News vom 27.04.2012 09:30
Wiesenmilch nur noch aus dem AdR-Programm
Die Migros-Wiesenmilch wird auf nationaler Ebene eingestellt. Es sei von der geplanten Menge nur die Hälfte verkauft worden. Bei den Migros-Genossenschaften wird das Projekt aber im AdR-Programm weitergeführt.
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«Die Wiesenmilch ist vom Konsument zuwenig akzeptiert worden», sagt Migros Pressesprecher Urs-Peter Näf. Von den geplanten 10 Millionen Litern, die auf nationaler Ebene verkauft werden sollten wurde nach sieben Monaten nur die Hälfte verkauft. Die Milch war im Verkauf 30 Rappen teurer als «normale» Milch, wie Näf sagt. Laut Fritz Rothen von IP-Suisse, erhält der Produzent sieben Rappen Mehrpreis.
Näf betont jedoch dass diese Milch in der Migros Aare hervorragend verkauft werde. Dort sei 50 Prozent mehr als die geplante Menge verkauft worden. Dies mache Mut, dass die Wiesenmilch auch bei anderen Genossenschaften gut verkauft werden könnte. Das Branding der Wiesenmilch liegt dann auch bei den Genossenschaften.
Die Ration der Kühe für die Wiesenmilch muss vorallem aus Raufutter, (Gras, Heu, Silage) bestehen. Der Kraftfutteranteil muss unter 10 Prozent liegen. Ab 1.1.2013 ist Soja komplett aus der Fütterung verbannt. Die Eiweissträger müssen dann aus anderen Quellen stammen. Die Sendung espresso auf DRS1 hat die Meldung am Freitag morgen publiziert. hps
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