News vom 16.03.2009

Druckertinte im Visier

Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen sollten kein BP oder 4-MBP enthalten. Die Kontrollpflicht soll wahrgenommen werden.

Die ständige Kommission befand über den Einsatz von Druckertinten mit 4-Methylbenzophenon (4-MBP) und Benzophenon (BP)  auf Lebensmittelpackungen. Dieser Beschluss ist die Folge des Entdeckens von der Migration von 4-MBP in Müesli. Er bezieht die Risikoanalyse der EFSA mit ein, die es nicht als empfehlenswert ansieht, die tolerierbare Tageseinnahme von BP direkt auf 4-MBP zu übertragen. In ihrer Schlussfolgerung gibt die Kommission folgenden Beschluss bekannt:
Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, sollten kein BP oder 4-MBP enthalten, ausser wenn analytisch erwiesen ist, dass die Summe dieser zwei Produkte unter 0.6 mg pro kg Produkt liegt.
Weiter ruft die Kommission die Mitgliedsaaten auf, Kontrollen durchzuführen und die Betriebe auf Massnahmen zur Verhinderung der Migration sowie auf die guten Herstellungspraxis hinzuweisen. Sobald die EFSA diesen Mai genauere Analysen durchgeführt hat, wird die Kommission prüfen, ob weitere Massnahmen notwendig sind. bz

Ist Druckertinte auf Lebensmittelpackungen schädlich?

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