News vom 07.08.2009

Grosse Preisunterschiede bei Lebensmitteln in der EU

Obwohl die EU ein Binnenmarkt ist, sind die Preise von Lebensmitteln zwischen den Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich.

Gemäss einer Veröffentlichung des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften Eurostat muss in Dänemarkt doppelt so viel Geld für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke ausgegeben werden wie in Rumänien, zitiert Agra-Europe eine Mitteilung des Deutschen Bauernverbandes DBV.

Das Preisniveau sei in Dänemark im EU-Schnitt mit 147 Prozent am höchsten, gefolgt von Irland und Finnland. Das tiefste Preisniveau aller 27 Mitgliedstaaten habe Bulgarien mit 67 Prozent, Rumänien und Polen. Diese niedrigeren Werte der neuen Beitrittsländer sind laut DBV auf die geringere Kaufkraft der Länder zurückzuführen.

Obwohl in Deutschland eine hohe Kaufkraft herrscht, liegen die Preise im Mittelfeld. Der Grund dafür sei der starke Preiskampf der Discounter. Aufgrund unterschiedlicher Mehrwertsteuersätze könne nicht ein direkter Rückschluss auf den Wettbewerb in der Wertschöpfungskette gezogen werden, zitiert Agra-Europe. lid



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