News vom 07.09.2009

Nestlé-Entwicklungszentrum in Broc eröffnet

Nestlé hat am 7. September 2009 das Exzellenzzentrum für Schokolade in Broc FR eröffnet. Unter den Gästen war auch Bundesrätin Doris Leuthard. In ihrer Rede unterstrich sie die Wichtigkeit eines Freihandels mit der EU für die Nahrungsmittel- und Agrarbranche.

Das Exzellenzzentrum für Schokolade in Broc soll Sinnbild werden für eine ganzheitliche Entwicklungsarbeit an neuen Produkten. Paul Bulcke (links), Delegierter des Verwaltungsrates von Nestlé, sagte an der Eröffnung, dass in diesem Zentrum die Kreativität der Designer mit dem Wissen der Chocolatiers, dem Geschmackssinn der Sensoriker und den Wünschen der Konsumenten vereint werden sollen. Das Resultat: Premium- und Luxusschokolade von herausragender Qualität.

Petraea Heynike (rechts), die bei Nestlé verantwortlich zeichnet für das strategische Marketing, wies auf die Wichtigkeit des Könnens der Chocolatiers hin. Der Konzern ist in 61 Ländern im Schokoladengeschäft tätig. «Das heisst, es gibt unzählige verschiedene Präferenzen der Konsumenten, die wir mit unseren Produkten abdecken wollen», sagte Heynike.

Die beste Schokolade lässt sich nicht verkaufen, wenn die politischen Rahmenbedingungen nicht stimmen. In ihrer Eröffnungsrede wies Volkswirtschaftsministerin Doris Leuthard (Mitte) darauf hin, dass das «Schoggi-Gesetz» auf Grund der WTO-Forderungen im Jahr 2013 auslaufen dürfte. «Freihandelsabkommen wie dasjenige mit der EU sind unsere Antwort darauf», sagte sie. Nur so lasse sich die Konkurrenzfähigkeit der Nahrungsmittelindustrie aufrecht erhalten.

Das Zentrum in Broc wurde nach 18-monatiger Bauzeit und einem Investitionsbudget von 25 Mio. Franken auf dem Gelände der Schokoladenfabrik von Cailler erstellt. mig



Zrück  Zur Übersicht

ANUGA FOOD TEC

Werbung

Online Archiv

Alimenta-Archiv Online Archiv

Abonnenten finden alle Artikel der letzten Ausgaben im Online Archiv.

Die aktuelle Ausgabe


7.2.2012 | 03

ISM Köln
Treffpunkt für süsse Geschäfte

Eugenio Simioni
«Nestlé Schweiz hat drei Milliarden investiert»

Hygiene
Prozesssicherheit schafft Qualität

Leserumfrage 2011