Keine Wernli-Guetzli mehr für ausländische Discounter
Keine Wernli-Guetzli mehr für ausländische Lidl und Aldi. Dafür Pastetli für China.
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Die Backwarengruppe Hug will die Discounter Lidl und Aldi ausserhalb der Schweiz nur noch bis Ende Jahr mit Guetzli beliefern. Dies unter anderem weil die von Hug gewünschte Preiserhöhung der dort verkauften Wernli-Eigenmarken sich nicht durchsetzen konnte. Wegen des starken Frankens rentiere das sonst schon tiefmargige Geschäft im Ausland sowieso immer schlechter, zitiert die «Handelszeitung» VR-Präsident Werner Hug mit einem weiteren Grund für den Rückzug.
In der Schweiz werde man Aldi und Lidl jedoch weiterhin mit Eigenmarken aus dem Hause Wernli beliefern, bestätigte Werner Hug am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Mit dem Ausstieg bei den Discountern im Ausland stellt das Innerschweizer Familienunternehmen das Exportgeschäft neu auf. Die Firma will das Exportsortiment weiter reduzieren und auf wenige Spezialitäten konzentrieren.
Die Reduktion des Exportsortiments hat unter anderem zur Folge, dass weniger Personal benötigt wird. «Wir haben Stellenstopp und bauen wenn möglich keine weiteren der aktuell rund 400 Stellen ab», sagt Werner Hug. Eine Auslagerung von Teilen der Produktion ins Ausland schliesst Hug aus. Den Umsatz vergrössern und im Ausland wachsen will die Firma trotzdem. Besonders in den USA, im Nahen Osten oder in China sollen neue Möglichkeiten erschlossen werden. In China will Hug mit einem lokalen Vertriebspartner den Gastromarkt erschliessen, vor allem mit Pastetli und Böden für Tartelettes.
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