News vom 02.09.2010

Thurella sieht Licht am Ende des Tunnels

Das angeschlagene Getränkeunternehmen hat im ersten Halbjahr 2010 den Verlust verkleinert. Der Geldabfluss konnte gestoppt werden.

Der Obst- und Gemüsesaft-Hersteller Thurella sieht Licht am Ende des Tunnels: Das Unternehmen, welches fast jeden zweiten Arbeitsplatz abbaut, konnte im ersten Halbjahr 2010 den Verlust verkleinern, wie es am Donnerstag mitteilte.

Von Januar bis Ende Juni verzeichnete Thurella einen Verlust von 3,9 Mio. Franken, in der Vorjahrsperiode hatte der Obst- und Gemüsesaft-Hersteller noch ein Minus von 19,9 Mio. Fr. verzeichnet. Den Geldabfluss konnte das Unternehmen stoppen: Es verzeichnete einen Free Cash Flow von 4,4 Mio. Franken.
Der Umsatz sank von 88,2 Mio. auf 55,6 Mio. Franken. Dies erkläre sich im Wesentlichen mit der Aufgabe des Zuckergrundstoffgeschäfts im zweiten Halbjahr 2009.

Thurella nahm diesen Sommer einschneidende Massnahmen vor: Im zürcherischen Eglisau und im thurgauischen Egnach gehen bis Ende Jahr rund 100 von gegenwärtig insgesamt 220 Stellen verloren.
Das Unternehmen konzentriert sich künftig auf die Marke Biotta sowie die Herstellung und Vermarktung von Grundstoffen für Obst- und Gemüsesäfte.

Es sei eine grosse Herausforderung, parallel zu dieser Restrukturierungsphase die Umsätze zu halten, schreibt Thurella. Die Eigenprodukte obi, Rittergold sowie das Migros-Sortiment litten an der schwächeren Entwicklung des gesamten Getränkemarkts. Beim Konzentrate-Apfel-Grundstoff-Geschäft sei die Entwicklung aber zufriedenstellend. sda



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