibt es bewährte ­Methoden: Sie beginnen mit den richtigen Hilfsmitteln und reichen bis zu Vorbildfunktion, Motivation und sozialer Kontrolle.
Homogenisierung und Gesundheit
Hartnäckig halten sich die Gerüchte, homogenisierte Milch sei an der ­Entstehung verschiedenster Krankheiten beteiligt. Bis heute existieren nur wenige Humanstudien, die sich mit diesem Problem beschäftigen.
Mikrobieller Sensor für Gärprozesse
Das Online-Monitoring der mikrobiellen Aktivität durch eine Fuel-Cell-artige Elektrode eröffnet neue Möglichkeiten für Hefe-Fermentationen. Sie findet in der Wein- oder Bierherstellung sowie der Bioethanolproduktion Einsatz.
Neue Zellen bringen die richtige Reife
Neue Zellen bringen die richtige Reife Wie so oft in der Schweizer Käsewirtschaft beweist sich, dass, wer schon früh auf neue Sorten setzte, Erfolg haben kann. Im Thurgau konnte ein ­Unternehmen bereits zum dritten Mal die Lagerkapazitäten erweitern.
Projektarbeiten aus dem Berufsalltag
Ist ein Frischkäse-Snack, kombiniert mit Schokolade, marktfähig? Welche Veränderung drängt sich nach der Übernahme eines Produktionsbetrie­bes für Appenzeller Käse auf? Schüler des BBZN Sursee suchten nach Antworten.
Für Nahrungsmittel immer öfter
Die Lebensmittelindustrie wirbt am meisten mit Swissness. Die Sichtbarkeit ist dort am grössten. Margendruck und steigende Rohstoffpreise werden zur Herausforderung für die Produktion von «Heile-Welt-Produkten».
Minimalkonsens in der Branche
Die Branchenorganisation Milch hat ein Modell zur Mengenregelung im Milchmarkt beschlossen. Die harten Diskussionen um die Mengen sind aber noch nicht beendet.
Schweizer im Goldregen
An der Bergkäse-Olympiade, die vom 22. bis zum 25. Oktober in Saignelégier, Bellelay und Tramelan stattfand, stellten sich 631 Käse, unterteilt in 15 Kategorien, dem Urteil der Jury.
Eine Reise der Hoffnung im Jura
Bundesrätin Leuthard reiste in letzter Zeit oft. Von Japan über Südkorea bis Brasilien. Alles im Namen des Freihandels. Eine Reise für die ­Sache der Milchwirtschaft führte sie in die Hügellandschaft des Juras.
Bergkäse – die Stütze der Regionen
Bergkäse werden oft in wirtschaftlich benachteiligten Regionen hergestellt. Was es braucht, um dem Käse und damit der Bevölkerung der Region eine Zukunft zu geben, wurde in Tramelan diskutiert.
Logistikerfahrungen mit Aldi & Co.
Discounter setzen voll auf «regalgerechte Verpackungen» (SRP). In ­Schweizer Vollsortiments-Supermärkten testet man die Vorteile des ­Systems, ohne am traditionellen Ladenbild allzu fest zu rütteln.
Wohin entwickelt sich die Verpackung?
500 Milliarden Euro Umsatz und mehrere 100 Millionen Tonnen schwer. Dies die Zahlen des weltweiten Verpackungsmarktes. 60 Prozent aller ­Verpackungen werden für Lebensmittel eingesetzt.
Viel Forschung um Stoffaustausch
Nach wie vor zu den wichtigsten Anforderungen an Packungsstoffe für ­Lebensmittel zählt der Schutz vor Licht, Sauerstoff, Geschmack oder ­anderen Einflüssen von aussen. Die Forschung dazu läuft auf Hochtouren.
Die Esoterik der Verpackung
Schneller, besser und ausgefallener sollen neue Verpackungen sein. Ein Ding der Unmöglichkeit? Die Jury des jährlich zu vergebenden ­Verpackungspreises Swiss Star sucht und findet Innovationen. Mit Bildergalerie
Leichter und hygienischer
Die Hauptrolle der Verpackung ist, Lebensmittel in perfekter Qualität dem Konsumenten zu übergeben. Hohe Anforderungen wie Umweltschutz, Hygiene, Transportfreundlichkeit oder längere Haltbarkeit erschweren diese Aufgabe.
Kurzarbeit soll entschädigt werden
An der Delegiertenversammlung des Bernischen Milchkäuferverbandes, (BMKV) rief Hansjörg Stoll die Käser auf, Forderungen von Kurzarbeit dem seco zu melden.
Mögliches Risiko durch Arsen in Lebensmitteln
Arsen ist ein weit verbreitetes Umweltgift und kann durch die Nahrung in den Körper gelangen.
Produktivität verbessern
Der Nahrungsmittelbedarf der Weltbevölkerung wird sich bis 2050 ver­doppeln. Dazu braucht es neue Rahmenbedingungen wie klare Regelungen, fairen Handel, interdisziplinäres Denken, verbesserte Produktivität.
Qualität – die Summe vieler kleiner Schritte
Adrian Krebs über Qualität im Olivenhain.
Einfach drehen: combiSmart – die nächste Generation
Die nächste Generation von Getränkekartons kommt mit Drehflügeln.
Füllstandsschalter für hohe Temperaturen
Auch durch eine Tankisolierung kann mit dem neuen Füllstandsmesser die Temperatur kontrolliert werden.
Das Schaufenster
Andreas Müller Henze, Chef der SCM-Deutschland, beschreibt den Auftritt von Schweizer Käse an der Anuga.
Messen auch bei Explosionsgefahr
Auch wenn Explosionsgefahr herrscht. Mit dem neuen Digitalmanometer von Baumer können alle flüssigen und gasförmigen Medien gemessen werden.
«Ein Wettstreit befruchtet gegenseitig»
Ist die Milchwirtschaft in unserem östlichen Nachbarland ­wettbewerbs­fähiger? Josef Braunshofer, Chef der österreichischen Berglandmilch, sieht den Wettstreit für beide Länder positiv.
Geniessen und entdecken
Detaillisten im urbanen Umfeld sehen sich hohen Erwartungen gegenüber. Fachberatung und erstklassige Produktqualität wird vorausgesetzt. Was Neugierige ins Geschäft lockt, ist das einmalige Kundenerlebnis.
Backwaren für Allergiker
Das Bewusstsein für Allergien ist gestiegen. Teilweise nutzt die Lebens­mittelbranche den Trend auch im Marketing. Allergiker müssen trotzdem genau darauf achten, was sie ohne Beeinträchtigung geniessen können.
Praxisorientiert forschen
Die Gemeinschaftsgastronomie verpflegt täglich rund 15% der Bevölke-rung – ein grosses Potenzial für Prävention und Gesundheitsförderung, denn rund ein Drittel der Gesundheitskosten ist ernährungsbedingt
Modernes Ambiente und viel Licht
Nachhaltige Investitionen in die Warenpräsentation sind zwar kostspielig, sichern aber langfristig die Existenz des Fachgeschäfts. Experten geben Tipps und nennen Trends.
Ursprungskompetenz richtig einsetzen
Viel wird über Swissness geredet. Sie wird viel gebraucht und viel missbraucht. Wo der Absender Schweiz die Marke stärkt und wo sie Schaden nehmen kann. Eines ist sicher, nur absolute Premium verdient das Kreuz.
Schweizer Produkte unter einem Dach
In einer Skizze hat das Bundesamt für Landwirtschaft umrissen, wie Land- und Ernährungswirtschaft sowie Gastronomie und Tourismus konkurrenz­fähiger werden könnten. Kernstück ist die gemeinsame Marke «Schweiz».
Prüfstein für gute Balance
Die Swissnessvorlage ist als Prüfstein für eine gute Balance der Interessen zu verstehen, meint Choco- und Biscosuisse-Direktor, Franz U. Schmid.
«Beziehungen sind wichtig»
Der Berufsverband der Molkereifachleute (BVM) kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Der Präsident Isidor Lauber führt das auf die ausgezeichneten Beziehungen unter den Berufskollegen zurück.
Wettbewerbsfähig Milch beschaffen
Auch ohne Freihandel würden die Milchpreise an das europäische Niveau herangeführt, sagte Jacques Gygax an seiner ersten Delegierten­versammlung als Direktor von Fromarte.
Milchtechnologen erhielten Diplom
Eine Milchtechnologin und 15 -technologen haben ihre Berufsausbildung mit der höheren Fachprüfung abgeschlossen. Die Diplome als Zeichen der Krönung wurden ihnen in Freiburg überreicht.
39 Bachelor-Diplome verteilt
An der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) wurden den Absolventen des Studiengangs Lebensmitteltechnologie die Bachelor-Diplome überreicht. Damit schlossen sie ihre dreijährige Ausbildung ab.
Projektwoche in System Egineering
Am Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation an der Zürcher ­Hochschule ZHAW wurde in einer Projektwoche im Auftrag der Firma Maestrani ein Konkurrenzprodukt zur Marke Minor gesucht.
Mehr Leistung für Barriere-System
Das von der SIG Corpoplast und Schott entwickelte Beschichtungssystem für PET-Flaschen, soll leistungsfähiger gemacht werden.
Dauerhaft weniger Lücken im Regal
Regallücken verhindern heisst Konsumentenloyalität und Umsätze steigern. Mit welchen Methoden können Einzelhändler die Bestandslücken in ihren Regalen dauerhaft reduzieren?
Dauerhaft weniger Lücken im Regal
Regallücken verhindern heisst Konsumentenloyalität und Umsätze steigern. Mit welchen Methoden können Einzelhändler die Bestandslücken in ihren Regalen dauerhaft reduzieren?
Gastro trifft Fleisch
Die Gastromesse Igeho fand zum zweiten Mal zusammen mit der Fleischfachmesse statt. Die Mefa ist mit dem Zweijahresrhythmus nicht überfordert, musste aber dennoch einen Besucherrückgang verzeichnen.
«Die Konkurrenz wurstet auch mit Wasser»
Der Freihandel spaltet nicht nur die Nahrungsmittel- und Landwirtschaft. Auch in einer Branche, die den Freihandel befürwortet, gibt es einzelne Gegener. Alle sind sich jedoch einig: Leichter wird es nicht.
Der Klassiker wird sechzig
Seit 60 Jahren schmieren sich Schweizerinnen und Schweizer Le Parfait aufs Brot. Neben der unveränderten klassischen Geschmacksrichtung haben es neue Varianten schwer.
Die königlichen Camembert-Macher
Die Heinrichsthaler Milchwerke im ostdeutschen Sachsen haben die Wende mehrmals geschafft – dank einer unternehmerischen Grundhaltung. Heute vertreibt das Unternehmen seine Produkte erfolgreich in ganz Europa.
Die Geschichte im Überblick
Die Geschichte der Radeberger Milchwerke liest sich spannend: Agathe Zeis gründete 1880 die Meierei Heinrichsthal. 1884 erwarb sie das französische Patent für Camembert und Brie und war damit die erste deutsche Herstellerin des beliebten Weichkäses.
Food – made in Germany e.V.
Deutschlands kleine und mittelgrosse Lebensmittelhersteller öffnen mit der Exportorganisation «Food – made in Germany» neue Türen. Sie bauen auf die Qualität deutscher Produkte, sind branchenübergreifend und unabhängig.
Bundesrat bleibt bei 80 Prozent
Die Swissness-Vorlage wird dem Parlament mit der 80-Prozent-Regel vorgelegt. Dies hat der Bundesrat entschieden. Die Lebensmittelverarbeiter tun sich nach wie vor schwer mit dieser Absicht – und künden Widerstand an.
Bundesrat bleibt bei 80 Prozent
Die Swissness-Vorlage wird dem Parlament mit der 80-Prozent-Regel vorgelegt. Dies hat der Bundesrat entschieden. Die Lebensmittelverarbeiter tun sich nach wie vor schwer mit dieser Absicht – und künden Widerstand an.
BOM-Delegierte sind sich einig
Keine Überraschungen gab es an der Delegiertenversammlung der Branchenorganisation Milch. Demnach wird das dreistufige Mengenführungsmodell weiter verfeinert und muss vor allem umgesetzt werden.
ISO 22 000 mit neuen Möglichkeiten
Nachdem ISO 22 000 den Einstieg und die Anerkennung durch die Global Food Safety Initiative GFSI verpasst hat, soll die Norm im Januar in Kombination mit den PAS 220 oder den PRP 22 000 die ersehnte Anerkennung erhalten.
Gemeinsames und Unterschiedliches
Die Lebensmittelstandards BRC, IFS und ISO 22 000 gehören für die Lebensmittelverarbeiter fast schon zur Pflicht. Worin unterscheiden sie sich? Eine Zusammenstellung zeigt die Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede.
«Sie unterstützen die Systematik»
Wieviel tragen die Sicherheitsstandards aus Sicht der Produzenten zur ­Lebensmittelsicherheit bei? Lutz Herrmann von Bina und Volker Baroke von Emmi haben mit den Standards BRC und IFS ihre Erfahrungen gemacht.
Nestlé engagiert sich für Broc
Die Marke Cailler musste sich nach den Problemen mit der Verpackung wieder neu etablieren. Das ist ihr gelungen. Massgebend an diesem Erfolg beteiligt ist der Direktor der Einheit Schokolade, Bruno Emmenegger.
«Wir könnten das Doppelte verkaufen»
Das deutsche Käsegeschäft ist schwieriger geworden. Thomas Schiemann, Geschäftsführer von Emmi Deutschland, hofft, dass sich wegen der hohen Preise von Schweizer Produkten keine Verkaufskanäle schliessen.
Zur rechten Zeit am rechten Ort
Marc-André Cornu, Inhaber der Cornu SA, beurteilt sich als «nicht ambitiös». Trotzdem hat er seine Firma in den letzten Jahren nicht nur deutlich ­vergrössert, er kämpft auch wie ein Löwe für den Namen «Champagne».
«Funktionierende Kleinheit wahren»
Seit zehn Jahren führt Gabriela Manser die Geschäfte der Mineralquelle Gontenbad mit Erfolg. Die Appenzellerin über Höhepunkte, Innovationsgeist und wie es sich anfühlt, als Kleine den Verband der Grossen zu führen.
Mehr Joghurt für die Wüste
Oystar Gasti liefert die elfte Verpackungslinie an den saudischen Molkereikonzern Almarai. Die neue Becherfüll- und Verschließmaschine Contitherm 123 ist ab Anfang 2010 zur Produktion von stichfestem Joghurt im Einsatz.
Volle Transparenz bei Schweizer Eiern
Jedem Ei in der Migros ist ein Code aufgedruckt. Damit kann der Kunde zurückverfolgen, woher es kommt.
Ein Muss für die Schweizer Industrie
Ein Fünftel der Weltbevölkerung sind Muslime. Auch die hiesige Lebens­mittelindustrie trägt dieser Tatsache vermehrt Rechnung und weitet ihr Halal-Sortiment aus – längst nicht nur bei Fleischprodukten.
Nachhaltig, multisensorisch und weiss
Süsswarenverpackungen, die im Trend liegen, sprechen mehrere Sinne gleichzeitig an, kommen mit möglichst wenig Rohstoffen aus, und beim ­Design gilt: Weiss ist das neue Schwarz.
Pawi profitiert vom globalen Netzwerk
Das Winterthurer Verpackungsunternehmen Pawi wurde in die International Packaging Group (IPG) aufgenommen. Als einziges Schweizer Unternehmen kann es von diesem globalen Netzwerk profitieren.
Abwasser und Fett lassen sich scheiden
Wichtige Vergleichskriterien zwischen den verschiedenen Systemen von ­Fettabscheidern sind neben den Kosten die Stabilität und die Funktionalität. Abscheider aus Stahlbeton können speziell beim Erdeinbau punkten.
Noch kein neuer Richtpreis festgelegt
An seiner Sitzung kurz vor Weihnachten konnte sich der Vorstand der Branchenorganisation Milch auf keinen neuen Richtpreis für Molkereimilch einigen. Ein neuer Anlauf zu einer Einigung folgt Ende Januar.
Neuer Wirbel im Saanenland
Einst als Modell einer funktionierenden Wertschöpfungskette gepriesen, kämpft die Molkerei Gstaad mit Problemen. Dem Geschäftsleiter wurde gekündet. Nun wird entschieden, ob es einen solchen überhaupt braucht.
Der Emmentaler AOC im Brennpunkt
Der Emmentaler AOC hat es in den letzten Jahren geschafft, sich aus einer tiefen Talsohle langsam aber stetig nach oben zu arbeiten. Die von den Käseherstellern ­ursprünglich lancierte Mengen­steuerung erwies sich als griffiges Mittel, wieder Ruhe in den ­Emmentalermarkt zu bringen
Das Lamento des orangen Riesen
Migros-Boss Herbert Bolliger beklagte sich über die zwei deutschen Eindringlinge. Die Margen des orangen Riesen übertrafen diejenigen von Aldi und Lidl jedoch um das Mehrfache schreibt Adi Krebs.
Assugrin süsst mit Stevia-Extrakt
Während Südamerikaner und Japaner seit Jahren mit Stevia-Extrakten süssen, tun sich die Europäer nach wie vor schwer mit der Pflanze. Trotz der Skepsis der Behörden wagt der Assugrin-Hersteller Hermes einen Schritt.
Neue Verkaufsstrategien für das Obst
Obst und Gemüse stehen im Zentrum der Internationalen Fruit Logistica in Berlin. Die Messe bietet nebst Logistik- und IT-Lösungen für die hochempfindlichen Frischwaren verschiedene Handelsforen für die Branchenleute an.
Membranfiltration mit Zukunft
Die Membranfiltration ist in der Milch- und Getränkeindustrie weit ­ver­breitet. Zukünftig soll sie auch in Prozessen eingesetzt werden, in denen traditionell andere Verfahren verwendet werden.
Viel Forschung rund um Membranen
Die Euromembrane bot mehr als 600 Forschern und Industriefachleuten aus aller Welt eine gemeinsame Plattform für den Austausch von Ideen und Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der Membrantrenntechnik.
Wassermanagement für Früchte
Eine Bestandesaufnahme der Stoffströme legt die Basis, wenn der Wasser- und Energieeinsatz in der Produktion verbessert werden soll. Ökologische Aspekte lassen sich mit ökonomischen verbinden.
«Mikrobielle Nahrung wird kommen»
Gottfried Schatz ist überzeugt, dass, wenn Mikroorganismen gezielt verändert werden, sanftere Produktionen von Lebensmitteln- oder Werkstoffen gelingen. So könnte Fleisch künftig im Labor produziert werden.
Edler Stahl statt Kunststoff
Neue Werkstoffe sind beständiger, leichter und gleichwohl robuster. In der Lebensmittelindustrie setzt man nach wie vor auf Edelstahl. Andere Metalllegierungen oder sogar Kunststoff kommen spärlich zum Einsatz.
Die Wasseraktivität entscheidet mit
Die Überwachung der Wasseraktivität gehört zu den wichtigsten ­Massnahmen, um einen einwandfreien Käse produzieren zu können. Nur durch exakte Messungen kann die Aktivität angepasst werden.
Gleich zwei Geschäftsführer bestimmt
Im Personalkarussell der Molkerei Gstaad sind jetzt gleich zwei Geschäftsführer gewählt worden.
Der Bund ist auf der Suche
Nährwertkennzeichnungen, wie sie heute auf den meisten Lebens­mittelverpackungen zu finden sind, werden nur von rund 40 Prozent der Konsumenten gelesen. Der Bund sucht nach Alternativen.
BOM steht vor wichtigen Diskussionen
Den Richtpreis und den Mengenindex festlegen sowie entscheiden, ob der Milchmarkt bereits entlastet werden muss – darüber werden die Vorstandsmitglieder am 28. Januar hitzig debattieren.
Die Hochburg im weltweiten Handel
Obwohl die Schweiz keine Rohstoffe abbauen kann, ist sie doch ­entscheidend in der Kontrolle der weltweiten Warenströme. Der Handel läuft über die Konten von Schweizer Händlern.
Rohstoffkosten drücken die Margen
Nach einem Jahr der Stabilisierung dürften die für die Nahrungsmittel­industrie relevanten Rohstoffkosten im Jahr 2010 weiter ansteigen. Die Möglichkeiten für Preiserhöhungen bei den Produkten bleiben verhalten.
Droht langfristig eine Verknappung?
Wie und wo beschaffen wir unsere Rohstoffe in zehn Jahren? Welche Herausforderungen gilt es zu meistern? Der Autor versucht Antworten zu finden.
Deutliche Zeichen eines Aufschwungs
Das Geschäft mit Süsswaren läuft wieder. Dies jedenfalls hat eine kleine Umfrage an der Internationalen Süsswarenmesse in Köln ergeben. Dies gibt den Zulieferern Grund zu neuer Hoffnung.
Mehr Intelligenz im Hochregallager
Kürzlich wurde in Suhr ein neues Hochregallager von Emmi eröffnet. Dass der Warenfluss umgestellt wurde, blieb unbemerkt. Ein gutes Zeichen.
Vollautomatisch in Richtung Gastro
Der Biscuitshersteller Hug erlitt eine Umsatzeinbusse. Doch jetzt soll das Geschäft mit Neuheiten und Investitionen ins Marketing wieder angekurbelt ­werden. Auch in der Technik werden Quantensprünge gemacht.
Gruyère überholt den Emmentaler
Der Emmentalerkäse wird vom Spitzenplatz auf der Produktions rangliste verdrängt: Im Jahr 2009 wurde zum ersten Mal in der Schweizer Käsegeschichte mehr Gruyère gefertigt als Emmentaler.
Individuelle Kost für Senioren
Menschen über 65 leiden oft unter einer Mangelernährung. Dies kann höhere Infektionsraten und vermehrt Knochenbrüche verursachen. Durch eine gezielte Behandlung können diese Folgen gemildert werden.
Debatte in Europa gewinnt an Fahrt
In der EU gehen die Meinungen über eine sinnvolle Lebensmittelkenn­zeichnung nach wie vor weit auseinander. Zu kompliziert und zu plakativ, heisst es bei einigen Abgeordneten des Parlaments
Ende der Butter-Milchpulver-Strategie
Auch wenn der Mindestpreis an der Börse auf dem Weltmarktpreis für Milchpulver und dem Schweizer Butterpreis basiert, muss nach anderen Verwertungsmöglichkeiten der Abräumungsmilch gesucht werden.
Der HF-Lehrgang wurde überarbeitet
Mit ihrer Erfahrung von bald 20 Jahren wird die höhere Fachschule für ­Lebensmitteltechnologie in Grangeneuve für ihren zehnten Jahrgang eine vollständig überarbeite Ausbildung anbieten.
Von der (fehlenden) Natur des Fertigpestos

