News vom 26.05.2009

USA stützen Milchexporte

Die Exporte von Milchprodukten aus den USA werden durch staatliche Unterstützungszahlungen gefördert.

Im Exportförderprogramm DEIP des US-Landwirtschaftsministeriums USDA sollen für den Zeitraum von Juli 2008 bis Juni 2009 Zahlungen für mehr als 68'000 Tonnen Magermilchpulver, 21'000 Tonnen Butterfett, 3'000 Tonnen verschiedener Käsesorten sowie 34 Tonnen anderer Milchprodukte gewährt werden. Das Programm entspreche den Vorgaben der Welthandelsorganisation WTO, betont das USDA laut ernaehrungsdienst.de.

In einer ersten Stellungnahme bezeichnet die neuseeländische Molkereigenossenschaft Fonterra die US-Exportföderung als "schlechte Nachrichten für den Markt und die neuseeländischen Milchproduzenten". Die Wiederaufnahme von Exportstützungen sei ein negatives Signal für den Markt und die Weltwirtschaft, sagte David Wickham, Fonterra-Manager für den Welthandel. Das Programm hat nach seiner Ansicht nur extrem geringe Wirkungen auf die Milchpreise in den USA, schädige jedoch in erheblichem Masse den Weltmarkt für Milchprodukte. lid



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