Hügli: Starker Gewinnrückgang
Lebensmittelhersteller Hügli meldet einen um 24 Prozent gefallenen Halbjahresgewinn von 8,5 Millionen Franken.
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Umsätze mit Produkten für den Detailhandel konnten gesteigert werden, Lebensmittelindustrie und die Gastronomie hielten sich aber zurück. Insbesondere in Italien, aber auch in der Schweiz musste Hügli Einbussen hinnehmen. Insgesamt sank der Semesterumsatz um 3,4 Prozent auf 164,4 Millionen Franken.
Dabei fiel das organische Wachstum mit 1,0 Prozent unter den Erwartungen aus, wie Hügli mitteilte. Negative Währungseffekte machten in Franken 4,4 Prozent des Umsatzes zunichte.
Wenn die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Euro-Mindestkurs von 1,20 Fr. weiterhin verteidige, würde dies für das zweite Semester 2012 zum ersten Mal seit 2007 in einem Halbjahr keine negativen Währungseffekte mehr nach sich ziehen, schreibt Hügli.
Angespannt bleibt die Situation bei den Rohstoffpreisen. Wegen deren Preisanstiegs ist die Bruttomarge im ersten Halbjahr um 2,2 Prozentpunkte gesunken. Die Verkaufspreise hätten nur teilweise und verzögert angepasst werden können, erklärte Hügli. Hinzu komme nun die grosse Dürre in den USA.
Hügli geht davon aus, dass die operative Marge auf EBIT-Ebene im zweiten Halbjahr zwischen 7 und 8 Prozent zu liegen kommt. Im ersten Halbjahr hatte sie 7,5 Prozent betragen. Der Umsatz dürfte im Rahmen des Vorjahres ausfallen.
Hügli hat bereits hohe Beträge in neue Produktionsmaschinen investiert, das Kostenmanagement vorangetrieben und Prozesse optimiert, wie es weiter hiess. Die Zahl der Mitarbeitenden sank im laufenden Geschäftsjahr von 1298 auf 1262 Vollzeitstellen.
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