Bio hat die Unschuld verloren
Bio-Lebensmittel sind nicht mehr einer fundamentalen Ökogemeinde ­vorenthalten. An der Biofach zeigte sich, dass sie nach konventionellen Marketingregeln angeboten werden, was Kritiker auf den Plan ruft.
Reform der Lebensmittelberufe
Aufgrund der Bildungsreform werden die Ausbildungen der Lebensmittelberufe überarbeitet. Manche haben noch nicht mit der Überarbeitung begonnen, andere ziehen nach Beginn der Lehrgänge bereits ein erstes Fazit.
Reformer orientieren sich an Praxis
Im Zentrum der aktuellen Berufsreform der Milchtechnologen stehen die zu lernenden Handlungskompetenzen in den Betrieben. In der Folge treten die schulischen Fächer in den Hintergrund.
Mit neuen Kompetenzen ausgestattet
Unter der Bezeichnung «Food Science & Management» bietet die SHL seit kurzem einen neu konzipierten Bachelor-Studiengang an. Bald kommen die ersten Diplomierten auf den Arbeitsmarkt. Eine Standortbestimmung.
Qualitätsstandard der Milch muss auf heutigem Niveau bleiben
Jacques Gygax schreibt in seinem Standpunkt, dass die geplanten Kosteneinsparungen durch die Auflösung des MIBD, bis jetzt ausgeblieben sind.
Produktionslinie für Mischprodukte
Kentaur installierte eine neue Linie für die Verarbeitung von Cerealien und Flakes. Herzstück der Anlage ist eine Mehrkopfwaage von Ishida, die für Monoprodukte wie für Mix-Anwendungen eingesetzt werden kann.
Bussen für Mengenbolzer
Die Sortenorganisation Emmentaler Switzerland greift hart durch, wenn es um Fälschungen oder die Produktion ausserhalb der Regeln geht. Laufende Verfahren geben Anlass zu Diskussionen, Bussen in Millionenhöhe drohen.
Das Ganze noch einmal von vorn?
Die Schweizer Milchproduzenten sind mit dem Entscheid, den Milchmengen­index auf 100 Punkte zu setzen, nicht einverstanden. Deshalb verlangen sie, dass die Branchenorganisation Milch auf das Geschäft zurückkommt.
Kohlendioxid als Klimaschützer
Kühlmöbel mit dem Kältemittel CO2 sind sparsam, und CO2 ist rund 4000-mal weniger klimaschädlich als herkömmliche Kältemittel. Deshalb schöpfen Supermärkte und Getränkefirmen dieses Öko-Potenzial zunehmend aus.
CO2 kühlt auch auf der Südhalbkugel
Im Supermarkt-Kühlregal werden zur Kälteerzeugung noch immer fluorierte Treibhausgase als Kältemittel eingesetzt. Doch von Skandinavien bis nach Australien gibt es Beispiele, wo Kohlendioxid bereits eingesetzt wird.
0,85 Liter Wasser pro Liter Milch
Die Milchindustrie braucht Wasser zum Kühlen, Heizen, Spülen oder für die Dampf- und Eiserzeugung. Einsparpotenzial besteht, wenn Wasser mehrmals verwendet werden kann. Das Beispiel der Nordmilch.
Grosses Loch in Schoggigesetz-Kasse
Vorgesehen ist, die Rohstoffe, die die Schweizer Lebensmittelindustrie zu Exportprodukten verarbeitet, mit 70 Mio. Franken zu verbilligen. Nun zeigt sich, dass dieser Betrag bei weitem nicht ausreicht.
Seine klaren Worte werden erhört
Markus Zemp steht seit Januar der Branchenorganisation (BO) Milch vor. Mit einem klaren Appell hat er die Vorstandsmitglieder zur Räson gebracht. Nur so könne das Gremium mit Erfolg arbeiten, sagt er.
André Straub ist gegangen
Erneut macht Fromalp Schlagzeilen, die die Gerüchteküche in der Käserbranche brodeln lassen: Der bisherige Chef André Straub ist Ende Februar gegangen. Begründungen gibt es kaum.
MSc ist erfolgreich gestartet
Im Herbst 2009 haben elf Studierende das Masterstudium in Life Sciences mit Vertiefung Food and Beverage Innovation (FBI) an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Wädenswil aufgenommen.
Braucht es fairen Handel für Schweizer Käse?
«Hat sich irgend­jemand jemals über zu hohe Autopreise beklagt?» Adrian Krebs ist das Gejammer über zu hohe Lebensmittelpreise leid.
Bio strebt das Fair-Trade-Siegel an
Nicht nur Produkte aus dem Süden sind mit dem Fair-Trade-Gütesiegel -ausgestattet. Auch Wurst, Käse oder Mehl aus Schweizer Bioproduktion sollen künftig die Fair-Trade-Anforderungen erfüllen müssen.
Bio-Grossist lanciert «Bio-Budget»
Bio ist ein Wachstumsmarkt. Doch drei Viertel des Markts entfallen auf Migros und Coop. Der Hauptgrossist des Bio-Fachhandels pariert jetzt mit einer Billig-Bio-Linie.
Wie man Sauberkeit nachweist
Zur Reinigungsüberprüfung kann ein kultureller Nachweis durch Mikroorganismen verwendet werden. Es gibt jedoch andere Verfahren, bei denen die Resultate der Tests in einigen Sekunden und nicht erst Tage später vorliegen.
Allergene als Reinheitsnachweis
Die Wander AG hat im Rahmen ihrer BRC-Zertifizierung den Reinigungs­prozess überarbeitet. Seine Wirksamkeit wird anhand von Allergen-­Nachweisen, visueller Prüfungen und Tupferverfahren überprüft.
Gnadenfrist vor dem drohenden Aus
Zur schlechten finanziellen Situation der Molkerei Frenkendorf führten vor allem Planungsfehler. Jetzt erhält der Betrieb dennoch eine Gnadenfrist in Form einer zweiten Nachlassstundung. Und dann?
Wie ein Likör die Märkte öffnet
Schon bevor es eingeführt ist, hat das Cassis-de-Dijon-Prinzip Bewegung in die Schweizer Lebensmittellandschaft gebracht. Im Juli soll das ­dazugehörige revidierte Gesetz in Kraft treten. Ein Überblick.
Hält das Cassis-de-Dijon-Prinzip genauen Betrachtungen stand?
Das Cassis-de-Dijon-Prinzip wird aussterben meint Karola Krell Zbinden. Denn das Schweizer Recht wird laufend mit dem EG-Recht abgestimmt.
Neue Alternativen für Oberflächengestaltung

Trinkgenuss mit Durchblick

David Stadelmann wird Präsident
Im Vorstand des Vereins Ehemaliger Sursee tut sich einiges: Die Versammlung wählte einen neuen Präsidenten und erstmals ist auch eine Frau im Gremium vertreten. 10 Milchtechnologen erhielten den eidg. Fachausweis.
Praxisnähe in der Weiterbildung
Die Verbundenheit der Ausbildung mit der Praxis ist den Lehrern am BBZN Sursee sehr wichtig. Dies zeigt sich unter anderem am Unterricht im ­Modellbetrieb oder an den Betriebsbesuchen der Fachschulabsolventen.
Die Marktanteile verschieben sich
«Wir verlieren Marktanteile», ein Gerücht, das sich in der Milchbranche hartnäckig hält. Wie gross sind die Verluste, und wer gewinnt die Anteile? Ein Blick auf die Beteiligten und ihre Strategien drängt sich auf.
Förderplattform für Innovationen
Swiss Food Research unterstützt die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft. Produktideen wie etwa die Entwicklung eines ­Diagnosemittels bei Schluckstörungen werden gefördert.
Die Schweiz prescht vor
Seit dem 1. April ist die Liste da, die regeln soll, welche Tinten zum Einsatz kommen dürfen, wenn Verpackungen mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Die Schweiz gibt die Neuerungen vor.
Pastabag – «einfach praktisch»
Trockenteigwaren im Kochbeutel – eine Innovation der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft, welche dem zunehmenden Convenience-Bedürfnis der heutigen Gesellschaft Rechnung tragen soll.
Gut verpackt ist halb verkauft
In einer Studie der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft zeigt sich, dass der ganz abgepackte Salat am besten verpackt ist. ­Faktoren wie Frische, Preis und Ökologie machen den Unterschied.
Heizen mit überschüssiger Süssmolke
Molke ist ein hochenergetisches Nebenprodukt der Käseherstellung. Die anfallenden Mengen sind so gross, dass zusätzliche Verwertungswege gefunden werden müssen. Eine Möglichkeit ist, Molke in Biogas umzuwandeln.
«Gefahr für den Produktionsstandort»
Monique Bourquin, Chefin von Unilever Schweiz, setzt für Knorr auf das Schweizerkreuz. Für sie symbolisiert es die schweizerische Herstellung und Rezeptur des Produkts und weniger dessen inländischen Rohstoffanteil.
«Das gibt uns keinen Todesstoss»
Mövenpick-Produkte werden vor allem im Ausland hergestellt, tragen aber als Zusatz «of Switzerland». Die Marke allein sei stark genug, um auch ohne diesen Zusatz auszukommen, sagt der CEO Guido Egl
Qualitätssicherung ist ein Auftrag
Das Ausbildungszentrum Spiez achtet darauf, dass die Lernenden von den überbetrieblichen Kursen möglichst viel profitieren können. Ein ausgeklügeltes Qualitätssicherungssystem hilft dabei.
Die Flucht nach vorn
Im Lebensmittelbereich bezieht sich die Diskussion über die Swissness-Vorlage auf den Anteil der inländischen Rohstoffe. Überraschend macht die Fial einen Schritt in Richtung Landwirtschaft, Konsumenten und Bundesrat.
Emmi will Marktanteile gewinnen
Durch die Übernahme von Fromalp sieht Emmi-Chef Urs Riedener eine Chance, mit Schmelzkäse den europäischen Raum zu erobern. Schliesslich liegt der Schweizer Marktanteil in diesem Bereich bloss bei einem Prozent.
Teurere Produkte sind in
Der Konsument hat 2009 trotz Krise kräftig ins Regal der höherpreisigen Lebensmittel gegriffen. Dies zeigen die Mehrumsätze, ­welche die Detailhändler ausweisen.
Zählt am Ende nur noch der Preis?
Obwohl das Thema Preis mit der Expansion der deutschen Harddiscounter eine neue Bedeutung erhielt, sind bei Lidl umfassende Preisreduktionen ausgeblieben. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben.
Rohmischkulturen sind sehr vielfältig
Seit 35 Jahren erweisen sich ALP-Rohmischkulturen in der Käsefabrikation als sehr stabil und robust. Eine Erklärung dafür kann die genetische Vielfalt der in den Rohmischkulturen enthaltenen Laktobazillen-Stämme sein.
Jägis – der Wald im Glas
Eine aussergewöhnliche Bierkreation mit Honig und Kieferspitzenextrakt passt hervorragend zu Wildgerichten. Das Spezialbier wird in einer Bügelflasche mit Glashenkel präsentiert und soll Naturliebhaber ansprechen.
Oxidativer Ranzigkeit auf der Spur
Das Prinzip der Chemilumineszenz verspricht, viel früher zu erkennen, ob ein Nahrungsmittel oxidiert und dadurch ranzig wird, als dies bis anhin mit der sensorischen Methode möglich war. Weitere Untersuchungen laufen.
Mehr Eigenverantwortung gefordert
Fromarte-Direktor Jacques Gygax zeigte auf, dass die Beschlüsse der Branchenorganisation Milch kaum umgesetzt werden. Daher brauche es ein konsequentes Umdenken; weg vom Zwang, hin zur Eigenverantwortung.
Köln als Belohnung
Fünf intensive, aber auch lehrreiche Monate an der Fachschule 2 in Sursee sind abgeschlossen. Grund genug für zwölf Schüler, sich eine Reise nach Köln zu gönnen. Ein Erlebnisbericht.
Pas si simple d’y entrer

