News vom 21.09.2012 09:50

Barry Callebaut verkauft seine letzte Fabrik im Verbrauchergeschäft

Der Schokoladekonzern will seine Fabrik in Frankreich an die «Chocolaterie de Bourgogne» in Dijon verkaufen. Somit konzentriert sich der Konzern ausschliesslich auf das B2B-Geschäft.

Barry Callebaut will jedoch die Fabrik in Dijion weiterhin mit Flüssigschokolade beliefern. Dazu beinhaltet die Transaktion einen Fünfjahresvertrag, wie der Konzern heute Freitag mitteilte. Der Verkauf der Fabrik sei im Einklang mit der strategischen Entscheidung, sich ausschliesslich auf das Business-to-Business-Geschäft (B2B) zu konzentrieren.

Die Fabrik in Dijon war die letzte Fabrik für Verbraucherprodukte. Letztes Jahr verkaufte Barry Callebaut sein europäisches Verbrauchergeschäft (Stollwerck) an die belgische Baronie Gruppe. Eigentümer von «Chocolaterie de Bourgogne» wird Philippe de Jarcy sein. Barry Callebaut wird die Fabrik weiterhin mit 12 000 Tonnen Flüssigschokolade pro Jahr beliefern, wie es im Communiqué heisst. Infolge dieses Verkaufs geht Barry Callebaut davon aus, dass für das Geschäftsjahr 2011/12 ein einmaliger Verlust in Höhe von rund 65 Millionen Franken ausgewiesen wird.pd/hps



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