Butterlagerentlastung: Zahlungsmoral ist schlecht
Die Kasse zur Entlastung der Butterlager ist nicht so voll, wie sie sein sollte. Bis zum 31. Juli wurden erst rund die Hälfte der fälligen Raten eingezahlt.
Mehr zu Butter
Firmen und Organisationen der Milchbranche hatten bis zum 31. Juli Zeit, die erste von drei Raten in die Kasse zur Entlastung der Butterlager einzuzahlen. Anfang August lag noch nicht einmal die Hälfte dieses Geldes auf dem entsprechenden Konto.
Daniel Gerber, Geschäftsführer der zuständigen Branchenorganisation (BO) Milch, will die Säumigen aber nicht an den Pranger stellen
und verrät auf Anfrage weder die Namen derjenigen, die nicht gezahlt haben, noch die Höhe der ausstehenden Beiträge.
Der Vorstand der BO Milch hatte Ende Mai beschlossen, die Lager um 3000 Tonnen zu entlasten, indem die Butter zum Weltmarktpreis in Länder ausserhalb der EU exportiert wird. Zur Minderung der Preisdifferenz werden 15 Mio. Franken bereitgestellt, deren Zahlung nach dem Verursacherprinzip auf die Marktakteure verteilt wird. mig
Zur Übersicht