Henggeler will Annäherung an die ETH
Markus Henggeler, der neue Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Lebensmittel-Wissenschaft und -Technologie (SGLWT) will den Kontakt zur ETH verbessern und die Vorstandsmitglieder stärker einbinden.
Flüssiggas ist eine Zukunftsalternative
Viele Lebensmittelbetriebe entdecken die Vorteile von Propan und Propen als Kältemittel. Sie sind umweltfreundlich und energieeffizient. Die hohe Brennbarkeit der Kohlenwasserstoffe verlangt jedoch eine gute Wartung.
Gruyère ist erneut Weltmeister
Das zweite Mal in Folge wurde ein Gruyère von der Jury in Madison, USA, als bester Käse der Welt ein­gestuft. Cédric Vuille hat den siegreichen Käse hergestellt und ausgewählt.
Der «Cremige» lässt hoffen
Eine höhere Produktionsfreigabe und die volle Marketingkasse von ­Emmentaler AOC verhelfen zu positiveren Aussichten. Mit neuen Variationen unter der starken Marke könnten weitere Segmente erschlossen werden.
10 Prozent müssen weg – aber wie?
Der Vorstand der Branchenorganisation Milch hat beschlossen, 10 Prozent der Molkereimilchmenge der nächsten drei Monate auf dem Weltmarkt zu verkaufen. Wie das geschehen soll, ist noch völlig unklar.
«Esst mehr Butter und Käse!»
Valentin Oehen, ehemaliger Forscher an der Versuchsanstalt Liebefeld und alt Nationalrat, ist der Meinung, dass der Milchmarkt nicht wegen eines zu grossen Angebots im ­Ungleichgewicht ist, sondern wegen einer zu geringen Nachfrage.
Ein Klassiker ist 200 Jahre alt
Die Konservendose prägt die Geschichte – auch die von Hero. 100 Jahrelang hat der Lebensmittelhersteller die haltbare Blechverpackung selbst produziert und mit seiner Fabrik in Lenzburg Weltneuheiten hervorgebracht.
Vielfalt, auch im Einheitseuropa

Wie Joghurt nach Zentralafrika kam
Inspiriert von einem Aufenthalt in Holland ist die kamerunische Agronomin Judith Ngang in die Produktion von Soja-Trinkjoghurt eingestiegen. Ihre Kund­schaft findet sie heute vor allem in Douala, der grössten Stadt des Landes.
Erfolg trotz Innovationsmangel
Seit 1890 werden in Tunnock’s Bakery Biscuits produziert und seit ­Jahrzehnten blieb das Sortiment fast unverändert. Trotzdem gehört die Firma zu den erfolgreichsten Lebensmittelunternehmen Schottlands.
Überkapazitäten führen zu Verlust
Thurella musste im Jahr 2009 einen Verlust von 57 Millionen Franken hinnehmen. Jetzt werden Kooperationen im Abfüllbereich, der im ­Schweizer Markt grosse Überkapazitäten aufweist, gesucht.
Die BMS öffnet viele Türen
Das Bildungsmodell erlaubt es den Lernenden, während oder nach ihrer Ausbildung die Berufsmittelschule zu besuchen. Ein Schritt hin zu fast unbegrenzten Berufsmöglichkeiten
Neuenburg – Herz der Käsewelt
In diesem Herbst werden die fast schon traditionellen Swiss Cheese Awards in Neuenburg übergeben. Die Veranstalter erwarten, dass die Jury rund 500 Käseproben zu bewerten haben wird.
Metalldetektor mit ruhigem Lauf
Tunnel-Metalldetektoren müssen konstant und zuverlässig arbeiten. Eine vereinfachte Bandführung erlaubt es, sie ruhiger und gleichzeitig verschleissärmer einsetzen zu können.
Ozon-Sterilisation für die Abfüllung
Die Ozon-Sterilisation der Becher und Abdeckfolie für Abfüllmaschinen in der Molkerei- und der Getränkeindustrie bietet gegenüber konventionellen Verfahren die Keimfreiheit des verpackten Endprodukts zum halben Preis.
Brauereiabwasser als Energiespender
Dass Bier ein gehaltvoller Energielieferant ist, haben bereits braukundige Mönche im Mittelalter erkannt. Dass Brauereiabwasser als Energiespender genutzt werden kann, ist bis heute weniger bekannt.
Die Benennung ist nicht geregelt
Wird die Bezeichnung AOC oder AOP nur im französischsprachigen Teil oder in der ganzen Schweiz verwendet? Es muss eine Entscheidung getroffen werden, um die Verständigung zu vereinfachen.
Noch nie so viel Butter am Lager
Die Butterlager platzen aus ihren Nähten. Noch nie lagerte mehr Butter darin. Eine Entlastungsaktion der BO Milch bringt etwas Entspannung. Hoffnung bietet auch die globale Entwicklung des Milchmarktes.
Roboter halten Einzug
Wurden Roboter ursprünglich vornehmlich fürs Grobe eingesetzt, so führen Fortschritte in verschiedenen Disziplinen von Wissenschaft und Technik dazu, dass sich ihre Anwendungsfelder heute rasant ausweiten.
Heisse Stimmung im kalten Geschäft
Seitdem die Industrie gemerkt hat, dass Kaffee nicht nur warm sein muss, tummeln sich immer mehr Anbieter auf dem kalten Kaffeemarkt. Nicht nur der Marktführer Emmi bringt neue Produkte.
«Wer Angst hat, solls nicht machen»
Er galt bei der Emmi als Produktweltenerfinder. Erich Kienle, ehemaliger Marketingleiter der Emmi, hat sich selbstständig gemacht. Jetzt lanciert der 53-Jährige eine weitere Innovation.
Abschied vom Schweizer Recht?
Nach Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips können Schweizer Lebensmittelhersteller dank Allgemeinverfügungen ihre Produkte nach EU-Recht produzieren. Wird dadurch das Schweizer Lebensmittelrecht überflüssig?
Wasser und Kapseln für die Idealfigur
Lieferanten und Kunden präsentierten an der Vitafoods ihre Neuentwicklungen wie Diätprodukte. An der Konferenz berichteten Forscher über Stoffe zur Ankurbelung des Stoffwechsels oder Verminderung der Fettaufnahme.
Die Konzentration setzt sich fort
Immer weniger Unternehmen der europäischen Süsswarenwirtschaft teilen den Umsatz untereinander auf. Am weitesten ist die Konzentration bei ­Kaugummi fortgeschritten. Vielfältig präsentiert sich der Schokoladenmarkt.
Wo das Pulver für China herkommt
Seit November 2009 wird im neuen Milchpulverwerk von Hochdorf in ­Sulgen produziert, seit März auch Kindernährmittel. Bis jetzt trocknete die 56 Millionen Franken teure Anlage schon 2000 Tonnen Milchpulver
Die Konzentration setzt sich fort
Immer weniger Unternehmen der europäischen Süsswarenwirtschaft teilen den Umsatz untereinander auf. Am weitesten ist die Konzentration bei ­Kaugummi fortgeschritten. Vielfältig präsentiert sich der Schokoladenmarkt.
Die Umsetzung beginnt im Kopf
Erfolgreiche Projekte brauchen einen Verantwortlichen, der ihnen Leben einhaucht und Sympathien für das Projekt bei allen Beteiligten schafft. Nur so ist nachhaltiges Engagement des Projektteams zu erwarten.
Wo das Pulver für China herkommt
Seit November 2009 wird im neuen Milchpulverwerk von Hochdorf in ­Sulgen produziert, seit März auch Kindernährmittel. Bis jetzt trocknete die 56 Millionen Franken teure Anlage schon 2000 Tonnen Milchpulver.
Drehscheibe für Neues und Wichtiges
Dank einer Plattform für die Lebensmittelsicherheit soll die Milchprodukt­branche die Sicherheit ihrer Produkte belegen und die Akzeptanz von Schweizer Rohmilchkäse sichern. Neue Fragestellungen werden angegangen.
Zwei auf der Jagd nach dem Titel
Am ersten Maiwochenende fand in der Region Frankfurt am Main der ­internationale Leistungswettbewerb der Fleischerjugend statt. Die ­Schweizer Delegation hatte sich zum Ziel gesetzt, den Titel zu verteidigen.
Wie das Grollen eines herumirrenden Bärs…
Replik von Manuel Fischer, alt Alimenta-Redaktor, auf Valentin Oehens «Esst mehr Butter und Käse!»
Die Ansichten des Peter Brabeck
Während in der Schweiz über Leitungs- und Mineralwasser diskutiert wird, drohen in vielen Regionen des Globus das Grundwasser und mit ihm die Nahrungsmittel auszugehen. So sieht es der Nestlé-Präsident.
Schweizer Käse im Euro-Gegenwind
Der ungünstige Währungskurs setzt Schweizer Käseexporteure trotz ­positiven Konkjunkturzeichen unter Druck. Die Preiserhöhungen traten kürzlich in Kraft, was prompt Auslistungen nach sich zog.
Die Krux mit den Kleinstteilchen
Wenn die Technologie der Zukunft in der Gegenwart angelangt ist, ergeben sich Probleme. Die Akzeptanz in Einsatzgebieten wie den Nahrungsmitteln ist hierzulande gering. Aber sie birgt auch ein riesiges Potenzial.
Dem Vertrauensverlust vorbeugen
Negativschlagzeilen bestimmen das Image der Lebensmittelindustrie. Vertrauensverlust ist die Folge. Neben perfektem vorausschauendem Krisenmanagement kann das Motto nur heissen: Tue Gutes und sprich darüber.
Genaue Bilanz ermöglicht das Sparen
Für ein optimiertes Wassermanagement in einem Brauereibetrieb müssen nicht allein Zufuhr und Abfuhr unter die Lupe genommen werden. Ebenso wichtig ist es, die verschiedenen Abwasserqualitäten zu erfassen.
Optimieren von Prozessen
Prozesse optimieren, Hitze wieder verwerten und unnötiges Heizen von Anlageteilen zu vermeiden. Dies sind die zentralen Etappen der Energie­effizienz. Das grösste Potenzial liegt jedoch in der Erneuerung von Anlagen.
Mit Hightech zum normierten Fisch
Schottlands grösster Forellenverarbeitungsbetrieb Dawnfresh Seafood Ltd. will den perfekten Normfisch erschaffen. Dieser soll dank einheitlicher Grösse und Gewicht und guter Fleischqualität die Verarbeitung optimieren.
Was bleibt vom Schweizer Recht?
Ab Juli 2010 ist auf vom Bund bewilligten Lebensmitteln das schweizerische Recht nicht mehr anwendbar. Das Cassis-de-Dijon-Prinzip enthält aber Ausnahmen, wo unser Lebensmittelrecht weiterhin von Bedeutung ist.
38 Lernende haben den Abschluss
An der Schlussfeier am BBZN Milchwirtschaft feierten 38 Lernende den ­Abschluss ihres Ausbildungsgangs. 15 Schüler erreichten die Zulassung zur höheren Fachprüfung (Meisterprüfung), 15 diejenige zur Berufsprüfung.
Erfahrungen eines Kandidaten
Rolf Weber hat zuerst Koch gelernt, dann Bäcker-Konditor. Im Rahmen des Qualifikationsverfahrens hat er beide Prüfungen abgelegt und kann sie bestens miteinander vergleichen
Eine Marke setzt «frische» Massstäbe
Länderspezifische Angebote und strikte Prozesse machen den Erfolg der Schweizer Eisberg-Gruppe aus. Doch auch Europas führender Hersteller von Salat-Convenience muss sich laufend perfektionieren.
«Wir sind konkurrenzfähig»
Der Schweizerische Verband der Bäcker- und Konditorenmeister kann sein 125-jähriges Bestehen feiern. Der Präsident Kaspar Sutter nimmt Stellung zum Umfeld der Bäckereien.
Früchte der Umstrukturierung ernten
Nach Jahren der Turbulenzen mit Übernahmen, Betriebsschliessungen und der Neuausrichtung kehrt Ruhe in das Getränkeunternehmen Ramseier AG ein. Gerade rechtzeitig zur Feier des 100. Geburtstages.
Migrationsrisiko lässt sich einschätzen
Die Kombination Lebensmittel und Verpackung steht vermehrt im Fokus des Interesses. Die mögliche Problematik wurde bisher untergeordnet be­han­delt – eine Vernachlässigung, die weder zeitgemäss noch tolerierbar ist.
Mehr Sicherheit mit Nanosilber
Nanoskalige Silberpartikel können für lange Zeit Schutz vor Mikroorganismen bieten. Für die Lebensmittelindustrie sind viele Einsatzmöglichkeiten wie Verpackungen oder Arbeitsgeräte mit Nanosilber entwickelt worden.
Nur widerwillig zugestimmt
Für Milch, die zu Produkten der weissen Linie verarbeitet wird, hat die Branchenorganisation Milch den Richtpreis um 3 Rappen erhöht. Dies war nur möglich, weil die Grossverteiler zusagten, ihre Preise anzuheben.
Auf Exkursion ims Allgäu
Die Milchtechnologen des 3. Lehrjahres am BBZN Sursee unternahmen Mitte Mai eine Exkursion ins Allgäu. Eckpunkte der zweitägigen Tour waren die Besichtigung des Allgäuer Brauhauses und des Käsewerks St. Mang.
Monokultur in der Glacétruhe
Adrian Krebs über die Geschmackslosigkeit in der Kühltruhe und die monotone Glacekultur.
Sehnsuchtsmantel liegt über dem Essen
Fertigkost und Schnellimbissketten verlieren an Wertschätzung, die ­Zukunft gehört der bewussten Ernährung. Der Consumer Value Monitor ­belegt empirisch fundiert den Wertewandel beim Essen.
Das angespannte Verhältnis zum Handel
Wenn sich die Detailhandelslandschaft verändert, verändert sich auch die Herstellerseite. Der Konzentrationsprozess auf beiden Seiten ist noch lange nicht abgeschlossen.
«Wertevernichtung wäre nicht nötig»
Hersteller aus der Lebensmittelwirtschaft sind im Spannungsfeld zwischen Preissenkungen und der Konzentration ihrer Abnehmer. Vier Exponenten nehmen Stellung.
Klosterdorf plant Regionalmolkerei
Im Jahr 2008 lancierte der Regional-Entwicklungsverband Einsiedeln ein vom Bund unterstütztes, branchenübergreifendes Projekt zur Milchver­arbeitung. Ziel ist es, das Vermarktungspotenzial der Region zu nützen.
Die Globalisierung spart Wasser
Das Regeln von Angebot und Nachfrage ist bei Wasser nicht mehr nur das Problem eines bestimmten Einzugsgebietes; der Umgang mit den Wasserressourcen ist vielmehr zu einer weltweiten Herausforderung geworden.
Fähiger Nachwuchs ist bereit
Ende Juni feierten 32 Milchtechnologen und 6 Milchpraktiker, die den ­theoretischen Teil ihrer Ausbildung am Berufsbildungszentrum in Wil SG ab­solvierten, den Abschluss ihrer Lehre beziehungsweise Attestausbildung.
«Heute ist ein Erfolgstag»
An der diesjährigen Lehrabschlussfeier am BBZN Milchwirtschaft in Sursee konnten 21 Milchtechnologen/-innen mit dem Fähigkeitszeugnis sowie vier Milchpraktiker mit dem Berufsattest ausgezeichnet werden.
Sich als Teil der Unternehmung sehen
36 von 45 Milchtechnologen und Milchpraktikern der Berufsfachschule Emmental haben die Lehrabschlussprüfung bestanden. Die Feier der Erfolgreichen fand in Affoltern statt.
Instrumente zur Prozesssteuerung
Mitarbeiter der Hes-so und Partner der Industrie untersuchen neue ­Möglichkeiten der Prozesssteuerung für Kartoffelprodukte. Die ­Eigenschaften der Rohstoffe haben einen grossen Einfluss darauf.
Schweizer Bio hat Exportpotenzial
Schweizer Bioproduzenten visieren zunehmend ausländische Märkte an. Obwohl der Einstieg eine Herausforderung ist, gelingt der Schritt über die Grenze immer häufiger.
Tröpfchen, die für Stabilität sorgen
Kleinere Tropfen verändern die Eigenschaften von Emulsionen. Nano­emulsionen können für eine bessere Stabilität sorgen und werden zur Fettreduktion oder Erhöhung der Bioverfügbarkeit von Inhaltsstoffen eingesetzt.
Extrudieren ist Reaktionskinetik
Extruder bearbeiten Rohstoffe effizienter als viele andere Verfahren. Um die erwünschten Veränderungen zu erreichen, müssen Biopolymere durch Wärme und Scherkräfte aufgeschmolzen werden.
Wertschöpfung durch Extrusion
Extrusion dient in der Lebensmittelindustrie als Veredlungsprozess für kohlenhydrat- und proteinbasierte Rohmaterialien. Im Bereich der kohlenhydratdbasierten Rohmaterialien hat Stärke den weitaus grössten Anteil.
Plädoyer für mehr Selbstversorgung
Wenn Fleisch produziert werden soll, dann soll wenigstens der Schlachtkörper besser genutzt werden. Niels Jungbluth, Experte für Ökobilanzen, fordert zudem Selbstversorgung im Fleischsektor – inklusive Futtermittel.
Gesund und gleichzeitig cremig
Am IDF-Symposium in Norwegen informierten sich Fachleute aus der ­Industrie und Forschung über aktuelle Themen im Bereich der Sauermilchproduktherstellung und über die Mikrostruktur von Milchprodukten.
Verkäsungszulage ist unter Druck
Dem Bund fehlt es an Geld, um die Zulage für verkäste Milch weiterhin auf 15 Rappen zu belassen. Deshalb soll sie im Herbst auf 12 Rappen sinken. Und der Bund kündigt gleich eine weitere Reduktion an.
Diese Projektarbeiten fielen auf
Während der Fachschule 1 und 2 haben die Absolventen je eine Projekt­arbeit zu verfassen. Die meisten Projektvorschläge wurden in diesem Jahr von Betrieben aus der Praxis eingereicht.
Die wacklige Liebe der Medien zur Scholle
Die drei Kühe mitten in Zürich und im Sommerloch wurden erhöhrt. Aber nicht immer meint Adrian Krebs.
Kick für Festen ohne Resten
90 Prozent des Abfalls bei Veranstaltungen stammen vom Catering. Ein Wettbewerb suchte nach Lösungen, um Essen ohne Verpackungsorgie anzubieten. Die Branche sucht Auswege aus dem Littering.
«Gesetze brauchen Fakten als Basis»
ETH-Professor Erich Windhab befasst sich eingehend mit verfahrens­technischen Fragen der Nanotechnologie. Für ihn ist eine gesetzliche ­Regelung erst möglich, wenn die Wissenschaft mehr weiss.
Französischkenntnisse sind gefragt
Sprachkenntnisse sind nützlich, sowohl im Privat- als auch im Berufsleben. Aber wann werden die Sprachkenntnisse im Berufsleben benötigt? Welche Sprachen sind wichtig und wann ist der beste Zeitpunkt, diese zu lernen?
Tradition mit wissenschaftlicher Lücke
An der ETH Zürich wurden traditionell hergestellte Starterkulturen, welche zur Herstellung von Rohmilchquark verwendet werden, auf ihre Entwicklung und Zusammensetzung untersucht.
Potenzial der «-omics»-Technologien
«-omics»-Technologien in Verbindung mit Bioinformatik ermöglichen einen ganzheitlichen Blick in biologische Systeme. Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux nutzt dies in der Milch- und Käseforschung.
Sicherheit trotz Holz, Glas oder Metall
«Das Gute daran ist das Gute darin.» Der Werbeslogan eines grossen ­Konservenherstellers gilt sicher nicht, wenn Fremdkörper im Produkt den Genuss von Lebensmitteln verderben.
In friedlicher Koexistenz…
… können AOC/IGP-Produkte nebeneinander bestehen. Die Verhandlungen über den gegenseitigen Schutz von Ursprungsbezeichnungen zwischen der Schweiz und der EU sind abschlussreif.
Die unklaren Wege des Milchflusses
Obwohl die Produktionsfreigaben bei Emmentaler und Appenzeller seit August sehr tief sind, scheint «Einschränkungsmilch» platziert zu sein. Die Dunkelziffer, die in Grosslochkäse fliesst, ist nicht bekannt.
Die Krux der Nachhaltigkeit
Ein Vollwertmenu nach allen Regeln der Kunst zusammenzustellen, ist nicht einfach. Denn Ökolabels alleine geben oft zu wenig Auskunft darüber, wie nachhaltig ein Produkt wirklich gewachsen ist und hergestellt wurde.
Lernende erhalten Sicherheitskoffer
Arbeitssicherheit beginnt mit dem fachgerechten Transport der Utensilien. Ein neu konzipierter Koffer soll den Lernenden der Fleischbranche, die nun ihre Ausbildung begonnen haben, helfen, diese Aufgabe einfach zu lösen.
Das Geheimnis des Nachfrageverlaufs
Der Zeitpunkt, wann Kunden welche Warengruppen nachfragen, ist für das Supply Chain Management entscheidend. Der Händler Seven-Eleven in Japan kennt die Nachfragespitzen und richtet die Logistik danach – mit Erfolg.
Ein Schritt Richtung Asien
Die Nordostmilch will mit «Swissmooh» in Asien neue Absatzkanäle für Schweizer Käse erschliessen. Auch die Produkte, die dort abgesetzt werden sollen, werden neu entwickelt.
Molkerei Frenkendorf Totgesagte leben länger
Seit Jahren steht es schlecht um die Regio Molkerei in Frenkendorf. Nach zweimaliger Nachlassstundung wurde im Juni die Produktion eingestellt, aber der Konkurs wurde aufgeschoben. Vielleicht geht es aber wieder weiter.
Neuausrichtigung ist unumgänglich
Die Niederlande sind international führend in der Produktion von unter Glas wachsendem Gemüse. Wirtschaftliche Probleme führten jedoch dazu, dass sich der Sektor neu ausrichten müsse, sagen Bankenanalysten.
Lobbying bei der Gesellschaft
Gegenüber Nanotechnologie in Lebensmitteln ist die Bevölkerung skeptisch. Nanotech-Experte Christoph Meili ist überzeugt, dass sich dies mit mehr Transparenz und klarerer Kommunikation verbessern liesse.
Herbstevent für die Logistiker
Die nationale Logistikbranche trifft sich Mitte September in Bern zur Easyfairs. Aussteller aus den unterschiedlichsten Sparten rund um den Material- und Warenfluss werden erwartet.
Innovationen dank Proteomics
Mit Proteomics-Methoden werden die Proteine von Lebensmitteln erforscht. An der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux wird so die Milchfettkügelchenhülle und die Aromabildung in Käse untersucht.
Hände weg vom Fleisch
Fleischproduktion zerstört Urwälder, setzt Methan, CO2 und Lachgas frei und verbraucht viel zu viel Ressourcen. Ist Fleisch «böse»? Die Proviande will der Frage auf den Grund gehen.
«Der Juror testet ein Eingabegerät»
Der Countdown zu den nächsten Swiss Cheese Awards läuft. Bis jetzt sind 400 Käse gelistet. Der Chef der Jury, Franz Birchler, ist gespannt auf eine technische Neuheit, mit der die Auswertung schneller gemacht wird.
Die Käserei wird modernisiert

