Schweizer Käse: Steigerung im Export
Letztes Jahr wurde 1888 Tonnen mehr Schweizer Käse exportiert. Im 2009 harzt es.
CH-Käse im Ausland
Der Export von Käse, Schmelzkäse und Fondue nahm 2008 um 1888 Tonnen auf 61'191 Tonnen zu. Besonders Le Gruyère AOC (+887 Tonnen) und Tête de Moine AOC (+103 Tonnen) zählten zu den Gewinnern. Dies meldet heute die Switzerland Cheese Marketing AG (SCM). Doch nicht nur der Käseexport konnte gesteigert werden, auch die Importe verzeichneten eine Steigerung um 10%. Ein systematisches Vorgehen um der ausländischen Konkurrenz Einhalt zu gebieten ist unumgänglich für die Zukunft der schweizerischen Milchwirtschaft, besonders seit der Käsemarkt mit der EU vollständig liberalisiert ist. Die Verkäufe im Inland erreichten bei den Privathaushalten 2008 einen Höchststand von 89 800 Tonnen, was einem Wachstum des Käsekonsums von 2600 Tonnen oder 3% entspricht.
Ungewissheit mit vollen Käselagern
Der Pro-Kopf-Konsum der Bevölkerung liegt mittlerweile bei 21,2 kg. Das neue Exportjahr 2009 hat bereits zu Beginn des Jahres einige Hürden geboten. Die vollen Käselager und die damit verbundenen Produktionseinschränkungen verstärkten diese Ungewissheiten noch weiter. So waren auch die Zahlen zu Beginn dieses Jahres nicht sehr erfreulich. Von Januar bis April 2009 sank der Käseexport im Vorjahresvergleich stark (–757 Tonnen), vor allem ausserhalb der EU. Jedoch ist ein Lichtstreifen am Horizont sichtbar. Denn betrachtet man die Monate März und April gesondert, zeigt sich eine Stabilisierung respektive eine Verbesserung. Dies ist ein Signal, dass es wieder aufwärts geht mit dem Export und für uns ein Zeichen, dass wir uns mit unverminderter Kraft in unseren Hauptmärkten für den guten Ruf von Schweizer Käse einsetzen. pd/hps
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