Starbucks konkurriert mit Nespresso-Kapseln
Die US-Kaffeekette Starbucks verkauft erstmals Kaffeekapseln. Nächste Woche soll der Startschuss zur globalen Markteinführung fallen.
Der Lebensmittelkonzern Nestlé und dessen Kaffee-Tochter Nespresso erhalten im lukrativen Kaffee-Kapseln-Geschäft einen gewichtigen Konkurrenten. Wie die Sonntagzeitung schreibt, will die US-Kaffeekette Starbucks erstmals Kaffeekapseln verkaufen. Nächste Woche soll gemäss der Zeitung der Startschuss zur globalen Markteinführung fallen.
Offenbar werden die Kapseln sowie die dazugehörigen Maschinen in den Starbucks-Filialen verkauft. Auch Online-Bestellungen seien möglich. Branchenkenner rechnen auch mit einem Angebot im Schweizer Detailhandel. Dies haben indes Coop und Migros nicht direkt bestätigt. Starbucks gab im Artikel keine Stellungnahme ab.
Seit eineinhalb Jahren kann man bei Starbucks-USA über ein App per Handy zahlen. Auch bevor der Kaffee-Gigant bei der Internet-Bezahlfirma Square einstieg, wickelte Starbucks 1 Million Transaktionen pro Woche ab. Nun soll mit einer Square-Lösung Druck auf die traditionellen Online-Zahlungsabwickler (Kreditkarten) ausgeübt werden, denn Square bietet die Lösung deutlich günster an als die Konkurrenz.
Zusätzlich sei es Starbucks gelungen, während den Stosszeiten dank der Handy-Bezahl-Lösung 10 bis 20 Prozent mehr Bestellungen abzuwickeln, berichtet «Bloomberg». Analysten schätzen, dass die Handy-Zahlungen inzwischen 2 Prozent von Starbucks' Gesamtverkäufen ausmachen. Das wären dieses Jahr 266 Millionen Dollar, falls die Firma die Prognosen von Analysten erreichen, die von Verkäufen um 13,3 Milliarden Dollar fürs Jahr 2012 ausgehen. SHZ
Zur Übersicht