Die Sache mit dem Fleisch
Obwohl er selbst keine «Koteletten-freie» Küche unterhält plädiert Adrian Krebs für mehr Vielfalt im vegetarischen Kochbuch.
Die Preisspirale dreht weiter aufwärts
Im Ausland wird Schweizer Käse im Herbst erneut teurer. Zum ersten Mal gilt dies auch für exportierte Molkereiprodukte. Macht der Handel mit, war die grosse Frage an der InterMopro.
«Geschichten sind wichtig»
Die Vielfalt der Schweizer Käselandschaft ist schier unendlich. Bis vor kurzem fehlte ein Buch, in dem sie in Text und Bild festgehalten wurde – ein Umstand, der sich ändern musste. Mit «Schweizer Käse» haben Fotograf Fabian Scheffold und Autor Dominik Flammer im letzten Jahr ein Werk ­geschaffen, das diesen Überblick gibt. An der Verleihung der Swiss Cheese Awards in Neuenburg feiern sie ihre zweite Vernissage.
Noch nie so viele Anmeldungen
Bevor Ende der kommenden Woche die Swiss Cheese Awards zum siebten Mal eröffnet werden, steht eines fest; so viele Käse hatte die Jury noch nie zu bewerten. Weit über 600 Anmeldungen sind eingegangen.
Vom Direktor zum Epicier
Was treibt einen Tetra-Pak-Manager an, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, dort mit seinem Geschäftsmodell Förderpreise für Wirtschaft ein­zu­heimsen und zu seiner Kundschaft den französischen Präsidenten zu zählen?
Mehr als nur Schaum schlagen
Mikrobrauereien beleben die Biervielfalt in der Schweiz. Tradition, Regionalität, Authentizität und Originalität – auch «Unser Bier» in Basel hat damit nachhaltig Erfolg.
Freud und Leid von Studenten
Das Studium der Lebensmittelwissenschaften an der ETH ist vielfältig, neben lebensmittelwissenschaftlichen Fächern gibt es viele Grundlagen­fächer. Zudem kann man sich in verschiedenen Vereinen engagieren.
Vielfältiges Studium dank Modulen
Im Herbst schliessen die ersten Studierenden das Studium «Food Science and Management» an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft ab. Drei Absolventen äussern sich zum neu gestalteten Studiengang.
Der Käse liess sich feiern
Die siebente Ausgabe des Swiss Cheese Awards ist Geschichte. Das Käsefest in Neuenburg mit einer Rekordzahl von Käse gelang. Davon sind ­Organisatoren, Teilnehmer und Besucher überzeugt.
Champion mit seinem Gruyère
Philippe Dénervaud aus Villarimboud produziert den Käse der Käse. Mit seinem Gruyère AOC hat er in Neuenburg den Titel «Swiss Champion» gewonnen – nicht sein erster Erfolg in diesem Jahr.
Der Bund animiert zum Stromsparen
Im letzten Frühling hat der Bund erstmals eine «wettbewerbliche Ausschreibung» gestartet, die sich an den Industrie- und Dienstleistungsbereich wendet. Beleuchtungsprojekte sind besonders gut vertreten.
Das Lichterlebnis führt zur Ware hin
Licht hat in der Verkaufspsychologie eine strategische Dimension. Es soll die Kunden anziehen, Emotionen wecken und so die Ware zum «Objekt der Begierde» machen. Gleichzeitig sparen moderne Anlagen Strom.
Für das Zuwenig und gegen das Zuviel
Der Nestlé-Ernährungspreis 2010 wurde in drei Kategorien verliehen. Die prämierten Arbeiten zeigen vielversprechende Ansätze zur Verbesserung einer ausgewogenen Nahrungsmittelversorgung in der Schweiz auf.
So wenig Regulierung als möglich
Der Tag der Nahrungsmittel-Industrie stand im Zeichen der staatlichen ­Regulierung. Anhand eines Potpourris von Themen wurde aufzuzeigen versucht, dass die Unternehmen möglichst wenig Einmischung wünschen.
Wie viel Staat darf es sein?
Hat die Schweizer Lebensmittelwirtschaft genug Spielraum für Innova­tio­nen, oder wird sie durch staatliche Hürden behindert? Wo soll der Gesetz­geber weniger stark eingreifen? Exponenten der Nahrungsmittel-Industrie geben anlässlich des Tages der Schweizer Nahrungsmittelwirtschaft ­Auskunft darüber, wo die staatliche Regulierung zu stark eingreift.
Was Senioren zu essen wünschen
Senioren haben andere Anforderungen an Lebensmittel als jüngere Leute. Aufgrund der demografischen Entwicklung lohnt es sich immer mehr, Produkte für diese Zielgruppe anzubieten. Doch was sind deren Ansprüche?
Neue Berufsleute made in Zollikofen
An der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft (SHL) haben zwanzig Diplomanden den Studiengang Food Science & Management mit dem Bachelordiplom in Lebensmitteltechnologie abgeschlossen.
Milchbauern in die Verantwortung nehmen

Swiss Cheese Awards Le fromage en fête
Les Swiss Cheese Awards sont désormais passés. La fête du fromage à Neuchâtel a battu le record du nombre de fromages. Les organisateurs, les participants ainsi que les visiteurs ont pu en être convaincus.
Mit Intelligenz ins Kartoffellager
Kartoffeln einlagern will gelernt sein. Die Knollen, so profan sie aussehen, so anspruchsvoll sind sie in ihrer Behandlung. Dies stellt Know-how an die Steuerungstechnologie der Einlagerung.
Der Dialog mit der Maschine wird fliessender
Die Steuerungstechnik gilt als einer der Innovationstreiber im ­Maschinenbau. Auch die Lebensmittelindustrie kann davon profitieren, hat sie doch einen hohen Automatisierungsgrad.
Der Durchbruch ist in Griffweite
Wenn alles nach Plan läuft, werden die Butterlager ab Ende Oktober um ­gegen 2000 Tonnen erleichtert. Viele Zeichen deuten darauf hin, dass endlich eine Lösung gefunden wurde, den Markt längerfristig ins Lot zu bringen.
Von Duftmarketing bis Kaffee
Am Bachelor-Kolloquium des Studiengangs Food Science & Management wurden den interessierten Fachleuten vielfältige Abschlussarbeiten mit Themen wie «Duftmarketing» und «Wirtschaftsfaktor Kaffee» präsentiert.
Pflichten werden präziser formuliert
Am 1. Dezember tritt die Verordnung über den Tierschutz beim Schlachten in Kraft. Die überarbeiteten Vorgaben stellen sicher, dass Tiere in der Schweiz möglichst schonend geschlachtet werden.
Problemzucker Laktose
Tiefe Laktosegehalte konnten in Produkten wie Frischkäse und Joghurt bisher nicht genau bestimmt werden. Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux hat eine Methode entwickelt, die dies nun ermöglicht.
Wenn Milch Bauchschmerzen verursacht
Laktoseintoleranz ist eine durch genetische Faktoren oder eine Schädigung der Darmschleimhaut verursachte Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker. Die Therapie besteht in der individuellen Anpassung der Laktoseaufnahme.
Lebensmittel wünschen sich ein gutes Klima

