News vom 17.08.2010

Die «Mönchsfrucht» könnte Süssstoff der Zukunft werden

Nahrungsmittelhersteller halten ein Auge auf die chinesischen «Monk-Früchte». Diese könnten künftig der neue Süssstoff werden.

300 Mal süsser als Zucker sollen die Monk-Früchte, auf deutsch Mönchsfrüchte, sein. In Asien wurden diese Früchte schon immer gebraucht, um Produkte zu süssen.

In den USA hat die Frucht in ihrer «Markenversion» – Fruit Sweetness – gemäss Food production daily grünes Licht für den kommerziellen Einsatz erhalten. Die neuseeländische Firma Bio Vittoria plane nun auch, in Europa die Zulassung zu erhalten.

Obwohl Analysten grosses Interesse in die Pflanze bekunden, seien namhafte Nahrungsmittelhersteller immer noch vorsichtig mit dem Einsatz des neuen Inhaltsstoffes. Im Gegensatz zu Stevia wurden Monk-Früchte noch nie im industriellen Gebrauch eingesetzt. Stevia wurde in Japan schon vor Jahren in der industriellen Lebensmittelproduktion eingesetzt und somit konnten Applikationen und Rezepte viel eher für den westlichen Markt weiterentwickelt werden.

Das Marktforschungsunternehmen Mintel sieht in der Frucht ein Süssungsmittel, die das steigende Bedürfnis der Konsumenten nach natürlichen Produkten befriedigen könnte. Nach Mintel-Informationen seien bis anhin schon 56 Produkte mit der «Affenfrucht» gesüsst. hps
mehr Infos zu «Monk-Fruits»
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