News vom 27.09.2012 20:45

Käsermeister Karl Wick beteuert Unschuld

Der Benkner Käsermeister Karl Wick hat am Donnerstag vor Kantonsgericht seine Unschuld beteuert. Die Anklage warf ihm vor, über Jahre insgesamt 350 000 Franken Beiträge von Milchbauern an Milchverbände zurückbehalten – und damit veruntreut – zu haben.

St. Gallen. – Das Kreisgericht See-Gaster verurteilte Karl Wick vor einem Jahr wegen Veruntreuung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 15 Monaten und einer Busse von 3000 Franken. Wick und in der Folge auch die Staatsanwaltschaft fochten das Urteil an. Das Kantonsgericht verhandelte den Fall am Donnerstag. Das Urteil steht noch aus.

Der Verteidiger verlangte für den 45-Jährigen einen Freispruch. Wick sei kein Vorsatz zur Veruntreuung nachzuweisen. Bei den 350 000 Franken ging es um Beiträge, die Wick den Milchbauern vom Milchgeld abzog. Das Geld sollte an Milchverbände gehen und von diesen für Marketing und Exportförderung verwendet werden. sda



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