Das kleinste Kassensystem seiner Klasse

Präzision und Produktivität vereint

Modularlösungen für die Etikettiertechnik

Auf der Suche nach dem Konsens
Die Strategie «Preis vor Menge» verursacht tiefe Produktionsfreigaben, aber nur für die Mitglieder der Sortenorganisation. Ausgetretene können voll produzieren. Die Organisation steht vor einer Zerreissprobe.
Marketingeinsatz im Simulator
16 Studierende im Studiengang Food Science & Management der SHL übten in einem Planspielseminar die Rolle von Marketingverantwortlichen und ­erhielten Einblicke in die Lebensmitteltradition der Emilia-Romagna.
Das Ende der Quote naht
Wenn die deutsche Milchindustrie einen Milchpreis von mehr als 30 Cent zahlt, ist dies das Signal zu Mehrproduktion. So tönt es aus einer der grössten ­Molkereien Deutschlands. Ist die Milchschwemme 2015 vorprogrammiert?
Das Summen der Konsumenten
Zwei führende Anbieter zeigen mit ihren Kampagnen, wie «Word of Mouth»-Marketing in der Schweiz erfolgreich praktiziert wird. Buzzer und Die Insider sorgen dafür, dass Produkte von Maggi und Danone in aller Munde sind.
Risk-Management ist eine Daueraufgabe
Belastete Lebensmittel gefährden nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Image des Erzeugers. Werden Verunreinigungen festgestellt, ähnelt die Ursachenforschung häufig der Arbeit von Detektiven.
Wenn Lebensmittel krank machen
1 bis 2% der Menschen leiden unter Allergien, bei Babys sind es 3 bis 7%. Und doch wird das Allergierisiko in der Bevölkerung als deutlich höher eingeschätzt. Eine Begründung: allergische Reaktionen können tödlich sein
ALP will die Stärken stärken
Die Forschungsanstalten Agroscope müssen sparen. ALP hat entschieden, drei ihrer Bereiche, darunter die Entwicklung neuer Verfahren für die Milchverarbeitung, aufzugeben. Direktor Michael Gysi erklärt, weshalb.
Im Auftrag des Bundes
Eine Forschungsanstalt, die ihre Käserei verkaufen wollte, um ihre Kosten zu senken, und ein Käsermeister, der expandieren wollte: In Uettligen haben sie sich gefunden und sind zufrieden mit dem Verlauf der Geschichte.
Natürlichkeit trifft Funktion
Zichorienwurzeln, Reis und Zuckerrüben dienen als Rohstoffe für funktionelle Stoffe für die Lebensmittelverarbeitung. Funktionell kann prebiotisch,gluten- und laktosefrei oder auch «lang anhaltende Energiequelle» heissen.
«Mentoring Days» in Hertenstein
Zum Auftakt des Master-Studienganges der Vertiefung Food and Beverage Innovation (FBI) fanden die «Mentoring Days» statt. Ziel war es, sich gegenseitig kennenzulernen sowie Erwartungen und offene Fragen kundzutun.
Musterschüler Getränkekarton
Der Getränkekarton ist seit seiner Einführung in den fünfziger Jahren im Vergleich zu anderen Verpackungsmaterialien sehr ökologisch. Trotzdem gibt es noch viel zu tun.
Gratwanderung zwischen ­Ökologie und Schutz des Inhalts
Die Achillesferse des Getränkekartons ist dessen Beschichtung. Die Haltbarkeit des Inhalts und die Umweltverträglichkeit stehen und fallen damit. Einer der grössten Milchabfüller Europas startet ein Pilotprojekt.
Ruf nach Wiederverwertung
Vier Fünftel der Schweizer möchten ihre Getränkekartons sammeln und anschliessend rezy­kliert wissen. Bislang haben sie keine Möglichkeit dazu. Bald schon könnte sich dies ändern.
Weg mit bürokratischen Hürden
Gewerbliche Metzgereien fühlen sich durch bürokratische Hindernisse schikaniert. Der Schweizerische Fleischfachverband will abhelfen und ­fordert die Beseitigung von «bürokratischem Unfug».
Reduktion von Energie und CO2
Ende Oktober fand die Wädenswiler Lebensmitteltagung zum Thema ­«Qualitätsziel: Produktivität und Nachhaltigkeit» statt. Präsentiert wurden Erfahrungsberichte und Projekte aus der Industrie und von Hochschulen.
Sicherheit mit oder trotz GVO?
Immer öfter kommen Lebensmittel auf den Markt, deren Rohstoffe ­gentechnisch verändert wurden. Gibt es gesicherte Erkenntnisse darüber, wie gefährlich sie sein können? Was können Lebensmittelhersteller tun?
Verkäsungszulage muss bleiben
Für Fromarte ist klar, dass die Verkäsungszulage nicht gekürzt werden darf. Jacques Gygax will zudem ein Ende der Ungleichbehandlung der Landwirtschaft gegenüber dem Gewerbe erreichen.
Auf dem Höhepunkt der Ausbildung
Den Titel «Diplomierter Milchtechnologe» tragen seit letztem Freitag zehn Männer mehr. Ihnen wurden die dazu nötigen Diplome in Weinfelden überreicht.
Backhefe unter der Lupe
Wer denkt, im Handel erhältliche Backhefe bestehe nur aus Hefezellen,irrt sich. Neben den Hefen (Saccharomyces cerevisiae) sind Milchsäurebakterien enthalten, welche zum typischen Brotaroma beitragen.
Die Vielfalt nimmt zu
Die Absolventen eines Bachelorstudiengangs können im Lebensmittel­bereich aus einem vielfältigen Angebot an Weiterbildungen auswählen. Denn oft stellt sich die Frage nach dem «Wie weiter» mitten im Berufsalltag.
Lernen und Netzwerke aufbauen in einem
Zurzeit läuft an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft (ZHAW) der zweite Fern­lernkurs «Lebensmittelrecht», der mit einem Certificate of ­Advanced Studies (CAS) ­abgeschlossen werden kann. Nicht nur der grosse Andrang zeigt, dass diese Weiterbildung sehr beliebt ist, sondern auch die Aussagen von Absolventen des ersten Kurses.
Gebrauchtmaschinen sind gefragt
Lebensmittel reisen um die ganze Welt. Aber auch ihre Erzeuger und Verpacker, die Lebensmittelmaschinen, sind mobil. Das Geschäft mit Secondhand-Maschinen floriert.
Vereinbarung gegen Imitate
Wechselkurs und Fälschungen sind Dauerbaustellen des Emmentalers AOC. Mit einer Vereinbarung will man ein für alle Mal das Imitatproblem in den Griff bekommen.
Segmentierung auch für Sammelrahm
Cremo will das Überschussprodukt Rahm auch auf gewerblicher Stufe ­segmentieren. So könne im Export ein kontinuierliches Angebot geschaffen werden. Die Käser sind erstaunt: Damit solle der Preis gedrückt werden.
Diskussion über das Edelweiss
Die Exponenten des Ernährungssektors haben sich innerhalb kurzer Zeit auf eine gemeinsame Strategie geeinigt. Kurz vor der Ratifizierung des ­Papiers sind Punkte aufgetaucht, die diskussionswürdig erscheinen.
Toxinnachweis entwickelt
Staphylokokken können Lebensmittelvergiftungen verursachen. Eine an der Fachhochschule HES-SO Wallis entwickelte Methode kann nachweisen, ob eine Probe enterotoxinbildende Staphylokokken enthält.
Nahrungsmittel-Industrie als Teil der Qualitätsstrategie des Bundes?

Wie beautiful ist small?

Klare Regeln mit viel Spielraum
Seit Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips sind beim Bundesamt für Gesundheit rund 60 Gesuche eingegangen. Die neue Einheit hat bisher 11 Anträge bewilligt. Erste Erfahrungen, Reaktionen und Anwendungen.
Eine Brennerei auf Goldkurs
Nicht nur Kleinbrauereien behaupten sich in der Konkurrenz der inter­na­tionalen Konzerne. Auch kleingewerbliche Brennereien finden zunehmend eine Käuferschaft mit Qualität, Sortimentsvielfalt und Regionalität.
Vom Abfallsünder zum Vorzeigeobjekt
Werden Lebensmittelverpackungen mittels schonender Ressourcen­gewinnung hergestellt und sind sie zudem rezyklierbar, können Nahrungsmittelproduzenten mit dem Attribut «nachhaltig» trumpfen.
Einsatz für mehr Sicherheit
Roger Stephan heisst der Preisträger, der den diesjährigen Werder-Preis entgegennehmen durfte. Das wichtigste Studienobjekt des Veterinär­mediziners und Professors sind krankmachende Keime in Lebensmitteln.
Suva-Prämien sinken erneut
Zum vierten Mal in Folge reduziert die Suva die Prämien in der Berufs­unfallversicherung. Davon profitieren auch die Betriebe der Nahrungs­mittel­industrie. Dort sinken die Prämien durchschnittlich um 5,1%.
Die vielen Facetten der Berufslehre
Am BBZN Milchwirtschaft konnten sich die Milchtechnologen des dritten Lehrjahres, Eltern und Berufsbildner über das Qualifikationsverfahren orientieren. Karriereplanung und Weiterbildung wurden ebenfalls angesprochen.
«Ich laufe mit offenen Augen durchs Leben»
Miriam Blocher, Chefin des Basler Läckerli Huus, setzt auf Schweizer ­Tradition und Innovation. Für die Gewinnerin des «Idee Suisse Awards» bedeutet die Entwicklung neuer Produkte und Vertriebswege harte Arbeit.
Die Möglichkeiten sind noch nicht ausgeschöpft
Die Filtration hat die Milchverarbeitung verändert. Neue Produkte, ­verlängerte Haltbarkeiten oder schonendere Verarbeitungen können ­realisiert werden. Es gebe aber dennoch Nachholbedarf.
Kluge Symbiose vor der Nordwand
In den letzten Wochen wurden die ersten Milchprodukte in der neuen Käserei in Grindelwald hergestellt. Die zweite Käserei in der Schweiz, die mittels Mikrofiltration Käse herstellt.
Forschung wurde neu organisiert
Die Forschung für Milch- und Fleischprodukte rückt näher zusammen. Dies ist eine der Konsequenzen, die die Reorganisation an der Forschungsanstalt Agroscope ALP mit sich bringt.
Handwerk- kontra Industrieprodukte
Gourmets schwören auf Handwerkprodukte, die exklusiver als industrielle Massenprodukte seien. Aber ob sie besser schmecken, hängt von der Produktgattung ab. Alimenta vergleicht Backwaren, Wurstwaren und Glaces.
Wettkämpfe an der Bäckermesse
An der diesjährigen Fachmesse für Bäckerei-, Konditorei- und Confiserie-bedarf stehen hochkarätige Berufswettkämpfe an. Vielversprechend ist auch die Podiums­diskussion «Lebensmittelbranche im Glashaus».
Kochen mit dem Zauberkasten
Der Einfluss der Molekularküche ist in der Gastronomie zu spüren. Was ­hinter dem Begriff steht, ist jedoch oft unklar. Studierende der SHL konnten in einer Projektwoche der Welt der Espumas und Sphären näher kommen.
Guteidgenössischer Fastfood-Kompromiss

Die Suche nach dem Geschmack
Überall in der Lebensmittelindustrie wird der ursprüngliche Geschmack ­gesucht. An der FBK buhlen derzeit die Anbieter von Backmischungen und Zutaten, aber auch technischer Anlagen, um den Geschmack des Kunden.
Trends verlangen nach neuen technologischen Prozessen
In den letzten fünf Jahrzehnten hat sich die Herstellung von Backwaren stark verändert. Diese Veränderung der Produktionsstruktur verlief parallel zur dafür notwendigen technologischen und technischen Entwicklung.
Biobrot ist bei Coop der Renner
Coop setzt im Segment Brot zunehmend auf Bioqualität. Mit Erfolg. Ob der Kunde immer ganz freiwillig nach einem dieser Labelbrote greift, ist die eine Frage. Die andere, ob er auch weiss, woher die Rohstoffe stammen.
Der gute Geschmack kommt vom Sauerteig
Sauerteig hat eine lange Tradition in der Bäckereibranche. Seine Eigenschaften als Geschmackgeber sind unbestritten. Kein Wunder, wird in diesem Bereich nach neuen Lösungen geforscht.
Mit Hochleistung direkt ins Regal
Die Discounter haben nicht nur Einfluss auf die Preise. Die Lebensmittelindustrie muss dem Detailhandel heute vermehrt logistisch perfekte Gebinde liefern. Denn der Handel will Kosten sparen.
«Die Qualitätsstrategie alleine reicht nicht»
Stefan Schenk, der designierte Geschäftsleiter der Mühle Schenk, zum Strukturwandel der Schweizer Mühlen, zu Freihandel und zu «made in Switzerland».
Die Zustimmung ist da
Seitdem das Reinheitsgebot in Kraft getreten ist, rumort es in der ­Emmentaler-Branche. Jetzt ist der Durchbruch geschafft und ein Konsens mit einer Charta gefunden worden.
«Die Branche hätte sich zerfleischt»
Jürg Simon ist zuversichtlich, dass es mit dem Frieden in der Emmentaler-Gemeinschaft gut bestellt ist. Zum ersten Mal gelinge in der schweizerischen Käsewirtschaft ein innovatives Branchenprojekt.
Weiterbildung zu UHT-Milch
Nachhaltige Verpackungen oder eine möglichst rasche Bestimmung der Sterilität sind wichtige Aspekte in der Produktion von UHT-Milchprodukten. Fast noch wichtiger ist aber die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden.
Dem Geschmack verpflichtet
Staud’s und Stekovics sind zwei Namen, die das Bild der österreichischen Spezialitätenkultur prägen. Beide stehen für Eingemachtes – der eine in der Stadt, der andere auf dem Land. Und beide mit ihrer ganzen Persönlichkeit.
Sudoku auf Schweizerisch
Mit Geschmack und Tradition punkten Schweizer Schokoladehersteller. Herkunft und Fair Trade sind weitere klare Leistungsvorteile. Anlass zum Rätseln gibt die süsse Branche höchstens in der Packungsbeilage.
«Preiserhöhungen sind unumgänglich»
Emmi möchte bis in fünf Jahren die Hälfte des Umsatzes im Ausland generieren. Hindert der starke Franken den Milchverarbeiter daran? Nein, beteuert Matthias Kunz, der für das Auslandgeschäft zuständig ist.
Die islamkonforme Ernährung
Die islamkonforme Ernährung hat in der Lebensmittelindustrie an Bedeutung gewonnen. Die Auffassungen darüber, was konform ist, können unter Muslimen sehr unterschiedlich sein.
Nicht jeder soll ausbilden können
Die Ausbildung zum Milchtechnologen wird reformiert. Die Branche, die Kantone und der Bund trafen sich zur letzten Sitzung. Eine Einigung konnte nicht erzielt werden. Stolperstein war die Qualität der Ausbildung.
Die Crux mit der Soja

Wellpapperohpapiere für Obst und Gemüse

Hochauflösender Farbsensor O5C500

Siebdruckanlage setzt neue Massstäbe

Vollautomatischer Werkzeugwechsel

Käseschokolade und feste Cola
Die ISM zeigte an der Sonderschau die Top-Innovatio­nen 2011. Aus 87 eingereich­ten Produkten wurden drei Sieger erkoren. «Alimenta» suchte für Sie eine Auswahl der ­innovativsten Neuheiten heraus.
«Wir erwarten Innovationen»
Für Hansueli Loosli, Noch-Chef von Coop, sind die Chancen für Schweizer Lebensmittel auch mit Freihandel intakt. Der grösste Markenartikelanbieter der Schweiz verlangt von den Lebensmittellieferanten Innovationen.
«Wir erwarten Innovationen»
Für Hansueli Loosli, Noch-Chef von Coop, sind die Chancen für Schweizer Lebensmittel auch mit Freihandel intakt. Der grösste Markenartikelanbieter der Schweiz verlangt von den Lebensmittellieferanten Innovationen.
Schoggi und Bonbons wieder begehrter
Für Schweizer Schokolade und Zuckerwaren war das Jahr 2010 ein gutes. Die 14 inländischen Hersteller von Bonbons und anderen Zuckerwaren konnten den Verkauf ihrer Produkte um etwas mehr als sechs Prozent steigern.
Der Wunsch, Gutes zu tun
Verpackungsfolien, leere Gebinde und Tragtaschen – die Konsumentinnen und Konsumenten wollen vermehrt wissen, wie belastend dieses Material für die Umwelt ist und wie es klimafreundlich entsorgt werden kann.
Unerwünschte Wanderung von Verpackungsstoffen
Seit Lebensmittel verpackt werden, sind diese sicherer geworden. Lebensmittel­skandale, wegen Rückständen aus Verpackungen, ziehen sich aber wie ein roter Faden durch die Geschichte.
Problem der Migration bleibt
Das Thema Lebensmittelverpackungen und Migrationen kommt im Moment nicht wirklich zur Ruhe. Immer wieder werden neue Substanzen ans Tageslicht gebracht, die von der Verpackung in das Lebensmittel übergehen.
Lebensmittelindustrie ist gefordert
Der neuste Fall in der Migrationsproblematik von Lebensmittelverpackungen zeigt die Grenzen in der nach unten drehenden Preisspirale auf. Verpackungs­hersteller wollen mehr Engagement von der Lebensmittelindustrie.
«Rückstandsfreiheit versus Ökologie»
Die Problematik der aus Karton in Lebensmittel migrierenden Mineralölrückstände deckt einen Zielkonflikt zwischen hohen Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit und Anliegen des Umweltschutzes auf.
«Rückstandsfreiheit versus Ökologie»
Die Problematik der aus Karton in Lebensmittel migrierenden Mineralölrückstände deckt einen Zielkonflikt zwischen hohen Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit und Anliegen des Umweltschutzes auf.
Verfalldatum im Nanobereich
Smart Packages, die mit dem Inhalt kommunizieren können oder dem Füllgut eine längere Haltbarkeit «einhauchen», werden in der Schweiz noch zurück­haltend eingesetzt. Auch RFID-Lösungen sind für den Konsum zu teuer.
Der Markt spielt dank den Abkommen
Während mit der EU noch kein Freihandelsabkommen zustande gekommen ist, ist es mit anderen Staaten schon lange in Kraft. Zum Vorteil für die ­Verarbeitungsindustrie, wie Emmi, Hero und Narimpex sagen.
Kampf um jede Unterschrift
Mit der Emmentaler-Charta soll Ruhe in die verunsicherte Branche ein­kehren. Doch das Ringen um jede einzelne Unterschrift für die Zusage zur Charta erwies sich als zäh. Preissenkungen giessen zusätzlich Öl ins Feuer.
Kampf um jede Unterschrift
Mit der Emmentaler-Charta soll Ruhe in die verunsicherte Branche ein­kehren. Doch das Ringen um jede einzelne Unterschrift für die Zusage zur Charta erwies sich als zäh. Preissenkungen giessen zusätzlich Öl ins Feuer.
Edelstahlförderband mit Kunststoffmodulen
Die Firma Geppert-Band hat neu ein Flachförderband mit Kunststoff­modul­kette im Programm.
Federleichter neuer Drehverschluss

Der neue Drehverschluss combiCap von SIG Combibloc wiegt nur 1,85 g.


