Weniger Gewinn für Glencore
Der Rohstoffkonzern Glencore hat im ersten Halbjahr 2012 deutlich weniger Gewinn als im Jahr davor erzielt. Die Konzernleitung zeigt sich dennoch zufrieden.
Der weltgrösste Rohstoffkonzern Glencore mit Sitz in Zug hat in der ersten Hälfte des laufenden Jahres 1,81 Milliarden Dollar und damit 26 Prozent weniger Gewinn als im Vorjahreszeitraum erzielt. Gleichzeitig entspräche das Ergebnis im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2011 einer Steigerung um 12 Prozent, hielt Konzernchef Ivan Glansberg in einer Medienmitteilung fest. Die Analysten der Firma hatten mit einer Schätzung von 1,6 Milliarden Dollar einen tieferen Gewinn für die ersten sechs Monate des Jahres 2012 prognostiziert gehabt, wie die SDA berichtet. Dementsprechend erfreut zeigte sich Glansberg, der von einer guten Leistung sprach.
Dass der Gewinn im Verhältnis zur Vorjahresperiode tiefer ausgefallen ist, wird vor allem auf die Geschäfte mit Öl und Kohle zurückgeführt, die aufgrund geringerer Preisschwankungen weniger gewinnbringend waren. Der Handel mit Metallen, Mineralien und Landwirtschaftsprodukten hätte sich dagegen stark weiterentwickelt, hält Glencore laut SDA im Communiqué fest. Der Umsatz des Unternehmens belief sich in der genannten Zeitspanne auf 108 Milliarden Dollar, was einer Erhöhung um 17 Prozent entspricht.
Was Ausblicke in die Zukunft betrifft, zeigt sich der Konzern zurückhaltend. „Mit Blick in die nähere Zukunft vermuten und erwarten wir keine wesentliche Verbesserung des Gesamtmarktes oder der wirtschaftlichen Bedingungen“, so Glansberg. lid
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