GreenPlast – die ökologische Innovation
Um die Energiebilanz von auf ­Polystyrol (PS) basierenden Ver­packungen zu verbessern, hat SwissPrimePack mit GreenPlast ein ­mehrschichtiges Folienkonzept ent­wickelt.
Sicherer Personen- und Anlagenschutz
Das Sicherheitsschaltgerät G1502S von ifm electronic mit einstellbarer Abfallverzögerung ist multifunktional mit Relaisausgängen passend für eine Vielzahl von Anwendungen.
Frontenwechsel im Emmentalerkampf
Die Mengenführung bei Emmentaler ist bis Ende April aufgehoben. Die Branche erwartet sinkende Preise und Käsereischliessungen. Lustenberger & Dürst und 16 Käsereien sind aus der Sortenorganisation ausgetreten.
Auch bei Milch ist die Hoffnung grün
n Österreich ist Heumilch der Verkaufsschlager. Nun wollen auch IP-Suisse und die Solothurner Landwirte den Anteil an Grünfutter in der Futterkrippe ausloben. Beim Branchenverband SMP ist man kritisch.
Der unverbesserliche Falschkäser
Der Benkener Käser und Käsehändler Karl Wick machte krumme Geschäfte. Damit schadete er nicht nur den Milchbauern, sondern der ganzen Branche. Und er produziert immer noch.
Innovation bringt Käse zum Blühen
Swiss Food Research unterstützt innovative Projekte im Nahrungs­mittelsektor. Eine Erfolgsgeschichte ist der Heidi-Blütenkäse. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure verhalf zum Erfolg.
Auf Noten ist wenig Verlass
Lehrabbrüche sind häufig die Folge von Über- oder Unterforderung. Der standardisierte Stellwerk-Test will den jungen Menschen helfen, noch in der Volksschule ihre Schwächen und Stärken kennenzulernen.
Packende Herausforderung
Auch die Hülle macht das Lebensmittel zum Luxus. So verkauft der englische Edelhändler Marks & Spencer Schweizer Pralinen in Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen, entwickelt von einer Packaging Managerin.
Einmal selber Schmelzkäse herstellen
Die Theorie in die Praxis rüberbringen. Dies ist das Ziel der milchwirtschaftlichen Projektwoche für ZHAW-Studenten. Das Interesse, eine ganze Reihe von Produkten selber herzustellen, ist gross.
Marketingtechnisches Lehrstück

Mehr Milch, mehr Verhandlungsmacht
In Deutschland entsteht ein neuer Milchriese: Unter dem Namen Deutsches Milchkontor (DMK) schliessen sich Humana und Nordmilch zusammen. Das sorgt unter den Produzenten für Hoffnungen, aber auch für Kritik.
Bussen, Budgets, Bagatellen
Der Grosse Rat des Kanton Bern kürzte dem kantonalen Labor das Budget um eine Million. Wo gespart werden soll, ist noch nicht klar, denn auch die Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit steigen.
Versicherer will genauere Analytik
Spätblähungen bei Käse nehmen zu und verursachen beim Versicherer ­Allianz Kosten in Millionenhöhe. Neue Analysemethoden sollen mehr ­Sicherheit geben.
Banges Warten auf die ­Preisvorgabe
In der unsicheren Situation beim Emmentaler haben viele Lieferanten nur Absichtserklärungen der Händler erhalten. Obwohl sich alle momentan ­restriktiv an die Mengenvorgaben halten, rutschen die Preise.
Kompromisslose Sicherheit
Daniel Grimm ist Geschäftsführer der Firma QOS GmbH, die sich auf Beratung für Lebensmittelsicherheit spezialisiert hat. Seine Kunden sind Lebensmittelbetriebe auf der ganzen Welt.
Nordafrika-Exporte: noch keine Gefahr
Die Exporte von Milchpulver, Schokolade, Biskuits und Babynahrung in die arabischen Länder sind derzeit nicht gefährdet. Hingegen führen die ­unsicheren politischen Verhältnisse zu administrativen Hürden.
«Preiserhöhungen sind unumgänglich»
Die Migros-Industrie müsse es mit jedem europäischen Industriebetrieb aufnehmen können – und Optimierungspotenzial gebe es trotz erfolgten Fitnessprogrammen, sagt Walter Huber, Chef der Migros-Industrie.
Wachsen in ausländischen Nischen
Trotz dem harten Schweizer Franken und trotz dem Verlust von Denner als Abnehmer steigerte Emmi im letzten Jahr Umsatz und Gewinn. Bis in fünf Jahren will Emmi die Hälfte des Umsatzes im Export erzielen.
Weniger CO2, weniger Strom – wie geht das?
Das atomare Desaster in Japan beeinflusst schon jetzt die politische Diskussion um die Stromzukunft der Schweiz. Ob mit oder ohne Atomstrom – Strom wird teurer werden. Zur bestehenden Herausforderung, CO2 zu ­reduzieren, kommt für die Lebensmittelbranche früher oder später die Herausforderung, Strom zu sparen.
Die Lebensmittelindustrie ist Grossverbraucher
Wie gehen Unternehmen der Lebensmittelindustrie mit Energie um? Einige Beispiele.
Schonender Winterschlaf für Äpfel
Mit hoher Luftfeuchtigkeit, hohem CO2-Gehalt und einer Temperatur von maximal 2 Grad Celsius in den Lagerzellen lässt sich Obst über Monate frisch halten. Eine umweltfreundliche Ammoniakkälteanlage sorgt für die Kühlung.
Swissmill will hoch hinaus
Die Getreidemühle Swissmill will in Zürich ein 118 Meter hohes, ­topmodernes Getreidesilo bauen. Grund sind mangelnde Lagerkapazität und zunehmende Vielfalt der zu lagernden Produkte.
Extra native Ölympiade
Mitte April wird Wädenswil wieder Zentrum des Schweizer Olivenölbooms. Seit zehn Jahren testet das Swiss Olive Oil Panel (SOP) jährlich rund150 Olivenöle nach ihrer sensorischen Güte.
«Philosophieren zu Tisch – mit Olivenöl»
Alois Roth aus Oberkirch (LU) führt mit seiner Familie das Spezialitätengeschäft ­Essenz GmbH. Sein Geschäftsmodell setzt auf direkte Kundenkontakte und essenzielle Diskussionen um gutes Olivenöl, Gott und die Welt.
«Wissende Kunden kaufen anders ein»
Der Tessiner Mario Piazzini ist Lebensmittelhändler mit Passion. Er importiert seit Jahren Weine und Olivenöle aus Italien und lässt Whisky in Kellern reifen. Seit zehn Jahren ist er Mitglied des Swiss Olive Oil Panels, und gibt seine reiche Erfahrung in Sensorik-Einführungskursen seinen Kunden weiter.
«Gleich lange Spiesse für Händler»
Die Emmentaler Sortenorganisation habe es den traditionellen Händlern nie erlaubt, Produktion und Handel zu integrieren, sagt Richard Gander von Lusten­berger & Dürst und will gleich lange Spiesse wie die Selbstvermarkter.
LMP als Sprungbrett in der Praxis
Seit 2008 wird am BZW Wädenswil der zweijährige Berufsschulunterricht für Lebensmittelpraktiker/innen (LMP) angeboten. In der Praxis präsentiert sich diese neue Ausbildung als eine bereichernde Herausforderung.
Zufriedenheit in Sursee
An der Generalversammlung des Vereins Ehemaliger Sursee nahmen elf Männer den Fachausweis Milchtechnologe entgegen. Die Leistungen der Fachschulabsolventen freuten auch den Prorektor des Bildungszentrums.
Eingeschränkter Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt

Immer auf dem richtigen Niveau

CheckMate 3 von PBI-Dansensor

Ein einheitliches HMI-Bedienpanel für alle

«B2B Twitterer of the Year»

Was geht uns Fukushima an?

Frisch aus dem Netz gefischt
Die neueste Internet-Studie zeigt: Die Schweizer kaufen immer häufiger ­online ein. Allerdings lieber Ferien als Forellen oder Fondue. Neben den ­beiden orangen Riesen tummeln sich im Netz vor allem kleine Fische.
Gedrucktes erwacht zum Leben
Die Smartphones revolutionieren den Werbemarkt. Mithilfe von Mobile ­Tagging kann die reale mit der virtuellen Welt des Internets verbunden ­werden. Mehr Infos zu jeder Zeit, heisst die Devise.
«Bündnerfleisch ist die Speerspitze»
Mit der Belieferung der Gastronomie wächst Micarna überproportional. Künftig will die Migros-Metzgerei auch im Export kräftig zulegen. ­Micarna-Chef Albert Baumann erklärt, wie das geht.
Asien und Südamerika im Blickfeld
Trotz starkem Franken, Anfangsschwierigkeiten im neuen Pulverturm in ­Sulgen und weniger Schoggigesetz-Geld vom Bund schreibt die Hochdorf-Gruppe wieder schwarze Zahlen. Die Firma wird zunehmend internationaler.
Occasionen drücken die Kosten
Wer eine neue Produktion aufbaut, muss nicht unbedingt das Neuste vom Neuen installieren. Denn Secondhand-Geräte sind deutlich günstiger als ein topmoderner Maschinenpark – und leisten häufig ebenso gute Dienste.
Grosse Logistik auf kleinem Raum
Auch kleinere Unternehmen können ihre Prozesskette automatisieren. ­Diese muss jedoch multifunktional genutzt werden können. Eine Metzgerei realisierte dies und wurde erst noch dafür ausgezeichnet.
Kartons sammeln lohnt sich nicht
PET-Flaschen landen kaum mehr im Müll. Getränkekartons hingegen schon. Sie zu recyceln würde sich laut einer Studie der Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz zurzeit wohl nicht lohnen.
Mehr Platz im Gruyère-Keller
Zwischen dem Herbst 2009 und dem Januar 2011 wurde ein neuer Stollen in das Molassegestein unter dem Wald von Ursy gebohrt. Mifroma vergrössert damit ihre Gruyère-Lager und hat neu Platz für 100 000 Laibe.
Käser wollen für Zulagen kämpfen
Silofreie Milch hat Zukunft. Davon ist Fromarte Direktor Jacques Gygax überzeugt und will darum für Siloverzichtszulage und Verkäsungszulage kämpfen. Das Gewerbe soll nicht weiter benachteiligt werden.
Die «Kontingen­tierung» beim Emmentaler wird ­aufgehoben
Ob der Preis für Emmentaler AOC nur noch in eine Richtung – nach unten –zeigt, wird von den Händlern entschieden werden. Die Emmentalerbranche vor der Aufhebung der Mengensteuerung.
Traysealer für kleine Chargen

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Der Niedergang der Exporte
Das einstige Flaggschiff unter der Ägide der Käseunion erlitt in den letzten Jahren einen starken Einbruch im Exportvolumen. Die (Statistik)
Emmentaler in den Publikumsmedien
Immer öfters finden die Probleme innerhalb der Emmentalerbranche den Weg in die Medien. Der letzte Beitrag der Nachrichtensendung 10vor10 vom 18. April 2011.
Die Delegierten öffnen die Schleusen
Wie erwartet haben die Delegierten die Mengensteuerung am 20. April in Luzern endgültig verabschiedet! Dem erwarteten Preiskampf soll mit Produktevariationen begegnet werden.
Ein Stück Geschichte ist zu Ende
Eine Reihe von Lebensmittelfirmen mit klingenden Namen besass die ­Molkerei Hirz. Nach dem Scheitern eines Gemeinschaftsprojektes von Emmi, Translait und Orcava wurde die Fabrik an einen Immoblienhändler verkauft.
Frenkendorf – Hirzel einfach
Frische Säfte liegen im Trend. Traktor ­produziert ausschliesslich mit ­biologischen Früchten – seit letztem Herbst in der alten Hirz-Molkerei.
Schweizer Whisky für sensible Gaumen
Hans Baumberger will mit seinem Langenthaler Whisky «Olde Deer» den Schweizer Markt aufmischen. Erste Schritte sind gemacht. Seine ­schottischen Kontrahenten wird er aber nie ernsthaft konkurrieren können.
Gesundes aus Dose und Tiefkühler
Frisch ist nicht immer die beste Wahl. Es gibt einige Argumente, die beim Gemüse für Tiefkühlkost sprechen. Und auch Konserven sind nicht nur die schlechteste Wahl.
Neue Regeln für die EU-Agrarmilliarden
Bis 2013 will die EU-Kommission eine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik über die Bühne bringen. Die Herausforderung ist die Gleiche wie in der Schweiz: mehr Transparenz und mehr Glaubwürdigkeit.
Sechs Ideen mit Zukunft
Weissweinmousse, Glühwein-Konfi, Schwarztee mit Milch: Die Studierenden der SHL Zollikofen liessen sich einiges einfallen, um im Modul «Produkteentwicklung» zu glänzen. Die Resultate klingen überaus schmackhaft.
Die Grillsaison kann beginnen
Vier Studenten der SHL entwickelten einen Kräutersprühschaum. Dieser soll die Kräuterbutter Café de Paris konkurrieren. Von der Idee bis zur betriebswirtschaftlichen Analyse entstammt alles der Feder der Studierenden.
Der Mut zum Weissraum

Blickfang im Verkaufsregal

Neue Massstäbe bei Hygienepaletten

Eine immer volle Launch-Box

Eine Maschine – zwei Erfolgsgeschichten
Für die Neue Napfmilch AG war es die Chance sich auf dem hart ­umkämpften Milchproduktmarkt zu behaupten – für die BUWA GmbH die Herausforderung eine innovative Füll- und Verschliessmaschine zu realisieren.
Dienstleistungsangebot QM FROMARTE
Die Zertifizierung nach QM FROMARTE ist ein exklusives Dienstleistungsangebot der Branchenlösung.
Giezendanner will den Gotthard für Nutzverkehr
Grosse Probleme kommen mit dem zunehmenden Güter- und Personenströmen auf die Schweiz zu. Am Podium der Messe Schüttgut, wurde darüber diskutiert.
Mit Mais und Molke schützen und packen
Die Forschung für Verpackungsmaterialien aus nachwachsenden ­Rohstoffen hat Fortschritte gemacht. Alternative Verpackungsstoffe ­basieren meistens auf ­Stärkebasis. Lösungen aus Proteinen sind jedoch in der Pipeline.
Komplex, endlos, Swissness
Das Schweizerkreuz ist omnipräsent auf Lebensmittelverpackungen, obwohl es verboten ist. Zudem ist längst nicht immer Schweiz drin, wo es draufsteht. Doch klare Vorgaben werden noch sehr lange auf sich warten lassen.
Ausdauer, Kraft und ein wenig Glück
Daniel Zürcher, Käser und angehender Masseur, hat die dritte ­Käse­­roll­meisterschaft gewonnen. In seiner Lehrzeit rollte er noch selber hundert Kilo schwere Emmentalerlaibe in den Lastwagen.
Weniger tuts häufig auch
Aus ökologischer Sicht sind Verpackungen ein notwendiges Übel. Trotz jahrelanger Optimierung sind auch heute noch Verbesserungen möglich. Die Grossverteiler analysieren derzeit ihre Sortimente auf Sparpotenzial.
Molke ist auch eine Barriere
Molke wird als funktionale Zutat in der Lebensmittelindustrie und als Tierfutter eingesetzt. Jetzt findet der biologisch abbaubare Stoff auch in der Verpackungsindustrie als Barriereschicht Verwendung.
Natürliche Rohstoffe sind nicht unbedingt ökologischer
Danone will bei den Verpackungen von Milchfrischprodukten auf nachwachsende Rohstoffe setzen. Dies ist bereits der zweite Versuch der Firma, vom Erdöl wegzukommen. Die Vorteile sind umstritten.
Wenn der Zuckerstaub explodiert
Viele Lebensmittel werden in Form von sogenanntem Schüttgut verarbeitet. Auf diese Weise können sie industriell besser verarbeitet ­werden. So entsteht aber auch Staub, und Staub kann explodieren.
Ein Schoggijob für die Konsumenten
Die Schweizer Firma MySwissChocolate hält, was der Name verspricht. Bei ihr kann der Kunde seine ganz individuelle Schokolade zusammenstellen. Ein Geschäft, das bereits nach einem Jahr weltweit floriert.
Sammeln erhöht die Rohstoffquote
Den wachsenden Metallbedarf können primäre Rohstoffe bald nicht mehr stillen. Umso wichtiger ist deren Wiederverwertung. Bei Aluminium lohnt sich dies besonders, denn der Rohstoff lässt sich fast unbegrenzt rezyklieren.
Die Branche rauft sich zusammen
Mit seltener Einigkeit beschlossen die Delegieren der BO Milch neue Regeln für die Sanierung des Milchmarktes. Fehlt noch die Allgemeinverbindlichkeit des Bundesrats, um die Trittbrettfahrer einzubinden.
Stillstand und Ratlosigkeit in Genf
Einmal mehr versucht die Welthandelsorganisation WTO die Verhandlungen über weltweite Handelsregeln zu retten. Sogar der Generaldirektor und Zweckoptimist Pascal Lamy sieht inzwischen schwarz.
Stillstand und Ratlosigkeit in Genf
Einmal mehr versucht die Welthandelsorganisation WTO die Verhandlungen über weltweite Handelsregeln zu retten. Sogar der Generaldirektor und Zweckoptimist Pascal Lamy sieht inzwischen schwarz.
Sicherheits-Lichtvorhang für Gefahrenbereich

Gleichzeitige Versiegelung auf drei Bahnen

Adleraugen für das Smartphone

Plastikkarten kostengünstig selber erstellen

Gesucht: Lehrlinge mit Ambitionen
Die Lebensmittelbranche ist auf der Suche nach guten Lehrlingen. Nach solchen, die nach der Lehre dem Beruf treu bleiben und in der Schule so fit sind, dass sie die höhere Fachprüfung in Angriff nehmen können.
Erste Absolvierende des MSc-Studiums
Seit Herbst 2009 wird an der ZHAW ein Masterstudiengang angeboten: Der Master of Science in Life Sciences ZFH setzt sich mit technischen, technologischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen auseinander.
Spanien entdeckt das Geheimnis der Azteken
In Andalusien wird hervorragende Schokolade produziert, die den Vergleich mit Schweizer Schokolade durchaus aufnehmen kann. Ein Blick hinter die Kulissen von Doña Jimena, einem Schokoladenhersteller in Alcaudete.
Volg top, Lagergemüse Flop
Der Agrarkonzern Fenaco hat im letzten Jahr den Umsatz um 0,9% auf 5,449 Milliarden Franken gesteigert. Das Unternehmensergebnis stieg um 9,8% auf 62 Millionen Franken.
Nicht «nur» ein Bäckereizulieferer
Das anhaltende Wachstum des Bäckereizulieferers Pistor verlangte ein neues Logistikzentrum. Im Sortiment wird beispielsweise jetzt auch Fleisch angeboten. Damit können weitere Branchen bedient werden.
Milderes Milchmarktklima
Ausgerichtet auf den Tessiner Markt produziert der Milchverarbeiter Lati in San Antonino Milch- und Käsespezialitäten. Die Lati-Spitze sieht noch grosses Potenzial in der Deutschschweiz und der Romandie.
Nutri 11 – Ernährung verbindet
Vom 17. bis 19. Juni findet in Grangeneuve im Kanton Freiburg die Nutri 11 statt, eine gemeinsame Grossveranstaltung zum Thema Ernährung. Die Ausstellung richtet sich an das Fachpublikum wie an die breite Öffentlichkeit.
«Unser Kunde hat bei Mehl und Milchfett keine Wahl»
Für Pistor-Chef Markus Lötscher ist klar, dass ein Freihandel der Branche mehr Vorteile als Nachteile bringen wird.
«Es kommt auf die Veredelung an»
Was Wirte aus regionalen Lebensmitteln machen, ist ausschlaggebend. Dies sagt ­Ariane Leuenberger, die die Studie mitverfasst hat.
Erlebniseinkauf mit Safran

Quinoa, das heilige Korn der Inkas
Die kleinen Körner der Quinoa-Pflanze stammen aus Südamerika und werden in Europa immer bekannter. Quinoa ist eine Abwechslung auf dem Teller und hilft der Andenbevölkerung das Einkommen zu verbessern.
Schweizer Teigwaren sind die Verlierer
Der Teigwarenverbrauch ist im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr marginal auf 76 013 Tonnen gestiegen. Während die inländischen Teigwarenhersteller g­egenüber dem Vorjahr einen Viertel weniger exportierten (total 4137 Tonnen), stieg der Import um 1,6% auf 33 494 Tonnen.
Zu schade für den Mülleimer
In den Industriestaaten verschwenden die Konsumenten viele Lebensmittel. Sie werfen so viel fort, wie in Afrika südlich der Sahara produziert wird. Auch bei den Detailhändlern ist die Verschwendung gross. Nicht so in der Schweiz.
Keine genauen Zahlen für die Schweiz

Zoff im Emmentaler Vorzeigebetrieb
Die Emmentaler Schaukäserei wäre unter dem neuen Geschäftsführer ­eigentlich auf dem Weg zur wirtschaftlichen Besserung. Doch die Milchbauern der Region wehren sich vehement für einen höheren Milchpreis.
Cremo räumt in der Käsesparte auf
Cremo hat mit der Entlassung von Walo von Mühlenen den ersten Schritt zur Neustrukturierung ihres Käsegeschäftes gemacht. Demnächst sollen Produktionsbetriebe geschlossen werden, aber auch neue entstehen.
Die Detektivarbeit am laufenden Band
Niemand liebt, wenn es beim Essen zwischen den Zähnen knirscht. ­Metalldetektoren bewähren sich im Einsatz. Neue Visualisierungssysteme entdecken nicht nur Metall. Sie geben noch ganz andere Informationen.
Detektoren geben Aufschluss über Wartung
Wo setzen Fachleute aus der Lebensmittelindustrie Detektoren ein?
Das Geschäft mit dem goldenen Öl
Die Ölmühle Florin in Muttenz bietet heute eine breite Produktepalette für den Schweizer Markt. Und will nun mit Spezialitäten und mit Service auch das nahe Ausland erobern.
Im Olymp der Regionalprodukte
Der Nidelkuchen des Murtener Bäckers Bernhard Aebersold ist Spitze. Bereits gewann er am Wettbewerb der Regionalprodukte Gold. Für Aebersold sind diese Auszeichnungen Anerkennung und Werbestrategie gleichzeitig.
Natürliche Konservierung fürs Joghurt
Wenn man Joghurt mit unbehandelten Früchten im Kühlschrank lagert, treten Hefen und Schimmelpilze auf. Eine an der ETH entwickelte Schutzkultur basierend auf Milchsäure- und Propionsäurebakterien hält dagegen.
Geld vom Bund für Berggewerbe
Der Bund unterstützt Kleinbetriebe im Berggebiet, die landwirtschaftliche Rohstoffe verarbeiten. Ausserhalb der Milch- und Käsebranche wird das ­Instrument noch wenig genutzt.
Markenartikel bleiben teurer
Coop und Migros drehen seit Monaten kräftig an der Preisschraube. ­Auf­fällig ist: Kaum ein Markenartikel wurde im Preis gesenkt. Dabei hat vor allem Coop vor ein paar Jahren genau dies angekündigt.
Achtung: der Handel schnüffelt mit
Handel und Hersteller arbeiten oft zusammen. Doch die Kooperation bei der Königsdisziplin Produktentwicklung ist immer noch dürftig. Dabei wäre mehr Kooperation ein Mittel gegen den Preisdruck.
Bella Italia zeigt sich an der Anuga
An der diesjährigen Lebensmittelmesse Anuga in Köln ist Italien Partnerland. Das Land der tausend Spezialitäten will sich im besten Licht darstellen und rührte bereits in Mailand die Werbetrommel.
Kuhmagen unter dem Mikroskop
Die Wertschöpfungskette rund um die Ernährung: Dies erlebten 11 000 Besucher des Grossanlasses Nutri 11 in Grangeneuve. Jung und alt staunte, was die Forschung alles zu bieten hatte.
Zerlegen im grossen Stil
Die Fenaco-Tochter Ernst Sutter AG hat in Bazenheid ein neues Frischfleischzentrum in Betrieb genommen. Dank modernster Technik verspricht man sich mehr Effizienz und mehr Wertschöpfung.
Vitaminschonend garen mit Vakuum
In schonend hergestellten Fertiggerichten bleiben mehr hitzeempfindliche Stoffe wie Vitamine und Aromen erhalten. Das beste Beispiel dafür sind die trendigen Sous-vide-Produkte. Wie stellt man sie her?
Sennaria Disentis Aufbruchstimmung in der Surselva
Die neue Sennaria in Disentis produziert seit Ende 2010, am 19. Juni 2011 wurde sie offiziell eingeweiht. Sie behält die Milchverarbeitung in der Region und soll auch mithelfen, den Tourismus anzukurbeln.
Auf der Sprungschanze in den Markt
Viele Milchwirtschafter fragen sich, wie sie im Markt bestehen können. Helfen neue Produkte oder nur der Eintritt in einen Detailhandelskanal? Produktinnovationen, die als Sprungschanze dienen, sind heute dünn gesät.
Die grössten Detailhändler der Welt
Der amerikanische Einzelhändler Wal Mart ist immer noch der grösste Händler der Welt. Migros und Coop folgen auf Rang 40 und 52.
Tönnies will Zur-Mühlen-Gruppe ganz übernehmen
Der deutsche Schweinefleischvermarkter Tönnies wird in den nächsten drei Jahren seine finanzielle Beteiligung an der Zur-Mühlen-Gruppe auf 100 Prozent erhöhen.
Starker Franken, schwache Exporte
Ein Euro ist mittlerweile weniger als 1.20 Franken wert. Für die Exporteure der Schweizer Lebensmittelbranche ist das Gift. Dramatisch ist die Situa­tion beim Käse, aber auch Schokolade- und Biskuithersteller leiden.
Aldi: der Liebling der Nation?
Billig ist immer noch Trumpf. Der Discounter Aldi ist laut einer Studie beliebtester Detailhändler der Schweiz. Wenigstens sind beide Grossverteiler noch immer führend beim Bekanntheitsgrad.
«Und plötzlich ist er gesellschaftsfähig»
Die Überraschung ist da. Aldi ist beliebtester Händler. Was halten Exponenten der Lebensmittelwirtschaft und des Detailhandels davon?
Fusion und Neubau für die Knolle
Die Konzentration im Kartoffel- und Gemüsegewerbe schreitet voran. Die KAB und die Geiser agro.com haben zur Terralog fusioniert und zusammen einen modernen Kartoffelverpackungsbetrieb in Rüdtligen BE eröffnet.
Richtige Verpackung hilft der Marke
Eine Marke bietet heute keine Differenzierungsgarantie mehr. Umso wichtiger wird die Verpackung als Bestandteil des Markenerlebnisses. Ein Plädoyer für eine tiefe Analyse der Marke.
Konfitüre für die Welt
Das Schweizer Traditionsunternehmen Hero feiert sein 125-Jahr-Jubiläum. Wie in den Anfangsjahren konzentriert man sich heute in der Produktion wieder auf Konfitüren. Der Erfolg gibt Hero recht.
Verarbeiterkritik an der Agrarreform
Mit der Agrarpolitik 2014 – 2017 will der Bund die Schweizer Landwirtschaft noch ökologischer und noch wettbewerbsfähiger machen. Der Tenor der Verarbeiter tönt anders: Sie befürchten eine Schwächung der Produktion.
Ein neuer Präsident für den Gruyère
Die Sortenorganisation Gruyère wurde vor vierzehn Jahren gegründet, um das AOC-Gesuch zu führen. Seit zehn Jahren trägt Gruyère das AOC-Siegel. Am 6. Juli wurde dies gefeiert, aber auch ein neuer Präsident gewählt.
Ein historischer Jahrgang
Die Berufsfachschule Langnau ist stolz auf ihre Milchtechnologen und -prak­­tiker: Alle haben die Lehrabschlussprüfung bestanden, viele mit vorzüglichem Resultat. Für solche Leute stehen in der Branche die Türen weit offen.
Wichtiges Etappenziel erreicht
Anfang Juli feierten 23 Milchtechnologen und 7 Milchpraktiker, die den Theorieteil ihrer Ausbildung am Berufsbildungszentrum Wil SG absolviert hatten, den Abschluss ihrer Lehre beziehungsweise Attestausbildung.
Gemeinsame Abschlussfeier
Erstmals feierten die Absolventen der Berufsfachschulen und der ­Lehrgänge der Höheren Berufsbildung des BBZN Milchwirtschaft in Sursee gemeinsam ihren Abschluss.
Juristisches Hickhack im Milchmarkt
Nachdem gegen die BO-Milch-Beschlüsse geklagt wurde, befassen sich die Juristen mit dem Streit um Mehrmengenabgaben. Der BO-Milch-Vorstand will die Beschlüsse durchsetzen, der Bundesrat soll den Weg freiräumen.
Butter statt Palmöl: Ein frommer Wunsch
Backwarenhersteller sollen mehr Butter statt Palmöl verwenden, forderte die Branchenorganisation Milch vor einem guten halben Jahr. Doch das Projekt «Butter statt Palmöl» wurde eingestellt.
Neubau in der «Drei-Käse-Zone»
Die neue Käserei in Heitenried wird in Kürze den Betrieb aufnehmen. Ihr Vorteil: Sie steht in der AOC-Zone des Gruyère, des Vacherin und des Emmentalers. Und sie dient als Käselager.
Aus Molke rentabel Biogas produzieren
Die Weiterverwertung von Molke und Ultrafiltrations-Permeat ist wegen steigender Transportkosten und sinkenden Preisen oft nicht rentabel. Eine gute Alternative zur Nutzung bietet die Biogasproduktion.
Vakuumkühlung erobert Bäckereien
Moderne Technologien haben nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern können auch Produkte sensorisch verbessern. So erlebt seit wenigen Jahren die Vakuumkühlung von Backwaren ein Comeback.
Online-Brainstorming für neue Produkte
Immer mehr Nahrungsmittelfirmen setzen auf Open Innovation: Web Communities kreieren pfiffige Produktideen. Dazu liefert Atizo die Plattform und vermittelt Swiss Food Research wichtige Kontakte.
Der Weko Beine machen
Mit Produzenten und Händlern diskutierte Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann das Problem der zu teuren Importprodukte. Vor allem von der Wettbewerbskommission werden jetzt Taten erwartet.
Lehrmeister des Jahres
Lernende aus vier Branchen können ihre Ausbildner für den neuen Zukunfts­trägerpreis «Lehrmeister des Jahres» vorschlagen. Der Lehrmeister des Jahres gewinnt 10 000 Franken, die er zweckgebunden im Betrieb einsetzen kann.
Onlineklagemauer der Konsumenten
Konsumentenschützer bejubeln das neue Webportal Lebensmittelklarheit.de. Die Industrie dagegen fühlt sich von der staatlich finanzierten Website unrechtmässig beschuldigt und an den Pranger gestellt.
«Der Preiszenit ist erreicht»
Ruedi Hochstrasser, neuer Chef der Molkerei Biedermann, setzt wie sein Vorgänger auf Innovationen, Bio und Herkunft. Der deutsche Biofachhandel sei derzeit ein hartes Pflaster, Preiserhöhungen seien nicht mehr möglich.
Milchverarbeiter schielen nach Asien
Während die Nachfrage nach Milchprodukten in Europa stagniert, gibt es in Asien noch Steigerungspotenzial. Wie sehr Schweizer Milchverarbeiter davon profitieren, ist fraglich.
Convenience ist besser als ihr Ruf
Convenience in der Gastronomie ist ein Megatrend. Und Convenience wird vielfältiger: Auch in der Ethnoküche, der Bioküche und der allergenfreien Küche gibt es immer mehr eingekaufte, vorproduzierte Speisen.
Olympisches Fahrplandurcheinander
Die Olympiade der Bergkäse hätte diesen Herbst stattfinden sollen. Doch die französischen Organisatoren zogen sich zurück. Nun wollen die Italiener den Grossanlass schon nächstes Jahr stattfinden lassen.
Die neue Geschäftsführerin hat das Problem erkannt
Die Emmentalerbranche ist zerstritten. Die neue Geschätfsführerin Franziska Borer weiss, wo ansetzen, um wieder mehr Einigkeit in die Branche zu ­bringen. Davon ist der Vorstand der Sortenorganisation überzeugt.
Fenaco und Unia: temporäre Funkstille
Die Unia hat die Verhandlungen mit der Fenaco abgebrochen, weil diese weiterhin Branchenreglemente will statt nur einen Gesamtarbeitsvertrag. Die Fenaco bestreitet, je etwas anderes kommuniziert zu haben.
Knacknuss für den Bundesrat
BO Milch und die Klägerorganisationen haben sich auf eine Lösung ge­einigt, die der Bundesrat umgehend für allgemeinverbindlich erklären kann. Die WAK beharrt aber auf den ursprünglichen BO Milch-Beschlüssen.
Knacknuss für den Bundesrat
BO Milch und die Klägerorganisationen haben sich auf eine Lösung ge­einigt, die der Bundesrat umgehend für allgemeinverbindlich erklären kann. Die WAK beharrt aber auf den ursprünglichen BO Milch-Beschlüssen.
Wie aus Lernenden Jungunternehmer werden
Die Entscheidung für das Lernendenprojekt Mazubi fiel in die Zeit des Lehrstellenmangels vor fünf Jahren. Die Micarna SA wollte Verantwortung übernehmen und den eigenen Nachwuchs an Fach- und Führungskräften ausbilden.
Lerndokumentation ist Plattform für Lernende und Berufsbildner
Anfang Jahr trat die neue Verordnung über die berufliche Grundbildung Bäcker/in-Konditor/in-Confiseur/in (BKC) mit EFZ bzw. EBA in Kraft. Auch die Betriebe sind von den darin festgelegten Veränderungen betroffen.
Lactalis, der neue Milch-Gigant
Die Übernahme der italienischen Parmalat war für Lactalis eine gute ­Ergänzung. Damit verstärkt der Konzern seine Präsenz in aufstrebenden Märkten und beim Trinkmilch- und Frischproduktesegment.
Austria schielt auf Schweizer Konsumenten
Für Österreichs Lebensmittelproduzenten ist die Schweiz das Exportland Nummer eins. Hier werde nicht dauernd der Preis gedrückt. Einige können schon exportieren, die anderen sind auf dem Sprung dazu.
Der Export liegt im Westen
Die Österreicher wollen die Schweiz mit Qualität erobern. Einige Stimmen österreichischer Exportfirmen.
«Der Feinkostladen Austria ist gestartet»
Der österreichische Agrarminister Nikolaus Berlakovich setzt darauf, dass österreichische Lebensmittel noch stärker wachsen im Export. Er eröffnete in Zürich die Exportoffensive, Werbung für den Feinkostladen Österreich.
Kooperation ja, Innovation eher nein
Die Logistikkooperation zwischen Handel und Industrie befindet sich in der Schweiz auf hohem Niveau. Der Fokus liegt jedoch weiterhin auf klassischen Themen. Innovative Technologien werden wenig genutzt.
Der Befreiungsschlag mit der Logistik
Die Molkerei Züger ist in den letzten Jahren mit einem gewaltigen Tempo gewachsen. Die Erweiterungsbauten erfolgten immer parallel zur Produktion. Auch der momentane Schritt, der die Logistik verbessern soll.
«Ohne uns sähe die Käsebilanz schlecht aus»
Die Molkerei Züger hat ihren Exportanteil in den letzten Jahren stark gesteigert. Die Molkerei belaste zudem den Fettmarkt nicht. Christoph Züger sieht den Zukunftsmarkt im Frischkäsebereich.
Das Emmental bleibt Weltspitze
In Konolfingen eröffnete Nestlé eine hochmoderne Produktionsanlage für probiotische Babynahrung. Die Region und die Milchbauern versprechen sich davon wirtschaftliche Impulse.
Saurer Most macht die Bauern sauer
Der Obstverband klagte gegen die Zulassung eines dänischen Ciders. Nun hat auch das Bundesgericht die Klage abgewiesen, mit der Begründung, der Verband sei gar nicht klageberechigt.
Windmühlen bauen ist nicht einfach
Unter dem Titel «Hungrig nach neuen internationalen Märkten?» lud die OSEC die Lebensmittelbranche ein. Die Diskussion zeigte: Währungs- und andere Hürden machen den Export für KMU schwieriger denn je.
Die Tücken des Exportgeschäfts
Schweizer Schokolade, ganz nach dem eigenen Gusto fabriziert, ist ein Renner, auch im Export. Beim Versand ins Ausland aber macht die Bürokratie der Firma mySwissChocolate einen Strich durch die Rechnung.
«Ehrbar und nachhaltig wirtschaften»
Der Babykost-Produzent Hipp ist Marktführer und laut einer Konsumenten-Umfrage das nachhaltigste Unternehmen Deutschlands. Geschäftsführer Claus Hipp erklärt das Erfolgsprinzip Ethik.
Füllstandsschalter LBFS mit ATEX-Zulassung

Rundumetiketten und Shrink-Sleeves

«Es braucht noch viele Gespräche»
Bernard Lehmann, der neue Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft, will Bauern und Verarbeiter zu mehr Zusammenarbeit animieren. Das sei nötig angesichts sich öffnender Märkte. Einfach wird es nicht.
Lebensmittel für Muslime boomen
Religiös oder weltanschaulich begründete Anforderungen an die Her­stellung von Lebensmitteln sind nichts Neues. Doch in den letzten Jahren ist erheblich Bewegung in die betroffenen Marktsegmente gekommen.
Für den Sprung in neue Märkte
Um Halal-Produkte herzustellen, muss sich ein Betrieb zertifizieren lassen. Dies ist deutlich aufwendiger, wenn im gleichen Betrieb sowohl halal­konforme als auch nicht -konforme Produkte hergestellt werden sollen.
Schärfere Regeln fürs CO2-Sparen
Das neue CO2-Gesetz soll noch schärfere Regeln für die Unternehmen bringen, die sich von der CO2-Abgabe befreien wollen. Die Wirtschaftsverbände bangen um den Erfolg der bisherigen Partnerschaft mit dem Bund.
Modernste Gefriertechnik für Fleisch
Bei CDS Hackner in Deutschland werden wöchentlich bis zu 1500 Tonnen Fleisch gefrostet. Dies bedingt ein schnelles, effizientes und zuverlässiges Kältesystem, um den Hygieneanforderungen gerecht zu werden.
Technisches Klimawunder im Käsekeller
Weniger Emmentaler, mehr Spezialitäten und ein neues Reifungslager: Die ­beiden Käser Thomas Hofer und Ruedi Beutler spannen zusammen und bauen ein neues Käselager. Roboter und Klimatisierung sind «state of the Art».
GVO-Nulltoleranz für europäischen Honig
Pollen im Honig sind eine Zutat und bewilligungspflichtig, wenn sie ­gentechnisch verändert sind. Dieser neue Gerichtsentscheid betrifft zwar die EU, gibt aber auch in der Schweiz zu reden.
Genuss mit ökonomischem Erfolg
Im September haben rund 30 Studierende an der SHL einen Bachelor in Lebensmitteltechnologie abgeschlossen; acht davon haben sich auf Konsumwissenschaften & Marketing spezialisiert – und liegen damit voll im Trend.
ETH: neue Heimat für die Essensforscher
Die Lebensmittelwissenschaften werden Anfang 2012 in einem neuen ­Departement angesiedelt. Die anfänglichen Vorbehalte gegenüber der ­Umstrukturierung sind verschwunden, vieles ist noch offen.
SMP-Spitze auf Konfrontationskurs
Der Austritt der Schweizer Milchproduzenten (SMP) aus der BO Milch sorgt für Ärger und Verunsicherung. So wie es aussieht, werden sie mit dem Austritt alleine bleiben.
Lidl beliefern bleibt verpönt
Bei den Konsumenten haben die deutschen Harddiscounter imagemässig aufgeholt. Viele Lebensmittelproduzenten aber stehen einer Belieferung von Lidl noch skeptisch gegenüber.
«Die Spuren müssen verwischt werden»
Die Belieferung der Discounter ergebe für einen Lebensmittelhersteller keinen Sinn, sagt Handelsexperte Thomas Roeb. Der Schweizer Detail­handel sei ein Sonderfall.
Apparatschiks auf Inspektionstour
Russlands Einfuhrbedingungen grenzen an Schikane. Kürzlich wurden Schweizer Lebensmittelbetriebe auditiert. Ob sie im russischen Einfuhr­regime Gnade finden, wird im November bekannt.
Ideen, Initiative und Unternehmergeist
Die Wittenbacher Käserei Linden wurde 1895 auf Initiative von Bauern gebaut. Nach Höhen und Tiefen steht die Käserei heute auf festem Fundament und hat mit dem Bau eines grosszügigen Käselagers in die Zukunft investiert.
Die Berner Käser jubilieren
Eine Ausstellung in der Emmentaler Schaukäserei in Affoltern gedenkt dem hundertjährigen Bestehen des Bernischen Käservereins. In seiner besten Zeit zählte der Verein 400 Käsereien, heute sind es noch deren 145.
Zollikofen vergibt die ersten Masterdiplome
Die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft SHL hat über hundert neue Bachelordiplomanden ausgebildet. In feierlichem Rahmen wurden die erfolgreichen Abschlüsse gefeiert.
Export ist Knochenarbeit
Die Anuga in Köln ist für Schweizer Lebensmittelanbieter traditionellerweise ein Sprungbrett in den internationalen Markt. Trotz ungünstigen ­Konjunkturaussichten und Währungsschwierigkeiten ist der Tenor positiv.
Von Triangoli-Salami bis Crisp-Neuheit
Das Lebensmittelangebot von Schweizer Unternehmen ist vielfältig. ­Neuheiten helfen, weitere Exportmärkte zu erschliessen. ­Einige Unter­nehmer stellen sich vor.
Brasilianer auf der Überholspur
Brasilien ist einer der ganz grossen Aussteller an der Anuga in Köln.Das Land exportiert nicht mehr nur Soja, Zucker und Fleisch, sondern wird ­immer mehr zu einem führenden Verarbeiter.
Deutsche Imagepflege
Deutsche Konsumenten vertrauen der Stiftung Warentest und dem WWF mehr als den Händlern und Herstellern von Lebensmitteln. Diese versuchen mit Imagekampagnen Gegensteuer zu geben, auch an der Anuga.
Sichere Verpackungen mit Zusatznutzen
An der Tagung «Verpackung von Lebensmitteln» wurde unter anderem über aktive Verpackungen und die Verpflichtung des Endherstellers, die ­Unbedenklichkeit des Verpackungsmaterials sicherzustellen, gesprochen.
Nanoverpackungen mit Potenzial
Auf dem Schweizer Markt sind gemäss einer Studie kaum Produkte mit Nano-Komponenten zu finden. Dieselbe Studie zeigt auch, dass die Risiken solcher Produkte noch nicht abschliessend erforscht wurden.
Die Schweizer Verpackungssterne
Beim diesjährigen Schweizerischen Verpackungswettbewerb um die Swiss Stars stellten Verpackungen für Lebensmittel und Getränke die Hälfte der Preisträger und der Nomi­nierten.
Swissverständnisse in der Kommission
Die nationalrätliche Rechtskommission hat in der Swissness-Frage erste Entscheide getroffen. Entscheide, die der Industrie gar nicht passen. Aber auch der Bauernverband droht mit einer Initiative.
Streit um Staatsgeld für Käsereien
Auch Privatkäsereien sollen Geld vom Bund erhalten können. Dies fordert die Fromarte im Rahmen der Vernehmlassung zur AP 2014/17. Der Gewerbe­verband will alle Unterstützungen streichen.
Kochpökelwaren als Vitaminquelle
Die neusten Analysen von Fleischprodukten durch ALP zeigen, dass Schinken einen bedeutsamen Beitrag an die Versorgung mit Vitamin B1, B6 und Niacin sowie teilweise auch von Vitamin C leisten kann.
Käsegenuss-Vermittler frisch diplomiert
Die Käse-Sommeliers wissen einiges über die Herstellung von Käse und dessen sensorische Kombinationsmöglichkeiten mit Wein, was sie zum ­Titelzusatz «Maître Fromager» berechtigt.
Temporäre Lebensmittelprofis
Produktionsspitzen und kurzfristige Auftragseingänge in der Foodbranche werden mit der Hilfe von Temporärangestellten bewältigt. Auch unter den Temporären gibt es spezifisch geschulte Fachleute.
Viel Gezänk um trockenes Fleisch
Trockenfleischspezialitäten gewinnen Marktanteile. Bündnerfleisch profitiert als GGA-Produkt von einer Ausnahme in der Swissness-Regelung. Appenzeller Mostbröckli möchte es ihm gleichtun, das BLW will nicht.
Schmaus auch ohne Fleisch und Knochen
Fleischersatzprodukte wie Tofu oder Quorn erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Nicht mehr nur Vegetarier verzichten bewusst auf Fleisch. Auch Otto Normalverbraucher will nicht mehr täglich ein Stück Rind auf dem Teller.
Eine Messe voller Delikatessen
Bulle war vom 28. Oktober bis 1. November erneut Hochburg für kulinarische Spezialitäten aus der näheren und weiteren Umgebung.Die 12. Ausgabe konnte sogar einen Besucherrekord verbuchen.
Branchentreff für Gastgeber
Die Gastro- und Hotelleriemesse Igeho ist, gemeinsam mit der Metzgerfachmesse Mefa, ein Pflichttermin für Gastgeber und Hersteller, die auf der Höhe sein wollen. Alimenta sprach mit dem Messeleiter Matthias Lagger.
Der kleine Unterschied im Regal
In der Lebensmittelbranche kristallisiert sich ein Trend heraus, dem erhebliches Potenzial zugeschrieben wird: Food-Produkte, speziell auf das Geschlecht zugeschnitten. Gender Food hat Zukunft.
Grosscaterer achten auf Rohstoffherkunft
Im Zug des Swissness-Trends ist die Auslobung von Schweizer Rohstoffen «in», aber gilt dies auch für die Gastronomie und für stark verarbeitete Convenience-Produkte des Detailhandels?
Bestätigung und zusätzliche Motivation
Arnold Bänteli, Käsereimeister auf Schloss Herdern, wurde zum «MeisterTilsiter-Käser 2011» gekürt. Die Siegerehrung fand im ­thurgauischen Amlikon-Bissegg statt.
Nachhaltig vom Acker bis zum Teller
Mit einem «nachhaltigen Ernährungssystem Schweiz» will Bernard Lehmann, Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft, nichts weniger als die ganze Lebensmittelbranche auf den Nachhaltigkeitspfad bringen.
Milchmarkt-Theater

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